Schlagwort: Hunger

  • Gibt es bald ein Anti-Fett-Pflaster?

    Gibt es bald ein Anti-Fett-Pflaster?

    Die perfekte Diät kommt ohne Sport und ohne Hungern aus. Einfach den bisherigen Lebensstil beibehalten und die Pfunde purzeln von ganz alleine. Dieser Traum wird sehr oft genannt, erfüllen kann man ihn aber bisher nicht. Jede wirkungsvolle Diät kommt nicht ohne sportliche Aktivitäten aus. Neuesten Forschungen zufolge könnte sich das aber ändern, denn Wissenschaftler in den USA haben ein Spezialpflaster erfunden. Dessen Wirkung ist bislang noch nicht bestätigt, zumindest nicht am Menschen. Stimmt aber die Theorie mit der Praxis überein, dann könnte es eine Revolution in der Branche geben. Vor allem Fettleibigkeit wäre effizienter behandelbar und führe zu glücklicheren Menschen.

    So funktioniert das Pflaster

    Das Wundermittel ist die Nanotechnologie. Sie kurbelt den Fettstoffwechsel an und wandelt das weiße Fett (speichert die Energie) in braunes Fett um (verbrennt Energie). Dieser Effekt wurde an Mäusen festgestellt, die das Pflaster erhalten haben. Die entsprechenden Stellen haben am Ende 20 Prozent weniger Körperfett aufgewiesen. Das Ergebnis begeistert natürlich, denn es ermöglicht ganz neue Möglichkeiten. Wer zum Beispiel durch das Gewicht Probleme mit den Gelenken hat, der kann so quasi direkt auf dem Sofa Pfunde verlieren.

    Medikamente bereits vorhanden

    Die Funktionsweise gibt es zwar auch schon in Form von Medikamenten, doch diese haben den Nachteil von Nebenwirkungen. Brüchige Knochen, Übelkeit oder Gewichtszunahme können Folgen sein. Die Verabreichung erfolgt entweder per Injektion oder per Tabletten. Beim Pflaster hingegen landen die Inhaltsstoffe direkt im Fettgewebe, sodass die Mäuse keine Nebenwirkungen hatten.

    Regelmäßig gewechselt

    Die beteiligten Forscher nahmen das Medikament her und hüllten es in Nanopartikel ein. Ihr Durchmesser beträgt ca. 250 Nanometer. Daraus resultierten dann die Pflaster, die damit bestückt wurden und die Größe einer Fingerspitze hatten. Mikroskopisch kleine Nadeln sind für die Abgabe in die Haut zuständig. Die Mäuse bekamen die Pflaster im Bauchbereich aufgeklebt, wobei die Untersuchung vier Wochen dauerte. Alle drei Tage erfolgte ein Wechsel des Anti-Fett-Pflasters. Das Endergebnis bestand daraus, dass die behandelten Bereiche 20 Prozent weniger Fettanteil hatten.

    Fazit

    Lassen sich die Ergebnisse auf den Menschen übertragen, dann wäre sehr vielen Betroffenen geholfen. Außerdem würde die Zahl der Fettleibigen schmelzen und es käme zu einem höheren Durchschnittsalter. Es bleibt spannend, ob das Anti-Fett-Pflaster tatsächlich irgendwann kommt.

     

     

  • Kohlensäure – wie gefährlich ist sie wirklich?

    Kohlensäure – wie gefährlich ist sie wirklich?

    Sieht man sich das Wort Kohlensäure mal genauer an, dann fallen die Buchstaben „Säure“ im hinteren Bereich auf. Diese sind aber meist schädlich und auf gar keinen Fall für den Verzehr gedacht. Haben wir also bislang immer Gift zu uns genommen? Nein, es muss sich niemand Sorgen machen, dass er beim Trinken von Mineralwasser etwas Schlechtes für seinen Körper getan hat. Es handelt sich nach wie vor um eine gesunde Flüssigkeit, allerdings kann diese unangenehme Auswirkungen haben. Diese sind jedoch nicht lebensbedrohlich oder so.

    Verursacht Blähungen

    Wir kennen es wohl alle: Trinkt man Getränke mit Kohlensäure zu schnell, dann gibt es ein Völlegefühl im Magen. Kurze Zeit später stößt man auf, damit die „eingesperrte“ Luft entweichen kann. Dieser Prozess ist weder gefährlich noch schädlich, Sportler sollten jedoch aus diesem Grund zu stillem Wasser greifen. Bei Diäten ist dieses Gefühl sogar gewollt, denn durch den „aufgeblasenen“ Magen trickst man den Hunger aus. Doch Vorsicht, übertrieben kann es zu Blähungen kommen.

