Schlagwort: Kalorien

  • Deutsche haben kein optimales Gesundheitswissen

    Deutsche haben kein optimales Gesundheitswissen

    Im Rahmen einer repräsentativen Umfrage der Berliner Charite und des Pharmakonzerns Phizer wurde ermittelt wie der Wissensstand der Deutschen beim Thema Gesundheit ist. Die Studie diente dazu Wissenslücken gesunder und chronisch kranker Menschen aufzudecken verbunden mit dem Ziel eine Informationsbasis für die Politik, Fachleute und Öffentlichkeit zu bilden.

    Gesundheitswissen der Deutschen nicht optimal

    Das Ergebnis der großen Umfragen förderte erhebliche Lücken im Gesundheitswissen bei 25 Prozent der Bevölkerung zu Tage. Einen moderaten Wissenslevel bezogen auf Gesundheit haben hingegen über 50 Prozent der Bürger in Deutschland. Die Politik, Experten und Öffentlichkeit müssen auf Grund der Ergebnisse der Studie handeln, um das Gesundheitswissen der Bevölkerung zu verbessern.

    In den neuen Bundesländern herrscht ein besseres Gesundheitswissen. Das Bundesland Mecklenburg-Vorpommerm belegt im Bundesländer-Vergleich den ersten Platz, weil dort 70 Prozent der Gesundheitsfragen richtig beantwortet worden waren. Die Länder Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt beantworteten jeweils mit deutlich über 60 Prozent die Fragen zur Gesundheit richtig und landeten im Mittelfeld. Auf den mittleren Plätzen mit einer korrekten Beantwortungsquote von je 67 Prozent landeten Rheinland-Pfalz und Berlin. In Bremen und Brandenburg wurden nur jeweils 63 Prozent der Gesundheitsfragen richtig beantwortet. Die Sachsen beantworteten 62 Prozent richtig.

    Bei jungen Menschen wurde eine stärkere Gesundheitskompetenz festgestellt, aber die Altersgruppe der 55- bis 64-Jährigen konnte Fragen zu generellen Gesundheitsthemen und chronischen Erkrankungen besser beantworten. Den höchsten Level an Gesundheitswissen bezüglich Herz-Kreislauf-Erkrankungen hatten Menschen zwischen 35 und 44 Jahren. Der Wissensstand über Gesundheit ist bei gesunden und chronisch kranken Menschen gleich, wie die Umfrage feststellte. Das Gesundheitswissen bei Menschen ohne Migrationshintergrund fällt der Studie zufolge höher aus als bei Personen mit Migrationshintergrund.

    Gesundheitswissen verbessern

    Das eigene Gesundheitswissen kann auf unterschiedliche Weise verbessert werden und dabei kann vor allem das Internet hilfreich sein. Wir befinden uns im Informationszeitalter, wo jeder mindestens ein Smartphone oder Tablet besitzt oder zuhause über einen Internetzugang verfügt. In den App-Stores für Google Android, Apple iOS und Windows Phone gibt es zahlreiche Gesundheits-Apps, die den Wissenslevel über die eigene Gesundheit erhöhen.

    Basierend auf den Bewertungen der Nutzer können die richtigen Apps ausgewählt werden. Unterwegs kann man sich dann zum Beispiel über die Kalorien von Lebensmitteln informieren oder welche Ursachen schwere Krankheiten wie Diabetes Typ-2 auslösen können. Auf Youtube haben sich einige User auf Gesundheitsthemen spezialisiert und vermitteln ihre Kenntnisse gerne weiter, vor allem Themen wie gesunde Ernährung, Smoothies, Sport und die Zubereitung veganer Lebensmittel sind sehr beliebt. Die Wissensdatenbank Wikipedia ist als Informationsquelle für Gesundheitsthemen ebenfalls empfehlenswert.

    Die Krankenkassen, Ärzte, Gesundheitsbehörden, Büchereien und Verbraucherzentralen haben Broschüren, Magazine oder Informationsblätter rund um das Thema Gesundheit. Je besser das Gesundheitswissen ist, desto leichter kann es fallen sich gesund zu ernähren und zu leben. Der Besuch von Fachseminaren, die sich mit gesundheitlichen Themen befassen und zum Beispiel von Volkshochschulen angeboten werden, kann eine sinnvolle Ergänzung zu den kostenlosen Informationsquellen sein.

