Schlagwort: Heißhungerattacken

  • Die 18. SSW – die ersten Kindsbewegungen sind spürbar

    Die 18. SSW – die ersten Kindsbewegungen sind spürbar

    Die 18. SSW ist eine aufregende Woche für Mutter und Kind. Das Baby ist recht munter und die Mutter spürt zum ersten Mal, wie aktiv ihr Kind ist. Vor allem Frauen, die schon ein Kind geboren haben, spüren, wie ausgelassen das Baby in ihrem Bauch turnt und boxt. Frauen, die zum ersten Mal ein Kind erwarten, nehmen in der 18. Schwangerschaftswoche die Entwicklung des Babys meist nur wie ein leichtes Flattern wahr. Das Baby wächst in der 18. SSW nicht so schnell wie in den vergangenen Wochen, dafür prägen sich seine Fähigkeit zu hören, seine Reflexe und seine Koordination bei der Bewegung immer stärker aus.

    Wie sieht das Baby in der 18. SSW aus?

    Wenn der Arzt in der 18. SSW Bilder des Babys macht, dann wird er es auch vermessen und sein Gewicht ermitteln. Die Gewichtszunahme in der 18. SSW ist gut vorangekommen und das Baby wiegt jetzt zwischen 125 und 190 Gramm. Erstmals in der Schwangerschaft ist das Baby jetzt ebenso groß oder sogar größer als die Gebärmutter und es misst vom Scheitel bis zum Steißbein 13 bis 14 cm. Die 18. SSW ist auch die Woche, in der sich die Konsistenz der Nabelschnur verändert, denn sie wird immer länger, fester und auch dicker. Von der richtigen Beschaffenheit der Nabelschnur hängt alles ab, denn sie ist so etwas wie die Versorgungsleitung von der Mutter zum Kind.

    Das Wachstum des Babys ist in der 18. SSW vor allem auf die Extremitäten ausgerichtet. Langsam aber sicher bekommt das Kind Proportionen und auch die Fettreserven werden in dieser Phase der Schwangerschaft weiter ausgebaut. Die Ohrknöchelchen sind schon angelegt und auch die Geschlechtsorgane sind bereits vollständig entwickelt. Kleine Mädchen haben eine Gebärmutter und auch die Vagina sowie die Eierstöcke befinden sich schon am richtigen Platz.

    Das Baby hat einen Atemreflex und atmet in der 18. SSW rhythmisch ein und aus, es trainiert Fruchtwasser zu trinken und stärkt seine Lungen. Wenn es wach ist, dann turnt es durch Mamas Bauch, spielt mit seinen Füßen und Händen oder versucht nach der Nabelschnur zu greifen. Tag und Nacht kann das Baby in der 18. SSW noch nicht unterscheiden und es schläft auch gerne mal 20 Stunden am Stück. Am Tag wirken die Bewegungen der Mutter wie eine Wiege, die sanft geschaukelt wird, und je mehr sich die Mutter bewegt, umso aktiver wird auch das Kind. Der Arzt kann in der 18. SSW sehen und hören, ob sich das Herz des Kindes gut entwickelt, und auch die Mutter kann über das Stethoskop das Herz ihres Kindes schlagen hören. In der 18. SSW ist ein harter Bauch nichts Ungewöhnliches, denn das Kind ist aktiv und dreht sich munter von einer Seite auf die andere oder macht kleine Purzelbäume.

    Erste Belastungen für die Mutter in der 18. SSW

    In der SSW 18 ist der Bauch der Mutter eine kleine Kugel, aber da die Gebärmutter jetzt die Größe einer Melone hat, kann man sie unterhalb des Bauchnabels ertasten. Viele Frauen fragen sich in der 18. SSW, wie viel KG an Gewicht sie wohl zulegen werden, aber die Antwort darauf lässt sich leider nicht pauschalisieren. Im Schnitt ist es ein Kilo pro Woche, aber das ist natürlich individuell, denn nicht jede Frau wird von Heißhungerattacken heimgesucht. Trotzdem nehmen mit dem Gewicht auch die Beschwerden der Schwangerschaft und die Belastungen der Mutterbänder zu.

    In der 18. SSW verändert die Gebärmutter ihre Position und schiebt sich weiter nach vorne. Das kann bei einigen Frauen zu Gleichgewichtsstörungen führen, denn es wird ab jetzt eine stetig steigende Menge Blut benötigt, das durch die Gefäße gepumpt werden muss. Das führt zu Schwankungen des Blutdrucks und sorgt für Schwindelanfälle. In den meisten Fällen ist der Blutdruck zu niedrig, und wenn es zu einem leichten Schwindel kommen sollte, dann verschwinden die Beschwerden nach einer kleinen Ruhepause sehr schnell wieder. Viele werdende Mütter verspüren in der 18. SSW immer mehr das Bedürfnis nach Ruhe und müssen sich vermehrt von den Strapazen des Alltags erholen.

