Schlagwort: Implantaten

  • Gesunde und schöne Zähne – schon in der Kindheit die Weichen stellen

    Gesunde und schöne Zähne – schon in der Kindheit die Weichen stellen

    Unsere eigenen Zähne sind wichtig. Das beginnt schon in der Kindheit, denn die Milchzähne legen den Grundstein für die spätere Zahnentwicklung und Zahngesundheit. Dabei werden Zähne oftmals nur als einzelne Bestandteile des Körpers betrachtet, aber nicht als Faktoren, die die gesamte Gesundheit beeinträchtigen können. Entzündungen im Zahnbereich können das Herz angreifen, selbst Demenzerkrankungen werden immer wieder mit Zahnproblemen in Verbindung gebracht. Es ist also wichtig, die Zähne von klein auf zu schützen. Aber wie geht das?

    Abbildung 1: Gesunde und schöne Zähne – mit der richtigen Pflege ist dieser Traum zum Greifen nah.

    Zähne im Kindesalter schützen: Welche Möglichkeiten gibt es?

    Leider gibt es heute noch Eltern, die den Milchzähnen keinen größeren Wert zuschreiben. Dabei beginnt der Zahnschutz bereits mit dem ersten Milchzahn, da nun die wichtigsten Grundlagen für das spätere Leben gesetzt werden:

    • Zahnpflege – Kinder lernen in diesem Alter, dass das tägliche Zähneputzen ein fester Bestandteil des Tages ist. Eltern müssen nun darauf achten, die Zahnpflege als Ritual zu festigen.
    • Zahnarzt – auch die ersten Zahnarztbesuche müssen ab dem ersten Milchzahn stattfinden. Es geht dabei nicht in erster Linie um Reparaturen oder die echte Prophylaxe, sondern darum, den Kindern im jungen Alter zu zeigen, dass Zahnärzte nichts Schlimmes sind.

    Und nur, wer die Milchzähne schon beachtet, der wird erste Anzeichen, die auf Erkrankungen oder Probleme schließen lassen, erkennen. Kariesbefall ist bei Milchzähnen keine Seltenheit, auch die zu zuckerreiche Ernährung spiegelt sind in den Zähnen wider. Zudem gilt:

    • Kiefer – schon an den Milchzähnen und ihrer Stellung können Ärzte erkennen, ob ausreichend Platz im Kiefer vorhanden ist. Spätere Zahnfehlstellungen oder ernste Probleme lassen sich nun meist schon beheben.
    • Bleibende Zähne – sie können durch erkrankte Milchzähne stark geschädigt werden. Die Kariesbakterien dringen unter den Milchzahn und befallen somit auch die bleibenden Zähne.

    Sobald der Zahnwechsel stattgefunden hat, ist es heute üblich, die bleibenden Zähne zu versiegeln. Dies geht aber wiederum nur, wenn die Zahnsubstanz stimmt und etwaige Schäden im Vorfeld behoben wurden. Achten Eltern schon bei ihren Kleinkindern auf eine gute Zahnreinigung, regelmäßige Kontrollen und auf eine zuckerarme und gesunde Ernährung, können sie leicht verhindern, dass die Kinder aufgrund von Behandlungen oder Schmerzen schlechte Erfahrungen beim Zahnarzt machen. Denn auch in diesem Punkt gibt es eine Regel: Bringen Kinder den Zahnarzt mit schlechten Erfahrungen in Verbindung, neigen sie in späteren Jahren dazu, echte Ängste gegen den Zahnarzt zu entwickeln.

    Fehlstellungen beseitigen: ein wichtiger Schritt

    Zahnfehlstellungen können nur unschön aussehen, sie können jedoch auch das allgemeine Wohlbefinden stark beeinträchtigen. Vielfach ist es wesentlich einfacher, die Fehlstellungen möglichst frühzeitig zu beheben. Das liegt nicht allein an dem noch weicheren Kieferknochen, sondern auch daran, dass sich viele Erwachsene eine kieferorthopädische Behandlung nicht mehr zutrauen. Zuletzt spielt ein wichtiger Kostenfaktor mit in die rechtzeitige Behebung. Bei Kindern und Jugendlichen übernehmen die Krankenkassen die Zahnkorrektur, im Erwachsenenalter müssen sie größtenteils selbst übernommen oder über eine Zusatzversicherung gestemmt werden. Und warum ist die Korrektur von Fehlstellungen so wichtig? Ein Überblick:

