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  • Intermittent Fasting – Fasten und Essen (periodisches Fasten)

    Intermittent Fasting – Fasten und Essen (periodisches Fasten)

    Besonders im Fitness-Bereich sind viele Sportler von Intermittent Fasting überzeugt und begeistert. Es handelt sich bei Intermittent Fasting um periodisches Fasten. Das heißt, nach einer Fastenperiode von mehreren Stunden folgt eine Zeit, in der gegessen werden darf.

     

    Beispielsweise lässt sich eine 16-stündige Fastenzeit mit einer achtstündigen Ess-Phase kombinieren. Dieses Timing zwischen Fasten und Essen ist der Inhalt des Intermittent Fasting Konzepts. Dabei muss jeder Intermittent Fasting Teilnehmer selbst die Zusammensetzung der Nahrung festlegen.

     

    Gründe für das Intermittent Fasting

    Doch weshalb wird dieses spezielle periodische Fasten überhaupt angewendet? Das hat mehrere Gründe, unter anderem:

    • Gewichtsabnahme fällt den Teilnehmern leichter
    • niedriger Körperfettanteil
    • Erhalten der Muskelmasse
    • Glucose-Anteil während des Fastens im Blut ist sehr niedrig
    • hoher Ausstoß an Wachstumshormonen
    • Kontrolle des Hungers – kaum Hunger in der Fasten-Phase
    • psychologische Vorteile und Motivation – Essen in einer Diät-Phase steht bevor
    • einfach durchführbar
    • Aufwand für Essenszubereitung ist geringer – weniger Essen muss zubereitet werden
    • Zubereitung von Frühstück und Mittagessen fällt weg – es bleibt mehr Zeit für andere Dinge
    • kein ständiges Denken ans Essen
    • erhöhte Konzentrationsfähigkeit
    • Wegfall von Müdigkeitsanfällen nach den Mahlzeiten
    • Steigerung der Produktivität
    • gesundheitliche Vorteile (in Tierversuchen lebensverlängernde Wirkungen von Intermittent Fasting nachgewiesen, unter anderem geringer Blutdruck und kognitive Gehirnfunktionen bleiben länger erhalten, reduziertes Krebswachstum, Überlebenswahrscheinlichkeit nach schweren Operationen erhöht sich, Reduzierung der Symptome von Diabetes, Verringerung der Symptome von Alzheimer)
    • weitere Vorteile für die Gesundheit (in Studien an Menschen positive Auswirkungen, unter anderem Reduktion von LDL und Triglyceride sowie Erhöhung des HDL, Erhöhung der Immunabwehr)
    • Verringerung des oxidativen Stresses
    • Resistenz von Zellen gegenüber Stress erfährt Verringerung
    • Festessen, Feiern und Essen gehen – können mühelos durchgeführt werden
    • großes Kalorien-Polster durch die Fasten-Phase beim Intermittent Fasting.

     

    Die Umstellung auf Intermittent Fasting

    Sicherlich werden viele Menschen den Effekt kennen, dass gerade kurz vor den erwarteten Mahlzeiten das Hungergefühl besonders groß ist. Dies liegt an dem Hormon Ghrelin. Wenn eine baldige Essensaufnahme vermutet wird, steigt der Hormonspiegel automatisch an.

     

    Dieses Hormon gewöhnt sich natürlich an den alltäglichen Verlauf der Mahlzeiten. Sofern jetzt die Umstellung der Mahlzeiten-Frequenz erfolgt, dauert es einige Zeit, bis sich der Hormonspiegel an Ghrelin ebenfalls umgestellt hat. Bei vielen Menschen löst diese Umstellungsphase beim Intermittent Fasting deshalb Hungergefühle aus. Allerdings verschwinden diese nach wenigen Tagen der Eingewöhnung wieder.

     

    Wenn das Fastenmuster konstant gehalten wird, kann mit den Hungergefühlen noch besser umgegangen werden. Dadurch muss sich der Körper nicht ständig immer wieder neu umstellen. Manche Menschen kennen diese Umstellungsprobleme gar nicht. Auch sind ihnen Probleme mit Hungergefühlen unbekannt.

