Schlagwort: Herz

  • Was wirkt gegen Sodbrennen?

    Was wirkt gegen Sodbrennen?

    Sodbrennen – das unangenehme und teilweise auch überaus schmerzhafte Brennen, das sich vom Magen aus seinen Weg die Speiseröhre hinaus bahnt – ist eine Beschwerde, unter der viele Menschen leiden. Wer gelegentlich Sodbrennen hat, sollte unbedingt versuchen, eine chronische Erkrankung zu vermeiden. Sodbrennen kann nämlich sehr schädlich für den Magen und die Speiseröhre sein. Verschiedene Hausmittel gegen Sodbrennen können dabei helfen, die Beschwerden einzugrenzen oder sogar gänzlich zu beseitigen

    Wie erkenne ich, dass ich Sodbrennen habe?

    Die oben gestellte Frage hat jeder, der von Sodbrennen geplagt wird, mindestens schon einmal gehört. Viele, die nicht betroffen sind, können sich nicht vorstellen, wie sich Sodbrennen anfühlt und sind deswegen verunsichert. Die Antwort „Du merkst es schon, wenn es soweit ist.“ ist für die wenigstens befriedigend.

    Die typischen Symptome von Sodbrennen sind vielseitiger, als manche denken. Sie reichen von einem unangenehmen und teils schmerzhaften Stechen in der Brust über Übelkeit bis hin zu spontanem Erbrechen. All diese Symptome von Sodbrennen sind das Resultat vom Aufsteigen der Magensäure in die Speiseröhre. Normalerweise wird dies verhindert, indem der Übergang von der Speiseröhre in den Magen nach der Nahrungsaufnahme verschlossen wird.

    Die Ursache für Sodbrennen ist ein Ungleichgewicht in der Produktion von Magensäure. Wer davon ausgeht, dass Sodbrennen ausschließlich eine Folge der Überproduktion der Säure ist, der irrt. Paradoxerweise leiden auch Menschen mit einer Unterproduktion der Magensäure an Sodbrennen. Auch Stress und eine ungesunde Ernährung führen häufig dazu, dass es zum Sodbrennen kommt.

    Vorsicht vor chronischem Sodbrennen

    Während gelegentliches Sodbrennen zwar unangenehm, aber nicht gefährlich ist, verhält es sich mit einer chronischen Erkrankung ganz anders. In diesem Fall kann die aufsteigende Magensäure dazu führen, dass die Speiseröhre des Betroffenen dauerhaft beschädigt wird. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Sodbrennen immer behandelt und nie ignoriert wird. Ist das Sodbrennen erst einmal chronisch, wird es schwierig, die Beschwerden einzudämmen. In einem solchen Fall hilft meist nur noch eine medikamentöse Behandlung.

    Bewährte Hausmittel gegen Sodbrennen

    Während verschiedene Tabletten Pulver und Gele aus der Apotheke schnelle Hilfe versprechen, sind es oft einfache Hausmittel gegen Sodbrennen, die den besten Erfolg versprechen. Diese sind nicht nur günstig und meist schnell zur Hand, sondern schonen auch den Körper. Erfahren Sie hier, welche Hausmittel gegen Sodbrennen am besten wirken und was Sie immer im Haus haben sollten, falls Sie hin und wieder unter Sodbrennen leiden.

    #1 Weißbrot und andere stärkehaltige Lebensmittel

    Weißbrot (oder auch Toastbrot) ist ein Lebensmittel, das sehr viel Stärke enthält. Diese wiederum hilft dabei, überschüssige Magensäure buchstäblich aufzusaugen und somit zu verhindern, dass diese in die Speiseröhre steigt. Das gleiche Prinzip gilt für Lebensmittel wie Kartoffeln, Zwieback oder Bananen. Das Tolle: All diese Nahrungsmittel gehören auf unseren täglichen Speiseplan und sind deswegen in der Regel immer schnell zur Hand, falls das Sodbrennen eintritt.

    #2 Natron

    Natron ist den meisten sicher als Back-Zutat bekannt. Das weiße Pulver ist jedoch auch ein bewährtes Hausmittel gegen Sodbrennen und wird als solches oft eingenommen, wenn das schmerzhafte Stechen in der Brust einsetzt. Das Geheimnis: Natron ist in der Lage, die Magensäure zu neutralisieren. Zur Behandlung von Sodbrennen müssen Sie lediglich einen Teelöffel Back-Natron zu sich nehmen und mit ausreichend Wasser herunterspülen. Das erfordert am Anfang ein wenig Überwindung, da das Natron eine ähnliche Konsistenz wie Mehl hat. Dass Sie danach häufig aufstoßen oder auch mal herzhaft rülpsen müssen, ist vollkommen normal, da das Natron im Magen Kohlendioxid bildet. Aus diesem Grund sollten Sie nicht allzu oft zum Back-Natron greifen.