    • Gebiss – das menschliche Gebiss hat mehr Einfluss auf den gesamten Körper, als viele Menschen glauben. Setzen die Zähne beim Zubeißen nicht plan aufeinander auf, verschiebt sich mitsamt dem Kiefer die Muskulatur. Das kann zur Folge haben, dass Verspannungen und somit Schmerzen, Konzentrationsschwierigkeiten oder auch Schlafprobleme verstärkt auftreten.
    • Reinigung – schief stehende Zähne erschweren die Zahnhygiene. Das kennt wohl jeder, bei dem die Weisheitszähne durchgekommen sind. Weit hinten im Kiefer ist es schwer, ausreichend mit der Bürste zu putzen.
    • Psyche – auch sie wird von Zahnfehlstellungen beeinflusst. Betroffene Menschen verstecken ihre Zähne häufig, Kinder und Jugendliche werden von ihren Kameraden geärgert.

    Dabei ist es mit den heutigen Methoden relativ leicht, Fehlstellungen zu korrigieren. Umso früher damit begonnen wird, desto besser ist das spätere Ergebnis.

    Prophylaxe lebenslang beibehalten

    Letztendlich kommt erst mit dem Tod der Zeitpunkt, die Zahnpflege und Prophylaxe beiseite zu legen. Auch im Erwachsenenalter ist die Prophylaxe sehr wichtig, denn nun dient sie dazu, die eigenen Zähne so lange, wie es möglich ist, zu erhalten. Auch jetzt kommen die Kostenfaktoren wieder dazu, denn Erwachsene müssen, abgesehen von den Zuzahlungen durch Zusatzversicherungen, einen großen Teil der notwendigen Zahnbehandlungen selbst tragen. Wer das nicht möchte, sorgt vor:

    • Tägliche Pflege – die Zähne müssen täglich ausreichend gepflegt werden. Übrigens schadet es nicht, auch im Erwachsenenalter hin und wieder die Färbetabletten zu nutzen. Mit der Routine stellen sich nämlich auch Gewohnheiten ein, die zur Unsauberkeit führen. Die eingefärbten Beläge zeigen deutlich auf, wo nicht korrekt geputzt wird.
    • Kontrolltermine – zweimal jährlich sollten Erwachsene zur Kontrolle den Zahnarzt aufsuchen. Manche Praxen bieten übrigens Putzschulen eigens für Erwachsene an. Auch sie helfen dabei, die Zähne zu erhalten.
    • Zahnreinigung – Zusatzversicherungen übernehmen sie regelmäßig, doch auch für Selbstzahler ist die professionelle Zahnreinigung nicht allzu teuer. Bei der professionellen Reinigung werden sämtliche Beläge entfernt, zugleich verschwinden auch lästige Beläge von Kaffee oder Tee bis zu einem gewissen Grad.

    Wird doch ein Zahnersatz benötigt, darf die Zahnhygiene ebenso wenig aufhören, wie Kontrolltermine. Gerade bei Zahnimplantaten ist die Zahnhygiene ungemein wichtig, denn die Stifte können nur korrekt mit dem Kiefer verwachsen, wenn keine Bakterien die Heilung verhindern. Bei überkronten Zähnen ist es notwendig, regelmäßig über Röntgenbilder zu prüfen, wie der Zahn unter der Krone aussieht. Das gilt übrigens auch bei einfachen Füllungen.

    Abbildung 2: Mit den richtigen Maßnahmen und etwas Glück wird Zahnersatz erst spätnotwendig.

    Fazit – Zahnhygiene: ein notwendiges Übel

    Sicherlich ist das Zähneputzen an einigen Tagen einfach nur lästig. Man ist schon müde, alternativ sind die Kinder müde, doch es muss geputzt werden. Wird schon in Kleinkindtagen die Wichtigkeit der Zahnpflege hervorgehoben und der Kontrolltermin so gestaltet, dass das Kind ihn als positiv empfindet, so gibt es auch im späteren Leben weniger Probleme. Gerade für Kinder rund um die Zeit des Zahnwechsels ist der Kontrolltermin wichtig.

