Schlagwort: Hygiene

  • Was bedeuten weiße Flecken auf der Haut?

    Was bedeuten weiße Flecken auf der Haut?

    Im Sommer, wenn die Haut von der Sonne gebräunt ist, dann fallen weiße Flecken auf der Haut besonders auf und sie leuchten wie kleine Inseln auf der Hautoberfläche. Die meisten Betroffenen schenken diesen Flecken jedoch keine große Beachtung und halten sie für eine Pigmentstörung. Weiße Flecken auf der Haut können aber auch Hautpilze sein, und dieser sogenannte Pityriasis versicolor, wie der Hautpilz medizinisch korrekt heißt, ist keine Seltenheit, sondern tritt sehr häufig auf. Die Infektion mit dem Pilz ist harmlos, aber sie kann nicht nur für weiße Flecken auf der Haut sorgen, sondern auch das Hautbild verändern.

    Was begünstigt den Pilz?

    Der Pilz, der für die weißen Flecken auf der Haut sorgt, gehört zur Familie der Hefepilze, und besonders betroffen sind jüngere Menschen um die 20. Jeder Mensch trägt Hefepilze in sich, aber nicht bei jedem kommen sie auch an die Oberfläche, der Pityriasis versicolor macht da eine Ausnahme, denn er zeigt sich eben durch weiße Flecken auf der Haut. Der Pilz mag fettige Haut besonders gern und auch zu enge Kleidung, mangelnde Hygiene, Schweiß und Sonnenschutzmittel sorgen dafür, dass der Pilz sich ungehindert ausbreiten kann. Wer im Sommer stark schwitzt und dann auf die Haut Sonnencreme aufträgt, der füttert den Pilz regelrecht und sollte sich dann nicht über die weißen Flecken wundern, die auf der Haut entstehen.

    Weiße Flecken auch im Winter

    Weiße Flecken auf der Haut im Sommer werden zu braunen Flecken auf der Haut, wenn es kalt wird. Diese brauen Flecken werden ebenfalls vom gleichen Hefepilz ausgelöst und sie können im Durchschnitt so groß wie Münzen werden. Wenn diese Flecken an einigen Stellen zusammenwachsen, dann kann sich der Betroffene sicher sein, dass es sich um den Hautpilz handelt. Je nach Hauttyp kann der Pilzbefall auch extrem sein, sodass zum Beispiel der ganze Rücken befallen ist. Bei anderen sind nur winzige braune Punkte zu sehen und selbst der Hautarzt hat in diesen Fällen Probleme, die richtige Diagnose zu stellen.

    Pilz oder nicht – der weiße Flecken Selbsttest bringt es an den Tag

    Wenn sich weiße Flecken auf der Haut zeigen, dann kann jeder der betroffen ist, mit einem einfachen und schnellen Test feststellen, ob es sich nur um eine Pigmentstörung oder ob es sich tatsächlich um einen Pilzbefall handelt. Für diesen Test wird nichts weiter als ein herkömmliches Wattestäbchen gebraucht, mit dem dann über den Fleck gerieben wird. Wenn sich dabei Schuppen abheben, dann handelt es sich eindeutig um einen Hautpilz, denn eine Pigmentstörung kann nicht schuppen. Fällt der Test positiv auf Schuppen aus, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass es sich um einen Hautpilz handelt, aber es können auch andere Hautkrankheiten infrage kommen. Möglich wäre zum Beispiel Neurodermitis, aber ob es sich um diese Hautkrankheit handelt, das kann nur ein Dermatologe mit einer speziellen Lampe genau feststellen.

    Ist der Hautpilz ansteckend?

    Ansteckend ist der Hefepilz Pityriasis versicolor nur dann, wenn zwei Menschen den gleichen Hauttyp aufweisen. Es wird immer wieder darüber diskutiert, ob ein Besuch in der Sauna, im Schwimmbad oder in einem Solarium mit dem Pilz anstecken kann. Damit es zu einer Ansteckung kommt, müssen drei Kriterien erfüllt werden. Zum einen muss es zu einem direkten Hautkontakt mit einer Person kommen, die weiße Flecken auf der Haut und damit auch den Pilz hat, zum anderen muss diese Person bei einem Kontakt stark schwitzen. Wenn die Haut dann auch noch fettig ist, dann kann eine Infektion mit dem Hautpilz nicht ausgeschlossen werden. Behandelt wird der Hautpilz mit einem Antipilzmittel, das Alkohol enthält und das auf die Haut aufgetragen wird. Der Alkohol löst die fettige Schicht auf der Haut und nimmt dem Pilz damit seine Nahrungsgrundlage.