    Wie die OECD im Report »Gesundheit auf einen Blick: Europa 2014« zum Übergewicht berichtet, kletterte der Anteil der Fettleibigen in Deutschland von 13 Prozent im Jahr 2003 um 3 Prozent auf 16 Prozent im Jahr 2013. Jeder sechste Europäer ist dem Bericht zufolge zu dick und leidet an Übergewicht oder Fettleibigkeit. Im Jahr 2002 war es nur jeder Achte. Die Fettleibigkeit beginnt ab einem BMI von 30 und je mehr ein Mensch wiegt desto höher steigt das Risiko ein Diabetes Typ-2, Herzkrankheit oder chronischen Krankheit zu erleiden. Die Gesundheit ist das höchste Gut von uns Menschen und dementsprechend sollte man so gesund wie möglich bleiben.

    Bild: © Depositphotos.com / gwolters

  • Food-Porn Bilder erhöhen Risiko dick zu werden

    Food-Porn Bilder erhöhen Risiko dick zu werden

    Nach einer Studie der Universität Oxford können so genannte Food-Porn Bilder in sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter oder Whatsapp ein Hungergefühl auslösen und zu einer Gewichtszunahme führen. Das Betrachten solcher Bilder würde den Forschern zufolge dazu verleiten mehr zu essen als angebracht sei. Das Studienergebnis wurde im Fachmagazin »Brain and Cognition« veröffentlicht.

    Food-Porn vermindert Widerstand

    Das Betrachten von Food-Porn Bildern vermindert der Studie nach den Widerstand leckere Gerichte zu essen, wenn zum Beispiel auf einem Foto ein Schokoladenkuchen oder Steak zu sehen ist. Die Lebensmittelindustrie stand bislang im Mittelpunkt als Auslöser von Übergewicht und Fettleibigkeit. Das Forscherteam wollte daher ergründen welche anderen Faktoren für eine Gewichtszunahme verantwortlich sein könnten. Im Rahmen ihrer Studie stellten sie fest wie sich der Konsum von Food-Porn oder Bildern mit köstlichem Essen auf das Hungergefühl auswirken könnte. Den Bilderkonsum beschreiben die Studienautoren als visuellen Hunger. In ihrer Schlussfolgerung berichten die Forscher, dass schöne Fotos von Lebensmitteln nachteilige Konsequenzen für den Betrachter haben könnte.

    Das Essen würde auf den Status der Herrlichkeit gehoben und dafür seien nach Ansicht der Wissenschaftler vor allem die beliebten Kochsendungen verantwortlich. Jedoch betonen die Studienautoren, dass die öffentliche Darstellung von Speisen nicht generell negativ sein muss. Zum Beispiel könnten schön gestaltete Bilder von Gemüse junge Menschen dazu motivieren sich gesünder zu ernähren.

    Präsentation von Food-Porn in sozialen Netzwerken

    Die Präsentation von Essen auf Facebook, Instagram, Twitter oder Whatsapp hat einen speziellen Hintergrund. Die Professorin Eva Brösius von der Universität Hannover fand heraus, dass die Food-Porn Bilder den Lebensstil ihrer Nutzer darstellen würden.

    Sie würden damit quasi ihren Status zeigen und sie vermitteln sich gute Lebensmittel leisten zu können, wie die Zeitung »Die Welt« berichtete. Eine kanadische Forscherin vertritt die Ansicht, dass Food-Porn Bilder eventuell Menschen dazu veranlassen könnte ihr Leben fast nur auf Essen auszurichten. Der Konsumverzicht auf Food-Porn verhindert das Gefühl unbedingt mehr zu essen, wodurch eine Gewichtszunahme verhindert wird.

