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  • Das Pfeiffersche Drüsenfieber – die Kusskrankheit

    Das Pfeiffersche Drüsenfieber – die Kusskrankheit

    Pfeiffersches Drüsenfieber? Die meisten Menschen haben von dieser Krankheit noch nie etwas gehört, aber das Pfeiffersche Drüsenfieber kommt häufiger vor, als man vielleicht denkt. Das Pfeiffersche Drüsenfieber ist eine Krankheit, die durch einen hartnäckigen Virus mit dem Namen Epstein-Barr ausgelöst wird, und übertragen wird der Virus in den meisten Fällen von Mund zu Mund, also beim Küssen. Das hat dem Pfeifferschen Drüsenfieber auch den Beinamen Kusskrankheit eingebracht, und wer sich schützen will, der sollte sich seine Kusspartner sehr genau aussuchen.

    Die Ursachen des Pfeifferschen Drüsenfiebers

    Das Epstein-Barr-Virus oder kurz auch EBV genannt, ist der Übeltäter, wenn es um das Pfeiffersche Drüsenfieber geht. Das EBV ist ein sogenanntes DANN Virus, das nur dann im Körper überleben kann, wenn es sich in bestimmten weißen Blutkörperchen und in den Zellen der Schleimhaut im Mund- und Rachenraum einnisten kann. Weil das Pfeiffersche Drüsenfieber eine relativ lange Inkubationszeit zwischen vier und sechs Wochen hat, bedeutet das: Wer einen Menschen mit dem Pfeifferschen Drüsenfieber küsst, der spürt in diesem Zeitraum die ersten Symptome.

    Die Übertragung des Pfeifferschen Drüsenfiebers kann jedoch nur gelingen, wenn beim Küssen Körperflüssigkeiten ausgetauscht werden. Es kann in sehr seltenen Fällen aber auch durch eine Bluttransfusion oder beim Geschlechtsverkehr zu einer Ansteckung kommen.

    Welche Symptome gibt es?

    Die Symptome des Pfeifferschen Drüsenfiebers sind sehr vielfältig, was es dem Arzt nicht unbedingt einfach macht, die Krankheit auf Anhieb richtig zu erkennen. Viele Patienten fühlen sich müde und angeschlagen, sie klagen über Übelkeit und haben keinen Appetit, im späteren Verlauf kommen dann starke Kopfschmerzen, Halsschmerzen und auch Fieber dazu. Die Lymphknoten vor allem am Hals, aber auch in den Achselhöhlen können sehr schmerzhaft anschwellen und auch die Milz vergrößert sich, was zu Druckschmerzen im oberen Bereich des Bauches führt.

    Eine eindeutige Diagnose kann nur durch eine Untersuchung des Blutes gestellt werden, denn im Blut zeigt sich eine Vermehrung der weißen Blutkörperchen, und das gibt einen Nachweis über die Antikörper des Epstein-Barr-Virus. Wer die genannten Symptome über einen längeren Zeitraum verspürt, der sollte auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen und ein großes Blutbild machen lassen.

    Vom Alter abhängig

    Das Epstein-Barr-Virus gehört zu den Herpesviren und wer den Virus einmal in sich trägt, der behält ihn ein Leben lang. Die Weltgesundheitsorganisation WHO schätzt, dass 95 % der Weltbevölkerung unter 30 Jahren das Virus haben, aber nicht bei allen kommt die Krankheit auch zum Ausbruch. Kleinkinder können sich ebenfalls mit dem Epstein-Barr-Virus infizieren, aber in diesem Fall gibt es keine oder nur geringfügige Symptome. Die Ursache dafür liefert das Immunsystem, das bei kleinen Kindern nicht so stark reagiert.

    Wer das Pfeiffersche Drüsenfieber schon als Kind bekommt, der ist allerdings für den Rest seines Lebens gegen eine erneute Ansteckung immun, denn der Körper hat Antikörper gebildet. Bei Jugendlichen sind die Symptome am stärksten ausgebildet und hier lässt sich die Krankheit am einfachsten feststellen.

    Wie wird das Pfeiffersche Drüsenfieber behandelt?

