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  • Hypertonie (Bluthochdruck)

    Hypertonie (Bluthochdruck)

    Hypertonie (Bluthochdruck)

    Zu den heutigen Volkskrankheiten gehört der Bluthochdruck oder auch Hypertonie genannt. Davon ist in Deutschland mittlerweile fast jeder vierte Bürger betroffen, und damit sind ernsthafte Erkrankungen wie Schädigungen der Augen, Nieren, Blutgefässe und weitere verbunden. Diese können dann zu Schlaganfall oder einem Herzinfarkt führen, wenn die Hypertonie nicht schnellstmöglich ärztlich behandelt wird. Bis allerdings der Bluthochdruck erkannt wird, können diverse Jahre vergehen, denn viele Menschen haben jahrelang keinerlei Beschwerden und werden daher auch ihren Lebensstil, mit dem sie den Bluthochdruck im Griff haben oder sogar vermeiden könnten, nicht ändern.

     Gesund leben beugt einen Bluthochdruck vor

    Denn ein gesunder Lebensstil ist die Grundsäule für eine gute und langanhaltende Gesundheit. Dazu gehören Faktoren wie eine salzarme Ernährung, viel Bewegung sowie kein Übergewicht. Wer also an zu vielen Kilos leidet, sollte seiner Gesundheit zuliebe diese abbauen, unter Umständen auch unter ärztlicher Aufsicht. Weitere Faktoren für eine Hypertonie sind das Rauchen, zuviel Stress sowie überhöhter Alkoholkonsum. Auch hier ist anzuraten, dass weniger mehr ist und einige Faktoren davon sollten bestenfalls komplett eingestellt werden, was in diesem Fall speziell für das Rauchen gehört. Stressabbau kann in speziellen Therapien erreicht werden, wenn es dem Patienten nicht möglich ist, dies aus eigener Kraft zu schaffen. Denn gerade der Stress im Beruf dürfte sich dauerhaft negativ auf den Blutdruck auswirken. Weiterhin hilft eine regelmäßige Bewegung, dem Bluthochdruck vorzubeugen. Hierzu eignet sich besonders der Ausdauersport, welcher den Kreislauf insgesamt positiv beeinflusst. Wenn all diese Faktoren einbezogen werden in einen geänderten Lebensstil, so kann der Blutdruck auf Dauer auf ein normales Level gehalten werden.

     Medikamente bei Hypertonie

    Wer bereits Bluthochdruck-Patient ist, wird Medikamente vom Arzt erhalten, die den Blutdruck wieder auf ein normales Maß zurückbringen, was einen enormen Gewinn an Lebensjahren sowie Lebensqualität für den Patienten einbringt. Dennoch wird die Behandlung durch den Arzt ganz individuell für jeden Patienten durchgeführt, denn selbst hier ist jeder Mensch entsprechend seinen Symptomen anders zu behandeln. Außer den blutdrucksenkenden Medikamenten ist eine Lebensumstellung mit Stressabbau auch hierbei sehr wichtig, damit die Therapie entsprechend gut anschlägt.

     Hypertonie alias Bluthochdruck –  Ursache und Entstehung

    Oftmals hat Bluthochdruck auch eine vererbbare Ursache, denn die erbliche Entstehung bei Kindern, wenn bereits die Eltern unter Hypertonie leiden, wurde bereits anhand von diversen Studien wissenschaftlich belegt. Das Risiko bei den Kindern ist in diesem Fall etwa doppelt bis dreimal so hoch, von daher raten die Ärzte dazu, dass der Blutdruck bei Kindern unbedingt im Auge zu behalten ist.

