Schlagwort: Kopf

  • Atherom, Grützbeutel – Weichteil-Tumor der Haut gutartig

    Atherom, Grützbeutel – Weichteil-Tumor der Haut gutartig

    In der Umgangssprache wird das Atherom auch Grützbeutel genannt. Dabei handelt es sich um einen gutartigen Weichteil-Tumor der Haut. Dieser befindet sich meistens auf der Kopfhaut. Erkennbar ist das Atherom an einer halbkugelförmigen Vorwölbung.

     

    Atherom – Begriffserklärung

    Atherome entstehen direkt in Nähe der Haarwurzel. Dabei können sie eine Größe eines Hühnereis oder gar Tennisballs erreichen. Rund 90 Prozent der Grützbeutel bilden sich auf der Kopfhaut. Aber auch im

    • Bereich des Nackens
    • Gesicht
    • Intimbereich

    oder am Bauch sowie der Brust kann sich ein Atherom bilden.

     

    Als Grützbeutel wird seitens der Ärzte eine Art Beule, von einer dünnen Hautschicht umspannt, bezeichnet. Diese ist in der Hauptsache mit Fett und Hautzellen gefüllt. Derartige Hohlräume bilden sich auf Grund verstopfter Drüsen.

     

    Im Allgemeinen erreicht ein Atherom eine Größe zwischen einem bis zwei Zentimetern. In seltenen Fällen kann der Grützbeutel auch größer werden. Dabei kann das Auftreten der Zysten einzeln oder in größerer Anzahl auftreten.

     

    Im Grunde kann jeder Mensch einen Grützbeutel entwickeln. Manche Personen weisen eine erbliche Veranlagung hierzu auf. In diesen Fällen finden sich Atherome zum überwiegenden Teil auf der Kopfhaut.

     

    Symptome von Grützbeuteln

    Erkennbar ist ein Atherom von außen durch eine sichtbare Erhebung. Diese ist rundlich angeschwollen und gefüllt. Dabei fühlt sich der Grützbeutel eher elastisch bis hart an. Einige dieser Erhebungen sind unter der Haut auch verschiebbar.

     

    Hat sich ein Atherom entzündet, sitzt dieses meist fest auf der Kopfhaut. Sofern eine größere Anzahl dieser Zysten auftritt, gruppieren sich diese auch. Nehmen diese eine enorme Größe an, dehnt sich die überspannte Haut weit auseinander. Dies kann einen Haarverlust bedeuten. In einigen Fällen lässt sich an der Oberfläche der Erhebung ein grau oder schwarz gefärbter Punkt sehen.

     

    Im Normalfall weist die umgebende Haut eines Grützbeutels eine normale Hauttönung auf. Auffallend ist hauptsächlich die Vorwölbung. Sofern keine Entzündung auftritt, ist ein Atherom schmerzlos. Auch ausgehende Beschwerden sind hiervon nicht zu erwarten. Abhängig von der Größe und der Sichtbarkeit empfinden zahlreiche Betroffene ein Atherom jedoch kosmetisch als störend.

     

    Gesellt sich eine Entzündung hinzu, nimmt die Haut eine rötliche Färbung an. Anschliessend schwillt die Zyste an. Beim Ausüben eines leichten Druckes sind Schmerzen spürbar. Kommt es zusätzlich zur Eiteransammlung, bildet sich ein Abszess.

     

    Mögliche Ursachen für ein Atherom

    Ein Grützbeutel entsteht in den meisten Fällen direkt in der Kopfhaut aus der Haarwurzel. Dabei handelt es sich um einen engen Kanal unter der Haut, in dessen Bereich die Haare sitzen. Bei jedem einzelnen Haar mündet eine kleinere Talgdrüse in diesen schmalen Kanal. Diese sorgt für einen öligen Film auf dem Haar. Sofern die Talgdrüsen äußerst aktiv sind, macht sich dies in schnell fettenden Haaren bemerkbar.

     

    Der Ausführungsgang, an dem normalerweise aus der Talgdrüse der ölige Film austritt, kann unter Umständen eine Verstopfung aufweisen. Diese kann auf Hautzellen oder kleinen Fettkristallen beruhen. Dadurch hat der Talg keinerlei Möglichkeiten problemlos abzufließen. Allerdings produziert die Drüse ungehindert weiter Talg. Jener staut sich durch die stetige Weiterproduktion an. Die Haarwurzel entwickelt sich ähnlich einer Blase – ein Grützbeutel entsteht.