    Laut Studien soll das Gas, welches in der Kohlensäure enthalten ist, eine Dehnungsreizung im Magen auslösen. Das führt anschließend zu einer Vergrößerung der Magenwand und zu einem verspäteten Sättigungsgefühl. Dieser Effekt ist vor allem bei Diäten negativ und kann so manchen Abnehmversuch über den Haufen werden.

    So wirkt die Kohlensäure im Körper

    Kohlensäure hat auch gute Eigenschaften, sie wirkt desinfizierend. Keime im Mund beziehungsweise im Getränk werden reduziert und die Geschmackspapillen von Speiseresten befreit. Des Weiteren findet eine Anregung des Speichelflusses und der Verdauung statt.

    Weniger positiv ist die Reizung der Magenschleimhaut, die aufgrund der Kohlensäure entsteht. Das führt zu einer zusätzlichen Bildung von Magensaft. Menschen, die Probleme im Magen-Darm-Bereich haben, sollten demnach weniger kohlensäurehaltige Flüssigkeit zu sich nehmen, auch wenn in diesem Fall ebenfalls keine ernste Gefahr besteht. Das bekannte Unwohlsein ist übrigens kein Anzeichen einer Erkrankung, es verschwindet in der Regel von ganz alleine wieder.

    Kohlensäure ist vielseitig einsetzbar

    Dank der kleinen Bläschen werden nicht nur Getränke länger haltbar gemacht, auch Soßen und luftige Desserts gehen dadurch besser auf. Statt Backpulver ist Kohlensäure schon lange ein Geheimtipp in der Küche und findet immer öfters seinen Einsatz.

    Letztendlich ist die Kohlensäure nicht schädlich für unsere Gesundheit, sie kann lediglich unangenehme Auswirkungen haben, die aber meist von alleine wieder verschwinden.

  • Low-Carb bei manchen Krankheiten empfehlenswert

    Low-Carb bei manchen Krankheiten empfehlenswert

    Bei einer Umfrage zur besten und beliebtesten Diät käme definitiv die Low-Carb-Methode auf den ersten Platz. Sie ist ein echter Dauerbrenner und gilt bei Abnehmwilligen als „Geheimwaffe“. Die Sicht der Betroffenen und die Meinung von Medizinern ist allerdings nicht immer gleich, so auch in diesem Fall. Experten sprechen eine Warnung aus, können aber gleichzeitig unter bestimmten Umständen eine Empfehlung aussprechen. Klingt erst mal verwirrend, doch allem Anschein nach kann Low-Carb bei manchen Krankheiten eine echte Hilfe sein. Der Erfolg dieser Methode hat übrigens auch mit den Promis zu tun, denn auch sie schwören auf dieses Konzept.

    Wenige Kohlenhydrate

    Das Wundermittel hinter diesem Begriff soll der Verzicht beziehungsweise die Reduzierung von Kohlenhydraten sein. Man nimmt also am Tag weniger ein als üblich. Der Verzicht auf Reis, Brot und Nudeln soll anschließend die Kilos in Windeseile purzeln lassen. Zumindest in der Theorie klingt es schon mal gut. Die richtig spannende Neuigkeit kommt aber erst jetzt, denn Ärzte und Gesundheitsgurus behaupten, dass man mit dieser Ernährungsweise Erkrankungen positiv beeinflussen oder gar komplett stoppen kann. Epilepsie, Krebs oder auch Autismus, wer sich streng an den Plan hält und maximal 50 Gramm (noch besser ist ein Maximum von 20 Gramm) Kohlenhydrate aufnimmt, der kann die Beschwerden deutlich lindern. In den USA wird damit auch schon gearbeitet, genauer gesagt macht es die renommierte Mayo-Klinik. Es fällt auf, dass neben der dosierten Menge auch fast keine Kohlenhydrate in der Ernährung zu finden sind.

    Die ketogene Ernährung

    Eine weitere Option ist die ketogene Ernährung. Krebszellen ernähren sich von Zucker (in sämtlichen Variationen), wodurch ein Wachstum stattfindet. Mit dieser Anwendung soll genau das unterbunden werden, sodass die Zellen aushungern. Einen positiven Einfluss haben auch Antioxidantien, die sich unter anderem in Himbeeren und Tomaten verstecken. Sie sollen angeblich Tumorzellen schrumpfen lassen. Vor zu viel Euphorie sei allerdings gewarnt, trotz „richtiger Ernährung“ kann niemand einen Erfolg garantieren. Jeder, der ein solches Versprechen gibt, ist unseriös. Unstrittig ist lediglich die Tatsache, dass Lebensmittel förderlich für den Verlauf einer Tumorerkrankung sein können. Außerdem ist es von Fall zu Fall unterschiedlich, denn wenn ein Krebspatient stark abmagert, dann ist er auf Kohlenhydrate angewiesen.

