Schlagwort: Herz

  • Was bedeutet anamnestisch?

    Was bedeutet anamnestisch?

    Kommt ein Patient zum Arzt, die sich vielleicht noch nie gesehen haben, ist es es ganz wichtig, dass der Arzt seinen Patienten kennenlernen wird. Der Arzt wird seine Anamnese erstellen und viele Fragen zur Person und dessen Leben stellen. Alles zu aktuellen Beschwerden und auch die Infos aus der bisherigen Krankheitsgeschichte spielen eine große Rolle. Erst nach diesen Gesprächen ist es möglich eine perfekte Diagnose stellen und den Patienten auch bestens behandeln zu können. Anamnese stammt aus dem Griechischen und bedeutet eigentlich nichts anderes als Erinnerung.

    Also an alle wichtigen Infos denken und eventuell in die Diagnosestellung einbeziehen. Anamnestisch ist also die Information an Arzt oder auch Therapeuten über den Gesamtzustand und den aktuellen Problemen. So kann der Patent auch bedeutend besser verstanden werden, auch diesbezüglich wie er selbst seine Krankheit erlebt. In dieser Phase der Diagnoseforschung, wird auch gleichzeitig ein Art Vertrauensverhältnis aufgebaut, was sehr wichtig ist.

    Was macht eine Anamnese aus

    Grundsätzlich sind die momentan vorhandenen Beschwerden, der erste Baustein der Ursachenforschung für den Arzt. Es wird also gefragt werden, welche Schmerzen? wo sind die Schmerzen? seit wann? und so weiter. Dann wird weiter gefragt, von Seiten des Arztes, denn nun muss erkannt werden, welche Krankheiten es bereits gab? Gabe es schon OPs? Welche Kinderkrankheiten? Werden Medikamente eingenommen? Auch die berufliche Situation und die Familienverhältnisse spielen eine wichtige Rolle.

    Die Familienanamnese ist oft ein weiterer wichtiger Baustein, denn hier wird abgefragt, ob in der Familie bereits Gefäßkrankheiten, Stoffwechselkrankheiten oder auch psychiatrische Erkrankungen vorliegen. Ein biographische Anamnese, da wird der Arzt gezielt den Familienstand, den Beruf und auch die Freizeitaktivitäten abfragen. Die vegetative Anamnese verschafft einen Überblick über die Funktionen des Körpers, Gewicht und Größe werden abgefragt, aber es werden sicherlich auch Fragen gestellt werden zu Wasser- und Stuhlverhalten, sowie Appetit, Durst, Schlafverhalten sowie das Thema Genussmittel.

    Welche Bedeutung hat die Anamnese

    Immerhin werden 90% der Diagnosen durch eine ausführliche Anamnese und entsprechenden  Untersuchungen gestellt. Kann natürlich immer nur dann so erfolgen, wenn der Arzt gut auswerten kann. Die Gesprächsführung der Anamnese ist daher schon von großer Bedeutung. Hier ist wieder ganz wichtig, wie groß das Vertrauen zum Arzt ist, je mehr Vertrauen zum Art desto mehr wird er Patient erzählen. Der Patient muss natürlich immer mitmachen, denn hält er Informationen zurück, fehlen diese bei der Diagnosestellung.

    Daher können zeitlich keine Angaben gemacht werden, wie lange so eine Anamnese dauern kann. Oft aber bleibt keine Zeit eine Anamnese zu erstellen, zum Beispiel dann, wenn sich ein Patient in einem lebensbedrohlichen Zustand befindet. Wie das vorkommen kann, wenn Rettungsdienste zu einem Unfall gerufen werden. Nun kann eben in der Regel keine Anamnese gestellt werden. Nun ist es einfach wichtig den Patienten aus dem lebensbedrohlichen Zustand herauszuholen. Der Zustand des Patienten muss in erster Linie stabilisiert werden.

