Nagelkauen ist schon lange kein Problem mehr, das ausschließlich Teenager betreffen würde. Vielmehr leiden auch immer mehr Erwachsene unter diesem Zwang, der nicht nur die Nägel selbst, sondern auch das Nagelbett und die Haut im Allgemeinen in Mitleidenschaft zieht. Auch wenn es sich hierbei für viele „nur“ um ein ästhetisches Problem handelt, liegen die Ursachen für das Nagelkauen oft tiefer und sich damit psychisch begründet. Daher ist es nicht sinnvoll, ausschließlich die Auswirkungen, sondern auch die Ursachen zu behandeln. Am besten ist es hier, parallel vorzugehen und die Pflege und die Suche nach dem Grund für die gesteigerte Nervosität zu finden.
So bringen Sie Ihre Nägel wieder auf Vordermann
Wer dem Nägelkauen den Kampf ansagen möchte, hat viele Möglichkeiten. Versuchen Sie es doch unter anderem damit:
Ihre Nägel bewusst schön zu lackieren
einen bitteren Nagellack zu verwendet
Ihre Hände mehrmals täglich einzucremen, um rissige Haut zu vermeiden
sich bewusst darauf zu konzentrieren, wann genau Sie kauen.
Vor allem der letztgenannte Punkt ist hier interessant. Oftmals kauen die Menschen weitestgehend unbewusst an ihren Nägeln. Achten Sie hier unbedingt auf Details!
Gute „Ablenkungsmanöver“
Sollte die Versuchung doch allzu groß werden, gilt es, eine vergleichsweise kleine Angriffsfläche zu schaffen. Oder anders: gewöhnen Sie sich an, immer dann, wenn Sie eigentlich Nägel kauen möchten, die Hände einzucremen. Ihre Haut wird dadurch nicht nur geschmeidig, sondern auch fettig, was wiederrum dazu führt, dass Ihnen die Lust auf das Nägelkauen (vor allem bei stark-parfümierten Cremes) schnell vergehen dürfte.
Zudem sollten Sie dazu übergehen, Nagelschere und Zwicker immer parat zu haben, um kleine Hautpartikel nicht abzuziehen, sondern sauber abschneiden zu können.
Im Laufe der Zeit werden Sie sicherlich feststellen, dass es eigentlich keinen Spaß macht, gepflegte Hände durch das Nägelkauen zu schädigen.
Viele Frauen gehen auch dazu über, sich im Nagelstudio künstliche Nägel machen zu lassen. Hier gilt es jedoch zu bedenken, dass diese zwar deutlich schwerer abgebissen werden können, jedoch auch die Ursache selbst durch sie keinesfalls bekämpft wird. Zudem können Kunstnägel aus Acryl den Naturnagel schädigen und dünn machen. Auf dem Weg zu stabilen, natürlichen Nägeln handelt es sich damit um einen klaren Rückschritt.
Sie sind weiß, nur winzige 0,1 bis 0,5 Millimeter groß und für das bloße Auge nicht sichtbar. Ihre mikroskopisch kleinen Ausscheidungs-Partikel können aber große Auswirkungen auf die Gesundheit des Menschen haben: Exemplare der Spezies Dermatophagoides pteronyssinus und Dermatophagoides farinae, beide besser bekannt unter dem Sammelbegriff Hausstaubmilbe. Allergien, ausgelöst durch den unbeliebten Hausbewohner sind in Deutschland statistisch gesehen rund doppelt so häufig als Insektengiftallergien und rangierten im Jahr 2011 nach Heuschnupfen, Kontaktallergien, Neurodermitis und Nahrungsmittelallergie auf Rang fünf der Skala an Allergieauslösern in der bundesdeutschen Bevölkerung. Etwa jeder Zehnte ist von der Hausstauballergie bundesweit betroffen, die damit zu den am häufigsten vorkommenden Allergien zählt. Vielen ist nicht bewusst, dass juckende Schleimhäute, Hustenreiz, tränende Augen und Kopf- und Halsschmerzen nicht notwendigerweise auf einen mutmaßlichen Heuschnupfen hinweisen müssen und ihre Ursachen eher in den lästigen Mitbewohnern haben. Mit einigen Vorkehrungsmaßnahmen lassen sich eine mögliche Plage und die damit verbundenen Krankheitssymptome in den Griff bekommen und dauerhaft ausschalten.
Ein begriffliches Missverständnis
Die Symptome einer Hausstaubmilbenallergie unterscheiden sich kaum von denen eines Heuschnupfens und werden oftmals mit jenen verwechselt.