    Sodbrennen wird in der 18. SSW zum ersten Mal zu einem unangenehmen Problem. Schuld am Sodbrennen sind die Schwangerschaftshormone, die das Gewebe im Körper und damit auch die Muskulatur in der Speiseröhre auflockern. Aber auch dass die Gebärmutter die Organe immer weiter nach oben gegen den Magen drückt, sorgt dafür, dass die Magensäure immer häufiger in die Speiseröhre aufsteigt. Da flaches Liegen die Beschwerden verschlimmert, ist es eine gute Idee, den Kopf und den Rücken etwas höher zu lagern als den Rumpf. Mehrere kleine Mahlzeiten, statt drei großer Mahlzeiten zu essen, kann effektiv dabei helfen, den Verdauungstrakt zu entlasten.

    Fehlgeburten in der 18. SSW

    Wenn das Baby in der 18. SSW viel schläft und es sich über einen längeren Zeitraum nicht bemerkbar macht, dann sollte die Mutter ihre Hebamme oder ihren Arzt aufsuchen. Wenn in der 18. SSW keine Kindsbewegungen mehr spürbar sind, deutet vieles daraufhin, dass das Kind nicht mehr lebt. Kommt ein Kind als Fehlgeburt in der 18. SSW auf die Welt, dann bedeutet das für die Eltern ein schweres traumatisches Erlebnis, denn sie haben ihr Kind schon auf dem Ultraschallbild gesehen, seinen Herzschlag gehört und seine Bewegungen gespürt.

    Oft ist ein vorzeitiger Blasensprung eine Ursache für eine Fehlgeburt. Nicht selten lebt das Kind noch, aber die Menge an Fruchtwasser reicht nicht mehr aus, um das Kind zu ernähren. Die Mutter muss das Kind dann auf die Welt bringen, im Krankenhaus bekommt sie deshalb Mittel, die die Wehentätigkeit anregen. Ist der Muttermund drei bis vier Zentimeter geöffnet, dann kann das Kind geboren werden. Auf Wunsch der Eltern kann ein Pfarrer das Kind in der Klinik noch taufen und es besteht außerdem die Möglichkeit, sich in aller Ruhe von dem kleinen Sternenkind zu verabschieden.

    Wurden in früheren Zeiten nach einer Fehlgeburt die Kinder den Eltern weggenommen, so haben die Eltern heute die Möglichkeit, ihr Kind zu beerdigen und so auf eine würdevolle Weise von ihm Abschied zu nehmen. Viele Friedhöfe bieten mittlerweile eigene Bereiche, in denen die zu früh geborenen Sternenkinder zur letzten Ruhe gebettet werden können.

    Bild: © Depositphotos.com / TatyanaGl

  • Die 19. SSW – aus dem Embryo wird ein Baby

    Die 19. SSW – aus dem Embryo wird ein Baby

    Die 19. SSW ist welcher Monat? In der 19. SSW beginnt die zweite Hälfte des fünften Monats, und sowohl für die Mutter als auch für das Kind ist diese Woche ein kleiner Meilenstein. Aus dem Embryo wird in dieser Phase der Schwangerschaft ein Baby, und die Mutter muss mit einem neuen vermehrten Schub an Schwangerschaftshormonen leben. Die Eltern können in der 19. SSW die Entwicklung anhand von Fotos plastisch sehen, denn das Baby bekommt in der 19. SSW Gesichtszüge, die es individuell machen. Mit ein wenig Glück „winkt“ das Baby seinen Eltern auf dem Ultraschallbild zu und die Eltern können sehen, wie ihr Kind sich sehr aktiv bewegt, wie es spielt und an seinen Reflexen trainiert.

    Wie sieht das Baby in der 19. SSW aus?

    Der Arzt wird in der 19. SSW die Gewichtszunahme anhand einer Tabelle vergleichen und wenn alles in Ordnung ist, dann wiegt das Baby zwischen 200 und 240 Gramm. Gemessen wird das Baby ab der 19. SSW nicht mehr vom Scheitel bis zum Steißbein, sondern vielmehr vom Scheitel bis zur Ferse, und in der 19. SSW misst das Kind rund 24 cm. Der ganze Körper des Babys ist jetzt noch mit dem feinen sogenannten Lanugohaar und einer dicken Schicht Käseschmiere bedeckt. Die Hautschichten bilden sich ganz allmählich aus, aber noch ist die Haut durchscheinend und transparent.

