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  • Hexenschuss: Woher die Schmerzen und was dagegen hilft

    Hexenschuss: Woher die Schmerzen und was dagegen hilft

    Was vom Arzt in der Regel als Lumbago oder Lumbalgie bezeichnet wird, ist im Volksmund viel eher als Hexenschuss bekannt – und gefürchtet. Die Symptome sind schnell erklärt: Plötzlich auftretende, starke Schmerzen im Rücken, verbunden mit einer Verspannung der Muskulatur, die dazu führt, dass eine aufrechte Position des Körpers nicht mehr möglich ist. Das Resultat ist ein gebeugter Rücken, der an das Erscheinungsbild einer Hexe erinnert.

    Damit wäre zwar die Herkunft des Namens, jedoch nicht die Herkunft der Schmerzen geklärt. Diese kommen beim Hexenschuss so plötzlich und unverhofft, dass Betroffene keine Chance haben, dem entgegenzuwirken. Die gute Nachricht: Oft gehen die Schmerzen genauso schnell, wie sie gekommen sind.

    Viele verschiedene Ursachen für einen Hexenschuss

    Die meisten Menschen gehen davon aus, dass ein Hexenschuss dadurch hervorgerufen wird, dass ein Nerv (in diesem Zusammenhang wird besonders gern der Ischias-Nerv genannt), eingeklemmt ist. Diese Information stimmt teilweise. Es ist richtig, dass ein Einklemmen von Nerven der Grund für einen Hexenschuss sein kann. Darüber hinaus gibt es jedoch noch viele weitere Faktoren, die die plötzlichen und starken Schmerzen hervorrufen können. Hierzu gehören unter anderem:

    • Blockierung eines Wirbel- oder Kreuz-Darmbein-Gelenks
    • Bandscheibenvorfall
    • Verschleiß von Wirbelgelenken

    Da der Rücken- und insbesondere der Lendenbereich von unzähligen (schmerzempfindlichen) Nerven durchzogen wird, reichen schon kleine Auslöser aus, um einen stattlichen Hexenschuss herbeizuführen.

    Dass nur ältere Menschen Opfer der starken Schmerz-Attacke werden, ist übrigens ein Irrglaube. Tatsächlich kann jeder Mensch mit Ausnahme von Kindern, einen Hexenschuss bekommen.

    Hexenschuss – Was tun wenn die Hexe schießt?

    Da der Hexenschuss, wie bereits beschrieben, in der Regel sehr plötzlich auftritt, ist es fast unmöglich, sofort zu handeln. Trotzdem gibt es einige Tipps und Tricks, die dabei helfen, die Schmerzen zu minimieren und den Körper zu entspannen. In jedem Fall sollten Sie nach einem Hexenschuss einen Arzt aufsuchen und sich untersuchen lassen. Unter Umständen können Sie dann auch krankgeschrieben werden.

    Wer zu Hause von einem Hexenschuss überrascht wird, sollte folgende Hinweise beachten, um die Schmerzen möglichst gering zu halten.

    • Legen Sie sich vorsichtig auf den Rücken und heben Sie Ihre Beine an, bis sie rechtwinklig in der Luft stehen. Verwenden Sie unter Umständen ein großes Kissen oder einen Sessel beziehungsweise Stuhl als Hilfsmittel.
    • Wenn Sie nicht auf dem Rücken liegen können, drehen Sie sich auf die Seite und nehmen Sie die Embryonal-Stellung ein. Dazu müssen Sie versuchen, die Beine möglichst nahe an den Körper zu ziehen.
    • Wärme oder Kälte hilft gegen Schmerzen. Wenn Sie zum ersten Mal einen Hexenschuss haben, sollten Sie zunächst ausprobieren, was Ihnen mehr hilft.
      • Zur Wärmebehandlung eignen sich Wärmflaschen, Körnerkissen, Wärmepflaster aus der Apotheke und eine warme Fango-Packung
      • Zur Kältebehandlung eignen sich spezielle Gel-Akkus. Diese sind in jeder Apotheke erhältlich. Wenn Sie solche Akkus nicht haben, hilft auch eine Packung Tiefkühl-Erbsen.
    • Halten die Schmerzen an, können Sie diverse Schmerzmittel einsetzen, um sie einzudämmen. Hierbei gibt es zwei Möglichkeiten:
      • Konventionelle Schmerzmittel aus der Apotheke
      • Natur-Heilmittel wie Arnika, Teufelskralle oder Ingwer
    • Versuchen Sie nach einer Weile vorsichtig aufzustehen. Wenn Sie wieder fest und aufrecht stehen können, sollten Sie eine lange Dusche oder ein heißes Bad nehmen. Das entspannt Muskulatur und Nerven.

