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  • Was ist POS – Psycho-Organisches Syndrom (ADHS / POS)

    Was ist POS – Psycho-Organisches Syndrom (ADHS / POS)

    Beim POS – Psycho-Organisches Syndrom handelt es sich um eine Erkrankung des Gehirns. Dieses ist ein recht komplexes Organ. Bis heute birgt es noch viele Geheimnisse. Weitaus bekannter als das Wesen des Gehirns ist, dass es durch verschiedene Gründe auch zu Krankheiten kommen kann.

     

    Psycho-Organisches Syndrom – was wird darunter verstanden?

    Ein Psycho Organisches Syndrom ist eine Krankheit. Diese kann zu psychischen Veränderungen im Hirn führen. Dabei ist die Schädigung des Gehirns auf kein bestimmtes Areal des Kopfes beschränkt. Vielmehr wird diese durch unterschiedliche organische Verletzungen hervorgerufen.

     

    Die Ursachen für das Psycho-Organische Syndrom

    Die Ursachen für ein Psycho-Organisches Syndrom sind extrem unterschiedlich. Unter anderem kommen als Auslöser in Betracht:

    • Arteriosklerose im Gehirn
    • Hirn-Stoffwechselstörungen
    • jahrelanger Alkoholkonsum
    • eine Entzündung im Gehirn
    • Epilepsie
    • Gehirnblutungen
    • Gehirngefäßerkrankungen
    • Schädel-Hirn-Trauma
    • geringer Sauerstoffgehalt
    • Infektionen
    • Tumore und Abszesse
    • Syphilis
    • Gehirnentzündung
    • Alzheimer

     

    Unterschiedliche Arten des Psycho-Organischen Syndroms

    Ein psycho-organisches Syndrom lässt sich in vier unterschiedliche Arten aufteilen:

    • Asthenische
    • Explosive
    • Euphoric
    • Apathisch

    Jede Art hat zudem ganz eigene Symptome.

     

    Symptome für das asthenische Psycho Organische Syndrom

    • Erschöpfung von Körper und Seele
    • Inkontinenz
    • hohe Sensibilität
    • leicht verminderte Intelligenz
    • schnelle Reizbarkeit
    • extrem wetterfühlig bei Hitze

     

    Symptome explosives Psycho-Organisches Syndrom

    Wer unter dem explosiven Psycho-Organischem Syndrom leidet, ist zumeist leicht reizbar. Ebenso liegen innere Spannungen und Anpassungsschwierigkeiten vor. Ferner können leichte Gedächtnisstörungen wie auch hysterische Reaktionen auftreten. Anfänglich lässt sich auch eine gewisse Aggressivität und Labilität feststellen. Zudem treten Tendenz zur Überbewertung und Paranoia in Erscheinung. Schließlich muss mit einem Verlust der Selbstkontrolle gerechnet werden.

     

    Symptome Euphoric Psycho-Organisches Syndrom

    • Hochstimmung und Selbstzufriedenheit
    • verringerte Kritikfähigkeit
    • schwere Gedächtnisstörungen
    • Wutanfälle
    • hilflos und weinerlich

     

    Symptome apathisches Psycho-Organisches Syndrom

    • eingeschränkte Interessen
    • Gleichgültigkeit gegenüber anderen und sich selbst
    • ähnliches Verhalten wie bei Schizophrenie
    • Müdigkeit
    • gewaltsames Lachen oder Weinen
    • organische Schäden am zentralen Nervensystem

     

    Kinder und Psycho-Organisches Syndrom

    Neben den Erwachsenen kann ein Psycho-Organisches Syndrom durchaus auch bei Kindern vorkommen. Infolgedessen kann die Spanne der Anzeichen einen weitaus größeren Bogen ausmachen, als im späteren Alter. Dabei sind diese auch ein wenig vom Alter der Kinder abhängig.

