Schlagwort: Herz

  • Gemüse & Obst direkt beim Bio Bauern bestellen

    Gemüse & Obst direkt beim Bio Bauern bestellen

    Wenn es um Bio-Produkte geht, sind immer mehr Verbraucher bereit, etwas mehr Geld für ihre Lebensmittel auszugeben. Denn schließlich schmeckt Bio besser und soll angeblich auch gesünder sein. Fast alle Supermärkte bieten nun in einem Regal ausschließlich Bio-Produkte an. Doch sind die Produkte dann zwar Bio, allerdings kommen sie häufig nicht aus der Region. Auch beim Transport gehen genau so viele Vitamine und Nährstoffe verloren wie bei anderen Lebensmitteln und bei der Lieferung werden natürlich auch hier viele Schadstoffe ausgestoßen.

    Bio ist nicht gleich bio

    Natürlich muss Bio nicht garantieren, dass die Lebensmittel auch völlig schadstofffrei geliefert werden. Auch die Verpackung eines Bio-Produktes muss nicht unbedingt biologisch abbaubar sein. Wer jedoch möglichst viel für seine Umwelt tun will, der kann auch immer häufiger auf biologisch abbaubare Einkaufstüten zurückgreifen, das Obst frisch und unverpackt kaufen und auf regionale Produkte achten. Viele Bio Bauern stehen heute insbesondere in größeren Städten mit ansässigen Bio-Märkten in Kontakt und verkaufen diesen ihre Lebensmittel.

    Eine weitere Möglichkeit, für die sich meist Bio Bauernverbände entschieden haben, ist, einen Online-Shop zu erstellen und die Kunden selbst mit den bestellten Lebensmitteln zu beliefern.

    Kuriere vom Land

    In den Bio Lebensmittel-Shops können Kunden sich anmelden und dort entweder wöchentlich, täglich oder je nach Belieben ihre Produkte bestellen. Dabei können Kunden ganz genau sagen, wie viel sie von welchem Lebensmittel erhalten möchten. Zum Beispiel:

    • 500 Gramm Erdbeeren oder
    • 10 Möhren

    Im Online-Shop selbst haben die Kunden natürlich nur eine eingeschränkte Auswahl. Dort werden regelmäßig nur die Produkte rein gestellt, die geerntet wurden. Das heißt, es handelt sich bei den Lebensmitteln nicht nur um regionales sondern zusätzlich auch um saisonales Obst und Gemüse. Besonders im Winter dürfte die Auswahl beim Bio Bauern-Shop daher eher karg ausfallen und auch das ganze Jahr über dürfte es immer wieder Produkte geben, die ergänzend im Supermarkt gekauft werden müssen.

    Die Vorteile an der Bestellung direkt beim Bauern sind allerdings klar:

    • frisches saisonales Gemüse und Obst
    • Lieferung nach Hause – man spart den Gang zum Supermarkt
    • Bio und regional

    Bio tut gut

    Zwar ist nicht zu 100 Prozent sicher, inwiefern Pestizide in Lebensmitteln dem menschlichen Organismus schaden, bei einer Sache kann man sich jedoch sicher sein: Bio Produkte herzustellen tut der Umwelt gut. Mehrere Faktoren unterscheiden sie von der herkömmlichen Lebensmittelherstellung:

    • keine Grundwasserbelastung durch Nitrat (in Kunstdünger)
    • keine umweltbelastende Herstellung von Pestiziden & Düngern
    • saisonale & regionale Ernte vermeidet Umweltbelastung durch Transport
    • der Anbauboden behält Nährstoffe auf natürliche Weise
    • Erhalt der Vielfalt natürlicher Züchtungen

    Bild: © Depositphotos.com / frinz

  • Alkohol – die unterschätzte Sucht

    Alkohol – die unterschätzte Sucht

    Ein Gläschen in Ehren kann bekanntlich niemand verwehren, aber es bleibt meist nicht bei diesem einen Gläschen. Alkohol hat sich im Laufe der Jahre mehr und mehr zu einer gefährlichen Sucht entwickelt und da es Alkohol überall und in unendlich vielen Varianten zu kaufen gibt, kann man davon ausgehen, dass die Zahl der Suchtkranken noch weiter steigen wird. Der Schritt vom gelegentlichen Glas auf der Party bei Freunden bis zum regelmäßigen Glas am Abend ist nur klein und jeder kann in die Gefahr geraten, zum Alkoholiker zu werden. Wer regelmäßig trinkt, der weiß wahrscheinlich nicht, was in seinem Körper alles passiert und welchen Schaden der Alkoholgenuss auf Dauer anrichten kann.

