Schlagwort: Kind

  • Wann besteht eine mögliche Ansteckungsgefahr?

    Wann besteht eine mögliche Ansteckungsgefahr?

    Ansteckungsgefahr besteht immer dann, wenn an einer ansteckenden Krankheit erkrankte Personen mit gesunden Menschen zusammentreffen. Ein bekanntes Beispiel sind die grippalen Infekte in der kalten Jahreszeit.

     

    Man unterscheidet zwischen Tröpfchen- und Schmierinfektionen, wobei die Erkältung zum Beispiel zu den Infektionen gehört, die per Händedruck und Anniesen, also auf beiden Wegen übertragen werden kann. Dies zählt zu den direkten Ansteckungsmöglichkeiten.

     

    Bei der indirekten Ansteckung ist ein Überträger erforderlich, wobei die Infektion von einem erkrankten Tier über einen Zwischenwirt auf den Menschen übertragen wird, zum Beispiel der Fuchsbandwurm, der den Fuchs als Überträger nutzt.

     

    Ansteckungsgefahr besteht bei Übertragung eines Erregers über die Haut, die Schleimhäute, die Atemwege, den Harn- oder Genitaltrakt sowie während der Schwangerschaft im Rahmen einer Ansteckung des ungeborenen Kindes. Die entstehenden Infektionen können viraler, bakterieller oder anderer Ursache sein. Bei den Erregern, von denen eine Ansteckungsgefahr ausgeht, kann es sich auch um Prionen, Protozoen, Würmer, Parasiten, Pilze oder Algen handeln.

     

    Viele Hautkrankheiten, wie Schuppenflechte oder Akne inversa sehen zwar unschön aus, sind aber nicht ansteckend.

     

     

    Was versteht man unter Akne inversa?

    Bei der Akne inversa handelt es sich um eine Talgdrüsenentzündung. Sie findet sich an der äußeren Wurzelscheide von Haarfolikeln. Zumeist findet man diese Erkrankung in der Achselregion, im Bereich des unteren Rückens oberhalb des Hinterns, im Schamhaarbereich oder in der Leistengegend, jedoch kann auch das Kopfhaar betroffen sein.

     

    An Akne inversa können sowohl Frauen als auch Männer erkranken, wobei Männer häufiger im Bereich des unteren Rückens mit der Erkrankung zu kämpfen haben. Die Krankheit kann erstmals in der Pubertät auftreten, jedoch können Erkrankungen in jedem Lebensalter auftreten, sogar bis ins hohe Alter hinein.

     

    An den Ursachen für Akne inversa wird noch geforscht. Bis jetzt wurde eine Reihe von Einflüssen festgestellt, welche zum Auftreten der Krankheit führen oder ihren Verlauf fördern. Dazu zählen Rauchen, Übergewicht, Zuckerkrankheit, zu enge Kleidung, ein gestörter Hormonhaushalt bei Männern, erblich bedingte Faktoren, eine geschwächte Immunabwehr und vorhandene bestimmte Bakterien.

     

    Die Verhornungsfunktion der Talgdrüse ist dabei gestört und die Drüsen sowie die Haarwurzeln sammeln das Hornmaterial, weil der Ausführungskanal verschlossen ist. Eine bakterielle Infektion löst dann Akne inversa aus. Mögliche Komplikationen sind Vereiterungen und Zystenbildungen, eine Ausbreitung der Entzündung auf die Schweißdrüsen sowie die Bildung von Abszessen, Geschwüren und Fisteln.

     

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  • Wie kommt es zu einer Allergie?

    Wie kommt es zu einer Allergie?

    Eine Allergie ist eine krankhafte Reaktion des Körpers auf äußere Einflüsse. Es gibt heutzutage eine Vielzahl von Allergien, zum Beispiel Hausstauballergie, Tierhaarallergie, Pollenallergie – landläufig unter Heuschnupfen bekannt, Allergien auf bestimmte chemische Substanzen oder Lebensmittelallergien. In Verbindung mit der Pollenallergie treten auch Allergien gegen bestimmte Lebensmittel auf, die so genannten Kreuzallergien. Die Stoffe, welche die Allergie auslösen, heißen Allergene.