    Anamnese durch Dritte

    Oft kann eine Anamnese also nicht gestellt werden, das kann bei bewusstlosen Personen der Fall sein. Nach Möglichkeit werden dann Dritte befragt. So werden Fragen gestellt, wie nach Diabetes, Drogenmissbrauch oder Herzerkrankungen. Auch geistig verwirrte Personen, können normalerweise keine Auskünfte geben. Jetzt müssen entweder die Familie oder auch Betreuer die Angaben machen, die oft entscheidend über eine erfolgreiche Behandlung sind. Aber dennoch werden die Ärzte versuchen, etwas von der betroffenen Person etwas zu erfahren.

    Was ist nach der Anamnese

    Hat nun der Arzt alles an Informationen bekommen, die notwendig sind, wird er nun das weitere Vorgehen, festlegen. In den meisten Fällen wird es so sein, dass die Anamneseerhebung und eine körperliche Untersuchung im Zusammenhang stehen. Sicherlich werden sich zur körperlichen Untersuchung noch weitere hinzugesellen. Das können Untersuchungen des Blutes sein, Röntgenaufnahmen oder auch eine Ultraschalluntersuchung. Je besser anamnestisch vorgegangen wurde, desto besser kann der Behandlungserfolg sein.

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  • Mit diesen 6 Tricks gesund durch den Herbst

    Mit diesen 6 Tricks gesund durch den Herbst

    Nun ist es so weit: Der Herbst steht vor der Tür und in wenigen Monaten auch der Winter. Regen, Kälte, Wind und empfindlich kühlere Temperaturen setzen dem Organismus und dem Immunsystem zu und führen bei den meisten zu unangenehmen Erkältungen. Im schlimmsten Fall legt sie eine Grippe für mehrere Tage und Wochen lahm. Aus diesem Grund liefern wir in diesem Beitrag wirklich praktische Tricks, wie Sie gesund durch den Herbst und Winter kommen. Das Beste: Die meisten Gegenmittel und Hausmittel haben Sie Zuhause.

     

    Gesunde und innovative Tricks gegen Erkältungen

    Im Prinzip zielen alle unsere Tricks darauf ab, das Immunsystem zu stärken. So können alle auftretenden Viren und Bakterien ohne Probleme abgewehrt werden, ohne den Umweg über eine unangenehme Erkältung zu nehmen. Folglich sind

    • Schnupfen,
    • Husten,
    • Heiserkeit und
    • Fieber

    zumeist nur ein Zeichen für eine auftretende Abwehrreaktion des Körpers. Das Immunsystem steht in direktem Zusammenhang mit der Psyche eines Menschen. Gerade im Herbst gilt es, öfter eine Pause einzulegen, um zu mehr Gelassenheit zu gelangen. Chronischer Stress und Depressionen stoßen die Tür weit auf für motivierte Bakterien. Der Alltagsdruck sollte nicht weiter erhöht werden, verbringen Sie Ihre Zeit mit Freunden und Bekannten, denn innere Zufriedenheit wirkt sich zugleich positiv auf die Abwehrkräfte aus. Das haben unter anderem auch wissenschaftliche Studien herausfinden können.

     

    Mehr Zeit an der frischen Luft verbringen

    Bewegen Sie sich regelmäßig an der frischen Luft. Gerade Ausdauersportarten, Spaziergänge, Radfahren und Laufen, aber auch Schwimmen aktiviert die Zellen und das Immunsystem. Doch das Wichtigste: Übertreiben Sie es mit dem Sport und der Bewegung nicht, denn andernfalls löst dies einen weiteren Stressfaktor aus, der sich negativ auf den Organismus und Ihr Wohlbefinden auswirkt.