    Zum ersten Mal in der Schwangerschaft spielen die Geschlechtsorgane eine Rolle. Wenn es ein Mädchen wird, dann sind in der 19. SSW schon rund sechs Millionen sehr primitive Eizellen vorhanden. Bis zur Geburt wird sich die Zahl dieser Zellen aber um rund eine Million verringern. Wenn es ein kleiner Junge wird, dann wird in der 19. SSW in den Hoden bereits das Hormon Testosteron produziert, und während in der 15. Schwangerschaftswoche schon der Penis ausgebildet ist, kommt in der 19. SSW auch der Hodensack dazu. Die Hoden selbst werden aber erst kurz vor dem errechneten Geburtstermin verlagert.

    In der 19. SSW machen die Organe, aber vor allen die Sinneswahrnehmungen einen großen Sprung nach vorn. Die Gehirnregionen, die für das Schmecken, das Riechen, das Sehen, Hören und für das Fühlen zuständig sind, arbeiten jetzt auf Hochtouren und an den Organen werden weitere Feinarbeiten vorgenommen. Die Milz und die Leber nehmen ihre Arbeit auf und es werden zum ersten Mal Gallenflüssigkeit und weiße Blutkörperchen produziert. Die Zahnleisten sind in der 19. SSW auf dem Ultraschallbild schon sehr gut zu sehen und das Immunsystem bildet sich langsam aber sicher aus. Zu voller Stärke werden die körpereigenen Abwehrkräfte aber erst nach der Geburt auflaufen.

    Wie das Baby in der 19. SSW trainiert

    Das Baby nutzt die Zeit jetzt immer häufiger für ein intensives Training. Also wenn die Mutter in der 19. SSW starke Kindsbewegungen spürt, dann ist das beste Zeichen dafür, dass mit dem Nachwuchs alles in bester Ordnung ist. Noch hat das Baby reichlich Platz zur Verfügung, um zu turnen, besonders aktiv ist es immer dann, wenn die Mutter gerne schlafen möchte. Da die Nervenbindungen immer komplexer werden, ist das Gehör schon sehr gut ausgebildet. Das Baby kann erstmals Geräusche außerhalb des Mutterleibs wahrnehmen und hört die gedämpften Stimmen der Eltern ebenso wie Musik, auch der Tastsinn macht große Fortschritte und das Baby berührt mit den Händen die Wände der Gebärmutter.

    Das Kind trainiert in der 19. SSW auch das Schlucken des Fruchtwassers und bereitet damit den Verdauungstrakt auf seine Aufgabe vor. Im Darm werden zum ersten Mal Stoffwechselprodukte abgelegt, die nach der Geburt als sogenanntes Kindspech in der Windel zu finden sind. Die Nieren, die Blase und das komplette Harnsystem sind bereits sehr kompakt und arbeiten.

    So fühlt sich die Mutter in der 19. SSW

    Vor allem bei schlanken Frauen zeichnet sich in 19. SSW deutlich ein Bäuchlein ab, und der obere Teil der Gebärmutter ist jetzt auf der Höhe des Nabels tastbar. Ab der 19. SSW wird die Gebärmutter in jeder Woche um rund einen Zentimeter wachsen, und mit diesem rasanten Wachstum verspürt die Mutter einen immer stärker werdenden Druck auf ihre inneren Organe. Der Stoffwechsel arbeitet in der 19. SSW auf Hochtouren, und das mit einer stetig steigenden Tendenz. Die Körpertemperatur ist ab der 19. SSW immer leicht erhöht und es beginnt die Zeit der Heißhungerattacken. In der 19. SSW ständig Hunger zu haben, ist nichts Ungewöhnliches, aber die werdende Mutter sollte nicht jeder Attacke nachgeben und auch in der 19. SSW auf die Gewichtszunahme achten, denn Schwangerschaftspfunde sind Pfunde, die später mühsam wieder abtrainiert werden müssen.

    Viele Frauen verspüren neben ständigem Hunger auch großen Durst und diesem Verlangen sollten sie auch nachgeben. Ideal ist eine Menge von zwei bis drei Litern am Tag. Die besten Durstlöscher sind stilles Mineralwasser, erfrischende Schorlen mit Fruchtsaft und auch Kräutertees, wie zum Beispiel Kamille oder Fenchel. Der hohe Flüssigkeitsbedarf ist gesund, denn er hält den Körper in Balance und versorgt Mutter und Kind mit vielen wichtigen Mineralstoffen und Spurenelementen.

    Welche Beschwerden können in der 19. SSW auftreten?

    Die vermehrte Ausschüttung von Schwangerschaftshormonen macht vielen Frauen in der 19. SSW immer mehr zu schaffen. Die Schnupfennase gehört in der 19. SSW zu den Beschwerden, die als unangenehm empfunden wird, die aber viele Frauen bis zum Ende der Schwangerschaft begleiten wird. Das Gefühl erkältet zu sein, ist aber keine Infektion mit Erkältungsviren, vielmehr werden die Nasenschleimhäute durch die Schwangerschaftshormone aufgelockert und ein größeres Blutvolumen lässt die Schleimhaut anschwellen.

