Schlagwort: Kalt

  • Akutgeriatrie – endlich wieder selbstständig werden

    Akutgeriatrie – endlich wieder selbstständig werden

    Senioren haben es im Leben nicht immer leicht. Der technische Fortschritt wächst rasant an, und auch die eine oder andere Alterserkrankung macht es nicht unbedingt einfacher. Noch schlimmer sind Erkrankungen, die einen Aufenthalt im Krankenhaus erfordern. Im höheren Alter verläuft nämlich eine Heilung langsamer und kann auch ernste Folgen haben. Für den Körper ist es eine zusätzliche Belastung und man möchte so schnell wie möglich in die eigenen vier Wände zurück. Doch ganz so einfach wie es sich anhört ist es nicht. Akute Erkrankungen haben meist Auswirkungen, die über die Behandlung (die bei jüngeren Menschen normalerweise ausreichen) hinausgehen. Dazu kommen in der Regel geistige und körperliche Einschränkungen. Punkte, die den Alltag bedeutend erschweren und die Lebensqualität einschränken. Damit dies in Zukunft anders ist, legt man den Fokus verstärkt auf die Akutgeriatrie.

    Die richtige Vorbereitung ist das Fundament

    Normale Krankenzimmer sind im Grunde genommen immer gleich aufgebaut. Egal wie alt jemand ist, individuelle Anpassungen gibt es nur in einem beschränkten Ausmaß. Dieses Szenario ist in erster Linie für Senioren und ältere Personen ein Problem, da sie nach dem Krankenhaltaufenthalt ins kalte Wasser geschmissen werden. Von einem Moment auf den anderen sind sie wieder zu Hause und müssen den Alltag mit all seinen Problemen meistern. Zukünftig soll es aber dank der Akutgeriatrie Abhilfe geben. Dabei geht es um Einrichtungen beziehungsweise um Abteilungen in Krankenhäusern, die sich der Angelegenheit annehmen und den Betroffenen bestmöglich auf die Rückkehr in die eigenen vier Wände vorbereiten.

    Behandlung und Lebensqualität im Vordergrund

    Nach und nach soll es immer mehr Akutgeriatrien geben. Im Vergleich zum klassischen Krankenzimmer sind die Ziele auf die Behandlung der akuten Erkrankung und auf eine Reintegration ins gewohnte Umfeld gesetzt. Das heißt, dass zum Beispiel die Fähigkeiten erhalten beziehungsweise wiederhergestellt werden, die für eine selbstständige Lebensweise notwendig sind. Außerdem wird der Verlust weiterer Funktionen unterbunden.

    Unterm Strich kann man sagen, dass die Akutgeriatrie nicht nur die Behandlung der Erkrankung übernimmt, sondern auch die Vorbereitungen für ein selbstständiges Leben trifft. Ältere Menschen/Senioren sind in dieser Abteilung bestens aufgehoben und haben beste Chancen für einen „normalen“ Alltag.

  • Hilft Rosenwurz gegen Stress?

    Hilft Rosenwurz gegen Stress?

    Das moderne Zeitalter bringt eine Sache mit, Stress. In der Früh klingelt der Wecker, die Kinder sind zu wecken und Frühstück darf ebenfalls nicht fehlen. Danach geht es in die Arbeit, die Kinder kommen nach Hause, machen Hausaufgaben und wollen wieder was Essen. Der Tag neigt sich anschließend dem Ende zu und am nächsten Morgen geht das ganze Programm von vorne los. Ist man einmal in so einem Hamsterrad drinnen, dann kann man in der Regel nur schwer wieder ausbrechen. Ein Grund, warum sogenannte Anti-Stress-Mittel sehr beliebt sind. Besonders hoch im Kurs stehen Produkte, die Rosenwurz enthalten. Es soll Stress und die Folgen davon lindern. Doch stimmt das wirklich?

    Studien sind ernüchternd

    Im Internet und in Apotheken sind Rosenwurz-Mittel wahre Wunder, sie sollen nicht nur die geistige Leistungsfähigkeit steigern, sondern auch dem Stress ein Ende setzen. Leider sind solche Versprechen nicht bewiesen, aktuell steht es also in der Luft, ob es wirklich hilft oder es sich um ein wirkungsloses Mittel handelt.

