Schlagwort: Körper

  • Dank ambulanter Pflegedienste in Würde alt werden

    Dank ambulanter Pflegedienste in Würde alt werden

    Durch den demografischen Wandel wird es in der nahen Zukunft immer mehr ältere Menschen geben. Auch die großen Fortschritte in der Medizin sorgen dafür, dass Menschen immer älter werden und mit der steigenden Zahl der Senioren, steigt auch die Nachfrage nach einer adäquaten Pflege. Die meisten können sich nicht vorstellen, im Alter in einem Heim zu leben, sie wollen so lange wie es eben möglich ist, in ihrer vertrauten Umgebung leben, sich selbst versorgen und so in Würde altern. Möglich wird das durch ambulante Pflegedienste, die alleinstehenden älteren Menschen das Leben leichter machen, aber auch Familien tatkräftig unterstützen, wenn sie ein älteres Familienmitglied zu Hause pflegen.

    Geborgenheit und professionelle Pflege

    Mehrere Studien zeigen, dass ältere Menschen, die in ihrem gewohnten und vertrauten Umfeld leben können, nicht so anfällig für Krankheiten sind. Das Gleiche gilt auch für Senioren, die im Kreis der Familie zu Hause sind, denn das Familienleben ist so etwas wie eine Frischzellenkur. In der Familie werden ältere Menschen noch gebraucht, sie haben Ziele und genießen die Geborgenheit. Wenn sich altersbedingte Probleme einstellen, dann ist das kein Grund in ein Heim zu gehen, denn ambulante Pflegedienste wie beispielsweise Toll 24 Betreuung sorgen dafür, dass die Familien mit diesen Problemen nicht alleine gelassen werden. Ein ambulanter Pflegedienst kann zum Beispiel die medizinische Versorgung nach einem Aufenthalt im Krankenhaus übernehmen oder die Familie entlasten, um bettlägerige Senioren zu Hause optimal zu versorgen.

    In Abstimmung mit dem Arzt

    Es ist in der Regel der Hausarzt, der entscheidet, welche Pflege ein älterer Mensch benötigt. Für einen Pflegedienst wie die 24 Stunden Betreuung von Toll 24 ist es daher selbstverständlich, sich mit dem Arzt auszutauschen, um die Pflege abzustimmen. Nur auf diese Weise kann eine Rund-um-Betreuung garantiert werden. Ein guter Pflegedienst bietet auch immer einen Ansprechpartner sowie ein Konzept, das sich am jeweiligen Pflegebedarf orientiert. Durch den ständigen Kontakt mit dem behandelnden Arzt und der Krankenkasse kann sich der Pflegedienst schnell und einfach auf veränderte Umstände im Leben des Pflegebedürftigen anpassen.

    Pflegedienste als Hilfe

    Pflegedienste stehen den Familien in denen ältere Menschen gepflegt werden, nicht nur bei der täglichen Pflege tatkräftig zu Seite, sie übernehmen auch die Pflege, wenn die Familie eine Auszeit braucht. Verhinderungspflege nennt sich diese Form der Alten- und Krankenpflege, der für die Angehörigen eine große Entlastung bedeutet. Familienmitglieder sind keine geschulten Pflegekräfte und je nach Alter oder Pflegestufe der Mutter oder Großmutter, führt die Pflege die Mitglieder einer Familie nicht selten an ihre physischen und psychischen Grenzen. Ein paar Tage ausspannen reichen hier oftmals schon aus, um wieder neue Kraft zu tanken. Damit die Urlaubstage auch wirklich erholsam werden, kümmert sich ein Pflegedienst wie Toll 24 Betreuung um die Verhinderungspflege. So wird es auch möglich, dass Senioren verreisen können, denn gute Pflegedienste bieten zudem eine professionelle Urlaubsbegleitung. Gemeinsam mit den Senioren wird die Reise detailliert geplant und damit es ein unvergesslich schönes Reiseerlebnis wird, ist der Pflegedienst selbst am Urlaubsort 24 Stunden im Einsatz. So wird es für pflegebedürftige Menschen und auch für alle, die körperlich eingeschränkt sind, möglich, die Welt zu sehen.

