Schlagwort: Körper

  • Das Stillkissen, ein echter Allrounder

    Das Stillkissen, ein echter Allrounder

    Stillkissen, eigentlich ist der Name ziemlich irrenführend. Denn die riesigen, irgendwie wurstähnlichen Gebilde leisten nämlich nicht nur während der Stillzeit gute Dienste sondern auch schon während der Schwangerschaft. Denn spätestens dann wenn der wachsende Bau eine gewisse Größe erreicht hat, dann ist es nicht mehr ganz so einfach eine bequeme Schlafposition zu finden. Ein Stillkissen kann hierbei wertvolle Dienste leisten. Denn wird das Kissen unter dem Babybauch drapiert und zwischen den Beinen hindurchgeführt, muss der Körper deutlich weniger Gewicht tragen. Dadurch wird die Wirbelsäule entlastet und etwaigen Verspannungen der Rückenmuskulatur wird vorgebeugt.

    Doch nicht nur in der Nacht leistet das Stillkissen während der Schwangerschaft gute Dienste, auch tagsüber kann es zum Einsatz kommen. Tagsüber kann das Stillkissen als Sitzpolster gute Dienste leisten. Denn es ist eben nicht nur besonders weich, sondern unterstützt auch den Rücken. Insbesondere kurz vor der Geburt ist dies nicht zu unterschätzen.

    Stillen mit einem Stillkissen

    Wer einmal mit einem Stillkissen gestillt hat, der möchte mit großer Wahrscheinlichkeit nicht mehr ohne. Denn Stillen ist nun mal eben nichts was in 5 Minuten erledigt ist. Viele Mütter empfinden das Stillen als äußerst anstrengend. Nicht selten sind Resultate einer falschen Stillposition Verspannungen im Nacken, wunde Brustwarzen und schmerzende Arme. Der Gebrauch eines Stillkissens kann zu einer wesentlichen Erleichterung während des Stillens beitragen. Denn wird das Stillkissen während des Stillens wie ein Hufeisen um den Körper der Mutter geschlungen, dann ist nicht nur das Sitzen für die stillende Mama wesentlich angenehmer, sondern es wird so auch erreicht das, dass Baby eine angenehme und vor allem auch sichere Stillposition einnimmt.

    Doch worin unterscheidet sich nun ein Stillkissen von einem normalen Kissen und wo genau liegt der Vorteil für den Einsatz eines Stillkissens begründet? Ein großer Vorteil liegt wohl ganz klar auf der Hand und das ist der, dass Dank des Stillkissens keine abenteuerliche Unterlage, vor dem Stillen, mehr gebaut werden muss. Denn anders als bei herkömmlichen Kissen liegt oder sitzt man auf einem Stillkissen automatisch bequem und einigermaßen stabil. Dadurch wird das Anlegen des Babys erheblich erleichtert. Dies sorgt nicht nur beim Baby für Entspannung, sondern auch bei der stillenden Mama.

    Doch auch über die Zeit der Schwangerschaft und Stillzeit hinaus leistet das Stillkissen noch gute Dienste. So kann es beispielsweise beim Babyturnen oder auch bei den ersten Sitzversuchen des Babys zum Einsatz kommen. Aber auch als Kuschelkissen im Babybettchen ist das Stillkissen einfach unentbehrlich.

    Stillkissen ist nicht gleich Stillkissen

    Von außen mögen sich die Kissen vielleicht gar nicht unterschieden, doch der Unterschied liegt hier auch eher im Innenleben begründet. So gibt es beispielsweise Stillkissen die mit Styropor, Dinkel oder Wolle gefüllt sind.

    • Vorteile der Stillkissen die mit Styroporkügelchen oder Schaumstofflocken gefüllt sind, ist das geringe gewicht. Außerdem sind sie hygienisch da sie ganz problemlos in der Maschine gewaschen werden können. Allerdings empfiehlt sich beim Kauf darauf zu achten, dass die Kissen nicht all zu streng riechen. Denn ein starker geruch könnte darauf hindeuten, dass sich gesundheitsschädliche Gase gebildet haben.
    • Eindeutig schwerer als Kissen mit Styroporfüllung, sind Stillkissen die mit Dinkel gefüllt sind. Allerdings speichern diese sehr schnell die Körperwärme und geben sie auch wieder ab. Doch bei Stillkissen mit Getreidefüllung muss darauf geachtet werden, dass sie immer trocken gehalten werden, denn sonst kann es schnell zu einer Schimmelbildung kommen.
    • Stillkissen mit Wollfüllung sind zwar die absoluten Leichtgewichte unter den Stillkissen, sind dadurch aber auch am instabilsten. Allerdings lässt sich dies beheben, in dem man einfach selbst noch mit etwas Füllmaterial nachhilft.