    Bildquellen:

    Abbildung 1: @ Lesley Juarez / Unsplash.com

    Abbildung 2: @ Quang Tri Ngyuen / Unsplash.com

  • Zahnarztkosten: Weitreichende Unterschiede in den deutschen Bundesländern

    Zahnarztkosten: Weitreichende Unterschiede in den deutschen Bundesländern

    Ein Besuch beim Zahnarzt kann schnell mal ins Geld gehen: das Zahnarzthonorar und die Materialkosten inklusive Behandlungszeit erfordern oft einen tiefen Griff in die Geldbörse. Dabei stellt sich laut dem Vergleich der verschiedenen Kosten heraus, dass diese in den verschiedenen Bundesländern in Deutschland stark variieren.

    Preise für Zahnbehandlungen im Vergleich

    Für gesetzlich versicherte Patienten können Behandlungen wie das Einsetzen von Implantaten, Keramikkronen und Teilkronen, Veneers mit zweiflächigen Inlays sowie dreigliedrige Brücken hohe Kosten aufwerfen. Die von smava bereitgestellte Grafik verdeutlich, dass die Gesamtkosten der Zahnbehandlungen einen besonders starken Unterschied zwischen Schleswig-Holstein im Norden und Baden-Württemberg im Süden Deutschlands aufweisen. Schleswig-Holstein schneidet mit einer Prozentzahl von 33 an geringeren Kosten am Besten ab, während Baden-Württemberg 49 Prozent höhere Kosten aufwirft. Auf dem zweiten Platz liegt Mecklenburg-Vorpommern, in welchem 31 Prozent weniger gezahlt werden muss. Thüringen folgt dich hinter Mecklenburg-Vorpommern mit 28 Prozent, auch Sachsen-Anhalt liegt im grünen Segment mit einem Prozent Unterschied zu Thüringen. Sachsen erreicht den fünften Platz mit 24 Prozent geringeren Kosten bei einer der aufgezählten Zahnbehandlungen.

    Große Distanzen im Westen Deutschlands

    Deutliche Unterschiede machen sich in den Bundesländern Niedersachsen und Brandenburg im Vergleich zu den oben genannten fest. in Brandenburg zahlt der gesetzlich versicherte Patient 12 Prozent weniger, in Niedersachsen nur noch 4 Prozent. Dies machen schon Kostenunterschiede von 900 Euro aus. Kritisch wird es bereits im Bundesland Bayern, wo der Patient im Vergleich zu den anderen Bundesländern 4 Prozent mehr bezahlt. Hierzu zählen auch Berlin und Hamburg mit jeweils einem Prozent. Bremen verlangt 11 Prozent mehr Kosten bei Zahnbehandlungen, darauf gefolgt steht Nordrhein-Westfalen mit 16 Prozent höheren Kosten. Rheinland-Pfalz und das Saarland stehen ebenso wie das Bundesland Hessen im deutlichen Anstieg zu den bisher aufgezählten Bundesländern. Das Schlussbild zeigt Baden-Württemberg mit 49 Prozent höheren Kosten bei einer Zahnbehandlung.

    Fazit

    Die sich im Westen Deutschlands befindenden Bundesländer wie Rheinland-Pfalz, das Saarland, Hessen und Baden-Württemberg zeigen deutlich höhere Zahnarztkosten auf, als die nördlich und östlich liegenden Bundesländer. Für dort versicherte Patienten können sich durch Eingriffe beim Zahnarzt starke Finanzierungsprobleme auftun.

  • Neu entwickeltes Kaugummi kann Entzündungen im Mund erkennen

    Neu entwickeltes Kaugummi kann Entzündungen im Mund erkennen

    Forscher der Julius-Maximilians-Universität in Würzburg entwickelten einen Kaugummi, der Entzündungen im Mund erkennen kann. Bislang waren Kaugummis eher zur Erfrischung des Atems bekannt und beliebt. Aber auch solche zur Zahnpflege hält der Handel bereit. Eine absolute Neuheit hingegen soll ein Kaugummi zur Früherkennung von Entzündungen bei Patienten mit Zahnimplantaten sein. Vorgestellt haben die Wissenschaftler ihre Neuentwicklung im anerkannten Fachmagazin „Nature Communications“.