     

    Ausreichend und richtig schlafen

    Wenn Sie schlafen macht auch das Stresshormon Cortisol eine Pause. Auf diese Weise ist das Immunsystem im Schlaf nur bedingt in der Lage, gegen auftretende Bakterien und Keime vorzugehen. Im Gegenzug vollbringen die Wachstumshormone eine andauernde Wundheilung. Als gesunde Richtlinie gelten ca. 7 Stunden Schlaf am Tag. Diese Vorgabe sollten Sie auf Dauer nicht weit unterschritten. Wählen Sie die Schlaftemperatur nicht zu kalt – sie sollte 18 °C nicht unterschreiten.

     

    Sauna und Dampfbäder kurbeln Immunsystem an

    Das Immunsystem steht in direktem Zusammenhang mit dem Herz-Kreislauf-System. Bringen Sie Letzteres auf Trab, wirkt sich dies auch positiv beim Kampf gegen Erkältungsviren aus. Trainieren Sie die körpereigene Wärmeregulierung und besuchen Sie regelmäßig Dampfbäder und Saunen. Der Körper ist auf diese Weise in der Lage, die Schleimhäute zu befeuchten und sich immer wieder gleichmäßig zu erwärmen.

     

    Ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung

    Du bist, was du isst. Mit diesem Motto kommen Sie gesund und munter durch jede Jahreszeit. Orientieren Sie auch ihre Ernährung an der Saison und speisen nur das Obst und Gemüse, das auch auf natürliche Weise den Weg vom Bauer in den Supermarkt finden würde. Auf diese Weise versorgen Sie Ihren Körper mit frischer und gesunder Nahrung, die ein Komplettpaket aus

    • Mineralstoffen,
    • Ballaststoffen,
    • Vitaminen und
    • wichtigen Nährstoffen mitbringt.

     

    Zudem sollten Sie auf

    • Vollkornprodukte,
    • Nüsse und
    • Hülsenfrüchte sowie
    • Gemüse zurückgreifen.

     

    Die schnelle Entspannungskur für Zuhause

    Eine einfache und dennoch sehr wirkungsvolle Entspannungskur am Abend sind die Fußbäder. Heißkalte Bäder bringen den gesamten Kreislauf in Schwung: Baden Sie Ihre die Füße erst in 38 °C warmem Wasser und halten sie dann für 20 Sekunden lang in kaltes Wasser hinein. Wiederholen Sie dieses Fußbad mindestens dreimal: Sie werden merken wie in diesem Moment ihr Organismus beginnt, auf die Temperaturunterschiede zu reagieren.

     

    Alle Tricks und Hinweise haben eines gemeinsam: Sie widmen sich dem Körper und Organismus als Ganzes. Gönnen Sie sich regelmäßig Pausen und Ruhe, gehen mit Freunden und Bekannten aus, bewegen sich bestenfalls täglich an der frischen Luft und ernähren sich ausgewogen und abwechslungsreich. Eines ist versprochen: Halten Sie sich an diese einfachen Tricks, haben Sie auch in diesem Herbst und Winter keine ernstzunehmende Erkältung zu befürchten.

  • Was Sie bisher noch nicht über Goji-Beeren wussten

    Was Sie bisher noch nicht über Goji-Beeren wussten

    Superfood gehört zu den Schlagwörtern 2016, was nicht zuletzt an den gesundheitsfördernden Inhaltsstoffen liegen mag. In diesem Zusammenhang sorgen vor allen Dingen Goji-Beeren für mächtig Wirbel. Die jahrtausendealte Frucht scheint ein Allrounder im Hinblick auf die Gesundheit zu sein und liefert ein wahres Kraftpaket in ihrer unscheinbar roten Hülle.

     

    Goji-Beeren – die Könige des Superfoods

    Das Erfolgsgeheimnis dieser Beere sind ihre Inhaltsstoffe, die sich in dieser Konstellation in nahezu keinem anderen Nahrungsmittel finden lassen. Zu Recht ist im Zusammenhang mit den Goji-Beeren von den Königen des Superfoods die Rede. Doch das Geheimnis ist eigentlich keine große Überraschung. Es reicht bis auf 6000 Jahre zurück.