    Um dieses Symptom zu bekämpfen, ist ein Nasenspray mit Meersalz eine gute Idee, denn das lässt die Nasenschleimhaut schnell wieder abschwellen. Normale Nasensprays, wie sie bei einer echten Erkältung zum Einsatz kommen, und auch Medikamente sind nicht zu empfehlen.

    Die 19. SSW macht Frauen schöner

    Die meisten Frauen fühlen die Schwangerschaftshormone besonders in der 19. SSW sehr intensiv. Sie haben zunehmend dichteres und wunderschön glänzendes Haar, die Haut ist straff und der Teint rosig. Viele Frauen fühlen sich in der Phase der Schwangerschaft sehr weiblich und sie erleben ihren Körper bewusster als früher. Die Hormone durchbluten die Haut besser und Frauen, die vielleicht mit Hautunreinheiten zu kämpfen hatten, können sich jetzt über eine schöne Haut freuen.

    Bild: © Depositphotos.com / nejron

  • Die 24. SSW – das Baby wird zum Feinschmecker

    Die 24. SSW – das Baby wird zum Feinschmecker

    Die 24. SSW ist welcher Monat? Mutter und Kind befinden sich jetzt im sechsten Schwangerschaftsmonat und nähern sich dem letzten Drittel der Schwangerschaft. Die Mutter spürt in der 24. SSW das Gewicht des Babys jetzt immer deutlicher und die Belastungen der Schwangerschaft machen sich immer mehr bemerkbar. In der 24. SSW wird der Arzt zum zweiten Mal das Blut der Mutter auf eine eventuelle Rhesus-Unverträglichkeit testen und der Mutter empfehlen, eine Untersuchung auf Schwangerschaftsdiabetes zu machen. Das Baby in der SSW24 bekommt einen weiteren Wachstumsschub und seine Lungen bilden sich weiter aus. Ab der 24. SSW erreichen die Aktivitäten im Bauch der Mutter für vier Wochen ihren Höhepunkt, denn danach wird der Platz für die sportlichen Übungen zu eng.

    24. SSW – das Baby macht große Fortschritte

    In der 24. SSW wird die Gewichtszunahme des Babys für die Mutter immer deutlicher, und in der 24. SSW Gewichtszunahme Tabelle steht jetzt 700 Gramm. Das Baby misst zwischen 30 und 31 cm und es legt weiter an Muskelmasse und Fettgewebe zu. In dieser Phase wird das Bewegungstraining und auch das Training der Reflexe weiter ausgebaut, denn das ist für die Entwicklung des Gehirns sehr wichtig.

    Das Baby kann in der 24. SSW bereits auf Stimmen und Geräusche immer besser reagieren. Es prägt sich die Stimme der Mutter ein und Forscher haben nachgewiesen, dass der Klang des ersten Schreis nach der Geburt dem Klang der mütterlichen Stimme sehr ähnlich ist. Wenn die Mutter dem Baby etwas vorliest, ein Lied singt oder einfach nur mit dem Kind spricht, dann wird das Baby aufmerksam zuhören.

    In der 24. SSW wird das Baby zu einem kleinen Feinschmecker, denn es kann über das Fruchtwasser verschiedene Geschmacksrichtungen unterscheiden. Die Geschmacksknospen auf der Zunge unterscheiden jetzt süß und salzig, sauer und bitter. Der Geschmackssinn in der 24. SSW hat eine prägende Bedeutung, denn wenn zum Beispiel Süßes besonders stark wahrgenommen wird, dann wird das Kind in seinem ersten Lebensjahr gerne etwas essen, das süß ist. Die Mutter hat besonders in der 24. SSW oft Heißhungerattacken und wenn sie dann viele Süßigkeiten wie Kuchen oder Eis isst, dann nimmt auch das Fruchtwasser diesen Geschmack an, das Baby übernimmt praktisch die Vorlieben der Mutter.

    Die Reifung der Lungen schreitet in der 24. SSW weiter fort, und in den Lungenflügeln sind bereits die Blutgefäße und die Luftkanäle vorhanden. Langsam aber sicher wird jetzt auch ein Protein gebildet, das verhindert, dass die Lungenflügel verkleben können. Die Haut des Babys ist in der 24. SSW noch sehr zart und durchsichtig, denn die Ausbildungen der einzelnen Hautschichten ist noch nicht vollkommen abgeschlossen. Die Fingernägel des Kindes reichen jetzt schon bis zu den Fingerkuppen und die Struktur der Augen ist komplett entwickelt.