     

    Entzündungen verantwortlich für Knochenzerstörung

    Etwa sechs bis 15 Prozent aller Patienten mit Zahnimplantaten sind von Entzündungen im Mund betroffen. Ursache hierfür sind Bakterien. Das neue Kaugummi soll künftig derartige Entzündungen schnell nachweisen können. Wie das Forscherteam von Dr. Jennifer Ritzer und Professor Lorenz Meinel – Universität Würzburg – mitteilt, setzt sich bei einer vorliegenden Entzündung ein bitterer Geschmacksstoff beim Kauen frei. Sowie ein Patient diesen bitteren Geschmack wahrnimmt, kann dieser seinen Zahnarzt aufsuchen. Jener kann die Diagnose überprüfen und bestätigen sowie anschließend eine Behandlung einleiten. Mithilfe dieser neuen Früherkennungsmethode lassen sich schwerwiegende Komplikationen, wie beispielsweise ein Knochenschwund, weitestgehend verhindern.

     

    Neuartiger Kaugummi zum Erkennen von Entzündungen im Mund in Studien mit Erfolg getestet

    Basis der Funktionsweise des Kaugummis zum Erkennen von Entzündungen im Bereich des Mundes sind spezielle proteinabbauende Enzyme. Liegen im Mund Entzündungen vor, werden diese aktiviert. Ferner zerlegen diese den speziellen Inhaltsstoff des Kaugummis binnen weniger Minuten. Dadurch kommt es zur Freisetzung des bitteren Stoffs, der vorher nicht zu schmecken ist. In ersten durchgeführten Studien mit Speichel von betroffenen Patienten ließen sich positive Resultate mit dem neu entwickeltem Kaugummi erzielen. Hierzu erläutert Professor Meinel, dass nahezu jeder dieses neuartige diagnostische System zu jeder Zeit und an jedem Ort ohne weitere Technik einsetzen kann.

     

    Abgesehen von diesem neuartigen Kaugummi befinden sich weitere Schnelltests für andere Anwendungen in der Medizin in Entwicklung. Somit besteht auch in Zukunft Hoffnung, weitere Erkrankungen möglichst frühzeitig erkennen und behandeln zu können. Dies lässt der Experte bereits jetzt verlauten.

  • Reparatur des Trommelfells – Neue Therapie mit Seidenraupen

    Reparatur des Trommelfells – Neue Therapie mit Seidenraupen

    Auf dem gesamten Globus leiden mehrere Millionen Menschen unter einer chronisch verlaufenden Mittelohrentzündung – Seidenraupen können ein neuer Therapieansatz sein.

     

    Neue Therapie mit Seidenraupen hilft bei Wiederherstellung des Gehörs

    Eine Mittelohrentzündung kann ein perforiertes Trommelfell nach sich ziehen. Dadurch wird das Hörvermögen negativ beeinflusst. Forscher konnten nun eine neue Möglichkeit zur Wiederherstellung des Gehörs finden. Und zwar hilft eine Therapie mit Seidenraupen. Während einer Untersuchung stellten Wissenschaftler des Ear Science Center der University of WA, der Deakin University sowie des Ear Science Institute Australia fest, dass die kleinen Seidenraupen das beschädigte Trommelfell wieder reparieren.

     

    Implantat mithilfe von Seidenraupen entwickelt

    Neben der Minimierung des Hörvermögens zeichnet eine chronische Mittelohrentzündung für gefährliche gesundheitliche Komplikationen verantwortlich. Dazu zählen auch jedes Jahr Todesfälle von nahezu 30.000 Betroffenen. Experten ist es jetzt gelungen, ein Implantat zu entwickeln, das in Größe und Optik mit einer Kontaktlinse Ähnlichkeit hat. Mithilfe dieses Seidenimplantats namens ClearDrum funktioniert das Trommelfell im Gehör sogar noch besser als zuvor.