    Es gibt zwar kleinere Studien zu diesem Thema, doch diese wurden entweder schlecht ausgeführt oder weisen unterschiedliche Ergebnisse auf. Manchmal haben zum Beispiel die Teilnehmer gewusst, ob sie das „richtige“ oder nur ein Scheinmedikament bekommen haben. Außerdem kam es in manchen Fällen bei der Auswertung zu Fehlern. Zu guter Letzt sind auch noch die Bewertungen nicht eindeutig und widersprechen sich zum Teil.

    Kein Urteil möglich

    Aufgrund der Umstände kann man im Moment kein sicheres Urteil abgeben. Rosenwurz kann also unter Umständen tatsächlich helfen, andererseits kann aber auch genau das Gegenteil der Fall sein und man wirft mit solchen Mitteln das Geld aus dem Fenster raus. Am besten ist die Beurteilung aus eigener Erfahrung. Wem es hilft und keine schweren Nebenwirkungen auftreten, der kann ruhig zu solchen Produkten greifen. Wer aber keine Verbesserungen spürt, der soll lieber darauf verzichten und das Geld besser investieren.

    Rosenwurz ist übrigens in kalten Gegenden zu Hause, dazu gehören unter anderem die Länder China und Sibirien.

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  • Kondom-Schnupfen als neuer Trend bei Teenagern

    Kondom-Schnupfen als neuer Trend bei Teenagern

    Die Zeit als Teenager ist nicht immer einfach. Man stößt auf neue Probleme und möchte um fast jeden Preis zu den anderen dazugehören. In Bezug auf Klamotten oder ähnliches ist es auch völlig okay, denn jeder von uns hat diese Zeit durchlebt. Geht es allerdings in Richtung Trends, dann kann es unter Umständen gefährlich werden. Zu den harmloseren Beispielen zählt die im Sommer 2014 weitverbreitete „Ice Bucket Challenge“, die eigentlich als Spendenkampagne gedacht war. Wie auch schon die deutsche Übersetzung „Eiskübelherausforderung“ vermuten lässt, musste man sich einen Eimer nehmen, kaltes Wasser einfüllen und ihn über seinen Kopf ausleeren. Nun gibt es aber wieder einen Trend, der allerdings um einiges gefährlicher ist. Die Rede ist vom sogenannten „Condom-Snorting“, was übersetzt so viel wie „Kondom-Schnupfen“ bedeutet.

    Das steckt dahinter

    Eigentlich gibt es zwei Probleme daran. Einerseits ist es als ekelhaft anzusehen, und andererseits warnen Ärzte ausdrücklich davor. Die Aufgabe besteht nämlich darin: Man nimmt sich ein Kondom, „schnupft“ es durch die Nase und zieht es durch seinen Mund wieder heraus. Leider ist diese Mutprobe kein Scherz, im Internet bestehen haufenweise Videos dazu.

    Die Gefahr

    Teenager unterschätzen die Gefahr und sehen in der Regel auch nur die erfolgreich verlaufenen Versuche. Doch in Wahrheit kann es laut Ärzten passieren, dass der „Rutsch“ nicht reibungslos funktioniert und die Luftröhre verstopft wird. Man bekommt demnach keine Luft mehr und es droht eine akute Erstickungsgefahr!

    Vernünftig handeln

    In der jugendlichen Phase fällt es besonders schwer nein zu sagen und sich einem Trend zu entziehen. Dieser Umstand macht es nicht gerade einfach, doch trotzdem sollte man vorher nachdenken und die richtige Entscheidung treffen. Ob man es glaubt oder nicht, unterm Strich ist es cooler auf seine Gesundheit zu achten als sich irgendwelchem Hype anzuschließen. Außerdem ist das Kondom kein Spielzeug, sondern trägt zur effektiven Verhütung bei. Dieser Einsatzzweck soll demnach auch stets der einzige bleiben, egal was andere sagen oder meinen tun zu müssen. Teenager sind zudem selbst für ihre Entscheidungen verantwortlich und haben die freie Wahl.

  • Risiko einer Hanta-Viren-Infektion steigt beim Frühjahrsputz

    Risiko einer Hanta-Viren-Infektion steigt beim Frühjahrsputz

    Jedes Jahr geht der Frühjahrsputz von vorne los. Die eigenen vier Wände werden auf Vordermann gebracht und man geht auch Stellen an, die im restlichen Jahr unberührt bleiben. Doch diese Aufgabe erfordert nicht nur viel Zeit, sondern es steigt auch das Risiko einer Hanta-Viren-Infektion. Das liegt daran, weil beim Putzen viel Staub aufgewirbelt wird und man so die Viren einatmet. Hauptschuld tragen die Rötelmäuse, die damit infiziert sein können und die Erreger über verschiedene Wege auf den Menschen übertragen. Um mehr über das Thema herauszufinden, haben Forscher des Senckenberg Forschungszentrums für Biodiversität und Klima und der Goethe-Universität (Frankfurt) Langzeitdaten hergenommen und diese untersucht.

