Schlagwort: Kinder

  • Scheinschwangerschaft beim Menschen

    Scheinschwangerschaft beim Menschen

    Eine Scheinschwangerschaft beim Menschen beruht zumeist auf Auswirkungen auf Grund psychischer Beeinträchtigungen. Dabei kann es sich unter anderem um eine Angst– oder Wunschneurose, ebenso aber auch um Folgen auf Grund hormoneller Anomalien handeln.

     

    Ferner können krankhafte Vorgänge durch die betroffene Frau fehlinterpretiert werden. Dies können beispielsweise

     

    • Aszites
    • Blähungen
    • Fibrome
    • Fetteinlagerungen

     

    sein.

     

    Symptome einer Scheinschwangerschaft

     

    Zu den Symptomen einer Scheinschwangerschaft beim Menschen können

     

    • Anschwellen der Brüste sowie der Brustwarzen
    • Anwachsen des Bauches
    • Ausbleiben der Menstruation
    • Übelkeit
    • Erbrechen
    • Milchproduktion der Brüste
    • schmerzende Brüste

     

    zählen. In einigen Fällen vergrößert sich auch der Uterus.

     

    Dabei ist die Symptomatik einer Scheinschwangerschaft nur schwer von einer realen Schwangerschaft unterscheidbar. Selbst die für Schwangere bekannten Heißhungerattacken können auftreten.

     

    Als Grund für das Anwachsen des Bauches können Blähungen, Einlagerungen von Fett oder Wasser in Frage kommen. Der erhöhte Appetit führt zu einer Erhöhung an Körpergewicht, welches wiederum von der Betroffenen als sichere Schwangerschaft wahrgenommen wird. In wenigen Fällen lassen sich sogar Wahrnehmungen von Wehen oder Kindsbewegungen beobachten.

     

    Mögliche Ursachen einer Scheinschwangerschaft

     

    Bei einer Scheinschwangerschaft kooperieren Psyche und Körper. Genau genommen spielt die Psyche dem Organismus etwas vor und dieser reagiert schließlich mit oben genannten Symptomen. Hinzu kommt, dass die betroffenen Frauen oftmals einen extrem starken Kinderwunsch haben oder jedoch eine panikartige Angst vor einer Schwangerschaft verspüren.

     

    Da der Zyklus mit der Psyche eng kommuniziert, zeigt der Körper bei einer starken Angst vor einer möglichen Schwangerschaft oder einem übermächtigen Wunsch nach einem Kind in der Tat reale Schwangerschafts-Symptome.

     

    Diagnostik und Therapiemöglichkeiten einer Scheinschwangerschaft

     

    Dank moderner diagnostischer Möglichkeiten lässt sich eine Scheinschwangerschaft von einer realen Schwangerschaft gut unterscheiden. Mithilfe von Ultraschall und der Messung von HCG – dem Schwangerschaftshormon, das sich im Falle einer vorliegenden Scheinschwangerschaft nicht nachweisen lässt – kann diese eindeutig belegt werden.

     

    Als Therapiemöglichkeiten bieten sich psychotherapeutische oder medikamentöse Behandlungen an. Da einer Scheinschwangerschaft in den meisten Fällen jedoch kaum physische Erkrankungen zugrunde liegen, macht eine Psychotherapie hier am meisten Sinn.

     

    Eine psychotherapeutische Betreuung sollte auch deshalb Anwendung finden, um den von einer Scheinschwangerschaft betroffenen Frauen ihren extremen Kinderwunsch bewusst zu machen. Nur so können sie sich mit der Ursache derselben gründlich auseinandersetzen.

     

    Meistens benötigen diese Frauen auch weitere Unterstützung im Bekannten- und Freundeskreis sowie im familiären Umfeld, wenn es darum geht, erklären zu müssen, dass sie kein Kind erwarten. Die enorme psychische Belastung ist mitunter so hoch, dass sie auch zu Manipulationen am eigenen Körper führen kann. Daher bedarf diese unbedingt einer professionellen Behandlung.

    Was tun, wenn Frauen sich nicht sicher sind, ob eine reale Schwangerschaft vorliegt?

