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  • Vitamin B12 per Spritze – hält der Trend, was er verspricht?

    Vitamin B12 per Spritze – hält der Trend, was er verspricht?

    Die Stars aus Hollywood wie Miley Cirus oder Cindy Crawford tun es, angeblich hat es auch Rihanna schon machen lassen. Die Rede ist von Vitamin B12-Injektionen. Klar ist, dass gerade der Vitamin B Komplex für den Körper essentiell wichtig ist, doch ob Spritzen deshalb sinnvoll sind und ob es in Deutschland überhaupt praktiziert wird, erläutert der nachfolgende Text.

    Essentielle Wirkung für den Körper

    Insgesamt besteht der Vitamin B-Komplex aus acht B-Vitaminen. Dabei handelt es sich um B1, B2, B3, B5, B6, B12, Biotin und Folsäure. So ähnlich die Bezeichnung, so unterschiedlich der Aufbau der Vitamine, nur in der Eigenschaft Wasserlöslichkeit sind sie einig. Die meisten der genannten B-Vitamine können im Körper nicht gespeichert werden, nur B3 und B12 bilden hier eine Ausnahme. Meist genügt eine ausreichend ausgewogene Ernährung, um den Körper mit den durchaus notwendigen Vitaminen zu versorgen. Lebensmittel wie Fleisch, Fisch, aber auch Kartoffeln und Getreide, Hefe und Hülsenfrüchte sind mit viel Vitamin B angereichert, um nicht nur zu schmecken sondern auch ihren Beitrag zur Gesundheit zu leisten.

    Für den Stoffwechsel sehr wichtig

    Während Vitamin B1 vor allem für starke Nerven zuständig ist, sind die anderen B-Vitamine hauptsächlich für den Stoffwechsel entscheidend. Durch dessen Aktivierung und die Regulation des Fett-, Kohlenhydrat- und Eiweißstoffwechsel laufen die Prozesse im Körper effektiv ab. Zusätzlich wirken die Vitamine auch gegen freie Radikale und fördern die Blutbildung ebenso wie die Wundheilung. Dabei hängen diese Prozesse von jedem Einzelnen individuell ab, welches Vitamin B gerade ausreichend vorhanden ist. Während Vitamin B6 für den Wachstum und gegen die monatlichen Menstruationsbeschwerden hilft, fördert B2 die gesamte Nährstoffversorgung im Körper.

    Vitamin B12 als Sonderfaktor

    Vitamin B12 ist zwar in den meisten tierischen Produkten enthalten, doch in pflanzlich orientierter Nahrung kommt es kaum vor. Da der Körper das Vitamin nicht selbst herstellen kann, es aber durchschnittlich in einer Menge von drei Mikrogramm für die unterschiedlichsten Aufgaben benötigt, müssen Veganer und Vegetarier auf die entsprechende Zufuhr von außen achten. Vitamin B12 ist etwa vorrangig bei der DANN-Synthese beteiligt, und hat direkten Einfluss auf ein gesundes starkes Nervensystem und gesunde Schleimhäute. Wer seinen Körper länger mit B12 unterversorgt, muss mit Bewegungseinschränkungen, Blutarmut oder sogar einer Psychose rechnen.

    B12 Injektionen als neuester Clou

    Tabletten, Pulver und Vitamindrinks gibt es schon lange. Die Wirkung jedes einzelnen Produktes ist dabei heftig diskutiert. Und das wird auch dem neuesten Trend so ergehen. Dieser lautet nämlich Vitamin B12 mittels einer Injektion dem Körper zu verabreichen. Einmal pro Woche gespritzt, soll es äußerst förderlich auf die Gesundheit des Einzelnen wirken, manchmal sogar – aufgrund der Zuständigkeit für Stoffwechselprozesse im Körper – zum Abnehmen verhelfen. Denn in konzentrierter Form injiziert, soll es den Stoffwechsel ankurbeln, den Kalorienumsatz steigern und sogar Heißhungerattacken erfolgreich unterdrücken. Der Trend, dass sich Frauen das Vitamin spritzen lassen, beruht allerdings rein auf Hypothesen, nach wissenschaftlichen Beweisen sucht man vergebens.

