Schlagwort: Heilmethode

  • Besondere Heilpflanzen als Alternativmedizin

    Besondere Heilpflanzen als Alternativmedizin

    Abseits der klassischen, schul-medizinischen Methoden und Normen stehen mehrere alternative Möglichkeiten zur Verfügung. Diese befassen sich mit Heilmethoden, die meist mit natürlichen Stoffen in Verbindung stehen und somit körpereigenen Heilprozesse in Gang setzen, um die Genesung und das Immunsystem noch besser unterstützen zu können. Ein Vorurteil, das sich immer noch hartnäckig hält, ist, dass die alternative Medizin lediglich bei kleineren „Zipperlein“ angewendet wird. Die Realität beweist hier jedoch immer mehr das Gegenteil. Besonders Heilpflanzen können demnach auch bei stärkeren Schmerzen zur Anwendung gebracht werden.

     

    Was können Heilpflanzen bewirken?

    Letztendlich wirken unterschiedliche Heilpflanzen auch auf verschiedenen Ebenen. Daher ist es immer wichtig, sich die jeweilige alternative Medizin gut auszusuchen und auf der Suche nach der passenden Lösung gegebenenfalls eingehend zu recherchieren.

    Die natürlichen Wirkstoffe sind schließlich – wie auch die Inhaltsstoffe in der Schulmedizin- stets anders zusammengesetzt, wodurch sich auch die Wirkung verändert. Neben Vitaminen und Mineralien kommen hier beispielsweise auch sekundäre Pflanzenstoffe, sowie Spurenelemente zum Einsatz. Auch Nebenwirkungen können bei Heilpflanzen in Erscheinung treten. Erfahrungsgemäß sind diese jedoch in der Regel weitaus mäßiger als die Beschwerden, die die standardisierte Schulmedizin hervorrufen kann.

     

    Ein Medikament für diverse Beschwerden

    Pfefferminze ist ein gutes Beispiel dafür, dass alternative Medizin äußerst vielseitig eingesetzt werden kann. Sie hilft nicht nur gegen Magen-Darm-Beschwerden, sondern wirkt auch Krämpfen oder Blähungen effektiv entgegen.

    Im Zuge der alternativen Medizin erfahren Sie also eine noch etwas ganzheitlichere Wirkung, als es bei der klassischen Schulmedizin der Fall wäre. Selbst gegen Mundgeruch kann Pfefferminze helfen.

    Ebenfalls beliebtes alternatives Arzneimittel ist übrigens die Mariendistel. Diese finden Sie oft in wärmeren Regionen, beispielsweise am Wegesrand.

    Mit dieser Pflanze können Sie Ihre Leber schützen und bzw. einer eventuellen Überlastung des Organs vorbeugen. Sogar bei einer Verfettung der Leber kann Mariendistel ebenfalls helfen. Mehrere Studien belegen hier mittlerweile, dass die Regeneration der Leberzellen ebenfalls unterstützt wird.

    Auch Beifuß sollte in keiner Hausapotheke fehlen. Die Pflanze ist besonders stark in Mitteleuropa verbreitet und wird vor allem bei Problemen des Verdauungssystems oder Krämpfen und Menstruationsbeschwerden angewendet.

    Generell gilt, dass es jedoch immer sinnvoll ist, vor allem bei länger anhaltenden Beschwerden einen Arzt zu konsultieren. Viele Mediziner haben ohnehin im Laufe der letzten Jahre ihre Kompetenzen auf den Bereich der Alternativmedizin weiter ausgebaut.

     

    [content-egg-block template=offers_list]

  • Dank Homöopathie Erfolg bei der Bekämpfung von Erkältungen

    Dank Homöopathie Erfolg bei der Bekämpfung von Erkältungen

    Bei Halsweh, Husten und Schnupfen sind die bekannten kleinen, weißen Kügelchen – Globuli – aus der Homöopathie eine ausgezeichnete Wahl. Sie zeichnen sich durch eine schnelle Linderung sämtlicher Erkältungsbeschwerden aus und zeigen dabei keinerlei Nebenwirkungen.

