Schlagwort: Kopf

  • 35. SSW – Die 35. Schwangerschaftswoche

    35. SSW – Die 35. Schwangerschaftswoche

    Wenn der neunte Monat in seine zweite Hälfte geht, dann beginnt die 35. SSW und das heißt für Mutter und Kind, bald ist es so weit. Es ist die 35. SSW, die viele Frauen besonders belastet, die meisten sehnen sich danach, dass es endlich losgeht und das Kind geboren wird. In der 35. Schwangerschaftswoche beginnt auch der gesetzliche Mutterschutz und die meisten werdenden Mütter nutzen die verbleibende Zeit vor der Entbindung, um das zu Hause in ein behagliches Heim für den Nachwuchs zu verwandeln. Körperlich ist diese Phase der Schwangerschaft eher belastend, denn in der 35. SSW nimmt der Druck nach unten immer weiter zu und das macht vielen Schwangeren zu schaffen.

    Was macht das Baby in der 35. SSW?

    In der 35. SSW misst das Baby durchschnittlich 46 cm und ist im Schnitt 2.550 Gramm schwer. Bis zu seiner Geburt wird das Kind noch kräftig an Gewicht zulegen, denn die Gewichtszunahme in der 35. SSW ist sehr wichtig, da das Baby viele Energiereserven für die anstehende Geburt und die ersten Lebenstage dringend braucht. Die Bewegungen des Kindes werden in der 35. SSW immer koordinierter, allerdings fehlt jetzt langsam der Platz, um sich bewegen zu können. Die 35. SSW Kindsbewegungen werden von der Mutter daher nicht mehr so stark wahrgenommen, wie das in den vergangenen Monaten der Fall war.

    Die Sinneswahrnehmungen sind in der 35. SSW ausgeprägter und auch die Reflexe werden immer besser. So wendet sich das Kind einer Lichtquelle automatisch zu und dieser natürliche Reflex gilt als eine sehr wichtige Vorbereitung für das eigenständige Leben außerhalb des Mutterleibs. Zahlreiche Studien haben nachgewiesen, dass Babys in der 35. SSW intensiv träumen und dass bereits REM-Schlafphasen vorhanden sind, die sich mit den Träumen abwechseln.

    Die eigene Körpertemperatur kann das Kind in der 35. SSW immer besser regulieren und das kindliche Immunsystem funktioniert jetzt auch unabhängig vom Immunsystem der Mutter. Trotzdem ist das Immunsystem immer noch sehr sensibel und empfindlich. Um ausreichend Abwehrstoffe für die ersten Lebenswochen zu bekommen, ist das Kind nach wie vor von der Mutter abhängig, denn die eigentlichen Antikörper gegen ganz unterschiedliche Krankheitserreger werden erst in den ersten Lebensjahren ausgebildet.

    Wie arbeiten die kindlichen Organe in der 35. SSW?

    Die Organe des Babys sind in der 35. SSW schon vollständig entwickelt. Die Nieren und die Leber arbeiten und auch der Darm funktioniert bereits und lagert immer stärker das sogenannte Mekonium, das Kindspech ab. Dieses Kindspech ist eine zähe, dunkle Masse, die in der Hauptsache aus Hautzellen, aus Schleim, Haaren, Käseschmiere und auch aus eingedickter Gallenflüssigkeit besteht. Der erste richtige Stuhlgang wird aber erst 24 bis 48 Stunden nach der Geburt ausgeschieden. Da das Baby ständig vom Fruchtwasser trinkt, ist sein Magen immer gut gefüllt und die Verdauungsorgane werden auf diese Weise optimal trainiert.

    Die Mutter in der 35. SSW

    Da in der 35. SSW der Mutterschutz beginnt, hat die Mutter endlich genug Zeit, um ihre Kraftreserven zu bündeln und sich auf die Geburt zu konzentrieren. Da die Gebärmutter in den 35. SSW stark gegen den Rippenbogen drückt, haben viele werdende Mütter das unangenehme Gefühl, aus allen Nähten zu platzen. In dieser Phase der Schwangerschaft hat die Mutter bereits zwischen elf und 13 Kilogramm zugenommen, alleine die Gebärmutter bringt in der 35. SSW 1.500 Gramm auf die Waage. Aber auch das Gewicht des Kindes sorgt dafür, dass der Bauch immer schwerer wird.

