Schlagwort: Haut

  • Hanfanbau mit Erlaubnis

    Hanfanbau mit Erlaubnis

    Personen, die Marihuana als Arznei benötigen, können vielleicht schon bald aufatmen. Denn ganz aktuell wurde ein Urteil gesprochen, welches einem Patienten erlaubt, seinen Hanf selbst anzubauen.

     

    Offizielle Genehmigung zum Hanfanbau bei medizinischer Notwendigkeit

    Wer Hanf als Medikament benötigt, jedoch diesen auf Grund fehlender Kostenübernahme seitens der Krankenkasse nicht bezahlen kann, für den besteht die begründete Hoffnung, Hanf selbst anbauen zu dürfen. Das BfArM, Bundesamt für Arzneimittel, hat einen entscheidenden Schritt getan und erkennt Produkte aus Cannabis als Therapie Produkte an. Diese Behörde hat Patienten gestattet Hanf für ihren Eigenverbrauch anzubauen. Dies ist jedoch nur dann möglich, wenn Hanf tatsächlich medizinisch notwendig ist.

    Am 28.September ist die Genehmigung der Bundesopiumstelle offiziell erteilt worden. Zusammen mit einem Rechtsanwalt hat ein Patient dieses positive Urteil erwirkt. Ab sofort darf der Mann 130 Pflanzen pro Jahr in seinem Badezimmer züchten. Selbstverständlich muss über den Anbau ganz genau Buch geführt werden. Die Zucht darf nur solange erfolgen, bis die Krankenkassen eventuell die Kosten für diese besondere Art von Medikamenten übernehmen.

     

    Urteil nur befristet

    Schaut man sich auf dem Portal des zuständigen Amtes um, gibt es klare Erläuterungen zu dem Urteil. Angeblich seien sie zu diesem Urteil gezwungen worden. Der Anbau ist aber dennoch nur bis zum 30. Juni 2017 erlaubt. Danach soll ein Gesetz der Bundesregierung darüber entscheiden, ob es zu einer grundsätzlichen Erstattung der Cannabis Medikamente von den Krankenkassen kommen soll. Sofern alles nach Plan läuft, wird das sich aktuell noch in Arbeit befindende Gesetz Anfang 2017 in Kraft treten.

    Medikamente, die den Wirkstoff THC enthalten kommen immer mehr in den Fokus von Medizinern. Die Wirkung ist enorm, und der Einsatzbereich breit gefächert. Beispielsweise Patienten mit großen Schmerzen oder Epileptikern kann mit Cannabis erfolgreich geholfen werden. Was mit klinischen Tests gesichert wurde. Mit einem Missbrauch, wie bei der Freizeitdroge, hat dieses natürlich nichts zu tun. Es geht lediglich um den medizinischen und therapeutischen Effekt.

     

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  • So erkennen Sie eine mögliche Schilddrüsenüberfunktion

    So erkennen Sie eine mögliche Schilddrüsenüberfunktion

    Immer mehr Menschen leiden in der heutigen Zeit an einer Schilddrüsenüberfunktion. Dementsprechend wichtig ist es für Sie, die möglichen Symptome dieser Krankheit genau zu kennen und zu deuten. Wie der Name bereits verrät, arbeiten die Organe, die von einer Überfunktion betroffen sind, auf Hochtouren. Dennoch sind die Auswirkungen dieser körperlichen Aktivität oftmals erst nach Monaten zu spüren bzw. treten in unregelmäßigen Abständen auf. Besonders dann, wenn Sie zu einer Risikogruppe gehören, gilt es ohnehin, wachsam zu sein und auf den eigenen Körper zu hören.

     

    Die Symptome korrekt deuten

    Letztendlich lassen sich die Symptome für eine mögliche Schilddrüsenüberfunktion in verschiedene Kategorien einteilen. Nicht nur Ihr Körper, sondern auch Ihre Psyche können hier beispielsweise in Mitleidenschaft gezogen werden.

