Schlagwort: Haut

  • Die Augen im Sommer schützen

    Die Augen im Sommer schützen

    Unsere Augen gehören zu den wichtigsten Sinnesorganen. Damit orientieren wir uns und können die Welt in all ihrer Schönheit betrachten. Damit das bis ins hohe Alter so bleibt, erfordert es die eine oder andere Maßnahme. Vor allem der Sommer birgt Gefahren, die das Organ reizen können. In der Regel legt es sich von alleine wieder, doch in manchen Fällen ist die Gefahr ernst. Um es erst gar nicht so weit kommen zu lassen, müssen nur ein paar Tipps beachtet werden. Diese sind denkbar einfach, haben aber eine große Wirkung.

     

    Sand und Meer reflektieren

    Urlaub am Strand ist etwas richtig Schönes. Die Sonne lacht vom Himmel und die Abkühlung ist nur ein paar Schritte entfernt. Für unsere Augen ist es aber nicht ganz so angenehm, das liegt am UV-Licht. Es wird vom hellen Sand und vom Meer reflektiert und trifft auf das ungeschützte Auge. Dies kann unter Umständen die Hornhaut in ihrer äußersten Schicht schädigen. Abhilfe schafft eine Sonnenbrille, die mit einem UV-Schutz ausgestattet ist. Ideal wäre eine Sportbrille, zumindest sollte sie aber so viel wie möglich vom Auge abdecken.

     

    Schwimmen nur mit geschlossenen Augen

    Zu einem Sommerurlaub gehört natürlich auch das Meer beziehungsweise ein Pool dazu. Dagegen ist auch nichts einzuwenden, solange das Organ unter Wasser geschlossen bleibt. Würde man dieses öffnen, dann würde man den Tränenfilm herauswaschen. Dieser Film ist mit einer Flüssigkeit und mit drei Schichten ausgestattet. Die innerste besteht aus Schleim, die zweite ist ein wenig wässrig und die dritte ist eine Fettschicht, damit alles an seinem Platz bleibt. Bereits ein kurzes Öffnen reicht aus, damit die Schichten komplett neu aufgebaut werden müssen. Leidet jemand zusätzlich an trockenen Augen, dann verzögert sich dieser Vorgang merklich.

    Noch schädlicher ist Chlorwasser. Auch wenn es fast keine Keime enthält, seine Wirkung greift toxisch an und macht sich an der Hornhaut zu schaffen. Also entweder man lässt die Augen zu, oder die Entscheidung fällt auf eine Schwimmbrille. Sollte es trotzdem mal zu solch einer Situation kommen, dann lindert eine Augensalbe die Beschwerden. Dauert das Leiden länger als einen Tag an, dann muss man auf jeden Fall medizinischen Rat zu Hilfe nehmen.

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  • Hautkrebs-Screening – wird damit übertrieben?

    Hautkrebs-Screening – wird damit übertrieben?

    Der heurige Sommer erfreut sich wieder vieler Sonnenstrahlen. Die Menschen zieht es an den See und die Haut soll am besten so schnell wie möglich braun werden. Ohne Vorsorge könnte es aber schlimme Folgen haben, die Rede ist von Hautkrebs. In der Regel macht sich dieser aber nicht sofort bemerkbar, erst viele Jahre später kommen die Auswirkungen zum Vorschein. Ein Hoffnungsschimmer liegt in der Früherkennung, rund 80 Prozent solcher Fälle sind laut dem Deutschen Krebsforschungszentrum heilbar. Mit diesem Argument möchte man die Bevölkerung dazu animieren, sich mehr mit diesem Thema zu beschäftigen. Einer dieser Maßnahmen ist das Hautkrebs-Screening, das jeder gesetzlich Versicherte alle zwei Jahre kostenlos machen lassen kann. In der Regel gilt ein Mindestalter von 35 Jahren, manche Krankenkassen zahlen aber auch schon ab dem Kindesalter. Kritiker äußern aber jetzt eine zu übertriebene Suche, die unnötige Sorgen und Kosten verursacht.

