Schlagwort: Hautkrankheit

  • Wann besteht eine mögliche Ansteckungsgefahr?

    Wann besteht eine mögliche Ansteckungsgefahr?

    Ansteckungsgefahr besteht immer dann, wenn an einer ansteckenden Krankheit erkrankte Personen mit gesunden Menschen zusammentreffen. Ein bekanntes Beispiel sind die grippalen Infekte in der kalten Jahreszeit.

     

    Man unterscheidet zwischen Tröpfchen- und Schmierinfektionen, wobei die Erkältung zum Beispiel zu den Infektionen gehört, die per Händedruck und Anniesen, also auf beiden Wegen übertragen werden kann. Dies zählt zu den direkten Ansteckungsmöglichkeiten.

     

    Bei der indirekten Ansteckung ist ein Überträger erforderlich, wobei die Infektion von einem erkrankten Tier über einen Zwischenwirt auf den Menschen übertragen wird, zum Beispiel der Fuchsbandwurm, der den Fuchs als Überträger nutzt.

     

    Ansteckungsgefahr besteht bei Übertragung eines Erregers über die Haut, die Schleimhäute, die Atemwege, den Harn- oder Genitaltrakt sowie während der Schwangerschaft im Rahmen einer Ansteckung des ungeborenen Kindes. Die entstehenden Infektionen können viraler, bakterieller oder anderer Ursache sein. Bei den Erregern, von denen eine Ansteckungsgefahr ausgeht, kann es sich auch um Prionen, Protozoen, Würmer, Parasiten, Pilze oder Algen handeln.

     

    Viele Hautkrankheiten, wie Schuppenflechte oder Akne inversa sehen zwar unschön aus, sind aber nicht ansteckend.

     

     

    Was versteht man unter Akne inversa?

    Bei der Akne inversa handelt es sich um eine Talgdrüsenentzündung. Sie findet sich an der äußeren Wurzelscheide von Haarfolikeln. Zumeist findet man diese Erkrankung in der Achselregion, im Bereich des unteren Rückens oberhalb des Hinterns, im Schamhaarbereich oder in der Leistengegend, jedoch kann auch das Kopfhaar betroffen sein.

     

    An Akne inversa können sowohl Frauen als auch Männer erkranken, wobei Männer häufiger im Bereich des unteren Rückens mit der Erkrankung zu kämpfen haben. Die Krankheit kann erstmals in der Pubertät auftreten, jedoch können Erkrankungen in jedem Lebensalter auftreten, sogar bis ins hohe Alter hinein.

     

    An den Ursachen für Akne inversa wird noch geforscht. Bis jetzt wurde eine Reihe von Einflüssen festgestellt, welche zum Auftreten der Krankheit führen oder ihren Verlauf fördern. Dazu zählen Rauchen, Übergewicht, Zuckerkrankheit, zu enge Kleidung, ein gestörter Hormonhaushalt bei Männern, erblich bedingte Faktoren, eine geschwächte Immunabwehr und vorhandene bestimmte Bakterien.

     

    Die Verhornungsfunktion der Talgdrüse ist dabei gestört und die Drüsen sowie die Haarwurzeln sammeln das Hornmaterial, weil der Ausführungskanal verschlossen ist. Eine bakterielle Infektion löst dann Akne inversa aus. Mögliche Komplikationen sind Vereiterungen und Zystenbildungen, eine Ausbreitung der Entzündung auf die Schweißdrüsen sowie die Bildung von Abszessen, Geschwüren und Fisteln.

     

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  • Fußpilz Erkrankung: Was Sie dagegen tun können?

    Fußpilz Erkrankung: Was Sie dagegen tun können?

    Gerade in den Sommermonaten juckt es unter der Sohle, zwischen den Zehen und auf dem Schaft. Teilweise schuppige Haut und kleine Bläschen weisen auf eine der unangenehmsten Hauterkrankungen: Fußpilz. Der Hautarzt Dr. Andreas Degenhardt aus Bremen geht mittlerweile davon aus, dass bereits jeder vierte Deutsche schon einmal unter einer Pilzerkrankung gelitten hat. Die Gründe dafür sind vielfältig. In dem folgenden Beitrag geben wird Tipps und Hinweise, was Sie gegen eine Fußpilz Erkrankung tun können.

