Schlagwort: Kaffee

  • Ist zu heißer Kaffee ungesund?

    Ist zu heißer Kaffee ungesund?

    Kaffee ist mit Abstand das beliebteste Getränk der Deutschen, umso schlimmer war die Nachricht, dass der Genuss von Kaffee möglicherweise krebserregend ist. Zwar sind die internationalen Krebsforscher heute von dieser Behauptung abgerückt, aber jetzt gibt es eine neue Warnung, die vielen passionierten Kaffeetrinkern den Muntermacher am Morgen verderben wird.

    Kaffee ist nicht ungesund

    1991 schockte die Nachricht die Kaffeetrinker in Deutschland, dass Kaffee Krebs auslösen kann. Forscher hatten das beliebte Getränk in die Kategorie 2B eingeordnet und Kaffee damit, was die Gefahr für eine Krebserkrankung angeht, auf eine Stufe mit Blei und Chloroform gestellt. Damals hieß es, dass Kaffee vor allem Harnblasenkrebs auslösen könnte. Dieses Forschungsergebnis wurde zwar revidiert, jedoch gibt es eine neue Hiobsbotschaft und die betrifft die Temperatur, mit der Kaffee getrunken wird.

    Nicht zu heiß trinken

    Auch wenn kalter Kaffee angeblich schön machen soll, echte Kaffeefreunde trinken ihren Kaffee doch lieber heiß. Das kann aber, wenn es nach neuen Studien geht, gefährlich für die Speiseröhre sein, denn Kaffee, der mehr als 65° Grad heiß ist, kann nach Ansicht der Wissenschaftler Speiseröhrenkrebs auslösen. Das gilt aber nicht nur für Kaffee, sondern auch für Tee und andere Getränke, die heiß getrunken werden. Schon in früheren Untersuchungen war der in China so beliebte Mate-Tee im Visier der Forscher und stand im Verdacht, Krebserkrankungen der Speiseröhre auszulösen. Dazu muss allerdings gesagt werden, dass die Chinesen ihren Tee um einiges heißer trinken, als das in Europa der Fall ist.

    Kaffee ist gut für die Gesundheit

    Wer seinen Kaffee nicht allzu heiß trinkt, der tut etwas für seine Gesundheit, denn Kaffee hat viele positive Eigenschaften. So haben Studien bewiesen, dass Kaffee das Herz schützt und dass diejenigen, die zwischen drei und fünf Tassen Kaffee am Tag trinken, eher selten verkalkte Arterien haben und auch das Risiko ein Herzleiden zu bekommen, ist geringer.

    Bild: © Depositphotos.com / amenic181

  • 6 frische Tipps für heiße Sommertage

    6 frische Tipps für heiße Sommertage

    Wenn zum wiederholten Mal das Thermometer über die 25 °C Marke hinaus klettert, ist es wieder an der Zeit, den Körper abzukühlen. Gerade an besonders sonnenintensiven Tagen sollten Sie immer wieder für Erfrischung sorgen. Andernfalls droht im schlimmsten Fall eine Überhitzung, ein Hitzeschlag oder ein Schwächeanfall. Gerade Menschen mit einem niedrigen Blutdruck haben in dieser Zeit zu kämpfen und sollten einen Blick auf diese 6 Tipps für heiße Sommertage werfen.

    Tipp No.1 für heiße Sommertage: ausreichend trinken

    Mag es auch profan klingen, ist vor allen Dingen der Flüssigkeitsmangel schuld, wenn Körper und Geist streiken. Zumeist stellen sich Müdigkeit und Kopfschmerzen als eine direkte Reaktion ein. Sie haben Ihren Körper über den Tag hinweg nicht mit ausreichend Flüssigkeit versorgt. Gerade für heiße Sommertage sollten Sie 2 l oder besser 3 l Wasser oder Mineralwasser einplanen.

    Interessant: Immer wenn Sie Durst haben, ist bereits viel zu wenig Flüssigkeit vorhanden. Soweit sollten Sie es gerade an heißen Tagen nicht kommen lassen.

    Tipp No.2 für heiße Sommertage: die schnelle Erfrischung

    Ist es im Büro und auf Arbeit stickig und warm, sorgen Sie einfach für eine schnelle Erfrischung zwischendurch. Sie müssen nichts weiter machen, als sich im Bad ein paar frische Spritzer Wasser ins Gesicht zu werfen oder ein Feuchtigkeitstuch an den Armbeugen entlang zu führen. Versorgen Sie auch Handgelenke, Kniekehlen und Schläfen mit kaltem Wasser, das wirkt wahre Wunder.