    Gesundes Essen muss nicht teuer sein

    Der eigene Lebensstil spiegelt sich in Food-Porn Bildern wieder und dabei werden von den Usern vor allem kalorienreiche, fetthaltige oder zuckerhaltige Speisen stolz präsentiert. Die Speisen werden wunderschön dargestellt, können Neid auslösen und dazu verleiten mehr zu essen als gut für einen ist. Gesunde Lebensmittel werden nur selten gezeigt, weil sie bisweilen als zu teuer empfunden werden. Beim Lebensmitteleinkauf spart der Verzicht auf Süßigkeiten, Fertiggerichte und fettreiche zuckerhaltige kalorienreiche Nahrungsmittel ordentlich Geld. Wer zum Beispiel statt ein Glas Nutella für 2,49 Euro zum gleichen Preis sechs Äpfel kauft, der investiert sein Geld sinnvoll in die eigene Gesundheit. Generell empfehlenswert ist die Erstellung eines Einkaufszettels auf dem vorwiegend gesunde Lebensmittel und nur sehr wenige Genussmittel stehen sollte.

    Auf keinen Fall sollte man mit einem Hungergefühl einkaufen gehen, weil dies zum Kauf unnötiger Lebensmittel wie etwa Schokolade, Kekse oder Fertigsuppen führen kann. Die Fertigsuppen besonders die so genannten »Minutensuppen« gelten wegen ihrer Geschmacksverstärker als sehr ungesund. Statt Fertigsuppen oder Fertiggerichte zu kaufen rechnet es sich für die Gesundheit besser, wenn Suppen und Gerichte selbst zubereitet werden.

    Jeweils zu Wochenbeginn wird ein Speiseplan erstellt, die Lebensmittel eingekauft und daraus dann jeweils am Vorabend des kommenden Tages das gewünschte Gericht zubereitet. Die Zubereitung am Abend des Vortages spart Zeit. Sollte dennoch Zeitmangel herrschen ist es sinnvoll zur Mittagszeit sich nicht für die Currywurst, sondern für einen Gemüseburger oder Salat zu entscheiden. Viele Restaurants, Pommesbuden und Dönerläden bieten auch gesunde Speisen ein, die eine positive Auswirkung auf die Gesundheit haben.

    Bild: © Depositphotos.com / kingkonglive

  • Frühstück mit reichlich Eiweiß senkt Gewicht

    Frühstück mit reichlich Eiweiß senkt Gewicht

    Ein Forscherteam der University of Missouri-Columbia hat herausgefunden, dass ein Frühstück mit hohem Eiweißgehalt beim Abnehmen helfen kann. Von dem Ergebnis der Studie profitieren vor allem Jugendliche, die mit einem eiweißhaltigen Frühstück ihr Gewicht reduzieren können. Zugleich führe dies zu einer Verbesserung des Blutzuckerspiegels und vermindert das Hungergefühl.

    Studie zum Thema Frühstück

    Im Rahmen ihrer Studie wurden 57 Jugendliche mit Übergewicht für drei Monate beobachtet. Die Jugendlichen verzichteten in ihrem Leben auf das Frühstück oder ließen es mindestens fünf mal in der Woche aus. Die Studienteilnehmer wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Die erste Gruppe erhielt während der 12 Wochen täglich ein klassisches Frühstück mit 13 Gramm Eiweiß, welches aus einem Müsli und Milch bestand.

    Die Kontrollgruppe erhielt ein Frühstück mit einem hohen Eiweißanteil, welches sich aus Eiern, Milchprodukten und mageren Fleisch zusammensetzte. Die dritte Gruppe verzichtete wie bisher auch auf ihr tägliches Frühstück. Alle Studienteilnehmer mussten ihre Nahrungsaufnahme und Getränkekonsum aufzeichnen. Das Körpergewicht und alle anderen wichtigen Merkmale des Körpers wurden zu Beginn und am Ende der Studie gemessen. Der Blutzuckerspiegel der Jugendlichen wurde mit einem Gerät gemessen, welches sie am Körper getragen haben.