    Bild: © Depositphotos.com / buecax

  • Dornwarzen – unangenehm, aber harmlos

    Dornwarzen – unangenehm, aber harmlos

    Dornwarzen oder Stechwarzen sind harmlos, aber diejenigen, die eine solche Warze haben, wollen sie so schnell wie eben möglich wieder loswerden. Das hat seinen Grund, denn Dornwarzen entstehen mit Vorliebe unter dem Fuß und an den Stellen, an denen besonders viel Druck ausgeübt wird. Für die Betroffenen bedeutet das, sie haben eine vollkommen harmlose Warze unter dem Fuß, aber beim Gehen und Stehen trotzdem große Schmerzen. Dornwarzen entstehen durch eine Infektion mit dem sogenannten humanen Papillomavirus. Das Virus dringt durch kleine Verletzungen oder Risse in den Fuß ein und es können Wochen oder sogar Monate vergehen, bis sich die Dornwarze bildet.

    Achtung Ansteckungsgefahr

    Die Viren, die Dornwarzen auslösen, halten sich bevorzugt in einer warmen und feuchten Umgebung auf, wie zum Beispiel in einem Schwimmbad, in Umkleideräumen oder in Duschräumen. Es reicht schon aus, eine kleine Wunde am Fuß oder auch Schweißfüße zu haben, um eine Infektion auszulösen, die aber nicht in allen Fällen auch zu einer Dornwarze führt. Viele bemerken es auch gar nicht, dass sich eine Warze gebildet hat, aber in den meisten Fällen verursachen Dornwarzen Schmerzen. Dornwarzen sind grau oder auch bräunlich-gelb und meist flach, in der Regel bilden sie sich an den Zehen, am Fußballen oder auch an der Ferse. Wenn sie unter dem Fuß zu finden sind, dann machen sie besonders viel Probleme, denn durch den permanenten Druck beim Gehen oder Stehen wachsen die dornähnlichen Fortsätze der Warze nach innen, was dann zu Schmerzen führt.

    Was sind Mosaikwarzen?

    Dornwarzen können nicht nur nach unten, sondern auch nach oben wachsen. Wenn das der Fall ist, dann bilden sich sogenannte Mosaikwarzen auf dem Fuß, die leider nicht einzeln, sondern in großer Zahl auftreten. Diese Warzen können zu einer beträchtlichen Größe anwachsen, die meisten sind aber nicht größer als ein Stecknadelkopf. Auch wenn Mosaikwarzen keine typischen Druckschmerzen verursachen, wie das bei Dornwarzen unter dem Fuß der Fall ist, unangenehm sind diese Warzen trotzdem. Je nach Größe der Warze kann es passieren, dass die Schuhe Druck ausüben, was dann wiederum Schmerzen auslöst.

    Wie werden Dornwarzen behandelt?

    Dornwarzen können auf unterschiedliche Art behandelt werden und nicht immer ist ein Besuch bei einem Arzt erforderlich. Vielfach verschwinden die Warzen von ganz alleine wieder, aber wenn die Schmerzen zu groß werden, dann gibt es in der Apotheke verschiedene Mittel, um die Dornwarzen schnell und schonend wieder zu entfernen. Zu den frei verkäuflichen Mitteln gehören Tinkturen, die die Hornhaut aufweichen, die Warze löst sich dann nach einigen Tagen von selbst auf. Auch eine Kältebehandlung durch spezielle Warzenpflaster ist ein effektives Mittel. Dornwarzen selbst zu behandeln, kann allerdings langwierig sein, denn je nach Behandlungsart dauert es zwölf Wochen, bis die Warze vollständig verschwunden ist.

    Wann sollte ein Arzt die Dornwarzen entfernen?

    Wenn die Selbstbehandlung nicht funktioniert, dann sollte ein Arzt die Warze entfernen. Der Arzt benutzt entweder flüssigen Stickstoff, den Laser oder entfernt die Dornwarze mithilfe des Skalpells. Menschen mit einem geschwächten Immunsystem, geschädigten Nerven im Fuß oder auch alle, die unter Durchblutungsstörungen in den Füßen leiden, sollten Dornwarzen nicht selbst therapieren, sondern immer einen Arzt aufsuchen. Das gilt ganz besonders für Menschen, die unter Diabetes leiden, denn in diesem Fall kann eine Selbstbehandlung gefährlich werden. Auch Versuche, die Dornwarze mit der Hilfe eines Hornhauthobels zu entfernen, sind nicht zu empfehlen, denn das kann zu schweren Verletzungen führen.