     


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  • SHRED – was kann die Diät wirklich?

    SHRED – was kann die Diät wirklich?

    Eine neue Trend-Diät aus den USA verspricht viele Kilos ohne zu hungern. Shred ist ihr Name und wurde von Dr. lan K. Smith entwickelt. Er studierte Medizin in Harvard und war im nationalen Gesundheitsrat tätig. Erfolgsversprechend ist aber nicht nur das System, auch sein dazugehöriges Buch „Shred: The Revolutionary Diet“ stelle sich als erfolgreich heraus. Die „New Yorker Times“-Bestsellerliste nahm es innerhalb kürzester Zeit auf. Laut Dr. lan K. Smith können in den insgesamt sechs Wochen bis zu elf Kilogramm verschwinden. Das sind rund zehn Zentimeter Bauchumfang oder zwei Konfektionsgrößen weniger. Klingt gut, aber wo liegt das Geheimnis?

    So funktioniert Shred

    Als erstes hat jede Woche ihr eigenes Motto. Das wären Aufbruch, Herausforderung, Metamorphose, Aufschwung, Befreiung und Triumph. Unter all diesen Zeichen stehen Mahlzeiten, die regelmäßig und geregelt aufgenommen werden. Das A und O ist eine bestimmte Kalorienanzahl, die man nicht überschreiten darf. Genauer gesagt sind es 1.300 Kilokalorien. Hungern, so wie es oft bei Diäten der Fall ist, muss niemand, es sind sieben Mahlzeiten am Tag erlaubt. Davon fallen vier in die Kategorie „richtige Mahlzeiten“ und drei unter „Snacks“ (jeweils 100 bis 150 Kilokalorien). Passende Rezepte zu finden ist nicht schwer, zum Beispiel können es am Abend Möhren- & Selleriechips mit Porree-Dip sein. Auch Gemüse-Dipper mit scharfem Hummus wäre eine Option. Den Gedanken sind keine Grenzen gesetzt.

    Auf die Pausen achten

    Entscheidend sind nicht nur die Lebensmittel, auch ein gewisser Abstand zwischen den Mahlzeiten ist wichtig. Im Idealfall sind es drei Stunden. Der Hintergedanke ist ein stabiles Hormonlevel und ein stabiler Insulinspiegel im Blut. Zudem werden Heißhungerattacken bestmöglich vermieden. Eine gute Diät kommt ohne Sport nicht aus, das gilt auch für Shred. Der Plan gibt vor, fünf Mal in der Woche je 45 Minuten zu trainieren. Das Buch hat auch Tipps auf Lager und verrät, welche Übungen effektiv sind und wie lange diese ausgeübt werden sollen. Für undisziplinierte Menschen gibt es außerdem eine Überraschung. Wird ein Training „vergessen“ oder eine Mahlzeit zu spät eingenommen, dann muss man den ganzen Tag wiederholen.

    Alles in einem ist die Shred-Diät eine Empfehlung. Bei sieben Mahlzeiten am Tag muss niemand hungern, und auch die Sporteinheiten schafft jeder. Kniffliger wird es da schon bei den Getränken. Während pro Tag zwei Tassen Kaffee erlaubt sind, sollte man während den sechs Wochen komplett auf Alkohol verzichten.

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  • Die beste Medizin für Diabetiker ist Bewegung

    Die beste Medizin für Diabetiker ist Bewegung

    Ständig auf dem Sofa sitzen und Chips essen, für unseren Körper ist das eine Qual. Zumindest dann, wenn es zu oft passiert. Wesentlich interessanter und besser sind sportliche Aktivitäten, die wir alle machen sollten. Also nicht nur gesunde Menschen, auch Diabetikern wird es empfohlen. Es senkt nämlich den Blutdruck, nimmt den Kampf gegen schlechte Blutfette auf und stärkt das Herz. Außerdem zeigt auch der Gewichtsverlust positive Effekte, der durch den Kalorienverbrauch entsteht. Verblüffend: Sport wirkt bis zu zwei Tage nach. Das heißt, auch im Ruhezustand wird Zucker aus dem Blut gezogen (von den Muskeln) und leere Speicher neu befüllt. Einen Unterschied gib es dann aber doch, nämlich die Vorbereitung.