     

    Verschiedene Formen des Intermittent Fasting

    Es lassen sich hauptsächlich zwei Formen von Intermittent Fasting unterscheiden:

    • die tägliche Fasten- und Essensphase
    • das Fasten über 24 Stunden.

     

    Dabei können die Teilnehmer von Intermittent Fasting beispielsweise einen Tag lang essen und einen Tag fasten. Oder es besteht die Möglichkeit des Fastens zum Beispiel von 18 Uhr bis 18 Uhr am nächsten Tag. Danach kann jeder Teilnehmer essen, was auf dem Diätplan steht.

     

    Fasten fällt vielen Menschen leichter, da sie sich auf das kommende Essen freuen können. Diese Methode garantiert Erfolg. Während der Fastenphasen macht sich übrigens nur ein Verzicht auf das Essen erforderlich. Wasser kann und muss sogar getrunken werden. Zu den drei ganz bekannten Intermittent Fasting Systemen zählen:

    • 16/8
    • 20/4
    • 1 – 2 Tage in der Woche.

     

    Die beliebteste und bekannteste Variante von Intermittent Fasting im Kraftsport ist 16/8. Dies bedeutet, dass auf einer 16-stündigen Fasten-Phase ein achtstündiges Essensfenster folgt. Bei 20/4 gibt es eine 20-stündige Fasten-Phase, die durch eine vierstündige Essens-Phase Ablösung erfährt. In diesen vier Stunden darf dann alles gegessen werden, worauf instinktiv Lust besteht.

     

    Wichtig ist, solange zu essen, bis das Sättigungsgefühl eintritt. Dabei gilt 20/4 als Urernährungsprinzip der Menschheit. Die Fasten-Phase ist hierbei mit der früheren Phase des Jagens gleichgesetzt. Dahingegen ist die Essensphase mit der früheren Zeit des Essens der Beute vergleichbar.

     

    Bei Bodybuildern hat sich das System des Fastens von einem bis zwei Tage in der Woche am wenigsten durchgesetzt. Dennoch funktioniert es, weil die fehlenden Kalorien der zwei Tage insgesamt in einer Woche fehlen.

     

    Mythen

    Zahlreiche Menschen nehmen an, sie verlieren durch einen 16-stündigen Verzicht auf jegliches Essen sofort an Muskelmasse. Jedoch ist dem nicht so. Nach einer Mahlzeit konzentriert sich der Körper erst einmal auf die Nährstoffversorgung und den Verdauungsprozess. Besonders große Mahlzeiten liefern auch noch viele Stunden nach dem Essen Nährstoffe, die der menschliche Körper für den Muskelaufbau und Fettabbau verwendet.

     

    Diesen Mythos können wir auch durch die Menschheitsgeschichte entkräften. Wenn wir die Jäger und Sammler betrachten, können wir feststellen, dass damals die Männer viele Stunden lang auf Beutejagd gingen. Nicht immer war die Jagd von Erfolg gekrönt. In dieser Zeit gab es nichts zu essen. Dennoch wiesen die Männer ausreichend Muskelmasse auf, um die nächsten Jagd-Einsätze erfolgreich absolvieren zu können. Es wäre fatal gewesen, wenn innerhalb weniger Stunden Muskeln abgebaut wären. Denn dann hätte die Menschheitsgeschichte wohl keine Chance gehabt, eine erfolgreiche Entwicklung zu durchlaufen.

     

    Regeln beim Intermittent Fasting

    Es gibt mehrere Regeln beim Intermittent Fasting, die unbedingt Beachtung finden sollten. Denn nur beim Einhalten dieser Regeln lassen sich Erfolge beim Abnehmen verbuchen.

    • Das Intermittent Fasting sollte immer zur selben Zeit eines jeden Tages durchgeführt werden.
    • Ein Zeitplan ist besonders wichtig für den Erfolg.
    • Während des Fastens sind nur wenige Getränke erlaubt: Wasser, Kaffee, Getränke mit Zero Kalorien, Grün-Tee.
    • Während der Fasten-Phase am Anfang sollte die Zeit gut genutzt werden. Ablenkung ist erlaubt, beispielsweise durch Sport.
    • Während der Essens-Phase kann der Teilnehmer selbst entscheiden, wie viele Mahlzeiten er zu sich nimmt. Wichtig ist aber die Einhaltung aller wichtigen Makro-Nährstoffe während der Essens-Phasen.
    • Nach dem Training ist der Körper ganz besonders aufnahmefähig für Makro-Nährstoffe.
    • Vor dem Training sollte während der Essens-Phasen eine kohlenhydratreiche Mahlzeit gegessen werden.
    • Wenn kein Training während der Essens-Phasen erfolgt, sollte die erste Mahlzeit die größte sein und viel Eiweiß enthalten.