    Wichtig ist, dass Sie sich im Falle eines Hexenschusses nicht überanstrengen. Rufen Sie nach Hilfe und lassen Sie sich Wärmekissen, Schmerzmittel und Co. von jemandem bringen. Wenn Sie allein sind, ist es ratsam, zunächst einmal in der Rücken- oder Seitenlage zu verharren, bis sich die Schmerzen weitestgehend gelegt haben.

    Ein Hexenschuss ist eine wahrhaft unangenehme Angelegenheit, auf die jeder gern verzichten würde. Die richtigen Verhaltensweisen helfen jedoch bei der schnellen Linderung der Schmerzen. Und noch gute Nachricht zum Schluss: Ein Hexenschuss hat keine bleibenden Auswirkungen auf unsere Gesundheit.

    Bild: © Depositphotos.com / Kzenon

  • Sodbrennen – unangenehm und nicht immer ungefährlich

    Sodbrennen – unangenehm und nicht immer ungefährlich

    Wenn es unangenehm nach dem Essen aufstößt, die Speiseröhre weh tut und der Hals brennt, dann wissen die meisten, was los ist. Immerhin fast jeder Zweite hierzulande ist vom gelegentlichen Sodbrennen geplagt, womit dieses Krankheitsbild zu den häufigsten gesundheitlichen Beschwerden in Deutschland zählt. Nicht immer ist es allerdings harmlos, vor allem wenn es nachts und wöchentlich regelmäßig auftritt, ist ein Arztbesuch notwendig.

    Genau genommen ist Sodbrennen keine Krankheit, sondern ein Symptom. Denn es entsteht genau dann, wenn Magensäure oder saurer Magenbrei vom Magen in die Speiseröhre zurück aufsteigt. Der sogenannte Reflux greift dort die Schleimhaut, die sehr empfindlich ist, an und verursacht damit Schmerzen.

    Die Ursachen für Sodbrennen sind unterschiedlich

    Ein Schließmuskel, der sich zwischen Speiseröhre und Magen befindet, sorgt grundsätzlich dafür, dass das Essen zwar von oben nach unten transportiert wird, aber nicht wieder retour fließen kann. Schließt dieses Ventil nicht mehr richtig, gelangt der sehr saure Mageninhalt entlang der empfindlichen Speiseröhre zurück und löst dabei die schmerzhaften Symptome aus. Es gibt unterschiedliche Ursachen, warum der Schließmuskel nicht mehr richtig funktioniert, unter anderem kann altersmäßiger Verschleiß dafür verantwortlich sein.

    Auch Übergewicht und Schwangerschaft können den schmerzhaften Rückfluss auslösen. Zudem kommt, dass die Ernährung eine wichtige Rolle spielt, denn übermäßiger Konsum von sogenannten Säure-Lockern ist ebenfalls oftmals Auslöser für das quasi undichte Ventil.