    So kann man sich infizieren

    Erstaunlich ist, dass die Mäuse selbst gar nicht daran erkranken. Sie geben nur den Erreger weiter, wobei dies unter anderem durch einen Biss zustande kommen kann. Weitere Gefahren sind ihr Urin, ihr Kot und durch kontaminierte Aerosole (sie kommen beispielsweise dann zustande, wenn es in der Land- und Forstwirtschaft zu Reinigungsarbeiten kommt). All diese Faktoren wirbeln die Erreger auf und es entsteht im schlimmsten Szenario eine Infektion. Überdurchschnittlich oft ist es zum Beispiel in Baden-Württemberg der Fall, auch angrenzende Gebiete in Nordrhein-Westfalen und Bayern haben hohe Puumala-Virus-Infektionen. Natürlich bleiben auch andere Länder nicht verschont, in Österreich sind in erster Linie die Ost-, West- und Südsteiermark die Risikogebiete.

    Der Hauptgrund

    Einer der Hauptgründe ist, wie hoch die Rötelmausdichte in einem Jahr ist. Gibt es nämlich mehr davon, dann steigt auch die Zahl der Infektionen beim Menschen. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass unter anderem die Landnutzung eine Rolle spielt (vor allem der Anteil des Waldes). Weitere Einflüsse haben auch die klimatischen Verhältnisse (wenn der Winter zum Beispiel besonders kalt ausfällt) und das Nahrungsangebot für die Rötelmaus. Tragen Eiche, Kastanie und Buche viele Früchte (auch Mastjahre genannt), dann haben die Tiere viel zu essen und es kommt zu mehr Infektionen.

    Komplexe Zusammenhänge

    Aufgrund der komplexen Zusammenhänge kann man bislang kein zuverlässiges Vorhersagemodell erstellen. Fakt ist nur, dass waldreiche Gebiete ein höheres Risiko haben und das im Frühsommer (nach einem Mastjahr) die Wahrscheinlichkeit einer Infektion zunimmt. Darunter fällt auch der Frühjahrsputz, welcher besonders viel Staub an die Luft abgibt.

  • Im Winter sind warme Bäder mit Vorsicht zu genießen

    Im Winter sind warme Bäder mit Vorsicht zu genießen

    Im Winter ist man ständig auf der Suche nach Wärme. Zu den beliebtesten Lösungen zählen warme Bäder und Thermalbäder, sie sind in der kalten Jahreszeit eine Wohltat und man möchte am liebsten Stunden darin verbringen. Ist das Wasser zusätzlich mit Radon, Schwefel oder Sole ausgestattet, dann spricht man sogar von einer heilenden Wirkung. Leider sind die Wünsche unseres Körpers aber nicht immer richtig, zu lange sollte man nämlich nicht im warmen Wasser sein. Zwar ist der Wille da, doch im Fall der Fälle kann es das Herz überfordern. Die meisten Menschen zieht es in die Becken, weil die Schwerkraft weniger wirkt und es zu einer Erwärmung der Gelenke kommt (sie werden beweglicher). Außerdem geht der Blutdruck nach unten und das Gefühl an sich ist einfach wunderbar. Trotzdem sollte man sich davon nicht verleiten lassen und den Rat von Medizinern befolgen.

    Ein Chefarzt spricht

    Die Anforderungen für den Körper sind höher als man denkt. Prof. Andreas Michalsen (Chefarzt im Immanuel Krankenhaus in Berlin) vergleicht es mit einem Fahrradergometer, welches auf 75 Watt eingestellt ist. Ein weiterer Hinweis auf die „Gefahr“ sind Schilder, die es in den meisten Thermalbädern gibt. Sie weisen darauf hin, dass man nicht zu lange im Becken sein sollte. Aus medizinischer Sicht sind zwischen 20 und 30 Minuten gesunde Richtwerte. Personen mit einer Herzschwäche müssen sogar noch vorsichtiger sein, Wärme und Druck (beides kommt vom Wasser) haben nämlich Einflüsse auf die Blutgefäße. Das heißt, dass es dadurch zu einer zusätzlichen Belastung des Herzens kommt. Wer sich unsicher ist und grundsätzlich Schwierigkeiten mit seinem Herz-Kreislauf-System hat, der geht vor dem Besuchsantritt in einer Therme zu seinem Arzt des Vertrauens.