     

    Vorsicht:  Nicht für alle Menschen ist Intermittent Fasting geeignet. Besondere Vorsicht ist für folgende Personengruppen geboten:

    • Menschen mit Essstörungen (beispielsweise Essstörung mit periodischen Heißhungerattacken)
    • Personen, die nicht gerne viel zu wenigen Mahlzeiten essen
    • All jene, die Konzentrationsschwierigkeiten oder eine Verminderung der geistigen Leistung während der Fastenphase haben
    • viele Frauen, die sich mit kürzeren Fasten-Phasen wohler fühlen.

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  • Hyaluron – ein Mehrfachzucker im menschlichen Organismus

    Hyaluron – ein Mehrfachzucker im menschlichen Organismus

    Hyaluron – auch Hyaluronsäure – ist ein Mehrfachzucker, der nahezu überall in unserem Körper vorkommt.

     

    Geschichte von Hyaluron

     

    Hyaluronsäure konnte im Jahr 1934 zum allerersten Mal chemisch isoliert werden. Jedoch kamen die ersten Hyaluron-Präparate erst 1981 auf den Markt. Dabei handelte es sich aber um tierische Quellen. Auf Grund des hierin enthaltenen tierischen Eiweißes führte dies häufig zu allergischen Reaktionen. Dieses Risiko konnte seit dem Jahr 1997 erheblich reduziert werden. Denn es kamen Hyaluron-Präparate auf den Markt, bei denen der Wirkstoff durch Bakterien gewonnen wurde.

     

    Vorkommen von Hyaluronsäure

     

    Hyaluron kommt zum überwiegenden Teil in nachstehenden Regionen des menschlichen Körpers vor:

     

    • Haut
    • Bandscheiben
    • Knochen
    • Gelenkflüssigkeit
    • Glaskörper des Auges.

     

    Auf Grund seiner Struktur kann die Säure Wasser binden. Somit trägt der Stoff weiterhin zu einer gut funktionierenden Mechanik und Stabilität der Gelenke bei. Hyaluronsäure sorgt außerdem für eine natürliche Elastizität der Haut und für ein straffes Bindegewebe. Im Alter geht der Hyaluron-Anteil zurück. Allerdings gibt es noch weitere Funktionen von Hyaluron, wie beispielsweise

     

    • Strukturfunktion im Gehirn
    • Wiederaufbau von Markscheiden, um Axone im Gehirn zu verhindern
    • Interaktion mit Zelloberflächenrezeptoren (Zellteilung und Wanderung)
    • krebsverhindernde Wirkung bei Nacktmullen durch langkettige Hyaluronsäure (bei Menschen bisher nur die kurzkettigen Hyaluronsäuren angewendet).

     

    Einsatzgebiete von Hyaluron

     

    Hyaluronsäure wird in folgenden Bereichen eingesetzt, in der

     

    • Allgemeinmedizin
    • ästhetischen Medizin
    • Kosmetik-Industrie.

     

    In der Allgemeinmedizin lässt sich Hyaluron vor allem zur Behandlung von Gelenkverschleiß, zur Unterstützung der Funktionsfähigkeit der Nasenschleimhaut und zur Behandlung trockener Augen eingesetzt. Es werden im allgemeinmedizinischen Bereich noch weitere Anwendungsmöglichkeiten von Hyaluronsäure untersucht, wie zum Beispiel die

     

    • Wundversorgung
    • Behandlung von chronischen Lungenerkrankungen.