    Wie gut sind die Überlebenschancen in der 24. SSW?

    Wie sehen die Überlebenschancen in der 24. SSW aus? Babys, die in der 24. SSW zur Welt kommen, sind aufgrund ihrer noch geringen Lungenreifung nur bedingt überlebensfähig. Die Chancen, dass das Baby überlebt, liegen bei 67 %, je nachdem, wie schwer das Baby ist. Ein Gewicht von 700 Gramm ist lediglich ein durchschnittlicher Wert, es gibt auch Frühchen in der 24. SSW, die nur 500 Gramm auf die Waage bringen. Zwar sind in der 24. SSW die wichtigen Organe bereits angelegt, aber sie haben leider noch nicht ihre volle Leistungsfähigkeit erreicht.

    Das größte Problem bei einer Frühgeburt in der 24. SSW stellen die Lungen dar. Aber auch das Gehirn, die Blase, der Darm und die blutbildenden Organe wie zum Beispiel die Milz sowie das kindliche Immunsystem haben ihre entscheidenden Entwicklungsschritte noch vor sich. Dazu kommt, dass der Wärmehaushalt des Kindes noch nicht eigenständig reguliert werden kann.

    Kinder, die in der 24. SSW zur Welt kommen, müssen im Inkubator intensiv medizinisch betreut werden, sie werden künstlich durch einen Nasenschlauch beatmet und sie müssen über eine Sonde auch künstlich ernährt werden. Das Risiko dauerhafter gesundheitlicher Schäden ist in der 24. SSW hoch. So kann es zu ernsten Seh- und Hörproblemen kommen und auch spätere Lernschwächen können nicht ganz ausgeschlossen werden. Aber viele Kinder, die vielleicht nach der Geburt in der 24. SSW noch größere gesundheitliche Schwierigkeiten hatten, wachsen später zu ganz gesunden Kindern heran.

    Wenn die Mutter in der 24. SSW echte Wehen bekommt, dann werden die Ärzte alles versuchen, um die Geburt zu stoppen und um dem Baby die Möglichkeit zu geben, sich im Mutterleib weiter entwickeln zu können.

    Wie geht es der Mutter in der 24. SSW?

    Übungswehen sind in der 24. SSW keine Seltenheit, die aber von den echten Wehen, die die Geburt einleiten, zu unterscheiden sind. Die vorzeitigen Wehen sind mit Krämpfen während der Menstruation zu vergleichen, es kann auch zu Schmerzen im unteren Bereich des Rückens kommen. Wenn sich in der 24. SSW ein harter Bauch bemerkbar macht, dann ist das ebenfalls ein Zeichen dafür, dass der Körper für die echten Wehen trainiert. Auch die sogenannten Mutterbänder machen sich in der 24. SSW bemerkbar, sie werden stärker beansprucht und das führt oftmals zu einem schmerzhaften Ziehen im Unterleib. Die Beschwerden klingen meist schnell wieder ab, wenn die Mutter sich hinlegt und sich eine kleine Pause gönnt.

    Sollten die Schmerzen stärker werden oder mehr als dreimal in einer Stunde auftreten, dann muss sofort ein Arzt verständigt werden. Das gilt auch dann, wenn Flüssigkeit in kleinen Tropfen abgeht oder wenn ein Schwall Flüssigkeit aus der Scheide austritt. Das sind Zeichen dafür, dass die Fruchtblase geplatzt ist. Wenn das der Fall ist, dann muss die werdende Mutter sofort in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

    Auffällig sind in der 24. SSW auch die ersten Dehnungsstreifen, die sich am Bauch und auf dem Busen zeigen. Zunächst sind diese Streifen rot-blau gefärbt und erst nach der Entbindung werden sie schmaler und nehmen eine hell-silbrige Farbe an. Zwar verschwinden die Dehnungs- oder Schwangerschaftsstreifen nicht vollständig, aber durch eine gute Pflegecreme oder eine Körpermilch wird die Haut elastischer und die Streifen sind nicht so stark ausgeprägt. Auch die Füße öfter mal hochzulegen, ist in der 24. SSW eine gute Idee, denn dann werden der Kreislauf und die Gefäße geschont.

    Bild: © Depositphotos.com / Kostia777

  • 30. SSW – das Baby wächst fleißig

    30. SSW – das Baby wächst fleißig

    In der 30. SSW sind Mutter und Kind in der Mitte des achten Schwangerschaftsmonats und für die Mutter wird das rasante Wachstum des Kindes immer deutlicher spürbar. Viele Frauen empfinden in der 30. SSW ihre Schwangerschaft zum ersten Mal bewusst als körperlich belastend, sie ermüden schneller und haben immer öfter das Bedürfnis, sich auszuruhen. In der 30. SSW ist die Entwicklung des Babys besonders intensiv, denn es wächst schnell und seine organischen Funktionen sind in dieser Phase der Schwangerschaft fast schon vollständig abgeschlossen. Mutter und Kind werden in der 30. SSW in einem Rhythmus von zwei Wochen untersucht und wenn der Arzt in der 30. SSW Bilder vom Baby macht, dann kann die Mutter ihr Kind in ganzer Schönheit sehen.