     

    Sind Frauen sich nicht sicher, ob bei ihnen eine Scheinschwangerschaft vorliegt, sollten sie sich nicht scheuen, einen Arzt aufzusuchen. Der Arzt kann genauestens klären, ob es sich nicht um eine Bauchhöhlen- oder eine Eileiterschwangerschaft handelt. Sofern ein Blut- oder Urintest sowie eine Ultraschalluntersuchung ebenfalls die Bestätigungen dafür liefern, dass keine tatsächliche Schwangerschaft vorliegt, wirkt sich diese Realität zumeist selbstkorrigierend auf den Körper sowie die Psyche der Frau aus.

     

    Anschließend gelangt die Produktion von Hormonen wieder in das normale Gleichgewicht. Damit der weibliche Zyklus nun wieder die Chance hat, sich erneut einzuspielen, ist es empfehlenswert, den Hormonhaushalt vom Arzt in regelmäßigen Abständen kontrollieren zu lassen.

     

    Nicht selten stellt diese Diagnose einen relativ schweren Schock für beide Elternteile dar. Nicht allein die Frau, auch ihr Partner muss sich zunächst einmal von dem Gedanken verabschieden, künftig ein Leben zusammen mit einem Kind zu führen. Der Vorfreude auf ein baldiges Baby folgt die traurige Realität, dass keine tatsächliche Schwangerschaft vorliegt. Und dies, obwohl doch die Symptomatik eindeutig war.

     

    Im Anschluss an die Diagnostik empfiehlt es sich, im Rahmen einer Gesprächstherapie in Zusammenarbeit mit einem Psychoanalytiker oder Psychologie herauszufinden, welche Gründe für die Scheinschwangerschaft ausschlaggebend waren. Eine entsprechende Therapie ist auch dann bedeutsam, wenn der Grund hierfür eine bislang nicht verarbeitete Fehl- oder Totgeburt ist.

     

    Kann unter professioneller Anleitung eine Scheinschwangerschaft aufgearbeitet werden, bestehen gute Chancen für eine reale Schwangerschaft.

     

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  • Kleintierhaltung für Kinder – Dinge, die Sie bedenken müssen

    Kleintierhaltung für Kinder – Dinge, die Sie bedenken müssen

    Sie sind klein, niedlich, kuschelig und begeistern Kinder genauso wie Erwachsene. Mit ihren süßen Blicken und ihren schnuppernden Nasen kann man sie nur sofort in sein Herz schließen: Meerschweinchen, Hamster, Zwergkaninchen & Co gehören, neben Hunden und Katzen, zu den beliebtesten Haustieren der Deutschen.

    Kinder lieben Streicheltiere

    Kaum ein Kind gibt es in Deutschland, das sich nicht mindestens eines dieser niedlichen, zahmen Streicheltiere wünscht. Man sollte Kindern diesen Wunsch nicht pauschal verwehren – sie aber im Vorfeld informieren und ggf. auf ihre Reife prüfen, denn Haltung und Pflege erfordern ein gewisses Maß an geistiger Reife. Kindern muss klar sein, dass es sich bei derartigen Haustieren nicht um gewöhnliches Spielzeug, sondern um empfindsame Lebewesen handelt, die täglich Pflege und Aufmerksamkeit benötigen, um sich wohl zu fühlen. Kinder müssen sich verinnerlichen, dass man die Tiere auch dann nicht einfach so in eine Ecke stellen kann, wenn spontan keine Lust mehr auf das Tier bzw. die Tiere vorhanden ist. Sie müssen lernen, dass ein Haustier einen ähnlichen oder sogar gleichen Stellenwert im Haushalt hat wie alle anderen Familienmitglieder.

    Der Umgang mit den und Pflege der künftigen Haustiere

    Eltern müssen ihren Kindern auch erklären, dass Hasen, Hamster und auch Meerschweinchen nicht nur unterschiedlich aussehen, sondern komplett andere Ernährungsgewohnheiten haben und jeweils unterschiedliche Anforderungen an ihre direkte Umgebung stellen. Dadurch kommen Kinder in einen gewissen „Zugzwang“, denn bevor sie sich für eines der Tiere entscheiden können sind sie gezwungen, die entsprechenden Unterschiede kennenlernen. Nur so können sie eine Entscheidung treffen, die sie selbst auch längerfristig tragen können. Wenn Kinder ihre Tiere gerne ständig knuddeln und streicheln wollen, sind Hamster beispielsweise nicht die richtige Wahl – Hamster mögen es nicht, gestreichelt zu werden. Andere Tiere, speziell Meerschweinchen und auch Hasen, sind Gruppentiere und mögen die Einsamkeit nicht. Sie brauchen die Nähe mindestens eines oder zwei Artgenossen, um ein glückliches Leben zu führen.