     

    Homöopathie – die sanfte Heilmethode

    Insbesondere für Kinder sind die ersten Anzeichen einer Erkältung schlimm. Beim genauen Beobachten der Beschwerden finden Eltern das passende homöopathische Mittel. Bei der Dosierung sollten dem Kind zu Beginn pro Stunde fünf Globuli D6 verabreicht werden. Tritt eine Linderung der Beschwerden auf, genügt eine Gabe von dreimal pro Tag.

     

    Homöopathie bei Husten und Schnupfen

    Der Husten kündigt sich zunächst mit einem leichten Kratzen im Hals an. Dies ist ein Zeichen dafür, dass der Organismus beginnt zu versuchen, die Erreger loszuwerden. Bei einem trockenen Reizhusten, der beim Sprechen und durch Kälteeinwirkung sich verschlimmert, hat sich die Gabe von Rumex bewährt. Ein bellender Husten, der nicht selten von Halsschmerzen und Heiserkeit begleitet wird, lässt sich gut mit Spongia behandeln. Liegt hingegen ein anfallsartiger Husten mit viel Auswurf vor, kann auf Coccus cacti zurückgegriffen werden.

     

    Bei tränenden Augen, einer verstopften Nase und einem dünnflüssigen Nasensekret erweist sich Allium cepa als wirksam. Macht sich eine Lichtempfindlichkeit bemerkbar und ist das Nasensekret gelblich verfärbt, hilft Augentrost. Eine Verlagerung des Infekts in Richtung Hals mit Borkenbildung in der Nase wird sanft mithilfe von Sticta therapiert.

     

    Hilfe bei Kopf- und Halsweh sowie Heiserkeit

    Belladonna zeigt hervorragende Wirkungen gegen den hämmernden Kopfschmerz im Hinterkopf. Dieser strahlt oftmals bis in die rechte Schläfe oder zum rechten Auge aus. Eine vorliegende Halsentzündung lässt sich gut dank Lachesis in den Griff bekommen. Mit Halsweh fängt meist eine Erkältung an. Kalte Umschläge mit Apis bringen Linderung.

     

    Wenn die Stimme weg und nur ein Krächzen zu hören ist, sollte auf keinen Fall geflüstert werden! Wirksame Hilfe bei einem wunden Hals mit einhergehender Heiserkeit verspricht Eisenhut. Verschlimmern sich brennende Halsbeschwerden beim Sprechen oder dem Versuch zu schlucken, schafft Cayennepfeffer Abhilfe.

     

    [content-egg-block template=offers_list]

  • Krankenkassen und die Alternative Medizin

    Krankenkassen und die Alternative Medizin

    Was noch vor einigen Jahren als „esoterisch“ und „öko“ galt, scheint heute angesagter denn je zu sein. Die Alternative Medizin verspricht Heilmethoden fernab der Schulmedizin und wird mittlerweile von Jung und Alt in Anspruch genommen. Doch wie verhalten sich hier eigentlich die Krankenkassen? Unterstützt ein Großteil die Vergabe von Globuli und Co. oder sind die Patienten hier gezwungen, alles aus eigener Tasche zu zahlen?

     

    Schulmedizin vs. Alternative – wer trägt die Kosten?

    Generell gilt immer noch, dass die Krankenkassen einer Alternativbehandlung in vielen Fällen skeptisch gegenüberstehen. Dennoch sind teilweise auch klare Richtungsänderungen zu verzeichnen. Viele Anbieter haben sich entsprechend dazu entschlossen, auf die Interessen und Belange Ihrer Mitglieder Rücksicht zu nehmen und einen Teil der Alternativen Medizin mit in ihren Leistungskatalog aufzunehmen und hier zumindest einen Teil der Behandlungskosten zu erstatten.

    Dennoch gilt auch, dass viele Bereiche der Alternativen Medizin noch nicht erforscht wurden und daher entsprechend nicht unterstützt werden. Wer jedoch auf Leistungen in den Bereichen…:

    • Naturheilverfahren
    • Akupunktur
    • Homöopathie

    zurückgreifen möchte, hat -abhängig von der jeweiligen Krankenkasse- gute Karten, eine Bewilligung bzw. Kostenübernahme zu erhalten.

