Schlagwort: Kind

  • Immer mehr Deutsche gehen zum Heiler

    Immer mehr Deutsche gehen zum Heiler

    Kein Vertrauen in die Schulmedizin

    Wer heilt, hat recht, sagt der Volksmund und es scheint, als würden sich immer mehr Deutsche dieses Sprichwort zu Herzen nehmen. Es ist längst nicht mehr der Arzt, der das alleinige Recht auf Heilung hat, es sind heute vielmehr selbst ernannte Heiler, Schamanen und Heilpraktiker, denen sich die Kranken anvertrauen und auf Heilung hoffen.

    Wundersame Wunderheiler

    Kann ein sogenanntes Jenseitsgespräch wirklich Spannungen lösen und zu einem größeren Wohlbefinden beitragen? Viele Menschen glauben das und zahlen bereitwillig bis zu 100,- Euro für ein Gespräch mit einem Verstorbenen, der durch ein Medium vermittelt wird. Geschätzt gibt es 15.000 geistige Heiler in Deutschland, die sich selbst als unkonventionelle Therapeuten bezeichnen und die als Handaufleger, Schamanen oder eben als Medium arbeiten, was auf Wunsch auch ein Gespräch mit Jesus Christus vermitteln kann. Diejenigen, die solche Heiler aufsuchen, sind von der klassischen Schulmedizin enttäuscht, sie wollen nicht länger von Pharmakonzernen abgezockt werden und haben genug von korrupten Ärzten.

    Gefährliche Alternativen

    Ein Gespräch mit dem Jenseits schadet keinem, außer dem Geldbeutel, gefährlicher wird es aber immer dann, wenn diese Heiler aktiv in die Schulmedizin eingreifen. So wird zum Beispiel vor Impfungen für Kinder gewarnt, die Chemotherapie für den Krebspatienten gilt als das Werk des Teufels und sie raten davon ab, Milch zu trinken, zudem ist gekochtes Essen verpönt. Beschwörungstherapien gehören für den alternativen Heiler immer zum Programm und die Esoterik ist für sie die einzig wahre Wissenschaft.

    Fragwürdige Heilpraktiker

    Der Heilpraktiker ist in den vergangenen Jahren zu einer Art Ersatzarzt geworden und diese Entwicklung sehen die Schulmediziner mit zunehmender Sorge. Heilpraktiker kann jeder werden, der einen Abschluss der Hauptschule hat und bei der Prüfung beim Gesundheitsamt 45 von 60 Fragen beantworten kann. Eine medizinische Ausbildung ist nicht notwendig, ein Multiple-Choice-Testbogen und eine kleine mündliche Prüfung reichen aus, um anschließend Patienten behandeln zu dürfen.

    Bild: © Depositphotos.com / Amaviael

  • Sneakers – Die richtigen Schuhe für den Sport im Freien

    Sneakers – Die richtigen Schuhe für den Sport im Freien

    Wer Sneakers mit Turnschuhen vergleicht, der hat sehr wahrscheinlich noch nie Sneakers getragen, denn diese Schuhe sind nicht einfach nur Schuhe, sie vermitteln vielmehr eine Art Lebensgefühl. Turnschuhe hingegen haben ein denkbar schlechtes Image, denn sie erinnern an die Schulzeit und an den Turnbeutel, der immer ein bisschen muffig roch. Sneakers sind salonfähig und werden nicht erst seit Joschka Fischer auch gerne zum Anzug getragen, aber sie sind auch Sportschuhe für den Sport im Freien. Wer sich ein Paar neue Sneakers zulegen möchte, der sollte beim Kauf aber auf verschiedene Kriterien achten.

