Schlagwort: Herz

  • Wie gefährlich sind Hochspannungsleitungen?

    Wie gefährlich sind Hochspannungsleitungen?

    Damit ein Haushalt mit Strom zur Verfügung hat, müssen Hochspannungsleitungen vorhanden sein. Sieht man sich in der Umgebung um, dann ist deren starke Verbreitung nicht zu übersehen. Eine Schönheit sind sie freilich nicht, aber wie sieht es mit der Gesundheit für uns Menschen aus? Sind die Teile tatsächlich ungefährlich oder muss man sich Sorgen machen? Nun, in der Praxis ist es so, dass Personen, bei denen eine Hochspannungsleitung aufgestellt wird, Widerstand leisten. Grundsätzlich handelt es sich dabei um eine typische Reaktion des Körpers, denn unter einem solchen Gerüst summt und knistert es ständig. Das Gehirn nimmt dies als Gefahr auf, wirklich beruhigend ist aber auch der Name (Hochspannungsleitung) nicht. Interessant sind aber letztendlich nicht die theoretischen Meinungen, sondern die messbaren Ergebnisse.

    Mehr Forschungsarbeiten nötig

    Wer nahe an solchen Leitungen aktiv ist (zum Beispiel beruflich oder durch den Wohnort bedingt), der sucht in der Regel im Internet nach Studien und Berichten. Leider sind die Erfolgsaussichten eher schlecht, denn bislang fehlen eindeutige Beweise und Erfahrungen zu diesem Thema. Offiziell gäbe es keinen Grund zur Sorge, denn die gesetzlichen Regelwerke würden eine entsprechende Absicherung garantieren. Laut Inge Paulini (Amtschefin) sind bislang keine Fälle bekannt, die auf negative Folgen zurückzuführen sind. Trotzdem fordert Paulini zu weiteren Forschungen auf, die Kosten sollen dabei rund 18 Millionen Euro betragen. Dahinter steckt allerdings auch ein wirtschaftlicher Aspekt, denn für eine erfolgreiche Energiewende bräuchte Deutschland viele neue Stromleitungen.

    Dieses Risiko könnte bestehen

    Sobald Strom fließt, türmen sich magnetische und elektrische Felder auf. Das gilt aber nicht nur für Dinge wie Hochspannungsleitungen, auch Lebewesen tragen elektrische Ströme in sich (zum Beispiel im Herzen und in den Nerven). Treffen diese auf äußere Magnetfelder, dann können zusätzliche Felder entstehen. Kommt es bei den äußeren Feldern zu einem überhöhten Schwellenwert, dann ist eine Gefährdung der Gesundheit nicht ausgeschlossen. Kammerflimmern wäre beispielsweise eine solche Folge. Damit diese Theorie wirklich nur am Blatt Papier besteht, dürfen bestimmte Grenzwerte nicht überschritten werden. Auf diesen Punkt bezieht man sich so stark, dass Folgeschäden ausgeschlossen sind. Wie gesagt, genaue Untersuchungen fehlen bislang.

    Normalerweise sollte man sich auf die Aussagen mit den Grenzwerten verlassen können, unbedingt herausfordern muss man es aber nicht. Besser man hält sich von den Hochspannungsleitungen fern und hält nach einem gemütlicheren Plätzchen Ausschau.

     

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  • Sommerhitze – so sehr belastet es das Herz

    Sommerhitze – so sehr belastet es das Herz

    „Endlich ist der Sommer da“, so in etwa lautet die Aussage vieler Menschen. Sie freuen sich auf ein kühles Eis und auf den See. Wer gesund ist, der kann tatsächlich die Kraft der Sonne problemlos genießen, anders sieht es jedoch bei Problemen mit dem Herz aus. Dann nämlich ist die Sommerhitze eine echte Qual und kann im schlimmsten Fall lebensbedrohlich sein. Je mehr man schwitzt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit einen Kreislaufkollaps zu erleiden. Der Flüssigkeitsverlust ist hoch und spült auch Mineralien wie Magnesium und Natrium aus dem Körper. Bei einem zu extremen Abfall reagiert der Körper mit Kopfschmerzen, Erschöpfung und Schwindel. Herzpatienten können sogar Herzrhythmusstörungen erleiden. Betroffene müssen sich also besonders schonen und auf einige Tipps achten.