    Auch der Streichelzoo will gepflegt und gefüttert werden

    Neben den allgemeinen Dingen, die bei der Haustierhaltung berücksichtigt werden sollen muss jedes Kind auch verstehen, das ein Haustier jeden Tag Pflege, Zeit und Aufmerksamkeit braucht. Regelmäßiges Füttern gehört genauso dazu wie die täglich frische Wassergabe und das regelmäßige Ausmisten des Käfigs. Unliebsame Aufgaben, die einem Kind meist schnell lästig werden, aber dennoch nicht unerledigt bleiben dürfen. Das Wohl des Tieres geht über die Lust oder Unlust des Nachwuchses. (Das ist übrigens eine sehr wichtige Lektion für das Leben: Verantwortung zu übernehmen bedeutet auch dann viel Aufwand, wenn man keine Lust mehr hat). Diese Verantwortung muss mindestens so lange aufrechterhalten werden, wie das Tier am Leben ist. Das bedeutet, dass man bei einem Hamster im Mittel ca. 2 Jahre, bei Kaninchen aber bis zu 12 Jahre lang Verantwortung trägt. Wenn Kinder ein Haustier bekommen sollen, müssen diese Punkte wohl durchdacht und mit dem Kind, gerne auch in mehreren „Sitzungen“ explizit geklärt werden. Dem Kind muss bewusst sein, dass es eine Verantwortung eingeht, die es nicht einfach so wieder loswerden kann.

     

    Für Kinder und auch Eltern durchaus hilfreich ist die Abarbeitung der nachfolgenden Checkliste zur Haustierhaltung. Idealerweise müssen Kinder und Eltern gemeinsam zu einem Konsens finden, der zu allen Punkten dann ein JA als Antwort zur Folge hat.

     

    Hat das Kind täglich mindestens eine Stunde Zeit, um sich um das Haustier zu kümmern?   Ja   Nein
    Sind Eltern und Geschwister ebenfalls dafür, dass das Kind ein Haustier bekommen soll?   Ja   Nein
    Sind Allergien gegen Tierhaare im Haushalt bekannt, die gegen ein Haustier sprechen?   Ja   Nein
    Sind Sie als Elternteile bereit, bei der Versorgung der Tiere zu helfen, wenn das Kind das Interesse am Tier verliert?   Ja   Nein
    Sind Tiersitter greifbar, die sich im Urlaubs- oder Krankheitsfall um das Tier kümmern können?   Ja   Nein
    Sind die Eltern damit einverstanden, dass das Haustier auch in Teilbereichen der Wohnung / des Hauses frei herumläuft, um genügend Auslauf zu bekommen?   Ja   Nein

     

    Information für Eltern

    Bitte seien Sie sich darüber im Klaren, dass Kinder vor dem 10. Lebensjahr in der Regel die Verantwortung für ein Haustier noch nicht komplett allein übernehmen können. Man geht davon aus, dass ab dem 7. Lebensjahr die Pflege eines Haustiers, unter Kontrolle der Eltern, durchaus in Ordnung geht. Als Elternteil sind Sie dafür verantwortlich, dem Kind in der ersten Zeit explizit zu zeigen, wie mit dem Tier umgegangen werden muss. Auch die Pflege muss dem Kind gezeigt werden. Bitte kontrollieren Sie immer wieder, ob es dem Tier gut geht und die Versorgung sichergestellt ist.

  • Schlaftabletten ohne Rezept für kurzfristige Hilfe

    Schlaftabletten ohne Rezept für kurzfristige Hilfe

    Während zahlreiche rezeptpflichtige Schlaftabletten im Allgemeinen eher im Verruf sind, abhängig zu machen, bieten sich Schlaftabletten ohne Rezept ideal für die kurzfristige Anwendung an. Vor dem Erwerb von Schlafmitteln empfiehlt es sich, mit einem Arzt über eventuelle Nebenwirkungen zu beraten.

     

    Schlaftabletten ohne Abhängigkeit

     

    Die Furcht vor einer Schlaftabletten Abhängigkeit ist in der Bevölkerung recht groß. Einige verschreibungspflichtige Schlafmittel führen machen tatsächlich abhängig. Hinzu gesellt sich ein gewisser Gewöhnungseffekt, so dass eine immer höhere Dosis benötigt wird, um noch eine Wirkung erzielen zu können.