    Zu den häufigsten Symptomen bei Kindern bis vier Jahre gehören:

    • leichte Sprachverzögerungen, was sich negativ auf den Wortschatz auswirkt
    • kein Interesse an Erzählungen, Märchen, Liedern und Gedichten
    • angeborene Nervosität
    • extrem reizbar
    • Verdauungsstörungen
    • Übelkeit und Erbrechen
    • Allergien
    • gestörter Wach- und Schlafwechsel
    • kein Appetit
    • empfindlich gegen äußere Einflüsse
    • sensibel
    • labile Stimmung
    • ruhelos
    • Störungen der Wahrnehmung

     

    Ebenfalls häufig treten bei Kindern ab fünf Jahren verschiedene Symptome auf. Dazu gehören eine erhöhte affektive Erregbarkeit sowie Ungeduld. Ebenso wie ein Distanzmangel besteht eine besondere Reizbarkeit. Schließlich gesellen sich Stimmungsschwankungen und Aufmerksamkeitsdefizite hinzu. Überdies wird nicht selten eine verzögerte motorische Entwicklung beobachtet.

     

    Bei Schulkindern und Jugendlichen treten beispielsweise Symptome wie geistige Funktionsstörungen und impulsives Verhalten auf. Außerdem lässt sich ein Mangel an Selbstkritik nachweisen.

     

    Behandlungsmöglichkeiten für ein Psycho Organisches Syndrom

    Zuerst sind zur Behandlung eines Psycho-Organischen Syndroms einige Untersuchungen notwendig. Überdies wird die Schwere der Krankheit bestimmt. Ferner sind die hierfür in Frage kommenden Ursachen entscheidend.

     

    Des Weiteren geht es vor allem um die effektive Bekämpfung der Ursache des meist plötzlich auftretenden POS. Dabei kann der Einsatz von Therapien recht unterschiedlich sein. Meistens kommen Medikamente in Form von Antibiotika zum Einsatz. Aber auch antivirale Mittel und Hormone finden Anwendung. Auch liegen des Öfteren Störungen der Gefäße vor. Ebenfalls solche des Stoffwechsels im Gehirn. Selbige lassen sich mit speziellen Mitteln therapieren. Hierdurch soll vor allem die Elastizität der Blutgefäße in gesunde Bahnen gebracht werden. Gleiches gilt für den Stoffwechsel im Kopf.

     

    Neben der Behandlung mit Tabletten und anderen Medikamenten nehmen auch natürliche Therapien des seelischen Zustandes einen großen Platz ein. Zudem sind Gesprächstherapien extrem wichtig. Schließlich auch ein intensives Realitätstraining.  Des Weiteren ist eine richtige Pflege notwendig. Folglich sollte besonders auf ein vertrautes Umfeld während der Behandlung geachtet werden.

     

    Genauso liegen in manchen Fällen auch Folgen von motorischen Einschränkungen vor. Zudem zählt der jahrelange Gebrauch von Suchtmitteln zu den Auslösern. Dabei müssen neben Medikamenten auch Therapien zum Einsatz kommen. Diese ziehen eine Entgiftung des Körpers nach sich. Darüber hinaus ist eine enge Zusammenarbeit mit Physiotherapeuten und Ergotherapeuten nötig.

     

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    Im Folgenden haben wir Ihnen eine Information bezüglich POS und ADHS, weil diese beiden Begriffe oftmals verwechselt werden – POS oder ADHS? PDF

  • Emotionale Intelligenz – worum geht es dabei genau?

    Emotionale Intelligenz – worum geht es dabei genau?

    Menschen verfügen über unterschiedliche Intelligenzen. Dazu gehört auch die emotionale Intelligenz. Für lange Zeit gab es zum Messen des Erfolgs einzig den Intelligenz-Quotienten, IQ. Neueste Erkenntnisse zeigen jedoch, dass für den beruflichen wie auch persönlichen Erfolg die emotionale Intelligenz – EQ – entscheidender ist. Mit emotionaler Intelligenz werden verschiedene Fähigkeiten beschrieben. Zum Beispiel können unter anderem Höflichkeit, Menschlichkeit, die Fähigkeit zu kommunizieren, Mitgefühl und Takt sein.

     

    Elemente der emotionalen Intelligenz

    An der emotionalen Intelligenz ist insbesondere der Umgang mit anderen Menschen wie auch derselbe mit sich selbst bedeutsam. Dabei wird unter emotionaler Intelligenz im allgemeinen die Selbsterfahrung und das Selbstmanagement verstanden. Auch die Fähigkeit des Umgangs mit anderen Menschen gehört dazu.

     

    Folglich sind für die emotionale Intelligenz hauptsächlich

    • Empathie
    • Kommunikationsfähig
    • Motivation
    • Selbstbewusstsein
    • Soziale Kompetenz
    • Selbststeuerung

    Bedeutsam.

