Schlagwort: Kopf

  • Wie gefährlich ist eine Schwangerschaftsvergiftung?

    Wie gefährlich ist eine Schwangerschaftsvergiftung?

    Es gibt bis heute kaum Studien und keine gesicherten Erkenntnisse, warum es überhaupt zu einer Gestose, besser bekannt unter dem Namen Schwangerschaftsvergiftung kommt. Eins ist aber sicher, wird eine Gestose nicht rechtzeitig erkannt, dann stellt sie eine große Gefahr für die Mutter und das ungeborene Kind dar.

    Es gibt viele unterschiedliche Symptome, die auf eine Schwangerschaftsvergiftung hindeuten. Wenn werdende Mütter eines dieser Symptome bei sich feststellen, dann sollten sie keine Minute zögern und sofort ihren Frauenarzt aufsuchen. Je eher eine Gestose festgestellt wird, umso einfacher und effektiver wird es, sie zu behandeln.

    Die unterschiedlichen Formen der Gestose

    Ärzte unterscheiden eine Schwangerschaftsvergiftung in eine Früh- oder in eine Spätgestose. Die Frühgestose tritt nur im ersten Drittel der Schwangerschaft auf, die Spätgestose in den letzten sechs Wochen. In der frühen Form muss sich die Schwangere häufig übergeben und nicht selten ist ihr den ganzen Tag übel. Nach der zwölften Woche verschwinden diese Symptome in der Regel wieder und es besteht keine Gefahr mehr für Mutter und Kind.

    Deutlich gefährlicher ist aber die späte Form der Schwangerschaftsvergiftung, die meist im letzten Drittel der Schwangerschaft auftritt. In Deutschland trifft eine Spätgestose 5 % bis 10 % aller schwangeren Frauen.

    Welche Symptome gibt es?

    Die deutlichsten Anzeichen, dass eine Spätgestose oder auch eine Präeklampsie vorliegt, sind Wassereinlagerungen, zum Beispiel in den Beinen, ein viel zu hoher Blutdruck und auch ein überhöhter Eiweißgehalt im Urin. Starke Kopfschmerzen können ebenso ein Zeichen für eine Schwangerschaftsvergiftung sein. Schwangere Frauen, die unter Kopfschmerzen leiden oder beobachten, dass sich Wasser in den Beinen einlagert, die sollten nicht zögern, und sofort ihren Arzt aufsuchen.

    Die Eklampsie ist die schwerste Form der Schwangerschaftsvergiftung. In dieser Form kommt es zu Krampfanfällen und es können sich lebensgefährliche Thrombosen bilden. Auch ein Versagen der Nieren und Hirnödeme sind keine Seltenheit. Tritt eine Eklampsie wenige Wochen vor dem errechneten Geburtstermin ein, dann entscheiden sich die Ärzte meist für einen Kaiserschnitt, um das Leben von Mutter und Kind zu retten. Nach der Geburt erholt sich die Mutter meist schnell von den Symptomen und auch Organschäden sind selten.

    Die Ursachen für eine Schwangerschaftsvergiftung

    Bis heute haben Mediziner keine hinreichende Erklärung dafür, warum es überhaupt zu einer Schwangerschaftsvergiftung kommt. Fest steht aber, dass eine Gestose nicht während der Schwangerschaft geheilt werden kann. Gefährdet sind Frauen, die zu einem hohen Blutdruck leiden, und auch stark übergewichtige Frauen trifft es öfter als normalgewichtige Frauen. Auch bei Frauen, die sehr jung schwanger werden, wird häufig eine Schwangerschaftsvergiftung festgestellt, und zur Risikogruppe gehört auch, wer über 35 ist und schwanger wird.

    Wie wird eine Gestose behandelt?

    Wenn typische Symptome auftreten, dann muss so schnell wie möglich ein Arzt aufgesucht werden. Kommt es zu hohem Blutdruck, dann kann der Arzt entsprechende Medikamente verordnen, aber auch Ruhe und die Vermeidung von Stress können hilfreich sein, um den Blutdruck dauerhaft zu senken.

