Schlagwort: Haut

  • Kinderimpfung – die beste Vorsorge

    Kinderimpfung – die beste Vorsorge

    Kinderkrankheiten – das klingt harmlos, ist es aber leider nicht, denn noch immer sterben jährlich Kinder an Krankheiten wie Masern oder Windpocken. Zwar lassen sich Kinderkrankheiten wenn sie zum Ausbruch kommen, mit den entsprechenden Mitteln sehr gut behandeln, aber eine Kinderimpfung ist immer die bessere Lösung, denn Impfungen bedeuten Vorsorge, damit das Kind die Krankheit erst gar nicht bekommt. Jedes Jahr gibt die Ständige Impfkommission des Robert-Koch-Instituts, kurz STIKO, die jeweils aktuellen Impfpläne heraus, an die sich die Eltern von Babys, Kleinkindern und Jugendlichen orientieren können. Zudem werden die Eltern auch bei den regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen beim Kinderarzt darauf hingewiesen, in welchem Alter welche Kinderimpfung als Vorsorge gegeben werden muss.

    Kinderimpfung im Kombipack

    Viele Schutzimpfungen werden als Kombination angeboten. So sollte zum Beispiel die MMR, die Kombiimpfung gegen Masern, Mumps und Röteln immer als Vorsorge dabei sein, wobei vor allem Mädchen diese Kinderimpfung bekommen sollten. Mädchen, die nicht gegen Röteln geimpft werden und die Krankheit erst als erwachsene Frauen während der Schwangerschaft bekommen, riskieren ein behindertes Kind zur Welt zu bringen. Auch die Kinderimpfung gegen Masern ist immer wichtig, denn nach wie vor sind Masern eine der gefährlichen Kinderkrankheiten, die nicht selten zum Tod führen. Die Kinderimpfung im Kombipack hat aber noch einen weiteren Vorteil, denn auf diese Weise werden die in der Impfung enthaltenen Konservierungsstoffe deutlich reduziert.

    Welche Kinderimpfung soll in welchem Alter gegeben werden?

    Ist das Kind zwischen sechs und zwölf Wochen alt, dann wird die Schluckimpfung gegen Rotaviren empfohlen, denn diese Viren können bei Kleinkindern schwere Durchfälle auslösen. Diese Kinderimpfung wird allerdings nicht von den Krankenkassen bezahlt, die Eltern müssen für diese wichtige Vorsorge selbst aufkommen. Je nachdem, welcher Impfstoff verabreicht wird, müssen zwei oder drei Dosen im Abstand von mindestens vier Wochen gegeben werden. Ab dem zweiten Monat sollte das Kind folgende Impfungen bekommen:

    • Tetanus
    • Keuchhusten
    • Kinderlähmung
    • Hepatitis B (am besten in einer 6-fach Impfung)
    • Diphtherie

    Eine weitere Kinderimpfung kann optional eine gegen Pneumokokken und eine Impfung gegen Rotaviren sein.

    Ist das Kind drei Monate alt, dann sollte die 6-fach Impfung gegen Pneumokokken aufgefrischt werden.

    Impfungen ab dem ersten Lebensjahr

    Mit einem Jahr werden Kinder zum ersten Mal gegen die Kinderkrankheiten Masern, Röteln und Mumps geimpft und in diesem Alter gibt es auch die erste Vorsorge in Form einer Kinderimpfung gegen die Windpocken. Auf Wunsch kann auch die Kinderimpfung gegen Windpocken eine Kombiimpfung zusammen mit Masern, Mumps und Röteln sein. Wichtig ist die Kinderimpfung gegen Meningokokken, und auch die Schutzimpfung gegen die gefährliche Frühsommer-Meningoenzephalitis, die durch einen Zeckenbiss ausgelöst und zur Hirnhautentzündung führen kann, sollten die Eltern unbedingt machen lassen. Sind die Kinder zwischen 15 und 23 Monate alt, dann müssen die Kombiimpfungen erneut aufgefrischt werden.