    Die häufigsten Symptome der Fußpilz Erkrankung

    Insbesondere das warme und feuchte Milieu im Bereich der Füße ist ideal für Bakterien. So leiden insbesondere Sportler, die den überwiegenden Teil des Tages in geschlossenen Turnschuhen verbringen, unter dieser Hautkrankheit. Es sind die Dermatophyten, die für die Fußpilz Erkrankung verantwortlich sind. So kann diese Krankheit schnell an einen anderen in öffentlichen Duschen, in der Badeanstalt oder in der Sauna weitergegeben werden. Ein Grund mehr, niemals auf die eigenen Badelatschen oder Badeschuhe zu verzichten. Auch im Hotelzimmer besteht eine Gefahr, sich mit der Fußpilz Erkrankung zu infizieren. Die mikroskopisch kleinen Hautschuppen und Bakterien können Sie mit bloßem Auge nicht entdecken. Mittlerweile sind die gefährlichen Viren auch gegen Putzmittel resistent und warten geduldig auf das nächste Opfer.

    Fußpilz Erkrankung im fortgeschrittenen Stadium

    Die ersten Anzeichen machen sich zwischen den Zehen auf, denn hier bietet sich für die Fußpilzerkrankung ein ideales Klima. Erkennen Sie bereits Rötung oder kleinere Risse auf der Haut, befinden sich bereits in einem fortgeschrittenen Stadium. Die Fußpilz Erkrankung kann auf die gesamte Fußsohle übergreifen und sich auch die Fußnägel vornehmen. Wenn sich die vergeblich verfärben und zu Verdickungen neigen, sollten Sie unbedingt einen Hautarzt aufsuchen, um sich helfen zu lassen. Die schwierigste Herausforderung: vermeiden Sie es, bei starkem Jucken zu kratzen. So setzen sich die Bakterien und die gelösten Hautschuppen unter die Finger und können sich ungestört verbreiten.

    Erfolgreiche Hausmittel und natürliche Hilfsmittel gegen die Fußpilz Erkrankung

    Im Prinzip ist es sinnvoll, direkt beim ersten Auftreten von Jucken und Katzen am Fuß zu handeln:

    1. Oftmals ist Apfelessig zu empfehlen, nachdem Sie den Fuß gründlich gewaschen haben.
    2. Auch aufgeschnittener Knoblauch – zwischen die Zehen gesteckt – verschafft Erleichterung.
    3. Direkt nach der Behandlung ist es ratsam, die Füße in Baumwolle zu packen.
    4. Ein weiteres probates Mittel gegen die Fußpilz Erkrankung sind Fußbäder, mit zum Beispiel schwarzem Tee. So kann der Juckreiz direkt gemildert werden. Wir verdanken dem Tannin im schwarzen Tee seine heilsame Kraft gegen die Pilzerkrankung. Geben Sie in 1 l Wasser bis zu sechs Teebeutel und betupfen die befallenen Stellen mehrere Male mit einem feuchten Teebeutel.
    5. Eines der Allheilmittel im Haushalt bleibt Natron. So soll Backsoda in einigen Fällen wahre Wunder bewirkt haben.
    6. Darüber hinaus raten Therapeuten dazu, mit Johanniskrautöl die betroffenen Stellen zu behandeln oder aber auf medizinischen Honig zurückzugreifen, der die Keime der Fußpilzerkrankung abtötet und den Juckreiz dauerhaft vermeidet.

    Was verschreiben Ärzte gegen die Fußpilz Erkrankung?

    Es ist nicht davon auszugehen, dass im fortgeschrittenen Stadium einfache Hausmittel auf lange Sicht Erfolg versprechen. Aus diesem Grund ist es notwendig, den Hautarzt aufzusuchen. Dieser verfügt über Medikamente, die der Fußpilz Erkrankung nicht nur den Kampf ansagen, sondern in wenigen Tagen komplett verschwinden lassen. Selbstverständlich ist es möglich, sich von Anfang an in der Apotheke zum Thema der Fußpilz Erkrankung beraten zu lassen. Hier bieten sich Sprays und Cremes an, die jeden Tag auf die betroffene Stelle gegeben werden. Es ist wichtig, die Behandlung bis zum Ende und bis zum vollständigen Verschwinden der Fußpilz Erkrankung durchzuführen und nicht nur dann symptomatisch, wenn es zu starkem Jucken kommt. Nur so bleibt die Chance, auf Dauer dem Fußpilz den Rücken zu kehren.