     

    Worin besteht der Nutzen emotionaler Intelligenz?

    Wer über eine hohe emotionale Intelligenz verfügt, hat im beruflichen Umfeld viel Erfolg. Beispielsweise können diese Personen mit Menschen gut umgehen. Sie sind mit Führungsqualitäten ausgestattet. Im alltäglichen Leben verhilft emotionale Intelligenz beispielsweise zu einem guten Zurechtkommen mit sich selbst, dem Partner sowie anderen Menschen.

     

    Charakteristisch für emotional intelligente Menschen ist ein aktives Zuhören sowie die Akzeptanz von Mitmenschen so, wie diese sind. Abgesehen davon sind sie in der Lage Konflikte konstruktiv zu lösen. Und können tiefgehende Freundschaften sowie Beziehungen pflegen. Vorhandene emotionale Intelligenz sorgt für ein ausgeglichenes, zufriedenes Leben.

     

    Wie hoch ist meine emotionale Intelligenz?

    Kurzum, wer gern Psychotests macht, kann auf spielerische Art die Höhe seiner emotionalen Intelligenz überprüfen. Diese lassen sich in diversen Zeitschriften und Büchern finden. Dabei helfen die folgenden Fragestellungen um mehr über sich zu erfahren:

     

    Aber auch das eigene Hinterfragen hilft beim Erkennen der individuellen emotionalen Intelligenz. Dabei helfen nachfolgende Fragestellungen:

    • Besitze ich die Fähigkeit, andere zu motivieren?
    • Bin ich im Besitz von Führungsqualitäten?
    • Verfüge ich über die Fähigkeit, mich klar und deutlich auszudrücken?
    • Fühle ich mich meinen eigenen Emotionen ausgeliefert? Kann ich meine Stimmung selbst gut beeinflussen?
    • Ist es mir möglich anderen aufmerksam zuzuhören?
    • Kann ich einschätzen, wie ich in unterschiedlichen Situationen reagiere. Und weiß ich, weshalb dies so ist?
    • Komme ich gut mit anderen Menschen zurecht?
    • Schaffe ich es, anderen eine Orientierung zu geben?
    • Suchen andere Rat bei mir?
    • Komme ich gut mit Freude, Aggressionen, Zuneigung, Wut zurecht?
    • Wie sieht es mit meiner Beliebtheit bei anderen Menschen aus? Sind diese gern mit mir zusammen?
    • Bin ich kommunikationsfähig?

     

    Wer weiß, was sich hinter emotionaler Intelligenz verbirgt, kann einschätzen, worauf es bei dieser Thematik ankommt. Dann ist es auch leichter, mögliche Defizite herauszufinden.

     

    Wie erlange ich emotionale Intelligenz?

    Zwar fanden Forscher heraus, dass vermutlich genetische Anlagen für die verstärkte Ausprägung der emotionalen Intelligenz existent sind. Trotzdem können Menschen dieselbe erlernen sowie stetig fördern. Anhand der nachfolgenden Tipps bestehen gute Chancen, einen gewissen Grad an emotionaler Intelligenz zu erwerben.

     

    Herausfinden, wer ich selbst bin

    Wer sich persönlich gut kennt, erfüllt die Grundlagen emotionaler Intelligenz. Um mehr über sich zu erfahren, helfen die folgenden Fragestellungen:

    • Wer bin ich. Was und wer prägte mich?
    • An was glaube ich – Bezug nehmend auf mich selbst, auf andere Personen, den Erfolg, das Leben?
    • Was sind meine Stärken und Schwächen?
    • Welches sind meine Bedürfnisse? Welches meine Ziele?
    • Wovon wird mein Denken, Fühlen und Handeln bestimmt?

     

    Den Umgang mit Gefühlen lernen

    Die Gefühlswelt ist etwas völlig Natürliches und Menschliches. Das heisst wer sich kaum vor eigenen Gefühlen und denen anderer Personen ängstigt, kann mit diesen wesentlich besser umgehen. Dies ist die Basis emotionaler Intelligenz. Um mit den Gefühlen anderer umgehen zu können, darf sich niemand vor den eigenen Gefühlen ängstigen. Dabei helfen professionelle Selbsterfahrungsseminare beim Umgang mit fremden wie auch eigenen Gefühlen.