    Empfohlene Impfungen für Schulkinder

    Bevor ein Kind in die Schule geht, sollte es noch einmal gegen Tetanus, Diphtherie und auch gegen Keuchhusten geimpft werden. Das Gleiche gilt auch bei Kindern, die zwischen neun und 17 Jahren alt sind, denn nur eine erneute Auffrischung der Impfungen bedeutet eine gute Vorsorge. Optional ist die Impfung gegen die Grippe. Ärzte raten allerdings dazu nur Kinder impfen zu lassen, die entweder an einer angeborenen Herzschwäche oder an einer chronischen Erkrankung leiden. Die Impfung gegen die Grippe wird auch nicht von den Krankenkassen übernommen, die Eltern müssen diese Vorsorge aus eigener Tasche bezahlen. Wenn geimpft wird, dann ist der Oktober und damit der Beginn der kalten Jahreszeit der beste Zeitpunkt. Kinderärzte raten ebenfalls dazu, Kinder gegen Tollwut impfen zu lassen, vor allem dann, wenn die Familie in einer ländlichen Region wohnt. Ohne die Schutzimpfung endet eine Tollwut-Erkrankungen immer mit dem Tod. Auch wenn diese Impfung nicht von der Krankenkasse bezahlt wird, die Impfung gegen Tollwut ist für die Eltern ein Muss.

    Bild: © Depositphotos.com / Esbenklinker

  • Tattoos auch mit Diabetes möglich

    Tipps, mit denen sich Komplikationen vermeiden lassen
    Baierbrunn (ots) – Mit Diabetes zum Tätowierer? Grundsätzlich spricht nichts dagegen, doch wer Diabetes hat, sollte ein paar Dinge beachten. Zum Beispiel dafür sorgen, dass die Blutzuckerwerte gut behandelt sind. „Bei schlechten Werten kann es leichter zu einer Infektion kommen“, erklärt Professor Dirk Müller-Wieland, Pressesprecher der Deutschen Diabetes-Gesellschaft, im Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“. Piercings sollten nicht an Körperstellen gesetzt werden, die weniger gut durchblutet sind, wie etwa Sprunggelenk oder Gesäß. Und natürlich sollte man nicht gerade die Hautregionen mit einem Tattoo verzieren lassen, in die man sein Insulin spritzt. 

    Dieser Beitrag ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei. 

    Das Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“ 8/2015 liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben. 

     

    Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.diabetes-ratgeber.net

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/52279/3105880
  • Typhus – Ursachen, Diagnose und Therapie

    Typhus – Ursachen, Diagnose und Therapie

    Für die meisten Menschen ist Typhus eine Krankheit, die in einem Atemzug mit Cholera oder Pocken genannt wird, eine Krankheit, die es in der heutigen zivilisierten Welt nicht mehr gibt. Das allerdings ist ein Irrtum, denn die Infektionskrankheit ist nach wie vor präsent. Es sind vor allem Fernreisende, die nicht selten den Krankheitserreger mit nach Hause bringen, ohne es zu wissen, und die dann, ohne es zu wollen, viele andere Menschen anstecken können. Millionen Menschen überall auf der Welt stecken sich jedes Jahr mit Typhus an, aber es gibt effektive Maßnahmen, damit es erst gar nicht zur Ansteckung kommt.

    Übertragung durch Salmonellen

    Typhus tritt in zwei verschiedenen Formen auf, aber beide Formen haben nur einen Überträger und der heißt Salmonellen. Unterschieden werden der Paratyphus, eine typhusähnliche Krankheit und der klassische Typhus abdominalis, der Bauchtyphus. Übertragen werden die Salmonellen durch eine sogenannte Schmierinfektion, also entweder durch verunreinigtes Essen oder Wasser. Vor allem für Menschen mit einem geschwächten Immunsystem, für ältere Menschen, kleine Kinder und schwangere Frauen können beide Formen des Typhus sehr gefährlich werden.

    Die Typhus-Symptome

    Bauchtyphus macht sich mit grippeähnlichen Symptomen bemerkbar. Kopf- und Gliederschmerzen gehören zum Krankheitsbild, aber auch hohes Fieber, das bis zu 40° Grad erreichen kann, zudem haben die Betroffenen starke Bauchschmerzen und leiden unter Verstopfung. Wird der Typhus nicht behandelt, dann kommt noch der charakteristische Hautausschlag dazu. Am Rücken, am Bauch und auch auf der Brust zeigen sich sogenannte Roseolen, kleine rötliche Flecken, die an Stecknadelköpfe erinnern. Auf der Zunge bildet sich ein dicker weißer Belag, nur die Zungenspitze und die Ränder färben sich auffallend himbeerrot. Ab der dritten Krankheitswoche kommt dann auch der typische schwere Durchfall dazu.