     

    Hyaluron als Hilfe bei kosmetischen Problemen

     

    In der ästhetischen Medizin findet die Hyaluronsäure ihre Anwendung in der Faltenunterspritzung und zur Brust-, Po- und Lippenvergrößerung. Da winzige Fragmente derselben geringfügig besser in die Haut aufgenommen werden können, kommen diese vornehmlich in der kosmetischen Industrie zum Einsatz. Das soll beispielsweise den Effekt in einer Creme steigern. Dabei kann die Säure in verschiedenen Formen dargereicht werden, beispielsweise in Form von

     

    • Spritzen
    • Ampullen
    • Creme
    • Gel
    • Augentropfen

     

    Medikamente mit Hyaluronsäure und deren Nebenwirkungen

     

    Es gibt Hyaluron-Produkte, die freiverkäuflich in den Apotheken erhältlich sind. Dabei handelt es sich meistens um Cremes und Augentropfen. Soll dagegen Hyaluronsäure zur Faltenunterspritzung Anwendung finden, übernimmt ein Arzt die Injektionen. Nebenwirkungen sind in der Regel nicht zu erwarten, da der Stoff im menschlichen Körper vorkommt. Selbst Schwangere und Stillende können sie bedenkenlos anwenden.

     

    Dennoch kann sich beispielsweise die Injektionsstelle infizieren. Ferner kann es gelegentlich zu einer Unverträglichkeitsreaktion der Haut kommen. Hyaluron-Produkte haben zwar keine großen Nebenwirkungen – doch die Effekte halten leider nicht für immer. Ob es sich nun um die Faltenunterspritzung handelt oder zur Behandlung von Arthrose. Durch Hyaluronsäure können schnell Ergebnisse erreicht werden. Aber nach einem Viertel- bis halben Jahr lässt die Konzentration an Hyaluron leider wieder nach.

     

    Hyaluronsäure – zusammenfassende Informationen

     

    Hyaluronsäure hat viele Einsatzgebiete. Im medizinischen Bereich ist Hyaluron schon lange nicht mehr wegzudenken. Somit finden wir es zum Beispiel bei der Knie-Arthrose oder bei bestimmten Augenerkrankungen. Aber auch im kosmetischen Bereich ist die Hyaluronsäure wegen der starken wasserbindenden Fähigkeit beliebt.

     

    Was Hyaluronsäure jedoch so einsatzfähig macht, ist die geringe Gefahr an Nebenwirkungen. Ferner seine schnelle und hohe Effektivität. Dennoch kommt es besonders im kosmetischen Bereich auf die Konzentration an Hyaluronsäure an, damit sich der gewünschte Effekt erzielen lässt.

     

    Hyaluronsäure kann durchaus für alle Hauttypen nützlich sein – ganz besonders aber für Haut, die Alterungserscheinungen aufweist. Dabei kann sie den Feuchtigkeitsgehalt der Haut steigern sowie die äußeren Hautschichten stärken. Folglich lassen sich vorübergehend Falten und kleine Fältchen auffüllen. Sogar ein Ausbessern von Schäden der Haut aus der Vergangenheit ist möglich.

     

    Zusätzlich gibt es noch ganz andere Einsatzgebiete von Hyaluron. Beispielsweise werden bei der Schuhproduktion Gel-Einlagen mit Hyaluronsäure hergestellt, die ein besonders angenehmes Laufgefühl versprechen.

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  • Sexualität – junge Menschen sind zu wenig aufgeklärt

    Sexualität – junge Menschen sind zu wenig aufgeklärt

    Junge Menschen sind zu wenig aufgeklärt. Im Zeitalter des Internet mag es sich paradox anhören, aber: eine Umfrage, die von „Jugend gegen Aids“ und der Dating App „Lovoo“ ins Leben gerufen wurde, zeigt: jeder dritte Jugendliche im Alter zwischen 16 und 21 Jahren verfügt mit Hinblick auf Themen wie „Verhütung“ oder „Geschlechtskrankheiten“ über große Wissenslücken.

     

    Die Ergebnisse (junge Menschen sind zu wenig aufgeklärt)

    Insgesamt nahmen an der Umfrage 2.500 Jugendliche teil. Viele von ihnen (22 %) erklärten beispielsweise, nicht über den genauen und sicheren Umgang mit Kondomen Bescheid zu wissen. Viele gaben zudem an, auch bei Menschen, die sie weniger gut kannten, überhaupt mit Kondom zu verhüten. Die Verbindung zwischen dem Übertragen von Geschlechtskrankheiten und der Notwendigkeit, ein Kondom zu nutzen, scheint vielen zu fehlen.

