Schlagwort: Intoleranz

  • Superfood aus Deutschland – besser als die Exoten?

    Superfood aus Deutschland – besser als die Exoten?

    Gesunde Ernährung steht für viele Menschen immer mehr im Vordergrund. Besonders beliebt ist dabei das sogenannte Superfood aus exotischen Früchten und Pflanzen, wie Chia-Samen, Goji-Beeren, Quinoa oder auch Acai-Beeren. Dieses Superfood soll besonders gesund und nahrhaft sein, es soll das Herz schützen und die Verdauung in geregelte Bahnen lenken. Vielfach ist exotisches Superfood allerdings sehr teuer und so stellt sich die Frage, ob der gleiche Effekt nicht mit heimischem Superfood erzielt werden kann. Tatsächlich wachsen praktisch vor der Haustür viele gesunde Alternativen zum exotischen Superfood, die wenig kosten und sehr gesund sind.

    Superfood mit exotischem Flair

    Chia-Samen – das klingt besser als Weißkohl, und das, obwohl beide in die Rubrik Superfood gehören. Der Unterschied besteht darin, dass Chia-Samen aus Lateinamerika kommen und ziemlich teuer sind und der Weißkohl, der in Deutschland wächst, immer frisch zu haben ist und deutlich weniger kostet. Chia-Samen oder auch Acai-Beeren sind ohne Zweifel sehr gesund, aber sie verdanken ihre Beliebtheit vor allem ihrem exotischen Flair. Viele sind der Ansicht, dass alles, was vom anderen Ende der Welt importiert wird, zwangsläufig auch gut sein muss. Dabei wird gerne vergessen, dass auch in Deutschland viele Nahrungsmittel wachsen, die nicht weniger gesund sind. Exotisches Superfood ist im Trend, aber wer sich gesund ernähren will, der muss dazu nicht in die Ferne schweifen.

    Kohl – das lokale Superfood

    Jeder hat schon mal Weißkohl, Rotkohl oder Grünkohl gegessen, aber nur die wenigsten wissen, wie gesund sie in diesem Moment gegessen haben. Wissenschaftler haben sich jetzt mit dem Grünkohl und dem Weißkohl beschäftigt und sind zu erstaunlichen Ergebnissen gekommen. Ein heimlicher Star unter dem deutschen Superfood ist der Kohl. Grünkohl, Rotkohl und auch Weißkohl sind reich an Omega-3-Fettsäuren und hat jede Menge Vitamin K. Da Kohl auch viel Kalzium enthält, kann er für viele, die eine Laktoseintoleranz haben, eine Alternative zur Milch sein. Wenn der Weißkohl gerieben, gesalzen und dann gestampft wird, dann wird daraus Sauerkraut, ebenfalls ein Superfood aus deutschen Landen. Sauerkraut ist fermentiert und daher ein guter Lieferant für probiotische Kulturen, die die Verdauung unterstützen und die Fähigkeit haben, die Darmflora zu regenerieren. Auch der Rotkohl ist ein Superfood, das mit einem hohen Gehalt an Anthocyanen der Acai-Beere in nichts nachsteht.

    Nüsse und Maronen – gesund und lecker

    Wem auf dem Weihnachtsmarkt der verführerische Duft von frisch gerösteten Maronen in die Nase steigt, der sollte nicht zögern, sondern eine Portion kaufen. Die Edelkastanie enthält viel Vitamin B und da Maronen auch Tryptophan enthalten, einen Baustein für das Glückshormon Serotonin, haben sie eine beruhigende und schmerzlindernde Wirkung. Auch Walnüsse sind ein echtes Superfood, denn die Nüsse enthalten viele ungesättigte Fettsäuren, Kalium und Magnesium, die das Herz, die Muskeln und den Kreislauf stärken und schützen. Die ebenfalls enthaltenen Vitamine C und K schützen die Haut vor vorzeitiger Alterung und sie senken den Blutdruck.