Hausstaub an sich ist in den wenigsten Fällen allergen, entgegen landläufiger Meinung verhalten sich kleinste Partikel in der Luft selten allergie-auslösend. Gefährlicher wird es, wenn sich in dem Staubcocktail getrocknete und pulverisierte Mengen an tierischen Ausscheidungen der Hausmilbe befinden, die eingeatmet werden. Chronischer Reizhusten oder dauerhaft entzündete Nasenschleimhäute mit chronisch verstopfter Nase sind die schwerwiegendsten gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Im schlimmsten Fall kann sich langfristig Asthma ausbilden, bei 40 Prozent der Betroffenen entwickeln sich Folgeerkrankungen. Grundsätzlich ist jeder Mensch gegen Bestandteile im Kot der Milbe allergisch, Behandlungsbedarf wird aber erst dann notwendig, wenn sich Symptome ausbilden. Ein Blut- und Hauttest kann Aufschluss für die Form der Allergie geben, wenn sich im Blut eine große Menge an Antikörpern (P1-Antigene) befindet. Denn Allergien sind Reaktionen des Immunsystems.
Wo Milben am liebsten leben
Die Milbenart hat sich auf menschliche Nahrung in Form von Hautschuppen spezialisiert, überall, wo kleinste Hautpartikel gehäuft vorkommen, kann die Spezies verstärkt auftreten. Insbesondere an Plätzen, in denen sich der Mensch besonders oft aufhält, sind Milben am Werk: Im Bett, auf der Couch oder auf Polsterstühlen. Durch mechanischen Abrieb gelangen kleinste Partikel in Stoffe und Polster. Hinzu kommt, dass die Tiere Wärme und höhere Luftfeuchtigkeit lieben. Bereiche unter der Bettdecke sowie in und an der Matratze zählen zu ihren Lieblingsplätzen. Auch treten sie in Handtüchern und Duschlaken im warmen und feuchten Badezimmer gehäuft auf.
Beschwerden von Hausstaub-Allergikern sind im Herbst und Winter am größten, weil sich die Populationen während der warmen, luft-feuchten Monate am stärksten vermehrt haben.
Frühling – Ein Zyklus beginnt
Während der meist trockeneren Heizperiode stirbt der größte Teil der Milben ab, bevor nach dem Winter ein neuer Reproduktionsschub einsetzt. Frischer Kot tritt während der Sommermonate verstärkt auf und läutet eine Phase höchster Allergierate und größter Populationen ein, bevor ab Oktober das jährliche Massensterben beginnt.
Harmlose Mitbewohner
Die winzig kleinen Spinnentierchen übertragen entgegen landläufiger Meinung keine Krankheiten. Sie beißen und stechen nicht: Im Gegensatz zur Zecke verfügt sie über keine Werkzeuge, welche die menschliche Haut durchdringen, um an Humanmaterial wie Blut oder Sekrete zu gelangen. Ihr natürliches Vorkommen ist ernährungsbedingt die Nähe des Menschen, der pro Tag circa 1,5 Gramm Hautschuppen verliert, auf dies es die kleinen Tierchen abgesehen haben – ein Großteil davon im Bett. Eine gehäufte Population lässt nicht auf mangelnde Hygiene schließen, wie allergiecheck.de betont. Rund eine Million der Milben leben allein dauerhaft in Bett und Matratze, normale Sauberkeit und regelmäßiger Wechsel der Bettwäsche vorausgesetzt. Ein erhöhter Hygiene-Aufwand ist nur bei positivem allergischem Befund angezeigt. Doch wie sieht er im Einzelnen aus?
Tipp 1: Häufiger Bettwäsche wechseln!
Die federleichten Kot-Schwebeteilchen vermischen sich mit Schwebstaub und konzentrieren sich in Matratzennähe in einer Höhe von bis zu 20 Zentimetern. Abhilfe kann bereits regelmäßiges Waschen der Bettlaken bei 60 Grad alle sechs bis acht Wochen schaffen – Temperaturen, die die Spinnentierchen abtöten. Im Gegensatz zum unvermeidlichen Pollenflug haben es Hausstauballergiker selbst in der Hand, durch regelmäßiges Waschen und Wechseln von Bettzeug und jährliches Reinigen der Matratze den Milbenbestand und damit die Menge der allergieauslösenden Stoffe drastisch zu reduzieren und für deutliche Besserung zu sorgen.
Tipp 2: Couch und Stofftiere nicht vergessen!