     

    Ein Atherom verfügt über ein ganz spezifisches, typisches Merkmal. Folglich weist die Zyste umspannende Haut den gleichen Aufbau jener Haut auf, von der jede einzelne Haarwurzel umgeben ist. Ärzte sprechen hier auch von Trichilemmalzysten.

     

    Bei einer näheren Begutachtung der Hülle eines Grützbeutels unter einem Mikroskop lässt sich relativ schnell feststellen, dass dieselbe über eine mit Keratin überzogene Hornschicht verfügt. Das gleiche harte Material finden wir auch an unseren Nägeln und Haaren. Anhand dieser speziellen Hornschicht kann diese Haut des Atheroms von weiteren Geschwülsten und Zysten unterschieden werden.

  • Augengrippe: Symptome und Behandlung – tränende und juckende Augen

    Augengrippe: Symptome und Behandlung – tränende und juckende Augen

    Bei einer Augengrippe können die Augen von Grippeviren befallen werden. Betroffen sind hierbei die Horn- und Bindehaut. Die Gefahr dieser Erkrankung geht weniger von ihren unangenehmen Symptomen aus. Eher bleiben in relativ vielen Fällen bleibende Schäden zurück.

     

    Symptome einer Augengrippe

    Charakteristisch für die Augengrippe sind tränende und stark juckende Augen. Ihren Höhepunkt hat die Augengrippe erreicht, wenn Bindehaut sowie Lymphknoten anschwellen. Infolgedessen nimmt die Erkrankung einen harmlosen Verlauf.

     

    Bemerkbar macht sich die Augenerkrankung zusätzlich in einer verschwommenen Sicht. Überdies zählen zur Symptomatik

     

    • sich rötende Augen
    • allgemeines Unwohlsein
    • anschwellende Augenlider
    • auftretendes Fieber
    • brennende Augen
    • schmerzende Augen
    • Kopfschmerzen
    • Schmerzen in den Gliedern

     

    Bis die ersten Symptome einer Augengrippe auftreten, vergeht meistens eine Woche. Hierdurch ist mit einer Inkubationszeit zwischen sieben und zehn Tagen zu rechnen.

     

    Im weiteren Verlauf der Erkrankung nehmen Betroffene ein Fremdkörpergefühl in ihren Augen wahr. Schließlich ist für die Augengrippe das Auftreten der Beschwerden auf zunächst einer Seite kennzeichnend. Danach erfassen diese auch das zweite Auge.

     

    Wie die Behandlung der Augengrippe erfolgt

    In den meisten Fällen bedarf diese Augenerkrankung keiner Behandlung. Folglich heilt sie in der Regel innerhalb zwei bis vier Wochen von selbst ab. Dennoch ist es ratsam, einen Augenarzt aufzusuchen. Dieser kann zur Linderung der Symptome Augentropfen verschreiben. Ebenfalls zeigen kalte Kompressen positive Wirkungen. Zur Vermeidung einer Ansteckung ist es ratsam, sich für diesen Zeitraum krankschreiben zu lassen. Hierbei handelt sich um eine hoch ansteckende Krankheit.

     

    In der akuten Krankheitsphase haben sich Tränenersatzprodukte gut zur Minderung von Entzündungen im Bereich der Bindehaut bewährt. Ferner überlegen Forscher, ob es Sinn macht, Betroffenen spezielle Mittel zu verabreichen. Die Spätfolgen einer Hornhauttrübung sind auf Überreaktionen des Immunsystems zurückzuführen. Folglich können diese Mittel zur Verhinderung der Überreaktion des Immunsystems beitragen. Dann haben Spätfolgen kaum eine Chance.

     

    Allerdings besteht auch die Möglichkeit, die aus der Augenerkrankung resultierende Trübung der Hornhaut mithilfe des Laserverfahrens schonend zu entfernen.