    Die gesunde Hagebutte

    Hagebutten sind die Scheinfrüchte der Heckenrose, und neben dem Sanddorn gibt es kein anderes heimisches Superfood, das so viel Vitamin C enthält. Auf 100 g Hagebutten kommen 1500 mg Vitamin, im Vergleich dazu bringt es die Zitrone nur auf 50 mg auf 100 g Früchte. Hagebutten stärken das Immunsystem, sie sind bei der Wundheilung sehr hilfreich und sie enthalten Gerbstoffe, die die Verdauung regulieren. Neue wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass Hagebutten auch bei Arthrose und der Behandlung von Rückenschmerzen eine gute Wahl sind, denn die kleinen roten Früchte enthalten wertvolle Galaktolipide. Bei Erkältungen, Darmbeschwerden und auch bei einer Entzündung der Harnwege haben sich Hagebutten bestens bewährt. Damit die Hagebutten ihre ganze Kraft und ihren aromatischen Geschmack entfalten können, müssen sie einmal dem Frost ausgesetzt sein, erst dann können die Früchte zu leckerem Mus oder auch zu Marmelade verarbeitet werden.

    Bild: © Depositphotos.com / THPStock

  • Glutenunverträglichkeit – was ist das?

    Glutenunverträglichkeit – was ist das?

    Immer mehr Menschen, so scheint es, vertragen keine Gluten. Aber was sind überhaupt Gluten und warum reagieren so viele darauf allergisch? Vereinfacht ausgedrückt sind Gluten eine Art Kleber aus Eiweiß, der in sehr vielen Lebensmitteln enthalten ist, die wir jeden Tag essen. Wer unter einer Glutenunverträglichkeit leidet, der wird in seinen alltäglichen Essgewohnheiten stark eingeschränkt, denn wer keine Gluten verträgt, der muss auf Brot ebenso verzichten wie auch auf Kuchen und auf viele andere Dinge, in denen bestimmte Getreidesorten enthalten sind. Aber es gibt Alternativen, die es ein wenig einfacher machen, ohne Gluten leben zu können.

    Was genau sind Gluten?

    Damit sich Getreide überhaupt zum Backen eignet, braucht es Gluten, denn Gluten haben die Fähigkeit dem Teig die richtige Konsistenz zu verleihen, in dem sie den Teig klebrig machen. Gluten sind in Weizen ebenso enthalten wie auch im Roggen, in der Gerste, im Grünkern und auch im Hafer. Auch alte Getreidesorten wie Emmer und Einkorn, die heute wieder angebaut werden, enthalten Gluten und sind damit keine Alternative für alle, die unter einer Glutenunverträglichkeit leiden.

    Die Speisekarte ist für alle die keine Gluten vertragen können, sehr eingeschränkt, denn Gluten finden sich in Nudeln, Brot, allen Arten von Kuchen, in Pommes frites, in Pizza, in Keksen und Plätzchen, in Bier, aber auch in Chips, Ketchup, Paniermehl und in Gewürzmischungen. Suppen und die meisten Fertiggerichte enthalten Gluten, ebenso wie Soße und einige Milchprodukte wie Joghurt und Frischkäse. Da Gluten ein guter Träger für zahlreiche Aromastoffe sind, werden sie besonders gerne in Fertigprodukten verwendet. Wenn ein Fertiggericht oder ein Lebensmittel Weizenstärke enthält, dann kann man davon ausgehen, dass es auch Gluten enthält, in diesem Fall muss es aber auf der Packung gekennzeichnet sein.

    Welche Lebensmittel enthalten keine Gluten?

    Wer sich die lange Liste der Lebensmittel anschaut, in denen Gluten enthalten sind, der wird sich vielleicht fragen, was keine Gluten enthält und was diejenigen, die eine Glutenintoleranz haben, noch essen dürfen. In Hirse und Mais sind keine Gluten enthalten und auch Wildreis und Reis kann jeder ohne Bedenken essen, der eine Glutenunverträglichkeit hat. Auch die sogenannten Pseudogetreidearten wie Buchweizen, Amarant und Quinoa sind frei von Gluten, ebenso wie Tofu, Mozzarella und Sojamilch, auch reine Fruchtsäfte und Sekt enthalten keine Gluten.