    So wurden die Inhaltsstoffe schon in der traditionellen chinesischen Medizin genutzt, um Krankheiten vorzubeugen und dem Körper die wichtige Lebensenergie zu liefern. Insbesondere im Zusammenhang mit dem Zellschutz und der Immunabwehr konnten Wissenschaftler herausfinden, dass Goji-Beeren eine Wirksamkeit mit sich bringen. In Asien und insbesondere in China geht man so weit und setzt diese Beeren sogar in der Chemotherapie ein. Vereinzelte Studien konnten hier bereits positive Wirkungen nachweisen.

     

    Was bewirken Goji-Beeren im Körper?

    Ursprünglich wurden die Goji-Beeren im Nangxia-Tal im Herzen von China angebaut. Sind die Früchte einmal reif, werden sie geerntet und getrocknet und dann in die ganze Welt exportiert. Gerade im deutschen Sprachraum ist weniger von Goji-Beeren als von der Wolfsbeere die Rede. Diese Früchte finden nahezu in allen Lebensbereichen ihre Anwendung.

    Sie wirken sich gut auf die Augen aus und entfalten ihre antioxidative Wirkung, die auf den ganzen Körper ausstrahlt. Darüber hinaus profitieren Immunsystem und Darmflora von dem regelmäßigen Konsum der getrockneten Früchte, die den Körper vollständig entgiften und von den Ablagerungen des Alltags befreien.

     

    Mit Goji-Beeren schneller abnehmen

    Plagen Sie sich gerade mit einer Diät oder versuchen überflüssige Pfunde loszuwerden? Dann greifen Sie zu Goji-Beeren. Sie liefern Spurenelemente und Vitamine, die den Stoffwechsel ankurbeln und die Fettverbrennung nach vorn bringen. Zudem wirken sich die Ballaststoffe in der Frucht direkt auf unser Sättigungsgefühl aus, sodass Goji-Beeren zumeist auch gegen die berüchtigten Heißhungerattacken helfen und die eigene Leistungsfähigkeit steigern.

     

    Wie schmecken die Goji-Beeren am besten?

    Die Frage nach dem Geschmack lässt sich nur schwerlich beantworten. Mittlerweile haben sich unterschiedliche Geschmacksvarianten durchgesetzt, wobei aus der chinesischen Heimat immer noch die süßesten Goji-Beeren kommen. Bauen Sie die Früchte in Ihrem Garten an, können Sie keine Geschmacksexplosion erwarten. Tatsächlich reichen die Geschmacksnuancen dann bis ins Herbsäuerliche. In den meisten Fällen werden Goji-Beeren in den folgenden Speisen verarbeitet:

    • Cornflakes und Müsli,
    • Joghurt und Quark,
    • Smoothies und Shakes.

    Selbstverständlich können Sie Goji-Beeren auch als Snack am Abend zu ein paar Nüssen genießen, der süßliche Geschmack ist äußerst angenehm und entfaltet ein herrliches Aroma.

     

    Was liefert eine Hand voll Goji-Beeren?

    Mit nur 10 g dieser Früchte nehmen Sie den gesamten Bedarf der Vitamine an einem Tag auf. Keine Sorge: Haben Sie etwas kräftiger zugelangt und sind über die Menge hinausgegangen, hat eine Überdosierung keinerlei Folgen. Der Körper scheidet die Vitamine, die er nicht verarbeiten kann, wieder aus. Mittlerweile gibt es unterschiedliche Produkte, die sich bei den positiven Eigenschaften der Früchte bedienen, wie zum Beispiel Säfte, Kapseln, Tee, Pulver, aber auch Marmelade und Presslinge.

    Letzteres gilt als praktische Variante dieses Produkts, das sich besonders für unterwegs eignet. In konzentrierter Form nehmen Sie die Beeren in Kapseln zu sich. Hier schätzen Verbraucher vor allen Dingen die Anit-Aging-Wirkung und müssen sich im gleichen Zusammenhang nicht mit einem gewöhnungsbedürftigen Geschmack zufrieden geben.