  • Kreuzallergien in der Übersicht – „pollenassoziierte Lebensmittel-Allergien“

    Kreuzallergien in der Übersicht – „pollenassoziierte Lebensmittel-Allergien“

    Wie der Name bereits vermuten lässt, wird eine so genannte „Kreuzallergie“ dann ausgelöst, wenn ein betroffener Mensch ohnehin schon auf Pollen oder Gräser reagiert und ein ähnlicher Stoff ebenfalls Symptome hervorruft. Letztere zeigen sich in der Regel vor allem im Bereich des Mundes. Je nach Grad der Allergie können die Symptome entweder leicht, in manchen Fällen jedoch sogar lebensbedrohlich, sein und sich auf den kompletten Körper ausweiten.

     

    Die Zahl der Betroffenen ist hoch. Die Kreuzallergien zählen zu den am häufigsten auftretenden Lebensmittel-Allergien. Sie werden auch „pollenassoziierte Lebensmittel-Allergien“ genannt.

    So macht sich die Kreuzallergie bemerkbar

    Die Symptome für die Betroffenen von Kreuzallergien sind vielfältig. Oftmals reicht nur ein Biss in eine Ananas oder einen Apfel, um Beschwerden auszulösen. Auch würzige Speisen können ein Problem darstellen. Krämpfe und Durchfälle sind die Folgen.

     

    Eine Pollenallergie, vor allem im frühen Stadium bei früh blühenden Bäumen, kann gleichzeitig eine Lebensmittel-Allergie nach sich ziehen. Ein hoher Prozentsatz (über 50 Prozent) der Birkenpollen-Allergiker (wie auch Menschen, die auf Erle und Hasel reagieren) klagt auch beispielsweise über eine Unverträglichkeit gegenüber Obstsorten wie Birne, Pfirsich, Apfel, sowie Nüssen und Mandeln. Etwas besser sieht es mit Hinblick auf Kiwis oder Avocados aus. Diese werden in der Regel besser vertragen. Mit Hinblick auf eine bestehende Kreuzallergie gilt es also vor allem, sich der Zusammensetzung seiner Nahrung bewusst zu werden und riskante Faktoren in jedem Fall zu meiden.

     

    Kreuzallergien bei Beifußpollen-Allergikern

    Beifußpollen-Allergiker haben erwiesenermaßen häufiger Probleme mit Kreuzallergien. Die Reaktionen hierzu sind der Gruppe der Korbblütler geschuldet. Zu ihnen gehören unter anderem:

    • Löwenzahn
    • Kamille
    • Chrysanthemen

     

    Auch Sonnenblumenkerne und Estragon können für das Auftreten der jeweiligen Symptome verantwortlich sein.

    Ein Leitallergen für weitere Allergien ist Beifuß ohnehin. Gewürze und Kräuter sollten hier unbedingt vermieden werden. Auch Pfeffergewächse, wie Chili und Paprika, sind mit Vorsicht zu genießen.

    Auch eine Sellerieallergie in Verbindung mit Beifußpollen stellt keine Seltenheit mehr dar. Weiterhin davon betroffen ist auch anderes Gemüse wie Fenchel und Karotte, bei Gewürzen Koriander, Liebstöckel, Dill und Petersilie. Nach diesem Muster wird das Phänomen dieser Kreuzallergie auch das „Sellerie-Karotten-Beifuß-Gewürz-Syndrom“ genannt.

     

    Wichtig: passen Sie Ihre Ernährung an!

    Ein Ernährungsplan für Kreuzallergiker sollte demnach sehr individuell sein. Zunächst gilt es herauszufinden, wann und in welchem Ausmaß die Allergie vermehrt auftritt. Oftmals treten Kreuzallergien ausschließlich während einer aktuellen Pollensaison auf.

    Das bedeutet, dass spezielle Lebensmittel im Winter oder Herbst problemlos verzehrt werden können. So ist es wichtig zu wissen, dass Kreuzallergiker nicht wegen botanischen Verwandtschaften zwischen Pollen oder besonderen Lebensmitteln alles aus ihrem Speiseplan streichen müssen, was ihnen Probleme bereitet.

     

    Als Paradebeispiel gilt hier beispielsweise Endiviensalat oder Kopfsalat. Beide stammen aus der Familie der Korbblütler und sind eng verwandt mit Beifuß. Von ihnen ist aber nicht vermehrt bekannt, dass sie als Auslöser für Allergien gelten. In der Regel gilt, dass es eher die naturbelassenen Lebensmittel sind, die eine allergische Reaktion mit sich bringen können.