    Wer keine Gluten vertragen kann, der darf Obst und Gemüse essen und auch Kartoffeln und Milch sind im unverarbeiteten Zustand ebenso verträglich wie natürliches Joghurt, Naturkäse, Buttermilch, Fisch, Fleisch, alle Hülsenfrüchte, Reisnudeln, Honig und Johannisbrotmehl oder Mehl aus Traubenkernen.

    Wie macht sich die Glutenunverträglichkeit bemerkbar?

    Die Deutsche Zöliakie Gesellschaft schätzt, dass in Deutschland jeder 250. Bürger keine Gluten verträgt, aber nur etwa 10 % bis 20 % zeigen auch die typischen Symptome. Dazu gehören unter anderem Bauchschmerzen, Durchfall, Verstopfung und ein allgemeines Unwohlsein. Viele, die unter einer Glutenunverträglichkeit leiden, verlieren rapide an Gewicht, sie fühlen sich abgeschlagen und haben nicht selten einen Mangel an Eisen. Auch eine starke Migräne kann darauf hindeuten, dass es sich um eine Intoleranz gegenüber Gluten handelt.

    Seit 2005 müssen die Lebensmittel die Gluten enthalten, entsprechend gekennzeichnet sein. Das macht es den Betroffenen einfacher, für sich die passenden Lebensmittel zu finden. Wer wissen will, ob sich Gluten in einem bestimmen Lebensmittel befinden, der sollte sich die Inhaltsliste ansehen und auf eine Ähre achten, die durchgestrichen ist, denn das ist das Symbol für Lebensmittel, die keine Gluten enthalten. Allerdings ist man damit nicht immer auf der sicheren Seite, denn laut Gesetz darf sich ein Lebensmittel immer dann als glutenfrei bezeichnen, wenn weniger als 20 Milligramm Gluten pro Kilogramm Gesamtgewicht enthalten sind. Der Zusatz „Kann Gluten enthalten“, weist auf den Verpackungen darauf hin. Der Zusatz „sehr geringer Glutengehalt“ zeigt, dass nur maximal 100 Milligramm pro Kilogramm enthalten sind.

    Bild: © Depositphotos.com / triocean2011

  • Magenschmerzen – ein Symptom und viele Ursachen

    Magenschmerzen – ein Symptom und viele Ursachen

    Gastralgie lautet der medizinische Fachbegriff für Magenschmerzen und immer dann, wenn ein Patient über Magenschmerzen klagt, dann weiß der Arzt nie so genau, was dem Patienten eigentlich fehlt. Magenschmerzen können ziehend oder stechend sein, sie können krampfartig auftreten, aber sie haben in der Regel eines gemeinsam, sie treten besonders häufig im linksseitigen Bauchbereich auf. Nicht selten hat der Magen als Organ überhaupt nichts mit den Schmerzen zu tun, oft sind es andere Organe im Bauchraum, die für Probleme sorgen. Wenn die Magenschmerzen länger als drei Tage anhalten, dann wird es Zeit einen Arzt aufzusuchen.

    Wenn der Magen nach dem Essen schmerzt

    Wenn zu fett oder zu viel gegessen wird, dann kann das für Magenschmerzen sorgen. Auch wenn zusammen mit den Magenschmerzen Sodbrennen auftritt, dann ist der überlastete Magen selbst betroffen und die Schmerzen verschwinden in der Regel nach wenigen Stunden wieder. Kommt es zu Blähungen in Verbindung mit Magenschmerzen, dann liegt das in den meisten Fällen ebenfalls an der Nahrung, denn Kohl und Zwiebeln sind schwer verdaulich und der Magen hat viel zu tun, um diese Speisen zu verdauen.

    Ernster sollte man Magenschmerzen nehmen, wenn es zu einem ständigen Völlegefühl und zu Brechreiz kommt. Ist das der Fall, dann kann eine Gastritis, also eine entzündete Magenschleimhaut der Verursacher sein. Wird eine Gastritis nicht rechtzeitig behandelt, dann kommt es nicht selten zu Magenblutungen und zu Blut im Stuhlgang. Handelt es sich um eine Magenschleimhautentzündung, dann treten die Magenschmerzen meist nach 20 Minuten bis zwei Stunden nach dem Essen auf. Diese Schmerzen sollte man auf jeden Fall ernst nehmen und sofort einen Arzt aufsuchen.