    Tipp No.3 für heiße Sommertage: Koffein-Konsum nach unten fahren

    Im Glauben, mit Koffein in Kaffee und Cola dem Körper die nötige Energie zu geben, machen Sie genau das Falsche. Der zusätzliche Koffeinschub setzt dem Körper mächtig zu, was gerade für heiße Sommertage eine gehörige Belastung darstellt. Leider gilt das auch für Eiscafé. Wir empfehlen selbst gemachten Eistee oder eine erfrischende Schorle.

    Tipp No.4 für heiße Sommertage: Verzicht auf Alkohol

    Nicht ohne Grund warnt ein Sprichwort, dass Alkohol gerade an heißen Tagen besonders schnell in den Kopf steigt. Aus diesem Grund sollten Sie tagsüber alkoholhaltige Getränke vollkommen vermeiden. Dies kann zu einem schnellen Absacken des gesamten Kreislaufs führen. Selbst am Abend sollten Sie eher zu einer leichten Weinschorle oder zu einem Radler greifen, denn so wird der Organismus am wenigsten belastet.

    Tipp No.5 für heiße Sommertage: leichte Kost

    Heiße Sommertage laden nicht gerade dazu ein, beim Mittagessen oder beim Abendessen kräftig zuzugreifen. Vermeiden Sie vor allen Dingen fettiges Essen und greifen Sie zu Obst und Gemüse oder zu leicht bekömmlichen Lebensmitteln, die der Organismus problemlos verdauen kann. Sie sparen auf diese Weise Energie und jede Menge Kalorien. Darüber hinaus wird der Kreislauf nicht unnötig belastet.

    Tipp No.6 für heiße Sommertage: raus aus der Mittagssonne

    Insbesondere in der Mittagszeit von ca. 11:00 Uhr bis 15:00 Uhr strahlt die Sonne am intensivsten. Möchten Sie unbedingt ein erholsames Sonnenbad einlegen, empfehlen wir den frühen Morgen oder den späten Nachmittag. Gerade zu dieser Zeit sinkt die UV-Belastung auf ca. 50 %. Vielleicht ist das ein Grund, warum man in den südlichen Gefilden bis 15:00 Uhr Siesta hält. Leiden Sie in der Mittagszeit unter dicken Beinen und Füßen? Dann sollten Sie Ihre Beine hochlegen, um schmerzhafte Venenprobleme zu vermeiden.

    Fazit

    Heiße Sommertage stellen für den gesamten Organismus eine Bewährungsprobe dar. Sie können mit diesen genialen Tipps für schnelle Erleichterung sorgen, Körper und Geist über die sonnigen Tage helfen und einen folgenreichen Sonnenstich oder eine Überlastung vermeiden. Lassen Sie es etwas ruhiger angehen, greifen Sie zu leichten Lebensmitteln und vermeiden Alkohol und Koffein. So können heiße Sommertage Sie nicht aus der Bahn werfen.

    Bild: © Depositphotos.com / cherriesjd

  • Der neue Ernährungswahn

    Der neue Ernährungswahn

    Wer früher einen guten Braten im Topf hatte, der galt als reich, denn Fleisch zu essen, war ein Zeichen für Wohlstand. Heute ist es schick, kein Fleisch mehr zu essen, wobei vor allem Menschen mit Geld mehr und mehr auf Fleisch und andere tierische Produkte verzichten. Sie sind nach Meinung von Ernährungswissenschaftlern und Soziologen versessen auf gesundes Essen und leben in einer Art Ernährungswahn.

    Die Hysterie um veganes Essen

    Im vergangenen Jahr kamen 119 neue Kochbücher auf den Markt, in denen nur Rezepte für Veganer zu finden sind. Knapp acht Millionen Menschen ernähren sich heute vegetarisch, knapp eine Million sogar ohne Fleisch, Eier, Milch oder Käse, denn sie sind Veganer. Um eine vermeintlich gesunde Ernährung ist eine regelrechte Hysterie ausgebrochen, vor allem in der reichen Oberschicht, alles muss nach Möglichkeit Veggie und vor allen Dingen Bio sein. Auch wer keine Probleme mit der Verdauung hat, schwört auf Lebensmittel ohne Gluten und ohne Laktose, es wird mit Low Carb und High Carb experimentiert, man setzt auf die Steinzeit-Diät und statt angesagten neuen Kaffeespezialitäten, gibt es Mixgetränke aus Obst und Gemüse.

