Schlagwort: Kind

  • Auch Balkon-Raucher schaden ihren Kindern

    Auch Balkon-Raucher schaden ihren Kindern

    Das leidige Thema mit dem Rauchen nimmt leider kein Ende. Obwohl die negativen Folgen längst bekannt sind, greifen noch immer viel zu viele Menschen zum Stängel. Bei Alleinwohnenden ist es zumindest nicht ganz so schlimm, denn sie gefährden prinzipiell keine anderen damit. Bei Eltern sieht die Situation wesentlich anders aus, alle Mitbewohner im Haus oder in der Wohnung rauchen unfreiwillig mit. Davon sind auch die Kinder nicht ausgenommen, die im schlimmsten Fall an einer Lungenerkrankung erleiden. Diese Tatsache hat sich zumindest gebessert, denn viele Elternteile rauchen nicht mehr im Haus. Sie gehen entweder auf den Balkon oder vor die Türe. Problem gelöst denken jetzt die meisten, in Wahrheit ist es aber nicht so. Selbst die sogenannten „Balkon-Raucher“ sind noch immer ein Risiko für die Kinder.

    Der Rauch klemmt sich fest

    Grund dafür ist der Rauch, der sich in den Haaren und in der Kleidung förmlich festkrallt. Ist man also fertig mit der Zigarette, dann trägt man den blauen Nebel trotzdem in die vier Wände. Und das ist auch messbar: Die Nikotin-Werte sind im Vergleich zu Nichtraucherhaushalten erhöht. Bedenkt man, dass der Rauch rund 200 schädliche Chemikalien enthält, dann sollten die Sorgenfalten auf jeden Fall nach oben gehen. Schuld ist aber nicht nur die Kleidung, die Rauchpartikel kommen nämlich rund 90 Sekunden nach dem zuletzt getätigten Zug noch aus dem Mund (durch die Atmung). Beides zusammen sorgt dann für die negativen Werte.

    Richtig kleiden oder aufhören

    Besonders Kleinkinder und Babys sind betroffen. Sie nehmen nämlich nicht nur alles in den Mund, sondern sie werden auch auf den Arm genommen. Die langfristigen Auswirkungen sind bislang nicht bekannt, es fehlen entsprechende Studien und Untersuchungen. Experten sagen aber, dass Kinder von „Balkon-Rauchern“ grundsätzlich öfters an Asthma oder an Bronchitis erkranken. Das liegt vielleicht auch daran, weil sich die Organe noch in der Entwicklung befinden. Eltern haben im Grunde genommen zwei Möglichkeiten:

    1) Man geht mit Jacke und Mütze nach draußen rauchen.

    2) Man hört auf damit.

    Da viele eher zur ersten Option greifen werden, gibt es hierfür auch die detaillierte Erklärung. Geht man mit Jacke und Mütze rauchen, dann kann man die Kleidung anschließend ausziehen. Die Partikel werden also nicht weiter in die Wohnung getragen. Ganz vermeiden lässt es sich aber nicht, dies würde nur bei einem vollständigen Verzicht auf den Stängel der Fall sein.

     

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  • Wachstumsschmerz – wenn das Kind leidet

    Wachstumsschmerz – wenn das Kind leidet

    Eltern kennen es in der Regel nur zugute: Das Kind wird am Abend ins Bett gelegt und wacht mitten in der Nacht mit Schmerzen wieder auf. Diese sind meist in den Beinen zu finden und oftmals gar nicht erträglich. Was auf den ersten Blick wie ein Horrorszenario klingt, ist unterm Strich harmlos und völlig natürlich. Voraussetzung ist nur, dass die Beschwerden am nächsten Morgen wieder weg sind. Ist es so, dann ist keine medizinische Hilfe notwendig und der Nachwuchs kann ganz normal Auftreten und Spielen. Doch was genau steckt dahinter?

    Vorwiegend nachts

    Schuld an den schmerzerfüllten Stunden ist das Wachstum. Dabei klagt das Kind über brennende oder ziehende Schmerzen, die in den Armen und in den Beinen auftreten. Dieses Phänomen ist keine Seltenheit, rund ein Drittel aller Kinder, die sich im Vor- oder Grundschulalter befinden, haben damit zu kämpfen. Für die Eltern ist der Anblick alles andere als schön, sie können aber nur bedingt helfen.