     

    Die Ursache dafür, dass viele Menschen auf bestimmte Stoffe allergisch reagieren, ist zum einen erblicher Natur. Zum anderen sorgt auch übertriebene Hygiene dafür, dass Menschen schon im Kleinkindalter keine ausreichenden Abwehrkräfte gegen Allergene bilden können.

     

    Allergien können bereits im Kindesalter auftreten und bis ins hohe Alter hinein Menschen beiderlei Geschlechts betreffen. Vorbeugen kann man vor allem bei der Pollenallergie durch eine Impfserie in der allergiefreien Zeit mit abgeschwächten Erregern. Ansonsten hilft es meist nur, die Allergie auslösenden Stoffe zu meiden, z. B. Milchprodukte bei einer Kuhmilcheiweißallergie, Obst oder Nüsse bei einer entsprechenden Lebensmittelallergie. Bei einer Hausstauballergie hilft es oft nur, die Wohnung entsprechend ohne textile Fußbodenbeläge, Polstermöbel und Federbetten einzurichten.

     

    Was kennzeichnet eine allergische Reaktion?

    Eine allergische Reaktion kann leichter oder schwerer Natur sein. Sie reicht von Rötungen und Reizuständen der Haut bis hin zum medizinisch als „anaphylaktischen Schock“ bezeichneten Zustand mit Atemnot und Kreislaufproblemen. Dieser Zustand ist lebensbedrohlich! Hier muss sofort ein Arzt zu Hilfe gerufen werden.

     

    Treten Reizungen und Rötungen im Bereich von Haut und Schleimhäuten auf, so hilft entweder eine entzündungshemmende Salbe, die Einnahme entsprechender Medikamente oder zur schnellen Linderung auch eine Spritze. Oft bilden sich Quaddeln oder Ausschläge auf der Haut, die mit einer bestimmten, gegen die Art der allergischen Reation wirksamen, Salbe gelindert und beseitigt werden können. Auch Tabletten gegen den Juckreiz und im Notfall eine Spritze mit einem Antihistaminikum helfen.

     

    Allergische Reaktionen treten auf, wenn Betroffene unter einer Allergie leiden. Grundsätzlich kann jeder Mensch auf jeden beliebigen Stoff allergisch sein. Ob es sich dabei um Tierhaare, Pollen, Hausstaub, bestimmte Stoffe in Kosmetika oder Hausstaub handelt, ist unerheblich. Die Intensität der allergischen Reaktion ist verschieden ausgeprägt.

     

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  • Kleintierhaltung für Kinder – Dinge, die Sie bedenken müssen

    Kleintierhaltung für Kinder – Dinge, die Sie bedenken müssen

    Sie sind klein, niedlich, kuschelig und begeistern Kinder genauso wie Erwachsene. Mit ihren süßen Blicken und ihren schnuppernden Nasen kann man sie nur sofort in sein Herz schließen: Meerschweinchen, Hamster, Zwergkaninchen & Co gehören, neben Hunden und Katzen, zu den beliebtesten Haustieren der Deutschen.

    Kinder lieben Streicheltiere

    Kaum ein Kind gibt es in Deutschland, das sich nicht mindestens eines dieser niedlichen, zahmen Streicheltiere wünscht. Man sollte Kindern diesen Wunsch nicht pauschal verwehren – sie aber im Vorfeld informieren und ggf. auf ihre Reife prüfen, denn Haltung und Pflege erfordern ein gewisses Maß an geistiger Reife. Kindern muss klar sein, dass es sich bei derartigen Haustieren nicht um gewöhnliches Spielzeug, sondern um empfindsame Lebewesen handelt, die täglich Pflege und Aufmerksamkeit benötigen, um sich wohl zu fühlen. Kinder müssen sich verinnerlichen, dass man die Tiere auch dann nicht einfach so in eine Ecke stellen kann, wenn spontan keine Lust mehr auf das Tier bzw. die Tiere vorhanden ist. Sie müssen lernen, dass ein Haustier einen ähnlichen oder sogar gleichen Stellenwert im Haushalt hat wie alle anderen Familienmitglieder.