    Bricht die Krankheit aus, dann ist Ruhe die erste Pflicht und das Küssen ist erst einmal streng verboten. Viel Schlaf kann effektiv dabei helfen, das Pfeiffersche Drüsenfieber zu besiegen und wenn das Fieber steigt, dann sollten fiebersenkende Mittel eingenommen werden. Es gibt keine speziellen Medikamente gegen das Pfeiffersche Drüsenfieber, alles was gelindert werden kann, das sind die Symptome, wie eben das Fieber. Alle, die sich mit dem Fieber angesteckt haben, die müssen eigentlich nur eines mitbringen und das ist Geduld, denn es kann ein bis zwei Monate dauern, bis die Symptome abklingen und das Pfeiffersche Drüsenfieber komplett ausgeheilt ist.

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  • Glutenunverträglichkeit – was ist das?

    Glutenunverträglichkeit – was ist das?

    Immer mehr Menschen, so scheint es, vertragen keine Gluten. Aber was sind überhaupt Gluten und warum reagieren so viele darauf allergisch? Vereinfacht ausgedrückt sind Gluten eine Art Kleber aus Eiweiß, der in sehr vielen Lebensmitteln enthalten ist, die wir jeden Tag essen. Wer unter einer Glutenunverträglichkeit leidet, der wird in seinen alltäglichen Essgewohnheiten stark eingeschränkt, denn wer keine Gluten verträgt, der muss auf Brot ebenso verzichten wie auch auf Kuchen und auf viele andere Dinge, in denen bestimmte Getreidesorten enthalten sind. Aber es gibt Alternativen, die es ein wenig einfacher machen, ohne Gluten leben zu können.

    Was genau sind Gluten?

    Damit sich Getreide überhaupt zum Backen eignet, braucht es Gluten, denn Gluten haben die Fähigkeit dem Teig die richtige Konsistenz zu verleihen, in dem sie den Teig klebrig machen. Gluten sind in Weizen ebenso enthalten wie auch im Roggen, in der Gerste, im Grünkern und auch im Hafer. Auch alte Getreidesorten wie Emmer und Einkorn, die heute wieder angebaut werden, enthalten Gluten und sind damit keine Alternative für alle, die unter einer Glutenunverträglichkeit leiden.

    Die Speisekarte ist für alle die keine Gluten vertragen können, sehr eingeschränkt, denn Gluten finden sich in Nudeln, Brot, allen Arten von Kuchen, in Pommes frites, in Pizza, in Keksen und Plätzchen, in Bier, aber auch in Chips, Ketchup, Paniermehl und in Gewürzmischungen. Suppen und die meisten Fertiggerichte enthalten Gluten, ebenso wie Soße und einige Milchprodukte wie Joghurt und Frischkäse. Da Gluten ein guter Träger für zahlreiche Aromastoffe sind, werden sie besonders gerne in Fertigprodukten verwendet. Wenn ein Fertiggericht oder ein Lebensmittel Weizenstärke enthält, dann kann man davon ausgehen, dass es auch Gluten enthält, in diesem Fall muss es aber auf der Packung gekennzeichnet sein.

    Welche Lebensmittel enthalten keine Gluten?

    Wer sich die lange Liste der Lebensmittel anschaut, in denen Gluten enthalten sind, der wird sich vielleicht fragen, was keine Gluten enthält und was diejenigen, die eine Glutenintoleranz haben, noch essen dürfen. In Hirse und Mais sind keine Gluten enthalten und auch Wildreis und Reis kann jeder ohne Bedenken essen, der eine Glutenunverträglichkeit hat. Auch die sogenannten Pseudogetreidearten wie Buchweizen, Amarant und Quinoa sind frei von Gluten, ebenso wie Tofu, Mozzarella und Sojamilch, auch reine Fruchtsäfte und Sekt enthalten keine Gluten.

    Wer keine Gluten vertragen kann, der darf Obst und Gemüse essen und auch Kartoffeln und Milch sind im unverarbeiteten Zustand ebenso verträglich wie natürliches Joghurt, Naturkäse, Buttermilch, Fisch, Fleisch, alle Hülsenfrüchte, Reisnudeln, Honig und Johannisbrotmehl oder Mehl aus Traubenkernen.

    Wie macht sich die Glutenunverträglichkeit bemerkbar?