    Hierzulande nur bei Mangel

    In den USA sind Vitaminspritzen nicht verschreibungspflichtig und können ohne weiteres ohne ärztlichen Befund verabreicht werden. Das ist für Deutschland undenkbar, denn hierzulande gibt es strikte Regeln. Eine B-12 Injektion gibt es nur, wenn nachweislich ein entsprechender Mangel vorliegt. Dies kann etwa bei Störungen im Magen-Darm-Trakt sein wie zum Beispiel bei einer Magenschleimhautentzündung oder durch Einnahme von magensäurehemmenden Medikamenten.

    Gezielte Ernährung wirksamer als Spritze

    Wer auf die so gesunde und viel versprechende Extraportion Vitamin B12 dennoch nicht verzichten möchte, sollte seine Ernährung dahingehend ausrichten. Zu den Lebensmitteln mit hohem Gehalt zählen Leber, Rindfleisch, aber auch Hering, Seelachs oder Räucherlachs. Auch Eier und Käse sowie Vollmilch zählen zu den an Vitamin B12 reichen Nahrungsmitteln. Es gibt aber auch schon Produkte wie Fruchtsäufte, Soja- und Reisdrinks, denen dieses gesunde Vitamin extra zugesetzt wurde. Damit können auch Veganer vom Beautyprodukt in der täglichen Ernährung profitieren.

    Bild: © Depositphotos.com / tiptoee

  • Zu wenig Kohlenhydrate machen krank

    Zu wenig Kohlenhydrate machen krank

    Immer wenn der Sommer in den Startlöchern steht, dann haben Diäten Hochkonjunktur, denn schließlich möchte sich jeder mit einer schlanken Figur am Strand oder im Freibad präsentieren. Eine der Diäten, die in jedem Sommer wieder zu den heißen Trends gehört, ist die Low-Carb-Diät, bei der an Kohlenhydraten gespart wird, dafür aber Fett und Eiweiß die Hauptrollen spielen. Auch wenn eine Low-Carb-Diät vielleicht relativ schnell für eine schicke Bikinifigur sorgt, gesund sind diese Diäten nicht, denn ihnen fehlt ein sehr wichtiger Baustein, den der Körper unbedingt braucht, um gesund und leistungsfähig zu bleiben, nämlich Kohlenhydrate. Was passiert, wenn es zu einem Mangel an Kohlenhydraten kommt und wie gefährlich kann dieser Mangel werden?

    So wichtig sind Kohlenhydrate für die Gesundheit

    Die Kohlenhydrate sind so etwas wie der Motor, der den Organismus antreibt und ihn ständig mit neuer frischer Energie versorgt. Alle, die gesund leben wollen, sollten zwischen 55 % und 60 % der benötigen Energie durch Kohlenhydrate zu sich nehmen. Ärzte und Ernährungswissenschaftler empfehlen pro Kilogramm Körpergewicht eine tägliche Dosis von mindestens zwei Gramm an Kohlenhydraten, bei einem durchschnittlichen Gewicht sind das zwischen 250 Gramm und 360 Gramm, die den Bedarf abdecken. Energie wird aber auch durch Zucker gewonnen, hier liegt die Empfehlung jedoch bei maximal 60 Gramm pro Tag, was deutlich macht, wie wichtig Kohlenhydrate für die Ernährung sind.

    Wer zu wenig Kohlenhydrate zu sich nimmt, der läuft Gefahr an Mangelerscheinungen zu erkranken, denn wenn der Körper keine Kohlenhydrate mehr bekommt, dann verbrennt er einfach die Proteine, die Folgen machen sich sehr schnell bemerkbar. Zwar braucht der Körper nicht zwingend Kohlenhydrate, er kann auch aus Eiweiß Energie gewinnen, aber auf den Stoffwechsel und die Verdauung hat das Fehlen von Kohlenhydraten beträchtliche Auswirkungen.

    Zu viel Fett, zu viele Proteine

    In der heutigen Zeit stehen bei immer mehr Menschen hauptsächlich Fett und Proteine auf der Speisekarte, die wichtigen Kohlenhydrate spielen eine immer kleinere Rolle. Das kann negative Auswirkungen auf den Körper haben, denn wer zu viel fetthaltige Lebensmittel wie zum Beispiel Käse, Fleisch oder Butter zu sich nimmt, der isst auch zu viel ungesättigte Fettsäuren. Das lässt die Cholesterinwerte nach oben schnellen und ein zu hoher Cholesterinspiegel sorgt dafür, dass die Gefäße schneller verkalken und auch das Risiko einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall zu bekommen, steigt drastisch an.