     

    Eigene Individualität zugestehen

    Menschen sind verschieden. Dies bedeutet jedoch nicht, dass andersdenkende Personen besser oder schlechter sind. Wer  andere Menschen und andere Sichtweisen versteht, fördert seine eigene emotionale Intelligenz.

     

    Kommunikations- und Konfliktfähigkeit verbessern

    Das Trainieren und Erlernen von Kommunikationsfähigkeiten trägt maßgeblich zur Verbesserung der eigenen Fähigkeit bei. Dabei sind unterschiedliche Seminare behilflich. Wer sich vielseitig ausdrücken kann, erhöht seine emotionale Intelligenz.

     

    Ferner zählt eine konstruktive Konfliktfähigkeit direkt zur emotionalen Intelligenz. Ebenfalls bringt ein systematisches Üben derselben den Vorteil der besseren Bewältigung von Konflikten.

     

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  • Down-Syndrom – Trisomie 21

    Down-Syndrom – Trisomie 21

    Beim Down-Syndrom, auch Trisomie 21, tritt eine menschliche Genommutation auf. Dabei ist das 21. Chromosom ganz oder teils verdreifacht vorzufinden. Es handelt sich nicht um eine Erbkrankheit, sofern nicht die Mutter das Down-Syndrom hat. Merkmale sind individuell verschieden ausgeprägt.
     
     

    Verschiedene Formen beim Down-Syndrom

    Das Down-Syndrom hat verschiedene Erscheinungsformen. Die häufigste stellt sich so dar, dass bei allen Zellen eine Verdreifachung vom Chromosom 21 vorliegt. In wenigen Fällen hat sich eine Verdreifachung an ein anderes Chromosom angedockt. Bei der dritten, ganz seltenen Form, liegt die normale eine 21-Verdoppelung vor, jedoch ist ein Chromosom länger, was ebenfalls eine Verdreifachung ist. Menschen mit Down-Syndrom zeigen mehr oder weniger ausgebildete Merkmale. Zum Beispiel ein rundes Gesicht mit flachem Profil, Schrägaugen, schmaler, hoher Gaumen, breite kurze Hände mit Vierfingerfurche, gedrungene Füße mit Abstand zwischen großer und zweiter Zehe, kleinere Gestalt. Es müssen nicht alle Merkmale auftreten und nicht gleich stark. Menschen mit Trisomie 21 sind so unterschiedlich wie andere auch. Ebenfalls betrifft das die geistige Entwicklung, die von starker Verlangsamung bis zu normaler Intelligenz reichen kann.
     
     

    Diagnostik und Entwicklung

    Die Diagnose kann bereits im Mutterleib durch Fruchtwasserspiegelung gestellt werden. Das Risiko erhöht sich mit dem Alter der Mutter. Nach der Geburt wird anhand der Merkmale diagnostiziert. Kinder mit Down-Syndrom entwickeln sich meist in den ersten Jahren langsamer, können eher sprechen als sich sicher bewegen. Ihnen sollte jede erdenkliche Förderung zuteilwerden, da die Chancen auf ein selbstständiges Leben dann sehr gut sind. Kein Down-Syndrom gleicht dem anderen. Verallgemeinerungen für Verhalten und Entwicklung sind nicht zu stellen.

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  • Epilepsie

    Epilepsie

    Epilepsie ist ein Anfallsleiden, das bereits im 16. Jahrhundert nachweisbar war. Beim epileptischen Anfall entladen sich unkontrolliert chemische und elektrische Hirnsignale, was die typischen Symptome auslöst. Epileptische Anfälle können einzeln und vermehrt auftreten. Dabei wird nach zwei Anfällen von Epilepsie wird gesprochen.

     

    Ursachen und Symptome der Epilepsie

    Einzelne epileptische Anfälle können durch Kopfverletzungen, Alkoholentzug, Sauerstoffmangel und mehr ausgelöst werden. Hingegen wird das Krankheitsbild Epilepsie durch Erbanlagen, Hirnschäden, oder beides gefördert. Die Epilepsie ist keine akute oder fortschreitende Gehirnerkrankung, lange zurückliegende Verletzungen und Schäden können ursächlich sein. Dabei bleibt bei einem Großteil der Epilepsie-Diagnosen der Auslöser unbekannt. Sichtbare Symptome eines akuten epileptischen Anfalls sind unkontrolliertes Zittern, starrer Blick, Verhärtung der Muskulatur. Bei solchen Anzeichen sind Ersthelfer-Kenntnisse der stabilen Seitenlage, Sicherung der Zunge, sowie sofortiger Arztruf notwendig. Epilepsie ist noch immer mit zahlreichen Vorurteilen behaftet. Es handelt sich hier nicht um eine Geisteskrankheit Beeinträchtigung der Intelligenz. Der Erkrankte verliert lediglich beim Anfall die Kontrolle.