    Betreuung auch im Sterbefall

    Im Kreise der Familie Abschied nehmen zu dürfen, das wünschen sich die meisten Senioren. Sie wollen nicht an Geräte angeschlossen auf einer Intensivstation die letzten Tage ihres Lebens verbringen, sondern in ihrer gewohnten und vertrauten Umgebung sterben. Auch hier sind ambulante Pflegedienste eine große Hilfe, sie übernehmen die medizinische Versorgung in den letzten Stunden und begleiten die Familien aber auch die Sterbenden in diesen schweren Momenten. So wird der Abschied persönlicher und intimer, die Familie kann sich verabschieden und bis zum Ende an der Seite des Sterbenden bleiben.

    Bild: © Depositphotos.com / mandygodbehear

  • Problemzone Bauch – warum Rettungsringe so gefährlich sind

    Problemzone Bauch – warum Rettungsringe so gefährlich sind

    Bei jedem Menschen ist das unliebsame Körperfett anders verteilt. Die einen merken es am Po, wenn sie zugenommen haben, bei anderen sind es die Oberschenkel, wo sich ein paar Kilogramm zu viel bemerkbar machen. Die meisten klagen aber über die Problemzone Bauch, denn ein zu dicker Bauch ist nicht nur unansehnlich, er kann auch für die Gesundheit gefährlich werden. Mit dem Bauchumfang steigt zum Beispiel die Gefahr einer Herz-Kreislauf-Erkrankung, auch Diabetes kann die Folge sein, wenn der Bauch zu umfangreich wird.

    Die Problemzone Bauch und ihre Gefahren

    Das Fett am Bauch wird auch Viszeralfett genannt. Es sammelt sich am Bauchraum und schließt dann die inneren Organe wie die Leber, die Milz, den Magen und auch den Darm ein. Während das Bauchfett die Organe einhüllt, gibt es gleichzeitig Botenstoffe ab, die eine Entzündung fördern, aber auch Hormone, die den Blutdruck, die Blutfettwerte und den Blutzucker erhöhen, werden zu einer großen Gefahr. Mit zunehmenden Bauchfett ändert sich langsam aber sicher auch der Stoffwechsel und das fördert unter anderem die Zuckerkrankheit. Die Problemzone Bauch birgt jedoch noch eine weitere Gefahr, die alle kennen sollten, die rund um den Bauch abnehmen wollen.

    Ein Hormon, das ständig hungrig macht

    Wenn die Problemzone Bauch immer größere Ausmaße annimmt, dann spielt auch das Hormon Leptin eine entscheidende Rolle. Dieses Hormon ist für die Sättigung zuständig und wenn es unkontrolliert ausgeschüttet wird, dann sorgt das für ständigen Hunger und damit auch für eine Gewichtszunahme. Immer dann, wenn der Körper mehr und mehr fettreiche Nahrung bekommt, dann entwickelt er eine Resistenz gegen das Hormon Leptin, und in der Folge steigt das Hungergefühl immer weiter an. Auf diese Weise beginnt eine Art Teufelskreis, aus dem die Betroffenen irgendwann nicht mehr aussteigen können.

    Pölsterchen und Bierbauch

    Während Frauen ihre Problemzone Bauch gerne etwas kokett Pölsterchen nennen, haben die Herren der Schöpfung mit dem ausgewachsenen Bierbauch ein ganz anderes Problem. Bei den Herren zeigt sich der typische Bierbauch, der nach vorne wächst und eines Tages unschön überlappt, bei den Damen siedeln sich hingegen die Pölsterchen nicht nur direkt am Bauch, sondern vielfach an den angrenzenden Hüften an. Diese Fettpolster sehen zwar nicht sonderlich gut aus, aber sie sind längst nicht so bedenklich wie der Bierbauch bei den Männern. Ob und wann die Problemzone Bauch aber ein kritisches Maß erreicht hat, das lässt sich sehr einfach bei einer Messung des Bauchumfangs feststellen.

    Ab wann wird es kritisch?

    Für die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) stellt sich ein Bauchumfang von 88 cm bei den Damen und 102 cm bei den Herren als sehr bedenklich dar, denn ab diesen Maßen steigt das Risiko für Stoffwechselerkrankungen und für Krankheiten, die das Herz und den Kreislauf betreffen. Gemessen wird der Umfang der Taille immer vor dem Essen, im Stehen und mit freiem Oberkörper. Dabei wird das Maßband an der Mitte des Beckenkamms und am unteren Rand der Rippen angelegt, denn so wird die Messung besonders exakt.

