Schlagwort: Infektionskrankheit

  • Fernsehen kann vor Grippe schützen

    Fernsehen kann vor Grippe schützen

    Winterzeit ist Grippezeit und es gibt viele Mittel gegen Grippe, die versprechen, dass man sich nicht mit dieser so unangenehmen und auch gefährlichen Infektionskrankheit ansteckt. Ein Mittel gegen Grippe ist sich häufiger die Hände zu waschen, und viele, die auf Nummer sicher gehen wollen, empfehlen sogar einen Mundschutz als wirksames Mittel gegen Grippe. Alle, die es sich noch einfacher machen wollen, die müssen nur den Fernseher einschalten.

    Der Fernseher als Mittel gegen Grippe?

    Nur zu Hause vor dem Fernseher sitzen und schon ist die saisonale Grippe kein Thema mehr? Das klingt zu schön um wahr zu sein, ist aber, wenn es nach einer neuen Studie geht, ein sehr wirksames Mittel gegen Grippe. Allerdings muss man dazu sagen, dass nicht unbedingt der Fernseher laufen muss, man kann auch ein interessantes Buch lesen oder ein wenig im Internet surfen. Die Studie ist zu der bahnbrechenden Erkenntnis gekommen, dass nicht Fernsehen ein effektives Mittel gegen Grippe ist, sondern alleine die Tatsache, dass man zu Hause bleibt und nicht unter Menschen geht.

    Die Forscher der Universität von Kalifornien gehen in ihrer Studie sogar noch einen Schritt weiter und fordern, dass während einer Grippe keine Großveranstaltungen stattfinden sollten, und auch die Schulen und Universitäten sollten ihre Pforten schließen, wenn sich abzeichnet, dass eine Grippe eine Stadt fest im Griff hat.

    Das Beispiel Schweinegrippe

    Eine Grippe kann sehr schnell zu einer echten Epidemie werden, wie es zuletzt bei der Schweinegrippe der Fall war. Auch wenn diese spezifische Form der Grippe in Europa kein so großes Thema war, in Süd- und Mittelamerika waren sehr viele Menschen an der Schweinegrippe erkrankt. Das brachte die Wissenschaftler aus dem sonnigen Kalifornien auf die Idee, das Verhalten der Menschen während einer Grippewelle genau zu studieren. Die Studie der amerikanischen Wissenschaftler wurde während einer Grippewelle in Mexiko-Stadt durchgeführt und es wurde das Verhalten der Menschen beobachtet, die in dieser Zeit mehr zu Hause waren als andere Einwohner der Stadt.

    Die Studie kam zu der Erkenntnis, dass der Ausbruch der Grippe deutlich heftiger gewesen wäre, wenn mehr Einwohner unterwegs gewesen wären, als das zum Zeitpunkt der Studie der Fall war. Das Virus hätte sich schneller verbreiten und mehr Menschen infizieren können, aber da sich viele distanziert haben, war die Grippe schneller wieder vorbei als in den vergangenen Jahren. Wer also nach einem wirksamen Mittel gegen Grippe sucht, der hat es gefunden, denn wer in der heißen Phase zu Hause bleibt und fernsieht, der steckt sich nicht so schnell an.

  • Halsschmerzen Hausmittel

    Halsschmerzen Hausmittel

    Halsschmerzen Hausmittel – welche helfen wirklich?

    Halschmerzen sind die treuen Begleiter jeder Erkältung. Ein unangenehmes Kratzen im Hals, Beschwerden beim Schlucken und auch Heiserkeit machen vielen zu schaffen, aber nicht alle wollen gleich zu Medikamenten greifen, sondern entscheiden sich lieber für ein Halsschmerzen Hausmittel, um wieder ohne Probleme schlucken zu können. Welche Halsschmerzen Hausmittel gibt es und welche sind besonders effektiv?

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  • Pseudo-Krupp bei Kindern

    Pseudo-Krupp bei Kindern

    Die Folge einer akuten viralen Kehlkopfentzündung kann bei Kindern Pseudo-Krupp sein. Meist hatten die Kinder einige Tage zuvor Fieber, Husten und angeschwollene Schleimhäute im Bereich des Kehlkopfes und der Stimmbänder. Es empfiehlt sich daher frühzeitig den HNO aufzusuchen, um von vornherein Pseudo Krupp zu vermeiden. Pseudo-Krupp ist streng vom „Echten Krupp“ zu unterscheiden.
    Beim „Echten Krupp“ handelt es sich eigentlich um die Infektionskrankheit Diphtherie. Dr. Lohaus des Deutschen Berufsverbandes der HNO Ärzte erklärt, dass aufgrund der Impferfolge Diphtherie in Deutschland gar nicht mehr angetroffen wird. In Osteuropa käme es aber immer wieder zur Ansteckung mit dem Diphtherie-Erreger. Deshalb empfiehlt Lohaus unbedingt die Impfung auch in Deutschland weiter beizubehalten, damit der Schutz aufrecht erhalten werden kann.