    Eiweiß verhindert Körperfett-Zunahme

    Am Ende der Studie wurde ermittelt, dass ein eiweißhaltiges Frühstück die Zunahme von Körperfett unterbindet und somit zu einer Gewichtsreduktion führen kann. Das Hungergefühl wurde vermindert, die Nahrungsaufnahme minimiert und der Blutzuckerspiegel verbessert. Nach der Statistik gehen über 50 Prozent der Teenager ohne ein Frühstück gegessen zu haben zur Schule, wie frühere Studien andere Forscher herausfanden. Übergewichtigen jungen Menschen wird von ärztlicher Seite oft empfohlen zu frühstücken. Die Forschung untersuchte bisher aber nicht, welche Auswirkungen die Frühstücksart auf die Gewichtsreduktion hat und war nun Thema der aktuellen hier berichteten Studie.

    Nach Angaben der Studienleiterin Professor Heather Leidy sei ein eiweißreiches Frühstück mit 35 Gramm Eiweiß der richtige Weg, um Erfolg beim Abnehmen zu haben. Wie die Forscherin schreibt, sollte die morgendliche Mahlzeit aus Eiweiß und hochwertigen Proteinen bestehen. Bei der Gruppe mit einem hohen Proteingehalt im Frühstück wurde eine um 400 Kalorien geringere Nahrungsaufnahme festgestellt. Die Körperfettmasse wurde geschmolzen und führte zu weniger Gewicht. Bei den anderen beiden Gruppen hingegen nahm das Körpergewicht zu. Die Professorin führte weiter aus, dass die Jugendlichen, die ein Frühstück mit einem hohen Anteil Eiweiß gegessen hatten, im Verlauf des Tages eine geringere Nahrungsaufnahme verzeichneten. Der Blutzuckerspiegel wurde stabiler. Bei einem schwankenden Blutzuckerspiegel könnte es Prof. Leidy zufolge zu einem höheren Risiko führen an Diabetes Typ-2 zu erkranken.

    Gesundes Frühstück mit viel Eiweiß

    Basierend auf den Ergebnissen der Studie ist ein gesundes Frühstück mit einem hohen Anteil an Eiweiß und hochwertigen Proteinen der Schlüssel zur Gewichtsabnahme. Die Morgenmahlzeit könnte aus einem Frühstücksei, Chia-Leinsamen-Müsli, mageren Hähnchenfleisch und einem Proteinriegel bestehen. Ein Chia-Pudding oder Chia als Bestandteil eines Müslis vermindert das Hungergefühl für drei bis fünf Stunden, wovon der Körper in Form sinkenden Gewichts profitiert. Langfristig führt ein eiweißhaltiges und proteinhaltiges Frühstück zu einer gesunden Lebensweise. Das Ergebnis ist ein stabiler Blutzuckerspiegel, verringertes Hungergefühl und eine auf dem Tag bezogene geringere Kalorienaufnahme.

    Begleitend zu einem nahrhaften Frühstück sollte regelmäßige Bewegung in den Alltag integriert werden. Nur wer sich gesund ernährt, bewegt und im allgemeinen gut auf seine Gesundheit achtet, profitiert von einem positiven körperlichen Wohlbefinden. Ein Ernährungsberater kann helfen einen Speiseplan zu erstellen mit dem das Körpergewicht gesenkt bzw. gehalten und das körperliche wie seelische Wohlbefinden verbessert werden kann. Auf lange Sicht ist eine gesunde ausgewogene Lebensweise von Vorteil.

    Bild: © Depositphotos.com / galina_d

  • Lustige Funsportarten bringen den Körper in Schwung

    Lustige Funsportarten bringen den Körper in Schwung

    Das Jahr 2015 dauert noch zwei Monate und bald beginnt die kalorienreiche Weihnachtszeit mit allerlei köstlichen fetthaltigen und zuckerhaltigen Leckereien. Die leckeren Verlockungen führen zu einer Steigerung des Körpergewichts und dieser Entwicklung kann mit Funsportarten an denen selbst Bewegungsmuffel ihre Freude haben, begegnet werden.