    Herz und Kreislauf müssen in der 35. SSW wahre Schwerstarbeit leisten, denn das Blutvolumen hat mit 5,5 Litern sein Maximum erreicht, und ist damit um das anderthalbfache größer als noch zu Beginn der Schwangerschaft. Bei vielen Frauen macht sich der eigene Herzschlag in der 35. SSW immer mehr bemerkbar und sie spüren, dass ihr Kreislauf nicht mehr allzu stabil ist. Die stärkste Belastung geht aber vom Beckenboden aus und nicht selten stellt sich in der 35. SSW eine Blasenschwäche ein, jedes Niesen, Husten oder auch Lachen kann Folgen haben. Um solche peinlichen Situationen zu vermeiden, ist es ratsam, eine Slipeinlage oder eine dünne Binde zu tragen. Um das Becken zu stärken und gleichzeitig für die Geburt zu trainieren, ist eine gezielte Beckenbodengymnastik in der 35. SSW eine sinnvolle Sache.

    Ist eine Geburt in der 35. SSW eine Frühgeburt?

    Vor allem bei Frauen, die bereits ein Kind geboren haben, sind in der 35. SSW Senkwehen keine Seltenheit. Die meisten Frauen fürchten sich vor einer Geburt in der 35. SSW, aber wenn es zu einer Frühgeburt in der 35. SSW kommt, dann sind die Chancen für das Kind gut. Vorwehen müssen aber nicht zwingend auf eine Geburt in der 35. SSW hinweisen, denn die Gebärmutter fängt langsam aber sicher an, sich auf die Entbindung vorzubereiten. Möglich sind aber auch Senkwehen, die die Aufgabe haben, den Kopf des Kindes in das kleine Becken zu schieben. Beide Wehenformen, sowohl Vorwehen als auch Senkwehen werden von den meisten Schwangeren nicht als eine eigentliche Wehentätigkeit wahrgenommen, sie erinnert eher an die Beschwerden während der Menstruation.

    Stärker sind da schon die Leisten- und Rückenschmerzen in der 35. SSW, die von einem immer härter werdenden Bauch begleitet werden. Diese Schmerzen treten anders als echte Geburtswehen, in unregelmäßigen Abständen auf, sie werden aber immer schwächer und verschwinden dann ganz wieder.

    Wenn ein Kind in der 35. SSW geboren wird, dann ist das für die Ärzte keine Frühgeburt im eigentlichen Sinne, denn das Kind ist voll lebensfähig, die restlichen Wochen werden lediglich zum Sammeln von Energiereserven genutzt. Dazu kommt, dass sich eine Geburt in der 35. Schwangerschaftswoche nicht mehr aufhalten lässt, deshalb werden wehenhemmende Mittel auch nur in Ausnahmefällen gegeben. Wenn das Baby beim Gewicht und bei der Größe im Plan ist, dann steht einer Geburt nichts mehr im Weg und das Kind kann ohne Probleme zur Welt kommen.

    Kinder, die in der 35. SSW geboren werden und die weniger als 2.400 wiegen, müssen für einige Tage ins Wärmebettchen oder in den Brutkasten. Ist das Kind aber gesund und munter, dann wird es keine Probleme geben und die Eltern können ihren Sohn oder ihre Tochter nach einer Woche in der Klinik wie geplant mit nach Hause nehmen.

    Bild: © Depositphotos.com / monkeybusiness

  • 40. SSW – Die 40. Schwangerschaftswoche

    40. SSW – Die 40. Schwangerschaftswoche

    In der 40. SSW, also am Ende des 10. Schwangerschaftsmonats, können es die meisten Frauen kaum noch erwarten, dass ihr Kind endlich zur Welt kommt. Der errechnete Termin für die Geburt rückt immer näher, aber ob sich das Kind auch an diesen Termin hält, das kann niemand vorhersagen, denn nicht selten lassen sich die Babys Zeit. Aus medizinischer Sicht ist gegen ein bisschen Trödelei auch nichts einzuwenden, wenn es dem Kind dabei gut geht. In der 40. SSW werden Mutter und Kind aber besonders genau überwacht, damit nichts mehr schiefgehen kann. In der letzten Schwangerschaftswoche muss die Mutter alle zwei Tage zum Arzt, Ende der 40. SSW sogar jeden Tag.