    Mit dem Alter steigt der Bauchumfang

    Bei älteren Menschen bildet sich die Problemzone Bauch praktisch von alleine und das hat hormonelle Ursachen. Mit zunehmendem Alter wird auch der Bauch markanter, denn ungefähr ab Mitte 50 nimmt die Muskelmasse langsam aber stetig ab. Gleichzeitig bildet der Körper Fettdepots und der Grundumsatz sinkt immer weiter ab. Das heißt, auch wer sich immer gleichbleibend ernährt und viel bewegt, braucht im Alter immer weniger Kalorien. Wer die Problemzone Bauch erfolgreich bekämpfen möchte, der muss in Bewegung bleiben und sich möglichst fettarm ernähren, denn das hilft dabei, das Bauchfett in den Griff zu bekommen. Wer schon mit der Problemzone Bauch zu kämpfen hat, der wird den Bauch durch eine Mischung aus Ausdauer- und Kraftsport wieder los.

    Bild: © Depositphotos.com / nanaplus

  • Impfen gefährlich? Die gefährlichen Argumente der Impfgegner

    Impfen gefährlich? Die gefährlichen Argumente der Impfgegner

    Es versteht sich von selbst, dass der Gründer von Facebook in seinem eigenen sozialen Netzwerk aktiv ist. Dass Mark Zuckerberg aber einen Shitstorm auslösen würde, damit hat er wahrscheinlich nicht gerechnet. Alles begann ganz harmlos mit einem Post von Zuckerberg, in dem er die Facebook Gemeinde über Neuigkeiten seiner kleinen Tochter Max informieren wollte. Mark Zuckerberg schrieb über einen Besuch beim Arzt und dass seine Tochter die ersten Impfungen bekommen hat. Der Facebook Gründer bekam für seinen Eintrag eine Menge Likes, aber auch eine Menge Kritik von Impfgegnern, die Zuckerberg sogar beschimpften, denn für sie ist Impfen gefährlich.

    Ist Impfen gefährlich? Das sagen die Impfgegner

    Die Zahl der Impfgegner wird immer größer und absurder werden die Argumente, die gegen das Impfen ins Feld geführt werden. Es sind die Impfgegner, die Masernpartys veranstalten, obwohl sie wissen sollten, dass Masern weltweit immer noch nicht ausgerottet sind. Sie bezeichnen Impfen als eine „widerwärtige Wissenschaft“, die Kinder mit Krankheiten infiziert, die jedes Jahr Millionen von Menschen krank machen. Impfgegner verleugnen einfach die Wahrheit über das Impfen und sorgen auf diese Weise dafür, dass vermeintlich harmlose Kinderkrankheiten wie die Masern nicht aussterben. Haben die Impfgegner recht und ist Impfen gefährlich? Zwei Krankheiten spielen bei den Gegnern des Impfens eine große Rolle und anhand dieser Krankheiten lässt sich sehr schnell wissenschaftlich belegen, wie falsch die Argumente der Impfgegner sind.

    Impfen kann Kinder autistisch machen

    Schon in den 1990er Jahren war die Aussage populär, dass Impfen gefährlich ist, und es war ausgerechnet ein Arzt, der diese These vertreten hat. Nach Ansicht von Andrew Wakefield begünstigt die kombinierte Standard-Impfung für Masern, Mumps und Röteln die Entwicklung von Autismus. Die Studie von Andrew Wakefield zu diesem Thema wurde zwar in der britischen Fachzeitschrift „The Lancet“ veröffentlicht, aber inzwischen wieder zurückgezogen, da sie falsch ist. Die Studie beruht auf einer Untersuchung von nur zwölf Kindern und ist damit zu klein, um wirklich relevant zu sein.

    Mittlerweile gibt es größere Studien, die übereinstimmend zu dem Ergebnis kommen, dass ein direkter Zusammenhang zwischen Autismus und der Kombiimpfung nicht existiert. Zu diesem Ergebnis kamen unter anderem das Robert-Koch-Institut und auch das Paul-Ehrlich-Institut. Als sich dann auch noch herausstellte, dass Wakefield Geld bekommen hat, um nach einer Verbindung zwischen Impfung und Autismus zu suchen, verlor der Arzt 2010 wegen unethischen Verhaltens seine Zulassung.