    Tipps von Orthopäden

    Eine Therapie gegen die Wachstumsschmerzen gibt es leider nicht, jedoch können unter Umständen Wärmflaschen, Massagen oder eventuell auch Kühlkissen helfen. Eltern sollten es also mal mit einer dieser Optionen probieren, vielleicht hilft es tatsächlich. Eine Garantie kann aber niemand geben, jeder reagiert anders darauf. In ganz seltenen Fällen verschreibt der Arzt Schmerzmittel, dies ist jedoch wirklich nur bei extremen Beschwerden der Fall.

    Da die Wachstumsschmerzen in Ruhephasen und nicht bei Belastung auftreten, ist der Zeitpunkt in der Nacht nachvollziehbar. Betroffen sind dann meist die Schienbeine, die Waden, die Kniekehlen und die Vorderseiten der Oberschenkel. Die Gelenke hingegen sind ausgeschlossen.

    Bei Unsicherheit zum Arzt gehen

    Die Ursache für die Schmerzen ist bislang ungeklärt, man weiß also nicht, wie diese entstehen. Vermutet werden müde Knochen beim Wachsen oder eine Spannung der Knochenhaut. Wie auch immer, sollten die Beschwerden anhalten, dann ist ein Arzt aufzusuchen. Es können nämlich unter Umständen auch schlimmere Erkrankungen im Spiel sein, Rheuma oder ein unbemerkter Knochenbruch wären zwei solcher Beispiele. Und selbst bei einem Fehlalarm muss sich niemand Vorwürfe machen, besser einmal zu viel als einmal zu wenig.

     

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  • Weniger Antibiotika bei Neugeborenen

    Weniger Antibiotika bei Neugeborenen

    Der Einsatz von Antibiotika in der Medizin ist generell viel zu hoch und viel zu überlaufen. Bereits beim kleinsten Verdacht wird dieses verordnet. Was bereits bei Erwachsenen ein Problem ist, ist bei Neugeborenen noch schlimmer. Studien belegen nämlich, dass mit Antibiotika behandelte Säuglinge eher an Darmentzündungen, Allergien, Diabetes und an Fettleibigkeit leiden. Ihr späteres Leben ist demnach unnötig schwierig. Schuld daran ist die Wirkung der Medizin, denn durch diese werden zwar auch die bösen Bakterien vernichtet, allerdings verändert sich so auch das Mikrobiom. Dabei handelt es sich um alle Mikroorganismen, die uns Menschen besiedeln. Vor allem in den ersten Tagen nach der Geburt kann es weitreichende Folgen haben.

    Das eigentliche Problem ist aber folgendes: Der Einsatz von Antibiotika ist zwar nicht immer förderlich, doch auch der Verzicht darauf kann dramatische Folgen haben. Es ist also nicht der Einsatz der Medizin der Kritikpunkt, sondern wie man dieses Medikament verabreicht.

    Über mehrere Tage hinweg

    Ein kränkliches Aussehen oder ein schnelles Atmen, solche Anzeichen führen automatisch zur Verabreichung von Antibiotika. Dies hat sich heute so eingespielt und ist bereits beim leisesten Verdacht der Fall. Dabei spielt es keine Rolle, ob es vorgeburtlich ist oder ob die Infektion erst während der Geburt entsteht. Kommt es dazu, dann verabreicht man über mehrere Tage hinweg Antibiotika per Infusion. Handelt es sich tatsächlich um eine ernste Lage, geht laut Martin Stocker (Leiter der pädiatrischen Intensivmedizin und Neonatologie am Luzerner Kantonsspital) nichts über eine sicherheitstechnische Maßnahme. Man darf also nichts riskieren und die Sicherheit hat absoluten Vorrang. Oftmals dauert jedoch die Verabreichung zu lange, in Wahrheit müsse der Einsatz kürzer und gezielter erfolgen. Dies gilt natürlich für den Durchschnitt, Ausnahmefälle gibt es immer wieder.

    Blutwert vorher bestimmen

    Eine Entlastung könnte die Bestimmung des Blutwerts Procalcitonin sein. Für dessen Analyse ist nur sehr wenig Blut erforderlich und es geht vergleichsweise schnell. Alle zwölf Stunden erfolgt eine neue Abnahme. Kommt es zweimal zu einem negativen Ergebnis, dann ist die weitere Behandlung mit Antibiotika sehr wahrscheinlich überflüssig. Am Ende profitiert nicht nur die Medizin, sondern auch der Säugling davon. Er muss nämlich zum Beispiel nicht so lange im Kinderkrankenhaus bleiben.