     

    Der Deutsche Allergie- und Asthmabund betont unter anderem, dass kreuzreagierende Lebensmittel während einer Pollenzeit schlechter verträglich sind und Stresssituationen und Belastungen im Alltag eine Reaktion beeinflussen kann. Bei Äpfeln sollte auch beachtet werden, dass es hier Unterschiede mit Hinblick auf die Sorten gibt. Gloster und Altländer beispielsweise sind oftmals gut verträglich.

     

    Nicht nur der pflanzliche Ursprung ist ausschlaggebend!

    Wer allergisch auf Getreide- oder Gräserpollen reagiert, leidet oft auch unter einer Kreuzallergie auf Hülsenfrüchte, Mehl, Kleie und Tomaten. Darüber hinaus beschränken sich Kreuzallergien nicht auf Allergene pflanzlichen Ursprungs. Wer Probleme mit Hausstaubmilben hat, reagiert oft auch empfindlich auf andere Milbenarten, Muscheln, Schnecken oder Krustentiere.

     

    Das Problem um die Kreuzallergien ist sehr komplex und mitunter schwer zu durchschauen. Im medizinischen Bereich sind einige Kreuzallergien von großer Relevanz. Die jeweiligen Erkenntnisse sind zum Beispiel bei Infusionen wichtig. Wenn ein Allergiker keine Gelatine verträgt, gilt dies unter anderem möglicherweise auch für Volumenersatzmittel.

     

    Leiden Sie womöglich unter einer Kreuzallergie?

    Typische Symptome einer Kreuzallergie sind beispielsweise Schwellungen und ein Juckreiz der Mundschleimhaut, sowie auch Bläschen in der Mundflora. Bindehautentzündungen, Asthma oder Rötungen, ebenso wie Schnupfen.

     

    Vergleichsweise gering, jedoch auch durchaus existent, sind Reaktionen im Bereich des Verdauungstraktes festzustellen.

     

    Die Ursachen für die jeweiligen Beschwerden sind nicht immer schnell herauszufinden. Auch die Stärke der Reaktionen kann sehr unterschiedlich ausfallen. Dies liegt unter anderem an schwankenden Allergengehalten (zum Beispiel in biologischen Produkten) und kann auch von einer Produktionsregion, von der Zubereitung und vom Reifegrad abhängig sein.

    Für die Behandlung einer Kreuzallergie ist jedoch zu einem Großteil die Kombination aus der physischen und psychischen Verfassung des Betroffenen ausschlaggebend.

     

    Kreuzallergien lassen sich wie alle anderen klassischen Allergien ähnlich behandeln. Zu unterscheiden ist hierbei auch zwischen der kurzfristigen und langfristigen Behandlung. Je nach Krankheitsbild ergeben sich hier andere Lösungen.

     

    Kurzfristig lassen sich Symptome Antiallergika lindern oder abstellen. Bei sehr starken Reaktionen mit Hinblick auf eine Kreuzallergie muss auch an eine Schockprophylaxe gedacht werden. Ein Schock kann immerhin mitunter lebensbedrohlich sein.

     

    [content-egg-block template=offers_list]

  • ALS Symptome – Amyotrophe Lateralsklerose (Muskelschwäche)

    ALS Symptome – Amyotrophe Lateralsklerose (Muskelschwäche)

    Charakteristische Symptome für ALS – amyotrophe Lateralsklerose – sind jene einer Muskelschwäche. Demnach kann diese Muskelschwäche an unterschiedlichen Stellen auftreten. Abhängig ist dies von jenen Muskelgruppen, die zuerst von der amyotrophen Lateralsklerose betroffen sind.

     

    Krankheitsbeginn einer amyotrophe Lateralsklerose – ALS

    Wie auch der Gesamtverlauf der ALS kann der Krankheitsbeginn sich in unterschiedlichen Formen äußern. Erste Anzeichen für die amyotrophe Lateralsklerose machen sich in

     

    • Problemen beim Halten von Gegenständen
    • Ungeschicktheiten, wie Fallen oder Stolpern

     

    bemerkbar. Dabei handelt es sich um Lähmungserscheinungen in den Armen oder auch Beinen. Jedoch verursachen diese keinerlei Schmerzen.