    #3 Aufrecht schlafen

    Sodbrennen tritt häufig in der Nacht ein. Das liegt daran, dass die Magensäure besser fließen kann, wenn sich der Körper in einer waagerechten Position befindet. Wenn auch Sie nachts von Sodbrennen geplagt werden, hilft es oft schon, den Oberkörper etwas zu erhöhen. Dann läuft die aufsteigende Säure zurück in den Magen.

    Zu guter Letzt sollen noch ein paar Lebensmittel und Faktoren genannt werden, die Sodbrennen zusätzlich begünstigen. Wenn Sie diese umgehen, haben Sie gute Chancen, die Beschwerden des Sodbrennens weitestgehend einzugrenzen oder gar dauerhaft zu beseitigen.

    Lebensmittel und andere Faktoren, die Sodbrennen begünstigen:

    • Frittierte Lebensmittel
    • Fleisch
    • Milch(produkte)
    • Säurehaltige Früchte
    • Fertigprodukte
    • Scharfe Gewürze
    • Kaffee
    • Alkohol
    • Nikotin
    • Stress
    • Ungesunde Lebensweise
    • Übergewicht

    Bild: © Depositphotos.com / piotr_marcinski

  • Schmerzen in der Brust – Was steckt dahinter?

    Schmerzen in der Brust – Was steckt dahinter?

    Wir kennen es vom Liebeskummer oder nach einem düsteren Horrorfilm. Das Herz beginnt zu flattern, Stiche in Herzgegenden stellen sich ein. Der Brustkorb schmerzt ein wenig und wir fühlen uns ängstlich bis unsicher. Schmerzen in der Brust sind häufig harmlos und verschwinden nach Aufregung, Ärger oder Trauer. Doch es gibt auch Schmerzen in der Brust, welche immer wiederkehren, welche uns permanent das Atmen erschweren und mit teils anhaltender Müdigkeit untermauert sind. Bevor wir ins Grübeln geraten, sollten wir unseren Hausarzt kontaktieren und ihm unsere Beschwerden schildern. Nur er weiß Rat und kann durch medizinische Maßnahmen die Brustschmerzen lindern, wenn nicht sogar ganz heilen.

    Schmerzen in der Brust – Psyche oder ernsthaftes Leiden?

    „Er ist an gebrochenem Herz gestorben“ oder „Ihr blieb das Herz fast stehen“ und „Ihm ist das Herz in die Hose gerutscht“. Wer von uns kennt diese Art Herzschmerz, auch Herzleid nicht.

    Hier kommt die psychische Komponente ins Spiel. Unser Unterbewusstsein reagiert auf negative Einflüsse recht empfindlich und bringt seinen Missmut zum Beispiel auch in Form von Schmerzen zum Ausdruck. Doch „leider“ können sich hinter Schmerzen in der Brust auch ernsthafte, gar lebensbedrohliche Krankheiten verbergen. Angeborene Herzfehler, Herzmuskelentzündungen infolge einer übergangenen Viruserkrankung, Zahnvereiterung, chronische Mandelentzündungen, auch rheumatische Erkrankungen, Erkrankungen des Herz-Kranz-Systems sind für Schmerzen im Brustkorb verantwortlich. Zudem ruft auch eine Speiseröhrenentzündung oder eine Magen-Darm-Erkrankung einen solch schmerzhaften Zustand hervor. Um Folgeschäden oder eine Verchronifizierung des Leides zu umgehen, ist es sinnvoll die Ursache des Schmerzes ausfindig zu machen.

    Ein versierter Hausarzt wird auf einen gründlichen Ganzkörper-Checkup bestehen. Dazu gehören neben einer Blutuntersuchung, auch EKG und Röntgenaufnahmen des Brustkorbes. Hat er alle Ergebnisse zusammen, wird er eine eindeutige Diagnose stellen, Therapievorschläge unterbreiten und Prognosen wagen.

    Schmerzen in der Brust – Erste Hilfe – Maßnahmen

    Er kommt aus heiterem Himmel. Ein Schmerz oder ein Stich in der Brustregion. Er jagt uns Angst und Schrecken ein. Was passiert gerade? Ist etwa unser Leben in Gefahr oder ist es „nur“ eine vorübergehende, harmlos lästige Erscheinung ohne gefährlichen Hintergrund?

    Wie auch immer der Fall gelagert ist. Nun sollten wir achtsam sein und um Hilfe bitten.