    Wird die Ernährung auf Eiweiß aufgebaut, wie das bei einer Low-Carb-Diät der Fall ist, dann steigt auch der Harnsäurespiegel, was wiederum die Gicht begünstigt. Osteoporose stellt ebenfalls eine große Gefahr dar und auch die Nieren leiden, wenn die Ernährung zu sehr auf Eiweiß und damit auf Proteine aufgebaut wird. So gehen wertvolle Bausteine für die Gesundheit der Knochen verloren und auch die Bildung von schmerzhaften Nierensteinen wird durch zu viel Eiweiß begünstigt.

    Warum sind Kohlenhydrate so wichtig?

    Wenn dem Körper Kohlenhydrate fehlen, dann fehlen im auch die lebensnotwendigen Vitamine. Diese wichtigen Vitamine stecken vor allem in Getreide und in Kartoffeln, aber auch in Gemüse und Obst. Wer auf diese Lebensmittel verzichtet, der verzichtet aber nicht nur auf Vitamine und Kohlenhydrate, sondern auch auf wertvolle Ballaststoffe und Mineralstoffe. Das kann unter anderem zu einer Verstopfung führen, auch das Sättigungsgefühl leidet, denn es bleibt nicht lange bestehen und man hat das Gefühl mehr essen zu müssen, was sich dann auch auf der Waage bemerkbar macht. Der Verzicht auf Kohlenhydrate kann aber auch das Herz schädigen, was Studien beweisen. Alle, die eine Low-Carb-Diät machen, sollten sich darüber im Klaren sein, dass diese Diät das kardiovaskuläre Risiko ansteigen lässt.

    Wer mit einer Low-Carb-Diät abnehmen möchte, der sollte sich nur über einen sehr begrenzten Zeitraum ohne Kohlenhydrate ernähren, denn alles andere ist schädlich für die Gesundheit.

    Bild: © Depositphotos.com / elenathewise

  • Glutenunverträglichkeit – was ist das?

    Glutenunverträglichkeit – was ist das?

    Immer mehr Menschen, so scheint es, vertragen keine Gluten. Aber was sind überhaupt Gluten und warum reagieren so viele darauf allergisch? Vereinfacht ausgedrückt sind Gluten eine Art Kleber aus Eiweiß, der in sehr vielen Lebensmitteln enthalten ist, die wir jeden Tag essen. Wer unter einer Glutenunverträglichkeit leidet, der wird in seinen alltäglichen Essgewohnheiten stark eingeschränkt, denn wer keine Gluten verträgt, der muss auf Brot ebenso verzichten wie auch auf Kuchen und auf viele andere Dinge, in denen bestimmte Getreidesorten enthalten sind. Aber es gibt Alternativen, die es ein wenig einfacher machen, ohne Gluten leben zu können.

    Was genau sind Gluten?

    Damit sich Getreide überhaupt zum Backen eignet, braucht es Gluten, denn Gluten haben die Fähigkeit dem Teig die richtige Konsistenz zu verleihen, in dem sie den Teig klebrig machen. Gluten sind in Weizen ebenso enthalten wie auch im Roggen, in der Gerste, im Grünkern und auch im Hafer. Auch alte Getreidesorten wie Emmer und Einkorn, die heute wieder angebaut werden, enthalten Gluten und sind damit keine Alternative für alle, die unter einer Glutenunverträglichkeit leiden.

    Die Speisekarte ist für alle die keine Gluten vertragen können, sehr eingeschränkt, denn Gluten finden sich in Nudeln, Brot, allen Arten von Kuchen, in Pommes frites, in Pizza, in Keksen und Plätzchen, in Bier, aber auch in Chips, Ketchup, Paniermehl und in Gewürzmischungen. Suppen und die meisten Fertiggerichte enthalten Gluten, ebenso wie Soße und einige Milchprodukte wie Joghurt und Frischkäse. Da Gluten ein guter Träger für zahlreiche Aromastoffe sind, werden sie besonders gerne in Fertigprodukten verwendet. Wenn ein Fertiggericht oder ein Lebensmittel Weizenstärke enthält, dann kann man davon ausgehen, dass es auch Gluten enthält, in diesem Fall muss es aber auf der Packung gekennzeichnet sein.

    Welche Lebensmittel enthalten keine Gluten?