    Die Deutsche Zöliakie Gesellschaft schätzt, dass in Deutschland jeder 250. Bürger keine Gluten verträgt, aber nur etwa 10 % bis 20 % zeigen auch die typischen Symptome. Dazu gehören unter anderem Bauchschmerzen, Durchfall, Verstopfung und ein allgemeines Unwohlsein. Viele, die unter einer Glutenunverträglichkeit leiden, verlieren rapide an Gewicht, sie fühlen sich abgeschlagen und haben nicht selten einen Mangel an Eisen. Auch eine starke Migräne kann darauf hindeuten, dass es sich um eine Intoleranz gegenüber Gluten handelt.

    Seit 2005 müssen die Lebensmittel die Gluten enthalten, entsprechend gekennzeichnet sein. Das macht es den Betroffenen einfacher, für sich die passenden Lebensmittel zu finden. Wer wissen will, ob sich Gluten in einem bestimmen Lebensmittel befinden, der sollte sich die Inhaltsliste ansehen und auf eine Ähre achten, die durchgestrichen ist, denn das ist das Symbol für Lebensmittel, die keine Gluten enthalten. Allerdings ist man damit nicht immer auf der sicheren Seite, denn laut Gesetz darf sich ein Lebensmittel immer dann als glutenfrei bezeichnen, wenn weniger als 20 Milligramm Gluten pro Kilogramm Gesamtgewicht enthalten sind. Der Zusatz „Kann Gluten enthalten“, weist auf den Verpackungen darauf hin. Der Zusatz „sehr geringer Glutengehalt“ zeigt, dass nur maximal 100 Milligramm pro Kilogramm enthalten sind.

    Bild: © Depositphotos.com / triocean2011

  • Alkohol – die unterschätzte Sucht

    Alkohol – die unterschätzte Sucht

    Ein Gläschen in Ehren kann bekanntlich niemand verwehren, aber es bleibt meist nicht bei diesem einen Gläschen. Alkohol hat sich im Laufe der Jahre mehr und mehr zu einer gefährlichen Sucht entwickelt und da es Alkohol überall und in unendlich vielen Varianten zu kaufen gibt, kann man davon ausgehen, dass die Zahl der Suchtkranken noch weiter steigen wird. Der Schritt vom gelegentlichen Glas auf der Party bei Freunden bis zum regelmäßigen Glas am Abend ist nur klein und jeder kann in die Gefahr geraten, zum Alkoholiker zu werden. Wer regelmäßig trinkt, der weiß wahrscheinlich nicht, was in seinem Körper alles passiert und welchen Schaden der Alkoholgenuss auf Dauer anrichten kann.

    Ein Rausch mit Folgen

    Wie berauschend Alkohol sein kann, das weiß jeder, der schon mal ein Glas zu viel getrunken hat. Während im Körper immer der gleiche Prozess stattfindet, wirkt sich der Alkohol auf die Psyche bei jedem Menschen anders aus. Die einen werden still, die anderen redselig, wieder andere werden euphorisch oder traurig und auch Aggressivität ist keine Seltenheit, wenn es um zu viel Alkohol geht.

    Wer Alkohol in einem vernünftigen Maß genießt, hat weder seelisch noch körperlich viel zu befürchten, aber wer ständig Wein, Bier oder Hochprozentiges zu sich nimmt, der sollte sich über die schädliche Wirkung Gedanken machen.

    Schnelle Wirkung durch Alkohol

    Wie beim Rauchen, so beginnen die negativen Folgen auch beim Alkohol bereits im Mund. Der Alkohol greift zuerst die empfindlichen Schleimhäute in der Mundhöhle und im Rachen an. Dann führt der Weg durch den Kehlkopf und die Speiseröhre bis in den Magen, wo der Alkohol wieder Schäden hinterlässt. Besonders der Schließmuskel am Übergang vom Magen zum Darm leidet unter dem Alkohol, der jetzt wie ein Zellgift wirkt. Der Muskel wird bei regelmäßigem Alkoholgenuss geschwächt und es kann zu Sodbrennen kommen, was auf Dauer die Speiseröhre verätzt. Sodbrennen ist nicht nur unangenehm und schmerzhaft, es erhöht auch die Gefahr, dass Krebs entstehen kann.