    Als typische Symptome werden Kopfschmerzen, Ohrensausen, Nasenbluten sowie Schwindel angegeben, vor allem, wenn der Bluthochdruck bereits länger besteht. Als langfristige Schäden sind unter anderem Kurzatmigkeit, Sehstörungen oder Brustschmerzen zu sehen. Dabei ist es sehr einfach, den Blutdruck messen zu lassen, dies geschieht in der Regel schnell und einfach beim Arzt und wird mittlerweile bei allen Standardkrankheiten zusätzlich kontrolliert. Wenn der Verdacht einer Hypertonie vorliegt, kann ebenfalls eine Dauermessung vom Arzt angeordnet werden, die einen Tag dauert. Die Messungen werden hinterher ausgewertet. Je eher die Erkrankung erkannt wird, umso erfolgreicher ist die Therapie, mit denen Folgeschäden umgangen werden können. Dennoch müssen die verordneten Medikamente meist für den Rest des Lebens eingenommen werden, um den Blutdruck somit stabil zu halten.

  • Was ist eigentlich Krebs?

    Was ist eigentlich Krebs?

    Allgemeine Informationen über Krebs

    Die Diagnose Krebs lässt viele Menschen, wenn sie bei ihnen diagnostiziert wurde, in ein tiefes Loch fallen, denn noch immer gehört diese Erkrankung zu denjenigen, bei denen die Forschung immer wieder nach neuen Methoden zur Heilung sucht, aber auch enorme Fortschritte erzielt. In Deutschland ist die Erkrankung Krebs die zweithäufigste Todesursache nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen in der Gesundheit. Für die Entstehung von Krebs spielen vielerlei Faktoren eine große Rolle, dazu gehört beispielsweise eine Veranlagung, wenn in der Familie bereits Krebsfälle bekannt sind.

    Welche Arten von Krebs gibt es?

    Es gibt vielerlei verschiedene Arten von Krebs, bei Frauen ist das Mammakarzinom die häufigste Erkrankung. Wichtig für gute Heilungschancen ist die frühzeitige Erkennung, was dergleichen für alle Arten gilt. Daher ist die regelmäßige Vorsorgeuntersuchung sehr wichtig. Tückisch wird es bei Lungenkrebs, welcher als typische Raucherkrankheit bezeichnet wird, da dies das Hauptrisiko ausmacht. Hier kommt oftmals jede Hilfe zu spät, denn die Heilungschancen sind sehr gering, wenn er zu spät erkannt wird. Eine mittlerweile sehr häufig verbreitete Erkrankung ist Hautkrebs. Dieser tritt in den letzten Jahren gehäuft auf, da die Menschen sich gerade im Sommer meist zu wenig geschützt für längere Zeiten in die Sonne begeben. Da diese mittlerweile sehr aggressiv geworden ist, sind die angebotenen Lichtschutzfaktoren enorm angestiegen, aber die Menschen sind nach wie vor der Meinung, dann nicht genügend Bräune zu erhalten. Es wird lieber ein Sonnenbrand in Kauf genommen frei nach dem Motto: was rot ist, wird auch irgendwann braun. Dies ist aber bei weitem nicht so, denn so steigt das Hautkrebsrisiko um ein vielfaches an und die Ärzte warnen jedes Jahr wieder davor, sich nicht genügend eingecremt der Sonne auszusetzen. Gerade bei Kindern werden hier unwiderrufliche Fehler gemacht, diese sollten zusätzlich noch spezielle leichte Bekleidung tragen, die UV-Strahlen abhält. Wird der Hautkrebs rechtzeitig genug erkannt, sind die Heilungschancen hierbei sehr gut.

    Gesunde Lebensweise gegen Krebs

    Allgemein ist eine gesunde Lebensweise sowie ein gutes Immunsystem eine Grundvoraussetzung, um nicht an Krebs zu erkranken. Weiterhin gilt es aber auch, dass eine Therapie durch eine ausgewogene sowie ballaststoffreiche Ernährung positiv beeinflusst wird. Vitamine sind besonders wichtig, hierbei spielen die Vitamine A, C, E, Zink, Folsäure, Selen sowie Carotinoide eine große Rolle. Diese werden durch den Verzehr von Obst und Gemüse in einer ausreichend Menge aufgenommen.