     

    Biokompatibles Seidenimplantat ClearDrum

    Auf diesem Mini-Implantat können die eigenen Zellen des Patienten wachsen. Dies wiederum führt schließlich zur Heilung des geschädigten Trommelfells. Zuvor wurde die neue Therapie mit Seidenraupen über einen Zeitraum von mehreren Jahren in Laboratorien getestet. Forscher erklären, das Implantat verfügt sogar über eine bessere Funktion als das eigentliche Trommelfell des Menschen. Dazu besteht eine recht hohe Biokompatibilität. Zumal ein geringerer Umfang sowie eine minimale Operationszeit weitere Vorteile bringen.  Durch diese Vorteile besteht die Möglichkeit, das Seidenimplantat in viel mehr Fällen und von wesentlich mehr Chirurgen in unterschiedlichen Ländern einzusetzen.

     

    Zu den weiteren Vorteilen der Therapie mit Seidenraupen zählen geringere Kosten und der reduzierte Eingriff. Dadurch ist eine schnellere Heilung des erkrankten Trommelfells möglich. Damit die neue Behandlungsmethode so vielen erkrankten Patienten wie möglich helfen kann, soll diese in Kürze auf den Markt kommen. Für Millionen Menschen ist die neue Therapie mit dem Seidenimplantat ein Zugewinn an Lebensqualität. Zusätzliche chirurgische Eingriffe wie bisher, nach Herstellung von Implantaten aus eigenem Gewebe, entfallen damit in Zukunft.

  • Endlich wieder gut sehen – dank Augen lasern

    Endlich wieder gut sehen – dank Augen lasern

    Augen lasern bedeutet für eine Vielzahl von Menschen mit erheblichen Sehproblemen neue Hoffnung. Doch es lässt sich noch nicht jede Augenerkrankung mithilfe des Lasers behandeln, wenn auch bereits sehr viele.

     

    Hilfe bei Fehlsichtigkeit dank Augen lasern

    Die Sehstärke lässt sich bei einer vorliegenden Fehlsichtigkeit immer dann korrigieren, wenn durch das Abtragen der Hornhaut eine positive Veränderung der Brechkraft des Auges möglich ist. Davon kann bei einer vorhandenen Kurz- oder Weitsichtigkeit ausgegangen werden.

     

    Voraussetzung für den Erfolg beim Augen lasern ist eine bestimmte Dicke der Hornhaut. Abhängig von der noch vorhandenen Sehstärke kann die Augenoperation per Laser erfolgreicher verlaufen. Gemessen wird die Sehstärke in Dioptrien.

     

    Optimale Resultate kann der Augenarzt – bis auf wenige Ausnahmen – beim Augen lasern innerhalb nachfolgender Grenzen erzielen:

     

    Sehschwäche maximal
    Altersweitsichtig +5 Dioptrien
    Hornhautverkrümmung -4 Dioptrien
    Kurzsichtig -10 Dioptrien
    Weitsichtig +5 Dioptrien

     

    Schließlich ist der Erfolg einer Augenlaser-Operation allerdings auch von der jeweiligen Ausbildung der Hornhaut der betroffenen Person abhängig. Ob ein Augen lasern Sinn macht, lässt sich anhand einer Voruntersuchung klären.

     

    Nicht selten wünschen Eltern bei ihren Kindern oder Jugendlichen einen solchen Eingriff. Allerdings lehnen zahlreiche Laserzentren Augenoperationen bei Personen unter 18 Jahren ab.

     

    Bedenkenlos kann das Augen lasern bei Personen ab dem 25. bis zum 45. Lebensjahr erfolgen. Allerdings handelt es sich bei dieser Altersbegrenzung einzig um einen Richtwert. Pauschale Aussagen sind bei dieser Problematik kaum möglich.

     

    Auf jeden Fall raten Augenärzte vom Augen lasern aus Gründen der Ästhetik besonders in jungen Jahren zwingend ab. Hier sollte eher auf eine Sehhilfe, wie beispielsweise das Tragen von Kontaktlinsen oder einer hübschen Brille, zurückgegriffen werden.