    Der Umgang mit den und Pflege der künftigen Haustiere

    Eltern müssen ihren Kindern auch erklären, dass Hasen, Hamster und auch Meerschweinchen nicht nur unterschiedlich aussehen, sondern komplett andere Ernährungsgewohnheiten haben und jeweils unterschiedliche Anforderungen an ihre direkte Umgebung stellen. Dadurch kommen Kinder in einen gewissen „Zugzwang“, denn bevor sie sich für eines der Tiere entscheiden können sind sie gezwungen, die entsprechenden Unterschiede kennenlernen. Nur so können sie eine Entscheidung treffen, die sie selbst auch längerfristig tragen können. Wenn Kinder ihre Tiere gerne ständig knuddeln und streicheln wollen, sind Hamster beispielsweise nicht die richtige Wahl – Hamster mögen es nicht, gestreichelt zu werden. Andere Tiere, speziell Meerschweinchen und auch Hasen, sind Gruppentiere und mögen die Einsamkeit nicht. Sie brauchen die Nähe mindestens eines oder zwei Artgenossen, um ein glückliches Leben zu führen.

    Auch der Streichelzoo will gepflegt und gefüttert werden

    Neben den allgemeinen Dingen, die bei der Haustierhaltung berücksichtigt werden sollen muss jedes Kind auch verstehen, das ein Haustier jeden Tag Pflege, Zeit und Aufmerksamkeit braucht. Regelmäßiges Füttern gehört genauso dazu wie die täglich frische Wassergabe und das regelmäßige Ausmisten des Käfigs. Unliebsame Aufgaben, die einem Kind meist schnell lästig werden, aber dennoch nicht unerledigt bleiben dürfen. Das Wohl des Tieres geht über die Lust oder Unlust des Nachwuchses. (Das ist übrigens eine sehr wichtige Lektion für das Leben: Verantwortung zu übernehmen bedeutet auch dann viel Aufwand, wenn man keine Lust mehr hat). Diese Verantwortung muss mindestens so lange aufrechterhalten werden, wie das Tier am Leben ist. Das bedeutet, dass man bei einem Hamster im Mittel ca. 2 Jahre, bei Kaninchen aber bis zu 12 Jahre lang Verantwortung trägt. Wenn Kinder ein Haustier bekommen sollen, müssen diese Punkte wohl durchdacht und mit dem Kind, gerne auch in mehreren „Sitzungen“ explizit geklärt werden. Dem Kind muss bewusst sein, dass es eine Verantwortung eingeht, die es nicht einfach so wieder loswerden kann.

     

    Für Kinder und auch Eltern durchaus hilfreich ist die Abarbeitung der nachfolgenden Checkliste zur Haustierhaltung. Idealerweise müssen Kinder und Eltern gemeinsam zu einem Konsens finden, der zu allen Punkten dann ein JA als Antwort zur Folge hat.

     

    Hat das Kind täglich mindestens eine Stunde Zeit, um sich um das Haustier zu kümmern?   Ja   Nein
    Sind Eltern und Geschwister ebenfalls dafür, dass das Kind ein Haustier bekommen soll?   Ja   Nein
    Sind Allergien gegen Tierhaare im Haushalt bekannt, die gegen ein Haustier sprechen?   Ja   Nein
    Sind Sie als Elternteile bereit, bei der Versorgung der Tiere zu helfen, wenn das Kind das Interesse am Tier verliert?   Ja   Nein
    Sind Tiersitter greifbar, die sich im Urlaubs- oder Krankheitsfall um das Tier kümmern können?   Ja   Nein
    Sind die Eltern damit einverstanden, dass das Haustier auch in Teilbereichen der Wohnung / des Hauses frei herumläuft, um genügend Auslauf zu bekommen?   Ja   Nein

     

    Information für Eltern

    Bitte seien Sie sich darüber im Klaren, dass Kinder vor dem 10. Lebensjahr in der Regel die Verantwortung für ein Haustier noch nicht komplett allein übernehmen können. Man geht davon aus, dass ab dem 7. Lebensjahr die Pflege eines Haustiers, unter Kontrolle der Eltern, durchaus in Ordnung geht. Als Elternteil sind Sie dafür verantwortlich, dem Kind in der ersten Zeit explizit zu zeigen, wie mit dem Tier umgegangen werden muss. Auch die Pflege muss dem Kind gezeigt werden. Bitte kontrollieren Sie immer wieder, ob es dem Tier gut geht und die Versorgung sichergestellt ist.