    Vielleicht sind auf einmal besonders aggressiv oder nervös und es fällt Ihnen sehr schwer, nachts einzuschlafen? In körperlicher Hinsicht können auch Durchfall, ein übersteigertes Hungergefühl bei paralleler Gewichtsabnahme auf eine Überfunktion hindeuten. Auch Haarausfall oder eine veränderte, samtartige Haut und brüchige Fingernägel sind mögliche Anzeichen. Sollten Sie zudem bereits unter der Zuckerkrankheit leiden, erhöht sich zusätzlich Ihr Insulinbedarf.

    Besonders dann, wenn Sie eines oder mehrere Symptome an sich bemerken bzw. diese schon länger bestehen, ist es immer wichtig, die Funktion der Schilddrüse checken zu lassen.

    Es gibt jedoch auch äußere Anzeichen, die Sie aufmerksam werden lassen sollten. So könnte es durchaus sein, dass sich Ihre Schilddrüse vergrößert und Sie den berühmten „Kloß im Hals“ spüren.

    Mit Hinblick auf die Schilddrüse variieren die Beschwerden jedoch auch abhängig vom Alter. Viele der genannten Symptome treten in späteren Jahren nicht mehr auf bzw. machen sich in abgeschwächter Form bemerkbar.

    Vereinbaren Sie im Zweifelsfall einen Termin bei Ihrem Hausarzt!

    Eine Schilddrüsenüberfunktion kann, sofern rechtzeitig erkannt, gut behandelt werden. Ignorieren Sie jedoch die Anzeichen, besteht im schlimmeren Fall die Möglichkeit, dass Sie nach Jahren unter der Krankheit „Morbus Basedow“ leiden. Hierbei würde sich nicht nur Ihr Schilddrüsengewebe vergrößern. Zudem würden Sie immer wieder unter einer Bindehautentzündung leiden, in deren Zusammenhang auch Ihre Augäpfel hervortreten würden. Besonders gefährlich wird es dann, wenn Ihr Sehnerv in Mitleidenschaft gezogen wird. Dann wäre es möglich, dass Sie im schlimmsten Fall erblinden.

    Bitte beachten Sie jedoch auch, dass die aufgeführten Symptome zwar auch eine Überfunktion der Schilddrüse hindeuten können, jedoch nicht zwangsläufig mit ihr in Verbindung stehen müssen. Letztendliche Klarheit geben hier nur Blutuntersuchung, Ultraschall und Co. .

     

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  • Polyneuropathie durch Alkohol

    Polyneuropathie durch Alkohol

    Die Polyneuropathie – Missempfindungen und unsägliche Schmerzen am ganzen Körper – ist nur eine von vielen möglichen Folgen, die auch durch Alkohol auftreten können. Zwar gibt es Polyneuropathien auch in Verbindung mit anderen Leiden, jedoch ist die Polyneuropathie durch Alkohol eine häufige Spätfolge langjährigen Missbrauchs. Wir wollen hier jedoch auch noch auf weitere Schädigungen eingehen.

     

    Gründe für Alkoholmissbrauch

    Leider ist es in unserer modernen Gesellschaft so, dass Leistungsdruck und mangelnde Bereitschaft, aber auch die fehlende Belastbarkeit unserer Jugend häufig zum frühen Kontakt mit Alkohol führen. Jedes Kind und jeder Jugendliche, der in großen Mengen Alkohol zu sich nimmt, weisen nicht nur langfristig schlimme gesundheitliche Schäden auf. Sie werden auch, so besagen es einige Studien, eher zu exzessiven Alkoholikern, wenn sie erwachsen sind. Denn frühzeitige Erfahrungen mit Alkohol fügen dem Gehirn noch mehr Schaden zu, als bisher vermutet.

     

    Fast die Hälfte aller jungen Menschen, die bereits vor dem 14. Lebensjahr den ersten Alkohol tranken, wurden in ihrem späteren Leben alkoholabhängig, so hingegen Personen, die das erste Mal mit 21 Jahren Alkohol tranken, nur 9 Prozent zu Alkoholikern wurden. Nicht nur das Risiko, abhängig zu werden erhöht sich mit dem frühzeitigen Start in die Abhängigkeit. Die Abhängigkei setzt umso früher ein, je jünger der Mensch bei seiner ersten Erfahrung mit Alkohol ist.