    Ein Rausch mit Folgen

    Wie berauschend Alkohol sein kann, das weiß jeder, der schon mal ein Glas zu viel getrunken hat. Während im Körper immer der gleiche Prozess stattfindet, wirkt sich der Alkohol auf die Psyche bei jedem Menschen anders aus. Die einen werden still, die anderen redselig, wieder andere werden euphorisch oder traurig und auch Aggressivität ist keine Seltenheit, wenn es um zu viel Alkohol geht.

    Wer Alkohol in einem vernünftigen Maß genießt, hat weder seelisch noch körperlich viel zu befürchten, aber wer ständig Wein, Bier oder Hochprozentiges zu sich nimmt, der sollte sich über die schädliche Wirkung Gedanken machen.

    Schnelle Wirkung durch Alkohol

    Wie beim Rauchen, so beginnen die negativen Folgen auch beim Alkohol bereits im Mund. Der Alkohol greift zuerst die empfindlichen Schleimhäute in der Mundhöhle und im Rachen an. Dann führt der Weg durch den Kehlkopf und die Speiseröhre bis in den Magen, wo der Alkohol wieder Schäden hinterlässt. Besonders der Schließmuskel am Übergang vom Magen zum Darm leidet unter dem Alkohol, der jetzt wie ein Zellgift wirkt. Der Muskel wird bei regelmäßigem Alkoholgenuss geschwächt und es kann zu Sodbrennen kommen, was auf Dauer die Speiseröhre verätzt. Sodbrennen ist nicht nur unangenehm und schmerzhaft, es erhöht auch die Gefahr, dass Krebs entstehen kann.

    Leiden muss auch die Magenschleimhaut, denn der Alkohol setzt dem Gewebe zu und das kann zu einer schmerzhaften Entzündung der Magenwände, zu Geschwüren und in der Folge auch zu Krebs kommen. Schädlich wirkt sich der Alkohol aber auch auf das Herz- und Kreislaufsystem aus. Auch wenn geringe Mengen einen durchaus positiven Effekt haben, wird zu viel Alkohol getrunken, dann steigt das Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden. Schon 15 bis 20 Gramm Alkohol täglich reichen aus, um das Herz zu schädigen und auch Herz-Rhythmus-Störungen sind bei Menschen, die regelmäßig viel Alkohol trinken, keine Seltenheit.

    Zu viel Alkohol und die Leber leidet

    Der gesamte Organismus leidet unter übermäßigem Alkoholgenuss, aber ein Organ muss ganz besonders hart arbeiten und das ist die Leber. Wird zu viel Alkohol getrunken, dann versucht die Leber mit ganzer Kraft, die schädliche Wirkung abzumildern und muss dabei wahre Schwerstarbeit leisten. Die Leber ist dafür zuständig, alle Gifte zu filtern, die dem Körper zugeführt werden. Da sie ständig zu tun hat, um zum Beispiel das Fett zu verarbeiten, kann man sich ausrechnen, dass die Leber sehr schnell überfordert ist. Sie muss sich nur noch mit dem Alkohol beschäftigen und hat keine Kapazitäten mehr, um das Fett zu verarbeiten. In der Folge entsteht dann eine sogenannte Fettleber und das führt dann zu einer Störung des Fettstoffwechsels, was wiederum die Cholesterinwerte in die Höhe treibt. Im schlimmsten Fall führt zu viel Alkohol dazu, dass sich eine Leberzirrhose bildet, und schließlich gibt die Leber ihren Dienst auf und das führt zum Tod. Selbst dann, wenn kein Alkohol mehr getrunken wird, bildet sich an der Leber ein Narbengewebe und sie wird sich nie wieder komplett erholen können.