    Die Auswahl an Stillkissen ist mittlerweile riesig. Genauso groß sind auch die Preisunterschiede zwischen den Herstellern. So gibt es Stillkissen die vielleicht gerade mal 20 Euro kosten und für andere Kissen müssen hingegen 70Euro und mehr hingelegt werden. Ein ausgiebiger Vergleich vor dem Kauf lohnt sich auf jeden Fall.

    Bild: © Depositphotos.com / rimdream

  • Psammotherapie: Was ist das eigentlich?

    Psammotherapie: Was ist das eigentlich?

    Psammotherapie, dass Wort an sich liest sich schon recht eigentümlich. Doch was genau verbirgt sich eigentlich hinter diesem mysteriösen Begriff? Die Erklärung ist, entgegen der Vermutung, wirklich banal. Denn bei der Psammotherapie handelt es sich um heiße Sandbäder. Zwar ist die wissenschaftliche Datenlage mehr als unzureichend, doch Fakt ist das der Wohlfühlfaktor bei diesem Verfahren enorm hoch ist.

    Psammotherapie ist keine Erfindung der Neuzeit

    Auch wenn wir das vielleicht gerne hätten, so ist die Psammotherapie nicht auf unserem „Mist“ gewachsen. Denn schon im alten Ägypten soll man heiße Sandbäder als Behandlungsmethode genutzt haben. Hier in Deutschland ist die Psammotherapie noch nicht sehr verbreitet. Ganz anders als auf den Kanaren, in Japan oder am italienischen Mittelmeer. In diesem Orten können sich Menschen in den heißen Sand eingraben lassen. Hierzulande wird die Psammotherpie in einigen Rehakliniken, Physiotherapiepraxen und Wellnessanlagen angeboten.

    Der Fachbegriff für das Baden im heißen Sand lautet; Psammotherapie. Wie bei vielen Dingen verschwimmen auch hier die Grenzen zwischen Therapie und Wellness. Dass Wärme einen positiven Effekt hat und als altbewährtes Heilmittel dient, ist vielen Lesern sicherlich bekannt.

    Während der Psammotherapie kommt die Haut selbst, mit dem Sand nicht in Kontakt. Für das heiße Sandbad wird der Sand auf über 50 Grad erhitzt. Anders als bei der Fangobehandlung, kühlt der Sand, im Verlauf der Behandlungsdauer, nicht ab sondern hält konstant die Wärme. Damit zwischen Haut und Sand kein direkter Kontakt hergestellt wird, wird der Körper zuvor mit einem Tuch aus Baumwolle eingehüllt.

    Wärme: Bei Verspannungen immer ein gutes Mittel

    Dies haben wir sicherlich alle schon einmal am eigenen Leib erfahren dürfen. Denn wer schätzt es nicht das warme Nackenhörnchen wenn der Nacken verspannt ist. Oder aber die wohltuende Wärmflasche wenn der Bauch schmerzt? Schmerzen die durch verspannte Muskeln, Osteoporose und Gelenkverschleiß entstehen können durch die Einwirkung von Wärme gemildert werden. Denn Wärme sorgt für eine verbesserte Durchblutung, lindert Schmerzen und beruhigt das vegetative Nervensystem.

    Dennoch ist die Psammotherapie im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung nicht aufgeführt und nur als Privatkassenleistung anerkannt. Als alternative Heilmethode werden von den gesetzlichen Kassen Fangopackungen angeboten. Diese haben jedoch nicht den gleichen positiven Effekt als die Psammotherapie, denn sie wirken im Gegensatz zu den heißen Sandbädern eben nur lokal.

    Psammotherapie: Verspricht einen hohen Wohlfühl-Faktor

    Wissenschaftliche Studien über die Wirksamkeit der Psammotherapie existieren nicht. Allerdings ist dies auch nicht weiter untypisch. Da es viele überlieferte Therapien im physikalischen Bereich gibt, deren Wirksamkeit nicht wissenschaftlich bestätigt wurden.

    Pauschal lässt sich sagen, dass die Bäder im heißen Sand recht gut verträglich sind. Allerdings sollten Patienten mit niedrigem Blutdruck bei der Psammotherapie vorsichtig sein, da dieser während der Therapie noch weiter absinken kann.