  • Schlaftabletten ohne Rezept für kurzfristige Hilfe

    Schlaftabletten ohne Rezept für kurzfristige Hilfe

    Während zahlreiche rezeptpflichtige Schlaftabletten im Allgemeinen eher im Verruf sind, abhängig zu machen, bieten sich Schlaftabletten ohne Rezept ideal für die kurzfristige Anwendung an. Vor dem Erwerb von Schlafmitteln empfiehlt es sich, mit einem Arzt über eventuelle Nebenwirkungen zu beraten.

     

    Schlaftabletten ohne Abhängigkeit

     

    Die Furcht vor einer Schlaftabletten Abhängigkeit ist in der Bevölkerung recht groß. Einige verschreibungspflichtige Schlafmittel führen machen tatsächlich abhängig. Hinzu gesellt sich ein gewisser Gewöhnungseffekt, so dass eine immer höhere Dosis benötigt wird, um noch eine Wirkung erzielen zu können.

     

    Aus diesem Grunde ist es empfehlenswert, auf Schlaftabletten ohne Rezept zurückzugreifen. Diese sind in jeder Apotheke erhältlich, beispielsweise Hoggar® Night. Mithilfe dieses Schlafmittels können leichte bis mittlere Schlafprobleme für einen kurzen Zeitraum von bis zu zwei Wochen erfolgreich bekämpft werden. Dabei muss keine Schlaftabletten Abhängigkeit befürchtet werden.

     

    Hervorragende Wirkdauer

     

    Der Schlaftabletten Wirkstoff Doxylamin in Hoggar® Night blockiert das körpereigene Histamin, das für den Wachzustand verantwortlich zeichnet. Eine Einnahme dieses Schlafmittels für einen längeren Zeitraum ist nicht erforderlich. Im Gegensatz zu anderen Medikamenten mit einer schlaffördernden Wirkung kann Hoggar® Night unmittelbar bei akutem Bedarf seinen Einsatz finden.

     

    Dieses Schlafmittel, eingenommen etwa 60 Minuten vor dem Schlafengehen zeigt eine ausgezeichnete Wirkung für rund sechs Stunden. Am folgenden Tag wachen Sie munter, eine Beeinträchtigung der Leistungsfähigkeit ist nicht zu spüren.

     

    Bei Hoggar® Night handelt es sich um Schlaftabletten ohne Rezept, die sich für Schlafprobleme verschiedener Ursachen eignen. So können diese unter anderem in

     

    • Jetlag
    • Stress
    • Nervosität

     

    begründet liegen. Eine negative Beeinflussung des physiologischen Schlafrhythmus erfolgt durch die Einnahme des Schlafmittels nicht.

     

    Welcher Personenkreis von Hoggar® Night profitieren kann

     

    Auf Grund der guten Verträglichkeit der Schlaftabletten ohne Rezept und des nicht am Folgetag müde machenden Effekts eignet sich das Schlafmittel hervorragend zur kurzzeitigen Behandlung von Schlafproblemen bei Berufstätigen, die gehäuft unter Stresssituationen leiden und hochkonzentriert arbeiten müssen.

     

    Ferner haben Mütter sehr viel Arbeit mit dem Haushalt, den Kindern und ihrem Beruf. Die hieraus resultierenden Belastungsspitzen rufen oftmals Schlafstörungen hervor.

     

    Während Studierende zahlreiche Prüfungen bestehen müssen und gehäuft vor Klausuren unter starker Aufregung leiden, führen diese Belastungen nicht selten zu Problemen beim Ein- und Durchschlafen.

     

    Dahingegen funktioniert bei älteren Menschen die so genannte innere Uhr automatisch nicht mehr so gut wie einst. Die Phasen des Tiefschlafs verkürzen sich und der Schlaf wird leichter. Eine allgemeine Veränderung des Tag-Nacht-Rhythmus ist die Folge – Schlafstörungen sind vorprogrammiert.