    Wer sich die lange Liste der Lebensmittel anschaut, in denen Gluten enthalten sind, der wird sich vielleicht fragen, was keine Gluten enthält und was diejenigen, die eine Glutenintoleranz haben, noch essen dürfen. In Hirse und Mais sind keine Gluten enthalten und auch Wildreis und Reis kann jeder ohne Bedenken essen, der eine Glutenunverträglichkeit hat. Auch die sogenannten Pseudogetreidearten wie Buchweizen, Amarant und Quinoa sind frei von Gluten, ebenso wie Tofu, Mozzarella und Sojamilch, auch reine Fruchtsäfte und Sekt enthalten keine Gluten.

    Wer keine Gluten vertragen kann, der darf Obst und Gemüse essen und auch Kartoffeln und Milch sind im unverarbeiteten Zustand ebenso verträglich wie natürliches Joghurt, Naturkäse, Buttermilch, Fisch, Fleisch, alle Hülsenfrüchte, Reisnudeln, Honig und Johannisbrotmehl oder Mehl aus Traubenkernen.

    Wie macht sich die Glutenunverträglichkeit bemerkbar?

    Die Deutsche Zöliakie Gesellschaft schätzt, dass in Deutschland jeder 250. Bürger keine Gluten verträgt, aber nur etwa 10 % bis 20 % zeigen auch die typischen Symptome. Dazu gehören unter anderem Bauchschmerzen, Durchfall, Verstopfung und ein allgemeines Unwohlsein. Viele, die unter einer Glutenunverträglichkeit leiden, verlieren rapide an Gewicht, sie fühlen sich abgeschlagen und haben nicht selten einen Mangel an Eisen. Auch eine starke Migräne kann darauf hindeuten, dass es sich um eine Intoleranz gegenüber Gluten handelt.

    Seit 2005 müssen die Lebensmittel die Gluten enthalten, entsprechend gekennzeichnet sein. Das macht es den Betroffenen einfacher, für sich die passenden Lebensmittel zu finden. Wer wissen will, ob sich Gluten in einem bestimmen Lebensmittel befinden, der sollte sich die Inhaltsliste ansehen und auf eine Ähre achten, die durchgestrichen ist, denn das ist das Symbol für Lebensmittel, die keine Gluten enthalten. Allerdings ist man damit nicht immer auf der sicheren Seite, denn laut Gesetz darf sich ein Lebensmittel immer dann als glutenfrei bezeichnen, wenn weniger als 20 Milligramm Gluten pro Kilogramm Gesamtgewicht enthalten sind. Der Zusatz „Kann Gluten enthalten“, weist auf den Verpackungen darauf hin. Der Zusatz „sehr geringer Glutengehalt“ zeigt, dass nur maximal 100 Milligramm pro Kilogramm enthalten sind.

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  • Essen wie in der Steinzeit – wie effektiv ist die Paleo-Diät?

    Essen wie in der Steinzeit – wie effektiv ist die Paleo-Diät?

    Wie haben sich die Menschen in der Steinzeit ernährt? Sehr gesund und vor allen Dingen sehr ausgewogen. Sie haben alles das gegessen, was heute auf dem Speiseplan von gesundheitsbewussten Menschen stehen sollte, denn Fisch, mageres Fleisch, Obst, frisches Gemüse, Pilze und Beeren sind Dinge, die auch heute noch zu einer gesunden Ernährung gehören. Vor 100.000 Jahren gab es nicht viel mehr als diese Nahrungsmittel, und heute ist die steinzeitliche Ernährung wieder im Trend, und zwar unter dem Namen Paleo-Diät. Wie sinnvoll ist diese Diät? Kann man damit wirklich gesund abnehmen und für wen ist die Steinzeitdiät geeignet?

    Die Paleo-Diät – Eine natürliche Diät

    Die Menschen der Steinzeit hatten eine deutlich geringere Lebenserwartung als die Menschen von heute, aber das hat weniger etwas mit ihrer Ernährung zu tun, sondern mit der Tatsache, dass die medizinische Versorgung nicht vorhanden war und die Menschen damals jede Menge Feinde hatten. Ihre Ernährung war vorbildlich, denn sie haben sich auf das beschränkt, was die Natur ihnen geboten hat. Getreide und Produkte aus Milch kamen erst sehr viel später auf den Speiseplan, und erst seit rund 250 Jahren essen wir Aromen und Zusatzstoffe. Zucker galt lange Zeit als eine Art Luxusartikel, der nur dem Adel und den reichen Bürgern vorbehalten war, das einfache Volk süßte seine Speisen mit Honig oder mit dem Saft der Zuckerrübe.