  • Heuschnupfen, für die Betroffenen ein echter Plagegeist

    Heuschnupfen, für die Betroffenen ein echter Plagegeist

    Insbesondere im Frühjahr und Sommer macht der Heuschnupfen von sich reden. Denn dann sind die meisten Pflanzenpollen aktiv. Der Deutsche Allergie-Asthmabund geht davon aus, dass etwa 16% der Deutschen an einer Pollenallergie leidet. Auch der Heuschnupfen fällt unter das Dach der Pollenallergien.

    Heuschnupfen ist selbstverständlich nicht die fachlich korrekte Bezeichnung für den allergischen Schnupfen, der durch Pflanzenpollen ausgelöst wird. Ärzte bezeichnen den Heuschnupfen entweder als saisonale Rhinitis allergica oder aber als Pollinose. Ähnlich wie bei allen allergischen Reaktionen kommt es auch beim Heuschnupfen zu einer sogenannten Überreaktion des Immunsystems. Das bedeutet, nach dem ersten Kontakt mit dem Allergen produziert der Körper vermehrt Antikörper. Die produzierten Antikörper docken an den Mastzellen an und folglich wird die Produktion von bestimmten Stoffen, wie beispielsweise Histamin, angeregt. Kommt es zu einem erneuten Kontakt mit dem Allergen, dann ist der Körper sofort in der Lage die entsprechenden Substanzen zu produzieren.

    Pollen sind die Auslöser für Heuschnupfen

    Dabei zählen die Pollen von Laubbäumen wie beispielsweise der Birke oder aber von Sträuchern wie zum Beispiel der Haselnussstrauch zu den häufigsten Auslösern von Heuschnupfen. Aber auch die Pollen von Gräsern oder Kräutern können den allergischen Schnupfen verursachen.

    Auch wenn die Symptome eines allergischen Schnupfens ähnlich wie bei einem normalen Schnupfen sind, ist es ratsam bei Verdacht auf Heuschnupfen einen Arzt aufzusuchen. Wird der Heuschnupfen nämlich nicht behandelt, dann kann daraus unter Umständen ein allergisches Asthma entstehen. Außerdem besteht die Gefahr, dass sich eine Kreuzallergie entwickelt. Das kann beispielsweise dann passieren wenn der Patient zusätzlich noch an einer Lebensmittelallergie leidet.

    In der Regel tritt der allergische Schnupfen bereits in der Kindheit auf und sollte da auch möglichst früh behandelt werden. Heutzutage bietet die Sensibilisierung, neben den Medikamenten zu Linderung der Symptome, eine gute Alternative wenn es um die langfristige Besserung des Heuschnupfens geht.

    Je nachdem auf welche Pollen der Betroffene allergisch reagiert, kann der Heuschnupfen zu ganz unterschiedlichen Zeiten auftreten. Gute Hilfe leistet hier ein Pollenflugkalender, der Aufschluss darüber gibt, wann welche Pollen wie stark fliegen. So hat man dann die Möglichkeit entsprechende Maßnahmen zu ergreifen, wobei es in manchen Fällen kaum möglich ist die Stoffe die die allergische Reaktion auslösen, gänzlich zu meiden. Allerdings können Kleinigkeiten wie beispielsweise das tägliche Waschen der Haare oder das regelmäßige Wechseln der Bettwäsche dabei helfen die Symptome zu mildern.

    Heuschnupfen und seine Symptome

    Der allergische Schnupfen äußert sich durch einige äußerliche Anzeichen, von denen manche denen eines Erkältungsschnupfens gleich sind. In der Regel tritt nach dem Kontakt mit dem allergieauslösenden Stoff ein Juckreiz auf. In diesem Fall sind in aller Regel Mund, Nase und Augen betroffen. In manchen Fällen können allerdings auch Ohren und Rachen davon betroffen sein. Im Verlauf kann der Juckreiz an Stärke zu nehmen. Es kommt zu einer Schwellung der Nasenschleimhäute und die Augen beginnen zu tränen. Nicht wenige Betroffene bekommen heftige Niesanfälle. Auch eine Bindehautentzündung kann infolge des Heuschnupfens auftreten.

    Besteht der Verdacht an Heuschnupfen zu leiden, dann sollte der Hausarzt aufgesucht werden. Dieser wird bei Bestätigung des Verdachts, an einen Allergologen verweisen. In vielen Fällen hat sich das Führen eines Allergietagebuchs bewährt. Dies kann die oft zeitintensive Suche nach den allergieauslösenden Stoffen verkürzen. Da manche Pollen eben nur zu ganz bestimmten Zeiten aktiv sind.

    Wie sieht es mit der Diagnostik aus?

    Hier steht dem Allergologen eine ganze Reihe von Testverfahren zur Verfügung. Am häufigsten wird der sogenannte Pricktest angewandt. Hierbei werden alle Allergene die infrage kommen auf die Haut aufgetragen und an den behandelnden Stellen wird die Haut aufgepickt.