     

    Ferner ist es möglich, dass die ALS mit Schluck- oder Sprachstörungen einhergeht. Dies ist abhängig von der jeweils zuerst betroffenen motorischen Nervenzelle. Hierbei handelt es sich jedoch um ein seltenes Phänomen. Ungefähr nur bei jeder dritten Person ist damit zu rechnen. Genau nachvollziehen lässt sich der präzise Anfang der Erkrankung selten. Die amyotrophe Lateralsklerose beginnt meist schleichend.

    ALS amyotrophe Lateralsklerose

     

    Symptome im weiteren Verlauf der Erkrankung

    Die Symptomatik der ALS schreitet stetig voran. Hierzu gesellen sich zumeist spastische Symptome. Im Grunde genommen können sämtliche Muskeln hiervon betroffen sein. Ausnahmen bilden die Muskeln im Bereich

    • der Augen
    • der Blase
    • des Darms
    • des Herzens

     

    Auch der Schließmuskel ist nicht von ALS betroffen.

     

    Erkennbar ist die amyotrophe Lateralsklerose an unbewusst auftretenden Muskelzuckungen. Im Großen und Ganzen sind diese sehr deutlich zu sehen. Allerdings verursachen diese keinerlei Schmerzen.

     

    Im weiteren Verlauf der ALS macht sich eine allgemeine Schwäche der betroffenen Muskelregionen bemerkbar. Bevor der Arzt spezifische Lähmungen der Muskelpartien feststellt, können Patienten diese Schwäche bereits wahrnehmen. Im weiteren Verlauf können sich Krämpfe und versteifte Muskeln bemerkbar machen.

     

    Gesellen sich schließlich Störungen im Bereich der Sprache oder des Schluckens hinzu, kann Nahrung nur verzögert aufgenommen werden. Das heisst, es ist mit einer Gewichtsreduktion zu rechnen. Weitere Symptome äußern sich in

    • vorhandenen Essensrückständen im Mund
    • erhöhtem Speichelfluss aus dem Mund
    • Husten während der und im Anschluss an die Nahrungsaufnahme

     

    Weiter kann durch das Einatmen von Nahrung sich eine Lungenentzündung bilden. Kurzfristig kann ein Muskelkrampf im Schlund auftreten. Hieraus resultiert eine kurzzeitige Behinderung der Atmung.

     

    Zusätzlich auftretende Symptomatik

    Im weiteren Fortgang der ALS ist mit einer stets schlechter verstehbaren Sprache zu rechnen. Dies erinnert an Patienten mit einem Schlaganfall. Gegensätzlich zur amyotrophen Lateralsklerose tritt die Sprachstörung beim Schlaganfall urplötzlich auf.

     

    Als Ursache für die Sprachlähmung kommt beispielsweise die Muskulatur der Zunge in Betracht. Ferner treten ungewolltes Lachen oder Weinen in Erscheinung. Erklärbar sind diese Aspekte durch Krämpfe der Lach- und Weinmuskulatur. Den meisten betroffenen Patienten ist dies äußerst unangenehm.

     

    Zu den weiteren Symptomen der amyotrophen Lateralsklerose zählt die Lähmungserscheinung der Atemmuskulatur. Durch die Verringerung der Lungenfunktionalität treten bei Patienten mit ALS in zunehmendem Maße

    • Kopfschmerzen
    • Müdigkeit
    • Störungen der Konzentrationsfähigkeit
    • Wenig erholsamer Schlaf

    auf.

     

    Derartige häufig vorkommende Symptome bei ALS lassen auf das Zurückgehen sämtlicher motorischer Funktionen schließen. Hierbei ist es unerheblich, welche Körperregion zuerst von amyotrophischer Lateralsklerose betroffen war. Einzige Ausnahmen bilden die Augen-, Herz- und Schließmuskeln. Mit einer gesamten Lähmung an Armen und Beinen ist im weiteren Verlauf zu rechnen.

     

    Wo die amyotrophische Lateralsklerose ihren Anfang nimmt

    Im Allgemeinen beginnt die ALS an den Hand- und Unterarmmuskeln, jeweils an einer Körperhälfte. Anschließend dehnt diese sich auf die zweite Körperhälfte sowie die Beine aus. Allerdings kann die amyotrophe Lateralsklerose ebenso ihren Anfang an der Muskulatur des Fußes oder Unterschenkels nehmen. Dann machen sich die Symptome in schwachen Beinen oder einer Gangunsicherheit bemerkbar.