    Leiden muss auch die Magenschleimhaut, denn der Alkohol setzt dem Gewebe zu und das kann zu einer schmerzhaften Entzündung der Magenwände, zu Geschwüren und in der Folge auch zu Krebs kommen. Schädlich wirkt sich der Alkohol aber auch auf das Herz- und Kreislaufsystem aus. Auch wenn geringe Mengen einen durchaus positiven Effekt haben, wird zu viel Alkohol getrunken, dann steigt das Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden. Schon 15 bis 20 Gramm Alkohol täglich reichen aus, um das Herz zu schädigen und auch Herz-Rhythmus-Störungen sind bei Menschen, die regelmäßig viel Alkohol trinken, keine Seltenheit.

    Zu viel Alkohol und die Leber leidet

    Der gesamte Organismus leidet unter übermäßigem Alkoholgenuss, aber ein Organ muss ganz besonders hart arbeiten und das ist die Leber. Wird zu viel Alkohol getrunken, dann versucht die Leber mit ganzer Kraft, die schädliche Wirkung abzumildern und muss dabei wahre Schwerstarbeit leisten. Die Leber ist dafür zuständig, alle Gifte zu filtern, die dem Körper zugeführt werden. Da sie ständig zu tun hat, um zum Beispiel das Fett zu verarbeiten, kann man sich ausrechnen, dass die Leber sehr schnell überfordert ist. Sie muss sich nur noch mit dem Alkohol beschäftigen und hat keine Kapazitäten mehr, um das Fett zu verarbeiten. In der Folge entsteht dann eine sogenannte Fettleber und das führt dann zu einer Störung des Fettstoffwechsels, was wiederum die Cholesterinwerte in die Höhe treibt. Im schlimmsten Fall führt zu viel Alkohol dazu, dass sich eine Leberzirrhose bildet, und schließlich gibt die Leber ihren Dienst auf und das führt zum Tod. Selbst dann, wenn kein Alkohol mehr getrunken wird, bildet sich an der Leber ein Narbengewebe und sie wird sich nie wieder komplett erholen können.

    Jeder der gerne Alkohol trinkt, sollte sich stets vor Augen führen, welche Folgen Alkohol haben kann.

    Bild: © Depositphotos.com / artem_furman

  • Bikini Bridge – trendy oder gefährlich?

    Bikini Bridge – trendy oder gefährlich?

    Immer wenn der Sommer in den Startlöchern steht, dann gibt es auch einen Bikini Trend, und der Trend in diesem Sommer heißt Bikini-Bridge. Was muss man sich unter einer Bikini-Brücke vorstellen und wie heiß ist dieser Trend? Für alle trend- und vor allem figurbewussten Frauen ist die Bikini Bridge ein Must-have im Sommer 2015, für alle, die weniger auf ihre Figur fixiert sind, ist diese seltsame Brücke zwischen den Beckenknochen aber nichts anders als ein gefährlicher Leichtsinn, der Frauen und Mädchen in die Magersucht treiben kann.

    Vom Thigh Gap zur Bikini Bridge

    Im letzten Sommer war es ein Muss einen sogenannten Thigh Gap, also eine Oberschenkellücke zu tragen. Cara Delevingne, das Topmodel und neue Werbegesicht des Onlinehändlers Zalando trug nach Ansicht der weiblichen Fans den Thigh Gap perfekt, denn bei der Engländerin war die Lücke zwischen den Oberschenkeln im Stehen besonders deutlich. Nach dem Thigh Gap ist es jetzt also die Bikini Bridge, ein neuer nicht ganz ungefährlicher Trend, bei dem es darauf ankommt, dass die Knochen des Beckens markant hervortreten und das Unterteil des Bikinis wie eine Brücke zwischen den Knochen wirkt.

    Über die sozialen Netzwerke wurde die Bikini Bridge weltweit zum Megatrend ausgerufen. Kaum waren die ersten Fotos der besonders schlanken Damen die ihre Beckenknochen zur Schau stellen, bei Twitter online, da gab es auch schon 2.400 Reaktionen und weit über 100.000 positive Rückmeldungen. Aber nicht alle finden den Trend gut, viele sind der Meinung, dass die Bikini-Brücke ein erneuter Versuch ist, Mädchen und junge Frauen die Magersucht schmackhaft zu machen.

    Hungern für die Bikinifigur

    Für die Fashion Welt ist die Bikini Bridge das ultimative Accessoire für den kommenden Sommer, und Frauen, die ihrer Schlankheit frönen, müssen in diesem Sommer einfach Becken zeigen. Damit das auch klappt, heißt es hungern, denn von Natur aus haben nur sehr wenige Damen Beckenknochen, die so deutlich hervortreten. Da der Abstand zwischen dem unteren Bauch und dem Bikinihöschen so groß wie möglich sein soll, kann man sich vorstellen, wie lange gehungert werden muss, bis das Skelett sichtbar wird.