    Symptome von Sodbrennen sind schnell erkannt

    Die Symptome und Erscheinungsbilder von Sodbrennen sind einfach zu deuten. Unter anderem zählt dazu

    • Schmerz hinter dem Brustbein
    • Schmerzen im mittleren Oberbauch, direkt nach der Mahlzeit
    • Beim Bücken und Liegen werden die Beschwerden schlimmer
    • Schmerzen und Brennen beim Hinunterschlucken von gekautem Essen
    • Kloßgefühl im Hals
    • Die Stimme wird heiser
    • Husten gesellt sich manchmal ebenso dazu

    Wer auch nur eines dieser Merkmale bei sich erkennt, der kann relativ sicher sein, dass er unter Sodbrennen leidet. Tritt es nur gelegentlich auf, ist es in der Regel harmlos. Kommt es jedoch mehrmals wöchentlich dazu, sollte man einen Arzt konsultieren. Denn die zurück fließende Magensäure kann der Speiseröhre auf Dauer ziemlich zusetzen und etwa eine Entzündung in diesem sensiblen Bereich auslösen. Mediziner sprechen dann von einer sogenannten Refluxösophagitis.

    Bewährte Hausmittel helfen bei Sodbrennen

    Es gibt durchaus effektive Methoden, Sodbrennen entweder komplett vorzubeugen oder aber die Beschwerden beim Auftreten entsprechend zu lindern. Dazu gehört unter anderem

    • Nach dem Essen Kaugummi kauen
    • Warmes Wasser oder Kräutertee  nach der Mahlzeit trinken, das verdünnt die Magensäure
    • Heilerde bindet die entstehende Magensäure
    • Sauerkraut und frischer Kartoffelsalat schützen den Magen
    • Quark und Haferflocken binden die Magensäure

    Es ist aber auch durchaus hilfreich, seine Lebensgewohnheiten entsprechend zu ändern. So etwa tut ein Verdauungsspaziergang nach der Mahlzeit dem menschlichen Organismus besser als ein Mittagsschläfchen. Doch die Devise muss lauten: Bewegung ja, Sport nein, denn gerade auf Anstrengung kann der Körper erst recht mit Sodbrennen reagieren. Klar ist auch, dass bequeme Kleidung den Druck auf den Bauchraum reduziert. Wer nachts unter Reflux leidet, der sollte versuchen, den Oberkörper durch ein zusätzliches Kissen im Bett höher zu lagern um den Rückfluss aus dem Magen zu verhindern. Um Kissenberge zu vermeiden, kann sich der Betroffene auch nach einem Lattenrost umschauen, der am Kopfteil höhenverstellbar ist.

    Ein spezielles Thema ist Sodbrennen bei Kindern. Immerhin zwei bis zehn Prozent sind in Deutschland davon betroffen. Meist sind die Gründe schnell gefunden, denn zu viel Fast Food, Süßigkeiten oder Limos schaden einfach und setzen dem Magen zu. Klagt das Kind oft über Schmerzen hinter dem Brustbein und sogar Schluckbeschwerden bzw. Heiserkeit, sollten die Eltern einen Kinderarzt aufsuchen.

    Meist ist es aber auch in Ordnung, einfach darauf zu achten, dass die Kinder langsam essen und bewusst gut kauen. Ein Glas Wasser oder Kräutertee, der nach der Mahlzeit getrunken wird, trägt ebenso dazu bei, dass die Magensäure nicht aufsteigt, sondern hinunter gespült wird.Blocker

    Bild: © Depositphotos.com / iliyha12

  • So sieht der perfekte Schreibtisch für ein Kind aus

    So sieht der perfekte Schreibtisch für ein Kind aus

    Funktionalität trifft Phantasie

    Mit der Einschulung beginnt für jedes Kind ein neuer Lebensabschnitt, der voll von spannenden Erfahrungen und Herausforderungen ist. Doch damit sind auch erhebliche Veränderungen verbunden, die den Tagesrhythmus, aber auch die Kinderzimmereinrichtung betreffen.