    Lagert sich Wasser ein, dann kann ein Hochlegen der Beine ebenso hilfreich sein, wie auch eine gezielte Bürstenmassage oder Wechselduschen. Das regt die Durchblutung an und lässt die betroffenen Körperpartien wieder abschwellen. Um den Eiweißgehalt im Urin zu senken, sollten eiweißreiche Speisen wie zum Beispiel Käse, Fisch, Hülsenfrüchte, Nüsse und Milch vom Speiseplan gestrichen werden.

    Nicht in jedem Fall sind Wassereinlagerungen, Kopfschmerzen oder ein erhöhter Blutdruck ein Anzeichen für eine Schwangerschaftsvergiftung, trotzdem sollte jede schwangere Frau auf Nummer sicher gehen und sich vom Arzt untersuchen lassen.

     

  • Ibuprofen – Wirkung und Nebenwirkungen

    Ibuprofen – Wirkung und Nebenwirkungen

    Neben Acetylsalicylsäure und Diclofenac ist Ibuprofen eines der beliebtesten Schmerzmittel, das in deutschen Apotheken verkauft wird. Es wird bei Erkältungen wie auch bei Kopf- oder Gelenkschmerzen gern eingenommen, auch wer sich eine Prellung oder eine Zerrung beim Sport zugezogen hat, der greift zu Ibuprofen. Wie bei allen anderen Schmerzmitteln, so hat auch Ibuprofen Nebenwirkungen. Wer also ein Mittel gegen Schmerzen sucht, der sollte sich auch über die Nebenwirkungen sehr gründlich informieren.

    (mehr …)

  • Halsschmerzen Hausmittel

    Halsschmerzen Hausmittel

    Halsschmerzen Hausmittel – welche helfen wirklich?

    Halschmerzen sind die treuen Begleiter jeder Erkältung. Ein unangenehmes Kratzen im Hals, Beschwerden beim Schlucken und auch Heiserkeit machen vielen zu schaffen, aber nicht alle wollen gleich zu Medikamenten greifen, sondern entscheiden sich lieber für ein Halsschmerzen Hausmittel, um wieder ohne Probleme schlucken zu können. Welche Halsschmerzen Hausmittel gibt es und welche sind besonders effektiv?

    (mehr …)

  • Lattenrost Test 2015

    Lattenrost Test 2015

    Mit einem Lattenrost Test den richtigen Lattenrost finden

    Wie man sich bettet so liegt man, sagt der Volksmund und an dieser Weisheit ist viel Wahres. Wer auf der falschen Matratze oder dem falschen Lattenrost liegt, der liegt nicht sonderlich gut und bekommt im schlimmsten Fall Rückenschmerzen. Ein erholsamer Schlaf ist wichtig für die Gesundheit, schließlich will keiner am Morgen unausgeschlafen und mit Schmerzen aufstehen. Wenn die Matratze und auch der Lattenrost keinen gesunden und erholsamen Schlaf mehr bieten, dann wird es Zeit sie auszutauschen. Wer aber nicht so genau weiß, welcher Lattenrost der richtige ist, der sollte vor dem Kauf unbedingt einen Lattenrost Test machen.

    Lattenrost Test – Was zeichnet einen guten Lattenrost aus?

    Alle, die sich eine neue Matratze kaufen möchten, der sollte auch gleich einen neuen Lattenrost kaufen, denn der Lattenrost und die Matratze sollten nach Möglichkeit aufeinander abgestimmt sein. Besonders gilt dies für Babys. Baby Lattenrost TestAber welcher Lattenrost ist der richtige? Kommt ein Spiralfederrost infrage oder sollte es doch ein Spanngitterrost sein? Die Auswahl ist groß und ein Lattenrost Test macht die Entscheidung einfacher. In einem Lattenrost Test werden nicht nur die Modelle der einzelnen Hersteller vorgestellt, ein Lattenrost Test stellt auch die unterschiedlichen Lattenroste vor, die eventuell infrage kommen könnten und die zur jeweiligen Matratze passen.

