Schlagwort: Körper und Geist

  • Waldbaden – Energie und Kraft tanken

    Waldbaden – Energie und Kraft tanken

    Beim Waldbaden können Körper und Geist Energie und Kraft tanken. Aber der Aufenthalt im Wald ist ebenso gut für unseren Blutdruck und kann bei Depressionen hilfreich sein.

     

    Therapiemöglichkeit Waldbaden

    In Japan versteht die Bevölkerung unter Waldbaden den Aufenthalt im Wald. Atmen Sie die klare nach Tannennadeln duftende Luft ein. Spüren Sie den moosweich federnden Waldboden unterhalb Ihrer Füße. Schauen Sie dabei zum Himmel und lassen Sie sich einfach treiben. Denn ein Spaziergang im Wald kann eine äußerst erfrischende Wirkung haben. Genießen Sie die Natur mit all Ihren Sinnen. Ärzte aus Japan reden hier vom Waldbaden.

    In ihrer Heimat prägte sich die Bezeichnung Shinrin-Yoku ein. Shinrin-Yoku zählt von Beginn der 1980er Jahre zur Gesundheitsvorsorge. Insbesondere unter Stress stehende Menschen aus Großstädten bekommen den Waldaufenthalt verordnet. Dazu existieren in den USA wie auch in Japan 50 Waldtherapiezentren.

     

    Zahlreiche Studien beweisen: Waldbaden lässt uns Energie und Kraft tanken

    Wie eine Vielzahl von Studien des an der Nippon Medical School Tokio forschenden Umweltimmunologen Qing Li zeigt, lassen sich durch Waldaufenthalte Depressionen und Ängste mindern. Ferner können sich der Cortisolspiegel wie auch Blutdruck senken. Beispielsweise kann nach 15 Minuten Aufenthalt im Wald der Blutdruck um zwei Prozent und der Puls um vier Prozent sinken. Außerdem lässt sich ein Absinken des Cortisolspiegels um sagenhafte 16 Prozent nachweisen.

    Zudem gibt es Spekulationen in Bezug auf das Einatmen von Phytonziden. Dabei handelt es sich um antibiotisch wirksame Abwehrstoffe. Vermutlich können sie natürliche Killerzellen beim Menschen anregen. Folglich stärkt dies das Immunsystem. Sofern sich kein Wald in unmittelbarer Nähe befindet, kann auch ein Stadtpark mit zahlreichen Bäumen gleiche Wirkungen hervorrufen. Binnen zwei Stunden können Symptome von Depressionen und Ängsten abnehmen. Aber auch mit einer Erhöhung der Vitalität ist zu rechnen.

     

    Tipps für das Waldbaden

    Falls ein ganzer Tag für einen Waldbesuch möglich ist, empfiehlt sich ein Aufenthalt von vier Stunden. Ergänzend positiv wirkt sich eine Wanderung von rund fünf Kilometern aus. Sofern Sie sich zwei Stunden im Wald aufhalten, sollten Sie zusätzlich zweieinhalb Kilometer laufen. Wenn Müdigkeit auftritt, ist ein Ausruhen überall möglich. Vergessen Sie nicht, genügend Wasser und Tee mitzunehmen.

  • Mit Sport durchs Alter

    Mit Sport durchs Alter

    Mit zunehmendem Alter verliert der Mensch immer mehr an Muskelmasse. Durch regelmäßigen Sport erhöhen sich nicht nur die Chancen auf einen gesunden Lebensabschnitt, auch die Risiken schwerer Erkrankungen werden gesenkt. Sportliche Betätigungen verhelfen Senioren zu einem besseren Lebensgefühl und vereinfachen die Bewältigung des Alltags. Man ist niemals zu alt für Sport! Ganz nach der Devise: Besser spät als nie!