    Wie sieht das Baby in der 40. SSW aus?

    Ein Baby in der 40. SSW misst im Durchschnitt vom Scheitel bis zur Sohle 51 cm und es wiegt rund 3.440 Gramm. Mit diesen Maßen hat das Kind seine endgültige Körperlänge und sein Gewicht erreicht, es ist vollständig ausgewachsen. Natürlich hat jedes Kind seinen ganz eigenen Rhythmus, wenn es ums Wachstum geht und der Arzt kann bei den letzten Untersuchungen vor der Geburt das Wachstum nur noch schätzen, da das Baby vom Ultraschall nicht mehr komplett erfasst werden kann. Die Größe und das Gewicht machen in der 40. SSW Druck nach unten, was für viele Frauen der erste Vorgeschmack auf die bevorstehenden Wehen ist.

    Das Baby hat in der 40. SSW nicht nur die optimale Größe und das richtige Gewicht erreicht, es ist auch mit allem ausgestattet, was es für die Geburt und die ersten Tage seines eigenen Lebens braucht. Die Fettreserven haben in den letzten Wochen um rund 15 % des Körpergewichts zugelegt und die Leber hat damit begonnen Stärke zu speichern, die nach der Geburt zu Glukose wird. Auch die Flüssigkeitsreserven werden in der 40. SSW noch einmal aufgefüllt. Mit dieser Ausstattung kommt das Kind ohne Probleme durch die ersten Tage seines Lebens.

    In der 40. SSW wird der Platz eng

    Die Kindsbewegungen 40. Schwangerschaftswoche sind nicht mehr so intensiv wie in den Monaten vorher, denn das Baby hat in der 40. SSW kaum noch Platz in der Gebärmutter und das schränkt die Bewegungsfreiheit des Kindes natürlich enorm ein. Es liegt jetzt zusammengekauert im Uterus, und diese sogenannte fötale Stellung mit angezogenen Knien, verschränkten Armen und einem runden Rücken wird das Baby auch nach der Geburt noch öfter einnehmen. Noch steht dem Kind in der 40. SSW neben den eigenen Nahrungsreserven auch das Kolostrum, die Vormilch zur Verfügung. Diese Milch ist besonders nahrhaft und sie enthält wichtige Antikörper, die unter anderem dafür sorgen, dass das Kindspech ausgeschieden werden kann. Die eigentliche Muttermilch schießt erst nach zwei bis vier Tagen nach der Entbindung ein.

    Was erlebt das Baby während der Geburt?

    Wenn sich in der 40. SSW Anzeichen der Geburt zeigen, dann geht es auch wirklich los und nicht nur für die Mutter, sondern auch für das Baby beginnen sehr anstrengende Stunden. Die natürliche Geburtseinleitung zeigt dem Baby, dass es Zeit wird, die angeborenen Reflexe zu aktivieren, die während der Geburt eine große Rolle spielen werden. Wenn es in der 40. SSW Geburtsanzeichen gibt, dann sind das bereits die Eröffnungswehen, wenn sich die Gebärmutter in immer kürzeren Abständen zusammenzieht. Für das Baby sind diese Kontraktionen eine Art Massage und es fängt an, sich von oben nach unten zu bewegen. In der Phase bewegt es den Kopf und stößt sich mit den Füßen von der Wand der Gebärmutter ab, um sich so in den Geburtskanal zu schieben.

    Damit der Kopf geboren werden kann, muss das Kind im Becken der Mutter eine Biegung passieren, die fast rechteckig ist, und wenn das geschehen ist, dann lässt der erste Schrei des kleinen Menschen nicht mehr lange auf sich warten. Es gibt aber auch Babys, die schreien schon, wenn sie zur Hälfte noch im Geburtskanal stecken, andere schreien gar nicht, sondern jammern leise, seufzen hörbar oder holen erst einmal tief Luft. Auch Babys, die sich nicht durch lautes Schreien bemerkbar machen, sind vollkommen gesund und den berühmten Klaps der Hebamme auf den Po des Babys, gibt es heute nicht mehr.