    Impfungen können Multiple Sklerose auslösen

    Dass Impfen gefährlich ist, machen Impfgegner auch gerne an der These fest, dass eine Impfung gegen Masern Multiple Sklerose auslösen kann. Ihr Argument ist, dass Menschen, die in ihrem Blut die Antikörper der Masern haben, aber selbst nicht daran erkranken, zu einem späteren Zeitpunkt eine Autoimmunerkrankung wie eben Multiple Sklerose bekommen. Ebenso wenig wie es einen Zusammenhang zwischen Impfen und Autismus gibt, so wenig gibt es auch einen Zusammenhang zwischen einer Impfung und Multipler Sklerose.

    Die Krankheit ist für die Entwicklung des Kindes sehr wichtig

    Impfen ist gefährlich, die Krankheit aber ist für den Reifeprozess eines Kindes wichtig – auch dieser Satz stammt von Impfgegnern. Es sind Anthroposophische Ärzte, die nicht nur meinen, dass Impfen gefährlich ist, sie sind auch der Ansicht, dass Masern für die seelische Reifung eines Kindes eine wichtige Rolle spielen. So kann das Kind unter anderem durch das hohe Fieber im Rahmen einer Masernerkrankung den Organismus individualisieren. Auf diese Weise reift das Immunsystem und reguliert sich zudem auch noch. Die Wahrheit ist jedoch: Masern sind keine harmlose Krankheit, die das Immunsystem ohne Hilfe bekämpfen kann. Wer die Ansicht vertritt, das Impfen gefährlich ist, der muss auch die Komplikationen wie eine Meningitis oder eine postinfektiöse Enzephalitis in Kauf nehmen und riskieren, dass sein Kind durch die Masern bleibende und damit lebenslange Schäden davonträgt.

    Bild: © Depositphotos.com / csakisti

  • Histamin-Intoleranz – echte Allergie oder eine Unverträglichkeit?

    Histamin-Intoleranz – echte Allergie oder eine Unverträglichkeit?

    „Es tut mir leid, aber das kann ich leider nicht essen, ich reagiere darauf allergisch“ – dieser Satz kann jedes noch so romantische Dinner für zwei komplett ruinieren. Aber nicht nur ein Dinner bei Kerzenschein ist mit einer Unverträglichkeit gegen bestimmte Lebensmittel unangenehm, die Betroffenen stehen auch ständig unter Druck und müssen permanent entscheiden: Was kann ich essen und was nicht? Vielfach wird die vermeintliche Lebensmittelallergie mit einer Histamin-Intoleranz begründet, eine Begründung, die unter Medizinern umstritten ist, denn Nahrungsmittel sind nur sehr selten für eine echte Allergie verantwortlich.

    Unverträglichkeit oder Allergie – wo ist der Unterschied?

    Wer eine Histamin-Intoleranz hat, der muss bei der Wahl der Lebensmittel sehr vorsichtig sein, denn ist zu viel Histamin im Spiel, dann kann das zu Durchfall und juckendem Hautausschlag führen. Aber sind diejenigen, die gegenüber Histamin intolerant sind, auch tatsächlich Allergiker oder haben sie nur eine Unverträglichkeit gegen das Histamin im Essen? In den meisten Fällen handelt es sich bei einer Histamin-Intoleranz um eine Lebensmittelunverträglichkeit. Im Unterschied zur echten Allergie fehlt bei einer Lebensmittelunverträglichkeit nur eine ausreichende Menge an ganz bestimmten Enzymen. Bei kleinen Mengen Histamin macht der Körper keine Schwierigkeiten, werden aber große Mengen Histamin gegessen oder getrunken, dann wird das Stoffwechselsystem überfordert. Handelt es sich um eine echte Allergie, dann reichen schon kleinste Mengen aus und beim Immunsystem schrillen alle Alarmglocken.

    Was ist Histamin eigentlich?