    Für Ernährungswissenschaftler und Ärzte hat die Bikini Bridge allerdings nichts mehr mit einem Fashion Trend zu tun, sondern nur etwas mit dem krankhaften Verlangen, noch schlanker zu sein. Schlank um jeden Preis, so heißt das für die Psychologen, die im aktuellen Bikini Trend die Gefahr sehen, dass sich wie beim Thigh Gap im vorigen Jahr auch, wieder viele Frauen unter Druck setzen, um einem vermeintlichen Trend folgen zu können. Frauen können ihr gepflegtes Äußeres auch anders zeigen. Dies können Sie unter anderem durch eine IPL Haarentfernung. Dadurch wirkt die Haut schön gepflegt und frei von jeglichen Haaren. Hier geht es zu den Top 5 IPL Geräten.

    Bikini Bridge – Ein gefährlicher Trend

    Natürlich muss jeder für sich entscheiden können, welche Figur zu einem passt, und mit welchem Körpergewicht man sich wohlfühlt. Renommierte Wissenschaftler wie der Sportmediziner Ingo Froböse sehen das allerdings ein wenig anders. Froböse geht sogar so weit, die Bikini Bridge als eine Art Selbstkannibalismus zu bezeichnen. Tatsächlich haben die hervortretenden Beckenknochen etwas Beängstigendes, denn es erinnert an die Menschen auf der Welt, die nicht hungern wollen, sondern zwangsläufig hungern müssen, weil es nicht genug Nahrung gibt.

    Neben den körperlichen Gefahren, die bei extremem Hungern lauern, verzerrt ein Trend wie die Bikini Bridge auch das Bild, das man von sich selbst hat. Besonders junge Mädchen in der Pubertät, die noch ein schwach ausgebildetes Selbstbild und wenig Selbstbewusstsein haben, definieren sich häufig über Vorbilder wie die internationalen Topmodels. Wenn ein Model wie Cara Delevingne, die mittlerweile eine Art Star mit Kultfaktor ist, propagiert, dass die Bikini Bridge in diesem Sommer einfach getragen werden muss, dann wird das für junge Frauen schnell zur Gefahr.

    Der Weg in die Magersucht und die Bulimie ist ein schleichender Weg und er beginnt nicht selten mit schlechten Vorbildern wie den Models, die ihre magere Figur zelebrieren und sei es nur in Form eines Bikinihöschens und zwei markanten Beckenknochen.

    Bild: © Depositphotos.com / photography33

  • Borreliose – kleiner Biss, gefährliche Wirkung

    Borreliose – kleiner Biss, gefährliche Wirkung

    Wenn der Sommer kommt, dann steigt auch wieder die Gefahr, an Borreliose zu erkranken, denn Sommerzeit ist Zeckenzeit. Ein Biss der kleinen Insekten kann ausreichen, um eine Borreliose auszulösen, eine Krankheit, mit der nicht zu spaßen ist. Borreliose wird durch Bakterien ausgelöst, die sogenannten Borrelien, und wer von einer Zecke gebissen wird, der verspürt für lange Zeit keine Symptome. Da die Borreliose oftmals sehr spät erkannt und behandelt wird, kann sie für den Betroffenen sehr gefährlich werden.

    Nicht immer gefährlich

    Eine Infektion mit Borrelien ist nicht zwangsläufig auch gefährlich, denn die meisten Zeckenbisse bleiben ohne Folgen. Wichtig ist aber, dass die Zecke in einem Zeitraum von 24 Stunden aus der Haut entfernt wird, z.B. mit einer Zeckenzange, denn wenn das der Fall ist, dann reicht die Menge der Bakterien nicht aus, um eine Borreliose auszulösen. Es ist nur ein geringer Prozentsatz, der tatsächlich nach dem Biss einer Zecke auch an Borreliose erkrankt. 70 % bis 90 % der Infektionen mit Borreliose bleiben ohne Folgen und wirken sich nicht negativ auf die Gesundheit aus, so die Ansicht von Experten, dennoch ist es immer eine gute Idee, nach einem Zeckenbiss einen Arzt aufzusuchen.