    Aber in den letzten Jahren haben die Heilungschancen insgesamt zugenommen. Die Medizin spricht von den drei Säulen der Krebstherapie, die aus Chirurgie, Strahlentherapie sowie Chemotherapie besteht. Dies sind die Grundvoraussetzungen für sehr gute Heilungschancen, wenn alle drei in einem förderlichen Zusammenspiel wirken. Für jeden Patienten kann somit ein individuelles Behandlungskonzept zusammengestellt werden nach dem Motto: soviel wie nötig, aber sowenig wie möglich. Somit ist die Krebstherapie insgesamt für den Patienten wesentlich verträglicher geworden, dann hier wurde erkannt, dass der Mensch ein Individuum ist und seine ganz eigene Therapie benötigt, damit nicht zuviel gesundes Gewebe sowie das Immunsystem geschädigt wird. Um den Krebstumor diagnostizieren und sehen zu können, ist es der Medizin nun möglich, ihn mittels 3D-Bilder genauso deutlich erkennen zu können, wie bei einer OP. Weiterhin steht den Ärzten jetzt die Lupenfunktion zur Verfügung, womit kleinste Gewebeteilchen genauestens untersucht werden können.

  • Influenza oder echte Grippe

    Influenza oder echte Grippe

    Grippe oder Influenza

    Die echte Grippe ist eine Viruserkrankung, die sich deutlich durch die Heftigkeit von dem grippalen Infekt unterscheidet, der irrtümlich ebenfalls als Grippe bezeichnet wird. Jedes Jahr gibt es neue Formen der Influenza, die Viren ändern sich fast ständig, sogar im Laufe einer Saison und alljährlich werden neue Seren entwickelt, welche den Grippevirus eindämmen sollen. Der Virus dringt über die Schleimhaut in den Körper unter anderem als Tröpfcheninfektion oder auch als Kontaktinfektion. Der Virus bleibt bei niedrigen Temperaturen länger unempfindlich, daher ist die Gefahr einer Ansteckung im Winter wesentlich höher. Die Inkubationszeit beträgt häufig nur wenige Stunden, die Viren werden meist bereits nach etwa zwei Tagen vor dem Auftreten der Grippesymptome auf andere Menschen übertragen. Es ist immer schwierig, zu unterscheiden, ob es sich um eine echte Grippe oder lediglich um den grippalen Infekt handelt. Ein typisches Symptom ist plötzlicher Schüttelfrost sowie hohes Fieber. Die Symptome brechen gehäuft plötzlich in einer extremen Stärke auf.

    Bei einer Grippe eine Impfung?

    Auch wenn jährlich im Winter die Grippeschutzimpfung empfohlen und angeboten wird, sterben dennoch immer wieder viele Menschen an der echten Grippe. Eine Schutzimpfung kann nur dann durchgeführt werden, wenn nicht bereits ein grippaler Infekt vorliegt. Hier ist die Gefahr einer Ansteckung am Größten, von daher wird dazu geraten, sich besonders häufig die Hände zu waschen und auch sonstige Vorsichtsmaßnahmen walten zu lassen. Weiterhin sind im Vorwege bereits diverse Möglichkeiten zur Vorbeugung vorhanden, damit eine Influenza gar nicht erst eine Chance bekommt. Dazu gehören beispielsweise Sport, viel Vitamine durch Obst und Gemüse und eine allgemein, gesunde Lebensform.