    Histamin spielt bei Allergikern keine ganz so unerhebliche Rolle, denn wenn es zu einer allergischen Reaktion kommt, dann wird vom Körper Histamin in großer Anzahl produziert. Wenn die Menge an Histamin sehr hoch ist, dann bilden sich auf der Haut unter anderem rote unschöne Quaddeln, die unangenehm jucken. Auch wenn es vielleicht paradox klingt, aber auf der einen Seite produziert der Körper selbst Histamin, auf der anderen Seite stellt er aber auch spezielle Schutzstoffe her, die sogenannten Diaminoxidase, kurz DAO, um gegen die Histamine anzugehen. Kommt der Organismus mit der Produktion der Schutzstoffe nicht mehr nach, weil dem Körper einfach zu viel Histamin zugeführt wird, dann kommt es zu einer Histamin-Intoleranz und damit auch zu Hautausschlägen, plötzlichen Hitzewallungen und starken Kopfschmerzen. Bei einer starken Histamin-Intoleranz sind dann auch massive Herzbeschwerden und Atemnot keine Seltenheit. Menschen, die gesund und fit sind, vertragen ohne Probleme ca. 75 Milligramm Histamin, bei denjenigen, die unter einer Histamin-Intoleranz leiden, reichen von 15 Milligramm aus, um eine Reaktion auszulösen.

    Histamin-Intoleranz – worauf sollte Betroffene achten?

    Menschen, die unter einer Histamin-Intoleranz leiden, müssen sich das, was sie essen und trinken, sehr genau aussuchen. Wichtig ist es zu wissen, wie viel Histamin bestimmte Lebensmittel enthalten, denn selbst wenn Histamine in einem Nahrungsmittel vorhanden sind, heißt das nicht, dass es auch zu einer Reaktion des Körpers kommt. Wer gerne Wein trinkt, der muss auf Weißweine umsteigen, um Reaktionen zu vermeiden, denn Rotwein enthält 2,2 Milligramm Histamin pro Liter, Weißwein aber nur 0,02 Milligramm. Auch beim Bier gibt es Unterschiede, denn ein frisch gezapftes Pils hat wie Weißwein nur 0,02 Milligramm Histamin, ein bayrisches Weißbier aber 0,3 Milligramm. Wer mit Histamin Probleme hat, der sollte auch auf Vollmilch verzichten und stattdessen besser fettarme Milch trinken, denn die enthält nur einen Bruchteil der Histamine. Käse ist für Menschen, die auf Histamin reagieren, nicht unproblematisch und hier gilt eine einfache Faustregel: Je länger ein Käse gereift ist, umso höher ist das Histamin. Grundsätzlich gilt, je älter ein Nahrungsmittel ist, je mehr Histamine sind darin auch zu finden. Besonders extrem ist es bei Fisch, denn ein Tag mehr Liegezeit im Kühlschrank kann den Histamingehalt in die Höhe schnellen lassen.

    Wer auf Histamine reagiert, der ist gut beraten, sich anhand von Lebensmittellisten über den jeweiligen Gehalt an Histamin zu informieren.

    Bild: © Depositphotos.com / roobcio

  • Nabelschnurblut aufbewahren kann Leben retten

    Nabelschnurblut aufbewahren kann Leben retten

    Jedes Paar, das ein Kind erwartet, wird mit unendlich vielen Informationen überflutet, die verarbeitet werden müssen. Soll man das Nabelschnurblut aufbewahren oder eher nicht? Auch mit dieser Frage müssen sich die zukünftigen Eltern auseinandersetzen. Im Nabelschnurblut sind einzigartige und kostbare Stammzellen enthalten, daher ist dieses Blut viel zu schade, um es einfach zu entsorgen. Aber was genau kann mit diesem besonderen Blut geschehen und welche Vorteile hat das Kind, wenn das Blut aus der Nabelschnur aufbewahrt wird?

    Ein Geschenk fürs Leben

    Wenn ein Kind geboren wird, dann bekommt es von der Natur ein einzigartiges und sehr wertvolles Geschenk – vitale, junge Stammzellen, die in millionenfacher Anzahl im Blut der Nabelschnur schwimmen. Aus diesen Basiszellen entsteht das Leben, sie machen aus einem Fötus ein Kind und aus dem Kind einen erwachsenen Menschen. Stammzellen helfen dabei, gesund zu bleiben, denn sie arbeiten als eine Art Reparaturtrupp, die verbrauchtes oder verletztes Gewebe wieder regenerieren. Je jünger die Zellen sind, umso größer ist ihre Fähigkeit, das menschliche Gewebe zu reparieren und es zu erneuern. Nabelschnurblut aufbewahren heißt, es stehen Millionen von gesunden und sehr jungen Stammzellen zur Verfügung, die auf einfachem Weg und immer unbedenklich gewonnen werden können. Das Nabelschnurblut aufbewahren bedeutet immer eine Quelle zu haben, wenn Stammzellen gebraucht werden.