    Wer ist gefährdet?

    Grundsätzlich kann eine Borreliose jeden Menschen treffen, der sich in den Sommermonaten gerne in der freien Natur aufhält, denn wenn die Luft warm und schwül ist, dann lauern Zecken gerne im Unterholz, in Sträuchern und auch im hohen Gras. Kleine Kinder im Kindergarten- und Vorschulalter sind gefährdet, wenn es um eine Infektion mit Borrelien geht, aber auch ältere Menschen zwischen dem 60. und dem 70. Lebensjahr sollten nach einem Spaziergang den Körper nach möglichen Zecken absuchen. Bei dieser Altersgruppe ist das Immunsystem auch nicht so stabil, dass es sich effektiv gegen die Bakterien zur Wehr setzen kann.

    Alle, die ein gut funktionierendes Immunsystem haben, müssen sich keine allzu großen Gedanken machen, denn wenn ein Immunsystem gut arbeitet, dann haben die Erreger, die eine Borreliose auslösen können, keine Chance.

    Können auch Haustiere eine Borreliose auslösen?

    Das Robert-Koch-Institut hat herausgefunden, dass auch Haustiere wie Hunde und Katzen eine Borreliose beim Menschen auslösen können. Eine Übertragung durch Katzen ist dabei noch wahrscheinlicher als eine Übertragung durch Hunde. Das ist allem Katzen der Fall, die den ganzen Tag unterwegs sind, denn wenn sich in ihrem Fell eine Zecke festsetzt, dann kann sie leicht auf den Menschen überspringen. Wer einen „Freigänger“ zu Hause hat, der sollte besonders im Sommer mit dem Schmusen vorsichtig sein, denn die Katze könnte eine Zecke mit nach Hause gebracht haben, die dann den Wirt wechselt, ohne dass der Betroffene es merkt.

    Die Borreliose Symptome

    Immer dann, wenn nach dem Biss einer Zecke die Borreliose-Bakterien in den Körper gelangen, dann entsteht eine Entzündung. Die ersten Anzeichen, dass es sich um eine Borreliose handelt, sind Rötungen auf der Haut, die sich kreisförmig ausbilden und in der Mitte verblassen. Diese sogenannte Wanderröte ist nicht bei jedem Menschen gleich stark ausgeprägt, bei einigen Betroffenen tritt sie sogar überhaupt nicht auf. Das ist auch der Grund, warum eine Borreliose gar nicht oder viel zu spät erkannt wird. Neben der Wanderröte gibt es auch noch andere Symptome wie Schmerzen in den Muskeln und Gelenken, sowie plötzlich auftretendes hohes Fieber. Abgeschlagenheit, eine Entzündung der Bindehäute und auch das Anschwellen der Lymphknoten kann ebenfalls ein Zeichen für eine Infektion mit Borrelien sein.

    Um eine endgültige Diagnose zu bekommen, muss das Blut untersucht werden, denn nur in einem Bluttest lassen sich die Bakterien ohne Zweifel nachweisen. Borreliose tritt in drei Stadien auf, wobei im ersten Stadium die Wanderröte ein deutliches Anzeichen ist. Im zweiten Stadium kommen dann Symptome dazu, die einer Grippe ähneln und erst im dritten Stadium wird es mit Persönlichkeitsveränderungen, Konzentrationsstörungen und mit starken Rückenschmerzen gefährlich.

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  • Woran kann man eine Schilddrüsenunterfunktion erkennen?

    Woran kann man eine Schilddrüsenunterfunktion erkennen?

    Eine Überfunktion der Schilddrüse lässt sich schnell und einfach erkennen, aber wie sieht es bei einer Unterfunktion aus? Hier ist es leider nicht mehr so einfach und auch nicht ganz so leicht, denn die Hypothyreose, wie die Schilddrüsenunterfunktion medizinisch korrekt genannt wird, nimmt einen schleichenden Verlauf und lässt sich nur durch ganz bestimmte Symptome erkennen und das auch nur dann, wenn die Funktionsstörung bereits sehr weit fortgeschritten ist. Eine Unterfunktion der Schilddrüse beginnt schleichend und macht sich zunächst nur durch geringe Beschwerden bemerkbar und das macht es so gefährlich.