    Jeder der gerne Alkohol trinkt, sollte sich stets vor Augen führen, welche Folgen Alkohol haben kann.

    Bild: © Depositphotos.com / artem_furman

  • Wie kann man eine Lebensmittelvergiftung erkennen?

    Wie kann man eine Lebensmittelvergiftung erkennen?

    Lebensmittelvergiftungen sind tückisch, denn nicht immer kann man den Lebensmitteln ansehen, ob sie noch genießbar sind oder nicht. Wenn es um Lebensmittelvergiftungen geht, dann denken die meisten Menschen automatisch an verdorbenen Fisch, aber es gibt noch eine große Zahl von anderen Gefahren, die in den Lebensmitteln lauern, die wir täglich sorglos essen. Wie kann man eine Lebensmittelvergiftung erkennen und wir sollte man sich im Ernstfall verhalten? Was ist wichtig, damit es erst gar nicht zu einer Vergiftung kommt und worauf sollte jede Hausfrau in der Küche besonders achten, damit vom Essen keine Gefahr ausgehen kann?

    Lebensgefahr durch Salmonellen

    Eine Vergiftung durch Salmonellen gehört zu den häufigsten Lebensmittelvergiftungen und für einige kann eine Vergiftung durch diese Bakterien lebensgefährlich werden. Mit ihren Symptomen ähnelt eine Salmonellen Vergiftung einer Magen- und Darmgrippe und das ist auch der Grund, warum eine Salmonellenvergiftung oftmals nicht sofort erkannt wird. In der Regel treten die ersten Anzeichen einer Vergiftung durch Salmonellen nach zwölf bis 36 Stunden auf und das Erste, was die Betroffenen verspüren, ist meist nur ein leichtes Bauchgrimmen. Dann kommen heftige Bauch- und auch Kopfschmerzen dazu, dem Patienten ist übel, er ist müde, hat Krämpfe und nicht selten auch leichtes Fieber. In der nächsten Phase einer Salmonellenvergiftung kommt es zu Erbrechen und Durchfall, wobei der Stuhlgang wässrig oder sogar blutig ist.

    Auf diese Weise versucht der Organismus die Bakterien wieder loszuwerden, aber da der Körper durch die Anstrengungen erschöpft ist, kann das Immunsystem nicht mehr so wie gewohnt arbeiten. Es kann zu massiven Problemen mit dem Kreislauf kommen und im schlimmsten Fall bricht der Kreislauf völlig zusammen und es kommt zu einem Herzstillstand. Liegt eine Vergiftung durch Salmonellen vor, dann muss sofort ein Arzt eingeschaltet werden und besonders bei Kindern und älteren Menschen ist der Weg ins Krankenhaus lebensnotwendig, denn sie haben ein schwaches Immunsystem.

    Wie wird eine Salmonellenvergiftung behandelt?

    Je nach Verlauf der Krankheit muss eine Salmonellenvergiftung mit Antibiotika behandelt werden, vor allem dann, wenn es zu einem schweren Verlauf mit hohem Fieber kommt. Wenn die Hilfe für gefährdete Personen nicht schnell genug kommt, dann kann das unter anderem zu einer Entzündung der Herzklappen, zu einer Schädigung der Gelenke und auch zu einer Hirnhautentzündung führen. Nimmt diese Form der Lebensmittelvergiftung einen eher leichten Verlauf, dann hilft es viel zu trinken, am besten stilles Wasser oder ungesüßte Tees, denn durch die Flüssigkeit werden die Salmonellenbakterien aus dem Körper gespült und die Patienten sind nach drei bis vier Wochen wieder fit.

    Hygiene in der Küche

    Damit es erst gar nicht zu einer Lebensmittelvergiftung kommt, sollte jede Hausfrau und auch jeder Hobbykoch auf eine penible Sauberkeit in der Küche achten. Vor allem Geflügel, Mett und auch rohe Eier bergen die Gefahr von Salmonellen und es ist sehr wichtig, dass diese Lebensmittel immer gut durchgegart oder durchgebraten werden. Süßspeisen, die mit Eiern zubereitet werden, stellen eine Gefahr dar, aber auch das Mettbrötchen kann den geruchs- und geschmacklosen Schädling enthalten. Salmonellen im Geflügel werden immer dann schon nach zehn Minuten vernichtet, wenn in der Pfanne eine Temperatur von 70° Grad erreicht wird. Deshalb sollte Geflügel immer gut durchgebraten werden.