     

    Stoffwechsel anpassen

    Leidet jemand an Diabetes, dann muss er vor Antritt körperlicher Aktivitäten den Stoffwechsel anpassen. Bei anderen Menschen (also ohne der Zuckerkrankheit) geschieht das automatisch. Diese Punkte sind sehr wichtig, denn ansonsten kann es zu einer Hypo- oder Hyperglykämie kommen (niedriger oder hoher Blutzuckerspiegel). Folgende Aspekte sind besonders zu beachten:

    – Den Blutzucker häufiger als üblich messen

    – Wer Insulin spritzt, der muss dies reduzieren (etwa ein Drittel weniger, wenn es eine 5-stündige Wanderung werden soll)

    – Ist der Blutzucker vor Antritt der Sportart zu niedrig, dann ist der Zufuhr von Kohlenhydraten das A und O

    – Plant man ganztägige Aktivitäten, dann ist ein Sportset Pflicht. Darin sind unter anderem ein Messgerät, Traubenzucker, ein Notfallmedikament und Müsliriegel enthalten.

     

    Tägliche Aufnahme von Kohlenhydraten

    Experten raten für jede halbe Stunde Sport zu einer Broteinheit Kohlenhydraten. Das ist zum Beispiel ein Apfel, eine halbe Banane, ein halbes Stück Brot oder ganz einfach 12 Gramm. Erhöhte Vorsicht ist bei blutzuckersenkenden Medikamenten geboten. Unter Umständen können die enthaltenen Sulfonylharnstoffe eine Unterzuckerung (Hypoglykömie) hervorrufen. Dies resultiert in Symptomen wie Heißhunger, Unwohlsein, Unruhe und Schwitzen. Trotz dieses Risikos dürfen die Tabletten aber nicht für den Sport reduziert oder gar abgesetzt werden.

     

    Diabetes mit Folgeerkrankungen

    Manche Menschen haben durch den Diabetes Folgeerkrankungen (beispielsweise Amputationen oder Nierenschäden) erlitten. Ein Freifahrtschein für den Verzicht auf Sport ist das aber nicht, man muss es nur mit dem behandelnden Arzt absprechen. Vor allem bei extremeren Sportarten wie Fallschirmspringen oder Tauchen ist dieser Schritt unverzichtbar.

    Mit medizinischer Hilfe und ein paar Tipps können also auch Diabetiker „bedenkenlos“ Sport betreiben.

  • Zu viel Sport macht dick

    Zu viel Sport macht dick

    Zeigt die Waage zu viel an, dann ist es Zeit für ein paar Pfunde weniger. Das A und O ist natürlich Sport, man empfiehlt es von allen Seiten und sorgt für einen dauerhaften Erfolg. Aber gibt es auch hier eine Grenze? Ja, zu viel davon belastet den Körper negativ und es kann zu gesundheitlichen Schäden kommen. Eine neue Studie geht sogar noch weiter, denn zu viel des Guten kann auch die Waage steigen lassen. Das klingt schockierend, entspricht aber aufgrund einer durchgeführten Untersuchung der Wahrheit. Viel Sport bringt also nicht automatisch den gewünschten Effekt, es kommt auf wesentlich mehr Punkte an.

    Ergebnis entsprach genau dem Gegenteil

    Die Studie wurde vom Institut für Ernährung & Gesundheitsförderung der Arizona State University ins Leben gerufen. Die Wissenschaftler nahmen 81 übergewichtige Frauen her, die zwischen 25 und 40 Jahre alt waren. Bis zu diesem Zeitpunkt waren alle Sportmuffel, für den Test mussten sie aber drei Monate lang aufs Laufband. Der Umfang dieses Trainings betrug dreimal in der Woche je 30 Minuten. Während dieser Zeit wurden natürlich alle beaufsichtigt. Eigentlich wollte man beweisen, dass ein solches Ausdauertraining für eine hohe Fettverbrennung bei Frauen mit einem hohen Körperfettanteil sorgt. Doch in Wirklichkeit kam es genau anders, viele Probanden verloren nur sehr wenig Körperfett. Für 55 der Teilnehmer war es noch ernüchternder, ihr Anteil war höher als vor der Untersuchung. Nun stellten sich die Forscher die Frage aller Fragen, die Antwort kam jedoch relativ schnell zum Vorschein.

    Mit Sport und Diät zum Erfolg

    Nach dem Laufbandtraining waren alle Frauen erschöpft und hungrig. Alle griffen nach Ende des Trainings zu großen Portionen, um sich eine Art Belohnung zu gönnen. Den Heißhunger konnte man einfach nicht überwinden. Und genau hier liegt das Problem, denn Sport verbrennt in der Regel nicht so viel Kalorien, um sich ein deftiges Essen erlauben zu können. 30 Minuten am Laufband (350 Kilokalorien) wäre die Ausbeutung eines Schokoriegels. Die Probanden hätte also zusätzlich zum Sport ihre Ernährung umstellen müssen.

    Die Studie zeigt, dass Sport alleine kein Erfolgsrezept ist. Nur wer auch eine Diät anhängt beziehungsweise aufs Essen achtet, kann langfristig Erfolg haben.