    Zunächst gilt es Ruhe zu bewahren, denn jede weitere Aufregung könnte unsere Situation verschlimmern und die Schmerzen erhöhen. Hinlegen oder Hinsetzen, ruhiges Durchatmen vertreibt die in uns aufkommende Panik. Wie entwickelt sich der Schmerz in der Brust? Nimmt er trotz Ruheposition zu, wird uns schwindlig oder übel? All diese Beobachtungen helfen dem kontaktierten Arzt bei seiner späteren Diagnosestellung. Kommt es zur Ohnmacht muss umgehend ein Notarzt gerufen werden. Dieser leistet erste Hilfe, stabilisiert und bereitet auf weitere medizinisch notwendigen Maßnahmen vor.

    Schmerzen in der Brust – Operation, Kur, Therapie

    Herzinfarkt ist ein bekanntes, tückisches Übel. Rechtzeitige medizinische Betreuung, auch eine nicht mehr aufschiebbare Herzoperation können wahrhaftig Leben retten und verlängern.

    Ist eine Operation geplant, ist absolute Schonung angesagt. Jede Art der Überbeanspruchung und Aufregung sollten möglichst vermieden werden. Auch nach dem medizinischen Eingriff ist Ruhe die beste Medizin. Oft werden Herzpatienten mit Schmerzen in der Brust zunächst einmal in Kur geschickt. Leichte Bewegungsübungen, Schwimmen, Spaziergänge helfen wieder gesund zu werden. Um den Gesundungsprozess zu unterstützen, folgt begleitend eine medikamentöse Therapie. Viele Patienten können nach gelungener Operation ein ganz normales, schmerzfreies Leben sogar ohne Medikamente genießen. Anderen bleibt eine angeordnete Dauermedikation nicht erspart. Dies hängt individuell vom Schweregrad der Erkrankung ab.

    Sinn und Zweck einer jeglichen Behandlung von diffusen Schmerzen in der Brust, ist die Befreiung von Angst und Leid. Wer gesundheitsbewusst leben will, sollte sich deshalb regelmäßigen Untersuchungen unterziehen. Diese helfen vorzubeugen, bessere Heilungschancen zu erzielen und schaffen mehr Freiraum für ein nahezu sorgenfreies, gesundes Leben!

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  • Schmerzen im Knie – Ursachen und Behandlung

    Schmerzen im Knie – Ursachen und Behandlung

    Das Treppengehen fällt schwer. Jede Bewegung, welche mit Streckung oder Beugung zu tun hat, wird zunehmend zur Qual. Das dabei auftretende stechende, ziehende oder auch brennende Gefühl strahlt vom Knie in Ober- und Unterschenkel aus.

    Schmerzen im Knie – Sie haben unterschiedliche Gründe und müssen demnach eine jeweils anders gelagerte medizinische Behandlung erfahren. Im leichtesten Fall verbergen sich hinter Knieschmerzen hartnäckige Verspannungen der umliegenden Muskelregionen. Auch eine kurzfristige Überbelastung (zum Beispiel: ungewohntes Heben schwerer Gegenstände oder ruckartige Bewegungen) kann zu kurzzeitigen Schmerzen im Knie führen.

    Schmerzen im Knie – wiederkehrende Pein bis hin zum chronischen Dauerschmerz

    Klingen Knieschmerzen nach drei Tagen nicht von selbst wieder ab, sollte ein Arztbesuch folgen. Denn hinter anhaltenden bohrenden Beschwerden im Kniebereich kann mitunter eine eventuell schleichende Erkrankung des Bewegungsapparates stecken. Auch vererbte Fehlbildungen des Knochen-, Sehnen-, Muskelbereichs stehen unter Verdacht solche dauerhaften Schmerzattacken auszulösen.

    Die bekanntesten Schmerz-Auslöser sind:

    • Verletzungen des Knies durch Stürze, Prellungen, Gewalteinwirkung
    • Infektionen, welche durch Verletzungen entstehen (unsaubere Wunden etc.)
    • Kniescheibenfehlentwicklung
    • Sehnen-, Bänderüberdehnungen oder auch Abrisse
    • Schleimbeutelentzündungen aufgrund einer wiederholten Fehl- oder Überbelastung
    • Krankhafte Knorpel- oder Knochenveränderungen
    • Entzündliche Prozesse (Arthrose oder Rheuma)
    • Stoffwechsel- oder Bluterkrankungen

    Schmerzen im Knie – Die richtige Diagnosestellung

    Bevor der Schmerz anfängt uns den wohlverdienten Schlaf zu rauben, sollten wir mit einem Orthopäden unseres Vertrauens über unsere Dauerbeschwerden sprechen. Anhand eines aufschlussreichen Fragenkatalogs, einer Röntgenaufzeichnung und einer Blutwerterhebung geht der Arzt der Schmerzursache auf den Grund. Und wird meistens recht schnell fündig! Ist der Auslöser entlarvt, die Diagnose gestellt, kann nun eine erfolgversprechende Therapie eingeleitet werden. Bekannte Therapieformen hierbei sind:

    • Krankengymnastik
    • Reizstromtherapie
    • Wärme- oder Kältetherapie
    • Akkupunktur
    • Ultraschallbehandlung

    sowie

    eine gezielte medikamentöse Behandlung oder spezielle Kurmaßnahmen!