    Wie kann man vorbeugen?

    Damit erst gar keine Dornwarzen entstehen können, ist es ratsam, im Schwimmbad, in öffentlichen Duschräumen oder auch in der Sauna Badelatschen zu tragen. Auch ein desinfizierendes Fußbad nach dem Besuch des Schwimmbads ist eine effektive Möglichkeit, um Dornwarzen zu verhindern. Grundsätzlich gilt, je besser die Fußhygiene, umso größer ist die Chance, keine Dornwarze zu bekommen.

    Bild: © Depositphotos.com / Australis

  • Rauchen schadet auch den Zähnen

    Rauchen schadet auch den Zähnen

    Nicht nur die Lungen und das Herz werden durch das Rauchen belastet, auch die Zähne leiden. Das ist das Ergebnis einer Langzeitstudie des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung in Potsdam. Wer dauerhaft raucht, der muss damit rechnen, dass er seine Zähne einige Jahre eher verliert als derjenige, der noch nie eine Zigarette angefasst hat. Es gibt allerdings auch eine gute Nachricht, denn wer auf das Rauchen verzichtet, der senkt das Risiko bleibender Zahnschäden sehr schnell.

    Das Zahnfleisch leidet

    Noch immer ist Karies die Hauptursache dafür, dass die Zähne krank werden, aber wer raucht, der schadet auf Dauer auch seinem Zahnfleisch. Rauchen ist für Parodontitis das größte Risiko, denn der Zahnverlust bei Rauchern wird in den meisten Fällen durch häufige Zahnfleischentzündungen verursacht. Bis heute lässt sich leider nicht klären, ob rauchen auch Einfluss auf Karies hat. Wer mit Rauchen aufhört, der verringert innerhalb von kürzester Zeit das Risiko, seine Zähne zu schädigen. Allerdings dauert es bis zu zehn Jahre, um den gesundheitlichen Status eines Nichtrauchers zu erreichen.

    Das Ergebnis der Langzeitstudie

    In Deutschland haben 20 % der Raucher in der Altersgruppe zwischen 65 und 74 keine Zähne mehr. Die Langzeitstudie kommt zu dem Schluss, dass es in den nächsten Jahren noch mehr Menschen sein werden, die durch das Rauchen frühzeitig ihre Zähne verlieren. Wer in jungen Jahren raucht und sich diese Sucht frühzeitig wieder abgewöhnt, der wird auch bis ins hohe Alter ein gesundes Gebiss haben. An der Studie der Potsdamer Wissenschaftler nahmen 23.300 Menschen, Raucher und auch Nichtraucher teil, die über einen Zeitraum von mehreren Jahren beobachtet wurden. Die Herausgeber der Studie betonten aber auch, dass nicht nur das Rauchen für einen frühen Zahnverlust sorgen kann, es gibt noch andere Faktoren, wie zum Beispiel eine fehlende Mundhygiene, falsche Ernährung. Auch eine genetische Veranlagung kann dazu führen, dass die Zähne früh ausfallen oder von einem Zahnarzt gezogen werden müssen.

    Rauchen verkürzt das Leben

    Raucher müssen aber nicht nur damit leben das sie früher ihre Zähne verlieren als Nichtraucher, sie müssen auch davon ausgehen, dass ihre Lebenszeit kürzer ist. Rauchen schädigt das Zahnfleisch, aber auch die Atemorgane wie die Lunge und die Bronchien, es schwächt das Herz und ist Gift für die Blutgefäße. Lungenkrebs ist nur eine mögliche Diagnose für alle die Rauchen, auch Herzerkrankungen wie ein Infarkt oder eine Herzkranzverengung stellen ein großes Risiko für Raucher dar.

    Regelmäßig zum Zahnarzt gehen

    Wer trotz aller Gefahren die Hände nicht von der Zigarette lassen kann, der sollte mindestens zweimal im Jahr seine Zähne und vor allem sein Zahnfleisch untersuchen lassen. In diesem Fall können prophylaktische Maßnahmen helfen, die Zähne und das Zahnfleisch gesund zu erhalten. Zusammen mit einer guten und gründlichen Zahnhygiene können Raucher verhindern das sie frühzeitig ihre Zähne verlieren.