    Bild: © Depositphotos.com / paisan191

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  • Vorbräunen im Solarium: Ist das sinnvoll?

    Vorbräunen im Solarium: Ist das sinnvoll?

    Eine gebräunte Haut gilt nach heutigen Maßstäben als besonders schön und sexy. Dementsprechend sind viele Leute darum bemüht, ihren Teint nicht nur im Sommer, sondern das ganze Jahr über wie von der Sonne geküsst aussehen zu lassen. Vor allem im Herbst und Winter ist der Gang ins Solarium für viele daher unverzichtbar. Doch auch im Frühling feiern die Sonnenbänke Hochkonjunktur. Der Grund hierfür: Viele wollen sich im Solarium vorbräunen, um ihre Haut somit auf den Sommer vorzubereiten. Doch ist das wirklich sinnvoll?

    Vorbräunen im Solarium: Das künstliche UV-Licht der Sonnenbank

    Indem man seine Haut im Solarium vorbräunt, ist sie später besser gegen die natürliche UV-Strahlung der Sonne geschützt – so die allgemeine Argumentation der Sonnenbank-Anhänger. Was im ersten Moment sinnvoll klingt, ist allerdings durchaus diskutabel. Das UV-Licht im Solarium unterscheidet sich nämlich stark vom natürlichen UV-Licht – und ist auch keinesfalls weniger gefährlich.

    Da UV-B-Strahlen schon sehr lange als hautschädigend und krebserregend gelten, werden sie in Solarien weitestgehend herausgefiltert. Das sorgt dafür, dass viele Menschen denken, das künstliche Sonnenbad sei weniger gefährlich für den Körper und die Haut. Fakt ist aber, dass immer ein Rest der UV-B-Strahlen übrig bleibt. Außerdem sind auch UV-A-Strahlen bedenklich. Diese bräunen die Haut zwar schneller als die UV-B-Strahlen, sind aber ebenfalls krebserregend und beschleunigen die Alterungsprozesse der Zellen.

    Der Unterschied von UV-A- und UV-B-Strahlen

    Um herauszufinden, ob das Vorbräunen im Solarium sinnvoll ist, ist es wichtig, den Unterschied zwischen UV-A- und UV-B-Strahlen zu kennen.

    UV-A-Strahlen UV-B-Strahlen
    Die UV-A-Strahlen sind langwellig und dadurch energieärmer. Sie erzeugen eine sofortige, dafür aber nicht langanhaltende Bräunung der Haut. Durch die fehlende Energie bilden sie keine Lichtschwiele in der Haut. Die UV-B-Strahlen sind kurzwellig und wesentlich energiereicher als die A-Strahlen. Sie dringen tiefer in die Haut ein, verursachen Sonnenbrand und gelten als Auslöser für den schwarzen Hautkrebs. Um sich gegen diesen und weitere Hautkrankheiten zu schützen, baut der Körper bei UV-B-Strahlung eine sogenannte Lichtschwiele auf. Die Bräunung, die durch diese Strahlen entsteht, setzt später ein, ist dafür aber auch langanhaltender.

    Exkurs: Was ist eine Lichtschwiele?

    Bei den Lichtschwielen handelt es sich um einen natürlichen Abwehrmechanismus des menschlichen Körpers. Bei starker UV-B-Strahlung entwickelt die Oberhaut eine dicke Hornschicht. Diese hilft dabei, tieferliegende Hautschichten vor weiteren UV-Schäden zu schützen.

    Ist Vorbräunen im Solarium sinnvoll?

    Fassen wir also noch einmal zusammen: Beim Vorbräunen im Solarium setzen Sie sich weniger UV-B-Strahlen aus. Diese sorgen zwar für einen Sonnenbrand und lösen Hautkrebs aus, sind aber auch erforderlich, damit die Haut eine Lichtschwiele aufbaut. Wenn Sie sich nach dem Vorbräunen im Solarium der natürlichen Sonneneinstrahlung aussetzen, bedeutet das, dass Ihre Haut keinesfalls besser dagegen geschützt ist.