    Die Selbstwahrnehmung steht hier jedoch den Ergebnissen gegenüber. Fast alle Befragten waren sich sicher, ausreichend über Risiken, Verhütung und Sexualität im Allgemeinen informiert zu sein. Und genau hier liegt die Gefahr.

     

    Jugendliche sind nicht zufrieden mit ihrem Körper

    Ein weiterer Themenbereich der Studie beweist zudem, dass circa 80 % der Teilnehmer gern etwas an ihrem Äußeren verändern würden. Viele sind unzufrieden. Sie vergleichen sich mit Pornodarstellern, verlieren den Bezug zur Realität. Sie haben nie gelernt, ihren Körper zu akzeptieren.

    Besonders jedoch auch mit Hinblick auf das Thema „Geschlechtskrankheiten“ müsse die Arbeit der Schulen verbessert werden, erklärt einer der Initiatoren der Studie. Besonders Aufklärung werde in vielen Bereichen nur unzulänglich behandelt.

    Erschreckend: 25 % der Jugendlichen gaben an, keinen Ansprechpartner zu haben, wenn es um Fragen rund um Sexualität ginge. Eine mögliche Anlaufstelle, außerhalb von Familie und Schule, ist beispielsweise die Initiative „Jugend gegen Aids“. Hier werden unter anderem auch Workshops und Kampagnen geboten, die nicht mit dem erhobenen Zeigefinger arbeiten, sondern die entsprechenden Themen stattdessen altersgerecht vermitteln.

    Bleibt zu hoffen, dass das Angebot von den Betroffenen rege genutzt, und damit letzten Endes auch das Risiko, Krankheiten zu übertragen, gesenkt wird.

     

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  • Schmierblutung stoppen – Maßnahmen die helfen bei Zwischenblutungen

    Schmierblutung stoppen – Maßnahmen die helfen bei Zwischenblutungen

    Bei Schmierblutungen handelt es sich um Zwischenblutungen. Diese entstehen zusätzlich zur Monatsperiode. Frauen, die darunter leiden, haben es oft schwer. Das Problem besteht darin, sich auf feste Regelblutungen einzustellen. Darüber hinaus können Schmierblutungen innerlich zu Unruhen führen. Allerdings können den unangenehmen Blutungen entgegen gewirkt werden. Um Maßnahmen gegen Zwischenblutungen kennen zu lernen, muss eine Erkenntnis gewonnen werden. Diese beinhaltet, zu wissen, welche Symptome mit etwaigen Blutungen einhergehen. Erst dann können Maßnahmen zum Schmierblutung stoppen getroffen werden.

    Symptome von Zwischenblutungen

    Zusatzblutungen lassen sich natürlich daran erkennen, dass sie außerhalb der Monatsblutung entstehen. Frauen mit Schmierblutungen sind meist unruhig. Der Grund hierfür liegt darin, dass sie oft nicht wissen, wann die nächste Blutung auftritt. Vor allem eine leichte Periode kann ein Anzeichen auftretender Zusatzblutungen sein. Bemerkbar machen sich Schmierblutungen erst, wenn sie auftreten. Neben gewöhnlichen Zwischenblutungen gibt es auch braune Blutungen. Dabei entsteht ein bräunlicher Ausfluss. In der Regel tritt dieser einen Tag vor oder nach der Periode auf. Im Rahmen der Monatsblutung ist dies nichts Ungewöhnliches. Sollte es allerdings des Öfteren zu bräunlichen Blutungen zwischen dem Zyklus kommen, sollte ein Frauenarzt aufgesucht werden.

    Was sind Ursachen für Schmierblutungen?