    Bild: © Depositphotos.com / thegoatman

  • Wie schädlich sind Narkosemittel für Kinderzähne?

    Wie schädlich sind Narkosemittel für Kinderzähne?

    Kaum jemand geht gerne zum Zahnarzt, denn ein Besuch beim Zahnarzt bedeutet in der Regel Schmerzen. Die meisten Menschen sind dankbar, dass der Arzt zur Betäubungsspritze greift, um die Pein der Behandlung zu lindern. Immer häufiger greifen die Mediziner aber auch zur Spritze, wenn es um Kinderzähne geht. Jetzt fanden Wissenschaftler heraus, dass viele lokale Betäubungsmittel schädliche Folgen für die Kinderzähne haben können. Mehr noch, die lokale Betäubung sorgt für eine negative Entwicklung der Kinderzähne.

    Betäubung der Kinderzähne hemmt den Zellwachstum

    Auch viele Kinder haben schon unangenehme Erfahrungen beim Zahnarzt gemacht und sind entsprechend wenig begeistert, wenn wieder ein Besuch ansteht. Um den Kindern die Angst zu nehmen, verabreichen Zahnärzte bei der Behandlung der Kinderzähne daher gerne ein örtliches Betäubungsmittel, aber diese Mittel stehen jetzt im Verdacht, das Wachstum der Zellen negativ zu beeinflussen. Versuche mit Schweinezähnen, die dem menschlichen Gebiss sehr ähnlich sind, haben gezeigt, dass das Wachstum der Zellen zurückgeht, wenn sie mit einem Betäubungsmittel in Berührung kommen. Besonders schädlich sind die lokalen Betäubungen, wenn sie zum einen in hoher Konzentration und zum anderen über einen längeren Zeitraum verabreicht werden.

    Der Tod der Zellen

    Da immer mehr Kinder auch in Deutschland ein immer schadhafteres Gebiss haben, kommen entsprechend auch immer mehr Betäubungsspritzen zum Einsatz. Diese Betäubungsmittel setzen aber sich in den Zellen der Kinderzähne fest und lösen einen Prozess aus, der schließlich zum Tod der Zellen führt. In der Folge kommt es zu Karies, die Zähne fallen aus oder werden so geschädigt, dass sie gezogen werden müssen. Die Ergebnisse zweier voneinander unabhängigen Studien, die zu diesem Thema in der Schweiz und in Großbritannien durchgeführt wurden, besagen, dass kein Zahnarzt bei der Behandlung der Kinderzähne auf eine Betäubung verzichten muss, aber die Dosis sollte nach Möglichkeit sehr gering sein. Die diversen Mittel, die in Zahnarztpraxen bei der Behandlung von Kinderzähnen eingesetzt werden, können nicht nur bei den Milchzähnen für irreparable Schäden sorgen, das Betäubungsmittel wird in den Zellen gespeichert und dann später auch die bleibenden Zähne schädigen.

    Die Eltern aufklären

    Die Wissenschaftler, die dem negativen Einfluss der Betäubungsmittel auf Kinderzähne auf die Spur gekommen sind, raten Eltern allerdings dringend dazu, ihre Kinder regelmäßig zu Vorsorgeuntersuchungen zum Zahnarzt zu bringen. Eltern sollten außerdem schon früh darauf achten, dass die Kinder nicht zu viel und zu häufig stark gezuckerte Getränke zu sich nehmen. Das Zähneputzen am Morgen und am Abend sollte auch schon bei kleinen Kindern eine Selbstverständlichkeit sein, denn nur eine gute Zahnhygiene kann frühkindliche Schäden an den Zähnen verhindern. Kinder, die es gewohnt sind, sich die Zähne gründlich zu putzen, die werden das auch im Erwachsenenalter tun.