    Sind die zu behandelnden Knieschmerzen infektiöser Natur, werden in der Regel Antibiotika in Kombination mit entzündungshemmenden, auch schmerzlindernden Medikamenten verabreicht.

    Rheumatische Erkrankungen gehören hingegen ausschließlich in die Hände eines Spezialisten. Eines anerkannten Rheumatologen! Dieser wird anhand der bereits gestellten Diagnose weitere Tests durchführen und ein speziell auf uns abgestimmtes Programm zu entwickeln. Wichtig bei Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises sind Kontrollen. Diese sollten in regelmäßigen Abständen erfolgen, da Rheuma mitunter auch unsere inneren Organe (Nieren, Herz etc.) angreifen kann.

    Info: Erleichterung bei Schmerzen im Knie verschaffen unter anderem auch orthopädisches Schuhwerk und Bandagen. Für einen besseren Halt und Gangsicherheit sorgt der altbewährte Gehstock. Die Kosten für diese „Hilfsmittel“ werden häufig von der Krankenkasse übernommen. Eine Verschreibung durch den Arzt sollte vorher erfolgen!

    Schmerzen im Knie – Hausmittel, Selbsthilfe und Lebensfreude

    Was kann ich aber nun selbst (neben meiner ärztlich verordneten Therapie) tun, um schmerzfreier durchs Leben zu gehen und meine Lebensfreude zu stärken?

    „Lachen ist die beste Therapie“, sagt ein altes, aber dennoch nicht weniger wahres Sprichwort.

    Jede Art von positiver Ablenkung wirkt entspannend auf unser gestresstes Schmerzzentrum, welchem wir nun einmal diesen lästigen Dauerschmerz zu verdanken haben. Dennoch ist es gut und „gesund“ Schmerzen zu empfinden. Sie sind Warnsignale, zeigen auf, wenn etwas mit uns nicht stimmt. Menschen ohne Schmerzempfinden (krankhaft bedingt) erleiden wesentlich häufiger Knochenbrüche und erleiden – ohne, dass sie es fühlen – teilweise lebensbedrohliche Verletzungen. Dies soll kein Lob auf unseren Peiniger „den Schmerz“ sein, dies soll uns nur bewusst machen, dass Schmerz in gewissem Sinne lebensnotwendig ist und uns sogar vor Schlimmerem bewahren kann.

    Unser Schmerzzentrum reagiert auf Außenreize. Musik, Lachen, Freude, ein schöner Film, feine Gerüche (Duftkerzen, Blumen, Parfum…), nette Gesellschaft, das Gefühl der Geborgenheit. All jene empathischen Dinge entfachen Lebensfreude, beruhigen unsere Nerven (beeinflussen somit auch das Schmerzempfinden), tragen zu Harmonie und Balance im entscheidenden Maß bei. Die Schmerzen im Knie werden natürlich gedämpft, die Selbstheilungskräfte mobilisiert und wir atmen dauerhaft auf!

    Bild: © Depositphotos.com / wacpan

  • Entschlackungskur macht wieder fit

    Entschlackungskur macht wieder fit

    Eine Entschlackungskur hat nicht nur den Vorteil einer Gewichtsabnahme, nein man bringt seinen Körper auch einfach wieder auf Vordermann. Schon bei der ersten Entschlackung spüren die meisten eine deutliche Verbesserung des eigenen Körper Gefühls. Natürlich spielen bei vielen Menschen auch die Pölsterchen eine große Rolle, die endlich verschwinden sollen. Aber bei einer Entschlackungskur werden vor allem die Organe entlastet und die zahlreichen Gifte werden aus dem Körper transportiert. Zahlreiche Vitalstoffe und Antioxidantien tun ihrem Körper einfach gut, Natürlich sollte niemand denken, dass man mit einer Entschlackungskur die Traumfigur erlangt und diese auch ein Leben lang hält. Aber als Einstieg in ein besseres Leben ist dies sicher der beste Weg. Mit einer ausgewogenen und gesunden Ernährung können sie durchaus sehr schnell zur Traum Figur finden.

    Pudelwohl fühlen kann so einfach sein!

    Fühlt man sich täglich träge und müde wird es höchste Zeit, endlich etwas zu ändern. Natürlich wirkt sich eine Entschlackungskur sehr positiv auf ihren Körper und ihr Wohlbefinden aus.
    Was sind eigentlich Schlacken?