    Suche am ganzen Körper

    Ein Screening kann man wahlweise beim Hausarzt (sofern dieser die Berechtigung hat) oder beim Hautarzt machen lassen. Die Dauer beträgt zwischen 10 und 30 Minuten. Die Untersuchung betrifft den ganzen Körper, man berücksichtigt also zum Beispiel auch die Kopfhaut. Wird eine Auffälligkeit entdeckt, dann entnimmt der Hautarzt eine Gewebeprobe und lässt diese für weitere Untersuchungen einschicken. Derzeit machen rund 30 Prozent davon Gebrauch, im Vergleich mit anderen Screening-Verfahren eine überdurchschnittlich hohe Rate. Genau da liegt aber der Kritikpunkt, oftmals wird einfach zu genau gearbeitet.

    Die Gefahr von Überdiagnosen

    Auf den ersten Blick klingt es unverständlich, doch der zweite Blick bringt schon mehr Licht ins Dunkel. Diagnostiziert man nämlich harmlose Melanome, die sich sehr wahrscheinlich nie zu einem relevanten Krebs entwickelt hätten, dann kommen auf den Patienten unnötige Therapien und Ängste zu. Beides ist aber überflüssig, weder jetzt noch später stellt diese Diagnose eine Gefahr dar. Dementsprechend verwundert es auch nicht, dass die Zahl der Hautoperationen zunimmt. Auch fehlen bis jetzt Beweise, die einen Rückgang der Sterberate (bezüglich Hautkrebs) aufzeigen.

    Der Endverbraucher kann leider nichts dagegen tun. Er ist auf die Tätigkeit des Arztes angewiesen, der unter Umständen einen solchen Befund erstellt. Wenn jemand etwas tun kann, dann sind es die Mediziner selbst. Sie müssten mehr zwischen „gefährlichen“ und „nicht gefährlichen“ Melanomen unterscheiden. Dies wäre für alle ein bedeutender Vorteil. Die Hoffnung stirbt aber bekanntlich zuletzt.

     


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  • Der Scheidenpilz gehört noch immer zu den Tabuthemen

    Der Scheidenpilz gehört noch immer zu den Tabuthemen

    Und doch ist es wichtig, dass er sofort behandelt wird. Es gibt nämlich auch Infektionen der Scheide, welche schlimmstenfalls zur Unfruchtbarkeit führen, dazu zählen z. B. Clamydien. Man sollte sich also nicht scheuen, unbedingt einen Frauenarzt aufzusuchen.

     

    Was dagegen tun?

    Wichtig ist in erster Linie, dass man seinen Frauenarzt oder seine Frauenärztin zu Rate zieht. Diese verordnen wirksame Zäpfchen und Salben, manchmal auch Medikamente, die eingenommen werden müssen. Aber meist reichen die Vaginalzäpfchen (Scheidenzäpfchen) aus und bei hartnäckigerem Befall eine Anti-Pilz-Salbe, ein so genanntes Antimykotikum. Der Frauenarzt bzw. die Frauenärztin nimmt auch eine Probe des Scheidensekrets bzw. einen Abstrich von der Schleimhaut, um die Art des Pilzes zu ermitteln.

     

    Außerdem zu beachten

    Wichtig ist, auch den Partner mit zu behandeln, damit nicht durch den Geschlechtsverkehr der Scheidenpilz immer hin und her übertragen wird. Man sollte sich in diesem Fall auch nicht scheuen, alle möglichen Partner anzugeben, damit eine wirksame Behandlung auch Erfolg hat.

    Um eine gesunde saure Scheidenflora wieder herzustellen, wird empfohlen, auch nach dem Verschwinden der Pilzinfektion weiterhin Vaginalzäpfchen mit Milchsäurebakterien einzusetzen. Wird der Scheidenpilz nicht behandelt, kann es zu Entzündungen in den Eierstöcken oder Eileitern kommen und schlimmstenfalls ist eine Unfruchtbarkeit die Folge.

     

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  • Ambrosia – Plage für Allergiker

    Ambrosia – Plage für Allergiker

    Im Juli blüht die aus Amerika eingeschleppte Pflanze Ambrosia, die eine Plage für Allergiker darstellt. Kennzeichnend für die Beschwerden sind eine ständige laufende Nase und Augenjucken.