    Das Kind benötigt einen praktischen Platz, der seinen Bedürfnissen beim Lernen, Hausaufgaben machen und Arbeiten gerecht wird. Kinderschreibtische gibt es in zahlreichen Ausführungen und vielen unterschiedlichen Materialien. Wichtig bei der Auswahl ist aber nicht nur, auf Stabilität und Funktion zu achten, sondern auch die Wünsche der Kinder zu berücksichtigen. Sie sollten beim Kauf des so wichtigen Möbelstückes unbedingt einbezogen werden und ihre Wünsche ohne weiteres äußern können. Immerhin macht Lernen doppelt so viel Spaß, wenn sich der ABC-Schütze gerne an den Schreibtisch setzt und sich dort auch wohl fühlt. Mittlerweile gibt es im Internet einige Online Shops, die eine gute Auswahl an Kinderschreibtischen mit ausführlichen Informationen und Vergleichen anbieten.

    Beim Kinderschreibtisch kommt es auf das Material an

    Viele der heute erhältlichen Kinderschreibtische sind aus Holz gefertigt. Ist es ein Modell aus Massivholz, wurde dabei oft Kiefer oder Buche verwendet. Günstiger in der Anschaffung sind furnierte oder kunstharzbeschichtete Modelle, die robuster sind. Ein Kind, das im Umgang mit seinen Möbeln bereits Vorsicht walten lässt, kann sich einen Schreibtisch aus weichem Kiefernholz aussuchen, während Nachwuchs, der gerne herumtollt und nicht so feinfühlig mit dem Mobiliar umgeht, besser auf Hartholzmöbel achtet. Neben der massiven Bauweise kommt es natürlich auch auf einen einfachen Pflegeaufwand an, der vor allem bei Furnierschreibtischen gegeben ist. Wichtig bei der Auswahl der Kinderschreibtische ist, auf die Schadstofffreiheit zu achten.

    Ausreichend Stauraum und Beinfreiheit beim Kinderschreibtisch

    Bereits früh im Schulkindalter sollte der Nachwuchs lernen, eine gewisse Ordnung auf dem Schreibtisch zu haben. Doch dazu muss das Modell auch ausreichend Platz zum Verstauen aller Schreibgeräte und Utensilien haben. Meistens wird dies durch eine umfassende Anzahl an Schubladen erreicht. Ist dies nicht der Fall, kann ein zusätzlicher Rollcontainer neben oder unter der Schreibtischplatte für Stauraum sorgen.

    Beim Platzieren des Containers sollten Eltern aber darauf achten, dass das Kind beim Sitzen die Beine noch bequem unterbringen kann. Damit es optimal sitzt und sich in guter Haltung seinen Hausaufgaben widmen kann, ist eine Schreibtischoberfläche, die über eine individuelle Einstellmöglichkeit der Schräge und Höhe verfügt, ideal. Am besten haben sich hier Modelle, die mit einer Kurbel an den Seiten verstellt werden können, bewährt. Der ideale Neigungswinkel der Schreibtischplatte beträgt im übrigen mindestens 16 Grad. Das gewährleistet, dass das Kind mit aufrechtem Rücken am Tisch sitzt und arbeiten kann.

    Aber auch ein entsprechender Stuhl ist wichtig, damit das Kind im aufrechten Sitz die Beine rechtwinkelig vom Körper abstellen kann. Nur wenn die Oberschenkel waagrecht und die Unterschenkel exakt senkrecht verlaufen, sitzt der kleine ABC-Schütze so, dass Arme und Rücken die perfekte Position zum Schreiben einnehmen. Zudem sollen die Füsse des kleinen nicht einfach herunterbaumeln, sondern einen sicheren Stand am Boden haben.

    Die Größe und Phantasie darf nicht zu kurz kommen

    Wer für sein Kind im Grundschulalter einen Schreibtisch kauft, der sollte bedenken, dass das ausgewählte Modell einen Zeitraum lang mitwachsen sollte. Denn der Nachwuchs legt gerade in diesem Alter an Größe schnell zu und wenn er dann an einem zu niedrigen Tisch sitzt und sich beim Schreiben nach unten beugen muss, sind Verspannungen und Schmerzen im Rücken und Nackenbereich die Folge.