    Ganz im Gegenteil: Da viele Sonnenanbeter glauben, dass das Vorbräunen im Solarium die Haut ideal auf die natürliche Sonne vorbereitet, verzichten sie ganz bewusst auf Sonnenschutzmittel. Das Resultat sind leider allzu oft starke Verbrennungen und eine irreversible Schädigung der Haut.

    Ist Vorbräunen im Solarium schädlich?

    Jain. Wer seine Haut der künstlichen UV-Strahlung der Sonnenbank aussetzt, muss immer damit rechnen, seinen Körper zu schädigen. Die UV-A-Strahlung im Solarium ist nämlich um ein Vielfaches höher als unter natürlichen Umständen. Richtig gefährlich beziehungsweise schädlich wird das Vorbräunen im Solarium allerdings erst, wenn Sie die entsprechenden Grundregeln (zum Beispiel Dauer und Intensität des künstlichen Sonnenbades) missachten.

    So bereiten Sie Ihre Haut richtig auf die Sommer-Sonne vor

    Wer seine Haut im Solarium vorbräunen will, erzielt vielleicht einen schnell sichtbaren, aber keinesfalls schützenden Effekt. Wenn Ihnen Ihre Gesundheit am Herzen liegt, Sie aber dennoch auch nicht auf eine angenehme Sommerbräune verzichten wollen, sollten Sie unbedingt die folgenden Hinweise beherzigen:

    • Setzen Sie Ihre Haut nie länger als 10 Minuten der direkten Sonneneinstrahlung aus
    • Verwenden Sie immer Sonnenschutzmittel
    • Meiden Sie die Mittagssonne
    • Bedenken Sie, dass Sie auch im Schatten Sonnenbrand bekommen können
    • Vorbräunen im Solarium stellt keinen ausreichenden Sonnenschutz dar

    Bild: © Depositphotos.com / claudio.gangi.fastwebnet.it

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  • Manuka – der Honig und das Öl der Maori

    Manuka – der Honig und das Öl der Maori

    Honig ist bekanntlich sehr gesund, er stärkt das Immunsystem, schützt vor Infektionen, hat eine beruhigende Wirkung und ist auch noch gut für die Haut. Ein ganz besonderer Honig kommt aus Neuseeland und diesem Honig werden sehr viele gute Eigenschaften zugeschrieben – die Rede ist vom Manuka-Honig, dem Honig der Maori. Die Ureinwohner Neuseelands haben dem Honig seinen Namen gegeben und aus Neuseeland hat der Manuka-Honig mittlerweile seinen Siegeszug um die ganze Welt angetreten. Aber was macht Manuka-Honig oder auch Manukaöl so besonders?

    Der Honig der Myrte

    Die Bienen sammeln den Nektar für den Manuka honig in den Blüten der Südseemyrte, die wie der Teebaum im Nachbarland Australien, zur Familie der Myrtengewächse gehört. Die Südseemyrte ist fast überall in Neuseeland zu finden, denn sie wächst an Flussufern ebenso üppig wie auch an Waldrändern, in Gebüschen oder an Hängen. Die Myrte gilt als sehr robust, sie gedeiht auch auf Böden, die nicht so reich an Nährstoffen sind, aber sie braucht sehr viel Feuchtigkeit. Besonders auf der Nordinsel Neuseelands ist die Südseemyrte zu finden und in einigen Region wächst sie sogar wild. Die Myrte, die als Baum oder als Strauch vorkommt, kann bis zu vier Meter groß werden.

    Eine Pflanze mit Geschichte

    Wie lange die Maori den Honig der Südseemyrte schon verwenden, kann heute nicht mehr genau festgestellt werden. Der erste Europäer, der mit der Myrte und dem Manuka-Honig Bekanntschaft machte, war der englische Botaniker Joseph Banks, der im 18. Jahrhundert mit Kapitän James Cook, dem Entdecker Australiens reiste. Banks beobachtete, wie die Maori die verschiedenen Teile der Myrte für die Behandlung von Krankheiten benutzen, wie sie Manuka Honig und Manukaöl gewannen, daraus einen Pflanzensud kochten und Magen-Darm-Beschwerden, Hautkrankheiten, aber auch offene Wunden behandelten.