    Aber auch Laboruntersuchungen können im Laufe der Diagnostik zum Einsatz kommen. Hierbei wird entweder die Gesamtkonzentration von Antikörpern oder aber typische Antikörper im Blut ermittelt. Der Radio-Allergie-Sorbent-Test gehört hier unter anderem dazu. Bei einigen Betroffenen werden auch sogenannte Provokationstests durchgeführt. Hierbei werden Allergene auf die Schleimhäute der Bindehaut oder Nase aufgetragen beziehungsweise inhaliert. Diese Testverfahren sind allerdings mit einem gewissen Risiko behaftet und sollten daher nur unter ärztlicher Kontrolle durchgeführt werden. Denn hier kann es zu schweren allergischen Reaktionen kommen.

    Bildquelle: Shutterstock.com // © luna4

  • Wadenwickel als Hausmittel – Umschläge, Wickel und Co

    Wadenwickel als Hausmittel – Umschläge, Wickel und Co

    Viele der Leser kennen Wickel, Kompressen und Umschläge aus der eigenen Kindheit. Insbesondere dann, wenn die Großeltern besucht wurden und plötzlich Halsschmerzen oder Fieber auftraten, dann wurden diesen Wehwehchen schnell mit Umschlägen und Wickel den Garaus gemacht. Was Oma noch wusste, ist bei den meisten von uns leider mittlerweile fast in Vergessenheit geraten. Dabei können diese alten Hausmittel eine wertvolle Hilfe, nicht nur bei Fieber, sein.

    Wadenwickel sind auch heute noch das bekannteste Hausmittel

    Viele Wickel und Umschläge sind zwar heute zu einem großen Teil in Vergessenheit geraten, doch Wadenwickel sind nach wie vor präsent. Sie gelten als besonders schonende Methode dem Körper, bei Fieber, Wärme zu entziehen. Wadenwickel bestehen in der Regel aus zwei unterschiedlichen Lagen. Zum einen aus einem Innentuch aus Leinen und zum andern aus einem Außentuch aus Baumwolle das als Nässeschutz dient. Viele Menschen machen bei den Wadenwickeln allerdings einen Fehler, sie machen die Wickel zu kalt. Dabei soll das Innentuch in Wasser getaucht werden, welches nur ein bis fünf Grad kühler ist als die eigentliche Körpertemperatur. Dann wird das Tuch leicht ausgewrungen und um die Waden geschlungen.

    Diverse Wickel werden aber auch mit Lebensmitteln gemacht. So können beispielsweise Wickel mit gekochten Kartoffeln Linderung bei Muskelverspannungen in Rücken oder der Schulter verschaffen. Für einen solchen Wärmewickel werden die Kartoffeln zerdrückt und auf einem trockenen Zwischentuch ausgebreitet. Bei Gelenkschmerzen haben sich schon oft Wickel mit Kohlblättern bewährt. Dafür werden Kohlblätter ohne den Strunk so lange gewalkt bis der Saft austritt. Die so bearbeiteten Blätter werden dann entweder direkt oder aber leicht temperiert auf die betroffenen Stellen ausgelegt.

    Kompressen mit Heilerde: Wirksam bei Prellungen und Quetschungen

    Heilerde gibt es mittlerweile nicht nur in Apotheken, sondern auch in Drogerien oder online zu kaufen. Das unscheinbare Lehmpulver hat so einiges auf dem Kasten wenn es darum geht Prellungen oder auch Quetschungen zu lindern. Kompressen mit Heilerde schaffen Linderung bei rheumatischen Beschwerden, Prellungen, Verstauchungen, Quetschungen und entzündeten Gelenken. Für eine Heilerde Kompresse, wird etwas Heilerdepulver mit lauwarmem Wasser zu einem dicken Brei angerührt, der dann zwischen zwei Gazetüchern aufgetragen wird.

    Nicht zu unterschätzen: Die richtige Wickeltechnik

    Eine ganz wichtige Grundregel beim Wickeln lautet, dass Plastikfolie auf der Haut nichts zu suchen hat. Auch zum Abdichten der Außenschicht ist Plastikfolie total überflüssig, denn wenn Umschläge richtig vorbereitet werden, dann nässen diese auch nicht durch. Nutzt man Plastikfolie, egal in welcher Art und Weise, dann führt dies zur Bildung von Staunässe, was wiederrum als sehr unangenehm empfunden wird. Weiterhin sollte bei Wickeln darauf geachtet werden, dass die Tücher stramm und ohne Falten aufliegen. Denn sonst entstehen Luftpolster. Diese fühlen sich insbesondere bei warmen Wickeln schnell unangenehm kühl an.