    Wer häufig starke Magenschmerzen hat, der sollte sich auf eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse untersuchen lassen. Eine Pankreatitis kann sehr gefährlich werden, denn wenn die Entzündung chronisch wird, dann kann sich daraus Bauchspeicheldrüsenkrebs entwickeln, der meist zu spät erkannt wird und daher häufig zum Tode führt. Starker Gewichtsverlust, ständige Magenschmerzen und Appetitlosigkeit können auch ein Zeichen für Magenkrebs sein, und wer diese Symptome hat, der sollte umgehend einen Arzt aufsuchen.

    Grippe, Psyche oder Allergien

    Durchfall, Übelkeit, Erbrechen und heftige Magenschmerzen können Anzeichen für eine Magen- und Darmgrippe sein, die ebenfalls medizinisch behandelt werden muss. Gesellen sich zu den Magenschmerzen Müdigkeit, Schlafstörungen und depressive Verstimmungen, dann ist eine Laktoseintoleranz eine mögliche Ursache, aber auch eine allergische Reaktion auf Fruchtzucker kommt bei diesen Symptomen infrage. Ist die Unverträglichkeit sehr ausgeprägt, dann empfiehlt es sich, auf Fruchtzucker oder Milch und Milchprodukte komplett zu verzichten, dann verschwinden die Magenschmerzen schnell von selbst wieder.

    Nicht umsonst heißt es, mir ist etwas auf den Magen geschlagen, denn Magenschmerzen müssen nicht immer körperliche Ursachen haben, auch der Kopf ist schuld daran, wenn der Magen Probleme macht. Stress, Kummer, Nervosität, aber auch Ängste und Sorgen machen dem Magen zu schaffen, und das äußert sich durch Schmerzen, saures Aufstoßen und auch durch Übelkeit. Wer schon einmal unter Prüfungsstress stand, der kennt das Gefühl, wenn es etwas flau im Magen wird, ist der Stress vorbei, dann verschwinden auch die Magenschmerzen wieder.

    Wann sind Magenschmerzen gefährlich?

    Wenn der Schmerz unterhalb des rechten Rippenbogens sehr stark zu spüren ist, dann ist meist die Leber die Ursache. Hepatitis oder Gallensteine sorgen ebenfalls für Magenschmerzen, ohne dass der Magen daran schuld ist. Plötzlich auftretende sehr starke Bauchkrämpfe, ein aufgeblähter Bauch und das Erbrechen von Galle und Kot sind ein Zeichen für einen Darmverschluss. In diesem Fall darf keine Zeit verloren werden, denn ein Darmverschluss kann schnell lebensgefährlich werden.

    Das Gleiche gilt auch für eine Bauchfellentzündung, die ebenfalls mit starken Magenschmerzen beginnt, denn auch eine Entzündung des Bauchfells muss sofort und ohne jede Verzögerung in einem Krankenhaus behandelt werden.

  • Milchallergie oder Laktoseintoleranz

    Milchallergie oder Laktoseintoleranz

    Milchallergie oder Laktoseintoleranz – wo ist der Unterschied?

    Immer mehr Menschen können keine Milch mehr trinken oder Milchprodukte wie Käse, Joghurt oder Kefir vertragen. Schuld daran kann eine Laktoseintoleranz oder aber eine Milchallergie sein. Immer wenn es nach dem Genuss von Milch zu schmerzhaften Bauchkrämpfen oder zu Durchfall kommt, dann liegt entweder eine Milchallergie vor, oder derjenige leidet unter einer Laktoseintoleranz. Aber wo ist der Unterschied zwischen einer Milchallergie und einer Intoleranz gegenüber Laktose und wie kann der Arzt feststellen, um welche Form der Milchunverträglichkeit es sich tatsächlich handelt? Wie gefährlich ist eine Milchallergie und was kann man gegen eine Milchallergie tun, und was hilft bei einer Laktoseintoleranz?

    Welche Milchallergie Symptome gibt es und ist eine Milchallergie immer gleichbedeutend mit einer Kuhmilchallergie? Es gibt viele Fragen zu diesem Thema, aber auch immer die richtigen Antworten.