    Das Wort Entschlackungskur kennt wahrscheinlich jeder. Aber was sind eigentlich Schlacken? Ganz unterschiedliche Stoffe im Körper werden allgemein als Schlacken bezeichnet. Und diese müssen endlich wieder ausgeschieden werden. Eingelagerte Säuren sollten endlich wieder aus dem Gewebe verschwinden. Nur so können sie sich wirklich gesund fühlen. Gerade bei einer meist ungesunden Ernährung haben die Schlacken ein leichtes Spiel. Der eigene Organismus kann diese Schlacken nicht selbstständig ausscheiden und braucht in Form einer Entschlackungskur einfach mal etwas Hilfe.

    Aber auch oxidiertes Cholesterin wird als Schlacken bezeichnet. Krankheiten wie Arterissklerose können dadurch hervorgerufen werden. Aber auch verschiedene Herz und Gefäß Krankheiten können so hervorgerufen werden. Auch die bekannten Nierensteine, Gallensteine und Blasensteine gehören zu den Schlacken. Gicht und Nierensteine sind heutzutage keine Seltenheit mehr in der Bevölkerung. Und das allseits unbeliebte Übergewicht ist allgemein auch bei den Schlacken einzuordnen.

    Die eigene Ernährung überdenken

    Das wohl sehr unbeliebte Thema Ernährung wird gerne mal weggeschoben. Wir alle wissen wohl am besten, dass wir es mit der eigenen Ernährung nicht so genau nehmen. Eine ungesunde Ernährung sorgt nicht nur für Übergewicht, sondern auch für die Schlacken, die der eigene Körper nicht mehr selbstständig ausscheiden kann. Mit einer gesunden Ernährung kann man natürlich die Schlacken reduzieren.

    Fastenkur oder doch lieber eine Entschlackungskur?

    Wahrscheinlich hat jeder schon mal über eine Fastenkur nachgedacht. Aber welche Kur ist nun vorteilhafter? Natürlich sollten vor einer Fastenkur oder auch Entschlackungskur genau getestet werden, ob ihr Körper dafür gemacht ist. Menschen, die gravierende Gesundheits Probleme haben, können vielleicht vom Kreislauf her eine Entschlackungskur nicht machen. Dazu befragen sie bitte ihren Arzt. Gerade die Fastenkur, wo sie komplett auf Nahrung verzichten müssen kann schnell auf das komplette Organ System negativ wirken. Natürlich können sie eine spezielle Fasten Kur auswählen, die ihre Ausscheidungsorgane nicht überfordert.

    Dauer einer Entschlackungskur

    Es gibt verschiede Entschlackungskuren und jeder sollte selbst entscheiden, welche am besten in das eigene Leben passt. Möchten sie direkt über einen längeren Zeitraum von mehreren Wochen entschlacken oder lieber klein anfangen mit einer kürzeren Entschlackungskur? Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, um zu entschlacken. Aber jeder sollte selbst entscheiden, welche Form der Entschlackung am besten geeignet ist.

    Wichtig bei einer Entschlackung

    Das wichtigste bei einer Entschlackung ist natürlich, dass sie die säurebildenden Lebensmittel komplett streichen sollten. Nur so können sie ihre überschüssigen Schlacken aus dem Körper leiten.

    Positive Eigenschaften von einer Entschlackungskur

    Sehr positiv bei einer Entschlackungskur ist natürlich, dass man selbst kein Hungergefühl erlebt. Durch eine sehr hohe Trinkmenge, ist der Magen immer gut gefüllt und es ist kein Platz für Hunger. So verliert man auch gleich die überschüssigen Pfunde. Der eigene Säure-Basenhaushalt ist wieder im totalen Gleichgewicht und man bemerkt schon in den ersten Tagen ein viel besseres Körper Gefühl.

    Bild: © Depositphotos.com / MilanMarkovic

  • Herzinfarkt – Was gilt zu beachten?

    Herzinfarkt – Was gilt zu beachten?

    Nicht jeder Herzanfall ist auch gleich ein Herzinfarkt. Den Vorläufer bezeichnet der Arzt als Angina-pectoris-Anfall. Kommt es jedoch zum Myokardinfarkt, denn handelt es sich um ein Ereignis, das sofortiger Rettungsmaßnahmen bedarf. Ein akuter Herzinfarkt ist lebensbedrohlich! Während eines Infarktes sterben Teile des Herzmuskels ab.