    Wer Interesse hat die richtigen Wickeltechniken zu erlernen, der sollte bei Landrauenvereinen oder Kneipp-Verbänden nachfragen. Hier werden häufig Einführungskurse gehalten, die in das Geheimnis des richtigen Wickelns einführen. Auch bei den Volkshochschulen kann man von Zeit zu Zeit Glück haben, dass ein solcher Kurs angeboten wird.

  • Bondolino, die Alternative zum Tragetuch

    Bondolino, die Alternative zum Tragetuch

    Ist eine Alternative zum herkömmlichen Kinderwagen gefragt, dann kommt eine Tragehilfe ins Gespräch. Tragetücher werden hierzulande von vielen Eltern kritisch beäugt, somit ist es nicht verwunderlich das sich die meisten dann gegen ein Tragetuch entscheiden. Die Bondolino Tragehilfe bietet die Vorzüge des Tragetuchs und punktet dabei mit jeder Menge Funktionalität.

    Tragetüchern in vielen Ländern sind sie das selbstverständlichste Mittel, um das Baby immer ganz nah bei sich zu haben. Auch hier entdecken immer mehr Eltern die positiven Eigenschaften einer solchen Tragemethode. Gerade Schreibabys profitieren vom körpernahen Tragen. Tragetücher aber wecken bei vielen Müttern eine gewisse Skepsis. Viele sehen sich nicht in der Lage das Tuch richtig zu knoten oder empfinden es einfach als nicht komfortabel in der Handhabung.

    Die Bondolino Tragehilfe schafft Abhilfe

    Wenn Sie sich gegen ein Tragetuch entschieden haben und nach einer echten Alternative suchen, dann sind die Bondolino Tragehilfen vielleicht genau das Richtige. Sie sind die ersten Tragehilfen die aus den gleichen querelastischen Stoffen gefertigt werden wie die herkömmlichen Tragetücher, punkten aber mit ihrer unkomplizierten und flexiblen Handhabung. Denn die Bondolino Tragehilfe lässt sich sowohl als Bauch- wie auch als Rückentrage verwenden. Dadurch, dass der Bondolino mitwächst, kann er über einen langen Zeitraum genutzt werden und es ist kein extra Einsatz für Neugeborene erforderlich. Weiteres Merkmal sind die breiten weich gepolsterten Träger die sich dem Schulter- und Nackenbereich optimal anpassen. Sie schneiden weder ein, noch kommt es zu unliebsamen Druckstellen. Rückenschonendes Tragen und ein hoher Tragekomfort selbst bei langen Tragezeiten, sind hier gewährleistet.

    Anders als Sie das von anderen Babytragen vielleicht kennen, weißt die Bondolino Tragehilfe keinerlei harte Schnappverschlüsse, Druckknöpfe oder Schnallen auf. Ein weiterer Unterschied ist der Steg zwischen Babys Beinen. Bei vielen Modellen wird hier nicht auf eine physiologisch korrekte Haltung geachtet. Anders beim Bondolino. Der breite Steg unterstützt die richtige Spreiz-Anhockhaltung und unterstützt somit eine gesunde Hüftentwicklung.

    Außerdem ist der Bondolino „Klassik“ die erste Komforttrage die vom TÜV Rheinland das GS-Siegel erhalten hat.

    Für jeden den richtigen Bondolino

    Vom Grundprinzip sind alle Bondolino Tragehilfen gleich. Dennoch gibt es neben dem Modell „Klassik“ eine ganze Reihe weiterer Bondolino Modelle. Wenn Ihnen beispielsweise die Klassik Edition zu „warm“ ist und Sie sich eine luftigere Tragehilfe wünschen, dann sollten sie zu einem Bondolino in leichter Qualität, für circa 110€, greifen. Zierliche Frauen haben oft das Problem, dass die meisten Tragehilfen für sie einfach viel zu groß sind. Mit dem Slim-fit Bondolino der deutlich kürzere Hüftgurte sowie schmalere Schultergurte aufweist, können auch endlich zierliche Mamas oder Papas ihr Baby optimal tragen. Die Slim-fit Variante ist für circa 100€ zu haben. Legen Sie wert auf eine besondere Optik, dann wäre ein Bondolino Modell verziert mit Swarovski Elements die richtige Wahl. Diese sind aus leichter Popeline und mit unterschiedlichen glitzernden Applikationen versehen. Mit knapp 130€ sind diese Modelle aber dann auch etwas teurer als die anderen Modelle im Produktportfolio.

