Schlagwort: Hygiene

  • Herpes simplex an Lippen und Genitalien ist ansteckend

    Herpes simplex an Lippen und Genitalien ist ansteckend

    Die mit juckenden und brennenden Bläschen einhergehende Erkrankung wird kurz als Herpes bezeichnet. Genau genommen handelt es sich um Herpes simplex, eine Virusinfektion, die weltweit verbreitet ist und vor allem an den Lippen und Genitalien auftritt. Herpes simplex ist ansteckend.

     

    Viren, Krankheitsbild von Herpes simplex

    Zwei Virenarten sind für Herpes verantwortlich, das HSV-1 und HSV-2. Diese Viren bevorzugen speziell den Menschen. Dabei bleiben sie nach der Erstinfektion lebenslang im Körper. Während der meisten Zeit befinden sie sich im Ruhezustand, bilden keine sichtbare Erkrankung aus. Bei herabgesetzter Körperabwehr, wie bei Erkältungen, in Begleitung von Geschlechtskrankheiten und anderen Faktoren werden sie aktiv. An befallenen Stellen, den Lippen oder Genitalien, bilden sich Rötungen, die spannen, dann Bläschen aus, die sich schnell verdichten, schließlich verschorfen. Die Herpes-Ausbrüche werden von heftigem Brennen, Jucken bis zu Schmerzen begleitet. Zur Behandlung werden heute sehr wirksame antivirale Mittel, Salben und Gele, eingesetzt.

     

    Infektion mit Herpes simplex

    Die erste Infektion kann ohne Symptome verlaufen. HSV-1 wird durch Speichel und Schmierinfektion übertragen, ist hierzulande bei bis zu 95 % Menschen im Körper. HSV-2 überträgt sich bei engem Schleimhautkontakt und ist besonders im Sexualkontakt übertragbar. Allerdings bedrohlich bis lebensbedrohlich oder mit Spätfolgen verbunden ist die Herpes-Infektion für Säuglinge und Menschen, die nach Operationen, Blutverlust, schweren Erkrankungen geschwächt sind. Aus diesem Grund sollte wer Kenntnis eines beim Lippenherpes hat, beim Umgang mit dem Baby einen Mundschutz tragen und jeweils die Hände sehr gründlich reinigen. Beim Genitalherpes ist entsprechend hohe Hygiene und sexueller Verzicht bis zum Abklingen angesagt.

     

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  • Das Zervixkarzinom – die dritthäufigste Krebserkrankung bei Frauen

    Das Zervixkarzinom – die dritthäufigste Krebserkrankung bei Frauen

    Das Zervixkarzinom ist eine Krebsart. Die Zahlen machen Angst. Jedes Jahr sterben in Deutschland circa 1600 Frauen am Gebärmutterkrebs. Weltweit (in dieser Zeitspanne) circa eine halbe Million. Einer letztendlichen Erkrankung kann nicht zu 100% vorgebeugt, dennoch die Gefahr reduziert werden. Immerhin wird diese Art von Krebs oftmals nicht nur genetisch, sondern auch durch eine Infektion mit Viren ausgelöst.

    Wer sich impfen lässt, kann seinen Schutz damit erhöhen. Allein die entsprechenden Maßnahmen haben dafür gesorgt, dass das Risiko, an Gebärmutterkrebs zu erkranken, damit um 50% gesenkt werden konnte.

    HPV und die Gefahren

    Vergleichsweise junge Untersuchungen zeigen, dass nicht nur eine Veranlagung, sondern auch die Infektion mit HPV die mitunter tödliche Krankheit hervorrufen kann. Hierbei werden die Zellabläufe gestört und das Erbgut der jeweiligen Zelle beschädigt. Der Krebs wächst vor allem auch deshalb, weil sich die betroffenen Zellen vor allem im Bereich der Gebärmutter gut vermehren können.

    Daher ist die Entscheidung, sich impfen zu lassen, um damit das eigene Risiko zu minimieren, verständlich.

    Wie kann einer Entstehung von Gebärmutterhalskrebs noch vorgebeugt werden?