    Die 40. SSW – die Vorbereitungen der Mutter

    In der 40. SSW beginnt auch für die Mutter die heiße Phase. Optimal ist es, wenn sie in dieser Zeit eine perfekte Mischung aus Aktivitäten und Ruhezeiten findet, denn das ist die beste Vorbereitung für die anstehende Geburt. Leichte körperliche Arbeiten sind erlaubt und wer in der 40. SSW Wehen fördern will, der sollte lange Spaziergänge machen, denn das verstärkt den Druck der Gebärmutter und des Babys auf den Muttermund. Auf diese Weise kann die Geburt auf sanfte Art in Gang gebracht werden. Auch ein warmes Bad kann wehenfördernd sein und es sorgt zudem dafür, dass die werdende Mutter sich entspannen kann. Da das warme Wasser auch die Wehen lindern kann und die Elastizität des Geburtskanals erhöht, bieten viele Krankenhäuser und Geburtshäuser auch eine Entbindung im warmen Wasser an.

    In der 40. SSW überprüfen entweder Arzt oder aber die Hebamme alle zwei Tage die Menge des Fruchtwassers und hören die Herztöne des Kindes ab. Wenn in der 40. SSW keine Wehen zu spüren sind, dann ist das kein Grund zur Panik, denn Ärzte und Hebammen rechnen zehn Tage vor oder nach dem errechneten Geburtstermin als eine Art Kulanzzeit. In der 40. SSW kann das Baby kommen, ohne dass es Probleme gibt. Bei Frauen, die schon einmal geboren haben, wird das Baby wahrscheinlich etwas früher als errechnet kommen, bei Erstgebärenden kann es hingegen manchmal etwas länger dauern. Ein sicheres Zeichen, dass die Geburt kurz bevorsteht, ist in der 40. SSW Ausfluss, denn wenn dieser Ausfluss gelblich-weiß, zäh und klumpig ist, dann ist das der sogenannte Schleimpfropf, der sich löst und damit deutlich macht, das Baby will geboren werden.

    In der 40. SSW sollte die Tasche für die Klinik schon fertig gepackt sein, denn jetzt es kann jeden Moment losgehen. Für die Mutter und auch für das Kind gehen in der 40. SSW neun ereignisreiche Monate zu Ende und beide können es nicht mehr abwarten, sich endlich kennenzulernen.

    Bild: © Depositphotos.com / pedro2009

  • Vorteile beim Kauf der Medikamente im Internet

    Vorteile beim Kauf der Medikamente im Internet

    Auf dem Lande zu leben hat viele Vorteile, denn die Luft ist besser als in der Stadt, der Lärmpegel ist geringer und die Lebensqualität ist höher. Aber das Leben in ländlichen Regionen hat auch gravierende Nachtteile, denn vielfach müssen die Bewohner lange Wege in Kauf nehmen, um einzukaufen. Auch die Apotheke ist nicht gleich um die Ecke und wer Kopfschmerzen hat, der muss sich wohl oder übel ins Auto setzen oder den Bus nehmen, um Tabletten zu kaufen. Das Internet hingegen macht es möglich, Medikamente online zu kaufen, und diese Möglichkeit bietet eine Reihe von Vorteilen.

    Immer geöffnet

    Immer mehr Menschen kaufen heute auf dem Onlineweg und auch wenn es um Tabletten, Pillen, Salben und Cremes geht, steigt die Zahl derer, die in der Versandapotheke einkaufen. Die Online-Apotheke hat immer geöffnet und wenn es draußen stürmt und schneit, dann muss keiner mehr aus dem Haus gehen, sondern kann sich einfach nur vor den PC setzen und per Mausklick die gewünschten Medikamente online bestellen. Arzneimittel können in der Online-Apotheke auch nachts gekauft werden, der Apotheker vor Ort verlangt einen ordentlichen Zuschlag, wenn er in der Nacht rausgeklingelt wird, und auch an den Sonn- und Feiertagen arbeiten die Apotheken vor Ort nur im Notdienst, die Online-Apotheke hat hingegen immer geöffnet.