     

    Die „Grundregeln“ der Erstattung – das sollten Sie wissen

    Aufgrund der Tatsache, dass viele Bereiche der Alternativmedizin noch unzureichend erforscht sind, sind die zur Verfügung gestellten Budgets bei den gesetzlichen Krankenkassen hier mitunter stark beschränkt. Oftmals verfahren die Kassen so, dass sie ihren Versicherten einen bestimmten Betrag auf einem so genannten „Gesundheitskonto“ zur Verfügung stellen, der dann -je nach persönlichem Behandlungsschwerpunkt- individuell eingesetzt werden kann.

    Wichtig ist es jedoch auch, dass Sie sich immer von den jeweiligen Vertrags- bzw. Kassenärzten behandeln lassen. Diese müssen über eine Zusatzqualifikation verfügen, damit Sie die Beträge wiederum über Ihre Krankenkasse abrechnen können. Die Mitgliedschaft des behandelnden Arztes in einem Berufsverband bzw. seine Ausbildung bilden damit die Basis für eine von der Kasse finanziell unterstützte Behandlung. Hier gilt es, sich unbedingt im Vorfeld zu informieren.

  • Selbstheilung – wie geht das

    Selbstheilung – wie geht das

    Der Glaube versetzt Berge. Ein sehr schönes Sprichwort, das perfekt zum Thema Selbstheilung passt. Jeder Mensch erkrankt irgendwann einmal in seinem Leben. Egal, ob es sich um eine Grippe handelt oder um eine tödliche Krankheit, wie etwa Krebs. Spätestens dann denken die Betroffenen über die unterschiedlichsten Heilmethoden nach.

     

     

    Selbstheilung – die Sprache der Gefühle deuten

     

    Menschen besitzen die Fähigkeit, sich selbst zu heilen. Hierfür müssen einzig die psychoemotionalen Ursachen ihrer Krankheit erkannt und beseitigt werden. Der menschliche Organismus sagt uns genauestens, an welchen Stellen im menschlichen Handeln oder dessen Umfeld etwas nicht ganz okay ist.

     

    Sehr oft kämpfen wir gegen uns selbst und unseren Körper, gegen Krankheiten, Schmerzen, Gefühle. Da wir die Sprache unserer Gefühle verlernt haben, sind die wenigstens der Menschen heute noch in der Lage, die Rufe des eigenen Körpers, der eigenen Seele nach

     

    • Ausgleich
    • Harmonie
    • Heilung
    • Ruhe

     

    wahrzunehmen. Dabei sind die menschlichen Gefühle und Gedanken der Wegweiser zu Orten tief im Menschen, an denen all jene alten Wunden und Verletzungen aus der Vergangenheit wohnen. Auf denen unsere Verhaltensmuster der heutigen Zeit beruhen.

     

    Personen, die sich intensiv mit ihren Gedanken, wie beispielsweise

     

    • Ärger
    • Enttäuschung
    • Hass
    • Selbstzweifel
    • Traurigkeit
    • Wut

     

    beschäftigen, belasten nicht nur sich selbst, sondern zusätzlich ihren Körper. Nicht selten sind derartige Gefühle zwar berechtigt und gehören zum Leben des Menschen dazu. Dennoch wirkt sich ein Zuviel dieser Gefühle und Gedanken dauerhaft auf der physischen Ebene negativ aus.

     

    Dies sind dann die ersten Hilfeschreie der menschlichen Seele. Da diese nicht sprechen kann, unternimmt die Seele den Versuch, mit dem Organismus des Menschen in Kontakt zu treten. Das menschliche Nervensystem reagiert hierauf mit der Produktion unterschiedlichster Hormone und Botenstoffe, um einen emotionalen Ausgleich herzustellen.

     

    Selbstheilung – wenn der Organismus sich selbst hilft

     

    Krankheiten werden in der gegenwärtigen Zeit nicht ausschließlich durch Bakterien und Viren verursacht. Eine Vielzahl an Erkrankungen beruhen insbesondere auch auf

     

    • einer ungesunden Ernährungsweise
    • unseren Lebensstil
    • bestimmte Umwelteinflüsse

     

    Dabei spielt nicht selten die Kooperation von Geist, Seele und Körper eine entscheidende Rolle. Auch in vielen Fällen, bei denen dies auf den ersten Blick kaum denkbar wäre. So ist beispielsweise eine Erkrankung an einer Arthrose vererbbar, kann jedoch zusätzlich durch eine ungesunde Ernährung und Übergewicht herbeigeführt werden. Gleichzeitig werden der Geist und die Seele durch diese Krankheit in Mitleidenschaft gezogen.