     

    Aber auch Personen, wie Flugbegleiter oder Schichtarbeiter können von Schlaftabletten ohne Rezept profitieren – ohne Angst abhängig zu werden.

  • Kleintierhaltung für Kinder – Bevor die Tiere ins Haus ziehen können

    Kleintierhaltung für Kinder – Bevor die Tiere ins Haus ziehen können

    Für ein Haustier ist der Umzug aus der bislang gewohnten Umgebung in Ihr Zuhause realer Stress und führt zu Unsicherheit. Aus diesem Grund sollten Sie darauf achten, dass in den folgenden Wochen nach dem Einzug keine neuen Einrichtungsgegenstände im Käfig untergebracht werden. Bereits vor dem Einzug muss der Käfig / Stall fertig eingerichtet sein, damit zum Umzugsstress nicht auch noch der Stress ständiger Veränderung auf das Tier einwirkt. Nachvollziehbar wird das auch für das Kind, wenn Sie es im richtig und in Ruhe erklären. In der natürlichen Umgebung des Tieres verändert sich die Umgebung auch nicht plötzlich und radikal. Es heißt also, dass sich Ihr Kind, natürlich gemeinsam mit Ihnen als Eltern, schon vor dem Einzug des Tieres genaue Gedanken über die Einrichtung des Käfigs machen muss.

    Auslauf ja – aber er muss für das Haustier sicher sein

    Haustiere brauchen, je nach Art und Größe, eine entsprechende Menge Auslauf, um gesund zu bleiben und sich wohl zu fühlen. Selbstverständlich muss man den Tieren diesen Auslauf auch gewähren, dabei aber einige Vorkehrungen treffen, damit dieser Auslauf in sicherer Umgebung stattfinden kann. Giftige Pflanzen müssen ebenso außer Reichweite der Tiere sein wie Elektrokabel, Steckdosen und scharfe Gegenstände. Sie sollten Ihr Kind, vor allem in der Anfangszeit, nicht unbeaufsichtigt mit dem Tier lassen, wenn es Auslauf bekommen soll. Achten Sie mit darauf, dass potenzielle Gefahrenquellen rechtzeitig aus dem Weg geschafft wurden. Auch sollten Hunde und Katzen, sofern diese auch mit im Haushalt leben, nicht im gleichen Raum sein, in dem sich die kleinen Nager austoben können. Selbst der friedlichste Hund kann spontan seinen Jagdtrieb für sich entdecken, was dem kleinen Streicheltier ein jähes Ende bereiten würde.

    Bezugsquellen für das künftige Familienmitglied

    Es gibt vier Bezugsquellen, über die man das Wunschtier beschaffen kann. Der einfachste Weg ist, wenn man Nachbarn/Freunde/Bekannte oder auch Verwandte hat, die ihren Haustiernachwuchs verschenken möchten. Der zweite Weg ist, sich im Zoohandel eines oder mehrere Jungtiere zu kaufen. Die dritte Möglichkeit ist, über einen Züchter an entsprechende Tiere zu gelangen. Moralisch besonders gut ist, wenn man sich Tiere aus dem Tierheim bzw. Tierasyl nach Hause holt, damit sie ein würdiges, restliches Leben bei guter Versorgung erleben dürfen. Diese Tiere sind in der Regel besonders dankbar, was sie auch zeigen.

     

    Hinweis für Mieter

    Aus gesetzlicher Sicht ist die Haltung von Kleintieren als Haustier selbst dann erlaubt, wenn der Mietvertrag eine anderslautende Aussage trifft. Es gibt allerdings keine Regel ohne Ausnahme, denn wenn das Haustier bzw. die Haustiere zur Belästigung anderer Mietparteien werden (Geruch, Lärm), kann der Vermieter die Haltung dennoch untersagen. Ein Verbot zur Haltung kann durch den Vermieter auch dann ausgesprochen werden, wenn die Mietwohnung durch die Haltung Schaden nimmt.