    Wer die Verbindung zwischen HPV und dem Zervixkarzinom sieht, erkennt schnell, dass es wichtig ist, sich gegen eine Infektion zu schützen. Neben der Impfung ist es daher unerlässlich zu wissen, dass auch eine hohe Anzahl von Sexualpartnern dazu beitragen kann, sich zu infizieren. Des Weiteren sollten Sie wissen, dass:

    • ein Hygienemangel im Bereich der Genitalien
    • Geschlechtskrankheiten, die die Schleimhäute der Frauen anfällig für Infektionen machen
    • ein belastetes bzw. geschwächtes Immunsystem
    • mehrere Entbindungen

    das Risiko, an Gebärmutterkrebs zu erkranken, erhöhen.

    Lassen Sie sich regelmäßig untersuchen! – Routinekontrollen als wichtige Vorsorge

    Egal, ob Sie zu einer Risikogruppe für Gebärmutterkrebs gehören oder nicht: Sie sollten sich in jedem Falle von Ihrem behandelnden Frauenarzt in regelmäßigen Abständen untersuchen lassen. Eine Impfung schützt nicht zu 100%!

    Die Untersuchung ist nicht schmerzhaft. Der Arzt entnimmt lediglich eine Zellprobe vom Muttermund und dem Gebärmutterhalskanal und untersucht diese unter einem Mikroskop. Hierbei wird -mit dem so genannten PAP-Test- schnell ersichtlich, ob sich Zellen in ungewöhnlicher Weise verändert haben. Für den Fall, dass Auffälligkeiten auftreten sollten, werden seitens des behandelnden Arztes weitere Untersuchungen, beispielsweise mit Hinblick auf das Stadium des Krebses oder Metastasen, angestellt.

    So wird ein Zervixkarzinom behandelt

    Die Art der Behandlung eines Gebärmutterkrebses hängt im Wesentlichen von dessen Stadium ab. Hier gilt, wie bei vielen anderen Krebsarten auch: je früher die Veränderung erkannt wird, umso besser.

    Warten, OP, Strahlentherapie oder Chemo? – Vertrauen Sie Ihrem Arzt!

    Zugegeben: zu wissen, dass sich die Zellen in der Gebärmutter auf ungewöhnliche Art und Weise verändert haben, ist beunruhigend. Dennoch sollten Sie Ihrem Arzt vertrauen, wenn dieser zum Abwarten rät. Viele Veränderungen bilden sich nach einiger Zeit von selbst wieder zurück und müssen nicht operiert oder weiter behandelt werden.

    Sollte bei Ihnen jedoch eine chronische Vorstufe festgestellt werden oder es sich um einen eher kleinen und oberflächlichen Tumor handeln, muss das betroffene Gewebe (und eventuell auch Lymphknoten und sogar die Eierstöcke) entnommen werden. Ausschlaggebend ist hier jedoch immer der individuelle Fall.

    Eine Strahlentherapie kommt immer dann zum Tragen, wenn eine Operation nicht mehr durchgeführt werden kann. Leider sind mit dieser Art der Behandlung mitunter starke Nebenwirkungen verbunden.

    Die Chemotherapie wird hingegen eingesetzt, um die Teilung der Zellen im Tumor (und damit das Wachstum) zu stoppen.

    Fazit

    Beim Gebärmutterhalskrebs handelt es sich um eine Krankheit, die schon in vergleichsweise jungen Jahren vorkommen kann. So steigt das Risiko für Frauen ab dem 35. Lebensjahr. Wichtig ist es jedoch auch zu wissen, dass nicht jede HPV Infektion bedeuten muss, später auch von einem Zervixkarzinom betroffen zu sein.

    Da diese Erkrankung jedoch oftmals, besonders zu Beginn, aufgrund mangelnder Symptome nicht auffällig wird, erfahren die Betroffenen oft durch einen Zufallsbefund während einer Routineuntersuchung von ihrer Lage.