     

    Sogar beim erreichten Mindestalter empfiehlt es sich, über einen Zeitraum von zwei Jahren kontinuierlich stabile Augenwerte zu haben. Erst dann kann Augen lasern wirklich Sinn machen. Ob die Bedingungen für einen derartigen Eingriff vorliegen, liefert unser Überblick sowie alle Infos zum Thema Augen lasern.

     

    Wie Augen lasern funktioniert

    Bevor in Ihnen der Entschluss zum Augen lasern reift, sollten Sie auf jeden Fall sich ausreichend über die Funktionsweise der Behandlung informieren. Was genau geschieht bei einer Augenoperation per Laser?

     

    Während des Laserverfahrens kommen Lichtstrahlen zum Einsatz. Diese weisen eine derart geringe Wellenlänge auf, so dass sie vom menschlichen Auge nicht wahrnehmbar sind. Die Lichtstrahlen dringen in die relativ dünne Hornhautschicht ein. Dort verdampft das Gewebe durch die Berührung des Lasers.

     

    Somit kann der Arzt die Hornhaut exakt neu modellieren. Durch diesen Vorgang verändert sich die Brechkraft des behandelten Auges. Hierbei ist es von maßgeblicher Bedeutung, dass beim Augen lasern der Laser nicht verrutscht. Zur Vermeidung dessen kommt ein Eye Tracker zum Einsatz. Dabei beobachtet das Gerät ständig die präzise Augenposition und justiert binnen Millisekunden den Laser bei Bedarf nach. Somit ist keine Gefahr gegeben, versehentlich falsches Gewebe zu beschädigen oder gar abzutragen.

     

    Alternative zum Augen lasern

    Wer sich die Augen nicht per Laser behandeln lassen möchte, kann einen Sehfehler mittels Implantaten korrigieren lassen. Dabei erfolgt das Einführen von Implantaten direkt in das Auge, wahlweise

    • in die periphere Hornhaut oder
    • unmittelbar in den Strahlengang.

     

    Derartige Linsenimplantate können aus Acryl, Hydrogel, PMMA oder Silikon bestehen. Auch mithilfe dieses alternativen Eingriffs zum Lasern der Augen können Patienten mit Alters- oder Fehlsichtigkeit dauerhaft auf eine Brille verzichten. Dennoch genießt dieser Personenkreis erneut eine scharfe Sicht.

  • Die häufigsten Risiken bei einer Brustoperation

    Die häufigsten Risiken bei einer Brustoperation

    Kommt es zum Eingriff an der weiblichen Brust, befürchten Betroffene gesundheitliche Risiken und Folgen für den gesamten Körper. Die Ursachen für eine Brustoperation sind vielfältig und zielen nicht immer auf eine kosmetische Veränderung. In diesem Beitrag fassen wir die häufigsten Risiken der Brustoperation zusammen, geben Ihnen Tipps zum Eingriff und zur Vorbereitung sowie zur nachfolgenden Behandlung.

     

    Sind Brustoperationen mit Gefahren verbunden?

     

    Fachärzte für plastische und ästhetische Chirurgie, wie zum Beispiel Dr. med. Patrick Bauer, sprechen bei einer Brustoperation von einem eher ungefährlichen Eingriff. Schließlich bewegt man sich nicht direkt in der Körperhöhle, sondern in den Weichteilen. Um die eigentlichen Risiken von Eingriffen einschätzen zu können, ist es sinnvoll, sich den Aufbau und die Funktionsvielfalt der weiblichen Brust einmal genauer anzuschauen.

     

    Tatsächlich ist die Brust eines der außergewöhnlichsten Organe, die der Mensch besitzt, denn sie erfüllt zugleich einen wichtigen Nutzen – den Nachwuchs mit Muttermilch zu versorgen bzw. zu stillen. Zudem gilt die weibliche Brust als eines der sekundären Geschlechtsmerkmale. Umso drastischer wirken sich Operationen und Eingriffe zum Teil auf das Selbstbewusstsein und das Selbstwertgefühl von Frauen aus.