     

    Mit Sport den Alltag meistern

    Es reicht schon, wenn man zweimal die Woche für nur eine Viertelstunde die Hauptmuskelgruppen – Bauch, Oberschenkel, Rücken, Schultern, Arme – trainiert. Die alltäglichen Anstrengungen werden mit der Zeit deutlich leichter fallen. Sportliche Betätigungen sorgen auch im Alter für zusätzliche Ausdauer und Bewegungsfreiheit. Der Gang zum Supermarkt lässt sich deutlich leichter bewältigen und man ist nicht permanent auf die Hilfe anderer angewiesen. Außerdem werden Glückshormone ausgeschüttet und der Kopf wird klarer. Denn nur weil man alt ist, heißt es schließlich nicht, dass man nicht auch fit sein kann.

    Welche Vorteile bringt Sport also?

    • Verringerung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen
    • Verbesserung des Kreislaufs und des Stoffwechsels
    • Verringerung von Osteoporose, Diabetes und Arthrose
    • Steigerung des körperlichen Wohlbefindens und der geistigen Leistungskraft

     

    Der richtige Sport

    Man muss natürlich beachten, dass ältere Menschen nicht alle gleich sind. Was für den einen der richtige Sport ist, muss nicht auch für den anderen gelten. Egal für welchen Sport man sich entscheidet, Menschen mit 60+ sollten vorher einen Arzt zurate ziehen. Welchen Sport kann man mit eventuellen Vorerkrankungen durchführen? Was ist gelenkschonend und was belastet den Gelenkapparat zu stark? Diese Frage muss man klären, bevor man mit gutem Willen dem Körper etwas Schlechtes antut.

     

    Schwimmen

    Schwimmen ist die beste Wahl bei Rückenbeschweren oder Bluthochdruck. Ein enormer Vorteil bei dieser Sportart ist die Schwerelosigkeit im Wasser. Dadurch verringert sich das Gewicht und man kann ohne die Gelenke zu belasten, gezielt Teile der Muskulatur trainieren. Bei Kursen wie Aqua-Fitness trifft man außerdem auch andere Menschen derselben Altersgruppe. Sport tut also nicht nur dem Körper gut, sondern bringt Menschen auch einander näher.

     

    Wandern

    Diejenigen, die noch gut zu Fuß sind, können sich eine Wandergruppe suchen. Auch hier findet man nicht nur sozialen Anschluss, sondern stärkt das Immunsystem. Durch den Gang in der frischen Luft beugt man außerdem diversen Stoffwechselerkrankungen vor und kann sogar Diabetes entgegen wirken. Um die Gelenke zu schonen, sollte man aber Wanderstöcke kaufen, da diese die Belastung auf den Körper verringern.

     

    Radfahren

    Radfahren hat den immensen Vorteil, dass das Gewicht nicht auf den Gelenken liegt. Schon zehn Minuten fahren täglich kräftigt die Muskulatur und verbessert die Durchblutung. Bei zwanzig Minuten stärkt man das Immunsystem und bei fünfzig Minuten kurbelt man den Stoffwechsel an. Mit Radfahren kann man aber nicht nur Ausdauer, Schnelligkeit und Kraft trainieren, sondern auch die kognitiven Fähigkeiten. Mit trainiertem Körper und Geist fit durch das Alter!

     

    Gymnastik

    Gymnastik ist besonders für Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen sehr gut geeignet. Es ist praktisch, da man immer und überall kleine Übungen absolvieren kann und den Fokus auf die eigenen Möglichkeiten und Bedürfnisse richtet. Für Anfänger sind Gruppenkurse ein guter Einstieg, da ein professioneller Kursleiter anwesend ist und dieser Rücksicht auf eventuelle Beschwerden und Alterserscheinungen nimmt.

     

    Leider hat auch Sport seine Grenzen

    Für viele Menschen kommt jedoch der Punkt, an dem man auch mit ausreichender Fitness nicht mehr alles allein machen kann und Hilfe benötigt. Vielen älteren Menschen ist es unangenehm, sich diese Tatsache einzugestehen. Es bringt aber nichts, sich seines Alters oder seiner Gebrechen zu schämen. Auch bedeutet es nicht gleich, die eigene Wohnung aufzugeben und sich an den Gedanken des betreuten Wohnens zu gewöhnen. Anbieter wie die Deutsche Seniorenbetreuung haben sich der Betreuung und Pflege bedürftiger Menschen verschrieben. Die ausgebildeten Fachkräfte unterstützen Senioren sowohl bei den kleinen Dingen des Lebens wie Haushaltsführung als auch bei körperlichen Aktivitäten wie Spazieren gehen oder einkaufen. So kann man noch lange im eigenen Zuhause wohnen bleiben und sich mit etwas Hilfe fit halten.