    Medikamente online kaufen und Geld sparen

    Ein weiterer Vorteil beim Kauf von Arzneimitteln im Internet besteht darin, dass man auf einen Blick die Preise miteinander vergleichen kann. Kaum jemand der in der Stadt wohnt, macht sich die Mühe, in mehreren Apotheken die Preise zum Beispiel für einen Hustensaft zu vergleichen, man kauft in der Regel in der Apotheke, die sich in der Nähe befindet und einfach zu erreichen ist. So kann es passieren, dass für ein Medikament zu viel gezahlt wird, denn die Preise schwanken zum Teil sehr stark. Wer sich hingegen in den Online-Apotheken umschaut, der kann direkt sehen, wie viel ein bestimmtes Präparat bei welchem Anbieter kostet und das hilft effektiv dabei, Geld zu sparen. Dazu kommt, dass die Produkte in der Online-Apotheke nicht selten um bis zu 80 % günstiger sind als in der stationären Apotheke vor Ort.

    Große Auswahl, guter Service

    Selbst in einer großen Apotheke ist der Platz begrenzt und viele Mittel müssen bestellt werden, da sie nicht im Sortiment sind. Das gilt besonders für alternative Heilmittel, die vor allem in den kleineren Apotheken kaum zu bekommen sind, in der Online-Apotheke wie zum Beispiel bei Apo-Fair, gibt es hierzu ein großes Angebot. Auch der Service der Internetapotheken kann sich sehen lassen, denn die meisten Anbieter haben eine Service Hotline zum Nulltarif für alle Kunden, die eine ausführliche Beratung wünschen. Viele Apotheker bieten zudem einen kostenlosen Versand oder eine „Happy Hour“ an, in der Kunden besonders günstig einkaufen können. Wenn es um die Bezahlung geht, auch dann ist die Online-Apotheke im Vorteil, denn sie bietet ihren Kunden verschiedene Zahlungsmöglichkeiten an. In den meisten stationären Apotheken wird es nicht so gerne gesehen, wenn Beträge unter zehn Euro mit der EC-Karte oder mit der Kreditkarte bezahlt werden.

    Perfekt für rezeptfreie Arzneimittel

    Vor allem bei rezeptfreien Arzneimitteln sind die Vorteile einer Online-Apotheke groß, bei Medikamenten, die ein Rezept benötigen, liegen die Vorteile aber deutlich bei der stationären Apotheke. Das Rezept muss erst an die Versandapotheke geschickt werden und bis zur Lieferung können einige Tage vergehen, der Apotheker vor Ort kann das Rezept jedoch sofort einlösen. Dazu kommt, dass rezeptpflichtige Arzneimittel einer Preisbindungspflicht unterliegen, das heißt, dass das Mittel in der Online-Apotheke das Gleiche kostet wie in der Apotheke am Ort. Wenn es um Medikamente geht, die frei verkäuflich sind, dann ist die Online-Apotheke auf jeden Fall die bessere Wahl.

    Bild: © Depositphotos.com / mayakova

  • Warum häufiges Aufwachen in der Nacht ungesund ist

    Warum häufiges Aufwachen in der Nacht ungesund ist

    Wer kennt das nicht? Mehrfach in der Nacht aufwachen oder auch geweckt werden und sich dann am nächsten Morgen wie gerädert fühlen. Häufiges Aufwachen kann sehr nervig sein, die gute Laune verderben, und es ist zudem auch noch sehr ungesund, wie jetzt eine neue Studie aus den USA herausfand. Schlafunterbrechungen können sich auf die mentale Stimmung negativ auswirken und sie sind schädlicher als eine Nacht, die aus welchen Gründen auch immer, viel zu kurz geraten ist.

    Häufiges Aufwachen schadet der Seele

    Für die neue Studie wurden die Probanden bis zu achtmal in einer Nacht geweckt. Am Morgen waren die Studienteilnehmer nicht nur sehr müde, sie hatten auch schlechte Laune, die sich den ganzen nächsten Tag über nicht sonderlich gebessert hat. Das Gleiche galt aber auch für die Teilnehmer an der Studie, die zu spät ins Bett gegangen sind, denn sie bekamen zwar die gleiche zeitliche Menge an Schlaf, allerdings durften sie diese Zeit an einem Stück und ohne Unterbrechungen schlafen. Erst in der zweiten Nacht konnten die Wissenschaftler einen deutlichen Unterschied feststellen. Häufiges Aufwachen in der zweiten und auch in der dritten Nacht sorgte bei den Studienteilnehmern zunehmend für schlechte Laune und es kam sogar zu depressiven Verstimmungen. Auch die Energie ließ mehr und mehr nach, was sich laut der Fachzeitschrift „Sleep“, in der die Studie veröffentlicht wurde, vor allen Dingen bei den Gefühlen, den Sympathien und der Freundlichkeit der Studienteilnehmer untereinander bemerkbar machte.