    Der Bondolino Test

    Wir haben verschiende Produkte getestet und können natürlich Produktempfehlungen treffen, die wir Ihnen hier vorschlagen wollen:

    Bondolino Komforttrage Klassik

    Die Bondolino Komfort Babytrage Klassik überzeugt durch schlichtes Design. Kein unnötiger Balast. Die Haltbarkeit sowie die Bedienung sind einfach perfekt.
    Auch der Preis ist sehr überzeugend.

    • Oberstoff: 100% Baumwolle
    • querelastisch gewebt
    • schadstoffgeprüft
    • von 0 bis ca. 36 Monate
    • korrekte Spreiz-Anhock-Haltung

    Produktdetails

    Der BONDOLINO® ist die erste Komforttrage für Babys (von 0 bis ca. 36 Monate) und Eltern aus dem querelastisch gewebten Stoff eines Tragetuchs. Dadurch hat er die Eigenschaft, sich dem Baby und dem Körper des Trägers – so wie bei einem Tragetuch – optimal anzupassen.

    Der breite Steg unterstützt die korrekte Spreiz-Anhock-Haltung des Babys sowohl bei der Bauch- als auch bei der Rückentrage und fördert damit eine gesunde Hüftentwicklung.

    Die breiten, gepolsterten Träger bieten einen angenehmen Tragekomfort, ohne zu drücken oder einzuschneiden. Der BONDOLINO® ist sehr rückenschonend für den Tragenden, auch bei schwereren Babys und längeren Tragezeiten.

    Auf harte Schnallen, Druckknöpfe oder Schnappverschlüsse wurde bewusst verzichtet, um einen Tragekomfort zu bieten, der dem Tragetuch sehr nahe kommt. Die extrem einfache Handhabung begeistert besonders die Eltern, denen ein Tragetuch zu kompliziert und/oder alternativ erscheint.

    [button width=“full“ color=“blue“ link=“http://www.amazon.de/gp/product/B004G9G5NW/ref=as_li_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=B004G9G5NW&linkCode=as2&tag=amazon-gm-21&linkId=T6STKMRXTUQEHHBM“ align=“center“ target=“_blank“ icon=“fa-icon-eye-open“]Hier geht´s zu dem Bondolino Klassik! Werbung[/button]

    Hoppediz Bondolino Slim-fit

    Design und leichter Tragekomfort überzeugen bei dieser Babytrage.

    • Oberstoff: 100% Baumwolle, Popelinestoff, schadstoffgeprüftÂ
    • Wattierung Beinausschnitte: 100% Polyesterwatte
    • Gurte: Polyurethan
    • Klettverschlüsse: 100% Polyamid

    Hoppediz Bondolino Slim-fit sand-creme (leichte Qualität), Babytrage, Bauchtrage, Rückentrage

    Du kannst den BONDOLINO® als Bauch- oder Rückentrage einsetzen. Die ausführlich bebilderte Trageanleitung, die jedem BONDOLINO® beiliegt, zeigt Dir Schritt für Schritt, wie Du unseren BONDOLINO® binden kannst. Du kannst die Trageanleitung auch separat bestellen. Außerdem wird zu jedem BONDOLINO® ein Führungskreuz für die Schultergurte mitgeliefert.

    Besonderheiten des BONDOLINO® Popeline / Slim-fit:

    Der BONDOLINO® Popeline ist aus wunderschönem Popelinestoff hergestellt, der zu 100% aus Baumwolle besteht. Der ergonomisch geformte Tragesack passt sich dem Baby und dem Körper des Trägers an. So trägst Du Dein Baby im BONDOLINO® ganz nah am Körper.

    Die Slim-fit-Variante hat einen kürzeren Hüftgurt und schmalere Schultergurte. So ist er besonders gut für zierliche Trageeltern geeignet und bietet diesen einen bequemen Tragekomfort.

  • Zusätzlich verfügt der BONDOLINO® über einen sehr breiten Steg zwischen den Beinchen. Dieser breite Steg unterstützt die korrekte Spreiz-Anhockhaltung Deines Babys im BONDOLINO® und fördert damit eine gesunde Hüftentwicklung. Er verhindert, dass die Babybeinchen sowohl bei der Bauch- als auch bei der Rückentrageweise unphysiologisch herabhängen. Die anknöpfbare Stegverbreiterung garantiert auch bei größeren Kindern die korrekte Spreiz-Anhockhaltung.

    Du benötigst für den BONDOLINO® keinen Neugeborenen-Einsatz und er wächst mit dem Baby mit.