     

    Aus diesem Grunde ist es empfehlenswert, auf Schlaftabletten ohne Rezept zurückzugreifen. Diese sind in jeder Apotheke erhältlich, beispielsweise Hoggar® Night. Mithilfe dieses Schlafmittels können leichte bis mittlere Schlafprobleme für einen kurzen Zeitraum von bis zu zwei Wochen erfolgreich bekämpft werden. Dabei muss keine Schlaftabletten Abhängigkeit befürchtet werden.

     

    Hervorragende Wirkdauer

     

    Der Schlaftabletten Wirkstoff Doxylamin in Hoggar® Night blockiert das körpereigene Histamin, das für den Wachzustand verantwortlich zeichnet. Eine Einnahme dieses Schlafmittels für einen längeren Zeitraum ist nicht erforderlich. Im Gegensatz zu anderen Medikamenten mit einer schlaffördernden Wirkung kann Hoggar® Night unmittelbar bei akutem Bedarf seinen Einsatz finden.

     

    Dieses Schlafmittel, eingenommen etwa 60 Minuten vor dem Schlafengehen zeigt eine ausgezeichnete Wirkung für rund sechs Stunden. Am folgenden Tag wachen Sie munter, eine Beeinträchtigung der Leistungsfähigkeit ist nicht zu spüren.

     

    Bei Hoggar® Night handelt es sich um Schlaftabletten ohne Rezept, die sich für Schlafprobleme verschiedener Ursachen eignen. So können diese unter anderem in

     

    • Jetlag
    • Stress
    • Nervosität

     

    begründet liegen. Eine negative Beeinflussung des physiologischen Schlafrhythmus erfolgt durch die Einnahme des Schlafmittels nicht.

     

    Welcher Personenkreis von Hoggar® Night profitieren kann

     

    Auf Grund der guten Verträglichkeit der Schlaftabletten ohne Rezept und des nicht am Folgetag müde machenden Effekts eignet sich das Schlafmittel hervorragend zur kurzzeitigen Behandlung von Schlafproblemen bei Berufstätigen, die gehäuft unter Stresssituationen leiden und hochkonzentriert arbeiten müssen.

     

    Ferner haben Mütter sehr viel Arbeit mit dem Haushalt, den Kindern und ihrem Beruf. Die hieraus resultierenden Belastungsspitzen rufen oftmals Schlafstörungen hervor.

     

    Während Studierende zahlreiche Prüfungen bestehen müssen und gehäuft vor Klausuren unter starker Aufregung leiden, führen diese Belastungen nicht selten zu Problemen beim Ein- und Durchschlafen.

     

    Dahingegen funktioniert bei älteren Menschen die so genannte innere Uhr automatisch nicht mehr so gut wie einst. Die Phasen des Tiefschlafs verkürzen sich und der Schlaf wird leichter. Eine allgemeine Veränderung des Tag-Nacht-Rhythmus ist die Folge – Schlafstörungen sind vorprogrammiert.

     

    Aber auch Personen, wie Flugbegleiter oder Schichtarbeiter können von Schlaftabletten ohne Rezept profitieren – ohne Angst abhängig zu werden.

  • Kleintierhaltung für Kinder – Bevor die Tiere ins Haus ziehen können

    Kleintierhaltung für Kinder – Bevor die Tiere ins Haus ziehen können

    Für ein Haustier ist der Umzug aus der bislang gewohnten Umgebung in Ihr Zuhause realer Stress und führt zu Unsicherheit. Aus diesem Grund sollten Sie darauf achten, dass in den folgenden Wochen nach dem Einzug keine neuen Einrichtungsgegenstände im Käfig untergebracht werden. Bereits vor dem Einzug muss der Käfig / Stall fertig eingerichtet sein, damit zum Umzugsstress nicht auch noch der Stress ständiger Veränderung auf das Tier einwirkt. Nachvollziehbar wird das auch für das Kind, wenn Sie es im richtig und in Ruhe erklären. In der natürlichen Umgebung des Tieres verändert sich die Umgebung auch nicht plötzlich und radikal. Es heißt also, dass sich Ihr Kind, natürlich gemeinsam mit Ihnen als Eltern, schon vor dem Einzug des Tieres genaue Gedanken über die Einrichtung des Käfigs machen muss.