    Wer zum Beispiel gerne mit einem etwas hochgelagerten Kopf schläft, der sollte laut Lattenrost Test ein Modell wählen, dessen Kopfteil sich individuell verstellen lässt. In einem Lattenrost Test wird auch darüber informiert, was es mit den Federleisten auf sich hat, die aus verleimten Holzschichten bestehen, die in einem stabilen Rahmen verankert werden. Durch die Behandlung mit Dampf werden die einzelnen Latten elastisch und das garantiert einen gesunden und entspannten Schlaf. In einem Lattenrost Test kann man sich auch ausführlich darüber informieren, welche wichtige Rolle der Abstand der einzelnen Leisten zueinander spielt, perfekt ist ein Abstand von nicht mehr als drei Zentimetern.

    Der Lattenrost Test gibt ebenfalls Auskunft darüber, dass wenn die Latten einen zu großen Abstand haben, der Körper nicht mehr entspannt liegen kann. Die Folge können Rückenbeschwerden sein, aber auch Verspannungen im Nacken und in den Schultern können immer dann entstehen, wenn der Lattenrost nicht die optimale Größe hat. Es lohnt sich, einen Lattenrost Test ausführlich zu lesen, denn dort werden auch Lattenroste vorgestellt, die hochwertig sind und deren Federleisten sich nach Belieben mit der Hilfe von Schiebern verstellen lassen. Auf diese Weise kann jeder entscheiden, wie hart oder weniger hart er liegen möchte. Bei einem qualitativ hochwertigen Lattenrost gibt es bis zu sieben Zonen, die nach Bedarf eingestellt werden können und auch das Kopf- und Fußteil kann jeder nach Wunsch verstellen, bei einigen Modellen funktioniert das sogar mit einem Motor.

    Was passiert bei einem Lattenrost Test?

    Bei einem Lattenrost Test kommen alle Modelle auf den Prüfstand und werden dann unter ganz unterschiedlichen Gesichtspunkten überprüft. Bei einem Lattenrost Test wird die Verstellbarkeit der einzelnen Zonen getestet, denn daran lässt sich die Qualität des Lattenrostes bestimmen. Die Liegeeigenschaften sind bei einem Lattenrost Test ebenfalls wichtig und die Elastizität spielt bei diesem Lattenrost Test eine entscheidende Rolle.

    Werden die Schultern auch optimal entlastet? Der Lattenrost Test findet es heraus. Wie sind die Liegeeigenschaften für den Körper? Auch das wird mit einem Lattenrost Test herausgefunden. Ein Lattenrost Test informiert auch über den Härtegrad des Rostes, denn besonders in diesem Punkt unterscheiden sich die qualitativ hochwertigen von den eher minderwertigen Modellen. Selbst wenn ein Lattenrost Test einem Modell gute Liegeneigenschaften bescheinigt, so kann der Härtegrad weniger gut sein. Die Unterschiede hängen vom verwendeten Material ab. So schneiden die Modelle aus Zedernholz, aus Buche oder auch aus Birke bei einem Lattenrost Test immer gut ab, sehr gut sind aber die Ergebnisse, wenn es sich um Fiberglas handelt.

    Ein Lattenrost Test beschäftigt sich aber auch damit, wie einfach sich das Kopf- und Fußteil verstellen lässt und auch die Umweltverträglichkeit spielt eine wichtige Rolle. Ein guter Lattenrost sollte keine Schadstoffe enthalten, wie etwa Formaldehyd. Noch immer findet sich dieser schädliche Stoff in einigen Leimharzen und im Schichtholz.

    Lattenrost Test – Was sollte beim Kauf beachtet werden?Lattenrosttest2015

    Ein Lattenrost Test ist eine sehr gute Informationsquelle vor dem Kauf eines neuen Lattenrostes, aber es gibt noch mehr Dinge, die beachtet werden sollten.