    Handelt es sich um Paratyphus, dann sind die Symptome ähnlich, aber nicht ganz so ausgeprägt, so steigt zum Beispiel das Fieber selten über 39° Grad.

    Wie wird Typhus behandelt?

    In der Regel wird Typhus mit Antibiotika behandelt, und wenn die Krankheit früh erkannt wird, dann reicht die Behandlung mit Tabletten, um den Krankheitsverlauf zu stoppen. Kommt es zu einem schweren Verlauf der Krankheit, dann wird ein Aufenthalt im Krankenhaus unumgänglich, denn die Antibiotika müssen in Form einer Infusion verabreicht werden. Besonders dann, wenn das Fieber in bedenkliche Höhen steigt, müssen die Patienten in die Klinik und werden dort auf der Intensivstation behandelt.

    Gibt es eine Impfung?

    Gegen Typhus gibt es eine wirksame Impfung. Diese Impfung besteht aus Typhus-Bakterien, die in abgeschwächter Form gespritzt werden, damit der Körper Abwehrstoffe entwickeln kann. Möglich ist aber auch eine Schluckimpfung, die allerdings für Menschen mit Magen- und Darmproblemen oder mit einem geschwächten Immunsystem nicht zu empfehlen ist. Wird mit der Spritze geimpft, dann reicht eine Injektion aus, bei der oralen Impfung muss der Impfstoff dreimal immer im Abstand von zwei Tagen eingenommen werden, um den gewünschten Schutz aufbauen zu können.

    Gibt es Nebenwirkungen?

    Alles, was eine Wirkung hat, das hat bekanntlich auch eine Nebenwirkung und die Impfung gegen Typhus macht da keine Ausnahme. Vor allem nach der Schluckimpfung kann es zu heftigen Bauchschmerzen, Übelkeit, Durchfall oder anderen Problemen im Magen- und Darmtrakt kommen. Wird mittels Spritze gegen Typhus geimpft, dann kann es auch zu Nebenwirkungen kommen, aber nur in abgeschwächter Form. Müdigkeit gehört zu den Nebenwirkungen, aber auch Muskelschmerzen und eine leicht erhöhte Temperatur gehören zu den Symptomen, die nach einer Typhus-Impfung mit der Spritze auftreten.

    Was sollten Urlauber beachten?

    Wer nach Afrika, nach Südostasien oder auch nach Südamerika reist, sollte kein rohes Obst oder Gemüse verzehren und nur abgepacktes Trinkwasser kaufen. Wichtig ist es auch, sich gründlich die Hände zu waschen. Auf rohe oder nicht ganz durchgegarte Speisen sollte generell verzichtet werden, denn auch dort können Salmonellen lauern, die unter Umständen Typhus auslösen können.

    Bild: © Depositphotos.com / tonyoquias

  • Er hat einen Fernseher! / Max Moor bringt Kultur ins Fernsehen – und schaut selbst kaum rein

    Baierbrunn (ots) – Max (früher Dieter) Moor, Moderator von ttt – Titel, Thesen, Temperamente – und Biobauer im Brandenburgischen, hat sich vor wenigen Wochen einen Fernseher angeschafft. „So richtig schön groß, mit hoher Auflösung“, erzählte er dem Apothekenmagazin „Senioren-Ratgeber“. „Weil ich auch mal wieder einen Film in Groß sehen will, ohne ins Kino zu müssen. Er lief aber erst einmal.“ Ob das nicht etwas kokett sei bei seinem Beruf, will der Interviewer wissen. „Ja, wenn es Absicht wäre oder Berechnung. Aber es ergibt sich einfach nicht. Ich komme nicht dazu“, sagte Moor.

    Dieser Beitrag ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei.