    Was ist eine Milchallergie?

    Von einer Milchallergie oder eine Kuhmilchallergie kann jeder betroffen sein, auch diejenigen, die eine Laktoseintoleranz haben. Eine Milchallergie oder Kuhmilchallergie kann schon bei Babys auftreten, sie wird aber im Säuglingsalter selten sofort erkannt. Die Milchallergie Symptome sind vor allem für ein Baby sehr schmerzhaft und bis die Ursache erkannt wird, können nicht selten viele Wochen vergehen. Im Erwachsenenalter ist eine Milchallergie ebenfalls keine Seltenheit, auch bei Menschen, die in ihrem bisherigen Leben noch nie Schwierigkeiten mit Milch hatten.

    Allerdings sind erwachsene Menschen eher selten von einer Milchallergie oder einer Kuhmilchallergie betroffen, eine Intoleranz gegen Laktose kommt hingegen deutlich öfter bei Erwachsenen vor, dafür weniger bei Kindern. Alle, die eine Milchallergie oder auch eine Kuhmilchallergie haben, sind im Grund durchaus in der Lage, Produkte aus Milch zu verdauen. Aber da ist noch das Immunsystem, das sich entschieden dagegen wehrt, wenn es Milch bekommt und es wird alles versuchen, den Eindringling wieder loszuwerden. Wenn eine Milchallergie diagnostiziert wird, dann reagiert der Körper nicht auf den Milchzucker, wie das bei einer Intoleranz gegen Laktose der Fall ist, der Körper reagiert vielmehr auf die in der Milch enthaltene Eiweiße, die Proteine.

    So wird eine Immunreaktion ausgelöst und die Milchallergie Symptome, die sich beim Genuss von Milch und Milchprodukten bemerkbar machen, sind immer sehr unterschiedlich und individuell. Je nach Ausprägung und Schwere der Milchallergie oder der Kuhmilchallergie, haben die einen mehr und die anderen weniger Milchallergie Symptome.

    Welche Milchallergie Symptome gibt es?

    Es ist für den Arzt nicht immer einfach, eine Milchallergie festzustellen, denn vor allem bei Säuglingen und Kleinkindern können die Milchallergie Symptome sehr unterschiedlich sein. Die Milchallergie Symptome oder auch die Kuhmilchallergie Symptome treten meist nicht sofort, sondern entweder nach einigen Minuten oder sogar erst nach einigen Stunden auf. Zu diesen Milchallergie Symptomen gehören unter anderem:

    • Ein Anschwellen der Haut und der Schleimhäute im Gesicht oder auch im Rachen. Im Rachen stellt sich dann ein sogenanntes Kloßgefühl ein, also ein Gefühl, einen Kloß im Hals zu haben, den man nicht hinunterschlucken kann.
    • Ein Asthmaanfall und Atemnot können zu den Milchallergie Symptomen gehören
    • Durchfall, Übelkeit und auch Erbrechen sind Milchallergie Symptome
    • Blassrote Haut, rote Hautausschläge bis hin zur Nesselsucht können ebenfalls zu den Milchallergie Symptomen gehören.

    Eine Milchallergie oder auch eine Kuhmilchallergie kann, wenn es schlimm kommt, zu einem lebensgefährlichen anaphylaktischen Schock führen. Aber das ist zum Glück nicht allzu oft der Fall, sondern tritt nur bei fünf bis zehn Prozent der Patienten auf, die unter einer Milchallergie leiden. Neben den bereits beschriebenen Milchallergie Symptomen treten bei einem anaphylaktischen Schock zusätzlich noch schwere Kreislaufstörungen auf, die wenn nicht sofort ärztliche Hilfe kommt, auch zu einem Zusammenbruch des Kreislaufs und damit zu Herzversagen führen können.

    Welche Alternativen zur Kuhmilch gibt es?

    Es gibt Milchallergie Symptome, die treten erst mit einer gewissen Verzögerung auf. Der zeitliche Rahmen für diese Milchallergie Symptome bewegt sich dabei zwischen einigen Stunden und sogar mehreren Wochen, nachdem die Milch getrunken oder ein Milchprodukt gegessen wurde. Das können zum Beispiel schwere Durchfälle sein, die sich erst nach Wochen bemerkbar machen, denn erst dann reagiert der Körper auf den Genuss von Milch allergisch, wenn die Schleimhaut des Darms angegriffen wird.