    Sauberkeit sollte in der Küche das oberste Gebot sein. Schneidebretter aus Glas oder auch Marmor sind eine bessere Wahl als ein Brett aus Holz oder Kunststoff, denn aus diesen Materialien lassen sich mögliche Keime selbst in der Spülmaschine bei einer hohen Temperatur nicht ganz abtöten. Wer auf einem Schneidebrett Geflügel vielleicht zu Gulasch geschnitten hat, der sollte anschließend das Brett sehr gründlich mit möglichst heißem Wasser reinigen, bevor andere Lebensmittel darauf zubereitet werden. Wer sich an einfache Grundregeln hält, der muss keine Lebensmittelvergiftungen fürchten.

    Bild: © Depositphotos.com / KirillM

  • Krampfadern effektiv vorbeugen

    Krampfadern effektiv vorbeugen

    Miniröcke und luftige Sommerkleider, die viel Bein zeigen, gehören in der warmen Jahreszeit einfach dazu und machen die Beine der Damen zu einem echten Blickfang. Aber auch die Herren zeigen Bein in Shorts und so manches Männerbein kann sich durchaus sehen lassen. Der Sommer ist aber leider auch die Zeit der Krampfadern, und diese hervorstehenden Adern sehen nicht nur unschön aus, sie können auch sehr gefährlich werden. Dabei ist es einfach, Krampfadern effektiv vorzubeugen. Wer nicht nur im Sommer schöne Beine haben will, der muss einige Dinge beachten, damit Varizen, wie Krampfadern medizinisch korrekt heißen, erst gar nicht entstehen können.

    Wie entstehen Krampfadern?

    Die Hälfte aller Menschen, die in Mitteleuropa leben und die zwischen 25 und 74 Jahre alt sind, leiden unter Krampfadern. Bei vielen liegt eine erbliche Veranlagung vor, bei anderen ist es das zu schwache Bindegewebe der Haut, was die Adern in den Beinen unförmig anschwellen lässt. Auch die Hormone spielen bei der Bildung von Krampfadern eine wichtige Rolle, vor allem bei vielen Frauen zeigen sich nach einer Schwangerschaft die unschönen Adern. Die Antibabypille kann eine Ursache für Krampfadern sein, aber auch zu wenig Bewegung oder Rauchen führt dazu, dass sich Krampfadern bilden können. Verschiedene Berufsgruppen sind für Krampfadern quasi prädestiniert, denn bei Kellnern, Frisören und auch Verkäuferinnen besteht die Gefahr von Krampfadern.

    Warum sind Krampfadern gefährlich?

    Vor allem in den warmen Sommermonaten sind Krampfadern nicht ungefährlich, denn das heiße Wetter fördert eine Ausdehnung der Venen. Damit wächst auch die Gefahr, dass sich aus einer Krampfader eine Thrombose bilden kann, und auch schmerzhaften Venenentzündungen sind nicht selten das Produkt einer Krampfader. Wenn sich Krampfadern bilden, dann sollte ein Facharzt, ein sogenannter Phlebologe aufgesucht werden, der sich die Größe und Stärke der Krampfadern einmal ansieht. Der Facharzt entscheidet dann über die Möglichkeiten und die Kosten einer Behandlung.

    Handelt es sich um starke Krampfadern, dann wird der Arzt sehr wahrscheinlich zu einer Verödung raten, die heute auch ambulant durchgeführt werden kann, manchmal reichen aber auch nur ein Paar Kompressionsstrümpfe. Diese Strümpfe werden einmal im Jahr auch von den Kassen bezahlt. Wenn operiert werden muss, dann zahlen die gesetzlichen Krankenkassen nicht in jedem Fall. Nur wenn die unmittelbare Gefahr einer Thrombose besteht, dann übernehmen die Kassen die Kosten, soll aus rein ästhetischen Gründen operiert werden, dann muss der Patient selbst für die Kosten aufkommen.