     

    Falsche Vorbilder

    Viele Kinder und Jugendliche, die Alkoholiker sind, stammen aus Familien, wo ein oder beide Elternteile ebenfalls entsprechend belastet sind. Dadurch, dass der jugendliche Organismus sich noch entwickelt, sind die Folgen schwerwiegender. Die Chance, die Abhängigkeit zu besiegen, ist umso geringer, je früher jemand alkoholabhängig wird.

     

    Körperliche und nervliche Schäden

    Dass Alkohol Leber, Magen, Bauchspeicheldrüse sowie Schleimhäute angreift, ist allgemein bekannt. Je nach Fortschritt der Abhängigkeit kommt es zu Bluterbrechen oder Kaffeesatzerbrechen, chronischer Magenschleimhautentzündung sowie Bauchspeicheldrüsenentzündung – Lebensgefahr! Herz und Kreislauf und die Lunge werden geschädigt. Krampfadern in der Speiseröhre können aufbrechen – lebensgefährlich!

     

    Weiterhin schädigt Alkohol aber auch unsere Nerven, und zwar direkt das Nervenmarkt als Zellgift. Zusätzlicher Vitamin-B-Mangel schädigt die Nervenscheide. Dies führt zu Polyneuropathien, Schmerzen in Oberarmen, Beinen, Wadenkrämpfen, Gangunsicherheit, Lähmungserscheinungen, Hautmissempfindungen oder Ausfall der Empfindungen auf der Haut.

     

    Die Sexual-Hormone spielen verrückt: Männer bekmmen eine Brust und/oder eine typisch weibliche Schambehaarung, bei der Frau gehen die Haare aus und die Stimme wird männlich und rau. Es bildet sich eine Lederhaut. Es kommt zu Problemen mit Knochen und Gelenken, Krampfanfällen, Halluzinationen, Eifersuchtswahn und weiteren nachfolgenden Krankheiten (Wernicke-Krankheit, Korsakow-Syndrom)

     

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  • Effektive Tipps gegen das Nagelkauen

    Effektive Tipps gegen das Nagelkauen

    Nagelkauen ist schon lange kein Problem mehr, das ausschließlich Teenager betreffen würde. Vielmehr leiden auch immer mehr Erwachsene unter diesem Zwang, der nicht nur die Nägel selbst, sondern auch das Nagelbett und die Haut im Allgemeinen in Mitleidenschaft zieht. Auch wenn es sich hierbei für viele „nur“ um ein ästhetisches Problem handelt, liegen die Ursachen für das Nagelkauen oft tiefer und sich damit psychisch begründet. Daher ist es nicht sinnvoll, ausschließlich die Auswirkungen, sondern auch die Ursachen zu behandeln. Am besten ist es hier, parallel vorzugehen und die Pflege und die Suche nach dem Grund für die gesteigerte Nervosität zu finden.

     

    So bringen Sie Ihre Nägel wieder auf Vordermann

    Wer dem Nägelkauen den Kampf ansagen möchte, hat viele Möglichkeiten. Versuchen Sie es doch unter anderem damit:

    • Ihre Nägel bewusst schön zu lackieren
    • einen bitteren Nagellack zu verwendet
    • Ihre Hände mehrmals täglich einzucremen, um rissige Haut zu vermeiden
    • sich bewusst darauf zu konzentrieren, wann genau Sie kauen.

    Vor allem der letztgenannte Punkt ist hier interessant. Oftmals kauen die Menschen weitestgehend unbewusst an ihren Nägeln. Achten Sie hier unbedingt auf Details!

     

    Gute „Ablenkungsmanöver“

    Sollte die Versuchung doch allzu groß werden, gilt es, eine vergleichsweise kleine Angriffsfläche zu schaffen. Oder anders: gewöhnen Sie sich an, immer dann, wenn Sie eigentlich Nägel kauen möchten, die Hände einzucremen. Ihre Haut wird dadurch nicht nur geschmeidig, sondern auch fettig, was wiederrum dazu führt, dass Ihnen die Lust auf das Nägelkauen (vor allem bei stark-parfümierten Cremes) schnell vergehen dürfte.

    Zudem sollten Sie dazu übergehen, Nagelschere und Zwicker immer parat zu haben, um kleine Hautpartikel nicht abzuziehen, sondern sauber abschneiden zu können.