     

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  • Bin ich schwanger?

    Bin ich schwanger?

    Bereits nach wenigen Tagen einer Empfängnis können sich Symptome einer Schwangerschaft bemerkbar machen. Der Grund hierfür liegt in den Schwangerschaftshormonen. Diese bereiten den weiblichen Körper auf die fortlaufende Zeit vor. Dennoch übersehen viele Frauen die Anzeichen der Symptome und sind nach Monaten einer bestehenden Schwangerschaft überrascht über ihren Zustand.

     

    Merkmale einer Schwangerschaft

    Der Körper signalisiert schon vor einem Schwangerschaftstest, dass eine Empfängnis stattgefunden hat. Dank der Hormone werden alle notwendigen Körperfunktionen, um sich auf den Zustand einzustellen, aktiviert. Allerdings können sich die Symptome von Frau zu Frau unterscheiden. Da einige Anzeichen den Beschwerden während der PMS ähnlich sind, macht es das den Frauen schwierig, eine Schwangerschaft direkt zu erkennen. Nachfolgend haben wir körperliche Reaktionen auf eine Empfängnis aufgelistet.

     

    Körperliche Reaktionen bei einer möglichen Schwangerschaft

     

     

    Physisch:

    • Schmierblutungen: Vor allem Schmierblutungen sind der Grund, warum Frauen oftmals nicht merken, dass sie schwanger sind. Allerdings handelt es sich im Falle einer Schwangerschaft um sogenannte Einnistungsblutungen. Diese entstehen, wenn sich die befruchtete Eizelle an der Innenwand der Gebärmutter einnistet. Mit diesem Vorgehen können Unterleibskrämpfe, die denen der PMS ähneln, verbunden sein.
    • Körpertemperatur: Ein weiteres Anzeichen für eine Schwangerschaft besteht in einer erhöhten Körpertemperatur. Während des Zyklus variiert die Temperatur. Erkenntlich ist an der Höhe der Gradzahl vor allem der Eisprung. Bei diesem steigt die Körpertemperatur um etwa 0,5 Grad an. Im Normalfall pendelt sich der Körper anschließend wieder bei 36,5 bis 37 Grad ein. Liegt eine Schwangerschaft vor, bleibt die erhöhte Temperatur bestehen.
    • Spannungen in der Brust: Des Weiteren geht mit einer Schwangerschaft oft ein Ziehen in der Brust einher. Es kann zu Berührungsempfindlichkeiten kommen. Darüber hinaus kommt es in der Regel durch den Hormonanstieg zu einer Anschwellung der Brust und die Brustwarze verdunkelt sich.
    • Schwache Blase: Auch eine schwache Blase kann ein Anzeichen für eine Schwangerschaft sein. Mit zunehmenden Verlauf wird der Bauch rundlich und weich. Damit einhergehend ist ein verstärkter Druck auf die Blase. Dieser wird durch das Progesteron, das zur Entspannung der Muskulatur im Bauchraum führt, ausgelöst.
    • Übelkeit: Gerade in den Morgenstunden leiden Schwangere oft an Übelkeit. Die sogenannte Morgenübelkeit kann allerdings auch mittags oder abends auftreten. In der Regel vergeht dieses Symptom nach den ersten drei Monaten, da sich der Körper an den Zustand und die verstärkte Hormonausschüttung gewöhnt hat.
    • Kreislauf: Eine Schwangerschaft kann sich zudem auf den Kreislauf auswirken. Viele Frauen kämpfen während der Schwangerschaft mit niedrigem Blutdruck. Die Folge besteht in Schwindelanfällen. Auch Stimmungsschwankungen sind keine Seltenheit. Die Ursache hierfür besteht in den Hormonen, die zusätzlich ausgeschüttet werden.
    • Fehlende Periode: Das wohl bekannteste Anzeichen einer Schwangerschaft besteht im Ausbleiben der Periode. Gerade bei Frauen, die sonst einen zuverlässigen Zyklus haben, stellt die fehlende Regelblutung ein deutliches Signal dar.