    Gesundes Essen für eine heile Welt

    „Sage mir, was du isst und ich sage dir, wer du bist“ – Essen wird immer mehr zu einer Identitätsbildung. Die Welt wird zunehmend schwieriger und unruhiger, die Ernährung dient daher vielfach dazu, ein Stück heile Welt aufzubauen. Essen ist aber auch eine Art Statussymbol und soll zeigen: Seht her, ich gehöre dazu und ich kann es mir leisten, so zu leben. Viele Soziologen sind der Ansicht, dass eine fleischlose Ernährung eine Selbstinszenierung und gleichzeitig auch eine Abgrenzung ist. Auf der anderen Seite spiegelt Essen jedoch auch einen Wunsch nach Zugehörigkeit zu einer bestimmten Klasse wider. Neu ist dieses Verhalten allerdings nicht, denn Ernährung wurde schon immer mit einem kulturellen und sozialen Status verbunden, denn „gutes“ Essen steht für Wohlstand.

    Bild: © Depositphotos.com / stokkete

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  • Tropenkrankheit Gelbfieber – Lebensgefahr durch Mückenstiche

    Tropenkrankheit Gelbfieber – Lebensgefahr durch Mückenstiche

    Noch nie war Reisen so einfach wie heute, wir steigen in ein Flugzeug und kommen nur Stunden später an den exotischsten Plätzen der Welt an. Aber selbst wenn der Strand noch so schön und der Urwald noch so faszinierend sind, es lauern viele Gefahren. Eine dieser Gefahren trägt den wohlklingenden Namen Aedes aegypti oder Ägyptische Tigermücke, ein kleines unscheinbares Insekt, das eine lebensgefährliche Krankheit auslösen kann – Gelbfieber. Ein einziger Stich der Mücke reicht, um das Virus der Tropenkrankheit Gelbfieber auszulösen, eine Krankheit, an der jeder zweite Patient stirbt.

    Die Tropenkrankheit Gelbfieber – eine globale Krankheit

    Schätzungen zufolge erkranken jedes Jahr weltweit rund 200.000 Menschen an der Tropenkrankheit Gelbfieber und 30.000 Menschen sterben daran. 90 % aller Erkrankungen werden aus Afrika gemeldet, aber auch in Südamerika ist Gelbfieber ein sehr großes Problem. Auch wenn nur der Verdacht einer Infektion besteht, dann muss das den Gesundheitsbehörden gemeldet werden, trotzdem geht die Weltgesundheitsorganisation WHO von einer sehr großen Dunkelziffer aus. Besonders in den Ländern der Dritten Welt, in denen es an medizinischer Infrastruktur fehlt, wird die Tropenkrankheit Gelbfieber entweder nicht richtig erkannt oder die Krankheitsfälle werden nicht gemeldet. Wer seine Ferien in Südamerika oder in Afrika verbringen will, der sollte sich auf jeden Fall vorher erkundigen, ob eine Impfung notwendig ist.

    Welche Symptome gibt es?

    Die Tropenkrankheit Gelbfieber wird in zwei Arten unterschieden, dem Dschungel-Gelbfieber und dem Stadt-Gelbfieber. Gemeinsam haben beide Arten aber die Symptome, die sich meist drei bis sechs Tage nach der Ansteckung zeigen. In 85 % aller Fälle nimmt die Erkrankung einen eher milden Verlauf und die Symptome entsprechen hier denen einer Grippe und die Betroffenen fühlen sich nach wenigen Tagen wieder wohl. In den restlichen 15 % nimmt die Tropenkrankheit Gelbfieber aber einen schweren Verlauf. Besonders gefährlich ist das Versagen von Leber und Nieren, was schließlich zu einem kompletten Organversagen und damit zum Tod führt. In den leichten Fällen haben die Patienten Kopf-, Glieder- und Muskelschmerzen, Übelkeit und Erbrechen sowie Schüttelfrost, ebenso gehört Fieber von bis zu 40° Grad zu den Symptomen des Gelbfiebers.