     

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  • Das Zervixkarzinom – die dritthäufigste Krebserkrankung bei Frauen

    Die Zahlen machen Angst. Jedes Jahr sterben in Deutschland circa 1600 Frauen am Gebärmutterkrebs. Weltweit (in dieser Zeitspanne) circa eine halbe Million. Einer letztendlichen Erkrankung kann nicht zu 100% vorgebeugt, dennoch die Gefahr reduziert werden. Immerhin wird diese Art von Krebs oftmals nicht nur genetisch, sondern auch durch eine Infektion mit Viren ausgelöst.

    Wer sich impfen lässt, kann seinen Schutz damit erhöhen. Allein die entsprechenden Maßnahmen haben dafür gesorgt, dass das Risiko, an Gebärmutterkrebs zu erkranken, damit um 50% gesenkt werden konnte.

    HPV und die Gefahren

    Vergleichsweise junge Untersuchungen zeigen, dass nicht nur eine Veranlagung, sondern auch die Infektion mit HPV die mitunter tödliche Krankheit hervorrufen kann. Hierbei werden die Zellabläufe gestört und das Erbgut der jeweiligen Zelle beschädigt. Der Krebs wächst vor allem auch deshalb, weil sich die betroffenen Zellen vor allem im Bereich der Gebärmutter gut vermehren können.

    Daher ist die Entscheidung, sich impfen zu lassen, um damit das eigene Risiko zu minimieren, verständlich.

    Wie kann einer Entstehung von Gebärmutterhalskrebs noch vorgebeugt werden?

    Wer die Verbindung zwischen HPV und dem Zervixkarzinom sieht, erkennt schnell, dass es wichtig ist, sich gegen eine Infektion zu schützen. Neben der Impfung ist es daher unerlässlich zu wissen, dass auch eine hohe Anzahl von Sexualpartnern dazu beitragen kann, sich zu infizieren. Des Weiteren sollten Sie wissen, dass:

    • ein Hygienemangel im Bereich der Genitalien
    • Geschlechtskrankheiten, die die Schleimhäute der Frauen anfällig für Infektionen machen
    • ein belastetes bzw. geschwächtes Immunsystem
    • mehrere Entbindungen

    das Risiko, an Gebärmutterkrebs zu erkranken, erhöhen.

    Lassen Sie sich regelmäßig untersuchen! – Routinekontrollen als wichtige Vorsorge

    Egal, ob Sie zu einer Risikogruppe für Gebärmutterkrebs gehören oder nicht: Sie sollten sich in jedem Falle von Ihrem behandelnden Frauenarzt in regelmäßigen Abständen untersuchen lassen. Eine Impfung schützt nicht zu 100%!

    Die Untersuchung ist nicht schmerzhaft. Der Arzt entnimmt lediglich eine Zellprobe vom Muttermund und dem Gebärmutterhalskanal und untersucht diese unter einem Mikroskop. Hierbei wird -mit dem so genannten PAP-Test- schnell ersichtlich, ob sich Zellen in ungewöhnlicher Weise verändert haben. Für den Fall, dass Auffälligkeiten auftreten sollten, werden seitens des behandelnden Arztes weitere Untersuchungen, beispielsweise mit Hinblick auf das Stadium des Krebses oder Metastasen, angestellt.

    So wird ein Zervixkarzinom behandelt

    Die Art der Behandlung eines Gebärmutterkrebses hängt im Wesentlichen von dessen Stadium ab. Hier gilt, wie bei vielen anderen Krebsarten auch: je früher die Veränderung erkannt wird, umso besser.

    Warten, OP, Strahlentherapie oder Chemo? – Vertrauen Sie Ihrem Arzt!

    Zugegeben: zu wissen, dass sich die Zellen in der Gebärmutter auf ungewöhnliche Art und Weise verändert haben, ist beunruhigend. Dennoch sollten Sie Ihrem Arzt vertrauen, wenn dieser zum Abwarten rät. Viele Veränderungen bilden sich nach einiger Zeit von selbst wieder zurück und müssen nicht operiert oder weiter behandelt werden.

    Sollte bei Ihnen jedoch eine chronische Vorstufe festgestellt werden oder es sich um einen eher kleinen und oberflächlichen Tumor handeln, muss das betroffene Gewebe (und eventuell auch Lymphknoten und sogar die Eierstöcke) entnommen werden. Ausschlaggebend ist hier jedoch immer der individuelle Fall.