    Wie kann man Nabelschnurblut aufbewahren?

    Wenn Eltern das Nabelschnurblut aufbewahren wollen, dann können Sie nicht nur ihrem eigenen Kind, sondern auch engen Verwandten wie den Geschwistern, aber auch einem nicht verwandten Menschen helfen und unter Umständen sogar das Leben retten. Folgende Aufbewahrungsmöglichkeiten stehen den Eltern dabei zur Verfügung:

    • Aufbewahrung in einer öffentlichen Bank für Stammzellen
    • Aufbewahrung in einer privaten Nabelschnurbank
    • Die Kombination aus einer Eigenspende und Fremdspende

    Wird das Nabelschnurblut bei einer privaten Nabelschnurbank aufbewahrt, dann müssen die Eltern selbst für die Lagerung und die spätere Aufbereitung aufkommen. Dafür stehen die Stammzellen nur dem Kind oder einem Mitglied der Verwandtschaft zur Verfügung und es kann zu jedem beliebigen Zeitpunkt abgerufen werden. Eltern, die Nabelschnurblut aufbewahren lassen wollen und sich für eine öffentliche Spende entscheiden, müssen für die Aufbewahrung und Aufbereitung nichts zahlen, aber sie haben auch keinen Einfluss mehr darauf, wer die Stammzellen bekommt. Die rund 400 Kliniken, die die Aufbewahrung anbieten, geben eine Gewähr, dass die Stammzellen auch bei eigenem Bedarf zur Verfügung stehen.

    Warum sind Stammzellen so wichtig?

    Nabelschnurblut aufbewahren kann nicht nur einem Kind das Leben retten, denn auch 47 % der erwachsenen Menschen bekommen Stammzellenspenden. Allerdings werden für einen Erwachsenen mehr Stammzellen benötigt, denn er hat das höhere Körpergewicht. Stammzellen aus Nabelschnurblut können aber nicht nur schwere Krankheiten wie zum Beispiel Leukämie bekämpfen, sie werden auch benötigt, um die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren, beispielsweise nach einem Herzinfarkt. Eigene Stammzellen sind für eine entsprechende Therapie natürlich die beste Lösung, denn der Körper erkennt die Zellen und wird sie nicht abstoßen. Bei einigen Krankheiten müssen allerdings fremde Stammzellen zum Einsatz kommen, denn nur so kann vermieden werden, dass eine Krankheit erneut ausbricht. Das gilt unter anderem auch für die Leukämie, denn die fremden Zellen sind in der Lage, die Leukämiezellen effektiver angreifen.

    Wie lange kann Nabelschnurblut gelagert werden?

    Viele Eltern stellen sich vielleicht die Frage, wie lange man Nabelschnurblut aufbewahren kann. Rein theoretisch kann das Blut aus der kindlichen Nabelschnur über einen Zeitraum von Jahrhunderten gelagert werden kann. Dazu muss das Blut mit den Stammzellen aber sehr sorgfältig aufbereitet und ebenso sorgfältig gelagert werden. Aufbewahrt wird Nabelschnurblut bei minus 200° Grad, denn nur bei dieser Temperatur kommt der Stoffwechselprozess fast komplett zum Erliegen: Die Stammzellen fallen in einen Dornröschenschlaf, wenn sie aber wieder „aufgeweckt“ werden, dann sind sie wieder wie neu, fit und jung wie unmittelbar nach der Geburt.

    Bild: © Depositphotos.com / arztsamui

  • Die Master Cleanse Diät – Abnehmen für Hardliner

    Die Master Cleanse Diät – Abnehmen für Hardliner

    Überflüssige Babypfunde, die „Altlasten“ nach den Weihnachtsfeiertagen oder einfach nur Kummerspeck – es gibt eine Menge Gründe, um abzunehmen. Viele haben nicht die nötige Geduld für eine gesunde Diät, die auf ausgewogene Ernährung und viel Sport setzt, sie wollen vielmehr so schnell wie möglich die lästigen Pfunde wieder loswerden. Wenn es ums schnelle Abnehmen geht, dann bietet sich die neue Master Cleanse Diät an, aber diese Diät hat es in sich und ist nicht für alle geeignet. Wer sich für diese Diät der Hollywoodstars entscheidet, der muss mehr mitbringen, als nur einen guten Willen.