    Die Entwicklung des Babys in der 30. SSW

    In der 30. SSW beträgt das Gewicht des Babys im Schnitt 1.400 Gramm und es misst rund 40 cm. Seine Organe sind gut ausgebildet und schon fast voll funktionsfähig. Vor allem die Lungen und die Verdauungsorgane sind ausgebildet und auch die Funktionen und die Strukturen des Gehirns sind schon weit fortgeschritten. Da immer mehr Fettreserven angelegt werden, ist die Haut jetzt glatt und da die Kapillargefäße in der 30. SSW gut durchblutet werden, bekommt die Haut eine rosige und gesunde Farbe. Auch seinen Wärmehaushalt kann das Baby in der 30. SSW bereits selbstständig regulieren.

    Da in der 30. SSW die Gewichtszunahme flott vorangeht, kann das Baby kaum noch ausladende Bewegungen machen und nimmt meist die typische Fötus-Stellung mit angezogenen Knien und vor der Brust verschränkten Armen ein. Das Baby liegt praktisch eingerollt wie ein Igel in der Gebärmutter. Für ein ausgiebiges Bewegungsprogramm ist jetzt kaum noch Platz vorhanden und wenn der Platz immer enger wird, dann sinkt auch allmählich die Menge des Fruchtwassers.

    Die sogenannte Lanugo-Behaarung verschwindet in der 30. SSW fast ganz, bei einigen Kindern ist aber sogar nach der Geburt noch ein leichter zarter Flaum am Rücken und auf den Schultern zu sehen. Das Baby reagiert ab der 30. SSW mehr und mehr auf Geräusche und Berührungen. So sollte sich die Mutter in dieser Phase viel Zeit nehmen, um dem Baby etwas vorzulesen, den Bauch zu streicheln und für den Nachwuchs zu singen. Zum ersten Mal kann das Baby in der 30. SSW auch Schmerzen bewusst wahrnehmen. Noch in den 1970er Jahren sind Mediziner davon ausgegangen, dass Kinder bis zu einem bestimmten Stadium der Schwangerschaft keine Schmerzen empfinden können, die heutige Kinderheilkunde ist allerdings der Meinung, dass das Kind sehr wohl Schmerzen empfinden kann, die es stark belasten können.

    Das Baby in der 30. SSW hat schon seine Augenbrauen und auch seine Wimpern, und wenn der Arzt beim Ultraschall nachsieht, wie es dem Baby geht, dann kann er mit etwas Glück sogar erkennen, ob das Kind ein Rechts- oder ein Linkshänder wird. Möglich ist das aber nur dann, wenn das Baby bei der Aufnahme gerade den rechten oder den linken Daumen im Mund hat.

    Wie geht es der Mutter in der 30. SSW?

    Wenn die 30. SSW beginnt, dann hat sich die Gebärmutter schon bis zum Zwerchfell ausgedehnt und das kann bei vielen werdenden Müttern für Kurzatmigkeit, aber auch zu Problemen mit dem Kreislauf sorgen. Sollte es in der 30. SSW zu Beschwerden kommen, dann spürt die Mutter diese Beschwerden intensiver als in den Monaten zuvor. Rückenschmerzen können jetzt sehr belastend sein und wenn Probleme mit dem Magen-Darmtrakt auftreten, dann kann das zusätzlich belasten. Die meisten Frauen nehmen in der 30. SSW zwischen 400 und 500 Gramm zu, und Heißhungerattacken sind keine Seltenheit mehr. Frauen, die in dieser Schwangerschaftswoche einen guten Appetit entwickeln, sollten auf eine immer ausgewogene und vor allem auf eine nährstoffreiche Ernährung achten. Das Kind sammelt diese Nährstoffe, die Vitamine, die wertvollen Spurenelemente und auch die Mineralstoffe, denn sie geben ihm die nötige Kraft, die es für die Geburt dringend braucht.

    Besonders Milch und Milchprodukte spielen in der 30. SSW bei der Ernährung der Mutter eine entscheidende Rolle, denn das Kalzium in der Milch geht ohne Umwege direkt in den Aufbau des kindlichen Skeletts. Außerdem sollte die Mutter in der 30. SSW für eine ausreichende Zufuhr an Proteinen sorgen, denn die Proteine sind für die Entwicklung der kindlichen Zellen wichtig. Um das Blut des Babys mit Eisen zu versorgen, müssen viele Frauen in der 30. SSW zusätzliche Eisenpräparate einnehmen. Weniger Probleme machen in der 30. SSW die Kindsbewegungen, denn das Kind hat zum einen weniger Platz und zum anderen werden seine Schlafphasen immer länger.