    Im Laufe der Zeit werden Sie sicherlich feststellen, dass es eigentlich keinen Spaß macht, gepflegte Hände durch das Nägelkauen zu schädigen.

    Viele Frauen gehen auch dazu über, sich im Nagelstudio künstliche Nägel machen zu lassen. Hier gilt es jedoch zu bedenken, dass diese zwar deutlich schwerer abgebissen werden können, jedoch auch die Ursache selbst durch sie keinesfalls bekämpft wird. Zudem können Kunstnägel aus Acryl den Naturnagel schädigen und dünn machen. Auf dem Weg zu stabilen, natürlichen Nägeln handelt es sich damit um einen klaren Rückschritt.

     

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  • Histaminintoleranz Lebensmittelliste

    Histaminintoleranz Lebensmittelliste

    Histamin entwickelt sich mit der Lagerung bzw. Reifung von Lebensmitteln. Menschen, welche an einer Intoleranz leiden, sollten daher vor allem auf frische Lebensmittel achten. Wichtig ist, dass diese weitestgehend unverarbeitet sind. Gerade Fertiggerichte oder Konserven weisen einen hohen Histamingehalt auf. Aber auch Wein gehört zu einem Genussmittel, welches bei einer Intoleranz zur Unverträglichkeit führen kann. Durch die Fermentation ist in dem alkoholischen Getränk besonders viel Histamin zu finden. Ebenso verhält es sich mit Räucherwaren. Lebensmittel zu finden, welche mit einer etwaigen Intoleranz verträglich sind, ist aufgrund der Verarbeitung nicht einfach. Betroffene sehen sich daher oftmals vor eine Herausforderung gestellt.

     

    Symptome einer Histaminintoleranz

    Grundsätzlich ist zu sagen, dass eine Unverträglichkeit auf Histamin bei jedem Menschen eine andere Reaktion auslösen kann. Übliche Symptome sind:

    • Magen-Darm-Probleme: Haben Menschen eine Intoleranz gegen Histamine, kann es neben Bauchschmerzen und Durchfall auch zu Übelkeit kommen. Ebenso äußern sich Beschwerden in Krämpfen im Bauchbereich und Blähungen.
    • Kopfschmerzen: Schmerzen im Kopf aufgrund einer Histaminunverträglichkeit müssen nicht direkt nach dem Verzehr betreffender Lebensmittel auftreten. Es ist ebenso möglich, dass eine zeitlich versetzte Reaktion folgt.
    • Hautausschläge: Äußern sich die Beschwerden in Form eines Ausschlages, kann es zu Juckreiz, Schwellungen sowie Rötungen kommen.
    • Atembeschwerden: Liegt eine Intoleranz vor, kann sich das auch auf die Atemwege auswirken. Die Folge dessen sind Hustenreiz, Probleme mit der Nase oder sogar asthmaähnliche Anfälle.
    • Herz-Kreislauf-Probleme: Die Unverträglichkeit kann sich sogar auf das Herz-Kreislauf-System auswirken. Betroffene weisen Symptome wie Herzklopfen oder Schwindelgefühl auf.

     

     

    Nicht selten werden die Symptome mit einer Allergie verwechselt. Die Beschwerden können dabei in unterschiedlichen Schweregraden auftreten. Leiden die einen an leichten Schnupfphasen, können andere richtige Migräneanfälle erleiden. Häufig treten die Symptome aber auch erst nach einer Stunde auf. In diesem Fall kommt es meist zu Bauchschmerzen und anschließend Durchfall.

     

    Lebensmittel mit wenig Histamin, aber Begünstigung des Überschusses

    Neben Nahrungsmitteln, die einen hohen Gehalt an Histamin aufweisen, existieren auch Produkte mit einem geringen Gehalt. Jedoch können diese ebenso zu Reaktionen führen. Sie begünstigen die Ausschüttung des Stoffes im Darm. Die sogenannten Histaminliberatoren können sogar das histaminabbauende DAO-Enzym blockieren. Menschen, die an einer Intoleranz leiden, sollten aus diesem Grund auf Lebensmittel wie Schokolade, Kakao, aber auch auf bestimmte Obstsorten verzichten. Vor allem Erdbeeren und Zitrusfrüchte bergen ein hohes Reaktionsrisiko. Ebenso unvorteilhaft ist der Konsum von Tomaten und Nüssen.