    Bubble Ball

    Die Funsportart Bubble Ball stammt aus Skandinavien. Beim Bubble Ball handelt es sich um einen durchsichtigen Riesenball aus weichem Kunststoff, der auf den Oberkörper geschnallt wird. Im Anschluss spielen die Teilnehmer ganz normal Fußball. Im Innern des Bubble Ball entsteht durch die Jagd nach dem runden Leder allerdings schnell eine starke Hitze. Die Spieler kommen ordentlich ins Schwitzen. Die Sicht ist durch den Riesenball eingeschränkt und während eines Spiels dürfen die Mitspieler umgestoßen werden. Die solide Hülle des Bubble Balls hat die Funktion eines Stoßdämpfers inne und dient als Schutzschicht. Das Ballgefühl und der Gleichgewichtssinn werden trainiert. Eine der witzigsten Funsportarten des Jahres 2015, die nicht nur draußen, sondern auch in der Halle gespielt werden kann.

    Zorbing Ball

    Der Zorbing Ball sorgte vor ein paar Jahren bereits für Aufsehen in der Fitnessbranche und den Medien. Bei dieser Funsportart klettert man in einen Riesenball, verschließt ihn und stellt sich fest hinein. Im Anschluss rollt der mutige Sportler einen Hang hinunter und ist mit einem hohen Funfaktor verbunden. Vor allem Spaß bereitet es einem Parcours hinunterzurollen, wo Freunde versuchen der riesigen Kugel auszuweichen. Auf dem Wasser kann der Zorbing Ball auch eingesetzt werden. Zorbing Ball zählt eher zu den sommerlichen Funsportarten, aber in der kühlen Jahreszeit kann zum Beispiel in einem Schwimmbad oder Turnhalle mit dem Riesenball durch die Gegend gekullert werden.

    Bokwa

    Die Trendsportart Bokwa wurde von Paul Mavi erfunden und ist ein Groupfitness-Workout. Bei Bokwa wird nach den Buchstaben von A bis Z und den Zahlen 1 bis 10 zu lateinamerikanischer und internationaler Musik getanzt. Der Kalorienverbrauch soll sich auf bis zu 1200 Kalorien pro Stunde belaufen. Die Zielgruppe sind Kleinkinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren. Getanzt werden nur Buchstaben und Zahlen, aber keine Choreografien. Zwischen den einzelnen Tanzschritten werden die Beine nach vorn geschwungen, es wird mit den Händen geboxt oder mit den Füßen gewippt. Wie Zumba ist Bokwa von knallbunter Kleidung geprägt und es steht der Spaß an der Bewegung im Mittelpunkt. Die Tanzschritte sind leicht erlernbar, weshalb sich Bokwa auch für Personen eignet, die sich gerne zu flotter Musik bewegen ohne Choreografien tanzen zu müssen.

    Tanzfitness

    Zu den bewährten Funsportarten und Trendsportarten zählt nach wie vor die Tanzfitness. Bei Tanzfitness werden Tanzstile mit Fitnessübungen verbunden. Die bekannteste Tanzfitnessart ist Zumba, die weltweit über 15 Millionen Teilnehmer in 180 Ländern weltweit zählt. Im Mittelpunkt steht die Freude an der Bewegung. Eine Zumba-Stunde ist wie eine Party, in der die Teilnehmer tänzerisch sportlich vom Alltag abschalten können und nach der Stunde mit einem Lächeln im Gesicht nach Hause gehen. Ganz neu sind die Tanzfitness-Workouts Kapow, Bailaro, 4STREATZ und Urbhanize.

    Spaß mit Funsportarten

    Generell steht bei Funsportarten wie der Name schon sagt der Spaß im Vordergrund und deshalb sollte es leicht fallen sich für eine der hier vorgestellten Sportarten zu entscheiden. Die Funsportarten Zorbing Ball, Jugger und Bubble Ball werden leider noch nicht überall angeboten. Die Tanzfitnessarten Zumba, Kapow, Bailaro, 4STREATZ, Urbhanize sowie Piloxing und Bokwa sind allerdings zumindest in Städten verstärkt vertreten. Zumba kann in quasi jeden Ort getanzt werden, weil praktisch jeder Sportverein oder Fitnesscenter mindestens einen Zumba-Kurs anbietet.