    Häufiges Aufwachen verkürzt den Schlaf

    Häufiges Aufwachen hat bei den Probanden dafür gesorgt, dass es keine tiefen Schlafphasen mehr gab, weil die Zeit, in der der Schlaf besonders tief ist, immer wieder verkürzt wurde. Immer wenn der Schlaf durch häufiges Aufwachen gestört wird, dann wird auch der Schlafrhythmus gestört und die einzelnen Schlafphasen können nicht mehr durchlaufen werden. Besonders wichtig ist jedoch, dass der Tiefschlaf ungestört ist, denn dieser Schlaf ist sehr wichtig, damit sich Körper und Seele ausreichend erholen können. Die Forscher der Johns Hopkins University School of Medicine sehen in der verringerten Zeit des tiefen Schlafs und der negativen Stimmung einen direkten Zusammenhang.

    Schuld an Depressionen

    Häufiges Aufwachen und ständige Schlafunterbrechungen können nach Ansicht der amerikanischen Wissenschaftler sogar eine Depression auslösen. Im Umkehrschluss gehören Schlafstörungen und häufiges Aufwachen bei vielen Menschen, die bereits unter Depressionen leiden, zum typischen Krankheitsbild. Verstärkt wird das Ganze in der dunklen Jahreszeit, wenn die Tage immer kürzer werden, denn dann fällt es vielen Menschen besonders schwer, in der morgendlichen Dunkelheit aufzustehen.

    Was kann helfen?

    Häufiges Aufwachen in der Nacht hat vielfach mentale Probleme als Ursache. Wer ungestörten Nachtschlaf zu schätzen weiß, der muss schon am Tag damit beginnen, Abstand von seinen Problemen zu bekommen. Keiner sollte mit einem Kopf voll Sorgen ins Bett gehen, sondern versuchen, vor dem zu Bett gehen mental abzuschalten. Musik kann dabei sehr hilfreich sein, aber auch ein Spaziergang in der kühlen Abendluft kann häufiges Aufwachen in der Nacht verhindern. Der falsche Weg ist es, den Schlafproblemen mit Alkohol zu begegnen, denn Alkohol sorgt weder für einen tiefen erholsamen Schlaf, noch schützt der davor, häufig wach zu werden. Das Gleiche gilt auch für Medikamente, die den Schlaf künstlich erzeugen. Hier besteht immer eine große Suchtgefahr, denn der Körper gewöhnt sich sehr schnell daran, dass er zum Schlafen gezwungen wird. Wenn überhaupt Schlafmittel eingenommen werden müssen, weil die Qualität des Schlafes immer weiter abnimmt, dann sollten diese Mittel immer nur unter der strengen Aufsicht eines Arztes genommen werden. Mit dem Arzt muss die richtige Dosierung abgestimmt werden und das gilt ganz besonders dann, wenn die Dosis erhöht werden soll. Übrigens, ein Glas mit warmer Milch am Abend kann ebenfalls für einen besseren Schlaf sorgen.

    Bild: © Depositphotos.com / stefanolunardi

  • Was hilft gegen trockene Augen?

    Was hilft gegen trockene Augen?

    Das digitale Zeitalter hat viele Erleichterungen in den Alltag gebracht, aber es auch einiges, was in diesem Zusammenhang nicht so positiv ist. Immer mehr Menschen arbeiten heute am PC und sitzen nicht selten acht Stunden oder sogar mehr vor dem Computerbildschirm. Die meisten, die lange Zeit vor dem Computer verbringen, vergessen oftmals zu blinzeln, was aber sehr wichtig ist, damit die Augen nicht austrocknen. Augenärzte behandeln immer mehr Patienten, die trockene Augen haben, aber nicht nur der PC ist daran schuld, auch Zugluft und zu langes Fernsehen sorgt für trockene Augen.