    Warum spielt die Gebärmutter in der 30. SSW eine wichtige Rolle?

    In der 30. SSW findet die letzte umfassende Vorsorgeuntersuchung statt. Der Arzt schaut sich nicht nur das Baby sehr genau an, auch die Gebärmutter steht bei dieser Untersuchung im Fokus. Wird eine Plazenta praevia festgestellt, dann muss in der 30. SSW die Geburt mithilfe eines Kaiserschnitts eingeleitet werden. Eine Plazenta praevia ist keine Seltenheit und sie kommt in vier verschiedenen Formen vor:

    • Der Mutterkuchen liegt im unteren Teil der Gebärmutter, aber er berührt den Muttermund nicht. In diesem Fall kann das Baby auf natürliche Weise geboren werden.
    • Die Plazenta berührt mit ihrem unteren Rand den Muttermund, aber sie verdeckt ihn nicht. Auch in diesem Fall ist eine vaginale Geburt möglich.
    • Die Plazenta verdeckt den Muttermund zum Teil. Wenn das der Fall ist, dann handelt es sich um eine Plazenta praevia partialis und es muss ein Kaiserschnitt gemacht werden.
    • Handelt es sich um eine Plazenta praevia totalis, dann verschließt der Mutterkuchen den Muttermund komplett und auch hier ist ein Kaiserschnitt notwendig.

    In nur sechs von 1.000 schwangeren Frauen kommt es zu einer Plazenta praevia. Das Gefährliche daran ist, dass die Diagnose erst relativ spät, also in der 30. SSW diagnostiziert werden kann. Zwar können moderne Ultraschallgeräte eine Plazenta praevia schon eher erkennen, aber der Arzt kann nicht wissen, ob sich die Plazenta noch verschieben wird, wenn sich die Gebärmutter ausdehnt. Aus medizinischer Sicht ist es daher besser, wenn es in der 30. SSW zu einer Frühgeburt kommt als das Risiko einzugehen, dass sich die Plazenta noch weiter über den Muttermund schiebt, was Lebensgefahr für Mutter und Kind bedeuten kann.

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  • Abnehmen im Büro – so funktioniert’s

    Abnehmen im Büro – so funktioniert’s

    Lange stressige Arbeitsstunden im Büro und eine ausgewogene Ernährung – das passt irgendwie nicht zusammen. Büroarbeit bedeutet Stress und Hektik pur und in den Pausen muss es meistens schnell gehen, denn der Schreibtisch und die Arbeit rufen. Dazu kommt noch, dass das Essen in der Kantine nicht immer besonders figurfreundlich ist und oft gibt es in großen Unternehmen auch noch eine Kollegin, die gerne backt. Wer abnehmen will, der muss im Arbeitsleben stark sein, aber man sollte nicht gleich alle guten Vorsätze vergessen, es gibt einige Tricks, mit denen das Abnehmen auch im Berufsalltag gelingen kann.

    Nicht in der Routine verharren

    Wer um 12:00 Uhr Mittagspause hat, der wird wahrscheinlich mit dem Glockenschlag die Arbeit fallen lassen und in die Kantine gehen. Aber wer hat schon Punkt 12:00 Uhr jeden Mittag auch Hunger? Menschen neigen dazu, in Routine zu verfallen, ohne dabei auf die innere Stimme zu hören. Abnehmen im Büro fängt damit an, dass man die Routine durchbricht und nicht um 12:00 Uhr zum Essen geht. Wenn sich die Pause nicht verlegen lässt, dann sollte immer nur so viel gegessen werden, bis der Hunger gestillt ist.

    Abnehmen im Büro – Bitte kein Fast Food

    Wenn die Mittagspause nur kurz ist, dann ist Fast Food ein beliebtes Mittel, um den Magen zu füllen. Im Burger Restaurant geht es schnell, es kostet kein Vermögen, aber die Kalorien können sich sehen lassen. Wer im Büro abnehmen will, der ist besser beraten, einen Joghurt oder einen gemischten Salat zu essen und das warme Essen auf den Abend zu verlegen.

    Heißhungerattacken vermeiden

    Wenn es im Büro richtig stressig wird, dann kann das schnell zu einer Heißhungerattacke führen. Die meisten reagieren mit Schokolade, Salzgebäck oder Kuchen auf diese Attacken, was einer Diät nicht besonders zuträglich ist. Eine Handvoll Nüsse kann eine Heißhungerattacke stoppen, aber auch Trockenfrüchte wie Cranberries oder Apfelringe sind eine gute Idee, um den Hunger zu stillen.