    Wie wird Manuka-Honig gemacht?

    Wenn die immer fleißigen Bienen den Nektar aus der Südseemyrte gesammelt haben, dann stellen die Imker im sogenannten Kaltschleuder-Verfahren daraus den berühmten Manuka-Honig her. Wird der Honig kalt geschleudert, dann bleiben alle Inhaltsstoffe, die hitzeempfindlich sind, erhalten. Um den Blütennektar noch gehaltvoller zu machen, wird er mit Enzymen angereichert, und auf diese Weise entstehen im Manuka-Honig kleine Mengen an Wasserstoffperoxid, die dem Honig eine desinfizierende Wirkung verleiht. Der wohl wichtigste Inhaltsstoff des Maori Honigs ist aber das sogenannte Methylglyoxal, das immer dann entsteht, wenn Zucker abgebaut wird. Da der Nektar diesen Wirkstoff nicht enthält, entsteht er erst in den Bienenstöcken.

    Heilsamer Honig für die Haut

    Manuka-Honig ist ein Alleskönner und wirkt sich in vielerlei Hinsicht positiv auf die Gesundheit aus. So können mit dem Honig aus Neuseeland Wunden wie Schnittverletzungen und Schürfwunden, aber auch Brandwunden und chronische Wunden behandelt werden, wie sie zum Beispiel bei Diabetes Patienten zu finden sind. Auch für die Haut ist Manuka-Honig eine wahre Wohltat, er kann für die Behandlung von Schuppenflechte ebenso verwendet werden wie auch für Akne, Neurodermitis und Hautpilzen. Wenn die Haut im Winter bedingt durch die Kälte draußen und die Heizungsluft in den Räumen rissig und trocken wird, dann kann der Honig auf die Haut aufgetragen, Wunder wirken. Insekten sind im Sommer oft eine Plage und wenn eine Mücke oder eine Wespe zugestochen hat, dann hilft Manuka-Honig, den Stich zu kühlen und die Haut wieder abschwellen zu lassen.

    Manuka-Honig für die innere Anwendung

    Erkältungen und grippale Infekte sind immer unangenehm, aber mit Manuka-Honig lassen sich Beschwerden wie Rachenentzündungen, Bronchitis, festsitzender Husten, Schnupfen sowie Nasennebenhöhlen- und Stirnhöhlenentzündungen deutlich lindern. Sodbrennen, eine Magenverstimmung nach einem üppigen Essen oder eine schmerzhafte Magenschleimhautentzündung können mit dem Honig der Maori gelindert werden, und auch bei Durchfall und beim Reizdarm-Syndrom ist der Honig eine große Hilfe.

    Bild: © Depositphotos.com / TunedIn61

  • Cortison – Segen oder Fluch?

    Cortison – Segen oder Fluch?

    Wenn der Arzt Cortison verschreibt, dann haben viele Patienten Angst vor den Nebenwirkungen des Wirkstoffs. Auf der anderen Seite stehen aber die großen Erfolge, die mit Cortison erzielt werden, vor allem, wenn es um entzündliche Erkrankungen wie zum Beispiel Rheuma, Arthritis oder auch Allergien geht. Trotz der wissenschaftlich bewiesenen Erfolge steht kaum ein anderes Medikament so in der Kritik, Cortison aber komplett abzulehnen, wäre falsch, denn es kann vielen Menschen, die unter chronischen Schmerzen leiden, das Leben deutlich leichter machen.

    Nebenwirkungen können vermieden werden

    Cortison ist kein Gift, es ist vielmehr ein Stoff, den der Körper in der Nebenniere selbst produziert. Wie Insulin, so kann Cortison heute künstlich hergestellt werden, und es hat sich besonders als Mittel gegen Entzündungen aller Art einen guten Namen gemacht. Trotzdem reagieren die meisten Menschen sehr vorsichtig, wenn der Arzt ihnen Hydrocortison verordnet und oft weigern sie sich sogar, das Mittel zu nehmen. Die Bedenken sind nicht falsch, denn wenn das Mittel zu lange oder in der falschen Dosis eingenommen wird, dann kommt es nicht selten zu den gefürchteten Nebenwirkungen. Auf der anderen Seite können die Schäden aber noch größer sein, wenn eine Behandlung mit Hydrocortison abgelehnt wird, denn besonders Schmerzpatienten können von dem umstrittenen Wirkstoff profitieren.