    Das sind die Symptome

    Wenn die Buchstaben auf dem Bildschirm immer wieder verschwimmen und wenn die Augen anfangen zu brennen und zu jucken, dann sind das deutliche Zeichen für trockene Augen. Wer sich also nach einem langen Arbeitstag vor dem Computer öfter mal die Augen reiben muss, der sollte das nicht nur auf die Müdigkeit schieben, sondern darauf, dass die Augen zu trocken sind. Trockene Augen können auf Dauer auch zu unangenehmen Kopfschmerzen führen und da die Hornhaut unter der Augentrockenheit leidet, sollte man trockene Augen nie auf die leichte Schulter nehmen.

    Was verursacht trockene Augen?

    Immer wenn die Augen trocken werden, dann ist nicht ausreichend Tränenflüssigkeit vorhanden. Normalerweise blinzeln wir alle paar Sekunden ganz automatisch, auch ohne dass es uns bewusst ist. Auf diese Weise wird die Hornhaut ausreichend mit Flüssigkeit versorgt. Die Tränenflüssigkeit schützt die Hornhaut und wenn dieser Schutz fehlt, dann wird die Hornhaut trocken, sie fängt an zu brennen, zu jucken und kann sich unter Umständen auch rot färben. Vielfach stellt sich auch das Gefühl ein, als würde sich ein Fremdkörper im Auge befinden. Oft werden trockene Augen vom Pollenflug verursacht, und auch Menschen, die unter Heuschnupfen leiden, haben oft Probleme mit trockenen Augen. Tabakqualm kann die Augen ebenso austrocknen, aber auch Autoabgase und einige Medikamente wie zum Beispiel Betablocker, sorgen für trockene Augen. Wer in einem gut klimatisierten Büro arbeitet, in dem die Fenster nicht geöffnet werden können, sollte sich nicht wundern, wenn die Augen austrocknen. Möglich ist ebenfalls eine Erkrankung der Tränendrüse, denn Menschen, die unter Diabetes, einer Erkrankung der Schilddrüse oder unter rheumatischer Arthritis leiden, haben als Folgeerkrankung oft mit trockenen Augen zu kämpfen.

    Was hilft gegen trockene Augen?

    Damit die Augen nicht noch mehr austrocknen können, muss ein Ersatzmittel für die Tränenflüssigkeit zum Einsatz kommen. Diese Ersatzflüssigkeit gibt es in unterschiedlichen Formen, beispielsweise als Tropfen oder auch als Salbe. In welcher Form und in welcher Dosierung diese Ersatzflüssigkeiten einsetzt werden, das wird immer individuell mit dem Augenarzt abgesprochen. Bei trockenen Augen kann es zudem sehr hilfreich sein, die Tränendrüsen anzuregen. Das passiert immer dann, wenn ausreichend getrunken wird, aber auch die Augen vor Zugluft und vor zu viel Sonnenlicht zu schützen, kann effektiv dabei helfen, dass die Augen nicht austrocknen.

    Was sollte beachtet werden?

    Wer häufig unter trockenen Augen leidet, der kann auch zu Hause vorbeugen. So sollten Luftbefeuchter in den Räumen aufgestellt werden, denn das erhöht die Feuchtigkeit im Raum und auch Schalen, die mit Wasser gefüllt werden, sorgen für Luftfeuchtigkeit. Im Winter ist es immer hilfreich, feuchte Tücher über die Heizkörper zu hängen, denn wenn die Feuchtigkeit nach und nach verdunstet, dann haben die Augen keine Chance mehr, auszutrocknen. Wer Kontaktlinsen trägt, der sollte das Pflegeprodukt für die Linsen öfter wechseln oder eine Zeit lang wieder eine Brille tragen, damit die Augen sich erholen können. Manchmal hilft es auch auf Make-up zu verzichten, denn besonders Wimperntusche und Eyeliner können die Augen austrocknen lassen.

    Mit den richtigen Mitteln gehören trockene Augen schnell der Vergangenheit an und die Augen werden wieder mit ausreichend Flüssigkeit versorgt.