Neben dem Bettzeug sind alle sonstigen Stoffe und Polster in die regelmäßigen Reinigungsmaßnahmen mit einzubeziehen. Deshalb sollten Teppichböden regelmäßig abgesaugt und mit Polsterreiniger behandelt werden. Gardinen sind öfters abzusaugen und zu waschen. Kleinere Stoffelemente wie Kissen oder Stoff-Kuscheltiere können alternativ auch für einige Stunden ins Gefrierfach gelegt werden, wodurch die Milben auch zuverlässig abgetötet werden.
Auf Staubfänger und größere Flächen, wie sie ausladende, offene Regelsysteme bieten, sollte verzichtet werden, wöchentliches feuchtes Abwischen reduziert den Befall.
Tipp 3: Weniger ist oft mehr!
Idealerweise kann die Gefahr von vornherein durch Verzicht auf Teppichbodenbeläge, Stoffcouch und Matratze vermindert werden. Glatte Böden, Leder- oder Kunstledercouch und Wasserbett lassen sich zudem einfacher und effektiver reinigen. Haustiere wie Hund und Katze sind Milbenmagneten, wer sich gegen eine Haltung von häuslichen Mitbewohnern entscheidet, hat schon viel dafür getan, die Milbenpopulation einzudämmen. Idealerweise ist das Schlafzimmer spartanisch ausgestattet, bei Allergikern sind Stofftiere, Vorhänge oder sonstige Staubfänger gerade hier fehl am Platz. Tabu im Schlafbereich sollten auch Haustiere und Zimmerpflanzen sein, Kleidung und Bücher sind besser in geschlossenen Schränken aufzubewahren.
Tipp 4: Auf ausreichende Lüftung achten!
Mindestens einmal täglich sollte die Wohnung gründlich gelüftet werden. Vor allem im Schlafzimmer kann durch ausreichende Luftzirkulation und Lüftungsmaßnahmen die für die Milben lebensnotwendige Luftfeuchte reduziert werden, die durch nächtliche Ausdünstungen des Menschen erhöht ist.
Gerade das ist aber beispielsweise in energieeffizienten Neubauten nahezu unmöglich, da die Gebäudedämmung insgesamt für eine Luftundurchlässigkeit sorgt, und zwar in beiden Richtungen. Das heißt, dass einerseits keine Frischluft in die Innenräume gelangen kann, andererseits die feuchte Brauchluft aber auch nicht nach außen transportiert wird. Gleichzeitig sind solche Häuser derart konzipiert, dass ein manuelles Lüften gar nicht mehr vorgesehen ist, weil dadurch die interne Wärmeregulation gestört wird – was wiederum einen unerwünschten Mehraufwand an Energie für das Kühlen oder Heizen der Räumlichkeiten bedeuten würde.
Abhilfe schaffen in solchen Fällen moderne Lüftungsanlagen, die bei der Verbesserung der Luftqualität helfen können, indem sie beispielsweise für genau die gewünschte Absenkung der Luftfeuchtigkeit im Hausinneren sorgen. Darüber hinaus wirken sie, was für Allergiker von besonderem Interesse sein dürfte, als Filter für Pollen und Schadstoffe.
Tipp 5: Auf den richtigen Staubsauger kommt es an!
Hausstauballergiker sollten beim Kauf auf einen Staubsauger mit entsprechendem Filter achten, der Fachhandel bietet Geräte mit einem hohen Hepa-Filter an. Hepa steht für „High Efficiency Particulate Airfilter“ und verweist auch die Fähigkeit der Filter, selbst kleinste Staubpartikel aus der Luft ausfiltern zu können. Die modernste Weiterentwicklung sind die neuen Ultra Hepa Filter bzw. Ultra Low Penetration Air Filter (Ulpa).
Grundsätzlich gibt es fünf Filterklassifizierungen mit unterschiedlichem Abscheidegrad, angefangen von E10, 11, 12 bis hin zu H13 und H14 mit höchster Abscheide-Effizienz und größtem Feinstaubfiltervermögen. Hausstauballergiker sollten Sauger mit einem H13 oder H14-Filter wählen, bei beiden liegt der Abscheidegrad über 99,95 Prozent. Beste Voraussetzungen also für ganz besonders empfindliche Allergiker-Nasen, die auf einen bestmöglichen Schutz vor umher fliegendem Feinstaub in der Luft nach dem Staubsaugen Wert legen. Hochfeine Partikelfilter können sogar Bakterien und Viren festhalten und kommen auch in Krankenhäusern und Kliniken zum Einsatz.