    Sekundärinfektion

    Das Gefährliche bei der Grippe ist die sogenannte Sekundärinfektion, die bakteriell ist und auf die Grippeerkrankung folgt. Der Körper ist bereits von der Bekämpfung der Viren bereits stark geschwächt, so dass Bakterien in den Körper eindringen können und zu weiteren Krankheiten führen wie zum Beispiel Gehirnhautentzündungen, Stoffwechselerkrankungen oder Herzmuskelentzündungen. Besonders gefährlich kann die Influenza werden bei bereits immungeschwächten oder vorerkrankten Menschen, hier kann es unter Umständen auch lebensgefährlich werden für den betroffenen Patienten. Besonders gefährdet sind chronisch Kranke, Kinder sowie ältere Menschen. Daher empfehlen die Ärzte immer, wenn eine Impfung nicht möglich war, sich umgehend in ärztliche Behandlung zu geben, ausreichend Ruhe und gründlich auskurieren, damit es nicht zu Komplikationen kommt. Antibiotika sind laut Aussagen der Ärzte wirkungslos, sie helfen nur bei nachfolgenden Erkrankungen. Für die Grippe selber werden von der Gesundheit sogenannte Virostatika empfohlen.

    Schweinegrippe H1N1

    In den letzten Jahren haben diverse neue Grippeformen die Menschheit erschüttert wie die Schweinegrippe oder die Vogelgrippe, die bereits bei den Tieren auftreten und auf die Menschen übertragbar sind. Bei diesen neuen Grippeformen arbeitet die medizinische Forschung weiter an Impfstoffen, welche die neue Grippeformen eindämmen sollen. Die Ansteckungsgefahr ist ähnlich der altherbekannten Influenza, sie sind sich daher auch sehr ähnlich. Welcher Virus nun vorliegt, darüber kann lediglich ein Labortest genaue Kenntnisse bringen. Allerdings sind die Ärzte der Meinung, dass zuzüglich auftretender Durchfall sowie Übelkeit und Erbrechen typische Anzeichen der Schweinegrippe sind. Die Erkenntnisse der Forschung haben mittlerweile ergeben, dass jede Erkrankung aufgrund einer Grippe auf den Schweinegrippenvirus H1N1 zurückzuführen ist, andere Viren sind mittlerweile soweit verdrängt.

  • Aids – Allgemeine Informationen

    Aids – Allgemeine Informationen

    Was ist Aids

    Die Immunschwäche Aids ist seit vielen Jahren in aller Munde und wurde vor etwa dreißig Jahren in der Gesundheit als eine eigenständige Krankheit anerkannt. Noch immer wird nach dem idealen Mittel gesucht, die Erkrankung einzudämmen oder sogar dagegen zu impfen. Sie kann übertragen werden durch ungeschützten Geschlechtsverkehr mit stetig wechselnden Partnern oder sogar durch eine Bluttransfusion, die das Virus in sich trägt. Selbst Ärzte haben sich mit dieser Immunschwäche bereits bei Operationen angesteckt, wenn sie durch eine winzige Verletzung mit dem Blut eines infizierten Menschen in Kontakt gekommen sind. Grundsätzlich ist die Übertragung durch das Trinken aus einem gleichen Becher beispielsweise nicht möglich, auch wenn es noch immer Menschen geben mag, die allgemeinen Körperkontakt damit verbinden. Aufgrund eines Bluttests wird der Virus innerhalb kurzer Zeit nachgewiesen. Der Krankheitsverlauf ist bei den einzelnen Menschen sehr unterschiedlich, ebenso wie die Symptome, zu denen unter anderem Muskelschmerzen, Appetitverlust, Fieber und weitere gehören.

     Behandlung bei Aids?