    • Der Lattenrost sollte individuell verstellbar sein, was den Härtegrad angeht
    • Kopf- und Fußteil sollten sich ohne großen Aufwand verstellen lassen
    • Für ältere Menschen ist ein Lattenrost mit Motor zu empfehlen
    • Lattenroste aus Holz sollten ein Öko Siegel tragen

    Es lohnt sich immer, einen Lattenrost Test genau zu lesen, denn nur durch einen Lattenrost Test kann man sich über die positiven Eigenschaften der einzelnen Modelle ausführlich informieren. Die Stiftung Warentest testet in regelmäßigen Abständen auch Lattenroste und diese Testergebnisse sind ein guter Anhaltspunkt, wenn es um die entscheidenden Kriterien beim Kauf eines Lattenrostes geht. Aber auch das Internet ist eine gute Informationsquelle darüber, welche Lattenroste sind im Test bewährt haben und welcher Lattenrost von welchem Hersteller zu empfehlen ist.

  • Plazentainsuffizienz – Wie gefährlich?

    Plazentainsuffizienz – Wie gefährlich?

    In der Schwangerschaft wird das Kind im Bauch der Mutter vom Mutterkuchen, der sogenannten Plazenta ernährt und bekommt so alles, was es braucht, um gesund heranzuwachsen. Das ist aber nur dann der Fall, wenn die Plazenta perfekt arbeitet. Wenn es zu einer verringerten Stoffwechselleistung des Mutterkuchens kommt, dann handelt es sich um eine Plazentainsuffizienz, und eine solche Plazentainsuffizienz kann, wenn sie nicht richtig behandelt wird, für das ungeborene Kind sehr gefährlich werden.

    Plazentainsuffizienz – Welche Symptome treten auf?

    Eine Plazentainsuffizienz ist niemals nur vorübergehend und nur sehr selten akut, sie ist immer chronisch. In der Regel wird eine Plazentainsuffizienz im Rahmen einer Vorsorgeuntersuchung beim Frauenarzt erkannt. Wenn die Mutter nur wenig zunimmt und wenn das Wachstum des Kindes nicht vorangeht, dann sind das Anzeichen für eine Plazentainsuffizienz. Eine zu geringe Menge an Fruchtwasser kann ebenfalls ein Symptom dafür sein, dass eine Plazentainsuffizienz vorliegt.

    Ein sicheres Anzeichen ist aber, wenn der Arzt auf dem Ultraschallbild sieht, dass der Kopf des ungeborenen Kindes im Vergleich zu seinem Körper proportional zu groß ist. Der Grund für dieses Missverhältnis ist, dass alle Nährstoffe, die für die Entwicklung des Kindes wichtig sind, in die Organe wie das Herz oder das Gehirn fließen, um die Versorgung dieser lebenwichtigen Organe zu gewährleisten. Für die Muskeln und die Haut bleibt dann kaum noch etwas übrig, sie bleiben in ihrer Entwicklung zurück.

    Wenn der Frauenarzt die Diagnose Plazentainsuffizienz stellt, dann muss die werdende Mutter in kurzen Abständen zur Vorsorgeuntersuchung kommen. Um die Plazentainsuffizienz genau zu beobachten, reicht ein normales Ultraschallbild nicht mehr aus, in diesem Fall wird zum Beispiel auch eine Doppler-Sonografie gemacht oder die Plazentainsuffizienz wird mit einem Wehenbelastungstest kontrolliert. Für den Arzt ist es wichtig, wie viele Reservekapazitäten der Mutterkuchen noch hat und ob diese für den weiteren Verlauf der Schwangerschaft ausreichen.

    Plazentainsuffizienz – Welche Ursachen sind verantwortlich?

    Für eine Plazentainsuffizienz gibt es ganz verschiedene Ursachen. Ein zu hoher Blutdruck kann ein Grund sein, aber auch ein Nierenproblem kann eine Plazentainsuffizienz auslösen. Wenn die Mutter eine Infektion bekommt oder wenn sie unter einer Schwangerschaftsdiabetes leidet, dann kann das ebenfalls zu einer Plazentainsuffizienz führen, und auch eine Präeklampsie ist für eine Plazentainsuffizienz verantwortlich.