    Die Ursachen und Auslöser sind oft nicht genau identifizierbar. Oftmals hängen sie mit dem Lebensstil zusammen. Daher können folgende Ursachen Zusatzblutungen auslösen:
    • Stress
    • Schwangerschaft
    • Wechseljahre
    • Verhütungsmittel
    • Änderung des Hormonspiegels

    Reaktionen bei Schmierblutungen

    Um Schmierblutungen zu analysieren, bedarf es der Beobachtung des Zyklus. Nur so können Menstruationsstörungen sowie Unregelmäßigkeiten erkannt werden. Im Rahmen der Beobachtungen können auch Zusammenhänge zwischen Zusatzblutungen und bestimmten Verhaltensweisen erkannt werden. Hilfreich bei der Beobachtung können Apps zur Aufzeichnung des Zyklusverhaltens sein. Damit lässt sich nicht nur feststellen, wann in etwa der Eisprung stattfinden müsste. Auch Störungen können festgehalten werden. Gerade für Frauen, die eine Schwangerschaft anstreben, kann die Feststellung fruchtbarer Tage eine enorme Erleichterung sein. Zu beachten ist, dass ein Hormonspiegel auch mit dem Absetzen der Pille veränderbar ist. Somit ist dieser Aspekt vor allem dann wichtig, wenn Frauen während der fruchtbaren Tage Schmierblutungen haben.

    Wie lässt sich eine Schmierblutung stoppen?

    Die Frage, wie sich eine Schmierblutung stoppen lässt, kann mit folgenden Maßnahmen beantwortet werden:

    Anti-Stress-Maßnahmen:

    Da Stress zu den häufigsten Ursachen von Zusatzblutungen zählt, können Entspannungsmaßnahmen helfen. Dabei sind vor allem Essens- und Schlafrhythmen wichtig. Gerade nach anstrengenden Tagen können diese beiden Aspekte eine gewisse Regelmäßigkeit herbeiführen. Nur so kann der Körper eine Möglichkeit bekommen, den Hormonspiegel auszugleichen. Mit dieser Maßnahme können Zwischenblutungen gestoppt werden.

    Menstruationstassen gegen Unregelmäßigkeiten:

    Eine weitere Maßnahme zum Schmierblutung stoppen besteht in der Verwendung sogenannte Menstruationstassen. Werden Tampons und Binden an normalen Tagen genutzt, kann es zu einer Verwirrung des Körpers kommen. Zudem können sich diese beiden Methoden zum Abfangen der Blutungen unangenehm anfühlen. Während sich Tampons beispielsweise vollsaugen und dann austrocknen, fangen die Tassen das Blut auf. Ferner bestehen diese aus einem gesunden Material. Mit den Tassen ist den ganzen Tag eine Sicherheit gegeben. Somit mindern die Menstruationstassen also auch den Stressfaktor aufgrund der Ungewissheit, wann die nächsten Schmierblutungen auftreten.

    Einen Arzt aufsuchen – Wann sinnvoll?

    Viele Frauen haben mit Schmierblutungen zu kämpfen. Jedoch sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden, wenn die Blutungen zwischen den regulären Monatsblutungen stärker ausfallen. Ebenso ist unbedingt ein Frauenarzt zu kontaktieren, wenn es zu Zwischenblutungen während einer Schwangerschaft kommt.

     

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  • Schokolade zum Frühstück ist gesund! Werden Schokoträume jetzt wahr?

    Schokolade zum Frühstück ist gesund! Werden Schokoträume jetzt wahr?

    Schokolade zum Frühstück? Die macht dick und ist ungesund, so zumindest lauten die offiziellen negativen Eigenschaften der süßen Versuchung. So ganz stimmt es aber nicht, wer nämlich ein paar Kilos verlieren möchte, der sollte zum Frühstück unbedingt Schokolade essen. Das Vorbild für diese ungewöhnliche Empfehlung ist Bridget Jones, sie hatte mit dieser Methode tatsächlich Erfolg. Doch es gibt auch Wissenschaftler (Universität Tel Aviv), die von dieser Wirkung überzeugt sind und eine entsprechende Studie vorweisen können. Jetzt schnell in den Supermarkt laufen und zehn Tafeln kaufen ist allerdings nicht unbedingt klug, es gibt nämlich auch hier Grenzen und Spielregeln, die schnell überstiegen werden können. Das A und O ist die Menge, die man zu sich nimmt. Ansonsten greift der positive Effekt schnell auf die negative Seite über.