    Unser Körper hat sich sehr schnell den neuen Nahrungsmitteln angepasst und die ersten ernährungsbedingten Krankheiten wie zum Beispiel Diabetes, ließen nicht lange auf sich warten. Heute besinnt man sich wieder auf eine Ernährung, die alles enthält, was der Mensch zum Leben braucht und die Steinzeitdiät wurde zu einer Trenddiät.

    Ein echtes Meisterwerk

    Der menschliche Körper ist ein echtes Meisterwerk, denn seit der Steinzeit hat sich der Organismus kaum verändert und weiterentwickelt. Da ist es nur logisch, dass er mit den Anforderungen der modernen Lebensmittelindustrie so seine Probleme hat und entsprechend gereizt reagiert. Im Grunde gehorcht der Körper seit der Steinzeit nur zwei Grundsätzen und diese lauten: Wenn etwas zu essen vorhanden ist, dann sollte möglichst viel gegessen werden und man sollte sich immer nur so viel bewegen, wie nötig ist. Ressourcen müssen gespart werden, denn wenn es zu einer Nahrungsmittelknappheit kommt, dann muss der Körper frisch und ausgeruht sein.

    In der Steinzeit hat das wunderbar geklappt, denn die Menschen aßen praktisch auf Vorrat und wenn die Nahrungsmittel zu Ende gingen, dann wurde es Zeit für die Jagd. Nach diesem Prinzip funktionieren wir noch heute, nur dass Lebensmittel heute nicht mehr knapp sind und wir nicht mehr auf die Jagd gehen müssen. Damit kommt es zu einem echten Dilemma, denn Überfluss, ungesunde Lebensmittel und Bewegungsmangel machen krank.

    Wie gesund ist die Paleo-Diät?

    Die Steinzeitdiät ist eine sehr einfache Diät, die ohne großen Aufwand und auch ohne komplizierte Rezepte auskommt. Im Grunde muss man nur auf die sogenannten modernen Lebensmittel verzichten, zu denen natürlich auch Milch, Milchprodukte und alles das gehört, was aus Getreide hergestellt wird. Was viele aber während der Steinzeitdiät essen, das sind Kartoffeln, die es in der Steinzeit aber noch nicht gab. Zucker ist ebenfalls verboten, wenn gesüßt wird, dann mit Honig. Gemüse aller Art gewürzt mit Kräutern, ist bei einer Paleo-Diät erlaubt, ebenso wie Fleisch und natürlich auch jede Menge frisches Obst und Beeren, Pilze können auf der Speisekarte stehen, ebenso wie Fisch und Nüsse. Selbst wenn es vielleicht ein bisschen schwerfällt, die Nahrungsmittel schmackhaft miteinander zu kombinieren, die Diät kann gelingen und dafür sorgen, dass man sich nicht nur gesund und ausgewogen ernährt, sondern auch noch Pfunde verliert.

    Um Mangelerscheinungen zu vermeiden, sollte man vor dem Start der Diät allerdings immer mit einem Arzt sprechen.

    Bild: © Depositphotos.com / designer491

  • Schweinemedaillons mit Kartoffel-Ei-Pfännchen und Gurkensalat

    Schweinemedaillons mit Kartoffel-Ei-Pfännchen und Gurkensalat

    Ein unglaublich leckeres und deftiges Gericht, dass weitaus kürzer in der Zubereitung benötigt, als man glauben mag. Auf die Kalorien sollte man allerdings nicht unbedingt achten 😉

    Zutaten für 2 Portionen

    • 300 g Schweinslungenbraten, in Medaillons geschnitten
    • 6 kleine Kartoffel
    • 4 Eier
    • 50 ml Obers
    • 3 EL weiche Butter
    • 2 Schreiben Frühstücksspeck
    • 2 EL Kräuter (Kerbel oder Petersilie)
    • Salz, Pfeffer
    • 1/2 Gurke
    • Salz, Pfeffer
    • Weißweinessig
    • Knoblauchzehe

    Zubereitung

    Wasser in einem kleinen Topf zum kochen bringen und salzen. Währenddessen Kartoffeln schälen und in kleine Stücke schneiden. Sobald das Wasser kocht, Kartoffeln hineingeben und weich kochen (aber nicht zu weich werden lassen).