    Risikofaktoren, die einen Herzinfarkt begünstigen:

    • Bluthochdruck
    • Rauchen
    • Alkoholmissbrauch
    • Drogenkonsum
    • Diabetes mellitus
    • Schlaganfall
    • Übergewicht
    • falsche Ernährung
    • Bewegungsmangel
    • familiäre Vorbelastung durch Herzkreislauferkrankungen, Schlaganfall, Infarkt
    • erblich bedingte oder erworbene Fettstoffwechsel-Störung (zu hohes LDL, IDL sowie Triglyceride bei niedrigem HDL – Cholesterin- und Blutfettwerte)
    • Stress, plötzliche starke Belastungen bei starken Schwankungen des Blutdrucks

    Ursachen und Symptome von Herzinfarkt

    Fast die Hälfte aller Infarkte ereignen sich zwischen 06:00 und 10:00 Uhr und montags eher als an den anderen Tagen.

    Die meisten Patienten haben vor dem Infarkt bereits Herzbeschwerden, z. B. eine koronare Herzkrankheit. Ein Viertel aller Infarkte verläuft beschwerdearm bis beschwerdefrei. Gründe für den Herzfinfarkt können mehr als 20 Minuten bestehende Durchblutungsstörungen, Blutgerinnsel und arteriosklerotisch (Arterienverkalkung) bedingte Gefäßverengungen sein.

    Bei diesen Anzeichen für einen Herzinfarkt sollten Sie unbedingt sofort  die Nr. 112 (Rettungsdienst) anrufen:

    • starke Schmerzen von über 5 Minuten Dauer, die auch ausstrahlen (in Arme, Schultern, Rücken, den Oberbauch oder in Kiefer und Hals)
    • massive Enge, starker Druck, Einschneidegefühl im Herzbereich
    • starkes Brennen, Stechen, reißende Schmerzen
    • Luftnot, Schmerzen im Oberbauch, Übelkeit, Erbrechen (häufiger bei Frauen als bei Männern) in bisher noch nicht dagewesenem Ausmaß
    • kalte, fahle Haut, Angstschweiß, kalter Schweißausbruch, Todesangst
    • allgemeine Erschöpfung, Schlafstörungen, Magenverstimmungen
    • Herzrhythmusstörungen, unregelmäßiger, schneller Puls
    Diagnose und Verlauf bei einem Herzinfarkt

    Für die Diagnose von Herzinfarkten gibt es verschiedene Verfahren. EKG-Veränderungen (ST-Streckenhebung, nach 1-2 Tagen Q-Zacken), Laboruntersuchungen (Troponinwert erhöht) sowie makroskopische und mikroskopische Gewebsveränderungen sind Zeichen eines Myokarinfarktes. Im Labor zeigen sich neben dem Troponin weitere Enzyme und Eiweiße, die nach einem Infarkt verstärkt im Blut nachweisbar sind, z. B. der Herzmarker Glycogenphosphrylase BB. Außerdem deutet es auf einen Herzinfarkt hin, wenn Beschwerden länger als 20 Minuten andauern.

    Ein Herz-Ultraschall (Echokardiografie) zeigt typische Wandbewegungsstörungen im betroffenen Bereich.  Beim Abhören treten Rasselgeräusche über der Lunge auf sowie ein dritter Herzton. Auffällige Herzgeräusche deuten auf Entzündungen oder Insuffizienzen hin. Ein Belastungs-EKG nach der Akutphase sowie ein Langzeit-EKG decken Durchblutungsstörungen im Herzmuskel sowie Herzrhythmusstörungen auf.

    Mit der Angiografie zur Gefäßdarstellung der Herzkranzgefäße bei einer Herzkatheter-Untersuchung spüren die Ärzte Verengungen oder Gefäßverschlüsse auf. Gleichzeitig können die Gefäße mittels Ballonkatheter aufgedehnt werden.

    Wird beim Verdacht auf einen Herzinfarkt nicht sofort der Notarzt gerufen, so kann das Ereignis zum Tode führen! Der Herzinfarkt ist in den Industriestaaten Todesursache Nummer Eins. Schlimmstenfalls treten gefährliche Rhythmusstörungen, wie Kammerflimmern, Hezrasen und unregelmäßiger Puls auf, es kommt zum Zusammenbruch mit Bewusstlosigkeit und Herz-Kreislauf-Stillstand.

    Allgemein bekannte Behandlungsmethoden bei einem Herzinfarkt

    Unverzüglich muss der Notarzt informiert werden. Ohne zu zögern 112 anrufen, Infarktverdacht äußern und niemals selbst den Betroffenen mit dem Auto in die Klinik bringen. Es könnte sein, dass der Patient unterwegs zusammenbricht! Innerhalb der ersten Zeit nach dem Infarkt bis zu einer Stunde sind die Gefahren Kammerflimmern und Herzstillstand am größten. Ersthelfer oder Rettungsdienste müssen dann wiederbeleben (meist mit Defibrillation), um eine Mangelversorgung des Gehirns mit Folgeschäden oder den Tod zu vermeiden.