  • Impfempfehlung stößt auf taube Ohren

    Impfempfehlung stößt auf taube Ohren

    Die Meinungen zum Thema Impfen sind unterschiedlicher denn je. Viele sprechen sich dafür aus und halten die Termine ein. Andere wiederum halten nicht viel davon und verweigern den Gang zum Arzt. Beeinflusst wird das Ganze auch durch Erfahrungen, denn sowohl positive als auch negative Erlebnisse prägen sich ein. Nichtsdestotrotz gab es in Frankreich mehrere Masern-Todesfälle, die man durch eine Impfung hätte verhindern können. So zumindest sieht es das Gesundheitsministerium, das auf diese Vorkommnisse reagiert hat. Besser gesagt wurden Empfehlungen ausgesprochen, die allerdings nicht so angekommen sind wie erhofft. Viele nahmen diese zwar auf, haben aber nichts in diese Richtung getan. Man kann also sagen, dass das Gesundheitsministerium im Großen und Ganzen auf taube Ohren gestoßen ist.

    Kommt ein neues Gesetz?

    Im Moment gibt es drei Pflichtimpfungen. Das wäre einmal gegen Diphtherie, einmal gegen Tetanus und einmal gegen Polio. Der Aufruf der Regierung sollte daran anknüpfen und aussagen, dass man es dabei nicht belassen sollte. Kinder brauchen auch Schutz vor Röteln, Masern und einer Hirnhautentzündung. Der Erfolg hinter der Kampagne blieb aus, was in Hinblick auf die Impfgegner nicht verwundert. Zwischen den Jahren 2000 und 2015 ist ein Anstieg von zehn auf 25 Prozent verzeichnet worden. Eine Vergleichsstudie, welche in 67 Ländern durchgeführt wurde, unterstreicht dieses Ergebnis, denn die Franzosen sind mit 41 Prozent dabei. Es geht darum, dass diese Menschen Impfungen für nicht sicher halten. Nun soll ein neues Gesetz Abhilfe schaffen.

    Die Auswirkungen sind groß

    Anstatt drei Pflichtimpfungen soll es in Zukunft elf davon geben. Die Ausweitung soll Mumps, Masern, Keuchhusten, Röteln, Hepatitis B und drei Erreger (die Auslöser für eine Lungen- und Hirnhautentzündung sein können) beinhalten. Wird es tatsächlich so umgesetzt, dann müssen Eltern ihren Kindern all diese Impfstoffe vor dem zweiten Lebensjahr zumuten. Wer es nicht tut, der wird spätestens in Krippen und in Schulen Probleme bekommen. Kinder ohne nachweisbare Impfungen sollen nämlich erst gar nicht aufgenommen werden. Das neue Gesetz, welches angeblich Anfang 2018 kommen soll, reicht aber trotzdem nicht aus, viel wichtiger ist es Überzeugungsarbeit zu leisten. Das Misstrauen gegenüber Impfungen und der Pharmabranche müsse gesenkt . Spätestens im nächsten Jahr wissen wir dann, ob das Vorhaben in die Tat umgesetzt wurde.

     


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  • Was steckt hinter der Fettleber?

    Was steckt hinter der Fettleber?

    Unser Körper ist ständig in Bewegung, dafür sind unter anderem die rund drei Millionen Leberzellen verantwortlich. Sie produzieren beziehungsweise speichern unter anderem Eiweiße und sind für die Entgiftung verantwortlich. Auch speichern und verbrennen sie Fett. Man kann sagen, dass die Leberzellen einen echt guten Job machen. Leider ist das aber nicht immer so, vor allem dann nicht, wenn sich in ihnen Fett ansammelt. Dann nämlich spricht man von einer nicht alkoholischen Fettleber (auch NAFDL genannt), die sich als echte Volkskrankheit herausstellt. NAFLD wird übrigens dann diagnostiziert, wenn die Fettansammlung mindestens zehn Prozent beträgt. Ein großes Problem ist ihr schmerzloses Auftreten, sodass Betroffene erst mal nichts davon mitbekommen. Doch die Folgen sind bereits da und zeigen sich unter anderem in der Stoffwechselkontrolle, die nicht mehr richtig funktioniert. Auswirkungen hat es auch auf die Blutfett- und Blutzuckerwerte, sie entgleisen. Im schlimmsten Fall sind auch weitere Schäden nicht auszuschließen.