    Ausreichend trinken

    Grundsätzlich meldet sich der Körper, wenn Flüssigkeitsnachschub benötigt wird. Man ist durstig und trinkt zum Beispiel ein Glas Wasser. Dieses Signal ist jedoch meist nur bei gesunden Menschen ausreichend vorhanden, herzkranke oder ältere Personen haben dies in der Regel nur in einer abgeschwächten Form. Die Folge ist ein zu hoher Flüssigkeitsverlust, der nicht ausgeglichen wird. Dadurch wiederum steigt das Risiko eines Kreislaufkollaps. Wer also Schwierigkeiten mit dem Herz hat, der muss unbedingt über den Tag verteilt genug trinken. Auf ein Signal vom Körper darf man in so einem Fall natürlich nicht warten, es würde einfach zu spät kommen.

    Starke Hitze unbedingt meiden

    Bei großer Hitze muss das Herz mehr arbeiten. Das ist nötig, damit die Körpertemperatur stets bei 37 Grad liegt. Ein gesundes Herz kommt mit dieser zusätzlichen Aufgabe problemlos klar, ein krankes Herz jedoch ist damit schnell überfordert. Betroffene Menschen müssen also die pralle Sonne meiden und versuchen stets im Schatten zu sein. Des Weiteren ist eine sommerliche Kleidung Pflicht, um keinen unnötigen Hitzestau zu verursachen. Auch eine Abkühlung im See ist empfehlenswert.

    Medikamente richtig dosieren

    Hohe Temperaturen, die über einen längeren Zeitraum bestehen, können unter Umständen die Wirksamkeit der Medikamente beeinflussen. Diese wirken dann beispielsweise stärker als normal. Herzpatienten sollten regelmäßig ihren Blutdruck kontrollieren und bei extremen Schwankungen den Hausarzt kontaktieren. Dieser wird dann die Dosierung anpassen.

  • Die beste Medizin für Diabetiker ist Bewegung

    Die beste Medizin für Diabetiker ist Bewegung

    Ständig auf dem Sofa sitzen und Chips essen, für unseren Körper ist das eine Qual. Zumindest dann, wenn es zu oft passiert. Wesentlich interessanter und besser sind sportliche Aktivitäten, die wir alle machen sollten. Also nicht nur gesunde Menschen, auch Diabetikern wird es empfohlen. Es senkt nämlich den Blutdruck, nimmt den Kampf gegen schlechte Blutfette auf und stärkt das Herz. Außerdem zeigt auch der Gewichtsverlust positive Effekte, der durch den Kalorienverbrauch entsteht. Verblüffend: Sport wirkt bis zu zwei Tage nach. Das heißt, auch im Ruhezustand wird Zucker aus dem Blut gezogen (von den Muskeln) und leere Speicher neu befüllt. Einen Unterschied gib es dann aber doch, nämlich die Vorbereitung.

     

    Stoffwechsel anpassen

    Leidet jemand an Diabetes, dann muss er vor Antritt körperlicher Aktivitäten den Stoffwechsel anpassen. Bei anderen Menschen (also ohne der Zuckerkrankheit) geschieht das automatisch. Diese Punkte sind sehr wichtig, denn ansonsten kann es zu einer Hypo- oder Hyperglykämie kommen (niedriger oder hoher Blutzuckerspiegel). Folgende Aspekte sind besonders zu beachten:

    – Den Blutzucker häufiger als üblich messen

    – Wer Insulin spritzt, der muss dies reduzieren (etwa ein Drittel weniger, wenn es eine 5-stündige Wanderung werden soll)

    – Ist der Blutzucker vor Antritt der Sportart zu niedrig, dann ist der Zufuhr von Kohlenhydraten das A und O

    – Plant man ganztägige Aktivitäten, dann ist ein Sportset Pflicht. Darin sind unter anderem ein Messgerät, Traubenzucker, ein Notfallmedikament und Müsliriegel enthalten.

     

    Tägliche Aufnahme von Kohlenhydraten

    Experten raten für jede halbe Stunde Sport zu einer Broteinheit Kohlenhydraten. Das ist zum Beispiel ein Apfel, eine halbe Banane, ein halbes Stück Brot oder ganz einfach 12 Gramm. Erhöhte Vorsicht ist bei blutzuckersenkenden Medikamenten geboten. Unter Umständen können die enthaltenen Sulfonylharnstoffe eine Unterzuckerung (Hypoglykömie) hervorrufen. Dies resultiert in Symptomen wie Heißhunger, Unwohlsein, Unruhe und Schwitzen. Trotz dieses Risikos dürfen die Tabletten aber nicht für den Sport reduziert oder gar abgesetzt werden.