    Eine Strahlentherapie kommt immer dann zum Tragen, wenn eine Operation nicht mehr durchgeführt werden kann. Leider sind mit dieser Art der Behandlung mitunter starke Nebenwirkungen verbunden.

    Die Chemotherapie wird hingegen eingesetzt, um die Teilung der Zellen im Tumor (und damit das Wachstum) zu stoppen.

    Fazit

    Beim Gebärmutterhalskrebs handelt es sich um eine Krankheit, die schon in vergleichsweise jungen Jahren vorkommen kann. So steigt das Risiko für Frauen ab dem 35. Lebensjahr. Wichtig ist es jedoch auch zu wissen, dass nicht jede HPV Infektion bedeuten muss, später auch von einem Zervixkarzinom betroffen zu sein.

    Da diese Erkrankung jedoch oftmals, besonders zu Beginn, aufgrund mangelnder Symptome nicht auffällig wird, erfahren die Betroffenen oft durch einen Zufallsbefund während einer Routineuntersuchung von ihrer Lage.

  • Vogelgrippe (H5N8) ist zurück – das sollten Sie beachten

    Vogelgrippe (H5N8) ist zurück – das sollten Sie beachten

    Nach Rückkehr der Vogelgrippe waren zunächst ausschließlich Wildvögel betroffen. Allerdings breitet diese sich zwischenzeitlich auch auf Nutztiere aus. Vogelgrippe ist hoch ansteckend.

     

    Menschen bisher noch nicht von Vogelgrippe betroffen

    Aktuell kursiert der Virensubtyp H5N8. Jedoch ist dieser laut Experten für den Menschen ungefährlich. Das Friedrich-Loeffler-Institut berichtet, dass eine Gefahr eher von den Typen H7N9 und H5N1 ausgehen würde.

     

    Dennoch sind Vorsichtsmaßnahmen geboten. Ein direkter Kontakt mit verendeten Tieren sollte gemieden werden. Liegt ein derartiger Fall vor oder wurden tote Wildvögel gefunden, so sind umgehend die Behörden zu informieren.

     

    Gefahr für den Weihnachtsbraten?

    Zahlreiche Verbraucher sind beunruhigt, ob der traditionelle Weihnachtsbraten in diesem Jahr ausfallen muss. Ist eine Ansteckung durch den Verzehr von Ente, Gans oder Pute möglich? Seitens des Bundesinstituts für Risikobewertung ergeht eine großflächige Entwarnung. Zwar sei theoretisch eine Ansteckung möglich, aber dennoch äußerst unwahrscheinlich.

     

    Wie das Immunsystem arbeitet

    Menschen sind jeden Tag einer Unmenge von Erregern ausgesetzt. Demnach sind insbesondere in der Küche einige Hygieneregeln einzuhalten. In rohem Geflügelfleisch finden sich gehäuft Krankheitserreger, beispielsweise Salmonellen.

     

    Darauf ist unbedingt zu achten:

    1. Rohes Geflügel sollte stets getrennt von weiteren Nahrungsmitteln gelagert und zubereitet werden. Dies hat insbesondere dann Gültigkeit, wenn die diese aus Rohkost oder Salaten bestehen.
    2. Nach der Zubereitung von rohem Geflügel sind dringendst die Hände sehr gründlich mit warmen Wasser und der Verwendung von Seife zu säubern.
    3. Dazu benötigte Gerätschaften sollten ebenfalls gründlich mit Spülmitteln und warmem Wasser gereinigt werden. Dasselbe gilt für Oberflächen, die mit dem rohen Geflügel in Berührung kamen.
    4. Vorhandenes Auftauwasser sowie Materialien, die als Verpackung dienten, bedürfen einer umgehenden Entsorgung.
    5. Geflügel soll stets gut gegart werden. Dabei muss auf das Erreichen von einer Kerntemperatur von 70 Grad Celsius für wenigstens zwei Minuten geachtet werden.
    6. Für den Verzehr von Eiern gilt, diese so lange zu kochen, bis das Eigelb und Eiweiß fest geworden sind.