    Auslauf ja – aber er muss für das Haustier sicher sein

    Haustiere brauchen, je nach Art und Größe, eine entsprechende Menge Auslauf, um gesund zu bleiben und sich wohl zu fühlen. Selbstverständlich muss man den Tieren diesen Auslauf auch gewähren, dabei aber einige Vorkehrungen treffen, damit dieser Auslauf in sicherer Umgebung stattfinden kann. Giftige Pflanzen müssen ebenso außer Reichweite der Tiere sein wie Elektrokabel, Steckdosen und scharfe Gegenstände. Sie sollten Ihr Kind, vor allem in der Anfangszeit, nicht unbeaufsichtigt mit dem Tier lassen, wenn es Auslauf bekommen soll. Achten Sie mit darauf, dass potenzielle Gefahrenquellen rechtzeitig aus dem Weg geschafft wurden. Auch sollten Hunde und Katzen, sofern diese auch mit im Haushalt leben, nicht im gleichen Raum sein, in dem sich die kleinen Nager austoben können. Selbst der friedlichste Hund kann spontan seinen Jagdtrieb für sich entdecken, was dem kleinen Streicheltier ein jähes Ende bereiten würde.

    Bezugsquellen für das künftige Familienmitglied

    Es gibt vier Bezugsquellen, über die man das Wunschtier beschaffen kann. Der einfachste Weg ist, wenn man Nachbarn/Freunde/Bekannte oder auch Verwandte hat, die ihren Haustiernachwuchs verschenken möchten. Der zweite Weg ist, sich im Zoohandel eines oder mehrere Jungtiere zu kaufen. Die dritte Möglichkeit ist, über einen Züchter an entsprechende Tiere zu gelangen. Moralisch besonders gut ist, wenn man sich Tiere aus dem Tierheim bzw. Tierasyl nach Hause holt, damit sie ein würdiges, restliches Leben bei guter Versorgung erleben dürfen. Diese Tiere sind in der Regel besonders dankbar, was sie auch zeigen.

     

    Hinweis für Mieter

    Aus gesetzlicher Sicht ist die Haltung von Kleintieren als Haustier selbst dann erlaubt, wenn der Mietvertrag eine anderslautende Aussage trifft. Es gibt allerdings keine Regel ohne Ausnahme, denn wenn das Haustier bzw. die Haustiere zur Belästigung anderer Mietparteien werden (Geruch, Lärm), kann der Vermieter die Haltung dennoch untersagen. Ein Verbot zur Haltung kann durch den Vermieter auch dann ausgesprochen werden, wenn die Mietwohnung durch die Haltung Schaden nimmt.

    Der Transport und der Weg ins neue Eigenheim

    Jetzt ist es soweit: Der neue treue Begleiter und Weggefährte soll zu seinem neuen Zuhause gebracht werden. Um den Transport für das Tier so stressfrei und angenehm wie möglich zu halten ist das Transportbehältnis entsprechend zu wählen und auszukleiden. Ideal ist entweder ein gut ausgepolsterter Karton oder eine entsprechende Transportbox. Wenn Sie mit dem Tier gut zuhause angekommen sind, geht es daran, das neue Mitglied in seinem für ihn reservierten Käfig unterzubringen. Im Idealfall sollte das Tier nun von allein aus der Transportkiste in den Käfig klettern. Traut sich das Tier nicht von allein heraus, kann man die Transportbox bzw. den Karton auch leicht schräg halten, sodass das Tier ganz vorsichtig in den neuen Käfig hineinrutschen kann. Keinesfalls sollte man das Tier direkt mit den Händen in den Käfig verfrachten. Es könnte sich sehr ängstigen, was die „Zähmung“ stark in die Länge ziehen kann.

    Endlich zuhause – und jetzt?