    Zertifizierte Heilbäder

    Es ist von Bad zu Bad unterschiedlich, welche Versprechen diese ausgeben. Viele geben zum Beispiel gesundheitliche Effekte aus, dies ist allerdings nicht für alle Quellen bewiesen. Auf der sicheren Seite ist man nur dann, wenn das Wasser Radon, Schwefel oder Sole enthält. Die Eigenschaften dieser ist freilich nicht immer gleich, so hilft Schwefel beispielsweise bei Arthritis oder Rheuma. Bei Gelenkschmerzen wiederum ist Radon sehr effektiv. Des Weiteren sind viele Heilbäder zertifiziert, dessen Wirkung ist also bestätigt. Bei einem Aufenthalt sollte man wenn möglich solch ein Bad bevorzugen.

    Unterm Strich sind Thermalbäder im Winter nicht schlecht, man darf lediglich die Zeit nicht übersehen. Maximal 30 Minuten sind gesund, im Zweifel ist medizinischer Rat einzuholen.

  • Darum tun die Gelenke im Winter mehr weh

    Darum tun die Gelenke im Winter mehr weh

    Im Winter müssen wir uns auf Regen, Schnee und Kälte einstellen. Es kommen dicke Jacken, Schals und Handschuhe zum Einsatz. Durch das dicke Gewand halten wir unseren Körper warm, doch besonders schlimm ist die Jahreszeit für Menschen, die an einer entzündlichen Gelenkerkrankung leiden. In diese Sparte fallen unter anderem Rheuma und Arthrose. Für sie bedeutet der Winter verstärkte Schmerzen, welche in den meisten Fällen von den Betroffenen auch „falsch“ behandelt werden. Dazu zählt in erster Linie eine vermeintlich gut gemeinte Schonung, doch in Wahrheit ist das der falsche Weg. Ein Orthopäde (Manfred Kuschnig) rät genau zum Gegenteil, und das aus gutem Grund. Man muss wissen, dass die Gelenke und Muskeln die Bewegung zum Leben brauchen. Geschieht dies in einem zu geringen Ausmaß, dann kommt weniger Gelenkflüssigkeit zustande und die Schmerzen fallen noch intensiver aus. Außerdem fördern körperliche Aktivitäten die Durchblutung, dies reduziert den Reibungsschmerz ebenfalls.

    Darum entsteht der Schmerz im Winter überhaupt

    Schuld an den Gelenkschmerzen ist unsere Bewegung. Das hat den einfachen Grund, weil man sich in der kalten Jahreszeit nicht entspannt bewegt. Die Folgen sind eine angespannte Muskulatur und eine verminderte Durchblutung. Beide Faktoren sorgen für einen verstärkten Druck auf die Gelenke, sodass dumpfe Schmerzen entstehen. Ein weiterer negativer Effekt der Verspannungen sind Rückenschmerzen, welche im Winter ebenfalls verstärkt auftreten. Auch das hat seinen Grund, denn wenn wir frieren, dann ziehen wir unsere Schultern zusammen. So wird der Rücken leicht buckelig und irgendwann reagieren die Muskeln darauf.

    Beide Faktoren sorgen anschließend dafür, dass sich der Betroffene schonen möchte. Wie aber bereits oben erwähnt, sollte man dies keinesfalls machen.

    Winterspaziergänge sind ein Muss

    Wer zum Beispiel Arthrose hat, der profitiert von einer durchtrainierten Muskulatur. Sie alleine reicht aber nicht, Fachärzte raten zusätzlich zu Winterspaziergängen. Natürlich sollten diese nur auf sicheren Straßen erfolgen. Außerdem ist die richtige Kleidung wichtig, Gelenke fühlen sich nämlich bei Wärme deutlich wohler.

    Unterm Strich sollte man also auch im Winter spazieren gehen und betroffene Stellen in Bewegung halten. Des Weiteren sind Sonnenstrahlen und eine warme Bekleidung Pflicht (so wird eine Unterkühlung vermieden). Kommt dann noch genug Flüssigkeit hinzu, dann ist man auch für die kalte Jahreszeit bestens gerüstet.