    Das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“ 9/2015 liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

    Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.senioren-ratgeber.de

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/52278/3109402
  • So bleibt die Haut nach kleinen Verletzungen schön (AUDIO)

    Baierbrunn (ots) –

    Anmoderationsvorschlag: Glatt wie ein Kinderpopo – so mögen wir unsere Haut am liebsten. Doch wenn wir uns beim Kartoffelnschälen schneiden oder das Knie aufschrammen, entsteht eine Wunde und es können Narben zurückbleiben. Wie man vorbeugen kann weiß Petra Bröcker: Sprecherin: Kleine Missgeschicke können schnell passieren. Man macht einen falschen Tritt, schrammt sich das Knie auf und blutet. Kein Drama, aber was muss man tun, damit solch eine Schürfwunde heilt und möglichst keine Narbe bleibt? Dazu Peter Kanzler, Chefredakteur der „Apotheken Umschau“:

    O-Ton Peter Kanzler: 13 sec.

    „Spülen Sie Schürfwunden kurz unter fließendem Wasser ab und desinfizieren Sie die Stelle mit einem Wundspray. Bei Schmerzen, Rötung, Wärmeempfindung oder vor allem bei Schwellungen sollten Sie auf alle Fälle einen Arzt aufsuchen.“

    Sprecherin: Wichtig ist auch, das richtige Pflaster zu verwenden, zum Beispiel bei kleinen Verbrennungen:

    O-Ton Peter Kanzler: 18 sec.

    „Es gibt Pflaster für die sogenannte feuchte Wundheilung. Diese sind zum Beispiel bei kleinen Verbrennungen geeignet. Sie beschleunigen die Heilung und beugen der Narbenbildung vor. Diese Pflaster sollten mehrere Tage auf der Haut bleiben. Sinnvoll sind auch Pflaster mit Silberionen. Sie verhindern, dass Keime sich stark vermehren können.“

    Sprecherin: Nach Operationen können ebenfalls Narben zurückbleiben. Doch dagegen können sowohl die Ärzte als auch die Patienten etwas tun:

    O-Ton Peter Kanzler: 22 sec.

    „Ärzte haben verschiedene Möglichkeiten, der Narbenbildung vorzubeugen, sie zu kaschieren oder auch nachträglich zu glätten. Aber auch die Patienten selbst können dazu beitragen, dass Narben gut verheilen. Etwa durch leichte Massage, durch das Auftragen von Wundheilungscreme und den Gebrauch von speziellen Pflastern. Und ganz wichtig: Verzichten Sie auf Rauchen. Nikotin ist äußerst schlecht für die Wundheilung.“

    Abmoderationsvorschlag:

    Auch leichte Bewegung kann helfen, Narben zu vermeiden, schreibt die „Apotheken Umschau“. Wichtig ist aber, das frische Gewebe nicht zu stark zu strapazieren. Am besten man spricht mit seinem Arzt darüber, welcher Sport sich eignet.

    ACHTUNG REDAKTIONEN: Das Tonmaterial ist honorarfrei zur Verwendung. Sendemitschnitt bitte an ots.audio@newsaktuell.de.

    Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.apotheken-umschau.de

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/52678/3109348
  • Nagelpilz: Die Gefahr der falschen Diagnose

    Nagelpilz: Die Gefahr der falschen Diagnose

    Nagelpilz, also eine Infektion der Haut unterhalb der Fuß- oder Fingernägel, ist zwar eine unangenehme Angelegenheit, aber in den wenigsten Fällen gefährlich. Verschiedene Tinkturen und Tabletten können dabei helfen, den Infekt zu beseitigen. Das wahre Problem von Nagelpilz ist eher, dass er oft falsch diagnostiziert wird. Häufig wird Hautkrebs unter dem Nagel für eine Pilzinfektion gehalten. Wird dieser nicht richtig behandelt, kann es im schlimmsten Fall zum Tod des Patienten führen.

    Vorsorge ist besser als Nachsorge

    Die Vermutung, man könne unter den Nägeln keinen Hautkrebs bekommen, ist ein Trugschluss. Tatsächlich können auch diese Hautpartien von Krebszellen befallen werden. Wird der Krebs nicht rechtzeitig entdeckt oder fälschlicherweise als Nagelpilz diagnostiziert, kann dies schwerwiegende Folgen für den Patienten haben. Immer wieder erreichen Meldungen die Öffentlichkeit, dass Krebspatienten aufgrund der Fehldiagnose verstorben sind.