    Bild: © Depositphotos.com / ia__64

  • Happy Halloween – wenn Angst richtig Spaß macht

    Happy Halloween – wenn Angst richtig Spaß macht

    Sigmund Freud hat den Satz geprägt: „Es gibt keine Angst, es gibt nur die Angst vor der Angst“. Im Grunde hat der große Psychoanalytiker recht, denn Angst ist etwas Surreales, aber gleichzeitig etwas Reales. Keiner hat gerne Angst, trotzdem müssen wir Angst haben, denn Angst ist eine Art Alarmanlage im Kopf. Kommt es zu einer bedrohlichen Situation, dann geht diese Alarmanlage an und warnt uns, vorsichtiger zu agieren. Angst ist unangenehm, aber nützlich und manchmal ist es ein schönes Gefühl mit der Angst zu spielen, zum Beispiel, wenn es wieder heißt: Happy Halloween.

    Das wohlige Gruseln

    Angst und Schrecken gehören zu Halloween einfach dazu. Die Deko und die Kostüme sind gruselig und jeder, der Halloween feiert, der will sich gruseln und richtig viel Angst bekommen. Aber warum wird der Körper an diesem besonderen Tag nicht in den Schutz- und Fluchtmodus versetzt? Warum schlägt das Herz nicht wie wild, warum werden keine Unmengen Adrenalin ausgeschüttet? Das ist auch für Psychologen ein Rätsel, denn für den Körper sind Angst und Erschrecken immer gleich, der Körper kann nicht unterscheiden, ob es sich um Halloween oder um eine tatsächliche Gefahr handelt. Kommt es zu unerwarteten Reizen, dann lenkt das Gehirn all seine Aufmerksamkeit nur in diese Richtung. Das Gehirn übersetzt diese Reize sofort in Angst und reagiert entsprechend, aber kaum jemand gerät dabei in Panik, wie das bei einer echten Angstattacke der Fall ist.

    Angst – ein immer individuelles Gefühl

    Es gibt einen Unterschied zwischen der echten, realen Angst und der gefühlten, surrealen Angst. Während die körperlichen Reaktionen bei der echten Angst über einen längeren Zeitraum andauern, verfliegt der Schrecken vor gruseligen oder angsteinflößenden Situationen wie es sie zu Halloween gibt, schon nach zwei Minuten wieder, zurück bleibt nur ein angenehmes Gefühl der Erleichterung. Angst ist immer ein individuelles Gefühl und es kommt aufs Temperament an, wie schnell sich jemand in Angst und Schrecken versetzen lässt oder nicht. Dazu kommen die persönlichen Erfahrungen, denn wer vielleicht als Kind ein Angstszenario erleben musste, der wird auch als Erwachsener vor bestimmen Situationen immer wieder Angst haben. Zwar lässt die Angst im Laufe der Jahre nach, auch weil mit zunehmendem Alter der Verstand über die Angst siegt, aber ein unangenehmes Gefühl wird immer bleiben.

    Mit der Angst spielen

    Während die meisten Menschen, wie Sigmund Freud richtig erkannt hat, Angst vor der Angst haben, gibt es rund zehn Prozent der Deutschen, die gerne mit der Angst spielen. Sie mögen das Gefühl, wenn das Herz schneller schlägt, wenn sich der Speichelfluss verlangsamt und der Puls rast. Die Menschen wollen an ihre Grenzen und auch darüber hinaus gehen, sie wollen den sicheren Hafen verlassen und ausloten, was dann passiert. Wer mit der Angst bewusst spielt, der fährt gerne mit der Achterbahn oder macht einen Bungee-Sprung, und an Halloween kann es gar nicht gruselig genug sein. Zwar sind Schrecken und Angst im ersten Moment auch für diese „Adrenalinjunkies“ unangenehm, aber sie wissen auch, dass das Erlebnis selbst umso intensiver wahrgenommen wird, und das macht wacher und man fühlt sich lebendiger. Dieses Gefühl kann süchtig machen, aber das kann gefährlich werden, denn wenn der Kick nachlässt, dann muss eine neue Herausforderung gesucht werden, die noch größer ist.

    Das sichere Gefühl

    Man kann lernen, die Angst zu besiegen, aber kein Mensch wird immer vollkommen angstfrei sein. Angst gehört zum Leben und sie macht es ein Stück weit sicherer. Auch Angsthasen können sich an Halloween wohlfühlen, aber nur dann, wenn sie sich noch sicher fühlen. Angst in kleinen und wohl dosierten Mengen kann sogar Spaß machen, und wer mit seinen Freunden in der Halloween Nacht Party machen möchte, der wird es genießen, erschreckt zu werden.

    Bild: © Depositphotos.com / 2mmedia