    Wie kann man Krampfadern vorbeugen?

    Krampfadern vorzubeugen, ist nicht allzu schwer. Viel Sport kann dabei helfen die Muskeln und das Bindegewebe zu stärken. Radfahren, spazieren gehen und auch Schwimmen lassen das Blut besser zirkulieren und verhindern so, dass sich Krampfadern bilden können. Alle, die eine Neigung zu Krampfadern haben, sollten auf Schuhe mit hohen Absätzen verzichten. Flache bequeme Schuhe sind vor allen Dingen für alle eine gute Wahl, die viel und lange auf den Beinen sind. Spezielle Gymnastik für die Venen ist ebenfalls ein bewährtes Mittel, um Krampfadern den Kampf anzusagen, denn das Lockern und Entspannen der Beine hat eine große präventive Wirkung.

    Nach einem langen anstrengenden Arbeitstag die Beine hochzulegen kann dabei helfen, dass keine Krampfadern entstehen. Werden die Beine hoch gelegt, dann kann das Blut leichter durch die Venen in Richtung Herz fließen. Wer seine Beine regelmäßig kalt abduscht, der verhindert so, dass Krampfadern entstehen können. Der Duschstrahl sollte in diesem Fall aber immer vom Herzen weg führen.

    Ganz wichtig ist es viel zu trinken, denn Wasser oder ungesüßte Tees sind nicht nur ideale Durstlöscher, sie halten auch das Blut flüssig, eine Voraussetzung, damit es nicht zu Krampfadern kommen kann. In der Naturheilkunde haben sich Cremes und Umschläge aus rotem Weinlaub ebenso bewährt wie auch Extrakte aus der Rosskastanie, um sich vor Krampfadern zu schützen.

    Bild: © Depositphotos.com / piotr_marcinski

  • Wie hoher Blutdruck natürlich gesenkt wird

    Wie hoher Blutdruck natürlich gesenkt wird

    Ist der Blutdruck zu niedrig, dann ist das im schlimmsten Fall unangenehm, ist er aber zu hoch, dann kann das gefährlich werden. Wer unter einem zu niedrigen Blutdruck leidet, der muss mit Schwindel rechnen, wenn der Blutdruck zu hoch ist, dann drohen Herzinfarkt und Schlaganfall. Immer mehr Menschen leiden unter einem zu hohen Blutdruck und viele wissen nicht, in welcher Gefahr sie schweben. Bluthochdruck kommt in zwei Formen vor, als primärer Hochdruck, der sehr oft auftritt und als sekundärer Hochdruck, der eher selten diagnostiziert wird.

    Eine Volkskrankheit

    Über 35 Millionen Menschen in Deutschland leiden heute unter Bluthochdruck und die Zahlen steigen weiter an. Bis Mitte 40 sind sowohl Männer als auch Frauen gleichermaßen betroffen, dann steigt die Zahl sprunghaft an. Ab dem 64. Lebensjahr trifft es 29 % der Frauen und 33 % der Männer, ab 65 wird dann bei jedem Zweiten ein zu hoher Blutdruck festgestellt. Die Hälfte der Betroffenen wissen nicht, dass sie unter Hypertonie leiden, denn Bluthochdruck verursacht anders als ein niedriger Blutdruck, keine Beschwerden und das macht ihn so gefährlich.

    Über die Grenzwerte, ab wann man von Bluthochdruck sprechen kann, wird in Expertenkreisen kontrovers diskutiert. Für die meisten Ärzte ist ein Blutdruck von 140/90 schon riskant, für andere ist dieser Wert aber noch im normalen Bereich. Alle, die unter Bluthochdruck leiden, müssen auf jeden Fall etwas dagegen unternehmen, um nicht Gefahr zu laufen und schwer krank zu werden. Es müssen aber nicht immer Medikamente aus der Apotheke sein, um den Blutdruck erfolgreich zu senken, es gibt auch viele natürliche Mittel, die dabei helfen können, den Blutdruck auf Dauer zu senken.