     

    Die Selbstheilung, die vom menschlichen Körper aktiviert werden kann, sollte nicht durch eine zu hohe Gabe an Medikamenten unterdrückt werden. Eine dauerhafte Linderung von Beschwerden oder gar Gesundung ist erst dann möglich, wenn sich die betroffene Person ganz auf die Selbstheilungskräfte ihres Körpers einlässt. Sogar bei Krebserkrankungen kann die Selbstheilung Erfolg bringen.

     

    Die Gedanken spielen eine wesentliche Rolle

     

    Die Gedanken des Menschen können den Körper positiv beeinflussen. Viele Menschen versuchen, in ihrem Leben alles richtig zu machen. Eine ausgewogene Ernährung, ein wöchentliches Sportprogramm, Entgiftung für den Körper und täglich acht Stunden Schlaf – und dennoch werden sie krank. Das liegt daran, dass sie das Allerwichtigste schlichtweg vergessen: das Seelenleben und ihre Gedanken.

     

    Versucht ein Mensch das Beste aus seinem Leben zu machen, aber ist tief im Inneren unglücklich, so wird er immer wieder von Krankheiten heimgesucht werden. Um die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren, muss das Seelenleben im Gleichgewicht sein.

     

    Tatsächlich ist es so, dass alleine der Glaube an etwas die Selbstheilung positiv beeinflussen kann. Ist ein kranker Mensch davon überzeugt, dass dieses eine Medikament ihm helfen kann, dann wird dies auch so sein. Ganz typisch hierfür sind die so genannten Placebos. Tabletten, ohne jeglichen Wirkstoff, werden gegen unzählige Krankheiten eingesetzt und helfen auch. Das liegt alleine an dem Glauben des Patienten. Die Gedanken des Menschen können aber auch genau das Gegenteil bewirken. Bekommt ein Mensch eine tödliche Diagnose gestellt, so hat er zwei Möglichkeiten. Denkt er nun negativ und versinkt in Selbstmitleid, so wird die Krankheit bestimmt auch bald zum Tod führen. Nimmt der Mensch aber all seinen Mut zusammen und glaubt fest daran, wieder gesund zu werden, so wird die Selbstheilung positiv beeinflusst.

     

    [content-egg-block template=offers_list]

  • #VIACTIV – der besondere Gesundheitsschutz

    #VIACTIV – der besondere Gesundheitsschutz

    Wer gesetzlich krankenversichert ist, der „genießt“ lediglich eine Grundversorgung, alle anderen Leistungen, wie zum Beispiel eine professionelle Zahnreinigung, sind im Leistungspaket der gesetzlichen Krankenversicherungen nicht enthalten und müssen aus eigener Tasche bezahlt werden. Auch alternative Heilmethoden sind in der Grundversorgung für Kassenpatienten nicht vorgesehen und wer sich von einem Heilpraktiker behandeln lassen möchte, der muss selbst zahlen. Wer sich hingegen richtig versichert, der kann viele Leistungen in Anspruch nehmen, ohne dafür zur Kasse gebeten zu werden. Die VIACTIV ist eine Krankenkasse, die eine gute Gesundheitsfürsorge bietet und das zu ebenso guten Preisen.

    Gesundheitsvorsorge auf höchstem Niveau

    Die VIACTIV ist vielleicht Deutschlands sportlichste Krankenkasse. Die 780.000 Mitglieder der VIACTIV profitieren unter anderem von Angeboten für sportmedizinische Präventionen, sie können Fitness-Kurse buchen und bekommen von der Krankenkasse einen attraktiven Zuschuss. Auch Osteopathie-Behandlungen gehören zum Therapieangebot der VIACTIV, und wer wissen will, wie es um die persönliche Fitness bestellt ist, der kann ganz einfach einen Sportcheck machen lassen, der von der VIACTIV bezuschusst wird. Die etwas andere Krankenkasse ist an 70 Standorten in Deutschland zu finden und wer mehr wissen will, der kann sich auf der Homepage unter www.viactiv.de ausführlich informieren.