     

    Drohende Plage für Allergiker durch Ambrosia

    Experten zufolge ist die Ambrosia einer der Pflanzen, die mit den stärksten Allergenen belastet ist. Dabei können ihre Pollen sehr schwere allergische Symptome hervorrufen. Beispielsweise ständiges Naselaufen und Augentränen. Im schlimmsten Fall ist die Ambrosia sogar der Auslöser für schwere Asthmasymptome. Demzufolge reagieren rund 80 Prozent sämtlicher Allergiker auf die Pflanze allergisch. Des Weiteren kann das Kraut sogar bei bislang unempfindlichen Personen Reaktionen der Überempfindlichkeit hervorrufen.

     

    Pollen fliegen von August bis Oktober

    Die Unkrautpflanze erreicht ihre Blütezeit im Juli. Dabei kann sie eine Größe bis zu 1,80 m erreichen. Der Pollenflug reicht bis in die Monate August bis Oktober hinein. Wie die Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt zu berichten weiß, sind schon zehn Pollen je Kubikmeter Luft ausreichend, um bei Allergikern Symptome hervorzurufen. Hierzu zählen unter anderem

    • auftretende Müdigkeit
    • Heuschnupfen
    • hohe Empfindlichkeit gegen Licht
    • juckende Augen
    • Kopfschmerzen
    • laufende Nase
    • Tränen

     

    Zudem leidet ein Großteil der Allergiker unter Atembeschwerden, die bis zum Asthma führen können. Nicht selten gesellen sich Hautrötungen hinzu.

     

    Wer mit der allergenen Pflanze in Kontakt kommt, sollte diese ausschließlich mit Handschuhen berühren. Empfehlenswert ist eine Entsorgung der Ambrosia aus dem heimischen Garten, indem Sie diese mit der Wurzel entfernen und im Restmüll entsorgen. Sofern die Pflanze bereits blüht, tragen Sie unbedingt eine Feinstaubmaske als Pollenschutz.

     

    Massive Ausbreitung der Ambrosia

    Bereits seit vielen Jahren breitet sich die aus dem nordamerikanischen Raum stammende Pflanze auch im europäischen Raum aus. Bekanntheit hat sie auch unter der Bezeichnung Beifußblättriges Traubenkraut erlangt. Im Raum Hessen sind im Monat Juli Allergiker besonders betroffen. Hier ist die Pflanze hauptsächlich im südlichen Raum des Landes sowie im Rhein-Main-Gebiet verbreitet. Allerdings sind andere Bundesländer noch stärker betroffen.

     

    Weitere Info zu Heuschnupfen Behandlung

  • Portulak (Kraut) keinesfalls wegwerfen

    Portulak (Kraut) keinesfalls wegwerfen

    Wer einen Garten hat, der wird das Problem mit dem Unkraut kennen. Man muss es regelmäßig entfernen, sodass die eigentlichen Pflanzen und Gemüsestängel Platz haben. Außerdem sieht es wesentlich frischer und gepflegter aus. In den meisten Fällen kann man das Unkraut von den anderen Gewächsen gut unterscheiden, aber immer ist es nicht so. Wer kein Gärtner ist oder sich nicht so intensiv damit beschäftigt, der hat definitiv schon mal eine „gute“ Pflanze entsorgt. Das ist freilich kein Weltuntergang, doch vielleicht ist einem eine Gelegenheit entgangen, um mal etwas Neues auszuprobieren. Portulak wäre so ein Beispiel. Auf den ersten Blick sieht es zugegebenermaßen wirklich wie Unkraut aus, in Wahrheit ist es aber eine sehr gesunde Pflanze. Auch ihr Einsatzgebiet ist vielseitig.

    Darum ist Portulak so gesund

    Das Gewächs findet man in Gärten und Höfen. Ihr Aussehen verleiht zum Wegwerfen, dabei freut sich der Körper über dessen Verzehr. Sie verfügt nämlich über viele Vitamine, Mineralstoffe und Omega-3-Fettsäuren. Außerdem wird Portulak eine entgiftende Wirkung nachgesagt. Ihr Geschmack ist sehr intensiv und saftig. Erfrischend, säuerlich, salzig und leicht nussig, all diese Nuancen bietet die Pflanze. Geschmäcker sind bekanntlich verschieden, aber wenn zumindest kein Bedarf zum Essen da ist, dann ist sicherlich ein Einsatz im kosmetischen Bereich interessant. Hier hat sie nämlich ebenfalls ihre Finger im Spiel.