    Zum Schluss sollte noch ein Aspekt zur Sprache kommen, der nicht unerheblich für den Lernerfolg des Kindes ist. Denn am Kinderschreibtisch sitzen und arbeiten, soll ja Spaß machen. Deshalb sollte die Phantasie angeregt werden – wie wäre es also mit einem Modell, bei dem die Tischplatte in Rosa und mit vielen eingearbeiteten Fächern für Bleistifte und Füllfedern zu einer Art Beautysalon wird? Oder aber der Schreibtisch mit Sessel in bunten Farben wie Seifenkisten gearbeitet ist? Denn eines ist klar: Möbel für Kinder sind weit mehr als bloße Einrichtungsgegenstände, sie sind Spielplätze der Phantasie.

    Dieser Beitrag wurde in freundlicher Kooperation mit www.netzshopping.de erstellt.

    Bild: © Depositphotos.com / VadimPP

  • Nicht ohne mein Smartphone – Internetsucht bei Kindern

    Nicht ohne mein Smartphone – Internetsucht bei Kindern

    30 Minuten oder eine halbe Stunde sind ein relativ kurzer Zeitraum, für viele Kinder und Jugendliche sind 30 Minuten eine kleine Ewigkeit, wenn sie in dieser Zeit auf ihr Smartphone verzichten müssen. Nach einer halben Stunde ist Schluss mit der Enthaltsamkeit, denn dann drängt es 60 % der Neun- bis Zehnjährigen wieder ins Internet. Welche Folge dieser enorme Konsum für die Kinder hat, das ist bis heute noch nicht wissenschaftlich erforscht, zum Leidwesen der Eltern und Kinderärzte, die die Politik in die Pflicht nehmen wollen, etwas gegen die kindliche Internetsucht zu unternehmen.

    Die Zahlen steigen

    Immer mehr Menschen, Kinder wie auch Erwachsene, leiden heute unter Internetsucht. Das sagt die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler von der CSU. Ihrer Meinung nach kann eine frühzeitige Internetsucht nur bekämpft werden, wenn die Kinder schon früh einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Medium Internet lernen, denn nur so kann eine Internetsucht in späteren Jahren verhindert werden. Für die Kinderärzte steht bei der Internetsucht der gesundheitliche Aspekt im Vordergrund. Sie kritisieren, dass heute schon Kinder im Vorschulalter ein teures Smartphone besitzen und dass die meisten Zwölfjährigen stundenlang ohne Unterbrechung mit ihrem Smartphone oder mit dem Tablet beschäftigt sind.

    Die Eltern als Vorbilder

    Es sind die Eltern, die der Verband der Kinder- und Jugendärzte in die Pflicht nehmen will, denn sie sind schließlich die unmittelbaren Vorbilder für die Kinder. Vor allem kleine Kinder orientieren sich an Vater und Mutter, wenn die Eltern zum Beispiel viel lesen, dann wird auch bei Kindern das Interesse an Büchern angeregt. Eltern, die nur zu bestimmten Zeiten ins Internet gehen, leben ihren Kindern ein richtiges Verhalten vor, das die Kinder nachmachen. Wenn die Kinder lernen, dass sie nicht mehr den ganzen Tag online sein müssen, dann wird die Internetsucht bereits im Keim erstickt. Kinderärzte plädieren auch dafür, dass sich die Kinder mehr bewegen müssen. In den Schulen kommt der Sportunterricht vielfach zu kurz und es liegt an den Eltern, ihre Kinder in einem Sportverein anzumelden und sie zu animieren, draußen zu spielen und Sport zu treiben.