     

    Diabetes mit Folgeerkrankungen

    Manche Menschen haben durch den Diabetes Folgeerkrankungen (beispielsweise Amputationen oder Nierenschäden) erlitten. Ein Freifahrtschein für den Verzicht auf Sport ist das aber nicht, man muss es nur mit dem behandelnden Arzt absprechen. Vor allem bei extremeren Sportarten wie Fallschirmspringen oder Tauchen ist dieser Schritt unverzichtbar.

    Mit medizinischer Hilfe und ein paar Tipps können also auch Diabetiker „bedenkenlos“ Sport betreiben.

  • Slow Sex als Alternative

    Slow Sex als Alternative

    Quickies, standhafte Erektionen und multiple Orgasmen, viele Menschen verbinden Sex mit Leistungsdruck. Es sollte jedes Detail perfekt sein und der Partner muss jedes Mal zum Orgasmus kommen, alles andere wäre eine Enttäuschung. Das sieht auch die Paartherapeutin Ilka Stoedtner so und hat sich die Frage in ihrer Praxis zu Herzen genommen. Sie zeigt Paaren, wie Lust und Liebe ganz ohne Druck miteinander vereint werden können. In der Regel kommt es dadurch zu einem wesentlich entspannteren Liebesakt, den beide Partner intensiv genießen können. Es gibt auch einen Begriff dafür, der auf den Namen Slow Sex hört.

    Erektion steht nicht im Vordergrund

    Slow Sex steht im Wesentlichen dafür, dass der Orgasmus nur eine Nebenrolle erhält. Die positiven Folgen sind dafür umso größer, denn der Leistungsdruck fällt komplett weg. Es ist weder eine Bewegung noch eine Erektion notwendig, das A und O liegt in der Beobachtung, in der Präsenz und in der Aufmerksamkeit. Selbstverständlich ist Slow Sex keine Abstufung zum normalen Sex, es handelt sich eher um eine andere Art von Geschlechtsverkehr. In manchen Fällen bringt es auch den nötigen Kick zurück, um wieder mehr Spaß mit dem Partner im Bett zu haben. Viele können sich so auch besser entfalten, was ganz neue Seiten ans Tageslicht bringt.

    Eigenes Empfinden

    Sich selbst zu spüren ist für viele Menschen ein Problem, sie beschäftigen sich zu sehr damit, wie ihre Wirkung nach außen ist. Beim Slow Sex liegt der Fokus aber genau darin, das eigene Empfinden steht auf Platz eins. Laut Ilka Stoedtner wird dadurch nicht nur die Wahrnehmung gestärkt, sondern man lernt sich auch selbst besser kennen.

    Eine zeitliche Begrenzung gibt es übrigens nicht, Slow Sex kann theoretisch auch über mehrere Stunden gehen. Neueinsteiger sollten es aber nicht übertreiben, die Expertin rät zu rund 20 Minuten. Es kann auch sein, dass man zu Beginn gar nichts spürt. Das ist ganz normal und hat zum Beispiel damit zu tun, dass viele Menschen ausschließlich durch Fantasien und visuelle Reize Lust entwickeln. Es ist wie mit dem Lernen eines Instruments, man braucht Zeit, Geduld und viel Übung.

     

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  • Nach dem Verzehr von Kirschen kein Wasser trinken = Bauchschmerzen – Mythos oder Wahrheit?

    Nach dem Verzehr von Kirschen kein Wasser trinken = Bauchschmerzen – Mythos oder Wahrheit?

    Kirschen sind ein beliebtes Obst im Sommer. Frisch schmecken sie am besten. Doch nach dem anschließenden Trinken von Wasser sollen Bauchschmerzen drohen. Stimmt dies tatsächlich?

     

    Kirschen – kalorienarme Früchte

    Die runden roten Früchte laden zum Naschen ein. Zudem sind sie äußerst gesund. Dies begründet sich in dem Reichtum an Eisen, Magnesium, Folsäure und Kalium. Aber auch die Vitamine C und B sind reichlich in den Früchten vorhanden. Die in Kirschen vorkommenden sekundären Pflanzenstoffe sollen für die vorbeugende Wirkung gegen Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems verantwortlich zeichnen. Allerdings sollten keine zu großen Mengen Kirschen verzehrt werden. Ansonsten drohen Bauchschmerzen.

     

    Kein Wasser trinken nach dem Verzehr von Kirschen?

    Einem alten Kinderspruch zufolge sollte nach dem Kirschenverzehr kein Wasser getrunken werden. Anderenfalls drohten Bauchschmerzen. Seitens des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft hat dieser Spruch keine Gültigkeit mehr. In der damaligen Zeit befanden sich offenbar Keime im Trinkwasser. Demgemäß waren Bauchschmerzen vorprogrammiert.