    Der Transport und der Weg ins neue Eigenheim

    Jetzt ist es soweit: Der neue treue Begleiter und Weggefährte soll zu seinem neuen Zuhause gebracht werden. Um den Transport für das Tier so stressfrei und angenehm wie möglich zu halten ist das Transportbehältnis entsprechend zu wählen und auszukleiden. Ideal ist entweder ein gut ausgepolsterter Karton oder eine entsprechende Transportbox. Wenn Sie mit dem Tier gut zuhause angekommen sind, geht es daran, das neue Mitglied in seinem für ihn reservierten Käfig unterzubringen. Im Idealfall sollte das Tier nun von allein aus der Transportkiste in den Käfig klettern. Traut sich das Tier nicht von allein heraus, kann man die Transportbox bzw. den Karton auch leicht schräg halten, sodass das Tier ganz vorsichtig in den neuen Käfig hineinrutschen kann. Keinesfalls sollte man das Tier direkt mit den Händen in den Käfig verfrachten. Es könnte sich sehr ängstigen, was die „Zähmung“ stark in die Länge ziehen kann.

    Endlich zuhause – und jetzt?

    Nachdem der Transport und die Einquartierung in das neue Domizil so gut geklappt haben ist man versucht, das Tier auf die Hand bzw. in den Arm zu nehmen, mit ihm zu schmusen und herumzuzeigen. Darauf sollten Sie und auch ihr Kind unbedingt verzichten. Gönnen Sie Ihrem neuen Familienmitglied ein paar Stunden Alleinsein, damit es sich in aller Ruhe die neue Umgebung „erarbeiten“ kann. Rückt man ihnen sofort auf die Pelle, haben sie in der Regel sehr viel Angst. Erklären Sie Ihrem Kind, warum es wichtig ist, zunächst einmal behutsam mit dem Tier umzugehen. Würde man das Kind aus seiner gewohnten Umgebung reißen wäre es ebenso verängstigt und würde nur ganz allmählich Vertrauen zu der Person fassen, die ihn ernährt und sein Zimmer aufräumt. Auch Tiere können eine Bindung zum Menschen aufbauen – wenn man ihnen den nötigen Raum und die benötigte Zeit dafür einräumt.

     

    Hinweis für die Eltern

    Es ist vollkommen natürlich, Ihrem Kind eine Überraschung bereiten zu wollen. Sie sollten allerdings unbedingt darauf verzichten, ein Tier als solch eine Überraschung zu sehen. Sicherlich freut sich Ihr Kind im ersten Moment unglaublich über das Tier. Die Gefahr ist aber langfristig sehr hoch, dass sich Ihr Kind wieder von diesem Geschenk abwendet. Lassen Sie Ihr Kind das Tier ganz allein aussuchen und nehmen Sie es dementsprechend mit ins Tierheim oder auch zum Züchter. Kann Ihr Kind nämlich selbst auswählen, wird die Motivation, sich um das Tier selbst kümmern zu wollen, wesentlich intensiver werden. Sie müssen bedenken, dass Ihr Kind vielleicht einen vollkommen anderen Geschmack hat als Sie selbst – was zu einer ganz anderen Wahl führt, als Sie sich vorstellen können.

     

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  • Zucker – die süße Verführung

    Zucker – die süße Verführung

    Woran liegt es, dass uns Zucker so verdammt gut schmeckt? Ist Zucker wirklich so schädlich wie man immer öfter lesen kann? Sind die vorhandenen Alternativen wirklich ein brauchbarer Ersatzstoff für den Zucker?

    Ein kleines Stück Schokolade, ein herrlich knuspriger Keks, ein kleiner Teelöffel voll Marmelade – es braucht nicht viel, um einen kleinen Stimmungskick zu haben. Schade ist, dass dieses Glück dann in der Regel nicht sehr lange anhält, denn das schlechte Gewissen meldet sich zu Wort. Zucker liefert nur leere Kalorien, ist der Kariesverursacher Nummer 1 und Mineralstoffe oder gar Vitamine findet man darin sowieso nicht. Deshalb hat dieser liebgewonnene Süßmacher auch einen überaus schlechten Ruf. Es gibt Artikel, die den Zucker sogar ganz in der Nähe von Drogen und Alkohol verorten, um ihn als die größte Gefahr für die Gesundheit zu verkaufen. Haben solche Artikel denn Recht? In der Tat ist es so, dass sich viele Menschen geradezu „magisch“ von zuckerhalten Speisen und Getränken angezogen fühlen. Laut einer unlängst gemachten Erhebung hat beinahe die Hälfte aller Deutschen eine ausgeprägte Schwäche für Kuchen, Kekse und sonstige süße Sachen, wobei Frauen noch anfälliger sind als ihre männlichen Gattungsvertreter.