    Kräuter, die helfen

    Kräuter sind die Medikamente aus der natürlichen Apotheke und es gibt viele Kräuter, die den Blutdruck senken können. Zu diesen Kräutern gehören unter anderem Liebstöckel und Arnikawurzel. Basilikum und die Blüten der Chrysanthemen. Weißdorn hat einen guten Ruf, wenn es um Hypertonie geht, aber auch Misteln und Pfefferminze können helfen. Wer gerne Knoblauch isst, der kann damit seinen Blutdruck in vernünftigen Werten halten und auch Zwiebeln sagt man nach, dass sie ein gutes Mittel gegen Bluthochdruck sind.

    Ob es hilfreich ist, jeden Tag einen viertel Liter Ananassaft zu trinken, ist umstritten, und auch wer dreimal in der Woche Makrelen isst, der kann nicht damit rechnen, dass der Blutdruck auf einen normalen Wert sinkt. Deutlich besser ist es, getrocknete Olivenblätter mit kochendem Wasser zu übergießen, sie zehn Minuten ziehen zu lassen und den Sud dann mit einem Teelöffel Honig und dem Saft von drei Knoblauchzehen zu vermischen. Das mag auf den ersten Blick nicht sonderlich appetitlich klingen, aber es zeigt seine Wirkung, wenn man diesen Sud regelmäßig trinkt.

    Gesunde Ernährung und viel Bewegung

    Alkohol, Nikotin und zu fettes Essen sind die Feinde des Blutdrucks, denn sie treiben ihn unerbittlich in die Höhe. Damit der Blutdruck im gesunden Bereich bleibt, sollte die Ernährung umgestellt werden. Gesund und ausgewogen sollte das sein, was gegessen wird. Geflügel und viel Obst, frisches Gemüse und Fisch auf der Speisekarte sorgen dafür, dass Bluthochdruck kein Thema mehr ist. Wichtig ist es auch, sich regelmäßig zu bewegen, schon eine halbe Stunde am Tag spazieren gehen ist ein sehr wirksames Mittel, wenn der Blutdruck gesenkt werden soll. Wenn die Sonne scheint, dann nichts wie raus an die frische Luft, denn die Sonnenstrahlen machen nicht nur glücklich, sie sind auch ein gutes Mittel, wenn der Blutdruck zu hoch ist. Sportarten wie schwimmen oder Nordic Walking sind ebenfalls eine sehr gute Idee für alle, die auf Chemie verzichten wollen und ihren Blutdruck natürlich senken möchten.

    Übrigens, ein Glas Wein am Abend hat noch keinem geschadet, aber es sollte bei diesem einen Glas bleiben.

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  • Wichtige Fakten zum Thema Fett

    Wichtige Fakten zum Thema Fett

    Die als ungesunden Dickmacher bezeichneten Fette erfüllen in unserem Körper wichtige Funktionen. Fett ist Energielieferant. Neun Kilokalorien entsprechen einem Gramm Fett. Somit liefert diese Menge doppelt so viel Energie wie Eiweiß oder Kohlenhydrate. Verbrennt der Körper nicht das gesamte Fett, legt er es in Depots an und bildet somit Energiereserven.

    Fette enthalten lebenswichtige Fettsäuren für den Körper. Diese sind für Stoffwechselvorgänge wichtig. Außerdem gelten sie als Wärmeschutz, Geschmacksträger und Träger für Vitamine A, D, E und K. Der Mensch sollte täglich 30 % der Kalorien aufnehmen, die aus Fett bestehen. Hierbei sollte allerdings auf die Art der Fette geachtet werden, denn wichtig sind Omega 3 und Omega 6.
    Hierbei handelt es sich um mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die unser Körper im richtigen Verhältnis zu einander benötigt. In Sonnenblumenöl und Maiskeimöl sind beispielsweise zu viel Omega 6 Fettsäuren enthalten. Dies fördert unter anderem Entzündungen. Alternativ sollte man auf Rapsöl zurückgreifen, denn hier ist das Verhältnis der beiden Fettsäuren ausgeglichen. Besonders gut ist kaltgepresstes Öl, da es viele Inhaltstoffe hat, die wertvoll sind.