    Der BONDOLINO® zeichnet sich durch seine extrem einfache Handhabung in vielen Alltags- und Lebenssituationen aus und ist schnell zu binden. Das begeistert besonders die Väter!

    Durch seine breiten, gepolsterten Träger passt sich der BONDOLINO® Deinem Schulter- und Nackenbereich optimal an. Er bietet einen angenehmen Tragekomfort, ohne zu drücken oder einzuschneiden und ist so sehr rückenschonend für Dich – auch bei schwereren Babys

    [button width=“full“ color=“green“ link=“http://www.amazon.de/gp/product/B00IDQ5PXK/ref=as_li_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=B00IDQ5PXK&linkCode=as2&tag=amazon-gm-21&linkId=QGVINJGAAHDRXEVZ“ align=“center“ target=“_blank“ icon=“fa-icon-eye-open“]Hier geht´s zu dem Hoppediz Slim-fit! Werbung[/button]

    HOP-TYE HT-sam Klassik Samoa

    Tragekomfort und günstiger Preis. Einfach in der Handhabung und überzeugend vom Design.

    – 100% Baumwolle, schadstoffgeprüft
    – als Bauch- oder Rückentrage einsetzbar
    – der flexible Steg (20 – 40 cm) sorgt für die korrekte Spreiz-Anhockhaltung
    – geeignet für einen Hüftumfang bis zu 160 cm
    – mit ausführlich bebilderter Trageanleitung>

    Produktbeschreibung

    Der HOP-TYE ist eine Tragehilfe von Anfang an bis ca. 2,5 Jahre. Du kannst den HOP-TYE als Bauch- oder Rückentrage einsetzen. Die ausführlich bebilderte Trageanleitung, die jedem HOP-TYE beiliegt, zeigt Dir Schritt für Schritt, wie Du unseren HOP-TYE binden kannst. Der HOP-TYE hat eine aufrollbare Kapuze, die Sie als Nackenstütze für Ihr Baby einsetzen können. Die extrabreiten, auffächerbaren Schulterbänder aus Tragetuchstoff (Länge ca. 220 cm x 25 cm) und die gepolsterten Taillenbänder bieten Ihnen einen angenehmen Tragekomfort. Der praktische Tunnelzug dient zum einfachen Hochziehen der Kopfstütze bei der Rückentrage. Der flexible Steg (20 – 40 cm) sorgt für die korrekte Spreiz-Anhockhaltung. Der HOP-TYE ist für einen Hüftumfang bis zu 160 cm geeignet (je nach Stegbreite). Der Tunnelzug im Nackenbereich ermöglicht Ihnen eine Feineinstellung im Nackenbereich.

    Hoppediz Baby-Tragetuch HOP-TYE®: Klassik, SamoaDer HOP-TYE® ist eine Tragehilfe von Anfang an bis ca. 2,5 Jahre.Du kannst den HOP-TYE® als Bauch- oder Rückentrage einsetzen. Die ausführlich bebilderte Trageanleitung, die jedem HOP-TYE® beiliegt, zeigt Dir Schritt für Schritt, wie Du unseren HOP-TYE® binden kannst. Du kannst die Trageanleitung auch separat bestellen. ÖKO-Test hat für unseren HOP-TYE Design Chicago das Gesamturteil gut ausgelobt. Das Ergebnis der Schadstoffprüfung liegt sogar bei sehr gut.

    Besonderheiten des HOP-TYE® Klassik:

    – Der HOP-TYE hat eine aufrollbare Kapuze, die Sie als Nackenstütze für Ihr Baby einsetzen können
    – Die extrabreiten, auffächerbaren Schulterbänder aus Tragetuchstoff (Länge ca. 220 cm x 25 cm) und die gepolsterten Taillenbänder bieten Ihnen einen angenehmen Tragekomfort
    – Der praktische Tunnelzug dient zum einfachen Hochziehen der Kopfstütze bei der Rückentrage
    – Der flexible Steg (20 – 40 cm) sorgt für die korrekte Spreiz-Anhockhaltung
    – Der HOP-TYE® ist für einen Hüftumfang bis zu 160 cm geeignet (je nach Stegbreite)
    – Der Tunnelzug im Nackenbereich ermöglicht Ihnen eine Feineinstellung im Nackenbereich

    [button width=“full“ color=“red“ link=“http://www.amazon.de/gp/product/B00DCEXA5I/ref=as_li_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=B00DCEXA5I&linkCode=as2&tag=amazon-gm-21&linkId=PGC5MFQ7IFB4EDAX“ align=“center“ target=“_blank“ icon=“fa-icon-eye-open“]Hier geht´s zu dem HOP-TYE HT-sam Klassik Samoa! Werbung[/button]

    Sie sehen, auch wenn Sie sich gegen ein Tragetuch entscheiden, können Sie ihrem Baby zuhause oder aber unterwegs ganz einfach und bequem körperliche Nähe schenken.