     

    Aufbau und Funktionen der weiblichen Brust

     

    In Bezug auf das äußere Erscheinungsbild kann eine Vielfalt unterschiedlicher Formen und Ausbildungen unterschieden werden. Ob fest und weich oder groß und klein: Die meisten Frauen haben eigentlich eine ganz feste Vorstellung von dem perfekten Bild einer weiblichen Brust, das schlussendlich aber von den genetischen Faktoren abhängig ist und über Generationen weiter vererbt wird. Im Verlauf des Monatszyklus und in Abhängigkeit vom Hormonspiegel kann sich die Form der Brust nochmals verändern. Während des Stillens schießt zum Beispiel mehr Blut in die Brust und es sammelt sich Wasser an, was zu einer unwiderruflichen Vergrößerung führt. Auch kleinere, knorpelige Veränderungen treten zum Teil während der Menstruation auf und verschwinden danach wieder – kein Grund zur Beunruhigung. Dennoch sollten Sie in regelmäßigen Abständen aufmerksam die gesamte Brust abtasten und bei der Feststellung von Knötchen sofort einen Termin bei Ihrem Frauenarzt vereinbaren.

     

    Im medizinischen Sinne ist von der „Mamma“ die Rede, die sich aus Bindegewebe und Fettgewebe zusammensetzt. Darin eingebettet ist das milchproduzierende Drüsengewebe. Es setzt sich wiederum aus bis zu 20 traubenförmig verlaufenden Drüsenblättchen, den so genannten Lobuli, zusammen, die über die Milchgänge, die Ducti, mit der Brustwarze verbunden sind. Eine weiterführende Pumpfunktion versprechen an den Enden der Blättchen die so genannten Milchblättchen. In der gesamten weiblichen Brust befinden sich Adern, Nerven und zahlreiche Gefäße, die zu den Achselhöhlen, aber auch hin zum Schlüsselbein verlaufen. Die Fünfender sind mithilfe der Lymphflüssigkeit in der Lage, Abfallstoffe und Nährstoffe sowie Krankheitserreger herauszufiltern, im Gegenzug können Sie auch Krebszellen auf den gesamten Körper verteilen.

     

    Das Ziel der Brustoperationen auf einen Blick

     

    Der Großteil aller Brustoperationen zielt vor allen Dingen auf die Vergrößerung, auf die Verkleinerung und auf die perfekte Form ab. Zumeist hat die Unzufriedenheit mit der Form der Brüste einen organischen Hintergrund, sodass zum Beispiel infolge einer krebsbedingten Abnahme einer Brust die Betroffene ihr natürliches Erscheinungsbild zurück möchte. Andere Damen sind von Natur aus nicht ganz so üppig und großzügig gebaut und leiden unter einem zu kleinen Busen. Diese psychischen Beschwerden sollten auf keinen Fall unterschätzt werden, denn sie können sich auf den gesamten Alltag und das Selbstwertgefühl maßgeblich auswirken.

     

    Ebenso verhält es sich bei zu großen Brüsten, die im Zuge einer Brustoperation gestrafft und in Form gebracht werden. Mit dem Wunsch einer perfekten Brust vor Augen verdrängen viele Damen die eigentlichen Risiken dieser Operation. Sie sollten sich ausschließlich in ausgebildete Hände begeben und auf eine folgerichtige Ausbildung der Fachärzte vertrauen. So kann umfassende Sicherheit im Zuge der Brustoperation gewährleistet werden. Immerwährende Testverfahren und strenge Fertigungsstandards sichern dem Patienten auch bei den Einlagen und Gelkissen, die bei einer Brustvergrößerung eingebracht werden, einen umfassenden Schutz. Die Implantate sollten ein CE-Gütesiegel aufweisen und durch Prüfinstitute in Europa extern zugelassen worden sein. Erst dann können sie für die Operationen eingesetzt werden.

     

    Brustoperationen: harmloser Eingriff unter sterilen Bedingungen

     

    Dr. Patrick Bauer verweist in diesem Zusammenhang auf eher harmlose Operationen, die aber unter Vollnarkose durchgeführt werden. Vereinzelte Risiken sind allesamt auf die Brust beschränkt. Es kann zu einer ersten Reaktion der Brust mit den Implantaten kommen, sodass Allergiker vor allen Dingen Markenimplantate auswählen, die eine erwiesene Verträglichkeit garantieren. In diesem Zusammenhang kann eine runde und eine Tropfenform unterschieden werden.