     

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    Quellen:

    Medienmitteilung vom Bundesrat (Schweiz)

  • Geflügel und Eiprodukte – Ansteckungsgefahr bei Geflügelprodukten

    Geflügel und Eiprodukte – Ansteckungsgefahr bei Geflügelprodukten

    Ansteckungsgefahr bei Geflügelprodukten: Nach dem jüngsten Fall von Vogelgrippe in Sachsen wird die Angst der Bevölkerung größer, an dem Virus selbst zu erkranken. Die Voraussetzung, um sich mit dem Virus anzustecken, besteht in einem direkten Kontakt mit Geflügel, das infiziert ist. So unwahrscheinlich dieser Kontakt ist, macht es dennoch Sinn, einige Hygieneregeln in den Alltag mit aufzunehmen.

     

    Wahrscheinlichkeit, das Virus zu bekommen

    Der Verzehr von Eiern und Geflügelfleisch löst in aller Wahrscheinlichkeit keine Übertragung des Virus Vogelgrippe aus. Eine Panikwelle sei aus diesem Grund unbegründet. In diesem Punkt sind sich alle wichtigen Institute wie das BfR, das RKI sowie das FLI einig. Dennoch empfehlen Experten gewisse Schutzmaßnahmen.

     

    Wer ist gefährdet?

    Da eine Übertragung der Vogelgrippe nur durch den direkten Kontakt übertragen werden kann, sind vor allem die Menschen gefährdet, die in engem Kontakt zu Geflügel stehen. Allerdings sei auch dann die Wahrscheinlichkeit schwindend gering. Das geringe Risiko an der Vogelgrippe zu erkranken, ergibt sich daraus, dass es weltweit über hundert Millionen erkrankte Vögel gibt. Jedoch sind bisher nur wenige hundert Menschen erkrankt.

     

    Empfehlungen des RKI bezüglich

    Die Vermeidungsstrategie bei Geflügel ist nicht unbedingt von Nöten. Allerdings empfiehlt das Robert-Koch-Institut Geflügelmärkte in betroffenen Regionen zu meiden. Ebenso sollten Sie keine toten Vögel berühren und die Hände regelmäßig waschen. Gerade wild lebende Vögel sollten vermieden werden. Nicht nur der direkte Kontakt ist bei dem Wild zu umgehen, auch mit den Schuhen sollten Sie Vögel in der freien Wildbahn nicht berühren. Zwar seien selbst gehaltene Hühner weniger von dem Virus gefährdet. Jedoch sollte auch im privaten Bereich verstärkt auf die Hygiene geachtet werden.

     

    Ansteckungsgefahr bei Geflügelprodukten?

    Eine Ansteckung über Geflügelprodukte ist zwar nicht auszuschließen. Dennoch gebe bisher keine Belege für die Gefahren durch rohe Eier oder Geflügelprodukte. Um das Risiko weiterhin gering zu halten, sollten etwaige Produkte von anderen Lebensmitteln getrennt gelagert werden. Darüber hinaus sollte die Zubereitung getrennt erfolgen. Ebenso ist eine gründliche Reinigung der Arbeitsflächen ratsam. So wird eine Vermehrung der Keime verhindert.

     

    Weiterführende Links und Quellen:

    BfR Mitteilung Nr. 032/2016 PDF:
    Aktueller Vogelgrippe-Ausbruch: Virusübertragung (H5N8) durch den Verzehr von Geflügelfleisch und Geflügelfleischprodukten unwahrscheinlich

     

  • Wie Parasiten Ihre Gesundheit negativ beeinflussen

    Wie Parasiten Ihre Gesundheit negativ beeinflussen

    Ein Parasitenbefall lässt sich schwer erkennen, da die Symptome unterschiedlich und unspezifisch sind. Sehr wenige Ärzte können den Befall von Parasiten erkennen. Schliesslich werden des Öfteren die Symptome mit denen von anderen Erkrankungen verwechselt und eine falsche Therapie eingeleitet. Parasiten ernähren sich immer von einem Wirt. Dabei kann es sich um einen Menschen, ein Tier oder auch eine Pflanze handeln. Daher wird sich über kurz oder lang auch immer ein Vitamin- und Nähstoffmangel einstellen. Hieraus können sich viele Krankheiten entwickeln. Wobei es sich auch zum Teil um sehr ernsthafte Erkrankungen handeln kann.