    Zehn bis 20 Millionen

    Oft wird die Fettleber mit Alkohol in Verbindung gebracht, doch das ist in Wirklichkeit nicht immer so. Die Krankheit kann auch aufgrund einer falschen Ernährung auftreten, vielen ist das aber nicht bewusst. Im Moment geht man von zehn bis 20 Millionen Menschen aus, die sich mit diesem Leiden herumschlagen müssen. Bewiesen ist diese Zahl jedoch nicht, das liegt an der Dunkelziffer, die vermutlich noch höher ist. Kinder und Jugendliche, die an Übergewicht leiden, können übrigens auch eine verfettete Leber haben. Die Erkennung via Ultraschall ist nicht sofort erkennbar, erst wenn mindestens 30 Prozent der Zellen betroffen sind, ist dies möglich. Auch die Leberwerte GPT, GOT und Gamma-GT geben im ersten Stadium noch keine Hinweise von sich.

    Erst mal keine Gefahr

    Eine Fettleber an sich ist harmlos. Allerdings dient sie als Basis für weitere Erkrankungen, sodass zukünftige Beschwerden nicht ausgeschlossen sind. Aus medizinischer Sicht ist eine Fettleber immer zu behandeln, doch auch Betroffene selbst können etwas tun. Auf Platz eins ist der Lebensstil, den man in solch einer Situation angepassen muss. Fettreduzierte Mahlzeiten und ausreichend Bewegung, schon alleine diese zwei Dinge können helfen. Das Gespräch zwischen Arzt und Patient ist freilich auch nicht zu unterschätzen, schließlich kann man mit den Tipps von Medizinern viel erreichen.

     

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  • Weniger Frühgeburten durch besseren Schlaf

    Weniger Frühgeburten durch besseren Schlaf

    Schwanger zu sein bedeutet der Beginn eines ganz neuen Lebensabschnitts. Der Alltag läuft erst mal aus dem Ruder und die Freude aufs Baby steht über allem. In vielen Fällen verläuft die Schwangerschaft ohne Probleme, doch leider kommt es immer wieder zu Frühgeburten. In Zahlen ausgedrückt sind es weltweit etwa 15 Millionen. Eine erschreckende Zahl, die Risiken fürs Neugeborene birgt. Es kann also durchaus Folgen haben, sodass die Suche nach der Ursache extrem wichtig ist. Eine davon ist wenig überraschend Stress. Der mütterliche Organismus kommt über seine Grenzen hinaus und kann so für eine verkürzte Schwangerschaft sorgen. Ein weiterer und nicht zu unterschätzender Punkt ist der Schlaf. Dieser ist natürlich auch bei nicht schwangeren Frauen sehr wichtig, doch in den rund 9 Monaten spielt er eine noch größere Rolle. Gibt es nämlich Störungen oder Probleme damit, dann wirkt sich das auch auf das noch nicht geborene Kind aus.

    Eine Studie beweist

    Ein gesunder Schlaf ist unverzichtbar, das beweist eine Studie aus San Francisco. Dabei haben Mediziner rund drei Millionen Daten analysiert, die von Schwangeren stammen. Das Ergebnis, welches übrigens im Fachblatt Obstetrics and Gynecology erschienen ist, ist eindeutig: Leidet eine schwangere Frau unter Schlafstörungen beziehungsweise unter Schlaflosigkeit, dann ist das Risiko einer Frühgeburt doppelt so hoch. Im Vergleich dazu standen natürlich Schwangere, die eine solche Diagnose nicht erhalten haben. Es ist erstaunlich, welche Auswirkungen ein „falscher“ Schlaf hat und wie es unter Umständen das ganze Leben des Babys beeinflusst.

    Ärzte sollen mehr darauf achten

    Wird eine schwangere Frau von einem Arzt betreut, dann sollte sich dieser mehr auf eventuelle Schlafprobleme konzentrieren. Im Moment ist es nämlich viel zu selten der Fall und wird von Medizinern kritisiert. Nur wenn das Problem ans Tageslicht kommt, kann man auch Hilfe leisten. Der reduzierte Stress kommt dann nicht nur der werdenden Mutter, sondern auch dem Ungeborenen zugute. Dadurch wiederum erhofft man sich eine Senkung der Zahl an Frühgeburten. Gefragt sind wie gesagt die Ärzte, die mehr auf dieses Thema eingehen müssen.

     

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