    Nachdem der Transport und die Einquartierung in das neue Domizil so gut geklappt haben ist man versucht, das Tier auf die Hand bzw. in den Arm zu nehmen, mit ihm zu schmusen und herumzuzeigen. Darauf sollten Sie und auch ihr Kind unbedingt verzichten. Gönnen Sie Ihrem neuen Familienmitglied ein paar Stunden Alleinsein, damit es sich in aller Ruhe die neue Umgebung „erarbeiten“ kann. Rückt man ihnen sofort auf die Pelle, haben sie in der Regel sehr viel Angst. Erklären Sie Ihrem Kind, warum es wichtig ist, zunächst einmal behutsam mit dem Tier umzugehen. Würde man das Kind aus seiner gewohnten Umgebung reißen wäre es ebenso verängstigt und würde nur ganz allmählich Vertrauen zu der Person fassen, die ihn ernährt und sein Zimmer aufräumt. Auch Tiere können eine Bindung zum Menschen aufbauen – wenn man ihnen den nötigen Raum und die benötigte Zeit dafür einräumt.

     

    Hinweis für die Eltern

    Es ist vollkommen natürlich, Ihrem Kind eine Überraschung bereiten zu wollen. Sie sollten allerdings unbedingt darauf verzichten, ein Tier als solch eine Überraschung zu sehen. Sicherlich freut sich Ihr Kind im ersten Moment unglaublich über das Tier. Die Gefahr ist aber langfristig sehr hoch, dass sich Ihr Kind wieder von diesem Geschenk abwendet. Lassen Sie Ihr Kind das Tier ganz allein aussuchen und nehmen Sie es dementsprechend mit ins Tierheim oder auch zum Züchter. Kann Ihr Kind nämlich selbst auswählen, wird die Motivation, sich um das Tier selbst kümmern zu wollen, wesentlich intensiver werden. Sie müssen bedenken, dass Ihr Kind vielleicht einen vollkommen anderen Geschmack hat als Sie selbst – was zu einer ganz anderen Wahl führt, als Sie sich vorstellen können.

     

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  • Bettnässen

    Bettnässen

    Bettnässen tritt bei Kindern und manchen Jugendlichen gelegentlich auf. Ab dem fünften Lebensjahr schlafen Kinder in der Nacht durch oder wachen auf, wenn die Blase drückt. Jedoch kann sich diese Routine auch erst zu einem späteren Zeitpunkt entwickeln.

     

    Bettnässen – Problem erledigt sich meist von selbst

     

    Ungefähr jedes sechste Kind im fünften Lebensjahr bemerkt es erst zu spät, dass die Blase voll ist. Erwacht dieses, ist das Bett meist schon nass. Dieser Zustand kann neben dem Kind selbst auch für seine Geschwister und Eltern eine sehr belastende Situation sein. Vor allem dann, wenn das Bettnässen häufiger vorkommt.
    Unter Bettnässen wird verstanden, wenn ein etwa fünfjähriges Kind in der Nacht ständig ins Bett macht – ohne dass hierfür eine körperliche Ursache erkennbar ist.

     

    Im Normalfall erledigt sich das Bettnässen im Verlaufe der Zeit von selber. Bis es jedoch soweit ist, können Eltern ihr Kind auf unterschiedliche Weise unterstützen. Eine Methode ist das Wecksystem. Eine kurzfristige Möglichkeit kann auch in der Gabe von Medikamenten bestehen.

     

    Mögliche Ursachen für Bettnässen

     

    Als Hauptursache für Bettnässen im Kinder- und Jugendalter ist das Nichtaufwachen bei voller Blase zu sehen. Stattdessen tritt eine Entspannung des Blasenschließmuskels auf, die Blase entleert sich, während das Kind schläft. Bettnässen geschieht niemals mit Absicht. Es wird von den betroffenen Kindern und Jugendlichen schlicht nicht bemerkt, wenn die Blase voll ist.

     

    Forscher haben herausgefunden, dass bei einigen Kindern, die unter Bettnässen leiden, die Reifungsprozesse, die für die Kontrolle der Blasenfunktion notwendig sind, ein weniger langsamer ablaufen. Hierzu zählt beispielsweise ein richtiges Erkennen von Nervensignalen der Blase des Gehirns und deren Verarbeitung. Dadurch kann das Kind erlernen, bei welchem Signal es nachts aufwachen müsste. Ferner muss sich auch der Blasenschließmuskel erst entwickeln.

     

    Wann ein Kind trocken wird und keine Neigung mehr zum Bettnässen zeigt, hängt scheinbar auch von bestimmten Erbfaktoren ab. Von einigen Forschern wird vermutet, dass bestimmte Gene hierfür verantwortlich sein könnten. Dabei handelt es sich um Gene, die das Hormon Vasopressin beeinflussen. Dieses zeichnet dafür verantwortlich, dass nachts seitens der Nieren die Urinproduktion vermindert wird. Allerdings besteht auch die Möglichkeit, dass die Schlaftiefe von Genen beeinflusst wird.