    Der Krankheitsverlauf in schweren Fällen

    Kommt es zu einem schweren Verlauf, dann gibt es zwei Krankheitsphasen. In der ersten Phase sind es wieder grippeähnliche Symptome, in der zweiten Phase kommen aber Durchfall, das Erbrechen von Galle, sehr starker Durst, Blutungen des Gaumens und eine Gelbsucht dazu. Die Patienten können kaum oder gar kein Wasser mehr lassen, die Haut und die Schleimhäute bluten, der Durchfall ist blutig und das Erbrochene hat das Aussehen von Kaffeesatz. In der Folge kann es bedingt durch den hohen Verlust an Flüssigkeit zu einem lebensbedrohlichen Schock kommen, und auch akutes Nierenversagen gehört zu den Symptomen der zweiten Phase. Der Tod tritt meistens am sechsten oder siebten Tag ein, entweder durch einen Zusammenbruch des Kreislaufs oder durch das Versagen der Nieren.

    Wie wird Gelbfieber behandelt?

    Es gibt bis heute keine wirksame Therapie gegen die Tropenkrankheit Gelbfieber, behandelt werden können nur die Symptome. Antivirale Mittel helfen nicht und gegen den Erreger gibt es kein Medikament. Die Ärzte werden zunächst versuchen, mit Infusionen den Verlust an Flüssigkeit auszugleichen und das Fieber zu senken. Zudem wird die Atmung unterstützt, wenn es nötig ist, auch durch eine Intubation. Antibiotika kommen zum Einsatz, um eine zusätzliche Infektion durch Bakterien zu verhindern und die Patienten müssen auf einer Intensivstation behandelt werden.

    Um eine Infektion mit Gelbfieber zu vermeiden, ist eine Impfung zwingend notwendig und in einigen Ländern sogar vorgeschrieben. Neben einer Impfung sollte man auf Reisen nach Afrika und Südamerika für einen effektiven Mückenschutz sorgen. Am Tag sorgen Mückenschutzmittel für die Tropen und helle lange Kleidung für Schutz, in der Nacht sollte es ein imprägniertes Moskitonetz über dem Bett sein.

    Bild: © Depositphotos.com / ellandar

  • Kaffee senkt das Darmkrebsrisiko

    Kaffee senkt das Darmkrebsrisiko

    Die Deutschen sind leidenschaftliche Kaffeetrinker, die einen brauchen ihren Kaffee als Muntermacher am Morgen, die anderen möchten auf ihre Tasse Kaffee nach dem Essen nicht mehr verzichten. Was viele aber nicht wissen, wer viel Kaffee trinkt, der kann das Risiko senken, an Darmkrebs zu erkranken. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Kaffee mit oder ohne Koffein handelt.

    Zwei Tassen am Tag

    Eine neue Studie, die von amerikanischen und israelischen Wissenschaftlern erstellt wurde, fand heraus, dass schon zwei Tassen Kaffee am Tag ausreichen, das Darmkrebsrisiko um 26 % zu senken. Für die Studie wurden 5100 Darmkrebspatienten nach ihrem jährlichen Kaffeekonsum befragt, gleichzeitig wollten die Wissenschaftler von 4000 Studienteilnehmer ohne Krebsdiagnose wissen, wie viel Kaffee sie im Jahr trinken und ob es sich dabei um Kaffee mit oder ohne Koffein handelt. Das Ergebnis der Studie war eindeutig, denn je mehr Kaffee die Studienteilnehmer getrunken hatten, umso mehr sank das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken. Wer mehr als zwei Tassen pro Tag trinkt, der kann das Risiko sogar um 50 % senken.

    Was macht Kaffee so besonders?

    Kaffee hatte zu Unrecht sehr lange Zeit einen sehr schlechten Ruf. Heute weiß man, dass Kaffee unter anderem Antioxidantien enthält, die die freien Radikalen abwehren und so das Krebsrisiko deutlich senken. Aber Kaffee enthält auch Melanoidine und Diterpene, zwei Inhaltsstoffe, die sich positiv auf die Gesundheit auswirken. Die University of Southern California stellte im Rahmen der Studie zudem fest, dass die Bohnenart, die Röstung und auch die Art und Weise, wie der Kaffee aufgebrüht wird, keinen Einfluss auf seine positive Wirkung haben.

    In Deutschland erkranken jedes Jahr rund 62.000 Menschen an Darmkrebs und damit ist der Darmkrebs einer der am häufigsten vorkommenden Krebsarten. Rauchen und Übergewicht können Darmkrebs auslösen, wer sein Risiko minimieren will, der sollte also abnehmen, nicht mehr rauchen und Kaffee trinken.