  • Nordic Walking – alternative Lösung zum Laufsport

    Nordic Walking – alternative Lösung zum Laufsport

    Laufsport ist zwar gesund, kommt jedoch nicht für alle Menschen in Frage. Wer dennoch auf der Suche nach sportlicher Betätigung im Freien ist, findet im Nordic Walking eine gesunde Alternative.

     

    Nordic Walking – ideal für Übergewichtige und gegen erste Verschleißerscheinungen

    Menschen, die auf Grund von ersten Verschleißerscheinungen im Bereich ihrer Gelenke Schwierigkeiten mit dem Laufen haben, finden in Nordic Walking eine gute Alternative. Ferner eignet sich dieser Outdoor-Sport hervorragend für Menschen, die zahlreiche Pfunde zu viel mit sich herumschleppen müssen.

     

    Nordic Walking war anfänglich für das Training von Skisportlern in den Sommermonaten angedacht. Charakteristisch für diese Sportart ist nicht das Laufen, sondern ein zügiges Gehen. Hierfür werden zwei Stöcke zu Hilfe genommen. Erlernen lässt sich Nordic Walking in Einführungskursen unter fachmännischer Anleitung.

     

    Auf den ersten Blick sieht diese Art des Fortbewegens für Außenstehende äußerst bequem aus. In Realität ist Nordic Walking jedoch ein zwar relativ sanftes, jedoch gleichzeitig äußerst wirksames Ausdauertraining. Es wirkt sich besonders positiv auf die Muskulatur sowie das Herz-Kreislaufsystem des Menschen aus.

     

    Als wahres Ganzkörpertraining fordert das Nordic Walking 90 Prozent sämtlicher Muskeln. Vergleichsweise gegenüber dem zügigen Spazierengehen oder dem simplen Walken ohne Stöcke erbringt Nordic Walking 50 Prozent mehr Effektivität. Begründet wird dieser Aspekt in der gleichzeitigen Beanspruchung von Armen und Beinen. Ferner lassen sich mit dieser sanften Sportart

    • Schultern
    • Rücken
    • Bauch

     

    optimal trainieren.

     

    Ein weiterer positiver Aspekt des Nordic Walking besteht im Verbrennen von rund 50 Prozent mehr Kalorien als beim einfachen Walken ohne Stöcke. Selbst der Sauerstoffverbrauch steigt bei gleicher Geschwindigkeit um die Hälfte an.

     

    Neben den Stöcken brauchen Outdoor-Sportler aber noch ein passendes Outfit. Zum Sportbedarf zählen neben atmungsaktiver Kleidung auch die passenden Laufschuhe. Zum Auffinden der idealen Laufschuhe empfiehlt sich das Aufsuchen von Sportgeschäften. Auch hier ist ein kostengünstiger Online-Einkauf ist lohnenswert. Empfohlen beim Einkauf von Sportbekleidung wird, ein wenig tiefer in die Tasche zu greifen. So kann es beispielsweise durchaus lohnenswert sein, in diesem Falle auf ein Markenprodukt – beispielsweise Asics – zurückzugreifen.

     

    Vorteile von Nordic Walking im Vergleich zum Laufen

    Nordic Walking ist von jedem Menschen relativ leicht erlernbar. Neueinsteiger, Personen mit Problemen in den Gelenken und Rücken- oder Kniebeschwerden sowie Übergewichtige können diesen Sport problemlos ausführen. Dank der Stöcke erfährt der menschliche Bewegungsapparat eine Entlastung um bis zu 30 Prozent. Darüber hinaus tragen die Stöcke dafür Sorge, dass während des zügigen Gehens die Person nicht umknickt. Selbst auf glatten Böden sorgen sie für ein sicheres Laufgefühl.