     

    Wie gelangen Parasiten in den Körper?

    Parasiten nisten sich ein, indem sie über den Blutkreislauf oder über die Lymphe in den Körper eindringen. Von dort aus befallen sie die Organe und das Gewebe. Dadurch können Entzündungen entstehen. Das befallene Organ kann ernsthaft erkranken.

    Kommt es zu einer chronischen Erkrankung, kann im schlimmsten Fall das komplette Organ zerstört werden. Ferner leidet das Immunsystem enorm unter dem Zustand. Infolgedessen erfährt dieses eine komplette Überlastung.

    In diesem Zustand treten unterschiedliche Symptome auf, die jedoch nicht mit dem Befall von Parasiten in Verbindung gebracht werden. Auf die Symptome abgestimmte Therapien bringen selten eine Besserung, da nicht gegen den Auslöser vorgegangen wird. Daraus resultiert ein ungehemmtes Ausbreiten der Parasiten.

    Parasiten können im ganzen Körper Schaden anrichten

    Parasiten können sich im gesamten Körper ausbreiten. Sie befallen Organe und sorgen dafür, dass diese ihre Aufgabe nicht mehr übernehmen können. Ferner befallen sie

    • das Blut
    • die Muskeln
    • das Gewebe
    • die Bauchspeicheldrüse
    • die Augen
    • die Gebärmutter und
    • das Hirn.

    Durch diese Problematik gestaltet es sich äußerst schwierig, vorhandene Parasiten zu erkenne und zu diagnostizieren. Therapeut und Patienten stehen nicht selten vor einem Rätsel. Besteht der Verdacht auf Parasitenbefall, kann es sinnvoll sein, einen Arzt aufzusuchen. Dieser sollte sich insbesondere im Bereich der Parasitore spezialisiert haben.

    Die Symptome der Parasiten

    Zur Diagnostizierung von Parasiten erfolgt in der Regel erfolgt seitens des Arztes eine Stuhluntersuchung. Allerdings ist diese Diagnostik nicht sehr zuverlässig. Würmer lassen sich meistens nur dann erkennen, wenn eine Eiablage erfolgt ist. Da Würmer in den Schleimhäutet versteckt und verankert sind, können diese nicht hundertprozentig anhand einer Stuhlprobe erkannt werden.

     

    Erfolgt eine Stuhlprobe, sollte diese stets in unterschiedlichen Abständen erfolgen. Jedoch zeigen nicht alle Patienten Symptome bei einem Befall. Sichere Symptome für einen Befall von Parasiten können sein

    • Lebensmittelallergien
    • Mangel an roten Blutkörperchen
    • Völlegefühl
    • Blutablagerungen im Stuhl
    • Durchfall oder Verstopfung
    • Blähungen
    • Abgehende Winde
    • Juckreiz am After
    • Übelkeit und Erbrechen
    • Chronisch Müde/Schlafstörungen

     

    Dies ist nur eine kleine Auswahl davon, wie Parasiten Ihre Gesundheit negativ beeinflussen können. Überdies können sich zahlreiche weitere Symptome einstellen und den Patienten das Leben so richtig schwermachen.

    Hygiene ist das A & O

    Um eine Ansteckung zu verhindern, ist Hygiene extrem wichtig. Nach jedem Gang auf die Toilette ist es unbedingt notwendig, sich gründlich die Hände zu waschen. Wer Hund oder Katze besitzt, muss regelmäßig dafür sorgen, dass die Tiere auf einen Wurmbefall untersucht und entsprechend behandelt werden.

     

    Leider können diese Parasiten sich vom Tier auf den Menschen übertragen. Obst und Gemüse sollten niemals ungewaschen verzehrt werden. Sie bieten den perfekten Nährboden für Parasiten. Ferner wird empfohlen, auf den rohen Verzehr von Fleisch, Fisch, Rohmilch und Eier zu verzichten. Hier besteht die Gefahr der Übertragung von Parasiten.

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