    Der neueste Vorstoß der Medizin ist eine medikamentöse Behandlung des Virus Aids. Diese kann die Erkrankung zwar nicht aufhalten, aber dennoch verlangsamen oder sogar zum Stillstand bringen, so dass die betreffenden Personen ein relativ normales Leben führen können. Es gibt mittlerweile mehrere Möglichkeiten der medikamentösen Behandlung. Bei einer davon muss der Patient täglich bestimmte Medikamente nehmen, damit das Virus sozusagen in Schach gehalten wird, so dass es nicht weiter ausbricht. Der Geschlechtsverkehr hierbei ist allerdings weiterhin geschützt vorzunehmen, um den Partner nicht anzustecken und somit keiner Gefahr auszusetzen.  Eine andere Methode kommt allerdings aus den USA. Hier ist die Einnahme von mehreren Medikamenten nötig, die ebenfalls verhindern, dass das Virus innerhalb kürzester Zeit ausbricht, Mit diesen soll sogar die Erfüllung des Kinderwunsches möglich sein. Hierbei wird mittels der Medikamente eine sehr geringe Viruslast erreicht, so dass HIV nicht mehr ansteckend sein soll. Diese Methode ist allerdings noch sehr neu und es sollte unbedingt der Arzt zu Rate gezogen werden, inwiefern das auf einen selber zutreffend ist.

     Medikamente & Behandlung bei Aids

    Die Vielfalt der Arten von Medikamenten auf dem Markt ist mittlerweile groß und die Forschung bringt stetig weitere Erkenntnisse voran, so dass die Medikamente ständig weiterentwickelt werden können. Dennoch verändert der Virus sich im Laufe der Jahre immer wieder, was einen enormen Rückschlag in der Forschung bringt. Sogenannte Fusionshemmer, die jetzt entwickelt wurden, sind allerdings der Weg in die richtige Richtung, um der Viruserkrankung den allzu großen Schrecken von einem Todesurteil zu nehmen. Diese verhindern eine Verschmelzung des Virus mit einer Zellmembran, so dass die gesunden Zellen nicht angegriffen werden und sich der Virus dort nicht vermehren kann. Dies ist ein Wirkstoff, der direkt unter die Haut gespritzt wird. Des weiteren kann folgendes mittlerweile als sicher angesehen werden: wenn die Medikamentenbehandlung konsequent durchgeführt wird, verbessert sie die Lebensqualität enorm. Wichtig ist allerdings, dass die Behandlung am besten noch vor Auftreten der ersten Symptome begonnen wird.

     

    Weiterhin wird noch nach dem richtigen Impfstoff gegen Aids geforscht. Dadurch, dass der Virus aber in der Lage ist, sich zu verändern, gibt es hier noch keine einschneidenden Erkenntnisse. Es gibt hier bisher allerdings erste Schritte in die richtige Richtung.

  • Impotenz oder wann ist der Mann ein Mann?

    Impotenz oder wann ist der Mann ein Mann?

    Eine Impotenz hat 2 Formen

    Impotenz ist auch in unserer modernen und aufgeklärten Gesellschaft immer noch ein Tabuthema, besonders bei denjenigen, die davon betroffen sind, den Männern. Ein Mann, der nicht mehr kann, ist nach Ansicht der meisten anderen Männer gar kein richtiger Mann, denn ein richtiger Mann steht nun einmal im besten Sinne des Wortes seinen Mann und hat keine Ausfallerscheinungen. Aber Impotenz ist ein Thema, das viele Männer beschäftigt, denn immer mehr Männer leiden unter einer erektilen Dysfunktion, wie die Impotenz medizinisch korrekt heißt.

    Warum kommt Impotenz heute so häufig vor und was sind die Ursachen dafür? Wie kann den Männern geholfen werden, die nicht mehr so können wie sie gerne wollen?

    Wenn es um Impotenz geht, dann unterscheiden die Mediziner zwei unterschiedliche Formen. Zum einen gibt es impotente Männer, deren Glied sich nicht mehr versteift und die nicht mehr in der Lage sind, normalen Geschlechtsverkehr zu haben. Diese Form der Impotenz kommt besonders häufig vor. Es wird geschätzt, dass rund 5 % der Männer in Deutschland unter dieser Form der Impotenz leiden, die Dunkelziffer dürfte aber weitaus höher liegen, denn viele Männer schämen sich und gehen nicht zum Arzt.