    Welche Symptome treten bei einer Schilddrüsenunterfunktion auf?

    Viele Menschen fühlen sich heute zunehmend müde und ausgelaugt, aber sie denken dabei an den alltäglichen Stress, an die Überforderungen und die Hektik der heutigen Zeit. Müdigkeit ist ein Symptom, das mit der Schilddrüse etwas nicht stimmt, aber auch Antriebslosigkeit und sogar depressive Verstimmungen können auf eine Unterfunktion der Schilddrüse hindeuten. Zu den markanten Merkmalen gehört eine hohe Empfindlichkeit gegen Kälte, verlangsame Reflexe, eine zunehmende Schwäche der Muskeln und eine heisere Stimme.

    Betroffene klagen häufig auch darüber, dass sie aufgeschwemmt aussehen, ein als Myxödem bekanntes Symptom der Schilddrüsenunterfunktion, was durch teigartige Schwellungen im Unterhautgewebe entsteht. Am Hals, aber auch im Gesicht und an den Armen und Beinen machen sich diese Ödeme besonders stark bemerkbar und sie können dafür sorgen, dass es zu einer allgemeinen Schwäche, einer zu niedrigen Körpertemperatur und zu einer oberflächlichen Atmung kommt.

    Schwer zu erkennen

    Auch wenn die Symptome auf den ersten Blick sehr eindeutig sind, sie treten nicht zusammen auf, sondern erst nach und nach und das macht es so schwer, eine Schilddrüsenunterfunktion zu erkennen. Aufschluss kann nur eine Blutuntersuchung bringen, aber bis es so weit kommt, kann die Krankheit schon weit fortgeschritten sein. Vor allem bei älteren Menschen fällt es sehr schwer, eine Unterfunktion der Schilddrüse genau zu diagnostizieren, denn die Symptome werden gerne dem natürlichen Alterungsprozess zugeordnet, denn Gedächtnislücken und auch depressive Verstimmungen sind bei alten Menschen keine Seltenheit.

    Um festzustellen, ob es sich um eine Unterfunktion der Schilddrüse handelt, muss der sogenannte TSH-Wert im Blut nachgewiesen werden, kann dieser Wert einwandfrei bewiesen werden, dann kann auch die entsprechende Therapie beginnen.

    Wie wird eine Schilddrüsenunterfunktion behandelt?

    Wenn die Schilddrüse nicht mehr ausreichend Hormone produziert, dann spricht man von einer Unterfunktion. Eine Therapie gegen diese Funktionsstörung sieht daher vor, den hormonellen Haushalt wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Das passiert in der Regel mit Tabletten, die ein künstlich hergestelltes Hormon enthalten, das sogenannte Thyroxin. T4, wie das Thyroxin auch genannt wird, sorgt dafür, dass der Zellstoffwechsel wieder in Gang kommt und der Hormonmangel ausgeglichen wird. Zudem kann das künstliche Hormon auch die Beschwerden der Unterfunktion erträglicher machen.

    Wird eine Unterfunktion der Schilddrüse festgestellt, dann muss der Betroffene sein Leben lang mit dieser Krankheit leben und therapiert werden. Nur wenn die entsprechenden Medikamente ohne Unterbrechung und dauerhaft eingenommen werden, dann machen sich die Symptome nicht mehr allzu stark bemerkbar. Bei vielen Patienten ist ein normales Leben möglich und sie haben auch keine Beschwerden mehr. In welcher Dosierung die Medikamente eingenommen werden müssen, das stellt der behandelnde Arzt nach einer eingehenden Untersuchung fest. In der Regel wird aber mit einer eher geringen Dosierung angefangen, die dann im Laufe der Therapie gesteigert wird.

    Zu Beginn einer Therapie müssen jeden Monat Kontrolluntersuchungen durchgeführt werden. Wenn sich die Blutwerte und auch die hormonellen Werte eingependelt und normalisiert haben, dann finden Untersuchungen nur noch alle drei Monate statt. Schließlich wird nur noch halbjährlich kontrolliert und wenn weiterhin alles nach Wunsch verläuft, dann gibt es nur noch einmal im Jahr eine ausführliche und gründliche Untersuchung.

    Man kann mit einer Schilddrüsenunterfunktion leben, aber sie muss behandelt werden, damit sie nicht gefährlich wird.

    Bild: © Depositphotos.com / Bork