     

    Behandlung und Beachtenswertes bei Epilepsie

    Zur Diagnose der Epilepsie wird vordringlich das EEG herangezogen, zur Feststellung von Hirnschäden darüber hinaus CT und MRT. Zur Behandlung stehen zahlreiche Medikamenten zur Verfügung. Sowohl die älteren wie auch die neuen Medikamente sind durchweg bei unterschiedlichen Formen der Epilepsie wirksam. Allerdings können alle Medikamente zu starken Nebenwirkungen führen. Die ärztliche Dosierung ist unbedingt zu befolgen. Schliesslich müssen gerade kindliche Epileptiker ständig beobachtet und beaufsichtigt werden. Bei Sport und Spiel empfiehlt sich bei Anfallsgefährdung ein Helm. Überdies sind Epileptiker eingeschränkt beim Autofahren, dem Führen von Maschinen und bestimmten Sportarten.

     

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  • Warum Gesundheit ansteckend ist

    Warum Gesundheit ansteckend ist

    Gesundheit und wie entsteht diese denn eigentlich und warum Gesundheit ansteckend ist. Mit dieser Frage hat sich Aaron Antonovsky, ein israelisch-amerikanischer Medizinsoziologe beschäftigt und ist zu erstaunlichen Antworten gekommen. Salutogenese ist der Begriff für seine Auslegungen der Gesundheit, er stammt aus dem lateinischen und bedeutet übersetzt Gesundheit, Heil, Glück, Entstehung und Entwicklung. Bei Salutogenese wird eine Frage abgehandelt, wie es der Organismus schaffen kann, auch entgegen es Entropiesatzes, gesund wachsen zu können.

    Die Salutogenese

    Grundsätzlich also handelt es sich um die Wissenschaft von der Entstehung und der Erhaltung der der Gesundheit. Und vor allem sollte dabei geklärt werden warum Gesundheit ansteckend ist. Die Untersuchungen wurden mit einer Gruppe von Frauen durchgeführt, die während des 2. Weltkrieges in Konzentrationslagern gesessen haben. Die Ergebnisse waren erstaunlich, denn die Frauen waren körperlich und geistig bei bester Gesundheit. Diese wurde daraufhin zurückgeführt, dass sie sehr gute Gene besitzen und auch vererbt bekamen, aber auch gewisse Ressourcen besessen haben.

    Schnell wurde also klar, dass es auch Unterschiede zwischen den Ansichten der Erkrankungen gab, entweder eben aus der salutogenetischer oder auch aus der pathogenetischer Sicht heraus. Die Pathogenese wird immer versuchen Krankheiten zu vermeiden, bei Salutogenese hingegen, wird immer das Ziel sein, ein akzeptables Gesundheitsideal zu erreichen. Klappt die bei Personen überzeugend, dann werden andere Menschen sich ganz sicherlich davon anstecken lassen und dem Ideal wird nachgeeifert. Was kurzum gesagt bedeutet, nicht eine Diabetes soll erfolgreich behandelt werden, sondern durch entsprechendes Verhalten, schon gar nicht erst entstehen können. Also mit entsprechendem Verhalten, wird Gesundheit sicherlich immer ansteckend sein.

    Ansteckende Gesundheit

    Die Grundlagen des eigenen Lebens sind für die Gesundheit verantwortlich. Werden positive Einstellungen vorgelebt und diese dann auch verinnerlicht, dann ist diese Einstellung zu Leben ansteckend und die beste Chance gegeben, ein gesundes Leben zu führen. Es darf niemals eine Zweiteilung stattfinden, gemeint ist die Dichotomie, die Teilung in gesund und krank. Wird die salutogenische Betrachtungsweise angeschaut, dann wird von einer gesunden Entwicklung ausgegangen, was heißt, die Entstehung einer Krankheit, rückt in ein anderes Licht, wenn automatisch an Vermeidung und Bekämpfung gedacht wird.