     

    Hat ein Kind Probleme mit der Verdauung oder nimmt unmittelbar vor dem Zubettgehen koffeinhaltige Getränke, beispielsweise Cola, zu sich, kann ein nächtliches Bettnässen begünstigt werden. Generell hat Bettnässen jedoch kaum etwas mit der Menge der aufgenommenen Getränke vor dem Zubettgehen zu tun. Entscheidend hierfür ist eher, ob der Organismus eine ausreichende Menge an Vasopressin herstellt und ob die Nieren in der Lage sind, frühzeitig auf Nachtbetrieb umzuschalten.

     

    Ärztlich zu behandelnde Ursachen von Bettnässen

     

    Neben den erblichen Faktoren existieren zudem weitere Ursachen, die gegebenenfalls die Konsultation und Therapie seitens eines Arztes zur Folge haben sollten. Hierzu zählen

     

    • Diabetes mellitus
    • Fehlbildungen im Bereich des Harntrakts
    • Nächtliche Polyurie
    • Schlafapnoe

     

    Auftreten von Bettnässen

     

    Eine Vielzahl von Kindern macht nur ein- bis zweimal im Monat ins Bett, andere Kinder mehrmals pro Woche. Jungen sind häufiger von Bettnässen betroffen als Mädchen.

     

    Es kann davon ausgegangen werden, dass von 100 Kindern

     

    im Alter von Anzahl betroffener Kinder
    sieben Jahren sieben
    zehn Jahren fünf
    zwölf bis vierzehn Jahren zwei bis drei
    15 Jahren ein bis zwei

     

    in Frage kommen.

     

    Gelegentlich kann es vorkommen, dass ein Kind, welches schon einige Monate oder auch Jahre trocken war, ganz plötzlich wieder zum Bettnässen neigt. In einem solchen Fall wird von einer sekundären Enuresis gesprochen. Diese Form des Bettnässens kann ein Anzeichen für psychischen Stress sein. Psychischer Stress entsteht bei Kindern oftmals, wenn beispielsweise ein Geschwisterkind geboren wird oder es familiäre Probleme gibt.

     

    Jedoch kommen auch organische Ursachen für das sekundäre Bettnässen in Frage, unter anderem Diabetes mellitus, eine Infektion der Blase oder der Nieren.

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    Bild: © Depositphotos.com / iriana88w

     

     

  • Nagelbeißen – was tun

    Nagelbeißen – was tun

    Experten schätzen, dass vom Nagelbeißen etwa 30 Prozent aller Kinder und Jugendlichen sowie 10 Prozent an Erwachsenen betroffen sind. Dieser Prozess passiert in der Regel unbewusst. Ein Aufhören fällt den betroffenen Personen oftmals sehr schwer.

     

     

    Ursachen für Nagelbeißen

     

    In den meisten Fällen beginnt die unschöne Angewohnheit des Nagelbeißens schon im frühen Kindergartenalter. Im Allgemeinen handelt es sich beim Nagelbeißen um eine vorübergehende Phase. Allerdings kann diese Angewohnheit sich auch ausweiten und bis zum zehnten Lebensjahr stärker werden. Mit zwölf und 13 Jahren ist dann der Höhepunkt erreicht, im Jugendalter verliert sich meist der Drang zum Nagelbeißen wieder.

     

    Nabelbeißen ist oftmals ein Zeichen dafür, dass Kinder und Jugendliche Probleme mit ihrer Umwelt haben. Insbesondere diese Kinder beißen vermehrt an den Nägeln, die beispielsweise Schwierigkeiten in der Schule oder im Elternhaus haben.

     

    Sofern ein Kind nur gelegentlich an den Nägeln kaut oder am Nagelhäutchen zupft, ist kein Eingreifen seitens der Eltern erforderlich. Wenn beim Nagelbeißen keine Verletzungen des Nagelbetts geschehen, können Eltern gern einmal darüber hinwegsehen. Im Allgemeinen ist ein zeitweise auftretendes Nagelbeißen eine Angewohnheit, die keiner großen Beachtung bedarf. Tiefere Ursachen müssen dieser nicht unbedingt zugrunde liegen.

