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  • Lungenentzündung oder Pneumonie

    Lungenentzündung oder Pneumonie

    Eine Lungenentzündung kann jeden Menschen treffen

    Die Lungenentzündung ist eine Krankheit, die heute nach der Art eingeteilt wird, wie sie vom Betroffenen erworben wird. Den größten Schwerpunkt stellt dabei die ambulant erworbene Lungenentzündung dar. Sie wird von den Medizinern als AEP oder CAP bezeichnet. Grippeviren, Chlamydien, Legionellen und Streptokokken werden hier als die am häufigsten vorkommenden Erreger ausgemacht.

    Als nosokomiale Lungenentzündung oder HAP werden die Erkrankungen bezeichnet, bei denen eine Infektion durch Keime in einem Krankenhaus erfolgt ist. Dabei können besonders häufig Serratia, Klebsiella sowie Proteus, Enterobacter und Pseudomonas in den Laboruntersuchungen nachgewiesen werden. Hinzu kommen die Lungenentzündungen, die Patienten mit einem allgemein geschwächten Immunsystem auftreten können. Sie werden im medizinischen Fachjargon als immunsupprimierte Pneumonien bezeichnet.

    Eine weitere Gruppe der Lungenentzündung stellen die Erkrankungen dar, die durch den Kontakt mit stark reizenden oder giftigen Stoffen verursacht werden. Auch können Pneumonien im Zusammenhang mit einer Strahlentherapie auftreten. Die Einwirkung von großer Hitze sowie das längerfristige Einatmen eisig-kalter Luft kann Reizungen und in der Folge Entzündungen der Lunge hervor rufen. Bei einigen Formen der Lungenentzündung kann auch das Rippenfell mit beteiligt sein. Dieses heißt auf Lateinisch Pleura, so dass der Mediziner in diesem Fall von einer Pleuropneumonie spricht.

    Bei der Behandlung einer Lungenentzündung kommt es auf die jeweilige Ursache, die Art des nachgewiesenen Erregers sowie auf den Schweregrad an. Beim ambulant erworbenen Lungenentzündungen kommen zumeist Breitbandantbiotika sowie schleimlösende Mittel zum Einsatz. Bei der HAP muss von Beginn an eine aggressive Therapie erfolgen, da hier oft antibiotikaresistente Erreger beteiligt sind. Hier werden häufig auch Gyrasehemmer angewendet. In besonders schweren Fällen ist die zusätzliche Zufuhr von Sauerstoff oder sogar eine unterstützende künstliche Beatmung notwendig.

    Wichtiges über Lungenentzündung:
    Der Gefahr einer möglichen Lungenentzündung ist jeder Mensch ausgesetzt. Das ergibt sich allein schon daraus, dass eine große Palette an Erregern als mögliche Ursache in Frage kommt. Nur gegen einige von ihnen, wie zum Beispiel der Influenza oder Pneumokokken, gibt es einen wirksamen Schutz durch Impfungen. Hinzu kommen thermische und chemische Reizungen der Lunge sowie eine allgemeine Immunschwäche. Die jeweilige Behandlung der Lungenentzündung ist abhängig von den individuellen Ursachen. Dort muss gut abgewogen werden, welcher Schweregrad der Erkrankung welche Maßnahmen als nützlich und angemessen erscheinen lässt. Ein Problem dabei besteht, dass vor allem bei den in Krankenhäusern erworbenen Lungenentzündungen bereits ein erhebliches Potential an Resistenzen gegen pharmakologische Wirkstoffe bei den Erregern besteht. Auch kommen Infektionen mit mehreren Erregern in Frage, bei denen von so genannten Superinfektionen gesprochen wird.

     

    Auf welche Symptome Lungenentzündung sollte man achten?

    Hinsichtlich der Symptome Lungenentzündung wird in die typische und die atypische Pneumonie unterschieden. Die typische Lungenentzündung wird durch einen akuten Beginn gekennzeichnet. Der Patient klagt über Schmerzen in der Brust und weist einen plötzlich auftretenden Husten mit einem von Eiter durchsetzten Schleim auf. Das Atmen fällt ihm schwer. Die Atemfrequenz und der Puls sind signifikant erhöht. Begleitet werden diese Symptome Lungenentzündung von Schüttelfrost, verbunden mit hohem Fieber.