     

    Die positiv auswirkenden Inhaltsstoffe

    In einer Schokolade ist generell Kakao drinnen, der den Körper positiv beeinflusst. Das ist schon länger bekannt und ist den Antioxidantien geschuldet. Sie sollen angeblich vor Arthritis, Infarkten und vor Krebs schützen. Weiterhin wird der Blutdruck gesenkt und die Durchblutung im Gehirn gesteigert. Das fördert wiederum die Konzentration. Die Menge dieser Inhaltsstoffe hängt vom Farbton ab, je dunkler, umso mehr davon ist enthalten.

    Aber was genau ist nun tatsächlich so gesund und macht schlank? Es ist die Tatsache, dass die Schokolade den Stoffwechsel anregt und das Risiko auf eine Heißhungerattacke tagsüber minimiert. Man ist also konzentrierter und verhindert in der Regel den bekannten Nachmittagsgusto. Für den Körper bedeutet das weniger schlechte Fette, die normalerweise direkt an die Hüften gelangen. Ebenso freut sich die Waage, denn es wird weniger Nahrung aufgenommen.

     

    Schokolade zum Frühstück ein Muss

    Wer also in der Früh statt einem Kaffee ein Stück dunkle Schokolade zu sich nimmt, der tut dem Körper was Gutes und fördert eine eventuell angefangene Diät. Natürlich sind auch Fett und Zucker verarbeitet, deshalb ist die Einhaltung eines kleinen Stücks extrem wichtig. Sobald es mehr wird (zum Beispiel eine halbe Tafel), verliert es die eigentliche Wirkung.

     

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  • Hand Mund Fuss Krankheit

    Hand Mund Fuss Krankheit

    Bei der Hand Mund Fuß Krankheit handelt es sich um eine hochansteckende Viruserkrankung, die in der Regel harmlos verläuft. Meistens sind Kindergartenkinder von dieser Krankheit betroffen. Aber auch ältere Kinder und Erwachsene können daran erkranken. Besonders im Spätherbst und Herbst tritt die Hand Mund Fuß Krankheit auf – aber auch zu allen anderen Jahreszeiten kann sie in Erscheinung treten.

     

    Symptomatik der Hand Mund Fuß Krankheit

    Wie der Name schon sagt, bestehen die Symptome der Hand Mund Fuß Krankheit aus

    • grippeartigen Beschwerden am Anfang (Fieber, Halsschmerzen, Unwohlsein, Bauchschmerzen, Gliederschmerzen, Appetitlosigkeit, Erbrechen)
    • schmerzhaften Bläschen an den Händen
    • schmerzenden Bläschen an den Füßen
    • Bläschen im Mundbereich, die ebenfalls Schmerzen verursachen
    • seltene Zusatzinformationen (Mandelinfektionen).

     

    Nicht immer treten alle Symptome auf. Bei manchen Erkrankten verläuft diese Krankheit sogar symptomlos. Besonders ältere Kinder und Erwachsene bemerken die Ansteckung mit dieser Krankheit gar nicht. Die Heilung der Hand Mund Fuß Krankheit ist meistens nach zehn Tagen abgeschlossen.

     

    Während der Krankheits-Phase muss aber besonders bei Kindern darauf geachtet werden, dass sie genug Flüssigkeit und Nahrung zu sich nehmen. Auch gerade dann, wenn sie Bläschen im Mund haben. Überdies dürfen Kinder wegen der hohen Ansteckungsgefahr keinen Kindergarten und keine Schule besuchen. Wichtig ist eine gründliche Hygiene, damit sich die Hand Mund Fuß Krankheit nicht noch weiter ausbreiten kann. Denn in den schmerzhaften Bläschen befindet sich ein Sekret, in dem sich eine große Anzahl an Viren aufhalten.