    Wie wird Cortison verabreicht?

    Wie gut oder weniger gut verträglich Cortison ist, das hängt auch immer von der Form der Darreichung ab. In den 1970er Jahren, als die berechtigte Kritik an dem noch neuen Medikament besonders groß war, wurden die Patienten überwiegend mit Spritzen und Tabletten behandelt, die Behandlungen waren zu lang und die Dosen viel zu hoch. Dazu kam, dass der körpereigene Wirkstoff nicht ausreichend erforscht war. In der Folge kam es zu gravierenden Nebenwirkungen, die Auswirkungen auf den ganzen Organismus hatten. Heute wird Hydrocortison nur noch in Ausnahmefällen gespritzt, die meisten Patienten werden mit einer cortisonhaltigen Salbe oder mit niedrig dosierten Tabletten behandelt.

    Ein Mittel gegen Hautkrankheiten

    Auch wenn es um entzündliche Erkrankungen der Haut geht, werden mit Hydrocortison große Erfolge erzielt. Bei Schuppenflechte kommt das Mittel ebenso zur Anwendung wie auch bei Ekzemen, der große Vorteil liegt hier bei der lokalen Anwendung. Die Cortisonsalbe wird direkt auf die betroffenen Stellen aufgetragen, das Mittel kann auf diese Weise nicht in den Blutkreislauf gelangen und es gibt keine starken Nebenwirkungen. Auch Nasensprays und Augentropfen, die Hydrocortison enthalten, sind vor allem für Menschen eine große Hilfe, die unter Allergien leiden, und auch hier kommt es nur zu einer lokalen Anwendung, die von den meisten Betroffenen gut vertragen wird. Die meisten Mediziner setzen heute noch bei akuten und starken Beschwerden auf Spritzen und halten die Behandlungsdauer so kurz wie eben möglich.

    Wann wird Cortison gefährlich?

    Wie gefährlich kann Hydrocortison werden und was ist bei der Einnahme zu beachten? Wer bei einem Allergieschub das entsprechende Nasenspray verwendet, setzt sich nach Ansicht von Medizinern keiner allzu großen Gefahr aus, gefährlich wird es aber immer dann, wenn Hydrocortison über einen längeren Zeitraum in Form von Tabletten eingenommen wird. Damit sich die Nebenniere erholen kann, muss bei einer Therapie eine Pause von mindestens vier Wochen eingelegt werden, und das Medikament muss in diesem Fall ausgeschlichen werden. Wird es abrupt abgesetzt, dann drohen massive Nebenwirkungen wie Kreislaufversagen und sogar ein lebensgefährlicher Schock. Wird Hydrocortison über einen langen Zeitraum eingenommen, dann stellt der Körper die eigene Produktion ein, wird dann aber das Medikament abgesetzt, dann kommt es zu einer Unterversorgung des Hormons. Für Patienten gilt, sie sollten sich unbedingt an die vom Arzt verordneten Einnahmezeiten und Dosen halten, denn diese sind so abgestimmt, dass es weder zu einer Unterversorgung noch zu einer Überversorgung kommt. Geschieht das nicht, dann kommt es zu Nebenwirkungen und zu Störungen im Immunsystem.

    Bild: © Depositphotos.com / Zerbor

  • Rosacea – eine weitverbreitete Hautkrankheit

    Rosacea – eine weitverbreitete Hautkrankheit

    Wer nach einem Spaziergang bei klirrender Kälte und strahlend blauem Himmel mit rot gefärbten Wangen nach Hause kommt, der hat den vermeintlich sichtbaren Beweis dafür, wie gesund dieser Winterspaziergang war. Rote Wangen sind nach wie vor ein Zeichen für Gesundheit, aber nicht in jedem Fall ist diese Gesichtsfärbung auch harmlos, dahinter kann sich auch die Hautkrankheit Rosacea verbergen. Rosacea ist weit verbreitet, rund vier Millionen Deutsche leiden darunter und viele wissen nicht einmal, dass ihre Haut krank ist, wenn sie dauerhaft rote Backen haben.