    Wer es richtig machen möchte, mischt die ungesättigten und die gesättigten Fettsäuren. Wer also ein Fleischgericht mit einem Salt kombiniert, der mit Rapsöl-Dressing angemacht ist, macht alles richtig. Vorsichtig sollte man aber mit Frittierfett oder fettigen Backwaren sein. Diese Fette können sich negativ auf den Kreislauf und auf das Herz auswirken.

    Wichtig ist nicht, wieviel Fett man ist, sondern wie viele Kalorien man zu sich nimmt. Verbrennt man weniger Kalorien, als man aufgenommen hat, dann nimmt man zu. Wer fettreich ist, ist schneller gesättigt. Treibt man dazu noch Sport regt man die Fettverbrennung zu dem noch an. Denn wer versucht Fett zu sparen greift automatisch zu Kohlenhydraten, diese steigern den Blutzucker.

    Kohlenhydrate steigern den Blutzuckergehalt und die Insulinproduktion

    Insulin – ein Hormon – wird in der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) produziert. Ist diese erkrankt, leiden Betroffene unter Diabetes mellitus, landläufig auch Zuckerkrankheit genannt. Zucker gehört zu den Kohlenhydraten, aber auch ballaststoffreiche Nahrung enthält Zucker und viele Produkte, bei denen man es nicht erwartet, wie z. B. Müsli, Joghurt oder Ketchup.
    Kohlenhydrate sind ein wichtiger Bestandteil unserer Nahrung. Im Zuge der Verdauung werden sie zu Zucker umgewandelt und erhöhen damit den Blutzuckerspiegel. Mithilfe (körpereigenen) Insulins wird der Zucker dann als Energieträger in die Körperzellen transportiert. Das Insulin sorgt dafür, dass die Körperzellen den Zucker überhaupt aufnehmen können.

    Unsere moderne Kohlenhydrat reiche Ernährung erzwingt eine sehr hohe Insulinproduktion durch die Bauchspeicheldrüse. Das Stück Brot oder Schokolade, ein Powerriegel oder ein Stück Obst, das Glas Saft und der kleine Snack zwischendurch, führt zu einem ständig leicht erhöhten konstanten Zuckerspiegel. Auch ein Ernährungsplan mit 5 kleinen Mahlzeiten am Tag (anstatt nur 3) führt zu diesem Ergebnis.

    Verschiedene Lebensmittel bei gleicher Menge an Kohlenhydraten verursachen eine durchaus sehr unterschiedliche Steigerung des Blutzuckerspiegels mit Blick auf die Geschwindigkeit bzw. Steigerungsrate. Dieses Phänomen bezeichnet man auch als Blutzuckerwirksamkeit eines Nahrungsmittels, wofür extra der glykämische Index eingeführt wurde.
    Ein hoher Indexwert steht für ein Lebensmittel, das den Blutzuckerspiegel sehr schnell in die Höhe treibt. Als Beispiele seien hierzu der Industriezucker und alle mit ihm gesüßten Lebensmittel sowie Getränke genannt, aber auch Weißbrot oder weißer Reis gehören dazu. Lebensmittel mit geringerem glykämischen Index sind z. B. Vollkorn-Produkte, Obst und Gemüse, Salate oder Hülsenfrüchte. Grundsätzlich gilt, dass Ballaststoffe die Zuckeraufnahme verlangsamen.

    Sport ist die beste Lösung, wenn man abnehmen möchte. Ausdauersport regt die Fettverbrennung an. Die Fettzellen schmelzen, verschwinden aber nicht. Sie werden kleiner. Wer also die Fettzellen loswerden möchte, muss sich das Fett absaugen lassen. Hierbei läuft man aber Gefahr, dass die Fettzellen sich später an einer anderen Stelle neu ansiedeln.
    Fett lässt sich nicht gezielt verbrennen. Doch das richtige Sportprogramm führt zum gewünschten Erfolg. Muskelaufbau-Trainings sind hier sinnvoll, denn diese Kraftwerke sind für die Fettverbrennung unerlässlich.

    Bild: © Depositphotos.com / Spectral