    Psychisch:

    • Müdigkeit: Ebenfalls dem Monatszyklus ähnelt das Symptom der Müdigkeit. Kurz vor und während der Periode fühlen sich viele Frauen häufig angeschlagen. Allerdings kann eben jene Müdigkeit ein Anzeichen für eine Schwangerschaft sein.
    • Geruchsempfindlichkeit: Bei vielen Schwangeren macht sich auch eine empfindliche Nase breit. Gerüche, die zuvor genossen wurden, können in einer Schwangerschaft zu Übelkeit und Brechreiz führen.
    • Hungerattacken: Ebenso hört man immer wieder, dass Frauen, die ein Kind in sich tragen, sogenannte Heißhungerattacken haben. Vor allem Essiggurken gelten als typische Gelüste von Schwangeren. Oftmals werden in dieser Zeit Dinge konsumiert, die zuvor keinen besonderen Anklang gefunden haben. Experten vermuten, dass der Körper mit den Heißhungerattacken einen Nährstoffmangel ausgleichen will.

     

    Tests, um eine Schwangerschaft zu erkennen

    Besteht der Verdacht einer Schwangerschaft, können Schwangerschaftstests, die in jedem Drogeriemarkt erhältlich sind, gemacht werden. Jedoch sind diese nicht zu 100 % verlässlich. Auch Frühtests, welche bereits eine Woche nach der Empfängnis Klarheit verschaffen sollen, müssen nicht zuverlässig sein. Gerade in diesem früheren Stadium lassen sich die Schwangerschaftshormone HCG nicht eindeutig messen. Somit kann das Testergebnis negativ ausfallen, obwohl eine Schwangerschaft vorliegt.

     

    Arztbesuch wichtig

    In jedem Fall sollte bei einem Verdacht der Frauenarzt aufgesucht werden. Dieser ist nicht nur in der Lage, Tests durchzuführen. Auch wird eine Ultraschalluntersuchung durchgeführt. Mit dieser kann der Frauenarzt eindeutig erkennen, ob sich eine befruchtete Eizelle in die Gebärmutter eingenistet hat. Darüber hinaus kann der Frauenarzt anhand des Ultraschalls die Schwangerschaftswoche bestimmen und erstellt einen Mutterpass. Ebenso verteilt der Arzt entsprechende Vorsorgetermine, bei denen der Herzschlag des Kindes sowie die Blutwerte der Mutter kontrolliert werden und Bilder der Kindsentwicklung erstellt werden.

     

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  • Schwangerschaftscholestase

    Schwangerschaftscholestase

    Bei der Schwangerschaftscholestase dreht es sich um ein relativ selten auftretendes Leberleiden, das während der Schwangerschaft auftritt. Frauen, die hiervon betroffen sind, verspüren einen mitunter heftigen Juckreiz.

     

    Ursachen einer Schwangerschaftscholestase

    Die Auslöser einer Schwangerschaftscholestase sind bislang noch nicht gänzlich erforscht. Außer Frage steht, dass die Cholestase mit der von der Leber produzierten Gallenflüssigkeit in Zusammenhang steht. Der menschliche Organismus benötigt Galle zur Zerlegung von Lebensmitteln im Darm.

     

    Im Normalfall passiert die Galle den Gallengang, bis sie den Darm erreicht. An einer Schwangerschaftscholestase Erkrankte zeigen einen erhöhten Gallensäulenspiegel im Blut. Einigen Experten zufolge kommen als Ursachen der Erkrankung die Hormone Progesteron und Östrogen in Frage. Der Organismus könnte empfindlich auf die hohe Hormonkonzentration reagieren, wodurch die Leberfunktion beeinträchtigt wird.