     

    Man hat im Zuge diverser Forschungen auch herausgefunden, dass die Lust auf zuckerhaltige Lebensmittel bereits im Mutterleib geweckt wird. Isst die Mutter während der Schwangerschaft zuckerhaltige Lebensmittel, schmeckt das Fruchtwasser ebenfalls süß. Da das ungeborene Kind in dieser Phase regelmäßig wesentlich häufiger Fruchtwasser schluckt als sonst gilt der Beweis, dass das ungeborene Kind diesen Geschmack mag. Süßes spricht außerdem auch das Belohnungssystem im Gehirn an – es zeigt an, dass es uns gut geht. Evolutionär spricht ebenfalls viel für die Süßigkeit: unsere Vorfahren mussten teilweise mit sehr wenig Nahrung auskommen. Süße Speisen sättigten schnell und waren ziemlich sicher nicht vergiftet. Aber was ist mit der heutigen Zeit?

    Die Menge macht das Gift

    Andreas Pfeiffer, ein Potsdamer Ernährungsforscher, meint, dass Zucker an sich nicht schädlich ist. Es sagt, Zucker sei der hauptsächliche Treibstoff des Körpers der erst dann zum Problem wird, wenn der Organismus zu viel davon bekommt. Das Problem in der heutigen Zeit ist, dass es schon die Regel ist, dass der Körper zu viel Zucker bekommt. Die Weltgesundheitsorganisation sagt, dass rund 10% der täglichen Kalorienmenge in Form von raffiniertem Zucker eingenommen werden kann, ohne gesundheitliche Bedenken haben zu müssen. Für einen erwachsenen Mann bedeutet das pro Tag rund 50g Zucker, für Frauen im Mittel rund 40g. Betrachtet man die realistische Einnahmemenge pro Tag in Deutschland so stellt man fest, dass die regelmäßig zugeführte Menge Zucker bei rund 100g liegt – und damit deutlich zu hoch.

    Überall lauern die Zuckerfallen

    Das „Zuviel“ an Zucker kommt aber nicht nur aus dem Zuckerstreuer – aus diesem führen wir im Schnitt nur rund ein Sechstel der täglichen Menge zu (in der Regel über Kaffee oder Tee). Den größten Anteil am täglichen Zuckerkonsum haben die kleinen Naschereien. Auch in den Speisen, in denen man nicht zwingend Zucker vermutet, ist dieser in teilweise beträchtlichen Mengen vorhanden. Pizza und Feinkostsalate sind gute Beispiele für Lebensmittel, die Zucker enthalten, ob wohl man es nicht vermutet. Es bleibt aber immer noch die eine Frage: Macht Zucker nun wirklich dick oder nicht? Fachleute wagen es nicht, hier eine konkrete Antwort zu geben. Es gibt aber Studien die belegen, dass zuckerhaltige Getränke dick machen. Die Forscher halten sich ansonsten an das ökonomisch wohl korrekte Prinzip: Zucker macht nur dann dick, wenn die Gesamtbilanz nicht stimmt. Dick wird jeder, der mehr Kalorien zu sich nimmt als er verbraucht. Es spielt dabei nur eine untergeordnete Rolle, aus welcher Quelle die Kalorien stammen. Kekse und Kuchen sind aber nicht nur zuckerhaltig, sondern bringen auch jede Menge Fett mit – und das macht sie zu echten Kalorienbomben. Bei süßen Lebensmitteln verlieren wir oft auch die Kontrolle über die Menge – Zucker ist nämlich sehr tückisch: hat man einmal damit angefangen, etwas zu Naschen, verlangt das Gehirn ständig Nachschub. Selbst wenn man alt wird und die Geschmacksnerven allmählich ihren Dienst einstellen – intensiv schmecken kann man süße Speisen am längsten.