     

    Durch das Nordic Walking bestehen sehr gute Chancen der Lockerung von Muskelverspannungen im Bereich des Nackens und der Schultern. Die komplette Muskulatur erfährt eine Kräftigung, eine ideale Sauerstoffversorgung des Organismus ist gewährleistet, eine Verbesserung der Herz-Kreislaufleistung lässt sich beobachten.

     

    Ähnlich wie beim Laufsport schüttet der menschliche Organismus nach rund 30 Minuten Nordic Walking körpereigene Glückshormone wie beispielsweise Serotonin aus. Diese bessern die Stimmung und zeigen entspannende Wirkungen auf Körper und Geist.

     

     

  • Gesundheit und Wohlbefinden von Körper und Geist

    Gesundheit und Wohlbefinden von Körper und Geist

    Das körperliche, aber auch geistige Wohlbefinden ist heutzutage von enormer Wichtigkeit. Der menschliche Körper benötigt einen Ausgleich beider Komponenten zum Erbringen einer optimalen Leistung erbringen. Gegenwärtig befinden sich die Menschen in einer sehr schnelllebigen Zeit. Termindruck, Berufsstress und ein sehr enger Zeitplan im Privatleben führen oft dazu, dass die seelische Gesundheit aus dem Gleichgewicht gerät. Die Folge daraus ist, dass der Mensch sich unglücklich fühlt, impulsiver reagiert und auch weitaus sensibler ist. Inwiefern hat das seelische Ungleichgewicht Einfluss auf das körperliche Wohlbefinden?

     

    Wie das menschliche Gehirn mit Stress umgeht

    Das menschliche Gehirn ist ein sehr komplexes Organ. Es hält alle organischen Funktionen im Körper am Laufen und muss nebenbei eine Menge tägliche Eindrücke verarbeiten. Außerdem wird der Alltagsstress bereits im Gehirn abgebaut.

     

    Warum zerstört der Stress unser Gehirn? Dafür sind 3 verschiedene Verhaltensweisen verantwortlich.

     

    Teil 1

    Das Gehirn besteht aus zwei Teilen. Diese beiden Teile verarbeiten die Informationen, die die Augen sehen. Vom Auge aus wird die Information an den hinteren Teil des Gehirns weitergegeben, welche die Information an den vorderen Teil weitergibt. Dieser vordere Gehirnteil entscheidet dann, welche Maßnahmen zu setzen sind. Anschließend sorgt dieser dafür, dass diese ausgeführt werden.

     

    Gerät der Mensch in eine Stresssituation, wird dieser Vorgang ausgeschaltet. Die Information vom Auge wird an den hinteren Gehirnteil weitergeleitet und dieser entscheidet sofort, welche Maßnahmen eingeleitet werden.

     

    Beispiel: Wenn ein Auto auf den Menschen zufährt, muss gleich gehandelt werden. Würde das Gehirn erst darüber nachdenken, was zu tun ist, wäre es zu spät. Dieser Vorgang dient also als Schutzfunktion des Körpers.

     

    Bei chronischem Stress ist dieser Informationsvorgang auf Dauer ausgeschaltet. Der vordere Teil des Gehirns wird nicht mehr richtig durchblutet und schaltet sich irgendwann ganz aus.

     

    Teil 2

    Das Gehirn ist damit beschäftigt Stresshormone zu produzieren. Dadurch ist es nicht mehr in der Lage ausreichend Glückshormone herzustellen. Dies führt dazu, dass der Mensch sich unglücklich fühlt.

     

    Teil 3

    Der Schlaf ist für das Gehirn von enormer Bedeutung. Im Schlaf werden die alltäglichen Erfahrungen verarbeitet. Stress führt zu Schlafmangel, so dass das Gehirn diesen nicht mehr verarbeiten kann.

     

    Wer leidet besonders unter Stress?

    Jeder Mensch ist unterschiedlich belastbar. Manche Menschen haben ein sehr hohes Belastungspotenzial, so dass diese Stress länger aushalten können, bevor sie krank werden. Besonders hochsensible Menschen leiden besonders unter dem alltäglichen Stress.