    Bewegung in den Tag einbauen

    Beim Abnehmen im Büro ist nicht nur eine ausgewogene Ernährung wichtig, auch Bewegung sollte nicht fehlen. Statt des Aufzuges einfach mal die Treppe nehmen, denn die Kollegin eine Etage tiefer muss nicht per Mail informiert werden, man kann auch selbst vorbeischauen. In der Mittagspause ist nach dem Essen ein kleiner Spaziergang die bessere Wahl als die Tasse Kaffee und das Geplauder mit Kollegen, und wer schnell abnehmen will, der sollte für den Weg von und zur Arbeit das Auto einfach mal stehen lassen und stattdessen das Rad nehmen. Das schont nicht nur die Umwelt, sondern ist auch gesund und sorgt dafür, dass die Kilos nur so purzeln.

    Büroalltag und Abnehmen müssen sich nicht ausschließen, alles, was zum Abnehmen im Büro gebraucht wird, das sind Geduld, Disziplin und der feste Wille, es zu schaffen.

    Bild: © Depositphotos.com / tjakusz26

  • Schnell und gesund abnehmen mit der DASH-Diät

    Schnell und gesund abnehmen mit der DASH-Diät

    Wer sich bei dem Wort Dash an ein Waschmittel erinnert fühlt, der hat noch nie etwas von der DASH-Diät gehört. Die Diät, die wie viele andere Diäten auch aus den USA kommt, gilt als neuer Trend, aber auch als eine gesunde Diät mit der alle, die die nötige Geduld aufbringen, relativ viel abnehmen können. Ein zweiter Aspekt, der für die DASH-Diät spricht, ist, dass diese Diät den Blutdruck regeln kann und damit eine gute Sache für alle ist, die unter einem zu hohen oder einem zu niedrigen Blutdruck leiden.

    Die Diät des Jahres

    Dash ist eine Abkürzung und steht für „Dietary Approaches to Stop Hypertension“, salopp übersetzt ist die DASH-Diät also eine Diät, die sich vorteilhaft auf den Blutdruck auswirkt. Dass man mit der DASH-Diät auch noch schnell abnehmen kann, machte sie so beliebt, dass sie in den USA bereits vor zwei Jahren zum erfolgreichsten und gesündesten Ernährungsprogramm gewählt wurde. In Amerika haben schon viele Menschen erfolgreich mit der DASH-Diät abgenommen und jetzt will diese besondere Diät auch in Europa ihren Siegeszug antreten.

    Wie funktioniert die DASH-Diät?

    Wer bei der DASH-Diät auf eine der sogenannten Crash-Diäten hofft, mit denen in einem sehr kurzen Zeitraum sehr viele Kilos verloren gehen, der wird enttäuscht. Auch das nervige Zählen der Kalorien fällt bei der DASH-Diät weg, denn die Diätpläne sehen 2.000 Kalorien pro Tag, wahlweise aber auch 1.800 oder 1.600 Kalorien vor. Durch die hohe Kalorienzahl werden vor allem die gefürchteten Heißhungerattacken vermieden, und pro Woche kann so ein Kilo abgenommen werden. Allerdings müssen Abnehmwillige einige Lebensmittel konsequent vom Speiseplan streichen, und es ist Disziplin gefordert.

    Was ist bei der DASH-Diät verboten?

    Wurst, Käse, der sehr fett ist, alle Produkte aus weißem Mehl, rotes Fleisch und auch alles, was süß und lecker ist – das steht bei der DASH-Diät leider auf der roten Liste. Auch mit Salz sollte man während der Diät sehr sparsam umgehen, denn Salz hat die ungute Eigenschaft, dass es im Körper Wasser einlagert und damit steigt auch der Blutdruck an. Am Tag sind bei einer DASH-Diät lediglich 1,5 Gramm Salz erlaubt.

    Was darf gegessen werden?

    Wer mit der Diät aus den USA schnell abnehmen will, der sollte sich auf Nahrungsmittel konzentrieren, die viel Kalzium, Kalium und Magnesium enthalten, denn diese Mineralstoffe wirken sich nicht nur positiv auf den Blutdruck aus, sie schützen auch noch die Gefäße. Vollkornprodukte sollten bei der DASH-Diät auf dem Speiseplan stehen, ebenfalls perfekt sind viel Obst und Gemüse, fettarme Milchprodukte, mageres Geflügelfleisch, Fisch und das ungesättigte Fett, wie es zum Beispiel in Nüssen vorkommt. Hülsenfrüchte und Sojaprodukte sind ebenso erlaubt, und was vielleicht für alle Naschkatzen sehr wichtig ist, einmal am Tag darf man sich auch etwas Süßes gönnen.

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