    Gesunde Zähne durch eine professionelle Zahnreinigung

    Es ist eine Tatsache, dass Zähneputzen alleine mit der Zahnbürste nicht ausreicht, um die Zähne auf Dauer gesund zu erhalten. Die Zahnbürste kann schädliche Belege nur oberflächlich entfernen, das was in den Zahnzwischenräumen ist, wird von einer manuellen Zahnbürste erst gar nicht erfasst. Aber genau diese Speisereste sind es, die für die Zähne und das Zahnfleisch gefährlich werden können, denn sie sorgen für Karies und auch für Erkrankungen des Zahnfleisches. Zahnärzte empfehlen deshalb, die Zähne regelmäßig professionell reinigen zu lassen, aber viele wollen oder können die hohen Kosten für eine solche gründliche Reinigung der Zähne nicht bezahlen. Im Leistungskatalog der VIACTIV hat die professionelle Zahnreinigung einen festen Platz und wird mit bis zu 60,- Euro im Jahr bezuschusst.

    Was passiert bei einer Zahnreinigung?

    Wer gesunde Zähne möchte, der muss sich wohl oder übel in den bequemen Stuhl einer Zahnarztpraxis setzen, aber das Ergebnis einer Zahnreinigung kann sich sehen lassen und ist immer die Mühe wert. Die speziell für diese Reinigung ausgebildete sogenannte Prophylaxe-Assistentin untersucht zuerst die Mundhöhle des Patienten und kontrolliert, ob es vielleicht Fehlstellungen, übermäßig viele Belege oder auch Blutungen gibt. Anschließend werden die Belege sanft entfernt sowie die Ränder von Zahnfüllungen und Kronen abgetragen. Danach kommt eine fluoridhaltige Politur zum Einsatz, die die Oberflächen der Zähne glättet, um so der Neubildung von schädlichen Ablagerungen entgegenzuwirken. Ein ebenfalls fluoridhaltiges Öl oder ein spezieller Lack sorgen für einen effektiven Schutzfilm, und mit ein paar wertvollen Tipps für die Pflege der Zähne zu Hause, ist die professionelle Zahnreinigung dann auch schon zu Ende.

    Den Zahnarzt fragen

    Eine gründliche Zahnreinigung gehört nicht zum Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenkassen, was eigentlich unlogisch ist, denn wenn die Versicherten gesunde Zähne haben, dann spart das eine Menge Geld. Es ist eine Tatsache, dass diejenigen, die sich ihre Zähne regelmäßig professionell reinigen lassen, weniger Karies bekommen und nicht so häufig mit Zahnfleischentzündungen zu kämpfen haben. Karies und Paradentose sind die häufigsten Ursachen für Zahnprobleme, für die dann die Kassen und letztendlich auch die Versicherten aufkommen müssen. Die Mitglieder der VIACTIV bekommen den Besuch beim Zahnarzt für eine Zahnreinigung bezuschusst, aber es lohnt sich trotzdem, die Kosten der Zahnärzte für eine Reinigung miteinander zu vergleichen. Jeder Zahnarzt hat andere Konditionen und nur wer vergleicht, kann bares Geld sparen. Da zwei professionelle Zahnreinigungen pro Jahr empfohlen werden, bezuschusst die VIACTIV die professionelle Zahnreinigung zweimal jährlich mit jeweils 30 Euro (= 60 Euro).

    Bild: © Depositphotos.com / graphicphoto

  • Ölziehen – eine alte Heilmethode neu entdeckt

    Ölziehen – eine alte Heilmethode neu entdeckt

    Die Ursprünge des Ölziehens finden sich im antiken Indien und in Russland, wo diese Heilmethode mit besonderen Ölen und Ölmischungen zur Gesundheit des Mundraums, der Zähne und des Zahnfleisches eingesetzt wurde. Aber Ölziehen war und ist bis heute auch eine Heilmethode, wenn es darum geht, den Körper zu entgiften und ihn von chronischen Krankheiten zu heilen. In der heutigen Zeit ist das Ölziehen ein Teil der alternativen Medizin. Diese bezieht auch die ayurvedische Heilkunde mit ein, die sich eng an der ganzheitlichen Zahnheilkunde orientiert.