Milbendichte, sogenannte „Encasting-Sets“ gibt es im Fachhandel ab circa 100 Euro.
Tipp 6: Der passende „Anzug“ für die Matratze!
Milbendichte Bezüge für Matratze, Bettdecken und Kissen sollten TÜV-geprüft und atmungsaktiv sein, um einen Feuchtigkeitsaustausch zu gewährleisten und zusätzliches, nächtliches Schwitzen zu verhindern. Der Fachhandel bietet Allergiker-getestete Bezüge an, die den Milbenkot zurückhalten und nächtliches Einatmen durch Mund und Nase verhindern.
Vom Arzt verordnet und bisweilen unter Zuzahlung eines Eigenanteils von fünf bis zehn Euro, bekommen gesetzlich Versicherte einen Teil der Anschaffungskosten für eine Matratze plus milbendichtem Bezug-Set von den Krankenkassen erstattet. Ein Gang zum Arzt kann sich bei auftretenden Beschwerden demnach auch wirtschaftlich auszahlen, wie oekotest.de empfiehlt.
Tipp 7: Die ökologische Alternative: Niem-Öl!
Vorbeugende Maßnahme gegen den Kot der Hausstaubmilben ist in Apotheken frei erhältlicher Niem-Spray, mit dem Matratzen, Kissen, Decken und andere textile Oberflächen regelmäßig jedes halbe Jahr eingesprüht werden können. Die im Öl enthaltene Substanz Azadirachtin besitzt eine gewisse Wirkung als Akarizid, das Milben fernhält. Das Öl wird aus den Samen des tropischen Niembaums hergestellt und wirkt gegen unterschiedliche Schädlinge, unter anderem gegen die Hausstaubmilbe. Einerseits hält die Tiere das Öl durch seinen Geruch fern, andererseits werden sie in ihrer Entwicklung gebremst, das heißt sie wachsen nicht mehr richtig, werden unfruchtbar, und schlüpfen zudem nicht mehr aus. Weiterer Vorteil des biologisch abbaubaren Hygiene-Sprays: Es ist geruchlos, fettet nicht und hinterlässt keine Flecken auf Teppichen und Stoff-Tapeten.
Besserung und Erfolg einer Hyposensibilisierung lassen sich an ausbleibenden allergischen Reaktionen und Beschwerden sowie geringerem Medikamentenbedarf nach Gabe allergieauslösender Stoffe festmachen.
Tipp 8: Sich desensibilisieren lassen!
Wie bei anderen Allergien auch, können die Symptome einer Hausstauballergie kurzfristig mit Medikamenten, wie beispielsweise mit Hilfe von Cortison-Sprays gelindert werden. Auf lange Sicht kann eine sogenannte Hyposensibilisierung Abhilfe schaffen, bei der Hausstaubmilben-Präparate im Rahmen einer spezifischen Immuntherapie zum Einsatz kommen. Dabei wird dem Probanden über zwei bis drei Jahre monatlich ein Extrakt aus den Allergie-auslösenden Stoffen in das Fettgewebe am Oberarm injiziert. Die Allergendosis wird von Mal zu Mal gesteigert, damit sich das Immunsystem langsam an das Allergen gewöhnen kann und weniger Abwehrkörper oder Antikörper entwickelt.
Tipp 9: Zum Urlaub auch mal in die Berge fahren!
Nachweislich ist das Milbenvorkommen in höheren Lagen ab etwa 1.200 Metern deutlich eingeschränkt, ab circa 1.800 Höhenmetern vertragen die Spinnentierchen das kalte und trockene Höhenklima nicht mehr und sterben ab. Um dem eigenen Immunsystem auch mal Urlaub zu gönnen, sollten Hausstauballergiker für die nächste Urlaubsreise ruhig mal einen Wanderausflug in die Berge einplanen, um nach erholsamer Nachtruhe morgens fit in den nächsten Urlaubstag durchstarten zu können. Ein ein- oder zweiwöchiger Urlaub kann einen Langzeiteffekt haben und eine monatelange Beschwerde-Freiheit zu Hause nach sich ziehen. Auch Urlaube in klimatisch besonders trockenen Regionen sind vorteilhaft für die Gesundheit allergiegeplagter Menschen. Einige Hotels bieten spezielle Allergiker-Zimmer ohne Teppichböden, Vorhänge und Sofakissen an, allergendichte Bett-Zwischenbezügen sorgen auch hier für erholsamen Schlaf.