    Ofen auf 180°C vorheizen. Die Eier trennen und dabei aufpassen, dass der Dotter heil bleibt (am besten lässt man den Dotter in der einen Eierschalen-Hälfte und stellt sie zurück in die Eier-Verpackung, dort stehen sie sicher). Die vier Eiklar mit dem Obers vermischen und kräftig salzen und pfeffern.

    Zwei ofenfeste Förmchen fetten. Eine Pfanne erhitzen, währenddessen den Speck in kleine Stücke schneiden und in der heißen Pfanne ohne Fett goldbraun anbraten. Auf ein Küchenpapier legen, um das Fett abtropfen zu lassen. In das übrige Fett in der Pfanne die fertig gekochten Kartoffeln geben und rund herum anbraten.

    Die Kartoffeln in die gefetteten Förmchen füllen, das Obers-Eiklar-Gemisch darüber leeren und das Ganze für ca 12 Minuten in den Ofen geben (bis das Eiklar stockt). Nach der Hälfte der Zeit die beiseite gestellten Dotter vorsichtig in die Förmchen gleiten lassen und ca 5 Minuten mitbraten.

    Währenddessen die Gurke in dünne Scheiben schneiden, salzen, kurz ziehen lassen, und dann beliebig mit Essig, Salz, Pfeffer und Knoblauch würzen. Wer Knoblauch liebt, darf ruhig noch eine zweite Zehe zufügen.

    Die Medaillons in etwas Butter rund herum scharf anbraten, mit Salz und Pfeffer würzen. Die Schweinemedaillons mit Kartoffel-Ei-Pfännchen nett auf Tellern anrichten, den angebratenen Speck und die Kräuter über die Pfännchen streuen.

    Nährwertangaben und Zubereitungszeit

    • pro Portion: 684 kcal
    • 42 g Fett, 26 g Kohlenhydrate, 48 g Eiweiß
    • Zubereitung: ca. 35 min

    Kleiner Exkurs: Kerbel oder Petersilie?

    Kerbel und Petersilie sind eng miteinander verwandt. Dennoch gibt es Gerichte, zu denen entweder das eine oder das andere besser passt. Grundsätzlich ist so etwas aber ohnehin immer Geschmackssache. Kerbel verleiht Suppen, Saucen, Salaten, Fisch oder Gemüse einen frischen, süßlichen Geschmack, der dezent an Anis erinnert. Er schmeckt in seiner Art weitaus milder als Petersilie. Kerbel sollte immer erst am Ende der Zubereitung in das Gericht gegeben und nie mitgegart werden. Petersilie ist wohl DAS universelle Küchenkraut, das in oder auf nahezu jedem Gericht aufscheint und einen frisch-würzigen Geschmack verleiht.

  • Frühjahrsfit – Fit durch den Frühling

    Frühjahrsfit – Fit durch den Frühling

    Das Frühlingserwachen ist jährlich bei vielen Menschen und bei der Natur zu beobachten. Die Sonne erwärmt unser Gemüt. Hinter einem liegt die Weihnachtszeit, die oftmals Spuren auf der Hüfte hinterlassen hat. Der Entschluss ist schnell gefasst, dass man langsam wieder fit werden sollte. Wer mit Sport beginnt sollte aber am Anfang nicht gleich übertreiben. Es gibt einige Dinge, die vor dem Trainingsstart beachtet werden sollten.

    In der Ruhe liegt bekanntlich die Kraft, denn auch wenn das Wetter die Menschen heraus lockt, man sollte nie mit 100 Prozent starten. Viel zu schnell leidet man sonst unter Schmerzen im Rücken oder bricht sich etwas. Ein gezieltes Aufwärmtraining ist wichtig und auch die Entspannung zwischen den Sportphasen darf nicht zu kurz kommen.

    Am Anfang sollte maximal zwei Einheiten pro Woche gemacht werden die eine Länge von 30 Minuten nicht überschreiten sollten. Auch Bewegung im Alltag bringt schon einen Erfolg. Hierunter versteht man Spazierengehen, Fahrrad fahren oder Schwimmen. Wer einen Treppe und einen Aufzug hat, sollte vorrangig die Treppe nutzen. Leichte Gymnastikübungen lassen sich ebenfalls gut zuhause machen.