    Eine zeitlose Schuhmode

    Mode ändert sich in bestimmten Zyklen und das ist ein Grund, warum Sneakers nie an Attraktivität verlieren. Mal sind es Retro-Modelle aus dem 1950er Jahren, mal sind die coolen Schuhe grellbunt. Bestimmte Modelle, wie zum Beispiel wie die Converse Allstars, werden auch in 100 Jahren noch modern sein, denn sie sind schon heute echte Ikonen der Turnschuh-Kultur. Der Begriff Sneakers tauchte 1870 zum ersten Mal auf und wurde von Kindern in den USA geprägt. Sie liebten die Schuhe mit den Gummisohlen, da sie ein lautloses Anschleichen (to sneak) möglich machten. Bis heute haben Sneakers Sohlen aus Gummi und das macht ihre große Bequemlichkeit aus.

    Die richtigen Sportschuhe finden

    Wenn Sport Spaß machen soll, dann müssen vor allem die Schuhe richtig passen, denn Schuhe, die drücken oder zu groß sind, vertreiben sehr schnell die Freude an sportlichen Aktivitäten. Laufen hat sich zu einer Art Volkssport entwickelt und wer gerne zum Joggen unterwegs ist, der sollte auf gutes Schuhwerk achten. Laufschuhe müssen die Füße vor Verletzungen schützen, wenn sie dann auch noch toll aussehen, umso besser. Folgende Punkte sollten beim Kauf von Sportschuhen beachtet werden:

    • Viel Zeit mitbringen

    Die Auswahl an Sneakers ist mehr als groß und es kann dauern, bis das passende Modell gefunden wird. Es ist immens wichtig, die Schuhe vor Ort anzuprobieren und sie auch auszuprobieren, was nur in einem Fachgeschäft möglich ist. Viele Sportgeschäfte haben ein Laufband, damit die Kunden ein Gefühl für die Schuhe bekommen, was die Kaufentscheidung deutlich einfacher macht.

    • Lieber eine Nummer größer kaufen

    Beim Kauf von Sneakers spielt die normale Schuhgröße selten eine Rolle, denn Laufschuhe fallen immer anders aus. Es kann tatsächlich passieren, dass die Schuhe, die exakt passen, zwei Nummern größer sind als die Straßenschuhe. Um herauszufinden, welche Größe die richtige ist, ist die Daumenregel eine große Hilfe. Zwischen dem längsten Zeh und der Spitze des Schuhs sollte auch im Stehen immer eine Daumenbreite Platz sein, und wenn das der Fall ist, dann sind die Schuhe perfekt.

    • Der richtige Zeitpunkt ist entscheidend

    Sneakers und Sportschuhe sollten nach Möglichkeit nicht morgens, sondern am Abend nach dem Lauftraining gekauft werden. Zu diesem Zeitpunkt sind die Füße ausgedehnt und es fällt leichter einzuschätzen, ob der Schuh auch wirklich passt.

    • Das Gefühl entscheiden lassen

    Selbst wenn die Beratung im Fachgeschäft gut ist, wer neue Sportschuhe braucht, der sollte sich auch auf sein subjektives Gefühl verlassen. Wenn die Schuhe bei der ersten Anprobe passen und das Gefühl beim Gehen oder auf dem Laufband optimal ist, dann sollten es diese Schuhe auch sein.

    Sneakers im Internet kaufen

    Der Einkauf im Internet hat viele Vorteile und das gilt auch für Sportschuhe. Kein Geschäft vor Ort kann eine so große Auswahl bieten wie ein Sneaker Shop im Internet, wie zum Beispiel Sneaxs. Wer die Seite von Sneaxs anklickt, der wird dort die neusten Modelle, aber auch die echten Klassiker von Nike, Adidas, Converse, Puma, Hummel, Reebok und vielen anderen Herstellern finden. Sneaxs hat Sportschuhe und schicke Schuhe für die Freizeit für Damen und Herren, die zu jedem Anlass passen und immer gut aussehen.