    Bild: © Depositphotos.com / Hackman

  • Trendsportart Airsex immer beliebter

    Trendsportart Airsex immer beliebter

    Die ungewöhnliche Trendsportart Airsex erobert die USA und wurde im Jahr 2007 in Japan erfunden. Bei Airsex treten mutige selbstbewusste Menschen auf einer Bühne auf und simulieren vor dem versammelten Zuschauern einen Liebesakt mit einer imaginären Person. Im Mittelpunkt steht wie schon bei den Trendsportarten Zumba, Bokwa und Piloxing der Spaß. Die illustre Comedyshow stammt aus Japan und hat sich dort bereits fest etabliert. In den USA finden derzeit im Durchschnitt über 35 Air Sex Veranstaltungen mit steigender Tendenz statt. Die erste Airsex Weltmeisterschaft befindet sich in Planung und soll bald starten.

    Airsex – Grenzenlose Phantasie erforderlich

    Die Trendsportart Air Sex fordert von den Teilnehmern eine grenzenlose Phantasie bei ihrem simulierten Liebesakt auf der Bühne. Die Trockenübungen stärken das Selbstbewusstsein, verbessern das Körpergefühl und es werden Kalorien verbrannt. Die Teilnehmer entwickeln eine positive Einstellung zu ihrem Körper. Gesponsert wird AirSex vom Unternehmen Fleshlight. In Deutschland und Europa hat der spaßige Trendsport die Bühnen noch nicht erobert. Als Bühnen dienen in den USA kleine Bars, Comedy-Lokale und große Theater.

    Der Erfinder von Airsex ist der Japaner J-Taro Sugisaku. Seinen Angaben zufolge entstand die Idee im Jahr 2006 in Tokio mit gelangweilten Männern ohne Freundin. Im Januar 2007 wurde ein Video mit Airsex World Championchip auf Youtube veröffentlicht. Zahlreiche Blogs wurden auf das Video und die neue Trendsportart aufmerksam. Begleitet wird ein Airsex-Auftritt von Musik zu welcher der Teilnehmer den Liebesakt mit seiner imaginären Freundin oder Freund auf einer Bühne ausführt.

    Sex und Gesundheit

    Zur Trendsportart Airsex gibt es bislang keine Studien, welche den gesundheitlichen Nutzen beweisen. Generell ist sich die Forschung jedoch einig, dass regelmäßiger Sex gut für die Gesundheit und das seelische Wohlbefinden ist. Der Geschlechtsakt setzt das Glückshormon Endorphin frei und versetzt die Liebenden in ein Glücksgefühl. Der Kalorienverbrauch ist von der Dauer, Häufigkeit und Art des Liebesaktes abhängig. Das Küssen alleine verbraucht 12 Kalorien pro Kuss.

    Die Mediziner empfehlen drei bis vier mal pro Woche den Geschlechtsakt zu vollziehen, weil sich dieser positiv auf die Gesundheit auswirkt. Einer Langzeitstudie der Universität in Bristol zufolge, an der 1000 Männer von 45 bis 59 Jahren teilnahmen, ergab dass je öfter die Probanden Sex hatten umso gesünder waren sie. Die langfristige Studie wurde über eine Zeitspanne von zehn Jahren durchgeführt. Von der Erkenntnis der Studien profitieren auch Singles, weil Sex auch ohne Partner gesund ist und das allgemeine Wohlbefinden steigert.

    Ein erhöhter Testosteronspiegel sorgt für eine Steigerung der Fettverbrennung und durch eine Minderung des Botenstoffs Leptin wird der Appetit gebremst. Das verminderte Leptin sorgt in Verbindung mit dem Testosteronspiegel dafür, dass weniger gegessen wird und führt zu einer Gewichtsreduzierung. Der Forschung zufolge sorgt der Geschlechtsakt für eine gesteigerte Attraktivität und sorge für eine schlanke Figur.

    In Bezug auf Airsex muss sich zeigen, ob diese doch sehr ungewöhnliche Trendsportart auch in Deutschland angeboten und durchsetzen wird.