     

    Der Mensch muss heutzutage fähig sein, viele Dinge gleichzeitig auszuführen. Unterschiedliche Arbeiten sollen schnell erledigt werden, das Gehirn ist einer zusätzlichen Belastung ausgesetzt. Außerdem bekommt das Gehirn heute viel zu viele Informationen gleichzeitig. Es ist nicht in der Lage, all diese Informationen zu verarbeiten, was wiederum zu einer Erhöhung des Stresslevels führt.

     

    Beachtet ein Mensch die seelischen Symptome, wie

    • Schlaflosigkeit
    • Gereiztheit
    • innere Unruhe

     

    und das Gefühl unglücklich zu sein nicht, so wird das Gehirn körperliche Symptome aussenden. Meist hört der Mensch eher auf seinen Körper als auf den Geist.

     

    Was tun, damit es nicht zu einer solchen Belastung kommt?

    Um das seelische und damit auch körperliche Wohlbefinden aufrechtzuerhalten, braucht das Gehirn geregelte Pausen. Es muss vom Alltag abschalten können, um alle Informationen zu verarbeiten. Hierfür gibt es einige Tipps:

     

    • Ausreichend Schlaf: Mindestens acht Stunden Schlaf pro Tag sollten es sein. Nur so hat das Gehirn genügend Zeit, um Erlebnisse zu verarbeiten.

     

    • Auszeit: Zwischendurch eine kurze Pause Auch wenn es nur zehn Minuten sind, das Gehirn muss sich zwischendurch entspannen.

     

    • Nein sagen: Der Mensch sollte klar sagen, wann er überfordert ist und die Arbeit nicht mehr erledigen kann.

     

    • Stressabbau: Egal, ob Radfahren oder Spazierengehen – das Gehirn braucht nach getaner Arbeit Zeit, ohne Informationen zu bekommen.
  • 6 frische Tipps für heiße Sommertage

    6 frische Tipps für heiße Sommertage

    Wenn zum wiederholten Mal das Thermometer über die 25 °C Marke hinaus klettert, ist es wieder an der Zeit, den Körper abzukühlen. Gerade an besonders sonnenintensiven Tagen sollten Sie immer wieder für Erfrischung sorgen. Andernfalls droht im schlimmsten Fall eine Überhitzung, ein Hitzeschlag oder ein Schwächeanfall. Gerade Menschen mit einem niedrigen Blutdruck haben in dieser Zeit zu kämpfen und sollten einen Blick auf diese 6 Tipps für heiße Sommertage werfen.

    Tipp No.1 für heiße Sommertage: ausreichend trinken

    Mag es auch profan klingen, ist vor allen Dingen der Flüssigkeitsmangel schuld, wenn Körper und Geist streiken. Zumeist stellen sich Müdigkeit und Kopfschmerzen als eine direkte Reaktion ein. Sie haben Ihren Körper über den Tag hinweg nicht mit ausreichend Flüssigkeit versorgt. Gerade für heiße Sommertage sollten Sie 2 l oder besser 3 l Wasser oder Mineralwasser einplanen.

    Interessant: Immer wenn Sie Durst haben, ist bereits viel zu wenig Flüssigkeit vorhanden. Soweit sollten Sie es gerade an heißen Tagen nicht kommen lassen.

    Tipp No.2 für heiße Sommertage: die schnelle Erfrischung

    Ist es im Büro und auf Arbeit stickig und warm, sorgen Sie einfach für eine schnelle Erfrischung zwischendurch. Sie müssen nichts weiter machen, als sich im Bad ein paar frische Spritzer Wasser ins Gesicht zu werfen oder ein Feuchtigkeitstuch an den Armbeugen entlang zu führen. Versorgen Sie auch Handgelenke, Kniekehlen und Schläfen mit kaltem Wasser, das wirkt wahre Wunder.