     

    Eine der häufigsten Komplikationen direkt nach dem Eingriff zielt auf ein unangenehmes Ziehen und einen Schmerz in der Brustregion ab. Sie werden über die nächsten Wochen einen speziellen BH bzw. einen Stütz-BH tragen und in regelmäßigen Abständen ihren behandelnden Arzt aufsuchen, der die Entwicklung der Brust untersucht und kontrolliert. Um eine Entzündung der Narben zu vermeiden, sollten Sie in den nächsten Tagen Ihre Brust auf keinen Fall in Berührung mit Wasser, chemischen Zusätzen oder Chlor bringen. So haben Patienten die eigenen Risiken selbst im Griff, die über eine folgerichtige Therapie und Schonung der weiblichen Brust reduziert werden. Gerade nach einer OP sollten Sie nicht direkt wieder ins Büro gehen, sondern sich Ruhe und Entspannung gönnen, bestenfalls einen Wellnessurlaub folgen lassen.

     

    Achtung: Es handelt sich bei dieser Form der Operation um einen Eingriff unter Vollnarkose, der unwiderruflich mit geläufigen Risiken verbunden ist. Lassen Sie sich zum Thema Narkose und den damit verbundenen Gefahren eingehender beraten. Tatsächlich gibt es eine bestimmte Risikogruppe, zum Beispiel Herzerkrankungen oder Schlaganfallpatienten, die unter den gegebenen Umständen eine Vollnarkose umgehen sollten.

     

    Tipps und Hinweise für eine bekömmliche Nachsorge nach einer Brust-Operation:

     

    • Mindestens drei Tage nach der Operation nicht duschen.
    • Sie werden über drei Tage lang weder Autofahren, noch die Arme vollständig über den Kopf bewegen können.
    • Es ist empfehlenswert, erst nach zehn Tagen wieder auf die Arbeit zu gehen.
    • Nach 14 Tagen sind Sie wieder soweit und in der Lage, Sport zu treiben. Orientieren Sie die Belastungen jeweils an Ihrem Wohlbefinden. Hier empfiehlt sich gezieltes Bewegungstraining, das auch die Heilung beschleunigen kann.
    • Über sechs Wochen lang tragen die Patienten Klammerpflaster.
    • Gerade bei Straffungen und Verkleinerungen oder bei größeren Implantaten sind Spezial-BHs empfehlenswert, diese stützen die Brust und helfen bei der Heilung.

     

    Was ist ein Stuttgarter Gürtel? Hier ist von einem Hilfsmittel die Rede, das immer dann notwendig ist, wenn direkt unter dem Warzenhofrand und dem einzusetzenden Implantat zu wenig Haut und Platz bleibt. Mithilfe dieses Gurtes kann die Unterbrustfalte nochmals gedehnt werden.

     

    Wie Sie die häufigsten Risiken für Brustoperationen vermeiden

     

    Begeben Sie sich in die Hände eines erfahrenen Chirurgen, gehen Sie so bereits den meisten Risiken aus dem Weg. Ein erstes Beratungsgespräch, eine anschließende Behandlung und das Aufzeigen der Möglichkeiten bilden eine schlüssige Vorbereitung für eine Operation unter sterilen Bedingungen. Auch die gängigen Vorurteile gegen Silikon und Implantate können über eine umfassende Information im Vorhinein und eine abgestimmte Behandlung ausgeschlossen werden.

     

    Zu den häufigsten Komplikationen kommt es immer dann, wenn sich die Patienten nicht an die Nachsorge nach der OP halten. Hier sollten Sie nicht ungeduldig werden und sich für mindestens zehn Tage nach der Operation frei nehmen, über die nächsten Tage nicht duschen und die Brust nicht in Verbindung mit chemischen Zusatzstoffen kommen lassen. Dann werden sie schon nach kurzer Zeit wieder Sport treiben und sich wie gewohnt bewegen mit dem Vorzug einer perfekt geformten Brust ganz nach Ihren persönlichen Vorstellungen.

     

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