    Wichtig ist daher, dass Sie Veränderungen Ihrer Haut stets von einem Arzt untersuchen lassen. Auch wenn es nach einem harmlosen Nagelpilz aussieht, ist eine medizinische Beratung immer ratsam.

    Woran erkennt man einen Nagelpilz?

    Ein Nagelpilz ist die Infektion der Haut unterhalb der Fuß- und Fingernägel. Meistens sind Fadenpilze für die Erkrankung verantwortlich. Nagelpilz äußert sich durch verschiedene Symptome. Diese sind:

    • Verfärbungen (weißlich bis gelblich-braun)
    • Brüchigkeit der Nägel und Verformungen
    • Entzündung des Nagelbetts
    • Verdickung der Nagelplatte

    Da sich der Erreger der Infektion am wohlsten fühlt, wenn es warm und feucht ist, tritt Nagelpilz mehr an den Füßen als an den Händen auf.

    Der Befall äußert sich meist zunächst am vorderen Rand des Nagels und breitet sich dann über die gesamte Fläche aus. Dabei zerstören die Sporen des Pilzes die Nagelsubstanz Keratin. Das wiederum führt dazu, dass sich die Struktur des Nagels sichtbar verändert. Bei vielen Patienten spalten sich die einzelnen Nagelschichten auf. Fast immer kommt es zu einer Verfärbung und Verdickung der Nagelplatte. Manchmal lockert sich die Platte sogar vom Nagelbett.

    Die Behandlung von Nagelpilz

    Wer von einem Nagelpilz-Befall betroffen ist, hat verschiedene Möglichkeiten, diese zu behandeln. Ein Mittel, das Pilze gezielt abtötet, ist das Antimykotikum. Ist der Nagel nur oberflächlich befallen, reicht es, wenn Sie spezielle Tinkturen und Nagellacke mit diesem Inhaltsstoff anwenden. Die Behandlung erfordert Geduld, da Pilzsporen in den Zwischenräumen der einzelnen Nagelschichten oft Monate und sogar Jahre überleben können.

    Sitzt die Infektion im Nagelbett – was häufig der Fall ist – sind diese Mittel aus der Apotheke wirkungslos. Der gesunde Nagel wird dann immer wieder von den Pilzsporen angegriffen. In diesem Fall ist eine im wahrsten Sinne des Wortes tiefgreifende Behandlung nötig. Beliebt sind in diesem Fall besonders Tabletten und Kapseln mit dem Wirkstoff Antimykotikum. Die Einnahme ermöglicht es, dass der Stoff in das Blut gelangt und somit den Fußpilz effektiv bekämpfen kann.

    Darüber hinaus kann man Nagelpilz auch mit Laser behandeln (Quelle: nagelwohl.de). Diese Methode ist noch sehr neu, dafür aber sehr effektiv. Das Geheimnis der Therapie ist, dass der Nagel mit 60° warmen  Laserstrahlen behandelt wird. Diese wiederum töten die Pilze ab und heilen damit den befallenen Nagel. Vorteile dieser Behandlungsform sind, dass sie sehr schnell vorbei ist und Frauen sich direkt danach wieder die Nägel lackieren können. Die Lasertherapie, die überraschend günstig ist, wird alle zwei bis vier Wochen wiederholt, bis der Pilz-Befall vollkommen beseitigt ist. Meist ist das nach drei bis vier Sitzungen der Fall.

    Behandlungsmaßnahmen gegen Nagelpilz sind:

    • Tinkturen
    • Nagellacke
    • Tabletten
    • Kapseln
    • Laser-Therapie

    Nagelpilz ist eine unangenehme Angelegenheit, die in der Regel gut behandelt werden kann. Verschiedene Therapie-Maßnahmen wie Tinkturen, Tabletten oder Laser-Behandlungen sorgen dafür, dass der Nagel nach einer Weile wieder gesund ist. Wichtig ist, dass Sie eine mögliche Pilz-Infektion der Nägel immer von einem Arzt untersuchen lassen. Dieser kann feststellen, ob es sich bei der Erkrankung tatsächlich um Nagelpilz oder vielleicht Hautkrebs handelt.

    Bild: © Depositphotos.com / danr13