    In den meisten Fällen handelt es sich bei einer Milchallergie um eine Kuhmilchallergie, und die Betroffenen reagieren nicht allergisch, wenn sie die Milch von einem Schaf oder einer Ziege zu sich nehmen. Schafs- und Ziegenmilch ist allerdings eine Frage des Geschmacks, aber wer gerne Milch trinkt und nicht darauf verzichten möchte, der muss wohl oder übel auf Ziegenmilch oder Schafsmilch zurückgreifen, denn um die Milchallergie Symptome zu vermeiden, muss die Milch von der Kuh strikt vermieden werden.

    Großes Pech haben allerdings diejenigen, die gegen das sogenannte Kasein allergisch sind, denn wenn das der Fall ist, dann kann es nicht nur zu einer Kuhmilchallergie kommen, dann reagiert der Körper auch auf den Genuss von Ziegenmilch und der Milch vom Schaf. Eine gute Übersicht über die verschiedenen Bestandteile der unterschiedlichen Milchsorten und ihre Unverträglichkeiten kann man im Internet finden. Wir haben ein Interessanten Anbieter zum Test von Milchintoleranz gefunden.

    Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

    Da eine Milchallergie oder eine Kuhmilchallergie andere Vorgänge im Körper auslöst als eine Laktoseintoleranz, muss eine Milchallergie auch anders behandelt werden. Eine echte und damit vererbte Intoleranz gegen Laktose ist eine chronische Erkrankung, die nicht geheilt werden kann, das ist bei einer Milchallergie aber durchaus möglich. Das kann durch eine Desensibilisierung gelingen, bei der der Körper und vor allem das Immunsystem langsam an die Milch gewöhnt werden. Auf diese Weise kann eine Milchallergie wie viele andere Allergien, im Laufe der Zeit überwunden werden.

    Je nach Schwere der Milchallergie kann dieser Prozess zwischen anderthalb und zwei Jahren dauern. Zu Beginn einer Behandlung steht aber ein striktes Verbot für Milch und auch für Produkte aus Milch wie Käse, Butter, Joghurt oder auch Dickmilch und Kefir. Dieses Verbot haben die Milchallergie und auch die Laktoseintoleranz gemeinsam, aber anders als bei der Intoleranz gegen Laktose, verschwinden die Milchallergie Symptome mit der Zeit. Am Ende der Behandlung ist der Patient in der Regel frei von Beschwerden und kann wieder Milch trinken und Milchprodukte essen.

    Wer den Eindruck hat, dass eventuell eine Milchallergie oder eine spezielle Kuhmilchallergie vorliegen könnte, der sollte schnell zu einem Arzt gehen, der durch verschiedene Tests feststellen kann, ob es sich tatsächlich um eine Milchallergie oder um eine Kuhmilchallergie handelt.

    Bildquelle: Depositphotos.com // elemak

  • Mit Agaven Sirup natürlich süßen

    Mit Agaven Sirup natürlich süßen

    Der Agaven Sirup

    Zucker macht das Leben süß, aber auch gefährlich, denn Zucker führt zu Übergewicht, Zucker schadet zudem den Zähnen und ist einer der Auslöser für Diabetes. Alle, die sich gesund ernähren wollen, sollten nach einer Alternative zum Industriezucker suchen und eine dieser Alternativen ist der Saft der Agave.

    Agaven Sirup ist mehr als ein natürlicher Ersatz für Zucker, Agaven Sirup ist gesund und lässt sich sowohl zum Kochen als auch zum Backen verwenden. Dazu kommt, dass der Sirup eine deutlich höhere Süßkraft hat als Zucker und sich durch seine Konsistenz besser verarbeiten lässt als Honig.