    Gesund für Zähne und Mund

    Zahnfleischentzündungen sind unangenehm, schmerzhaft und sie können dafür sorgen, dass die Zähne frühzeitig ausfallen. Regelmäßiges Ölziehen soll das verhindern. Aus Studien geht hervor, dass sich das Zahnfleisch verbessert und Zahnfleischentzündungen zurückgehen, wenn der Mund jeden Tag mit Öl gespült wird. Ölziehen kann die Zähne aber auch optisch verändern, denn das Öl hat die Fähigkeit, den Zahnbelag und die Bakterien, die auf der Oberfläche des Zahns zu finden sind, zu binden, was die Zähne weißer macht. Ein teures Bleaching ist also nicht mehr notwendig, denn durch Ölziehen können die Zähne aufgehellt werden.

    Ein natürliches Mundwasser

    In jedem Mund befinden sich Bakterien, die Karies auslösen können und diese Bakterien sind dann für die unschönen Löcher in den Zähnen verantwortlich. Regelmäßiges Ölziehen kann die Bakterien schon nach kurzer Zeit reduzieren, und damit wirkt das Öl ähnlich effektiv wie Chlorhexin, ein chemischer Bestandteil, der in den meisten Mundspülungen und Mundwassern zu finden ist. Mundwasser sorgen zwar kurzfristig für einen frischen Atem, aber sie haben Nebenwirkungen und können im schlimmsten Fall für Ekzeme im Mundraum sorgen. Ölziehen ist hingegen ein natürliches Mundwasser, das ganz ohne Nebenwirkungen auskommt.

    Mit Öl gegen Mundgeruch

    Wer gerne Knoblauch isst, der kennt das Problem Mundgeruch nur zu gut, aber auch die Bakterien, die sich um Mundraum tummeln, sind für Mundgeruch verantwortlich. In Forschungen wurde nachgewiesen, dass Ölziehen die Anzahl der Bakterien deutlich verringert und das ganz ohne Chemie. Das Öl macht den Atem wieder frisch und neutralisiert auf natürliche Art und Weise unschönen Mundgeruch. Hier bekommen Sie mehr Informationen über Ölziehen.

    Welche Öle sind geeignet?

    Wer glaubt, dass zum Ölziehen ganz spezielle Öle verwendet werden müssen, der irrt sich, denn Ölziehen funktioniert mit ganz normalen Ölen, die in jeder Küche zu finden sind. Sonnenblumenöl ist ebenso zu empfehlen wie auch Leinöl oder ein gutes Olivenöl. Wer den Geschmack mag, der kann auch Sesamöl oder das beliebte und gesunde Kokosöl verwenden. Es gibt allerdings Spezialöle fürs Ölziehen, die eine antibakterielle Wirkung haben, welches Öl aber persönlich infrage kommt, das ist Geschmackssache.

    Ölziehen – die Anwendung

    Ölziehen oder auch Ölkauen sollte rund 20 Minuten dauern, wenn es richtig gemacht wird, denn nur dann kann sich das Öl auch bis in den hintersten Winkel des Mundes verteilen. Wer besonders gründlich vorbeugen möchte, der sollte eine Ölkur machen, die zwischen 14 Tagen und drei Monaten dauern kann. Eine solche Kur bietet sich für alle an, bei denen wiederholt Probleme mit dem Zahnfleisch auftreten. Um ein gutes Ergebnis zu erzielen, raten Heilpraktiker zu einem Zeitraum von mindestens vier Woche für eine Ölkur. Bei akuten Fällen von Zahnfleischentzündungen ist es sinnvoll eine Ölkur zu machen, die drei Tage dauert, denn so lange braucht das Zahnfleisch, um auf die Behandlung zu reagieren. Wer Ölziehen möchte, der sollte das am besten gleich nach dem Aufstehen tun, denn dann sind im Mund besonders viele Bakterien unterwegs, die der Körper in der Nacht nicht loswerden konnte. Die Mikroorganismen zeigen sich meist besonders deutlich auf der Zunge, dieser Belag verschwindet nach dem Ölziehen aber sehr schnell wieder. Nebenwirkungen sind beim Ölziehen übrigens nicht bekannt, es ist eben eine sehr natürliche Heilmethode.

    Bild: © Depositphotos.com / innovatedcaptures