    Die Zubereitung

    Auf Kreta wird die Pflanze als Salat und Gemüse verzehrt. Verständlich, denn die Samen und Blätter sind sehr eiweißhaltig. Generell ist ihr Einsatzgebiet sehr umfangreich, sie kann zum Beispiel zum Salat beigefügt werden. Im gehackten Zustand verleiht Portulak jeden Dip, jeder Suppe und jeder Sauce Frische und Farbe. Gedünstet hingegen ist der Geschmack mit jungem Spinat vergleichbar. Die Ideen sind groß und passende Rezepte lassen sich jederzeit im Internet nachlesen. Eine weitere Möglichkeit ist die Umstrukturierung zur Gesichtsmaske. Gemeinsam mit Olivenöl und grüner Heilerde ergibt es eine wunderbare Pflege für die Haut. Es wird nicht nur Feuchtigkeit gespendet, das Gewächs wirkt auch entzündungshemmend und heilend.

    Unterm Strich ist Portulak eine sehr gesunde Pflanze, die entweder zum Kochen/Würzen oder als Gesichtsmaske ihren Einsatz findet.

  • Kältetherapie bei Schmerzen – ja oder nein?

    Kältetherapie bei Schmerzen – ja oder nein?

    Bei Schmerzen tut man fast alles, damit diese so schnell wie möglich wieder nachlassen beziehungsweise verschwinden. Medikamente, Spritzen oder Wärme, die Optionen sind vielseitig. Derzeit macht jedoch ein neuer Trend die Runde, welcher sich auf die Kälte bezieht. Das Konzept dahinter ist aber nicht neu, schon seit Tausenden von Jahren werden die kühlen Temperaturen für therapeutische Zwecke genutzt. In Russland sind zum Beispiel Eisbäder ganz oben, unter einer Kneipp-Kur versteht man hingegen Kaltwasser-Treten. Die Kältekammern machen derzeit im Wellness-Bereich und im Leistungssport große Schlagzeilen, die Heilerfolge sollen dabei besonders hoch sein. Doch stimmt das überhaupt und wie verläuft so ein Prozess überhaupt?

    Minus 100 Grad

    Die Ganzkörper-Kältetherapie ist nichts für schwache Nerven. Wer sich dafür entscheidet, der wird für bis zu drei Minuten in eine Kryo-Sauna oder Kältekammer gebeten. Die Lufttemperatur liegt bei rund minus 100 Grad. Für die Hautoberfläche eine ordentliche Abkühlung, nahezu unverändert soll jedoch die Kerntemperatur des Körpers bleiben. Mit dem Frostschock sollen unter anderem Hautkrankheiten, chronische Schmerzen und Rheuma der Vergangenheit angehören (oder zumindest eine deutliche Verbesserung eintreten). Sportler profitieren von mehr Leistung und einer Verhinderung von Muskelkater. So gut die Gesundheits-Wunder in der Theorie auch sein sollen, viele Menschen wollen Fakten und Ergebnisse als Beweis haben.

    Wunderwirkungen sind fraglich

    Es mag sein, dass die Ganzkörper-Kältetherapie hilft, doch Beweise gibt es bislang nicht. Aus medizinischer Sicht ist es also durchaus ein Risiko, wenn man sich dafür entscheidet. Des Weiteren fehlen auch sicherheitsrelevante Informationen/Fakten, die gesundheitliche Schäden ausschließen. Natürlich werden zuvor empfindliche Körperstellen (wie die Brustwarzen, die Ohren und die Zehen) geschützt, eine Garantie für nicht auftretende Nebenwirkungen ist das aber nicht.

    Ganz im Gegenteil, es gibt zahlreiche Möglichkeiten. Unterkühlung, Atemnot, Schwindel, Blutdruckanstieg oder Erfrierungen, die Liste ist lang. Außerdem raten viele Hersteller von Kältekammern ab, wenn bestimmte Beschwerden und Krankheiten vorliegen.

    Doch was heißt das jetzt genau? Die Kältetherapie ist bislang nicht erprobt, deshalb sollte man diese höchstens mit einem gesunden Körper machen. Niemand kennt die Gefahren und Risiken, Nebenwirkungen sind nicht auszuschließen. Selbstverständlich kann es durchaus positive Effekte für die Gesundheit haben, aber ohne handfeste Beweise sind die Vor- und Nachteile nicht präzise abzuwiegen. Wer es trotzdem wagen möchte, der tut dies auf eigene Gefahr.

     

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