    Agaven Sirup – Süß, aber ohne Kalorien

    Agaven wachsen in der Hauptsache in Mexiko, und um aus der Agave Sirup zu gewinnen, muss zunächst der so genannte Agavendicksaft herstellt werden. Die Pflanze liefert täglich über einen Liter Saft, der allerdings sehr schnell verarbeitet werden muss, damit er nicht verdirbt. Um den Agavendicksaft haltbar zu machen, wird er zunächst erhitzt und dann zu Sirup gefiltert. Während dieses Vorgangs wird aus Polysaccharide, die im Saft zu finden sind, Einfachzucker, und die gewonnene klare, leicht gelbliche Flüssigkeit erinnert dann ein wenig an Honig.

    Zwei Bestandteile des Agaven Safts sind Glukose und Fructose, und das macht den Saft zum einen süßer und zum anderen auch dickflüssiger als Honig. Da Agaven Saft einen hohen Anteil Fructose hat, ist der glykämische Index der niedrigste von allen bekannten Süßmitteln. Agaven Saft hat rund 20 % mehr Süße als Zucker und wer mit Agaven Saft süßt, der braucht weniger und spart damit viele Kalorien ein. Was Agaven Saft zum Beispiel fürs Backen interessant macht ist, dass er lange nicht so klebrig ist wie Honig, und wer sich für eine der etwas dunkleren Sorten entscheidet, der genießt das Aroma von Karamell, aber ohne die für Karamell sonst üblichen Kalorien.

    Agaven Sirup – Gesund und vielseitig

    Agaven Saft ist für alle, die unter einer Fructose Intoleranz leiden, keine Alternative und auch wer unter Diabetes leidet, der sollte vor dem Verzehr auf jeden Fall mit dem Arzt sprechen, ob Agaven Saft als Süßmittel infrage kommt. Alle anderen aber können mit dem Saft der Agaven nach Herzenslust kochen und backen. Der natürliche Agaven Saft besteht zu einem Viertel aus Wasser und zu Dreiviertel aus Kohlehydraten, und in den dunklen Sorten ist die Zahl der Mineralien höher als bei den helleren Sorten. Da Agaven Saft bei einer Temperatur von knapp 50° Grad hergestellt wird, enthält der Saft zudem viele wertvolle und wichtige Enzyme.

    Agaven Saft kann aber nicht nur durch seine Inhaltsstoffe überzeugen, auch die große Vielfalt, die dieser Saft bietet, macht ihn in der täglichen Küche attraktiv. Anders als Honig und Zucker löst sich Agaven Saft auch in kalten Flüssigkeiten sehr schnell auf und das macht den Saft perfekt, wenn es zum Beispiel um das Süßen von eiskalten Cocktails geht. Da Agaven Saft keinen großen Eigengeschmack hat, kann man in wunderbar zum Süßen von Dessert und auch zum Kuchen backen benutzen. Wer vielleicht die Soße zum Sauerbraten mit einer süßen Note abrunden will, der kann alternativ zum klassischen Zuckerrübensirup Agaven Sirup verwenden, und spart so noch ein paar Kalorien ein.

    Auch für Veganer ist Agaven Sirup geeignet

    Veganer gelten als sehr gesundheitsbewusste Menschen. Wenn es um ein Süßmittel geht, das natürlich und gesund ist, dann empfiehlt sich Agaven Saft, da Honig als tierisches Produkt für das vegane Essen nicht infrage kommt. So kann der Agaven Sirup in der veganen Küche zum Beispiel bei Süßspeisen zum Einsatz kommen. Alle, die eine Alternative zur Marmelade suchen, die sollten den Sirup der Agave einfach mal auf einer Scheibe frischem Brot probieren, denn auch in dieser Form, als leckerer Brotaufstrich, kann der Agaven Sirup auf ganzer Linie überzeugen.

  • Joghurtbereiter: Mehr als nur eine nette Spielerei

    Joghurtbereiter: Mehr als nur eine nette Spielerei

    In Zeiten von Lebensmittelallergien und fragwürdigen Zusatzstoffen, wächst vielleicht auch bei Ihnen der Wunsch wieder mehr Nahrungsmittel „selbst herzustellen“. Wenn auch Sie gerne Joghurt essen, dann ist vielleicht eine Joghurtmaschine genau das richtige Gerät für Sie. Denn damit gestaltet sich die Joghurtherstellung kinderleicht und Ihnen geht der Lieblingsjoghurt nie aus.