    Frauen, die in der Schwangerschaft rauchen, haben ein deutlich höheres Risiko, das gilt auch für Frauen, die stark untergewichtig sind. Aber selbst wenn keine Risikoschwangerschaft vorliegt, untersucht der Gynäkologe eine schwangere Patientin immer auf Plazentainsuffizienz. Selten kommt es zu einer akuten Form, die hauptsächlich dann vorliegt, wenn eine vorzeitige Ablösung des Mutterkuchens zu erwarten ist. Auch Probleme mit der Nabelschnur können zu einer akuten Plazentainsuffizienz führen und wenn das der Fall ist, dann droht eine Unterversorgung des Kindes und es ist höchste Eile geboten, denn dann muss das Kind in der Regel vorzeitig das Licht der Welt erblicken.

    Welche Therapiemöglichkeiten gibt es bei einer Plazentainsuffizienz?

    Wird eine Plazentainsuffizienz diagnostiziert, dann handelt es sich immer um ein ernstes Problem, das nicht unterschätzt werden sollte. Die werdende Mutter sollte sich dann schonen, denn jede Art von Stress oder Belastung kann gefährlich werden. Wichtig ist auch eine gesunde und ausgewogene Ernährung, denn nur so kann das Kind mit allen Nährstoffen versorgt werden, die es dringend braucht, um gesund zu wachsen.

    Immer dann, wenn ein Wehenbelastungstest auffällige Ergebnisse zeigt, dann ist das Kind akut gefährdet, denn das Baby bekommt zu wenig Sauerstoff, die Mutter muss sofort in eine Klinik eingewiesen werden. Wenn es zwischen der 24. und der 35. Schwangerschaftswoche zu alarmierenden Anzeichen kommt, dann droht eine Frühgeburt. Der Schwangeren wird dann in der Regel Kortison verabreicht, damit das Wachstum der kindlichen Lungen beschleunigt wird. Hat die Mutter vorzeitige Wehen, dann werden wehenhemmende Mittel gegeben, die die drohende Frühgeburt verhindern sollen.

    In der Klinik werden zudem regelmäßige CTG Untersuchungen und Ultraschallkontrollen gemacht, denn sie geben Auskunft darüber, ob das Kind vor dem errechneten Termin eventuell mit einem Kaiserschnitt geholt werden muss. Wenn bei der Mutter eine Plazentainsuffizienz vorliegt, dann kann sie ihr Kind trotzdem auf dem normalen Weg und zum errechneten Termin zur Welt bringen und sogar eine spontane Geburt ist bei der Diagnose Plazentainsuffizienz durchaus möglich. Möglich ist das aber immer nur dann, wenn das Kind die Wehen verkraftet und die Herztöne nicht verringert sind. Etwas anders sieht es allerdings bei einer akuten Plazentainsuffizienz aus, denn in diesem Fall zählt jede Minute und es muss sofort ein Kaiserschnitt gemacht werden, der dem Kind das Leben rettet.

    Jede Frau, die ein Baby erwartet, sollte unbedingt alle Schwangerschaftsvorsorgeuntersuchungen wahrnehmen, denn nur im Rahmen einer solchen Untersuchung kann eine Plazentainsuffizienz festgestellt werden. Sieht der Arzt auf dem Ultraschallbild, dass mit dem Baby etwas nicht stimmt, dann kann sofort gehandelt werden. Eine Plazentainsuffizienz kann einfach, aber effektiv behandelt werden, wenn sie rechtzeitig erkannt wird. Droht bei einer Plazentainsuffizienz eine Gefährdung des Kindes, dann muss schnell reagiert werden. Eine Plazentainsuffizienz darf niemals auf die leichte Schulter genommen werden, denn sie kann das Leben des ungeborenen Kindes gefährden.

  • Dammschnitt bei der Geburt

    Dammschnitt bei der Geburt

    Dammschnitt bei der Geburt – ein notwendiges Übel?