    Wird nur pathogenisch gedacht und die normale Entwicklung der Menschen nicht beachtet, wie das in der Schulmedizin oft der Fall ist, dann kommt leider die Gefahr auf, dass auftretende Krankheiten selbst produziert werden. Schnell werden Ängste aufgebaut und diese hemmen wiederum das positive Denken und die Ansteckung mit Gesundheit. Und schon kann der Teufelskreis beginnen. Dabei handelt es sich um stressbedingte Erkrankungen bis hin zu Depressionen. Daher tendiert die Lehre der Salutogenese dahin, dass die Grundlagen der gesunden menschlichen Entwicklung, wieder mehr Beachtung geschenkt wird. Wenn dies verstanden ist, wird Gesundheit auch wieder ansteckend sein. Die Nebenwirkung dessen ist das perfekte Verständnis für die Vorbeugung, die Entstehung und die Behandlung vieler Krankheiten.

    Warum Gesundheit ansteckend ist und wie man Gesund bleibt

    In der Theorie ist es immer sehr einfach, Pathogenese und Salutogenese zu beschreiben. Doch wie lässt sich das in der Realität umsetzen, Gesundheit die ansteckend ist. Ganz entscheidend sind die eigenen Ressourcen des Widerstandes. Die Intelligenz, die Weitsichtigkeit, die Flexibilität oder auch der Wohlstand spielen eine große Rolle. Wer viele Freunde, eine gute Bildung und einen hohen Lebensstandard besitzt, dessen Voraussetzungen für eine gesundes Leben, sind damit perfekt.

    Wie sich ganz leicht erkennen lässt, ist Gesundheit mit vielen Umständen in Verbindung zu bringen. So viele Faktoren spielen also eine entscheidende und wichtige Rolle. Ebenso gehört dazu eine gesunde Einstellung zu sich und seinem Tun. Wer mit sich zufrieden ist, kann auch auf Dauer gesund bleiben. Jeder von uns muss wissen, die Gesundheit ist immer ein Prozess und zu keiner Zeit ein Zustand. Es wird immer wieder vorkommen, dass die Krankheit für eine Phase lang, stärker ist als die Gesundheit.

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  • Asperger-Syndrom bei Erwachsenen

    Asperger-Syndrom bei Erwachsenen

    Unter dem Asperger-Syndrom wird eine eher milde Variation des Autismus-Spektrums verstanden. Charakteristisch für das Asperger-Syndrom bei Erwachsenen sind insbesondere Schwächen in den Bereichen der Kommunikation wie der sozialen Interaktion. Ergänzend macht sich das auch als tiefgreifende Entwicklungsstörung bekannte Phänomen durch stereotype Verhaltensweisen und eingeschränkte Spezialinteressen bemerkbar.

     

    Hauptsächliche Beeinträchtigungen beim Asperger-Syndrom im Erwachsenenalter

    Asperger-Autismus gilt als eine angeborene Störung, die bislang nicht heilbar ist. Erste Anzeichen machen sich ab dem dritten Lebensjahr bemerkbar.

     

    Zu den sich im Vordergrund der Entwicklungsstörung drängenden Beeinträchtigungen zählen insbesondere Schwierigkeiten in den Bereichen der Mimik, Gestik und des Blickkontakts. So haben Erwachsene mit Asperger-Syndrom Schwierigkeiten diese nonverbalen Signale ihrer Mitmenschen zu deuten und selbst einzusetzen. So erscheinen erwachsene Personen mit dem Asperger-Syndrom im Kontakt mit ihrer Umwelt anderen Menschen gegenüber als merkwürdig und tollpatschig.

     

    Da Asperger-Autisten jedoch im Großen und Ganzen mit einer normalen bis sehr hohen Intelligenz ausgestattet sind, nimmt ihre Umwelt sie zumeist eher als etwas wunderlich wahr. Verschiedentlich fallen Menschen mit dem Asperger-Syndrom durch eine Hoch- oder auch Inselbegabung auf.

     

    Hieraus wird bereits ersichtlich, dass das Asperger-Syndrom bei Erwachsenen nicht ausschließlich von negativen Aspekten geprägt ist. Häufig ist das Syndrom mit gewissen Stärken verbunden, die sich unter anderem auf den Gebieten der

    • Aufmerksamkeit
    • Gedächtnisleistung
    • Selbstbeobachtung
    • Wahrnehmung

    bemerkbar machen.