    Volle Kontrolle über die Inhaltsstoffe, dass ist für viele der Grund schlechthin eine Joghurtmaschine zu kaufen. Gerade bei Allergien oder Lebensmittelunverträglichkeiten wie beispielsweise Laktoseintoleranz, lohnt sich die Anschaffung eines Joghurtbereiters durchaus. Ebenso wenn Unverträglichkeiten bezüglich diversen Zusatzstoffen wie zum Beispiel Farbstoffe oder Geschmacksverstärker bestehen. Auch wer gerne wechselnde Geschmacksrichtungen haben möchte und gerne experimentiert, der ist mit einem Joghurtbereiter auf der sicheren Seite. Gute Geräte sind mittlerweile schon für circa 20€ zu haben und ein weiterer Vorteil, die Bedienung der Joghurtbereiter ist kinderleicht.

    Joghurt selbst zubereiten, mit einer Joghurtmaschine kein Problem

    Im Prinzip unterscheidet sich die Joghurtbereitung mit den einzelnen Geräten nicht wirklich voneinander. Um einen Joghurt herzustellen, wird Milch mit Joghurtkulturen „geimpft“ und unter Einwirkung von konstanter Wärme in der Joghurtmaschine fermentiert. Das heißt bei diesem Vorgang wird die Milch in Joghurt umgewandelt. Dieser Vorgang nimmt einige Zeit in Anspruch. Die Dauer hängt davon ab, wie säuerlich beziehungsweise wie fest Ihr Joghurt sein soll. Aus diesem Grund sind Joghurtbereiter die einen integrierten Timer haben recht praktisch, denn bei diesen schaltet sich das Gerät nach dem Prozess der Fermentierung automatisch ab. Wie dies beispielsweise bei dem Joghurtbereiter 439101 des Herstellers Lagrange der Fall ist. Hiermit lassen sich mit einem Durchgang 7 Portionsgläser Joghurt herstellen. Die Anschaffungskosten für diesen Joghurtbereiter liegen bei knapp 40€.

    Joghurtbereiter sind in verschiedenen Bauformen erhältlich

    Joghurtmaschinen gibt es in zwei unterschiedlichen Bauformen. Da sind zum einen die Modelle, die mehrere Portionsgläser beinhalten. In der Regel handelt es sich dabei zwischen 6 und 8 Gläser. Dann gibt es aber noch die Modelle die in ihrem Innern einen größeren Behälter für die Joghurtbereitung aufweisen. Dieser fasst in der Regel 1-1,5Liter Joghurt. Ein solches Modell wäre beispielsweise der Joghurt-Maker von Rosenstein & Söhne. Mit diesem Gerät lässt sich 1Liter Joghurt herstellen. In der Anschaffung ist dieses Gerät mit circa 20€ sehr günstig. Zudem überzeugt der Joghurt-Maker mit einem geringen Stromverbrauch.

    Joghurtbereiter die ohne Strom funktionieren

    button2-joghurtbereiter
    Zwar sind die elektrischen Modelle in der Überzahl. Doch gibt es auch Joghurtmaschinen die „ohne Strom“ funktionieren. Diese bestehen aus zwei Behältern, die ineinander gesetzt werden. In den äußeren Behälter wird heißes Wasser gefüllt und in den inneren Behälter kommt dann das Milch/Joghurtkulturengemisch. Der My.Yo Joghurtbereiter für circa 24€ wäre ein solches Modell. Wer auf lange Sicht gesehen große Mengen an Joghurt herstellen möchte, für den ist die stromlose Variante aufgrund des Einsparpotenzials sicherlich eine lohnenswerte Alternative. Zudem können die stromlosen Geräte überall aufgestellt werden, da sie nicht auf eine Stromquelle angewiesen sind.

    Egal für welche Variante Sie sich auch entscheiden mögen, Fakt ist das mit einem Joghurtbereiter auch ein Stück „Vielfalt“ einziehen wird. Denn so sind Sie immer in der glücklichen Lage, den persönlichen Lieblingsjoghurt selber herzustellen und sind nicht mehr auf das Sortiment im Supermarkt oder Discounter angewiesen.