     

    Übertragungswege und Krankheitsverlauf der Hand Mund Fuß Krankheit

    Die Krankheit erfolgt durch Enteroviren. Dabei können sich die Viren ausschließlich im Menschen vermehren. Die Ansteckung erfolgt durch Übertragung der Viren über:

    • Speichel
    • Schweiß
    • Absonderungen der Bläschen
    • gemeinsam genutzte sanitäre Einrichtungen (Toiletten)
    • Türklinken
    • Niesen

     

    Die höchste Ansteckungsgefahr besteht in der Zeit, in der die Symptome gerade aufgetreten sind. Solange die Bläschen noch zu sehen sind, besteht Ansteckungsgefahr. Denn aus ihnen können Viren abgesondert werden. Selbst, wenn keine Bläschen mehr zu sehen sind, können noch viele Tage nach dem Abklingen der Symptome Viren aus dem Stuhl ausgeschieden werden. Nach sieben bis zehn Tagen klingen die Symptome der Hand Mund Fuß Krankheit meistens von selbst ohne Komplikationen ab. Jedoch gibt es auch Menschen mit einem geschwächten Immunsystem oder Säuglinge, die Komplikationen entwickeln können, wie beispielsweise:

     

    • Gehirnhautentzündung (Meningitis)
    • Ausbreitung der Infektion auf innere Organe

     

    Diagnose und Untersuchungsmethoden bei der Hand Mund Fuß Krankheit

    Treten grippeartige Symptome oder schmerzhafte Bläschen auf, steht sofort ein Arztbesuch an. Dabei wird der Arzt auf Grund der Symptome schnell die Diagnose stellen. Jedoch gibt es gerade bei der Bläschen-Bildung im Kindesalter viele weitere Krankheiten, die auch einen Hautausschlag bewirken. Dazu zählen unter anderem Masern, Röteln, Windpocken und Ringelröteln. Allerdings sieht dieser Ausschlag anders als bei der Hand Mund Fuß Krankheit aus. Ferner unterscheiden sich die Symptome.

     

    Zur Sicherheit wird der Arzt noch weitere Untersuchungsmethoden anwenden, wie beispielsweise:

    • körperliche Untersuchung (zum Beispiel im Mundraum)
    • bei schwer ausgeprägten Krankheitsbildern weitere Untersuchungen wie zum Beispiel Blut- und Stuhlentnahme oder Nervenwasser-Entnahme.

     

    Behandlung der Hand Mund Fuß Krankheit

    Meistens heilt die Hand Mund Fuß Krankheit von selbst wieder ab. Es gibt auch keine spezielle Therapie oder Impfung. Dies ist aber auch nicht notwendig. Antibiotika helfen bei einer Vireninfektion nicht. In den meisten Fällen werden nur die Symptome behandelt.

     

    Somit können beispielsweise den betroffenen Kindern und Erwachsenen Medikamente gegen das Fieber oder die Schmerzen gegeben werden. Ebenso kann eine schmerzlindernde Tinktur zum Spülen oder Abtupfen bei Bläschen im Mund verschrieben werden. Homöopathische Mittel können ebenfalls helfen, die Symptome zu lindern, unter anderem:

    • homöopathische Arzneimittel
    • Hausmittel (Wadenwickel zur Fiebersenkung)
    • bei Schmerzen im Mund gekühlte oder lauwarme Speisen, wie Brei, Püree, lauwarme Suppen (keine fruchtsäurehaltigen Speisen und Getränke)
    • Wattestäbchen mit Honig bei schmerzhaften Bläschen im Mund
    • Mundspülungen mit lauwarmen Kamillen- oder Ringelblütentee.

     

    Von besonderer Bedeutung ist, dass keine Behandlung der Symptome mit Acetylsalicylsäure erfolgt. Diese kommt beispielsweise in ASS oder Aspirin vor. Wenn diese Medikamente zum Einsatz kommen, können sie bei Infektionen durch Viren schwerwiegende Komplikationen auslösen.

     

    Die Betroffenen müssen unbedingt auf eine ausreichende Hygiene achten. Folglich kann sich die Hand Mund Fuß Krankheit nicht noch weiter verbreiten. Bei Kindern müssen die Erziehungsberechtigten auf eine gründliche und regelmäßige Handhygiene achten. Demzufolge wäre eine Desinfizierung angebracht.

     

    Aber auch das Desinfizieren von Türklinken und Toiletten sollte nicht außer Acht gelassen werden. Außerdem ist auf eine gründliche Reinigung der Spielsachen und Handtücher zu achten. Gefährdete Personen, wie beispielsweise Schwangere, sollten sich vor einer Ansteckung schützen.

     

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