    Teure Studien

    Der aktuelle Sucht- und Drogenbericht der Bundesregierung liefert erschreckende Zahlen: Über eine halbe Million Deutsche zwischen 14 und 64 Jahren leidet bereits unter Internetsucht. Für die Kinderärzte ist das ein Alarmsignal und sie planen jetzt Fragebögen in ihren Praxen auszulegen, um mehr über das Internetverhalten von Eltern und Kindern zu erfahren. Eine Studie, die über die Internetsucht bei Kindern Auskunft geben könnte, ist schwer zu realisieren, denn eine solche Studie würde rund 600.000 Euro kosten. Um diese Summe zu bekommen, müsste sich der Bund beteiligen, was bisher leider nicht der Fall war.

    Die Symptome der Internetsucht

    Wann ist ein Kind süchtig und wie wird Internetsucht überhaupt definiert? Diese Fragen lassen sich nicht so einfach beantworten, denn der Prozess ist schleichend und eine einfache Faustregel gibt es leider nicht. Psychologen nutzen einen Kriterienkatalog, um die Sucht nach dem Internet zu diagnostizieren. Die Verhaltensauffälligkeiten ähneln denen anderer Suchterkrankungen. Kinder, die den ständigen Drang verspüren, im Internet zu surfen, sind gefährdet oder bereits süchtig und auch wenn die Kontakte zu Freunden vernachlässigt werden, dann ist das ein Zeichen für die Sucht nach dem Medium Internet. Wenn das Interesse am Hobby mehr und mehr nachlässt, dann ist das ein Signal, und wenn sich Entzugserscheinungen zeigen, falls kein Internetzugang besteht, dann ist das ein deutliches Suchtkriterium. Als hochgradig süchtig bezeichnen Kinder- und Jugendpsychologen Heranwachsende, die in der Schule absacken und die es auch nicht weiter kümmert, wenn sie schlechte Zensuren und Zeugnisse nach Hause bringen.

    Eltern die befürchten, dass ihre Kinder gefährdet oder schon internetsüchtig sind, können sich an die Familien- und Suchtberatungsstellen wenden und sich beraten lassen.

    Bild: © Depositphotos.com / olly18

  • Eigenblutbehandlung – sinnvoll oder gefährlich?

    Eigenblutbehandlung – sinnvoll oder gefährlich?

    Menschen, die unter Allergien leiden, haben es nicht leicht. Es kann dauern, bis das passende Medikament gefunden wird, das tatsächlich hilft und gegen einige Allergien ist gar kein Kraut gewachsen. Diese Tatsache machen sich viele Heilpraktiker und selbst ernannte Wunderheiler zunutze und bieten eine Eigenblutbehandlung als Retter in der Not an. Gegen eine Eigenblutbehandlung ist im Grunde nichts einzuwenden, aber nicht jeder Arzt oder Heilpraktiker führt eine Eigenblutbehandlung auch so korrekt durch, wie sie eigentlich gedacht ist. Der Fall einer Ärztin, die ihre Patienten mit ihrem eigenen Blut behandelt hat, stand jetzt vor Gericht, denn sie hat die Therapie sehr eigenwillig angewandt und ihren Patienten mehr geschadet, als geholfen.

    Was ist eine Eigenblutbehandlung?

    Bei einer Eigenblutbehandlung wird aus einer Vene Blut entnommen, das Blut wird mit Sauerstoff angereichert und dann wieder in den Körper zurückgeführt. Auf diese Weise werden Reize ausgelöst, um das Immunsystem zu aktivieren. Das Ziel einer Eigenblutbehandlung ist immer, die Abwehrkraft des Körpers zu steigen und den Organismus zu stabilisieren. Für Menschen, die häufig unter Erkältungen, grippalen Infekten oder unter Allergien leiden, ist die Eigenblutbehandlung eine klassische Therapie, auch wenn viele Schulmediziner den Nutzen dieser Behandlung nach wie vor anzweifeln.

    Eine Alternative zum Kortison?