    Rosacea – eine wenig bekannte Hautkrankheit

    Rosacea ist auch unter dem Namen Kupferrose bekannt und tritt in der Regel bei Erwachsenen zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr auf. Laut des Vereins Deutsche Rosacea Hilfe e. V. sind mehr Frauen als Männer von der Krankheit betroffen, die der Akne ähnelt. Bei vier Millionen Deutschen wurde die Hautkrankheit bislang diagnostiziert, die Dunkelziffer dürfte aber um einiges höher sein. Die Kupferrose oder auch Erwachsenen-Akne wird vielfach nicht erkannt und nur jeder Zehnte, der darunter leidet, geht auch zu einem Dermatologen. Dass die Krankheit so selten erkannt wird, liegt vor allem daran, dass sie immer individuell verläuft, und genau das macht die Diagnose so kompliziert.

    Welche Symptome gibt es?

    Wer öfter rote Wangen hat, der wird das nicht mit einer Hautkrankheit in Verbindung bringen, zumal die auffällige Gesichtsrötung am Anfang sehr schnell wieder verschwindet. Rosacea beginnt meist mit einer nur leichten Rötung des Gesichtes, dem sogenannte Flush. Die Rötung zeigt sich und verschwindet dann nach wenigen Stunden wieder. Im späteren Verlauf kommt die Rötung immer öfter oder sie bleibt auf Dauer. Die feinen Äderchen in der Gesichtshaut treten deutlich hervor, und die Haut beginnt zu jucken, zu brennen, sie schuppt und wird trocken. Ein typisches Symptom ist, dass zusammen mit der Rötung Pickel auftreten, und es kann in einigen Fällen auch zu einem Anschwellen oder sogar zu Hautwucherungen kommen. Die Betroffenen bekommen ein Rhinophym, eine unschöne Knollennase. Dieses Symptom tritt überwiegend bei Männern auf.

    Was ist der Auslöser?

    Warum es zu Rosacea kommt, ist aus medizinischer Sicht noch immer nicht vollständig geklärt. Es gibt aber Vermutungen, wonach eine genetische Veranlagung Rosacea auslösen kann. Möglich ist jedoch auch eine Unterversorgung der Blutgefäße in der Gesichtshaut. Hautmilben kommen als Auslöser ebenso infrage wie auch Alkohol, zu viel Stress, zu scharfes Essen, und Temperaturschwankungen, auch Kosmetik und Sport können schuld an der Hauterkrankung sein. So weiten Kälte und auch Hitze die Blutgefäße und das löst dann eine Gesichtsrötung aus. Da Rosacea immer in Intervallen auftritt, kommen bei einem akuten Schub mehrere Auslöser infrage.

    Ist Rosacea heilbar?

    Rosacea ist bislang nicht heilbar, aber es ist wichtig, dass sich die Betroffenen so früh wie möglich behandeln lassen. Geschieht das nicht, dann bleibt es leider nicht bei der vermeintlich harmlosen Rötung im Gesicht, denn die Krankheit kann zu Pusteln führen, die sich entzünden können. Spezielle Medikamente und Cremes helfen dabei, die Symptome zu lindern und zu verringern. Nicht selten gelingt es sogar, die Rötung wenigstens vorübergehend komplett abheilen zu lassen. Wichtig ist dabei aber, dass die Auslöser bekannt sind. Wer die Kupferrose erfolgreich behandeln will, der muss vor allen Dingen viel Geduld mitbringen, denn es dauert einige Zeit, bis sich die Krankheit spürbar verbessert und abheilt. Besonders Frauen leiden unter der Gesichtsrötung, aber es gibt heute spezielle Kosmetikprodukte, mit denen die Röte abgedeckt werden kann. Herkömmliche Kosmetik ist nicht zu empfehlen, denn in dieser Kosmetik ist Parfüm enthalten, was für die empfindliche Gesichtshaut nicht gesund ist. Auch Bio-Kosmetik ist eine Möglichkeit, um die Rötungen im Gesicht abzudecken, da diese Kosmetik ganz ohne Zusatzstoffe, Parfüm und Alkohol auskommt. Welche Kosmetik hier infrage kommt, das kann der Hautarzt sagen.

    Bild: © Depositphotos.com / panicAttack