    Wird die Behandlung innerhalb der ersten Stunde eingeleitet, kann mittels Lyse (Medikament löst Blutgrinnsel auf) oder Herzkatheter der Gefäßverschluss fast komplett beseitigt werden. Mit einem Ballonkatheter wird das Gefäß aufgedehnt und ein Stent (Röhrchen) eingesetzt.

    Wenn die ST-Hebung beim Infarkt im EKG nicht nachgewiesen wurde, dann ist eine Lysetherapie eine Gegenanzeige (nicht durchführbar) und der Nutzen von Herzkatheter und Stent nicht nachgewiesen.

    Medikamente, die Nitroglycerin enthalten, bessern die Beschwerden. Außerdem dienen die Medikamente der Sauerstofffversorgung, der Blutgerinnsel-Vermeidung und der Beseitigung der Schmerzen. Über eine Maske oder Nasensonde gibt man Sauerstoff. Gegen die Beschwerden helfen ASS, Morphinpräparade, Heparinspritzen.

    In der akuten Phase werden Betroffene mittels EKG-Monitoring auf der Intensivstation überwacht. Am nächsten Tag erfolgt die Mobilisation und nach ungefähr einer Woche werden die Patienten entlassen. Die Normalisierung des Zustandes kann bis zu drei Wochen dauern, dann sind gewohnte Aktivitäten im Alltag wieder möglich.

    Lebenslang sollten Medikamente eingenommen werden (Betablocker, ACE-Hemmer, ASS, Statine, Prasugrel oder Clopidogrel). Implantierte Defibrillatoren schützen bei eingeschränkter Herzpumpfunktion vor plötzlichem Herztod. Risikofaktoren sind zu minimieren. Gezieltes Ausdauertraining nach ärztlichem Rat stärkt das Herz. Kuren, Physiotherapie, Schulungen und Beratung dienen dem kompletten Wiedereinstieg in den Alltag.

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  • Blutdruckmessgeräte Test

    Blutdruckmessgeräte Test

    Wenn der Blutdruck steigt, dann erhöht sich auch das Erkrankungsrisiko. Speziell Herzinfarkte und Schlaganfälle treten bei hohem Blutdruck häufiger auf. Der ideale Wert liegt bei 120 zu 80 mmHg, geschrieben 120/80. Auch Werte von 130/85 oder 140/90 (leicht erhöht) fallen noch in den Normbereich. Doch die meisten Blutdruckpatienten liegen leider über diesen Werten, so dass auch Werte über 200 in der Systole (1. Wert) gemessen werden. Ursachen sind dabei vielfältig. Wichtig ist jedoch, diese zu finden und dann den Patienten mit Tabletten entsprechend einzustellen.

    Dafür wird der Blutdruck beim Arzt regelmäßig kontrolliert. Doch diese Messung stellt nur eine Augenblicksaufnahme dar. Ist der Patient aufgeregt, fällt der Wert dann auch noch höher aus als üblich. Eine regelmäßige Messung zu Hause ist daher zu empfehlen. Wer zu den Risikogruppen gehört, sollte seinen Blutdruck überprüfen und mitschreiben. So bekommt der Arzt einen genaueren Eindruck, in welchem Zusammenhang der Blutdruck ansteigt und kann den Patienten besser medikamentös einstellen oder andere Maßnahmen empfehlen.

    Sanitätshäuser und Apotheken, aber auch das Internet, bieten hierfür Blutdruckmessgeräte für zu Hause an. Doch ob die Oberarm- oder Handgelenk-Geräte genauere Ergebnisse liefern und zu welchem Gerät zu raten ist, erfährt der Patient durch Veröffentlichungen über getestete Blutdruckmessgeräte. Aktuelle Prüfungen finden sich in das „ETM Testmagazin“ das 16 Oberarm- und Handgelenk-Messgeräte miteinander verglichen hat. Jeweils die Geräte, welche das beste Preis-Leistungs-Verhältnis haben, liefern die exaktesten Messergebnisse. Öko-Test hat 11 Geräte überprüft. Sieben davon messen den Blutdruck am Handgelenk, vier am Oberarm. Neben dem Praxistest erfolgte hier noch die Testung im Labor, um bedenkliche oder umstrittene Inhaltsstoffe auszuschließen.

    Testergebnisse für Blutdruckmessgeräte

    Ob Oberarm- oder Handgelenk-Blutdruckmessgerät, spielt für die Genauigkeit eine untergeordnete Rolle. Viele Manschetten wiesen Weichmacher oder ungesunde Inhaltsstoffe auf. Ein Gerät fiel aufgrund von zu vielen Fehlmessungen direkt durch. Mehr als die Hälfte der Messgeräte wurde bei Öko-Test als „gut“ eingeschätzt. Werte-Abweichungen von durchschnittlich 4 und 7 mmHg wurden beobachtet. Die ideale Abweichung von weniger als 3 mmHg erreichte kein Gerät.