     

    Der schmerzlose Verlauf von ALS wandelt sich später in Schmerzen um. Und zwar dann, wenn ein spürbarer Muskelschwund auftritt. Als Grund für derartige schmerzhafte Symptome kommt insbesondere die erhebliche Belastung des knöchernen Stützapparats in Betracht.

     

    Außerdem entwickeln im weiteren Verlauf der Erkrankung einige Patienten mit amyotropher Lateralsklerose ausgeprägte Symptome einer Demenz.

     

    [content-egg-block template=offers_list]

  • Ist es eigentlich gesund, die Haare ohne Shampoo zu waschen?

    Ist es eigentlich gesund, die Haare ohne Shampoo zu waschen?

    Die Haare ohne Shampoo waschen, die Reichen und Schönen machen es vor und mittlerweile ist der Trend auch in Deutschland angekommen. Immer mehr Menschen versuchen es aus, die Haare ohne Shampoo waschen. Doch ist das wirklich gesund und welche Auswirkungen hat diese Art der Pflege auf die Struktur und das gepflegte Aussehen der Haare?

     

    Shampoos enthalten oft ungesunde Zusätze, deshalb die Haare ohne Shampoo waschen

    Viele Shampoos arbeiten in der heutigen Zeit mit Silikonen. Das bedeutet, dass die Haare beim Waschen von einem dünnen „Mäntelchen“ umschlossen werden. Ein guter Schutz gegen äußere Einflüsse? Wäre anzunehmen…, doch leider hält das Silikon auch pflegende Substanzen davon ab, ins Haarinnere zu gelangen. Daher ist es nicht nur ein „Trend“, sondern wirklich ratsam, seinem Haar ab und an eine shampoofreie Kur zu gönnen. Doch nicht enttäuscht sein! Der Beginn einer solchen Pflegeroutine könnte sich als sehr ernüchternd erweisen!

     

    Überzeugende Erfolge sind erst nach einigen Wochen auszumachen

    Wer der Meinung ist, einmaliges Haarewaschen ohne Shampoo würde direkt seidig-glattes Haar verursachen, täuscht. Genaugenommen werden Sie feststellen, dass Ihre Haare, besonders in den ersten Tagen:

    • etwas schlechter durchgekämmt werden können
    • scheinbar schneller nachfetten
    • stumpf aussehen können.

     

    Zudem vermissen viele Frauen den klassischen Shampoogeruch auf ihrem Kopf. Vor allem auch dann, wenn Sie zu einem fettigen Ansatz neigen, könnte Ihnen das Haarewaschen ohne Shampoo unangenehm sein. Doch keine Sorge! Spätestens nach vier Wochen werden Sie belohnt!

    Die meisten Frauen entscheiden sich für einen circa 6wöchigen Verzicht auf das beliebte Pflegeprodukt. Sich danach das erste Mal wieder die Haare mit Shampoo zu waschen ist sicherlich für die meisten eine Wohltat. Das Ergebnis entlohnt jedoch in jedem Falle für die „Strapazen“. Die Haare werden fülliger, glänzender und sehen einfach deutlich gesünder aus. Leider hält der erzielte Effekt jedoch nicht allzu lange an. Nach ein paar Wochen sind kaum noch Auswirkungen der shampoofreien Zeit zu sehen. Das Procedere müsste also in regelmäßigen Abständen wiederholt werden.

  • Ist Ingwer gesund oder nur scharf? Wir sagen Ingwer ist gesund!

    Ist Ingwer gesund oder nur scharf? Wir sagen Ingwer ist gesund!

    Ingwer

    Ist Ingwer gesund? Die Ingwer – Gesundheitsaspekte zeichnen sich unter anderem durch seine vielseitige Heilwirkung aus. Ebenfalls ist Ingwer für einen kräftig scharfen Geschmack bekannt. Ferner ist ebenso die Wirkung, die sich in der Verdauung zeigt, bekannt. Die Zubereitungs- und Verwendungsmöglichkeiten sind dabei vielseitig.