     

    Allerdings könnte auch ein genetischer Defekt für eine Schwangerschaftscholestase verantwortlich zeichnen. Gehäuft tritt dieses Phänomen bei Frau pakistanisch-asiatischer oder indisch-asiatischer Abstammung auf.

     

    Symptomatik der Schwangerschafts-Cholestase

    Das Hauptsymptom der Schwangerschafts-Cholestase besteht im Juckreiz. Dieser kann jedoch auch eine harmlose Ursache haben. Handelt es sich um eine Cholestase, so ist mit einem erstmaligen Auftreten des Juckreizes im letzten Drittel der Schwangerschaft zu rechnen. Dieser tritt vornehmlich an den Fußsohlen wie in den Handflächen auf. Dabei kann der Juckreiz eine enorme Stärke haben und in der Nacht sich noch verstärken. Ein zusätzlicher Hautausschlag kann nicht beobachtet werden.

     

    Gelegentlich entwickeln Frauen mit einer Schwangerschafts-Cholestase gleichzeitig eine Gelbsucht. Daraus resultieren die Gelbfärbung der Haut und ein allgemeines Unwohlsein. Bei Vorliegen einer Gelbsucht verfärbt sich der Urin dunkler, die Fäkalien werden hingegen blasser.

     

    Stellen Frauen während der Schwangerschaft oben genannte Symptome fest, empfiehlt es sich, mit dem behandelnden Arzt oder der Hebamme darüber zu sprechen. Diese können eventuelle andere Gründe für das Vorliegen des Juckreizes ausschließen. Besteht ein Verdacht auf eine Schwangerschaftscholestase, folgen Blutuntersuchungen.

     

    Bei diesen Untersuchungen wird die Höhe des Anteils der Gallensäuren im Blut festgestellt sowie wie die Leber arbeitet. Gegebenenfalls müssen diese Tests wiederholt werden. Dies ist dann der Fall, wenn der quälende Juckreiz einige Wochen vorher auftritt und sich im Blut noch keine Gallen- oder Leberprobleme nachweisen lassen.

     

    Auswirkungen einer Schwangerschafts-Cholestase

    Eine Schwangerschafts-Cholestase kann der Frau kaum Schaden zufügen. Allerdings kann der stetige Juckreiz als äußerst unangenehm empfunden werden. In der Nacht ist dieser meist stärker. Mitunter kann der Juckreiz sich so verstärken, dass die betroffenen Frauen um ihren Schlaf gebracht werden.

     

    Relativ selten wird eine Beeinträchtigung der Blutgerinnung auf Grund einer Schwangerschaftscholestase beobachtet. Blutet eine schwangere Frau, so kann es etwas länger dauern, bis die Blutung gestillt ist. Der behandelnde Arzt verordnet unter Umständen Vitamin K.

     

    Liegt eine Schwangerschafts-Cholestase vor, empfiehlt es sich, in regelmäßigen Abständen die behandelnde Ärztin oder den Arzt aufzusuchen. Dieser führt weitere Schwangerschaftsuntersuchungen und Tests durch. In den meisten Fällen wird zu einer Geburt in einem vollausgestatteten Krankenhaus geraten.

     

    Auswirkungen der Schwangerschafts-Cholestase auf das Neugeborene

    Die meisten Schwangeren haben Sorge, dass es zu einer Frühgeburt auf Grund der Schwangerschaftscholestase kommt. Die Hebamme und die Ärztin überwachen die Schwangerschaft jedoch sehr sorgfältig und führen ergänzende Untersuchungen durch. Zu diesen Untersuchungen zählen unter anderem

     

    • Ultraschalluntersuchungen
    • Analyse der Kindsbewegungen
    • Elektronische Überwachung des Herzschlags des Babys

     

    Unter Umständen müssen die Wehen früher eingeleitet werden. Dies ist abhängig von den Blutwerten und dem Befinden des Babys.