    Bei der zweiten Form können Männer ganz normal verkehren und auch ejakulieren, aber sie können keine Kinder zeugen, da sie zu wenige oder gar keine Spermien haben. In diesem Fall liegt in der Regel eine Erkrankung vor, während die erste Variante der Impotenz auch nur vorübergehend sein kann. Erst wenn die Impotenz mindestens ein halbes Jahr anhält, dann sprechen die Ärzte von einer erektilen Dysfunktion, die behandelt werden muss.

    Welche Ursachen für Impotenz gibt es?

    Bei kaum einem anderen Leiden kommen so viele verschiedene Ursachen in Frage wie bei Impotenz. 70 % der Männer, die impotent sind, haben ein körperliches Leiden wie zum Beispiel Diabetes oder eine Herzerkrankung, und weit über die Hälfte dieser Männer ist über 50 Jahre alt. Aber es kommen noch mehr Ursachen infrage, warum Mann nicht mehr kann:

    • Neurologische Erkrankungen wie Parkinson oder ein Schlaganfall
    • Schädigungen des Rückenmarks, zum Beispiel nach einem Sturz
    • Verletzungen des Schwellkörpers am Penis
    • Angeborene Fehlbildungen
    • Mentale Probleme
    • Ein zu hoher Alkoholkonsum

    Individuelle Therapieformen bei Impotenz

    So unterschiedlich wie die Ursachen einer Impotenz, so unterschiedlich sind auch die möglichen Therapien. Handelt es sich um eine körperliche Beeinträchtigung, die zu Impotenz führt, dann können Medikamente, aber auch Operationen hilfreich sein. Manchmal hilft es aber auch schon, die Essgewohnheiten zu ändern und abzunehmen, um die „Männlichkeit“ wieder herzustellen. Handelt es sich aber um physische Ursachen, dann kommt es auch immer auf den Mann an, ob eine Therapie erfolgreich ist oder nicht.

    Ist ein mentales Problem verantwortlich, dann kann ein Sexualtherapeut helfen, denn vielfach fühlen sich Männer unter Druck gesetzt. Sie haben das Gefühl, um jeden Preis funktionieren zu müssen, vielleicht weil sie ihre Partnerin nicht enttäuschen wollen, oder weil es ihnen schwerfällt sich einzugestehen, dass sie Probleme zum Beispiel im Beruf haben. Eine Therapie kann neue Denkanstöße geben, sie kann dabei helfen Ängste zu erkennen und auch offen auszusprechen, um so das Problem in den Griff zu bekommen.

    Hilfreiche Medikamente gegen Impotenz

    Bei vielen impotenten Männern hilft aber auch ein Medikament, ein sogenannter PDE-5-Hemmer. Die PDH-5-Hemmer sorgen dafür, dass ein bestimmtes Enzym blockiert wird, die Muskulatur des Penis entspannt sich, die Blutgefäße können sich weiten und die Schwellkörper wieder mit Blut füllen. Die Wirkung setzt immer dann ein, wenn ein Mann sexuell erregt ist, und steigert auf diese Weise die Potenz.

    Allerdings dürfen Männer die Probleme mit dem Herzen haben, diese Medikamente nicht nehmen, denn es kann ein Herzinfarkt ausgelöst werden. Um sicher zu gehen, dass keine Gefahr besteht, sollte ein Arzt konsultiert werden.

  • Sex in der Schwangerschaft – immer noch ein Tabuthema

    Sex in der Schwangerschaft – immer noch ein Tabuthema

    Dürfen Frauen in der Schwangerschaft eigentlich Sex haben? Aber natürlich, denn wenn eine Schwangerschaft völlig normal verläuft, dann spricht nichts dagegen. Allerdings gibt es einige Dinge, die beachtet werden sollten, damit der Sex in der Schwangerschaft auch zum Genuss und nicht zu einer Gefährdung wird.