    Bild: © Depositphotos.com / luminastock

  • Das Seniorenhandy – mehr als nur ein Telefon

    Das Seniorenhandy – mehr als nur ein Telefon

    Die Kinder anrufen, sich mit Freunden zum Kaffeeklatsch verabreden oder Arzttermine auch von unterwegs vereinbaren – immer mehr ältere Menschen haben das Smartphone für sich entdeckt. Sie haben ihr Handy immer dabei und wissen, dass ihnen das kleine mobile Telefon ein praktischer Helfer ist und unter Umständen sogar das Leben retten kann. Seniorenhandys haben einige Funktionen, die man bei einem „normalen“ Handy nicht finden kann und diese Funktionen machen das Leben von älteren Menschen einfacher und vor allen Dingen auch sicherer.

    Was macht ein Seniorenhandy so besonders?

    Bei einem Smartphone oder Handy für Senioren handelt es sich um ein Mobiltelefon, das speziell auf die Wünsche und die Bedürfnisse von älteren Menschen abgestimmt ist. So haben ältere Menschen oftmals Schwierigkeiten mit der Feinmotorik und auch das Seh- und Hörvermögen lässt mit zunehmendem Alter immer mehr nach. Im Gegensatz zu einem herkömmlichen Handy haben die Handys für Senioren große Tasten, die sich einfach bedienen lassen und auch ein großes Display, was zudem beleuchtet ist. Seniorenhandys klingeln lauter, die Laufzeit des Akkus ist länger und die Funktionen sind einfacher zu bedienen. Trotzdem haben die Seniorenhandys ein modernes Aussehen und unterscheiden sich in der Optik kaum von einem klassischen Handy oder Smartphone.

    Ein Handy das Leben retten kann

    Ein Seniorenhandy kann Leben retten, und zwar aufgrund einiger zusätzlicher Funktionen wie der Notruftaste. Wird diese Taste gedrückt, dann sendet das Handy entweder einen Anruf an die Notrufzentrale oder verschickt automatisch eine SMS. Wenn der Anruf angenommen wird, dann nimmt das Handy ihn entgegen und stellt ebenso automatisch auf die Freisprecheinrichtung. Wenn zum Beispiel ein älterer Mensch in seiner Wohnung stürzt, aber noch in der Lage ist, an seinem Handy die Notruftaste zu drücken, dann wählt das Handy eigenständig die Nummer 112 oder auch die Nummer des Hausarztes. Es können mehrere Notrufnummern gespeichert werden und wenn bei der ersten Nummer auf der Liste keiner abhebt, dann wählt das Handy automatisch die nächste Nummer. Auf diese Weise kann schnell die nötige Hilfe kommen.

    Mit vielen Extras

    Seniorenhandys haben neben der lebensrettenden Notruftaste aber noch mehr praktische und nützliche Funktionen. So gibt es zum Beispiel Handys mit einer integrierten Taschenlampe, die nachts gute Dienste leistet oder auch dabei helfen kann, in der Dunkelheit den Weg oder das richtige Klingelschild zu finden. Auch GPS gehört bei den meisten Handys und Smartphone für Senioren zur Standardausrüstung, denn wer sich bei einer Wanderung oder beim Spaziergang verlaufen hat, der kann durch das GPS-Signal schnell gefunden werden. Viele Senioren stellen sich die Frage: Wie ist ein Handy mit dem Hörgerät kompatibel? Auch daran haben die Hersteller gedacht. Ein Hörgerät in Verbindung mit einem Handy kann zu Rückkoppelungen führen und das ist mehr als unangenehm. Beim Kauf eines Seniorenhandys sollte man auf die Kompatibilität achten, die in US-Standard angegeben ist. Entsprechend dem jeweiligen Modell wird sie in M1 bis M4 oder auch mit T1 bis T4 angegeben. Als Grundsatz sollte in diesem Zusammenhang gelten, je höher, umso besser und ab M3 oder T3 sollte es zwischen einem Hörgerät und dem Seniorenhandy keine Probleme mehr geben.

    Einfach, aber effektiv

    Moderne Smartphones sind mit vielen Extras und Spielereien ausgestattet, die viele ältere Menschen verwirren. Das ist auch der Grund, warum sich die meisten Senioren für ein Handy mit überschaubaren Funktionen entscheiden. Telefonieren, SMS schreiben und auch mit dem Smartphone Fotos schießen – das sind die Funktionen, die für die meisten Senioren ausreichen. Viele Hersteller bieten diese einfachen Modelle schon zu sehr günstigen Preise ab 30,- Euro an. Natürlich gibt es auch Seniorenhandys, die über mehr Funktionen verfügen und die genau auf die Wünsche und Vorstellungen von älteren Menschen eingehen.

    Bild: © Depositphotos.com / aletia