Der Sommer kommt und mit ihm auch die Zeit für offene Schuhe, Sandalen und Sandaletten. Bei vielen hat sich im Laufe des langen Winters eine Hornhaut an den Füßen gebildet und das sieht wenig gut aus, wenn man die neuen Schuhe in der warmen Jahreszeit ausführen möchte. Es gibt viele Mittel, um eine unschöne Hornhaut zu entfernen. Einige dieser Mittel sind teuer, andere sogar gefährlich, denn wer sich mit einem sogenannten Hornhauthobel der hartnäckigen Hautschicht entledigen will, dann kann das zu bösen Verletzungen führen. Es geht aber auch einfacher, gefahrloser und vor allem auch viel günstiger, wenn die Hornhaut entfernt werden soll, denn oftmals reichen bewährte Hausmittel, damit die Füße wieder perfekt aussehen.
Niemals schneiden
Da Hornhaut gefühllos ist, versuchen viele die Hautschicht wegzuschneiden, aber das ist sehr gefährlich. Die Klingen, die in einem Hornhauthobel verwendet werden, sind in der Regel sehr scharfe Rasierklingen und in ungeübten Händen kann das zu schweren Verletzungen führen. Vor allem wenn sich nur eine dünne Schicht Hornhaut gebildet hat, dann ist die Gefahr die normalen Hautschichten zu verletzen, besonders groß. Ungefährlich, aber ebenso effektiv ist es, die Hornhaut einfach zu entfernen.
Einfach abrubbeln
Die Hornhaut ist eine Hautschicht, die sich immer dann bildet, wenn sich abgestorbene Hautpartikel verdicken, sie bilden dann eine feste, fast lederartige Schicht, die besonders an den Fersen und an den Fußballen zu finden ist. Um diese Hautschicht zu entfernen, kann sie zum Beispiel mit einem Bimsstein abgerubbelt werden. Noch effektiver wird es, wenn man die Hornhaut im Vorfeld mit Aloe Vera Saft ein wenig aufweicht, denn wenn die Hornhaut weich ist, dann lässt sie sich einfacher entfernen. Auch ein Fußbad kann Wunder wirken. Nach dem Fußbad wird die Hornhaut mit Hirschtalgsalbe (gibt es in der Apotheke oder in der Drogerie) eingerieben und dann mit dem Bimsstein einfach weggerubbelt.
Wer es sich einfach machen will, der reibt sich am Abend nach dem Baden oder Duschen die von Hornhaut betroffenen Stellen dick mit Melkfett ein, dann werden Socken angezogen und am nächsten Morgen ist die Hornhaut verschwunden. Wirksam ist auch Teebaumöl, denn die ätherischen Öle sorgen auf natürliche Art und Weise dafür, dass Hornhaut kein Thema mehr ist.
Hornhaut vorbeugen
Bei Hornhaut gilt, je dicker die Hornschicht wird, umso schwieriger wird es auch sie abzutragen. Wer sich erst gar nicht mit dem Problem Hornhaut herumärgern will, der sollte daher in den Wintermonaten schon damit beginnen vorzubeugen. Regelmäßige Fußbäder mit Kamillenblüten können dabei helfen, dass sich erst gar keine Hornhaut bilden kann. Auch ein heißes Säckchen, das mit Kamille gefüllt und dann auf die betroffenen Stellen gelegt wird, verhindert, dass sich die unschöne Haut bildet. Wer diese Behandlung an mehreren Tagen wiederholt, der bekommt wieder wunderbar weiche und schöne Haut an den Füßen.
Ein wirksames natürliches Hausmittel, das Hornhaut verhindert, ist der Saft einer Zitrone. Die Zitrone wird ausgepresst und der Saft dann an diesen Stellen einmassiert, die am meisten von Hornhaut betroffen sind. Die Säure der Zitrusfrucht löst die abgestorbenen Hautpartikel, bevor die feste Hornschicht entstehen kann. Wer keine Zitrone zur Hand hat, der kann stattdessen auch Apfelessig verwenden, das Ergebnis ist das Gleiche und es kann sich immer sehen lassen. Barfuß zu gehen ist bekanntlich sehr gesund, und wer eine Wiese oder einen Rasen in der Nähe hat, der sollte an einem Sommermorgen die Gelegenheit nutzen und barfuß durch das noch feuchte Gras gehen. Das ist nicht nur ein gutes Mittel um Hornhaut vorzubeugen, das morgendliche Tautreten ist auch ein wunderbares Mittel, um den Kreislauf in Schwung zu bringen. Alle, die die Ferien am Meer verbringen, sollten am Strand möglichst barfuß gehen, denn auch das schützt vor der ungeliebten Hornhaut.