    Bild: © Depositphotos.com / andresr

  • Keime in Flugzeugen – wenn die Krankheit mitfliegt

    Keime in Flugzeugen – wenn die Krankheit mitfliegt

    Eine Welt ohne Keime und Bakterien gibt es nicht. Die Welt ist voll davon, aber vor allem in geschlossenen Räumen fühlen sich die zahlreichen Keime besonders wohl. Ein Flugzeug ist ein solcher Raum, der Keimen alles bietet, was sie zur Entfaltung brauchen: viele Menschen, abgestandene Luft und keine Möglichkeit, für frische Luft zu sorgen. Aber nicht nur Flugzeuge sind ein idealer Nährboten für Keime aller Art, auch in den Flughäfen fühlen sich die Keime zu Hause. Eine Reiseseite im Internet wollte es jetzt genau wissen und hat Mikrobiologen damit beauftragt, 26 Proben an fünf Flughäfen in den USA und in vier Flugzeugen zu sammeln.

    Die Gefahr liegt auf dem Tisch

    Die meisten Fluggäste begegnen den Keimen in besonders großer Zahl, wenn sie das kleine Tischchen an der Rückseite des Vordersitzes ausklappen, denn dieser Tisch ist nach Auskunft der Mikrobiologen der schmutzigste Ort im ganzen Flugzeug. Auf nur einem dieser kleinen Tische wurden im Schnitt 2155 Einheiten von Keimen und Bakterien auf nur einem Quadratzoll gefunden. Nicht viel besser sind die Knöpfe der Wasserspender an den Flughäfen, auf denen 1240 Einheiten gefunden wurden und auch an den Lüftungsschlitzen in den Flugzeugen fanden die Wissenschaftler 285 Einheiten von unterschiedlichen Keimen. 265 Einheiten waren auf dem Spülknopf der Flugzeugtoilette und auch die Schnallen, mit denen im Flugzeug die Sicherheitsgurte geschlossen werden, sind mit 230 Einheiten auf einen Quadratzoll nicht viel besser.

    Keime – Nicht immer gefährlich

    Die gute Nachricht ist, dass nicht alle Keime und Bakterien die gefunden wurden, auch tatsächlich eine Krankheit auslösen können. Von den 26 Proben, die an den Flughäfen und in den Flugzeugen genommen wurden, war keiner der Keime für Menschen gefährlich. Was allerdings bleibt, ist ein ungutes Gefühl und auch ein Gefühl des Ekels, denn es kann durchaus mal der Fall sein, dass sich unter den Keimen und Bakterien auch infektiöse Darmkeime befinden.

    Wie kann man sich schützen?

    Sich komplett vor Keimen zu schützen, ist nicht möglich. In Japan gehört es mittlerweile zum guten Ton, einen Mundschutz zu tragen, aber auch das kann nicht verhindern, dass ein bestimmter Keim oder eine Bakterie den Weg in den Körper findet. Was allerdings schützen kann, das ist Hygiene und wer nicht krank werden möchte, der sollte sich, wann immer es geht, gründlich die Hände waschen. Das gilt auch nach einer Flugreise, denn wer sich direkt nach dem Flug die Hände mit Seife wäscht, der schützt sich vor Keimen aller Art. Nicht schaden kann auch ein Desinfektionsmittel, das es auch in kleinen Sprühflaschen oder in Form von Einwegtüchern zu kaufen gibt. Wer ein sicheres Gefühl haben möchte, sollte den Tisch im Flugzeug mit einem Desinfektionstuch abwischen und wenn man im Flugzeug zur Toilette gehen muss, sind auch die feuchten Tücher eine gute Idee.

    Bild: © Depositphotos.com / AlexBrylov

  • Der Spüllappen als Keimschleuder / Warum Tücher und Schwämme in der Küche regelmäßig ausgetauscht werden sollten

    Baierbrunn (ots) – Hygiene in der Küche ist bei sommerlichen Temperaturen besonders wichtig. Bakterien und andere Keime wachsen besonders gut, wo es warm und feucht ist. Spüllappen und Schwämme sollten dann kürzer als sonst benutzt werden und stets so aufgehängt oder gelagert werden, dass sie trocknen können. „In den Lappen sammeln sich Speisereste und Flüssigkeiten, die Nährstoffe für die Bakterien enthalten“, erklärt Ute Gomm vom aid Infodienst Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz in der „Apotheken Umschau“. Mit einem verkeimten Lappen oder Schwamm Geschirr oder Flächen zu „reinigen“ heißt, die unsichtbaren Erreger sehr wirksam zu verbreiten. Spätestens, wenn sie anfangen zu riechen, sollten Spüllappen ausgetauscht werden. Bei 60 Grad in der Waschmaschine mit Vollwaschmittel werden sie wieder benutzbar.

    Dieser Text ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei.

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    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/52678/3104882