    Dicker Körper bringt auch dicke Beschwerden

    Je mehr Kilos der Körper stemmen muss, desto fataler wird es auch für den gesundheitlichen Gesamtzustand des Körpers. Es sind nicht nur die Gelenke, die unter dem Übergewicht teilweise massiv zu leiden haben – auch der Blutdruck steigt massiv an und das Risiko, an Herzerkrankungen zu leiden, steigt rapide an. Selbst der Stoffwechsel ist durch Übergewicht häufig angegriffen. Die Zuckerkrankheit beispielsweise wird nicht durch Zucker direkt verursacht – sie ist ein Ergebnis langjährigen Übergewichts. Die Zellen, die eigentlich für die Aufnahme des Zuckers zuständig sind und ihn wieder verbrauchen sollen, stumpfen geradezu ab, wenn die überflüssigen Kilos langfristig bleiben. Damit einher geht auch das Problem, dass das Insulin, welches für die Zellmembran für den Zucker ein- und Auslass zuständig ist, zunehmend schlechter wirkt. Ganz unabhängig davon ist es im Alter so, dass die Produktion von Insulin allmählich nachlässt, wodurch der zugeführte Zucker doppelt schlecht verwertet wird. Man geht davon aus, dass rund 2/3 aller Menschen über 70 mit einem gestörten Zuckerstoffwechsel zu kämpfen haben, bei rund jedem 3. davon kann man bereits von echter Diabetes sprechen.

     

    Spätestens dann wird der Zucker, der mit der Nahrung aufgenommen wird, wirklich gefährlich. Nicht behandelte Diabetes schädigt langfristig die Gefäße und in der Folge dann auch Augen, Nieren, Kreislauf und das Herz selbst. Früher hat man Menschen, die an Diabetes erkrankt waren, Fruchtzucker als Ausweichmöglichkeit empfohlen, da Fruchtzucker auch dann vom Körper verarbeitet werden kann, wenn kein Insulin vorhanden ist. Fruchtzucker steht allerdings im Verdacht, das Verlangen nach Nahrung zu steigern. Das Bundesinstitut für Risikobewertung rät davon ab, Fruchtzucker für gesüßte Lebensmittel zu verwenden. Das hat zur Folge, dass es seit dem letzten Quartal 2012 keine speziellen Lebensmittel mehr gibt, die für Diabetiker geeignet sind. Erstaunlicherweise ist der Zucker insgesamt kein Tabu mehr für Diabetes-Kranke: man gesteht Diabetikern rund 30g pro Tag zu – das ist nicht viel weniger als bei gesunden Menschen.

    Der Süßstoff-Markt ist enttäuschend

    Dass Kaugummis und Bonbons in der zuckerfreien Variante in den Regalen bleiben, hängt mit der Zahnfreundlichkeit zusammen. In diesen Produkten wurde der raffinierte und/oder Fruchtzucker durch Zuckeraustauschstoffe ersetzt – wodurch zwar die Zahnsubstanz tatsächlich geschont wird, aber kaum Kalorien eingespart werden. Kalorien einsparen UND die Zahngesundheit schützen – das geht nur mit Süßstoffen, deren gesundheitliche Unbedenklichkeit unangenehmerweise ebenfalls und in manchen Fällen gerechtfertigt zur Debatte steht. Neben dem rein gesundheitlichen Aspekt ist auch die Psyche mit einem neuen Problem konfrontiert: durch das Wissen, dass es sich bei mit Süßstoff gesüßten Speisen um ebensolche handelt, schlemmt man häufig deutlich mehr. Da stellt sich die Frage, ob Süßstoffe überhaupt geeignet sind, wenn man Gewicht reduzieren möchte. Eine US-Forscherin hat vor kurzem die bisherigen Studien in diesem Zusammenhang ausgewertet und kam zu einem erstaunlichen Ergebnis: auch die Süßstoffe sind Dickmacher. Das Problem scheint zu sein, dass sie das innere Verlangen nach Süßem nicht stillen können. In verschiedenen Versuchen gierten die Versuchstiere nach der Gabe von Süßstoff geradezu nach besonders süßem, kalorienreichem Futter. Die einzig logische Schlussfolgerung, die daraus erwachsen kann ist, dass die Tendenz zu „weniger süß“ gehen muss.

     

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