    Bild: © Depositphotos.com / Maridav

  • Hormonfreie Verhütung: Schonend und sicher

    Hormonfreie Verhütung: Schonend und sicher

    Wenn es um das Thema Verhütung geht, denken sowohl Männer als auch Frauen meist als erstes an die Antibaby-Pille. Diese verspricht, regelmäßig eingenommen, einen sehr hohen Verhütungsschutz und wird deswegen häufig verwendet. Immer öfter wird die „Pille“, so ihr Spitzname, von Frauen aber auch in Frage gestellt. Die darin enthaltenen Hormone haben nicht nur einen massiven Einfluss auf den Körper. Längst ist nachgewiesen, dass die Antibaby-Pille auch Erkrankungen wie Thrombose und Depressionen hervorrufen kann. Kein Wunder also, dass der Trend wieder hin zur hormonfreien Verhütung geht. Aber welche Möglichkeiten gibt es diesbezüglich eigentlich?

    Die Vorteile von hormonfreier Verhütung

    Hormonfrei verhüten – das bedeutet in erster Linie: Keinen künstlichen Einfluss auf die Abläufe im Körper nehmen. Während beispielsweise Antibaby-Pille oder das Verhütungspflaster dem weiblichen Organismus vorspielen, dauerhaft schwanger zu sein, wirken nichthormonelle Verhütungsmittel auf völlig andere Weise. Hier geht es darum, das Sperma durch eine Barriere davon abzuhalten, zur weiblichen Eizelle vorzudringen. Eine Befruchtung wird also (sozusagen) manuell verhindert. Die Möglichkeiten der hormonfreien Verhütung werden auch als Barrieremethoden bezeichnet. Ihre Vorteile lassen sich wie folgt zusammenfassen:

    • Körper wird nicht belastet oder hormonell beeinflusst
    • Teilweiser Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten
    • Hohe Sicherheit bei richtiger Verwendung

    Die Nachteile von hormonfreier Verhütung

    Wo es Vorteile gibt, sind Nachteile häufig nicht weit entfernt. Auch im Fall der hormonfreien Verhütung gibt es einige Schattenseiten, die an dieser Stelle natürlich nicht unerwähnt bleiben sollen. Im Falle der nichthormonellen Verhütung lassen sich die folgenden Nachteile festhalten:

    • Geschlechtsverkehr ist nicht immer spontan möglich (wenn das Verhütungsmittel nicht parat ist)
    • Es ist immer eine gewisse Vorbereitung notwendig
    • Bei falscher Handhabung oder Beschädigung verschwindet der Verhütungsschutz

    Die meisten Menschen, die nach wie vor auf die hormonelle Verhütung schwören, wissen die Spontanität zu schätzen. Antibaby-Pille, Spirale, Pflaster und Co. sorgen dafür, dass nur selten aktiv über Verhütung nachgedacht werden muss. Sex wird infolgedessen als spontaner, natürlicher und oftmals auch intimer wahrgenommen. Das nervöse Herumfummeln mit einem Kondom oder das ungeschickte Einsetzen eines Diaphragmas gelten nach wie vor als klassische Stimmungskiller, die die Lust schnell zum Frust werden lassen.

    Der Klassiker der hormonfreien Verhütung: Das Kondom

    Wenn es um Verhütung mithilfe von Barrieremethoden geht, muss natürlich zu allererst das altbewährte Kondom genannt werden. Die Geschichte dieser Verhütungsmethode ist lang und eng mit der Sexualität des Menschen verbunden. Während vor langer Zeit nicht nur Tierdärme, sondern auch Leinensäckchen, Häute, Leder und viele andere Materialien genutzt wurden, um das Sperma abzuhalten, hat sich inzwischen Latex durchgesetzt. Das ist nicht nur für die meisten Menschen verträglich, sondern auch besonders „gefühlsecht“. Die Handhabung des Kondoms ist einfach:

    • Setzen Sie das Kondom auf die Eichel
    • Drücken Sie das Reservoir vorsichtig mit zwei Fingern zu
    • Rollen Sie das Kondom nach unten bis zum Schaft
    • Überprüfen Sie den sicheren Sitz

    Kondome gelten als sichere Verhütungsmethode – wenn sie nicht ihr Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten haben und nicht beschädigt wurden. Einen riesigen Pluspunkt erhalten die „Verhüterlis“, weil sie der einzige wirkungsvolle Schutz gegen sexuell übertragbare Krankheiten sind. Darum sollten Kondome immer dann zum Einsatz kommen, wenn Sie sexuellen Kontakt zu einer fremden Person haben.