    Bild: © Depositphotos.com / maximkabb

  • Kürbis – Gesund und Lecker

    Kürbis – Gesund und Lecker

    Kürbis: Das Herbstgemüse ist nicht nur lecker, sondern auch gesund

    Aus Kürbis lassen sich nicht nur herrliche Gespensterlaternen schnitzen, sondern das Herbstgemüse ist auch wahrlich schmackhaft und ganz nebenbei auch noch gesund.

    Botanik und Herkunft des Kürbis

    Cucurbita, so nennt sich die Pflanzenfamilie der Kürbisgewächse. Es handelt sich dabei meist um einjährige krautige Pflanzen. Bei den meisten handelt es sich um sogenannte Rankpflanzen, die bis zu 50cm in die Höhe ranken. Es gibt eine Vielzahl an Formen, Farben und Aromen. Die wichtigsten drei Kürbisarten sind: Riesen-, Moschus- und Gartenkürbis.

    Die eigentliche Heimat aller 850 bekannten Kürbissorten ist Mittel- oder Südamerika. Wussten Sie eigentlich, dass auch die Zucchini und die Melone zu den Kürbisgewächsen zählen?

    Die indigenen Völker haben die Ur-Form des Kürbis bereits schon vor 8000 Jahren kultiviert. Seit etwa dem 16. Jahrhundert werden Kürbisse in warmen Gebieten, auf der ganzen Welt, angebaut.

    Kürbis in der Küche: Nussig, fruchtig und äußerst vielseitig

    Ist die Rede von Kürbis, dann denken die meisten Leser unweigerlich an Kürbissuppe. Doch Kürbisse lassen sich extrem vielseitig zubereiten und haben durchaus mehr zu bieten als eine Suppenkarriere. Sie eigenen sich außerdem für Eintöpfe, Aufläufe und Salate. Auch Kuchen, Konfitüre oder Kompott lässt sich aus Kürbissen herstellen.

    Obacht gilt übrigens bei bitteren Kürbisexemplaren. Diese sollten nicht mehr verzehrt werden. Denn der Bitterstoff kann Erbrechen und/oder Durchfall auslösen. Außerdem gibt es sogenannte Zierkürbisse, diese sind, wie der Name schon vermuten lässt, nur zu Dekorationszwecken und nicht für den Verzehr gedacht.

    Doch nicht nur das Fruchtfleisch des Kürbis ist für den Verzehr geeignet. Auch die Kerne können verspeist werden. So bieten sie sich etwa als Knabberei für zwischendurch an. Doch auch in Brot oder als Verfeinerung von Salaten machen Kürbiskerne eine gute Figur. Zudem gelten Kürbiskerne auch als Heilpflanze.

    Eine weitere Köstlichkeit, die ebenfalls aus den Kernen des Kürbis gewonnen wird, ist das Kürbiskernöl. Hierzulande ist es noch nicht all zu sehr verbreitet aber in Österreich wird es sehr geschätzt. Kürbiskernöl ist deshalb so wertvoll, da es reich an ungesättigten Fettsäuren ist. Daher sollte es auch nur kalt verwendet werden. Es eignet sich wunderbar um Salate anzurichten, aber auch Suppen erhalten mit Kürbiskernöl das gewisse Extra. Ebenfalls essbar ist die Kürbisblüte. Sie kann beispielsweise frittiert werden und gilt als eine ganz besondere Delikatesse. Ein tolles Kochbuch für Kürbisrezepte findet man hier.

    Inhaltsstoffe: Der Kürbis punktet nicht nur mit wenigen Kalorien

    Da der Kürbis zu 90% aus Wasser besteht verfügt er nur über wenige Kalorien. Doch das Herbstgemüse hat noch weit mehr zu bieten, als nur eine geringe Kalorienanzahl. Kürbisse enthalten beispielsweise zahlreiche Mineralstoffe wie Eisen und Kalium. Eisen wird vom menschlichen Körper insbesondere für den Sauerstofftransport benötigt. Kalium hingegen ist für die Erregbarkeit der Nervenzellen unabdingbar. Zudem weist der Kürbis einen hohen Gehalt an Beta-Carotin, welches auch für die orangene Färbung verantwortlich ist, auf. Beta Carotin kann von unserem Körper in Vitamin A umgewandelt werden. Vitamin A ist unter anderem für die Haut, Schleimhäute und Augen besonders wichtig.