    Auch wenn sich die meisten Frauen auf die Geburt ihres Kindes freuen, viele haben auch Angst, unter anderem vor einem Dammschnitt bei der Geburt. Als Damm wird ein kleines Stück der Beckenbodenmuskulatur zwischen Scheide und After bezeichnet, das bei einer Geburt über Gebühr weit gedehnt wird. Damit der Kopf des Kindes durch das Becken passt, führen viele Ärzte einen Dammschnitt bei der Geburt durch, um es dem Kind und auch der Mutter ein wenig leichter zu machen.

    Aber ist ein Dammschnitt bei der Geburt tatsächlich notwendig, oder gibt es Alternativen zu diesem Schnitt?

    Wann kommt es zum Dammschnitt bei der Geburt?

    Normalerweise wird das Becken bei der Geburt durch die Wehen gedehnt, sodass der Kopf des Kindes hindurch passt. Allerdings gibt es Kinder, die einen ungewöhnlich großen Kopf haben oder auch Frauen, deren Beckenmuskulatur steif ist und sich nicht ausrechnend dehnt. Noch vor wenigen Jahren war es üblich, dass wenn eines dieser beiden Probleme auftrat, die Ärzte einen Dammschnitt bei der Geburt routinemäßig durchgeführt haben. Da aber ein Dammriss schneller und problemloser heilt als ein Dammschnitt, ließen es Ärzte und Hebammen auch auf ein Einreißen des Damms ankommen.

    Heute sieht man es etwas anders und viele Hebammen bereiten ihre Patientinnen mit gezielten Übungen darauf vor, dass weder ein Riss noch ein Dammschnitt bei der Geburt notwendig werden.

    Wie kann ein Dammschnitt verhindert werden?

    Auch wenn ein Dammschnitt schnell abheilt und der überwiegende Teil der Frauen keine Probleme damit hat, kann mit bestimmten Übungen einen Dammschnitt bei der Geburt effektiv verhindert werden. Ab der 34. Schwangerschaftswoche sollten Frauen, die einen Dammschnitt oder einen Riss des Damms verhindern wollen, durch Massagen den Damm auf die Wehen vorbereiten. Besonders wirksam ist eine Übung, bei der die Schwangere bequem sitzt und die Beine anwinkelt, und auch wer im Stehen ein Bein hoch stellt, trainiert den Damm. Zusätzlich kann der Damm mit Massageöl massiert werden, denn auch das verhindert einen Dammschnitt.

    Um einen Dammschnitt bei der Geburt zu verhindern, sind auch Sitzbäder mit Lindenblüten und Heublumen eine gute Idee, denn die Heilpflanzen helfen dabei, die Muskeln im Beckenbodenbereich zu dehnen und zu lockern.

    Gibt es eine Alternative zum Dammschnitt?

    Wenn es Komplikationen bei der Geburt gibt, dann setzen die Ärzte das Messer an und schneiden den Damm auf, um das Kind aus seiner misslichen Lage zu befreien. Aber das kann gefährlich werden, weil es Zeit kostet, und der Arzt verliert unter Umständen kostbare Minuten, um das Kind zu befreien. Sitzt das Kind im Geburtskanal fest, dann bleiben dem Arzt nur acht Minuten, um den Säugling zu holen, dauert es zu lange, dann kann es zu einer Unterversorgung mit Sauerstoff und damit auch zu bleibenden Hirnschäden beim Baby kommen. Im schlimmsten Fall erstickt das Kind.

    Eine Alternative zum Dammschnitt bei der Geburt ist die sogenannte Schulterdystokie. Bei einer Schulterdystokie versucht der Arzt, die Lage des Kindes im Geburtskanal zu verändern. Da dieser Eingriff schmerzhaft ist, nimmt der Arzt die Korrektur auf dem Höhepunkt einer Presswehe vor, um es der werdenden Mutter in dieser Situation so angenehm wie eben möglich zu machen. Ganz ungefährlich ist die Alternative zum Dammschnitt bei der Geburt allerdings nicht, denn der Arzt kann dabei die Schulter des Kindes verletzen. Muss das Kind mit der Zange oder mit der Saugglocke geholt werden, dann ist ein Dammschnitt in den meisten Fällen unerlässlich, denn in diesen Fällen muss der Damm künstlich geweitet werden.