    Schwere Allergien werden in der Schulmedizin gerne mit Kortison behandelt, denn das Medikament ist wirksam, aber nicht ungefährlich. Vor allem bei der Behandlung von Kindern ist Kortison umstritten, denn Kortison kann das Wachstum hemmen, Osteoporose oder das sogenannte Cushing-Syndrom auslösen. Das hat zur Folge, dass ein Vollmondgesicht, Stiernacken und ein alarmierend erhöhter Blutzuckerspiegel auftreten können. Das alles sind Gründe, Kortison abzulehnen und eine Eigenblutbehandlung vornehmen zu lassen. Auch eine Familie aus Westfalen wollte keine Chemiekeule und ging deshalb zu einer Ärztin, die, so wurde berichtet, wahre Wunder mit Eigenblutbehandlungen bewirken konnte.

    Ein Wunder mit Nebenwirkungen

    Die Familie war von Allergien geplagt. Die Kinder litten unter Neurodermitis und Asthma, die Mutter unter starkem Heuschnupfen. Bekannte hatten den Eltern eine Ärztin empfohlen, die bei der Behandlung von Allergien aller Art Wunder vollbringen konnte, und tatsächlich, nach nur wenigen Eigenblutbehandlungen ließen die Beschwerden bei den Kindern nach. Die Familie hatte sich bewusst gegen eine klassische Behandlung mit Kortison entschieden, denn die Mutter war bereits mit dem Hormon behandelt worden, und leidet jetzt unter einer sehr schmerzhaften Hüftkopfnekrose, die auf eine Kortisonbehandlung zurückzuführen ist. Nun also die Eigenblutbehandlung, in die die Familie ihre ganze Hoffnung setzte.

    Was die Familie und andere Patienten, die von der Ärztin mit einer vermeintlichen Eigenblutbehandlung „geheilt“ wurden, nicht wussten: Nach der Blutabnahme mischte die Medizinerin heimlich Kortison unter das Blut der Patienten und spritzte ihnen diese Mischung dann wieder in die Vene. So ging das acht Jahre lang, bis eine Ärztin mit ihrem von Allergien geplagten Sohn zu ihrer Kollegin ging, um eine Eigenbluttherapie durchführen zu lassen. Auch die Allergie des fünfjährigen Jungen ließ schnell nach, zu schnell nach Ansicht der Mutter. Sie wurde misstrauisch und ließ den Urin ihres Sohnes untersuchen. Die Analyse brachte die Wahrheit ans Licht und die Wunderheilerin vor Gericht. Jetzt wurde die Ärztin vom Paderborner Landgericht wegen Körperverletzung in 1773 Fällen zu einer Haftstrafe von zwei Jahren auf Bewährung und einem dreijährigen Berufsverbot verurteilt. Dem Staatsanwalt war das Urteil zu milde, er ging in Berufung und nun hat der Bundesgerichtshof das letzte Wort.

    Eigenblut – eine wirksame Therapie?

    Mediziner der Universitätsklinik in Marburg haben die Behandlung mit Eigenblut unter die Lupe genommen und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass das „Wirkungsprinzip nicht nachvollziehbar ist“. Sie setzen weiter auf Kortison, wenn auch bei Kindern nur als Salbe und nicht als Injektion. Wer mit Eigenblut behandelt wurde und seine Beschwerden los ist, der wird wahrscheinlich anders darüber denken.

    Bild: © Depositphotos.com / ginasanders

  • Bulldog – vegane Pflege für Männer

    Bulldog – vegane Pflege für Männer

    Männer und Hautpflege – das ist ein Thema für sich. Tatsache ist aber, dass immer mehr Herren viel Wert auf ein gepflegtes Äußeres legen und dazu gehören auch die entsprechenden Pflegeprodukte. Die Hersteller haben reagiert und einige bieten neben einem breit gefächerten Angebot für Damen auch ein umfangreiches Pflegeprogramm für Männer an. Zu diesen Herstellern gehört auch Bulldog, ein britisches Unternehmen, das sich vor allem mit qualitativ hochwertigen Pflegeprodukten für den Mann einen guten Namen gemacht hat. Jetzt gibt es von Bulldog etwas Neues, und zwar eine Pflegeserie für Männer, die komplett vegan ist.