    Tipp No.3 für heiße Sommertage: Koffein-Konsum nach unten fahren

    Im Glauben, mit Koffein in Kaffee und Cola dem Körper die nötige Energie zu geben, machen Sie genau das Falsche. Der zusätzliche Koffeinschub setzt dem Körper mächtig zu, was gerade für heiße Sommertage eine gehörige Belastung darstellt. Leider gilt das auch für Eiscafé. Wir empfehlen selbst gemachten Eistee oder eine erfrischende Schorle.

    Tipp No.4 für heiße Sommertage: Verzicht auf Alkohol

    Nicht ohne Grund warnt ein Sprichwort, dass Alkohol gerade an heißen Tagen besonders schnell in den Kopf steigt. Aus diesem Grund sollten Sie tagsüber alkoholhaltige Getränke vollkommen vermeiden. Dies kann zu einem schnellen Absacken des gesamten Kreislaufs führen. Selbst am Abend sollten Sie eher zu einer leichten Weinschorle oder zu einem Radler greifen, denn so wird der Organismus am wenigsten belastet.

    Tipp No.5 für heiße Sommertage: leichte Kost

    Heiße Sommertage laden nicht gerade dazu ein, beim Mittagessen oder beim Abendessen kräftig zuzugreifen. Vermeiden Sie vor allen Dingen fettiges Essen und greifen Sie zu Obst und Gemüse oder zu leicht bekömmlichen Lebensmitteln, die der Organismus problemlos verdauen kann. Sie sparen auf diese Weise Energie und jede Menge Kalorien. Darüber hinaus wird der Kreislauf nicht unnötig belastet.

    Tipp No.6 für heiße Sommertage: raus aus der Mittagssonne

    Insbesondere in der Mittagszeit von ca. 11:00 Uhr bis 15:00 Uhr strahlt die Sonne am intensivsten. Möchten Sie unbedingt ein erholsames Sonnenbad einlegen, empfehlen wir den frühen Morgen oder den späten Nachmittag. Gerade zu dieser Zeit sinkt die UV-Belastung auf ca. 50 %. Vielleicht ist das ein Grund, warum man in den südlichen Gefilden bis 15:00 Uhr Siesta hält. Leiden Sie in der Mittagszeit unter dicken Beinen und Füßen? Dann sollten Sie Ihre Beine hochlegen, um schmerzhafte Venenprobleme zu vermeiden.

    Fazit

    Heiße Sommertage stellen für den gesamten Organismus eine Bewährungsprobe dar. Sie können mit diesen genialen Tipps für schnelle Erleichterung sorgen, Körper und Geist über die sonnigen Tage helfen und einen folgenreichen Sonnenstich oder eine Überlastung vermeiden. Lassen Sie es etwas ruhiger angehen, greifen Sie zu leichten Lebensmitteln und vermeiden Alkohol und Koffein. So können heiße Sommertage Sie nicht aus der Bahn werfen.

    Bild: © Depositphotos.com / cherriesjd

  • Das Rückenmark – die Verbindung zwischen Körper und Geist

    Das Rückenmark – die Verbindung zwischen Körper und Geist

    Körper und Gehirn stehen in ständiger Verbindung, aber wie können Körper und Geist überhaupt miteinander kommunizieren? Wie kommen die Anweisungen, die das Gehirn gibt, im Körper an und auf welchen Wegen werden Informationen übertragen, die Arme und Beine zu steuern? Es sind die Nervenbahnen, die für den Austausch zuständig sind und ihre Schaltzentrale ist das Rückenmark, das als eine Art Brücke zwischen dem Gehirn und dem Körper fungiert. Neben dem Gehirn ist das Rückenmark der zentrale Punkt im menschlichen Körper.