     

    Therapie einer Schwangerschafts-Cholestase

    Die einzige Hilfe besteht in der Geburt. Die behandelnde Ärztin oder der Arzt können betroffenen Frauen durch die Gabe von Antihistamin-Tabletten und Salben den Juckreiz erträglicher machen.

     

    Gegebenenfalls erhält die schwangere Frau Ursodeoxycholsäure. Das Medikament zeigt des Öfteren positive Wirkungen bei einer Schwangerschafts-Cholestase. Nebenwirkungen beim Kind sind bislang nicht bekannt, sofern das Medikament im letzten Drittel der Schwangerschaft Anwendung findet. Ursodeoxycholsäure kann zu einer normalen Leberfunktion verhelfen, die Gallensäure senken sowie zur Linderung des Juckreizes beitragen.

     

    Die Gabe von Vitamin K kann zusätzlich bei der Therapie der Schwangerschafts-Cholestase helfen. Vitamin K hilft bei der Risikosenkung, nach der Geburt zu stark zu bluten.

  • Schützen Orgasmen gegen Krebs?

    Schützen Orgasmen gegen Krebs?

    Es klingt eigenartig. Dennoch empfiehlt der staatliche Gesundheitsdienst in Großbritannien den Bürgern, oft Sex zu haben. Der Grund: Orgasmen sollen gegen Krebs und weitere Erkrankungen schützen. Doch stimmt das? Solche (und ähnliche) Theorien sind wie immer mit Vorsicht zu genießen.

    Der Hintergrund…

    Die zuständigen Wissenschaftler vermuten, dass ein Orgasmus das Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden, senken und Krebs bekämpft werden könnte. Doch wie begründen die Experten Ihre Theorie?

    Sie erklären, dass beim Sex bzw. beim Höhepunkt nachweislich Endorphine ausgeschüttet würden. Diese wiederum würden die Immunzellen stimulieren und nicht nur Krankheiten, sondern auch Falten verhindern. Doch der Gesundheitsdienst geht noch einen Schritt weiter und erklärt, wer regelmäßig, am besten täglich Sex habe, könne ohne schlechtes Gewissen auf Ausdauersport verzichten. Die Vorteile dieser „Alternativsportart“ seien unter anderem, dass…:

    • natürliche Schmerzmittel abgegeben werden würden
    • es der Psyche besser ginge
    • Haut und Haare durch die erhöhte Endorphin Produktion von Innen gepflegt würden.

    Die Liste an positiven Eigenschaften, die dem Orgasmus von Männern und Frauen zugeschrieben werden, ist lang. Doch was ist dran an den Behauptungen?

     

    Kritische Stimmen zur Theorie

    Melissa Sayer, eine Sexualwissenschaftlerin, steht den Thesen des Gesundheitsdienstes kritisch gegenüber. Es wäre definitiv falsch, beim Sex bzw. den Orgasmen von einer „Wunderwaffe“ im Kampf gegen Krebs auszugehen. Fakt sei, dass sich die vermehrte Endorphin Produktion zwar positiv auf das Wohlbefinden der Menschen auswirke, jedoch nicht davon ausgegangen werden könne, dass diese einen Einfluss auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen habe oder sogar Krebs bekämpft werden könne.

     

    Die Forschung boomt

    Der Forschungsbereich, der sich jedoch besonders mit Hinblick auf die Themen „Sex und Gesundheit“ ergibt, ist groß. So forschen amerikanische Wissenschaftler beispielsweise an einem Zusammenhang zwischen Geschlechtsverkehr und Kopfschmerzen, dem Risiko zu Gefäßverkalkungen und Osteoporose. Auch die mögliche Linderung von Regelschmerzen durch Sex wird immer wieder untersucht.

    Besonders der Mann steht hier im Fokus der Wissenschaft. So gelten für einige Wissenschaftler regelmäßige Orgasmen auch immer noch als eine Möglichkeit, Prostatabeschwerden zu vermeiden.

     

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