     

    Steckbrief

    • Heilwirkung: Husten, Kopfschmerzen, Reizmagen
    • Wissenschaftlicher Name: Zingiber officinale
    • Pflanzenfamilie: Ingwergewächse = Zingiberaceae
    • Umgangssprachlicher Name: Ginger
    • Inhaltsstoffe: Ätherische Öle, Gingerol, Shogaol, Zingiberen, Zingiberol
    • Sammelzeit: Spätherbst

     

    Gesundheitlicher Aspekt

    Ist Ingwer gesund?

    Weil den enthaltenen Inhaltsstoffen ein Neutralisieren von krebserregenden Stoffen nachgesagt wird. Ferner soll er  Blutgerinnsel verringern sowie bei Reisekrankheiten eine beruhigende und lindernde Wirkung haben. So hilft die Wurzel gegen Übelkeit und bei Erkältungen. Somit können wir die Frage: Ist Ingwer gesund? mit „Ja, ist er“, beantworten.

     

    Gut zu wissen

    Bei Rohverzehr von Ingwer können sämtliche Inhaltsstoffe aufgenommen werden. In gemahlenem Zustand sowie in Form von Ingwerwasser, Ingwertee oder eingelegt enthält dieser meist nur einen Bruchteil der wichtigen Inhaltsstoffe. Sofern die Grundregeln bekannt sind, fällt der Umgang mit der Wurzel nicht schwer.

     

    Wie wird Ingwer angebaut?

    Bei Ingwer-Pflanzen handelt es sich um die verwendeten Wurzeln. Zum Anbau wird zunächst von der ausgegrabenen Ingwerwurzel ein Stück abgeschnitten. Anschließend wird die Wurzel zur Vermehrung wieder eingegraben. Beim Einpflanzen derselben muss auf ausreichend Platz sowie der passenden Bodenbeschaffenheit geachtet werden.

     

    Anwendungsmöglichkeiten

    Ingwer lässt sich ganz unterschiedlich verwenden, so dass beispielsweise auch eine Einnahme unterwegs möglich ist. So kann von der Ingwerpflanze die Wurzel eingelegt und hieraus Ingwersirup hergestellt werden.

     

    Des Weiteren lässt sich der Geschmack in Ingwersaft, Ingweröl, Ingwerbier und Ingwerlikör zur Geltung bringen. Gegensätzlich zu Likör und Sirup ist Ingwermarmelade und Ingwertee für jede Mahlzeit ideal. Marmelade hat nur noch einen kleinen Teil der Ingwer-Inhaltsstoffe. Ingwerpulver, Tabletten und Kapseln sind ebenso im Handel zu finden.

     

    Zubereitung von Ingwer

    Je nach weiterer Verwendung empfiehlt sich das Schälen von Ingwer. Hierbei muss die äußerste Schicht mit einem Messer abgetragen werden. Während der Zubereitung kommt überwiegend warmes Wasser zum Einsatz. Zum Kandieren macht sich ebenfalls Hitze erforderlich.

     

    Dank der Wirkung des Ingwertees gelingt eine problemlose Gewichtsreduktion. Der Tee wird mit kochendem Wasser zubereitet. Sofern die Wurzel nicht komplett verbraucht wird, kann der Rest eingefroren werden.

     

    Auswirkungen von Ingwer

    Da Ingwer Wehen fördern kann, sollte er während der Schwangerschaft nicht verzehrt werden. Gleiches gilt für Ingwertee. In der Stillzeit können die Inhaltsstoffe der Wurzel auf das Kind übergehen. Auch bei einer vorliegenden Erkältung während der Schwangerschaft ist auf die Wurzel zu verzichten.

     

    Im Allgemeinen zeigt diese in Kombination mit Honig und Zitrone gute Wirkungen gegen Erkältungen. Wer mithilfe von Ingwertee Gewicht reduzieren möchte, sollte dies nur im Zusammenhang mit einer gesunden Ernährung tun.

     

    Wirkungen von Ingwertee

    Ingwertee gilt als Klassiker bei Erkältungen. Da die Inhaltsstoffe bei der Zubereitung besser auf das Getränk übergehen, ist der Tee zum Abnehmen besser geeignet. Zur Gewichtsreduzierung sollte dennoch auf eine übermäßige Aufnahme der Wurzel verzichtet werden. Ingwer weist eine Blutdruck senkende Wirkung auf. Grundsätzlich ist der Tee gesund und kann ebenso aus der Blüte gewonnen werden.

     

    [content-egg-block template=offers_list]