    Von der Handhabung her erreichten sämtliche Geräte hingegen „gut“ bis „sehr gut“. Ein wichtiges Kriterium für die Bewertung war die Vollständigkeit von Gebrauchsanleitungen und Positionierungshilfen. Auch der Messvorgang selbst, Ablese- und Speicherfunktionen wurden eingeschätzt. Eine richtige Interpretation der Blutdruckwerte in der Gebrauchsinformation wurde berücksichtigt. Über folgenden Sachverhalt musste unbedingt informiert werden: Messung immer unter gleichen Bedingungen, also in Ruhe, im Sitzen, ohne Armbewegung und Nebengeräusche, wie zum Beispiel Gespräche). Außerdem darf die Manschette nicht über der Kleidung angelegt werden. Rauchen oder Kaffee trinken vor dem Messen kann das Ergebnis verfälschen. Weiterhin suchten die Tester nach den allgemeinen Hinweisen, wie Beeinflussung des Blutdrucks durch Essen, Trinken, Alkohol, Bewegung, Tagesverlauf. Bemängelt wurde, dass die Gebrauchsanweisungen nicht immer vollständig waren.

    Bei der Positionierungshilfe kam es auf korrekte Markierungen an, die beim Medisana-Gerät fehlten. Auch die Markierung der Arterie, um die Manschette richtig anzulegen, vermissten die Tester. Beim Speicherplatz wurden zwei tägliche Messungen berücksichtigt über einen Zeitraum von einem Monat. Das bedeutet, dass wenigstens 60 Speicherplätze nötig sind. Vier Geräte fielen hier durch. Bei den schädlichen Inhaltsstoffen fielen zwei Geräte wegen phosphororganischer Verbindungen (Flammschutzmittel) und drei wegen antimikrobiell wirkender Phenole durch. Etliche Manschetten wiesen bedenkliche Weichmacher (Phthalate-Gruppe) auf.

    Im Ergebnis sagten die Tester den Oberarm-Messgeräten die genaueren Ergebnisse nach. Bei Handgelenk-Messgeräten spielen häufig Fehler beim Anlegen eine Rolle. So muss sich das Gerät während des Messvorgangs auf Herzhöhe befinden.

    Übersicht über die Testfaktoren und zu wie viel Prozent sie in die Wertung einflossen:

    • Handhabung: Bedienung – 15 %
    • Display: Lesbarkeit, Übersichtlichkeit, eindeutige Anzeige – 10 %
    • Manschette: Komfort, Anlegen, Umfang – 10 %
    • Funktion: Exaktheit der Messergebnisse – 60 %
    • Dokumentation: Bilder, nützliche Informationen, Verständlichkeit – 5 %

    Achtung: Die Messergebnisse können an verschiedenen Armen unterschiedlich ausfallen. Daher immer den Arm für die Messung nehmen, der höhere Messwerte zeigt.

    Fazit:

    An der Zuverlässigkeit der Ergebnisse gab es wenig auszusetzen, weshalb die Geräte durchweg mindestens mit „Gut“ bewertet wurden. Unterschiede lagen mehr in den Zusatzfunktionen. Eine Ergebnisauswertung mittels App oder am PC brachte zusätzlich Punkte. Beim „ETM-Testmagazin“ überzeugten:

    Oberarm-Blutdruckmessgeräte:

    Testsieger: Beurer BM 85 – Gesamtbewertung 93,3 %, sehr gut
    für hohe Messgenauigkeit, Datenübertragung mittels Bluetooth oder USB, einfache Handhabung, gute Manschetten-Kennzeichnung, WHO-Indikator für genaue Ergebnis-Einordnung

    Preis-Leistungs-Sieger: Sanitas SBM 21 – Gesamtbewertung 90,8 %, gut
    für genaue Messergebnisse, Arrhythmie-Anzeige, WHO-Indikator, Speicherplätze für vier Personen, aber nachteilig war das langsame Luftablassen (teilweise unangenehm)

    Handgelenk-Blutdruckmessgeräte:

    Testsieger: Panasonic EW-BW10 mit Gesamtbewertung 93,4 %, sehr gut
    für genaue Ergebnisse, Arrhythmie-Anzeige, Bewegungssensor, guter Tragekomfort und gute Ablesbarkeit, nachteilig ist, dass nur ein Nutzer gespeichert werden kann

    Preis-Leistungs-Sieger: Sanitas SBC21, Gesamtbewertung 89,8 %, gut
    für ein einfaches Gerät, dass recht genaue Ergebnisse liefert, Arrhytmie-Anzeige, WHO-Indikator, nachteilig sind die nicht eindeutig gekennzeichneten Bedienelemente

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