    Da in einer Tasse Kirschen eine Menge von bis zu drei Gramm Ballaststoffen enthalten sind, kann jedoch das Trinken von Wasser unmittelbar auf den Verzehr ein schnelleres Rutschen in den Darm verursachen. Denn durch die Bakterien, die das Obst im Dickdarm zerlegen, bildet sich binnen 30 Minuten ein Gemisch aus verschiedenen Gasen und Stickstoffverbindungen. Diese dehnen die Darmwand und rufen Schmerzen hervor.

     

    Bakterien im Dickdarm

    Ferner können Magenschmerzen nach dem Verzehr dieser Früchte auftreten, wenn zu viel davon gegessen werden. Ein Pfund Kirschen verträgt der Magen nicht. Denn auf der Fruchtschale befinden sich Keime. Zwar sind diese im Normalfall für den menschlichen Körper harmlos, da die Magensäure sie abtötet. Doch bei einem großen Genuss dieser Obstsorte ist der Magen schnell überfordert. Die im Magen ablaufenden Gärprozesse führen schnell zu Bauchschmerzen.

     

    Christian Sina – Direktor vom Institut für Ernährungsmedizin von der Universität zu Lübeck – weiß zu berichten, dass Bakterien als natürliche Bewohner des Dickdarms eher für Beschwerden verantwortlich sind als die Magensäure.

  • 5 Mythen über die Kuhmilch

    5 Mythen über die Kuhmilch

    Ein frisches Glas Milch ist auch heute noch lecker. Früher war die Bedeutung aber noch größer, denn Eltern haben ihr positive Eigenschaften nachgesagt. So soll viel Kalzium enthalten sein, welches den Knochenaufbau fördert. Mit der Zeit hatte es die Kuhmilch aber immer schwerer, Gründe dafür sind unter anderem in der industriellen Entwicklung zu finden. Echte Kuhmilchprodukte sind immer weniger geworden, dafür haben Milchersatzprodukte die Regale der Supermärkte erobert. Außerdem gibt es viele Mythen rund um die Flüssigkeit, die aber natürlich nicht alle stimmen. Fünf davon werden in den nächsten Zeilen aufgegriffen, selbstverständlich mit Antwort.

    Laktoseintoleranz nimmt zu

    Laktoseintoleranz ist ein Thema, das immer öfters aus den Mündern kommt. Demzufolge müsste auch die Quote der Betroffenen steigen, wenn immer mehr Menschen darüber diskutieren. Dem ist aber nicht so, Studien belegen, dass diese Aussage Quatsch ist. Noch immer beträgt der maximale Wert 15 Prozent, wenn es um Laktoseintoleranz bei Erwachsenen in Deutschland geht. Die Folgen davon sind unter anderem, dass Kuhmilch tabu ist. So zumindest die Vermutung, die jedoch nie medizinisch bestätigt wird. Experten sehen dahinter auch einen psychologischen Grund, der auf die vielfältige Auswahl zurückzuführen ist. Man greift einfach zu laktosefreier Milch. Dabei wird in vielen Fällen durchaus richtige Kuhmilch vertragen, lediglich die Menge ist geringer.

    Gewichtszunahme durch Kuhmilch

    Dieser Mythos stimmt nicht. Milch in ungesüßter Form ist sogar förderlich für die Fettverbrennung, was in US-Studien auch belegt werden konnte. Dabei nahmen fettleibige Teilnehmer mindestens drei Portionen Milchprodukte während des Beobachtungszeitraums ein. Das Ergebnis war ein größerer und schnellerer Abnehmerfolg.

    Stärkt die Knochen

    Das stimmt. Milchprodukte haben enorm viel Kalzium, was sich vor allen in den jungen Jahren positiv auswirkt. Je mehr davon eingelagert wird, umso höher ist später die Knochendichte. Ärzte raten bei Kindern zwischen ein und vier Jahren zu 200 Milliliter Kuhmilch täglich.

    Höheres Risiko für Herzerkrankungen

    Eine aktuelle Untersuchung gibt Entwarnung. Beim Verzehr von überdurchschnittlich viel Milchprodukten/Milch ist nicht mit einem höheren Risiko für Schlaganfälle und für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu rechnen. Ein Verzehr von täglich 300 Millilitern ist sogar förderlich.

    Verursacht Akne

    Es stimmt zum Teil. Frischkäse, Magermilch, Quark und Milch sind zwar nicht alleine dafür verantwortlich, tragen aber etwas dazu bei. Die förderliche Wirkung wird den bioaktiven Molekülen und den Hormonen in der Kuhmilch geschuldet.