    Die Master Cleanse Diät – die Radikalkur der Stars

    Demi Moore hat sie schon ausprobiert, ebenso Heidi Klum und auch die Sängerin Beyoncé hat mit der Master Cleanse Diät schon abgenommen. Die Damen sind begeistert, denn in zehn Tagen zehn Kilogramm zu verlieren, das kann sich sehen lassen. Wie gut den Stars die Diät bekommen ist, darüber ist leider wenig bekannt, nur Beyoncé gab an, sie sei während der zehn Tage dauernden Radikalkur ein bisschen launisch gewesen. Wer sich den „Speiseplan“ der Master Cleanse Diät ansieht, der wird sich wahrscheinlich wundern, dass die Sängerin nur schlecht gelaunt war und nicht total ausgerastet ist.

    Mehr als anstrengend

    Vier Kinder hat Topmodel Heidi Klum und viele Frauen haben neidisch auf ihren schlanken „After-Baby-Body“ geschaut und sich gefragt, wie Heidi kurz nach den Entbindungen wieder so rank und schlank werden konnte. Die Antwort lautet Master Cleanse Diät, eine Diät nach der Detox-Methode, die den Körper entgiftet und die Pfunde gleichzeitig zum Schmelzen bringt. Die Diät ist aber alles andere als ein Vergnügen, denn in den zehn Tagen, die die Master Cleanse Diät dauert, gibt es keine feste Nahrung, sondern nur Wasser, frisch gepressten Zitronensaft, Cayennepfeffer und Ahornsirup. Das klingt alles andere als entspannend, und es gehört ein Menge Durchhaltevermögen dazu, sich dieser Tortur auszusetzen.

    Wie wirkt die Diät?

    Im Grunde ist die Master Cleanse Diät eine Crash-Diät, mit der innerhalb eines sehr kurzen Zeitraums sehr viel an Gewicht verloren wird. Bevor die Diät startet, muss zunächst der Darm entleert werden. Das kann mit medizinischen Mitteln, aber auch mit einer Salzlösung geschehen, und wenn die letzten Schadstoffe aus dem Körper gespült worden sind, dann beginnt die eigentliche Diät. Prominente Frauen wie Heidi Klum, ziehen diese drastische Entschlackung übrigens nicht alleine durch, sie haben einen persönlichen Body-Coach und vor allem einen Leibarzt, der sie während der zehn Tage dauernden Diät überwacht und anleitet.

    Wie gesund ist die Crash-Diät?

    Wer sich zehn Tage nur von Pfeffer, Zitronensaft, Ahornsirup und Wasser ernährt, der sollte sich nicht wundern, wenn der Hunger immer größer wird. Selbst die Aussicht auf eine schlanke Taille macht die Master Cleanse Diät nicht sonderlich attraktiver, und mit den verlorenen Pfunden geht zudem auch jede Menge Muskelmasse verloren, die später mühsam wieder aufgebaut werden muss. Dazu kommen Magenschmerzen, nicht nur vom stetigen Hunger, sondern vor allem von der Zitronensäure kommen, die für unangenehme Schmerzen sorgt, wenn sie dem Magen im Übermaß zugeführt wird. Ärzte raten von dieser besonderen Form des Fastens dringend ab, vor allen Dingen, wenn man sie auf eigene Faust und ohne Beobachtung durch den Arzt durchführt. Die Hollywooddiät hat aber noch eine weitere negative Nebenwirkung, denn der berüchtigte und gefürchtet Jo-Jo-Effekt ist allen sicher, die mit dieser Diät schnell abnehmen wollen.

    Nur für Schauspieler

    Schauspieler schwören auf die neue Detox-Diät, wie zum Beispiel Jared Leto, der die Entschlackungskur machte, um für seinen neuen Film „Chapter 27 – die Ermordung des John Lennon“, richtig schön schlank zu werden. Beyoncé hungerte für ihre Rolle in dem Film „Dreamgirls“ und viele Models nutzen die Radikalkur, um auf dem Laufsteg eine bessere Figur abzugeben.

    Bild: © Depositphotos.com / belchonock