    Vegan ist im Trend

    Vegan zu essen ist IN und auch vegane Kleidung ist voll im Trend. Es war also nur eine Frage der Zeit, bis auch die Kosmetikindustrie auf den veganen Zug aufspringen würde. Das ist jetzt der Fall, denn es gibt immer mehr Kosmetikprodukte und auch Make-ups, die frei von tierischen Bestandteilen sind. Vor allem Menschen mit einer empfindlichen Haut, die zu Allergien neigen, versprechen sich von der veganen Kosmetik eine gute Pflege und ein schönes Hautbild. Aber können vegane Pflegemittel den hohen Ansprüchen genügen oder versprechen die Hersteller mehr, als sie in Wirklichkeit halten können? Als Bulldog mit einer veganen Pflegeserie für Männer auf den Markt kam, wusste keiner, wie sich das Produkt entwickeln würde, aber allen Kritikern zum Trotz wurde die vegane Pflege für den Herren zu einem vollen Erfolg. Auch wenn vegan ein aktueller cooler Trend ist, immer mehr schwören auf Pflegeprodukte in denen sich nichts anderes als die Natur befindet. Vor allem Männer mit einer empfindlichen Haut probieren die vegane Pflege aus und die meisten Herren sind der Meinung, das sie mit den rein pflanzlichen Cremes, Lotionen und After Shaves besser zurecht kommen, als mit der klassischen Pflege. Auch der Aspekt, das für die vegane Hautpflege keine Tierversuche gemacht werden müssen, ist in der heutigen Zeit sehr wichtig und es versteht sich von selbst, das keinem Tier für die Bulldog Pflegeprodukte auch nur ein Haar gekrümmt wurde.

    Erfolg durch coole Werbung

    Mittlerweile sind die veganen Pflegeprodukte aus dem Hause Bulldog preisgekrönt und auch Männer, die mit dem Trend vegane Kosmetik bislang nicht allzu viel anfangen konnten, schwören jetzt auf Bulldog. Das Duschgel, das Deo und auch die Feuchtigkeitscreme sind qualitativ sehr hochwertig, aber die Macher von Bulldog haben sich neben erstklassigen Inhaltsstoffen noch etwas einfallen lassen, und zwar eine sehr coole Werbung. Vielleicht sind es Sprüche wie: „Wenn Du kein Erdkundelehrer oder kommunistischer Revolutionär bist, dann musst Du Dich irgendwann mal rasieren. Sei loyal zu Deiner Haut!“ Diese und ähnlich lustige Sprüche finden sich auf jedem der Bulldog Produkte und sie haben zumindest in England heute so etwas wie Kultcharakter.

    Was macht Bulldog Produkte so besonders?

    Es ist nicht nur die flotte Werbung, die das Rasiergel, das After Shave und das Waschgel von Bulldog so besonders macht, es sind auch die Inhaltsstoffe, die nach streng veganen Regeln zusammengestellt wurden. Grünalgen sind in den Produkten ebenso zu finden wie auch Konjac Mannan, Aloe Vera, Menthol, Vitamin E und auch duftendes Hagebutten-Öl. Die Bulldog Pflege für den Mann kommt selbstverständlich ohne Lanolin und ohne Bienenwachs aus und auch Tierversuche sind bei Bulldog kein Thema. Parabene, Sodium Laureth Sulfate sowie künstliche Aromastoffe und synthetischer Duft sind bei Bulldog ebenfalls verpönt, stattdessen sind grüner Tee und ätherisches Öl in den Pflegeprodukten zu finden. Das sorgt nicht nur für einen angenehm frischen Duft, sondern auch für eine glatte und porentief gereinigte Haut.

    Alle Männer, die die veganen Pflegeprodukte für Männer von Bulldog selbst einmal ausprobieren möchten, können entweder im Internet direkt in Großbritannien bestellen, oder in eine Filiale von Weltbild gehen.

    Bild: © Depositphotos.com / Goodluz