     

    Pseudo Krupp Keine Panik vor Kindern

    Pseudo-Krupp bei Kleinkindern zeigt sich meist als trockener, starker, bellender Husten meist mit Atemnot verbunden. Doch Eltern sollten nicht in Panik geraten erklärt Dr. Lohaus. Die Aufregung der Eltern würde nur die Angst des Kindes verstärken und noch mehr Atemnot auslösen. Viel eher sollten die Eltern Ruhe bewahren und das Kind an die frische Luft bringen. Bei kalter Luft mit hoher Luftfeuchtigkeit klingen die Symptome meist sofort wieder ab, dies gelte auch für nächtliche Anfälle.
    Ein Notarzt muss jedoch bei schwerer Atemnot, blass-grauer Haut und bläulicher Verfärbung der Lippen gerufen werden. Zu den weiteren Warnzeichen gehören das sichtbare Einziehen der Haut zwischen Rippen beim Atmen, stärker werdende Pfeifgeräusche beim Einatmen und bebende Nasenflügel, erklärt der Berliner Landesvorsitzende vom HNO-Berufsverband. „Besondere Eile ist bei Babys und Kleinkindern bis zu 2 Jahren geboten, weil bei ihnen die Atemwege besonders schnell zuschwellen können.“ Sind die Symptome nicht so stark, reicht meist das Öffnen des Fensters oder man bringt das Kind auf den Balkon oder in den Garten. Weitere Informationen zu HNO-Erkrankungen findet man hier: www.hno-aerzte-im-netz.de

    Pseudo-Krupp Vorgeschichte und Symptome

    • Oft ist das Kind vorher erkältet.
    • Das Kind erwacht öfter mit einen trockenen, bellenden oder ähnlichem Husten.
    • Das Kind zeigt oft Angst zu ersticken. Erwachsene kennen oft ähnliche Symptome, die sie selber als trockenen Husten bezeichnen täten.
    • Beim Weinen sind bei den bei den Atemzügen rasche Pfeif, bzw. Einatmungsgeräusche zu hören.
    • Das Kind ist klassisch heiser, auch ähnlich trockener Schleimhäute.
    • Das Kind ist eher unruig.
    • Je nach Situation Angst, Panik können Fiebersymptome auftreten, ohne dass das Kind tatsächlich an höherem Fieber oder Fieber überhaupt erkrankt ist
    • Der Puls ist erhöht bis schnell.
    • Die Wangen sind rot.
    • Am Tag nach dem Anfall sieht das Kind meist gesund und munter aus.

     

    Pseudo Krupp – Empfohlene Untersuchung

    Es empfiehlt sich, grundsätzlich nicht selber zu diagnostizieren. Eine Abklärung auf die Influenza, trockene Sinusitis, Allergie, Kehlkopfentzündung oder auch auf Reaktion auf trockene Raumluft muss erfolgen. Auch sind Impfungen ratsam. Der echte Krupp ist nämlich die Diphtherie.

     

    Behandlungstipps und Vorsicht vor starkem Medikamenten

    Je nach tatsächlicher Diagnose, sind manchmal gar keine Medikamente vonnöten. Teilweise propagieren Ärzte Kortison, das normalerweise eher nur im Notfall eingesetzt werden dürfte und eher nicht zur regelmäßigen Standardbehandlung von Kleinkindern zählen sollte. Bei akuter Atemwegsverengung bei Pseudo-Krupp ist jedoch oft Kortison das Mittel der Wahl. Ein Test auf Allergien ist sinnvoll. Es könnte nämlich ein klein geschnittene anti-Allergika-Tablette schon zur Behandlung ausreichen. Sprechen Sie mit einem Facharzt. Nicht jedes Arzneimittel ist in Wahrheit für Kinder geeignet.

    Erstaunlicherweise war bereits zu lesen, dass man unruhigen Kleinkindern sogar Diazepam verabreichte. Dabei handelt es sich in Wahrheit um starke Psychopharmaka, die süchtig machen können und drogenähnlich sind. Sogar 80 kg schwere Erwachsene benötigen oft nur ein Viertel oder ein Achtel einer Tablette, um in einen totalen Ruhezustand zu geraten.

    Ein Arzt für Naturheilverfahren oder ein speziell ausgebildeter Homöopath kann mithilfe einer kompletten Untersuchung teilweise schon mit 3 Globuli helfen, um die wahre Grunderkrankung zu heilen.

    Manchmal kann auch eine kleine Aphthe (Eiterstelle im Rachen) oder sogar eine nicht gut gekaute Speise zu Verletzungen im Rachen und Hustenanfällen mit Reizzuständen führen. Erwachsene kennen das auch, wenn sie nämlich zu schnell Kartoffelchips essen und nicht genügend kauen und zu wenig nachtrinken.