    Die richtige Kleidung

    Gerade wer draußen an der frischen Luft Sport treibt, sollte auf die richtige Kleidung achten. Funktionskleidung ist speziell für diesen Bereich hergestellt. Sie bietet Schutz vor Kälte, Wasser und Wind und die durch Bewegung entstandene Feuchtigkeit wird von innen nach außen geleitet. Wer sich für die Sportart Joggen entscheidet sollte zu dem noch auf das richtige Schuhwerk setzten. Generell sollte ein Laufschuh eine gute Federung haben und rutschfest sein.

    Fit durch den Frühling

    Keine Jahreszeit ist so beliebt wie der Frühling, um mit Diäten, Fastenkuren oder sportlichen Aktivitäten zu beginnen. Dadurch dass sich die eigene Stimmung mehr und mehr hebt, liegt es quasi in der Luft sich zu verändern oder auch die eigenen vier Wände wieder auf Vordermann zu bringen. Wer einen langfristigen Erfolg erzielen möchte, sollte seine Vorhaben allerdings gut planen, denn sonst stellt sich schnell der Jo-Jo Effekt ein.

    Wissenswertes zum Thema Fasten

    Gerade in den Wintermonaten neigen wir dazu unserem Körper fetthaltige und süße Nahrung zu zuführen. Die Folge sind einige Kilos mehr auf der Waage. Dieser Speck muss nun wieder weg. Beim Fasten wird die Energiezufuhr wieder zurückgeschraubt. Führt man dem Körper weniger Energie zu, greift er auf die körpereigenen Zuckerreserven zurück. Dies passiert am ersten Tag. Am zweiten Tag ca. wird den Muskeln Eiweiß entzogen, um dem Gehirn Zucker zuzuführen. Erst ab Tag drei zieht der Körper die Energie aus den angelegten Fettdepots. Um die Muskeln nicht dauerhaft zu schädigen, nutzen auch Gehirn und Herz zu einem späteren Zeitpunkt diese Fettdepots.

    Schlacke wird bei Diäten und beim Fasten freigesetzt. Diese setzt sich im Bindegewebe ab. Nun schwemmt das natürliche Kalium die Schlacke mit Wasser aus dem Körper und strafft das Gewebe. Zusammen mit Chlor und Natrium werden nun auch der Elektrolythaushalt und der Wasserhaushalt gesteuert.

    Wer sich vorwiegend von Bananen, Brokkoli, Kartoffeln, Spinat oder Vollkornprodukten und Fisch ernährt, nimmt viel Kalium auf. Wer dem Körper während dieser Phase einige Auszeiten gönnt, fördert den Prozess.

    Bewegung gegen die Pfunde

    Wer abnehmen möchte, aber keine Diät oder eine Fastenkur anstrebt, sollte auf die gute alte Methode der Bewegung zurückgreifen. Der Körper beginnt langsam das angebaute Fett abzubauen. Besonders eigenen sich hier Ausdauersportarten wie Schwimmen oder Laufen oder auch Fahrradfahren. Wer sein Sportprogramm drei bis viermal die Woche in den Alltag integriert macht alles richtig. Zwischen den Sportphasen sollte dem Körper auch immer wieder Ruhe gegönnt werden.

    Zusätzlich sollte man zwei bis drei Liter Wasser am Tag trinken. Dies entgiftet den Körper. Wer seine Essgewohnheiten überprüft und diese entsprechend umstellt, wird schnell einen Erfolg erzielen und einige Pfunde verlieren.

    Sich selbst motivieren um das Ziel zu erreichen

    Nach einiger Zeit und einigen gefallenen Pfunden kommt eine gewisse Routine in den Trainingsalltag. Die ist völlig normal, denn der Körper hat sich an die neue Belastung gewöhnt. Nun ist der Zeitpunkt gekommen, an dem man die Trainingseinheiten verlängern und auch Verändern sollte. Wer sich Abwechslung einbaut erzielt wieder Erfolge. Allein ist dies oft schwer, daher empfiehlt es sich zu zweit oder in der Gruppe an die unbeliebten Pfunden ran zu gehen. Durch mehr Spaß lässt sich auch mehr erreichen und nicht der Gewichtsverlust, sondern der gemeinsame Spaß steht im Vordergrund. Außerdem entwickelt man so im Training mehr Kreativität.

    Bild: © Depositphotos.com / cardmaverick