     

    Leidet das Kind jedoch unter der daraus entstehenden Optik seiner Fingernägel und wird dabei der Nagel so weit beschädigt, dass es zu

     

    • Anschwellungen
    • Entzündungen
    • Verletzungen

     

    des Nagelbetts kommt, tritt eine völlig veränderte Situation auf. Dann ist das Nagelbeißen mit Schmerzen verbunden.

     

    Zum einen hat dieses Verhalten etwas mit Aggressionen und selbstverletzendem Verhalten zu tun. Auf der anderen Seite jedoch auch ein wenig etwas mit Selbstverzärtelung. Denn dadurch, dass das Kind sich mit sich selbst beschäftigt, erfährt es auch eine Art Beruhigung – auch wenn diese zu einem späteren Zeitpunkt Schmerzen verursacht.

     

    Ufert das Nagelbeißen beim Kind aus, so dass dieses ein eher vorherrschendes Verhalten ist und vom Kind selbst nicht mehr bewusst wahrgenommen gesteuert werden kann, müssen auf jeden Fall die Eltern eingreifen.

     

    Die Ursachen für ein derartiges Verhalten können sehr vielschichtig sein. Beispielsweise können diese in

     

    • Problemen in der Schule
    • Geburt eines Geschwisterchens
    • Krankenhausaufenthalt
    • Trennung der Eltern

     

    liegen.

     

    Was kann gegen Nagelbeißen getan werden?

     

    In den meisten Fällen ist es ausreichend, eine schlecht schmeckende Tinktur auf die Nägel aufzutragen. Diese erinnert sofort an das versehentliche Nagelbeißen, da dieses in der Regel nicht selten unbewusst geschieht. Eine entsprechende Tinktur ist in nahezu allen Apotheken erhältlich.

     

    Eine weitere Möglichkeit zur Bekämpfung der lästigen Angewohnheit besteht in dem Herausfinden der Stressfaktoren, die das Nagelbeißen auslösen. Sind diese gefunden, kann die Stresssituation solange nachgespielt werden, bis ein Verzichten auf das Nagelkauen möglich ist.

     

    Ferner funktioniert auch ein eigenes Belohnungsprinzip, indem die betroffene Person faktisch mit sich selbst einen Vertrag abschließt. Wird für einen bestimmten Zeitraum auf das Nagelbeißen verzichtet, erfüllt sich die betroffene Person einen individuellen Wunsch.

     

    Auch künstliche Fingernägel sind eine alternative Lösung beim Abgewöhnen des Nagelbeißens. Gut gemachte künstliche Fingernägel sind von echten kaum zu unterscheiden. Diese sind fester als natürliche Nägel und erschweren das Abbeißen enorm.

     

    Nagelbeißen – Wie dem Kind helfen

     

    Eltern können auf zwei Möglichkeiten zurückgreifen, wenn sie ihrem Kind das dauerhafte Nagelbeißen abgewöhnen möchten. Einerseits ist es hilfreich, die Probleme des Kindes zu erkennen und nach entsprechenden Lösungen zu suchen. Andererseits können Eltern ihrem Kind beim Verarbeiten von Anspannungen und Enttäuschungen helfen, so dass ein Nagelkauen erst gar nicht auftritt respektive seinen Reiz verliert.

     

    Das Herausfinden von Gründen für eine Enttäuschung des Kindes gestaltet sich mitunter etwas schwierig. In den meisten Fällen sind Kinder selbst nicht in der Lage, zu erklären, worunter sie genau leiden.

     

    Jedoch können Eltern bereits mit Aufmerksamkeit und Zuwendung viel zur Stärkung des Selbstwertgefühls ihres Kindes beitragen. Bei auftretenden Problemen, wie beispielsweise Ärger mit Freunden oder einem Lehrer ist es hilfreich, bei den Eltern Rückhalt zu finden. Dadurch tanken Kinder neue Kräfte und können besser mit den erlebten Enttäuschungen fertig werden.

     

    Auf keinem Fall sollten Eltern ihrem Kind drohen, wenn das Nagelbeißen außer Kontrolle gerät. Der Druckaufbau veranlasst das Kind in den meisten Fällen noch mehr an den Nägeln zu kauen.

     

    Mit zunehmenden Alter wollen Kinder von selbst schönere, längere Fingernägel haben. Dieser Wunsch erwacht meist in der Pubertät.

     

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