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  • Gewicht der US-Amerikaner mehr als vor 44 Jahren

    Gewicht der US-Amerikaner mehr als vor 44 Jahren

    Die Bürger in den USA wiegen einer Langzeitstudie der York University aus Kanada zufolge 14 Prozent mehr als im Jahr 1971 und zwar bei gleicher Kalorienzahl. Die Studie wurde in den Jahren 1971 bis 2008 durchgeführt und verzeichnete die Ernährungsdaten von rund 36.400 Erwachsenen, deren Alter sich zwischen 20 und 73 Jahren belief. Die Studienautoren erfassten zusätzlich das Verhältnis der Makronährstoffe Proteine, Fette und Kohlenhydrate in der Ernährung. Die sportliche Aktivität von knapp 14.500 Personen und die daraus resultierende Auswirkung auf ihr Körpergewicht wurde untersucht.

    Höheres Gewicht bei gleicher Kalorienaufnahme

    Nach dem Studienergebnis wogen die 14.500 Studienteilnehmer, die sich sportlich bewegten im Vergleich zum Jahr 1988 im Durchschnitt fünf Prozent mehr. Die sportliche Aktivität fiel in der Zeit der Studie höher aus. Die Gewichtsabnahme und Gewichtszunahme werde nach Angaben der Forscher durch eine Vielzahl an Faktoren verursacht. Als Ursachen wurden Stress, Schlafmangel, Temperaturschwankungen in der Umgebung, Umweltgifte und die Tageszeiten genannt zu denen Mahlzeiten eingenommen werden. Die Zusammensetzung der Darmflora sei den Studienautoren zufolge ebenfalls ein wichtiger Faktor, der sich auf das Körpergewicht auswirken kann.

    Sport und Kalorienaufnahme nicht Hauptfaktoren

    Das Fazit der Studie ist, dass Sport und Kalorienaufnahme die ausschließlichen Hauptfaktoren für das Körpergewicht sind. Die Forschung sieht einen Zusammenhang zwischen der Lebensweise, Ernährungsgewohnheiten, sportlicher Aktivität, Alter, Geschlecht, Darmflora und dem persönlichen Umfeld. Wer zum Beispiel in einem Ort lebt, wo mehrere Fastfood-Restaurants zur Auswahl stehen, ist eher geneigt dort essen zu gehen als eine gesunde Mahlzeit zuhause zuzubereiten.

    Die Beliebtheit von Fastfood ist eine Folge unserer schnelllebigen Zeit, in der die Menschen oft aus beruflichen Zeitgründen nicht die Zeit haben sich immer gesund zu ernähren. In der Mittagspause wird lieber eine Currywurst mit Pommes Frites oder ein Rahmschnitzel mit Kroketten gegessen anstatt gesunde Gerichte zu essen.

    Gesunde Gerichte sind selbst bei wenig Zeit möglich. Sie erfordern nur eine genaue Planung. Jeweils abends wird das Gericht für den folgenden Tag oder sogar für mehrere Tage zubereitet. Als Folge wird Zeit gespart, wodurch sich eine gesunde Ernährung ergibt, die auf kalorienreiche, fetthaltige und zuckerhaltige Nahrung im erheblichen Umfang verzichtet. Verbunden mit regelmäßiger Bewegung können die Risiken für Übergewicht vermindert werden. Viele Menschen können jedoch den berühmten inneren Schweinehund nicht überwinden, um sportlich aktiv zu werden und hierbei kann ein Personal-Trainer oder Personal-Coach helfen, der einen motiviert und dabei unterstützt sich generell gesünder zu verhalten.

    Hoher BMI steigert Krankheitsrisiko

    Zahlreiche Studien verweisen darauf, dass ein steigendes Gewicht ein kletterndes Risiko in sich birgt an Krankheiten wie Zucker, Diabetes Typ-2, Herz-Kreislauf-Krankheiten oder Alzheimer zu erkranken. Besonders ab einem Body-Mass-Index (BMI) von 30 steigt das Krankheitsrisiko signifikant, was Gegenmaßnahmen erfordert, damit keine der Krankheiten auftreten können. Der BMI wird basierend auf dem Gewicht, Alter und Körpergröße berechnet. Als ein gesunder BMI-Index gilt 20. Je gesünder man sich ernährt und je regelmäßiger Sport betrieben wird, desto eher dankt es einem die Gesundheit.

    Bild: © Depositphotos.com / Paha_L