    Verhütung mit zwei Komponenten: Das Diaphragma

    Das Diaphragma funktioniert ähnlich wie das Kondom, wird aber in die Scheide der Frau eingesetzt. Hier umschließt es den Muttermund und sorgt dafür, dass keine Spermien eindringen können. Wichtig: Wenn Sie sich für die hormonfreie Verhütung mit einem Diaphragma entscheiden, müssen Sie immer auch ein spezielles Gel verwenden. Dieses lähmt die Spermien und tötet sie letztendlich ab. Diaphragmen sind in unterschiedlichen Größen erhältlich und können mehrmals verwendet werden.

    Weitere Möglichkeiten der hormonfreien Verhütung

    Kupferspirale Abgegebene Kupferionen verhindern eine Befruchtung. Die Kupferspirale wird vom Frauenarzt eingesetzt.
    Temperaturmethode Diese Methode kann zur hormonfreien Verhütung oder beim Kinderwunsch genutzt werden. Durch akribisches Messen der Körpertemperatur und Protokollierung werden fruchtbare Tage ermittelt.
    Beobachtung vom Zervixschleim Diese Form der hormonfreien Verhütung wird auch als Zwei-Tage- oder Billings-Methode bezeichnet. Durch Beobachtung und Dokumentation des Zerfixschleims werden fruchtbare Tage bestimmt.

    Bild: © Depositphotos.com / mjth

  • Mann im Kreißsaal

    Werdende Väter sollten laut Experten besser auf die Geburt ihres Kindes vorbereitet werden

    Baierbrunn (ots) – Mehr als 90 Prozent der werdenden Väter sind bei der Geburt ihrer Kinder dabei – Experten zufolge müssten sie viel besser auf das Geschehen im Kreißsaal vorbereitet werden. Leider fehle es bei Geburtsvorbereitungskursen „oft an systematischen männerspezifischen Konzepten“, beklagt der Kölner Soziologe Rainer Neutzling im Apothekenmagazin „Baby und Familie“. Die Hebamme und Vorsitzende des Vereins „Neue Kölner Elternschule“, Heidi Bernard, teilt diese Einschätzung: „Oft herrscht noch die Annahme vor, dass die Väter lediglich Begleiter und nicht Teil des Ganzen sind.“ Dabei sind in Zeiten, in denen Hebammen in der Regel mehrere Gebärende gleichzeitig betreuen, oftmals die Partner die wichtigste emotionale und körperliche Stütze der Frauen. „Wer seine Rolle während der Geburt kennt und weiß, was gerade geschieht, ist am besten vor übermäßigem Stress, Ohnmachtsgefühlen und Überforderungen geschützt“, erklärt Neutzling. Laut Professor Achim Wöckel vom Universitätsklinikum Würzburg erzielen die positivsten Effekte reine Männerkurse, „in denen auch der Dozent ein Mann und bestenfalls sogar ein Fachmann ist“. Allerdings sind Männerkurse in Deutschland immer noch kaum verbreitet. Neutzling zufolge ist vor allem wichtig, dass der Mann ernst genommen und wertgeschätzt wird. „Das ist die beste Voraussetzung dafür, dass die Geburt ganz normal-heftig verläuft.“ Diese Meldung ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei. Das Apothekenmagazin „Baby und Familie“ 4/2016 liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben. 