     

    Lebensmittel mit einem geringen Gehalt an Histamin

    Nachdem nun ein Einblick in die Lebensmittel gegeben wurde, die bei einer Unverträglichkeit von Histamin vermieden werden sollten, bleibt die Frage: Was darf ich als betroffene eigentlich noch essen? Lebensmittel bleiben nur selten unverarbeitet und weisen mit zunehmender Lagerung einen steigenden Gehalt des Stoffes auf. Aus diesem Grund sind vor allem frische und unverarbeitete Nahrungsmittel, die einen geringen Anteil an Histamin haben, zu empfehlen.

    Zu diesen gehören:

    • Frisch gefangener Fisch
    • Bismarckheringe
    • Tiefkühlfisch
    • Rindfleisch
    • Butterkäse
    • Schafskäse
    • Apfelessig
    • Bier

     

    Neben den genannten Lebensmitteln gibt es auch eine Reihe von Produkten, die nur einen mäßigen Anteil des Stoffes beinhalten:

    • Sardinen
    • Sardellen
    • Thunfisch
    • Avocado
    • Aubergine
    • Spinat
    • Cheddar
    • Rotwein
    • Weißwein

     

    Menschen, die an einer Unverträglichkeit von Histamin leiden, können also durchaus auch auf Genussmittel zurückgreifen. Die Frage ist, wie stark die Intoleranz ausgeprägt ist. In jedem Fall sollten Sie bei den oben genannten Symptomen Rücksprache mit Ihrem Arzt halten. Dieser kann nicht nur die Beschwerden einstufen, auch kann er Ihnen empfehlen, wie Sie Ihre Ernährung passend umstellen können.

     

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  • Wenn die Haut nicht heilen will

    Wenn die Haut nicht heilen will

    Der Volksmund behauptet: Die Zeit heilt alle Wunden. Die Realität sieht jedoch anders aus. Knapp 890.000 Menschen in Deutschland leiden unter nicht heilenden Hautproblemen, die sogar chronischer Natur sind. Während zahlreiche Wunden binnen einiger Tage heilen, schließen sich einige auch nach Monaten oder gar Jahren nicht.

     

    Chronische Wunden – Neue Forschung

    Als Ursachen kommen beispielsweise Durchblutungsstörungen oder Infektionen in Frage. Betroffen sind zumeist Patienten mit Arteriosklerose oder Diabetes. In diesen Fällen wird das betroffene Hautareal nicht genügend mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt. Darüber hinaus gelangen weder Immunzellen noch Botenstoffe, die für die Heilung erforderlich sind, an ihr Ziel.

     

    Stammzellentherapie verspricht Hilfe

    Neue große Hoffnungen für Patienten, die unter chronisch verlaufenden offenen Wunden leiden, gibt die Behandlung mit Stammzellen. Gemeint sind damit die im Fettgewebe vorkommenden Stammzellen. Innerhalb der plastischen Chirurgie hat sich das als Lipofilling bekannte Verfahren gut bewährt. Eingesetzt bei offenen Wunden ließen sich ebenfalls positive Resultate erzielen. Offene Wunden, bei denen vorher kein Mittel geholfen hat, schließen sich hiermit wieder.

     

    Schaffung einer gesünderen Umgebung

    Seitens Dr. Matthias Brandenburg – Fraunhofer Einrichtung für Marine Biotechnologie Lübeck – wurde bei Tieren beobachtet, dass Stammzellen zur Förderung der Neubildung von Nerven und Blutgefäßen fähig sind. Diese sorgen für eine gesündere Umgebung, in der offene Wunden eine bessere Chance haben zu heilen.

     

    Es bestehen begründete Hoffnungen für die Zukunft, dass eine individuelle Behandlung machbar ist. Laut Ewa Stürmer von der Universität Witten/Herdecke, die aus Zellen eine künstliche Haut entwickelt hat, sind Wunden sowie die Ursachen für eine schlechte Heilung von Patient zu Patient ganz verschieden. Somit kann es nicht nur eine einzige therapeutische Methode für alle Patienten geben.

     

     

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