    Unbegründete Sorgen bei Sex in der Schwangerschaft

    Viele Paaren verzichten auf Sex in der Schwangerschaft, weil sie Angst haben, das ungeborene Kind zu gefährden. Das ist kaum möglich, denn das Kind liegt geschützt und sicher in der Fruchtblase und der Muttermund ist zudem mit einem dicken Pfropfen aus Schleim verschlossen. Wenn das Fruchtwasser allerdings abgegangen ist, dann ist Sex tabu und kann unter Umständen sogar gefährlich für Mutter und Kind werden. Es gibt keine Studien, die beweisen, dass Sex in der Schwangerschaft eine Frühgeburt auslösen kann. Es gibt fundierte Studien darüber, dass eher das Gegenteil der Fall ist, denn Frauen, die regelmäßig Sex in der Schwangerschaft haben, neigen weniger zu einer Frühgeburt als Frauen, die während der neun Monate abstinent bleiben.

    Viele Paare suchen während der Schwangerschaft nach der richtigen Stellung. Die Missionarsstellung kommt mit zunehmendem Bauchumfang nicht mehr möglich und die Reiterstellung ist für viele Frauen zu anstrengend. Ideal ist die Löffelchenstellung, bei der die Partner hintereinanderliegen. So macht nicht nur der Sex Spaß, die meisten Paare genießen auch die große Nähe, die diese Position bietet.

    Wann ist Sex in der Schwangerschaft nicht erlaubt?

    Es gibt einige Gründe, die aus medizinischer Sicht gegen den Sex in der Schwangerschaft sprechen. Dazu gehören unter anderem:

    • Wenn es während der Schwangerschaft zu Blutungen kommt
    • Bei Unterleibsschmerzen oder Krämpfen
    • Wenn eine Schwäche des Muttermunds vorliegt
    • Wenn die Plazenta tiefer liegt als normal
    • Wenn der Partner unter einer Infektion wie zum Beispiel unter Genitalherpes leidet

    Während der Schwangerschaft sind viele Frauen im Intimbereich sehr empfindlich. Wenn die Vagina dann auch noch zusätzlich gereizt wird und anschwillt, dann kann das Schmerzen verursachen. Das kann für ein unangenehmes Gefühl sorgen, und wenn das der Fall ist, dann ist es besser, auf den Sex in der Schwangerschaft zu verzichten.

    Sex in der Schwangerschaft – Wenn die Stimmung fehlt!

    Viele Frauen haben besonders im ersten Trimester Lust auf Sex in der Schwangerschaft. Der Druck Verhütungsmittel nehmen zu müssen, ist weg und das macht viele Frauen freier und auch lustvoller. In den mittleren drei Monaten ist die Lust auf Sex in der Schwangerschaft in der Regel am höchsten, denn dann ist der Bauch noch nicht allzu sehr im Weg und so bleibt mehr Bewegungsfreiheit. In den letzten drei Monaten sinkt die Lust am Sex in der Schwangerschaft wieder, denn in diesen Monaten beschäftigt sich die Mehrzahl der Frauen mehr mit der bevorstehenden Geburt als mit lustvollem Sex.

    Nicht selten fühlen sich Frauen dann auch unattraktiv, sie sind unförmig geworden, sie haben oftmals dicke Füße und auch Hämorriden kann die Freude am Sex in der Schwangerschaft verleiden. Auch viele Männer sind dann nicht in Stimmung, denn sie sehen in einer hochschwangeren Frau mehr die zukünftige Mutter als die sexy Geliebte. Die werdende Mutter sollte sich aber keine allzu großen Gedanken machen, denn schließlich geht die Schwangerschaft vorbei und damit steigt dann auch wieder die Lust am Sex. Für viele Paare ist es vollkommen in Ordnung, keinen Sex mehr zu haben, sie wollen stattdessen lieber kuscheln, einander nahe sein und sich gemeinsam auf das Kind freuen.