     

    Diagnosestellung des Asperger-Syndroms bei Erwachsenen

    Maßgeblich für die Diagnosestellung ist das Alter. So ist es von Bedeutung, dass die Diagnostik möglichst frühzeitig im Kindesalter erfolgt. Die Diagnostik bei Erwachsenen mit Asperger-Syndrom gestaltet sich äußerst schwierig.

     

    Dies liegt einerseits an dem teilweise lückenhaften Erinnerungsvermögen an die zurückliegende Kindheit, in der die Symptome stärker ausgeprägt sind als im Erwachsenenalter. Andererseits können sich schwierige Verhaltensweisen im Laufe des Lebens ändern. Dies liegt an dem Bemühen der vom Asperger-Autismus Betroffenen, sich möglichst an die Gesellschaft anzupassen, um nicht stärker aufzufallen.

     

    Zahlreiche Erwachsene mit Asperger-Autismus führen ein nahezu unauffälliges Leben. Sie haben eine Arbeit und mitunter sogar einen Partner und eigene Kinder. Einen Arzt suchen Erwachsene mit Asperger-Syndrom in der Regel nur dann auf, wenn sich Folgeerkrankungen bemerkbar machen. Dies können unter anderem

    • Ängste
    • Depressionen
    • Essstörungen
    • Zwänge

     

    sein. Verfügt der aufgesuchte Arzt über die notwendige Kompetenz, ist dieser durchaus in der Lage, das Asperger-Syndrom bei erwachsenen Personen zu diagnostizieren.

     

    Auffällig ist in solchen Fällen zumeist, dass Betroffene ärztlichen Anweisungen nicht Folge leisten. Sie erscheinen unbeholfen und können sich kaum orientieren. Darüber hinaus kann sich das Asperger-Syndrom auch bei Erwachsenen ähnlich wie bei Kindern äußern. So fällt nicht selten eine monotone Sprache – sofern vorhanden – sowie eine Erzählweise auf, die bis ins kleinste Detail geht.

     

    Der Gesichtsausdruck ist bei Erwachsenen mit Asperger-Syndrom ebenso wie beim Kind starr, Blickkontakt wird zumeist vermieden. Ein Lächeln kann nicht erwidert werden. Die Fähigkeit zu einer humorvollen Bemerkung fehlt.

     

    Probleme im beruflichen und sozialen Umwelt

    Erwachsene mit Asperger-Syndrom leben zumeist sehr zurückgezogen und verfügen über wenig echte Sozialkontakte. Dieser Personenkreis tauscht sich sehr gerne mit anderen Betroffenen in Asperger-Foren online aus.

     

    Die Thematik Partnerschaft wird beim Asperger-Syndrom maßgeblich durch den Mangel an Empathie beeinflusst. Asperger-Autisten strahlen oftmals Egoismus und Distanziertheit aus. Das Knüpfen von Kontakten zu eventuellen Partnern fällt vielen von ihnen schwer. Sofern es mit einer Beziehung klappt, entstehen oftmals weitere Probleme in Bezug stetiger Anteilnahme und Kommunikation mit dem Partner.

     

    Ebenfalls zeigt das Asperger-Syndrom bei Erwachsenen Auswirkungen auf das Sexualleben. Manche haben kaum ein Bedürfnis nach körperlicher Nähe, andere hingegen hegen den Wunsch nach sexueller Aktivität. Letztere sind meistens unsicher, da zu einer sexuellen Intimität auch gegenseitige Empathie gehört. Trotzdem bedeutet dies nicht, dass erwachsene Asperger-Autisten keine stabile Partnerschaft und eigene Familie gründen können.

     

    Im Berufsleben äußert sich das Asperger-Syndrom einerseits in einer schnellen Überforderung beim Umgang mit Kunden oder den Kollegen. Erwachsene mit Asperger-Syndrom haben Probleme, flexibel zu reagieren. Sie ecken oftmals mit ihrer überaus ehrlichen Art an und wirken teilweise unhöflich.

     

    Auf der anderen Seite können Erwachsene von ihrem Asperger-Syndrom im beruflichen Alltag aber auch profitieren. Spezialinteressen – beispielsweise im Informatikbereich – lassen diesen Personenkreis beachtliche Leistungen erbringen.

     

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