     

    Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.baby-und-familie.de

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/54201/3313213
  • Kuhmilcheiweißallergie bei Säuglingen – Eltern sollten wissen

    Kuhmilcheiweißallergie bei Säuglingen – Eltern sollten wissen

    Allergien im Kindesalter sind keine Seltenheit. Zu den häufigsten Formen gehören Allergien gegen Hühnereier und Erdnüsse oder gegen das Eiweiß in der Kuhmilch. Eine Kuhmilcheiweißallergie kann schon neugeborene Säuglinge treffen, jedoch nehmen die Kinder bei 80 % aller Fälle diese Allergie nicht mit ins Erwachsenenleben. Wenn die Allergie nicht schon in der Klinik festgestellt wird, dann trifft sie die Eltern zu Hause völlig unvorbereitet und löst Panik aus. Das Kind schreit, es lässt sich nicht mehr beruhigen, und auf den ersten Blick ist keine Ursache zu erkennen. Die Bandbreite der Symptome einer Kuhmilcheiweißallergie ist groß, und ob es sich wirklich um diese Form der kindlichen Allergie handelt, kann nur ein Arzt feststellen.

    Symptome einer Kuhmilcheiweißallergie auf der Haut

    Es gibt wie schon erwähnt, viele unterschiedliche Symptome für diese Allergie, sehr häufig ist die allergische Reaktion aber an der Haut des Kindes sichtbar. Es kommt zu einer Urtikaria, einer Nesselsucht, die am Körper und im Gesicht zu sehen ist. Je nach Ausprägung der Nesselsucht kann zum Beispiel das Gesicht anschwellen, es ist aber auch ein Hautausschlag mit kleinen rötlichen Blasen möglich. Zudem schwellen die Lippen und die Augenlider deutlich an, die Haut wird schuppig, sehr trocken und juckt, auch eine Neurodermitis ist bei einer Allergie gegen das Eiweiß in der Kuhmilch keine Seltenheit.

    Probleme im Magen-Darm-Trakt

    In 50 % bis 60 % aller Fälle von kindlicher Kuhmilcheiweißallergie haben die kleinen Allergiepatienten Probleme mit dem Magen- und Darmbereich. Sie erbrechen sich häufig, haben ein auffallendes und auch schmerzhaftes Aufstoßen sowie Sodbrennen, was kleinen Kindern große Schmerzen verursacht. Dazu kommen Koliken und Durchfall, der auch blutig sein kann, sowie Verstopfung und Bauchkrämpfe, ebenfalls gehören Schwierigkeiten beim Schlucken zu den Symptomen bei kleinen Kindern, die unter einer Kuhmilcheiweißallergie leiden.

    Wie erkennen Eltern eine Allergie gegen Kuhmilcheiweiß?

    Es sind nicht nur die deutlich sichtbaren Symptome wie eine Nesselsucht oder Magen-Darm-Probleme, die auf eine Kuhmilcheiweißallergie hindeuten, es treten auch andere, allgemeine Symptome auf, die darauf hinweisen. So sind die betroffenen Kinder schnell müde, sie wirken abgeschlagen, sie sind sehr unruhig und leiden nicht selten auch unter Schlafstörungen. Angst kann ein weiteres Symptom sein, und auch anhaltendes Schreien deutet darauf hin, dass es zu einer allergischen Reaktion gekommen ist. Bei einigen Kindern schlägt die Allergie außerdem auf die Atemwege. Die Nase läuft ständig, es kann zu einem anhaltenden quälenden Husten und auch zu einer schweren, pfeifenden Atmung kommen.

    Eine schwierige Diagnose

    Die Diagnose Milcheiweißallergie zu stellen, kann schwierig sein, denn viele der Symptome deuten auch auf andere Krankheiten hin. Falls die Kinder sich erbrechen müssen und Durchfall haben, dann denken die meisten Eltern spontan an einen Infekt. Wenn die Symptome, die für eine Milcheiweißallergie typisch sind, jedoch in Kombination auftreten, dann sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden. Auch wenn es bei den Kindern, nachdem sie die Flasche bekommen oder einen Milchbrei gegessen haben, zu Symptomen wie Erbrechen oder Durchfall kommt, dann liegt immer der Verdacht nahe, dass eine Allergie gegen das Eiweiß in der Kuhmilch die Ursache ist.

    Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

    Handelt es sich tatsächlich um eine Milcheiweißallergie, dann dürfen die Kinder keine Kuhmilch mehr bekommen. Die speziellen Produkte von Nestlé sind hier eine sehr gute Alternative, denn auf diese Weise bekommen die Kinder alle wichtigen Nährstoffe, die sie benötigen, um gesund zu bleiben. Da auch Muttermilch keine Allergien auslöst, sollten die Kinder, die allergisch auf Kuhmilcheiweiß reagieren, so lange wie möglich gestillt werden. Auch wenn es um Nachfolgeprodukte wie zum Beispiel Brei in vielen Geschmacksrichtungen geht, dann bietet Nestlé hierzu ein großes Angebot. Nicht zu empfehlen sind hingegen Schaf- oder Ziegenmilch, da das Milcheiweiß mit dem der Kuhmilch zu 90 % übereinstimmt.

    Bild: © Depositphotos.com / Juan_G_Aunion

  • Rauchen verboten – die neuen Gesetze

    Rauchen verboten – die neuen Gesetze

    110.000 Menschen sterben in Deutschland jedes Jahr an den Folgen des Rauchens, und die Kosten für die Sozialkassen belaufen sich aufgrund des Tabakkonsums auf jährlich 25 Milliarden Euro. Insgesamt kosten Raucher den Staat 54 Milliarden Euro, aber damit soll jetzt Schluss sein, denn der Staat plant drastische Verbote für alle, die unbeirrt weiter qualmen.

    Die Quote drücken

    2014 wurde sehr mühsam eine neue EU-Tabakrichtlinie eingeführt, die den Konsum von Tabakwaren eindämmen und den Gesundheitsschutz erhöhen soll. Deutschland will dabei eine Art Vorreiterrolle spielen und die Quote der Raucher auf zwei Prozent reduzieren. Damit, so erhofft sich die Bundesregierung, werden 215 Milliarden Euro jährlich eingespart, auch wenn das Steuerverluste bedeutet.

    Schockbilder schon im Mai

    Ab dem 20. Mai 2016 werden sich alle Raucher an Schockbilder auf Zigarettenschachteln gewöhnen müssen, denn mit diesen Bildern soll die Lust auf die Zigarette endgültig vergehen. Raucherlungen werden die Schachteln ebenso zieren wie Raucherbeine und krankes Zahnfleisch. Ab 2020 wird die öffentliche Werbung für Zigaretten komplett verboten, erlaubt ist sie dann nur noch im Kino, aber nur bei Filmen, die ab 18 Jahren freigegeben sind, Zigaretten dürfen dann auch nicht mehr als Werbegeschenke verteilt werden. Zudem werden die Steuern auf Tabakwaren erhöht, ein Argument das immer zieht, denn viele haben mit dem Rauchen aufgehört, weil es ihnen zu teuer ist.

    Wie viele Deutsche rauchen noch?

    Nach Schätzung des Bundesgesundheitsministeriums raucht in Deutschland jeder Vierte, aber die Zahlen gehen mehr und mehr zurück. Vor allem die Jugend hat die Lust am qualmen verloren, denn nur 7,8 % der jungen Leute rauchen, im Vergleich dazu waren es vor 15 Jahren noch rund 28 %. Die meisten verzichten allerdings nicht aus gesundheitlichen Gründen auf die Zigarette, Rauchen ist ihnen einfach zu teuer geworden. Die Tabakindustrie kämpft mittlerweile um die noch verbliebenen Marktanteile und es wird vermutet, dass die Schockbilder einen neuen Preiskampf auslösen werden.

    Bild: © Depositphotos.com / hayatikayhan