    Ein fingerdicker Strang

    Das Rückenmark ist ein etwa fingerdicker Strang, der in der Hauptsache aus Nervenzellen und Faserbündeln besteht. Der Strang verläuft in einem Wirbelkanal vom Hals bis hinunter zum Steißbein und passiert auf seinem Weg die verschiedenen Wirbel der Wirbelsäule. Bei neugeborenen Kindern reicht der Strang noch vom unteren Bereich des Gehirns bis hin zu den unteren Wurzeln der Nerven, die den Wirbelkanal in Höhe des Kreuzbeins verlassen. Bei einem erwachsenen Menschen endet er aber wieder auf der Höhe des zweiten Lendenwirbels. Dieser Unterschied erklärt sich im Wachstum, denn die Wirbelsäule wächst einige Zentimeter mehr als das Rückenmark. Der wichtige Strang ist sehr empfindlich und wird durch die Rückenmarkhäute und den Wirbelkanal geschützt. Einen zusätzlichen Schutz bildet der Liquor, eine Flüssigkeit, in der das Gehirn und auch der Nervenstrang schwimmen.

    Welche Funktionen hat das Rückenmark?

    Vereinfacht gesagt ist der Nervenstrang so etwas wie ein Bahnhof, an dem die unterschiedlichen Nervenbahnen eintreffen und wieder „wegfahren“. Diese Nervenbahnen sorgen mit ihren Signalen für einen sehr regen Austausch an Informationen zwischen dem Gehirn und der Muskulatur des Skeletts, sowie den inneren Organen und den Sinnesorganen.

    Die Rückenmarkzellen, die sogenannten Spinalnerven, haben eine vordere und eine hintere Wurzel. In der vorderen Wurzel verlassen die Nervenbahnen das Rückenmark und in der hinteren Wurzel gelangen sie ins Gehirn. Auch wenn die Wirbelsäule und der Nervenstrang nicht gleich lang sind, die Wurzelfäden der Rückenmarkzellen treten immer zwischen zwei Wirbeln im Zwischenwirbelloch aus dem Wirbelkanal entweder aus oder ein. Es gibt 31 dieser spinalen Nervenpaare:

    • Acht Paare aus dem Halsmark
    • Zwölf Paare aus dem Brustmark
    • Fünf Paare aus dem Lendenmark
    • Fünf Paare aus dem Kreuzbeinmark
    • Ein Paar aus dem Steißbeinmark

    Mögliche Verletzungen des Rückenmarks

    Das Gewebe des Rückenmarks ist zusammen mit dem Gewebe des Gehirns der empfindlichste und sensibelste Teil des menschlichen Körpers. Es sind die vielen Nervenbahnen, die unter anderem die Organe und die Muskeln steuern, die eine Verletzung des Rückenmarks so schwerwiegend machen. Eine dieser Verletzungen ist eine schlaffe Lähmung, die immer dann eintritt, wenn ein peripherer Nerv durchtrennt wird, der zu einem Muskel führt. Aber auch wenn die Zellkörper zerstört werden, wie das unter anderem bei Kinderlähmung der Fall ist, dann kann diese spezifische Lähmung auftreten. Kommt es zu einem Verkehrsunfall oder zu einem schweren Sturz, beispielsweise im Sport, dann können nicht nur die Knochen brechen und die Wirbelkörper sich verschieben, auch der Wirbelkanal des Rückenmarks und die darin enthaltenen Nervenbahnen können dabei schwer zu Schaden kommen. In der Folge kann es zu neurologischen Schäden wie Sensibilitätsstörungen in den Gliedmaßen kommen. Nimmt die Verletzung einen besonders schweren Verlauf, dann droht sogar eine Querschnittslähmung. Wie gravierend eine Querschnittslähmung ist, das hängt immer davon ab, wo und wie stark der wichtige Nervenstrang geschädigt wurde. Je höher die Verletzung auftritt, desto mehr Funktionen des Körpers werden von der Nervenversorgung getrennt und desto mehr Bereiche des Körpers sind gelähmt.

    Ohne die Hilfe des Rückenmarks könnten wir uns nicht bewegen, wir hätten keine Reflexe und unsere inneren Organe würden nicht funktionieren. Der lebenswichtige Nervenstrang wird zwar durch den Wirbelkanal, durch Flüssigkeit und durch die Rückenmarkhäute geschützt, trotzdem ist es keine schlechte Idee, besonders auf den Rücken gut aufzupassen.

    Bild: © Depositphotos.com / Alexmit