    Die atypische Lungenentzündung beginnt schleichend, was oft dazu führt, dass sie mit einer Virusgrippe, einer Erkältung verwechselt wird. Der Husten wird langsam immer stärker. In gleichem Maße steigert sich die notwendige Anstrengung beim Atmen. Der Auswurf beim Husten ist klar und weist nur ein geringes Volumen auf. Als Begleitsymptome der atypischen Lungenentzündung werden mäßiges Fieber sowie starke Kopf- und Gliederschmerzen festgestellt.

    Mit beiden Formen gehen Symptome Lungenentzündung wie allgemeine Kreislaufschwäche und Blässe einher, die sich vor allem bei Kindern besonders stark zeigen. Kinder mit Lungenentzündung weisen dazu die Besonderheit auf, dass sie einen Dauerhusten haben, der auch durch die Gabe von Hustenstillern nicht gelindert werden kann.

    Bei der Untersuchung werden in zwei Dritteln aller Fälle als Symptome Lungenentzündung rasselnde Geräusche festgestellt. Da dies nicht überall der Fall ist, wird die bildgebende Diagnostik in Form des Röntgens eingesetzt. Dort weisen helle Stellen auf entzündliche Prozesse in der Lunge hin. Bei der serologischen Untersuchung fallen erhöhte Leukozytenwerte auf und es können erhöhte Werte beim C-reaktiven Protein festgestellt werden. Um eine gezielte Therapie starten zu können, wird in der Regel zusätzlich ein Nachweis der verursachenden Erreger angestrebt.

    Wie hoch ist die Ansteckungsgefahr bei Lungenentzündung?

    Ob überhaupt eine Ansteckungsgefahr bei Lungenentzündung besteht, das hängt immer von deren Ursachen ab. Wurde diese durch thermische oder chemische Reizungen sowie durch eine Strahlentherapie verursacht, besteht keine Gefahr der Ansteckung. Anders schaut es bei der Ansteckungsgefahr bei Lungenentzündung aus, wenn Bakterien als Ursache ausgemacht worden sind. Und das macht immerhin rund 90 Prozent aller Fälle von Pneumonie aus.

    Die WHO zählt die ambulant erworbene Lungenentzündung zu den Infektionen, die besonders häufig registriert werden. Für die Bundesrepublik Deutschland gibt es keine verlässlichen Statistiken, aber bei Schätzungen geht man davon aus, dass es pro Jahr bis 1,1 Prozent der Bevölkerung mit einer bakteriell verursachten Lungenentzündung treffen kann. In Altenpflegeeinrichtungen ist die Ansteckungsgefahr bei Lungenentzündung mit geschätzten elf Prozent pro Jahr noch deutlich höher. Ein Drittel der Betroffenen wird zur Behandlung in eine Klinik eingewiesen und bei jedem zehnten Patienten wird eine intensivmedizinische Betreuung notwendig.

    In den USA gibt es zur Ansteckungsgefahr bei Lungenentzündung noch aussagekräftigere Zahlen. Hier ist davon auszugehen, dass sich bis zu drei Prozent der Bevölkerung pro Jahr mit einer Pneumonie anstecken. Bei einem Sechstel davon erreicht die Lungenentzündung einen Schweregrad, bei dem eine vollstationäre Behandlung notwendig wird. Deshalb gehören dort die Pneumokokkenimpfung und die Influenzaimpfung zum Pflichtprogramm.

    Diese Zahlen belegen, dass die Ansteckungsgefahr bei Lungenentzündungen mit bakteriellen Erregern sehr hoch ist. Kontaktinfektionen lassen sich durch das Tragen von Schutzkleidung und Handschuhen bei der Pflege der Patienten vermeiden. Auch ein Mundschutz sollte dort immer mit dazu gehören. Die Wäsche sollte mit Desinfektionsmitteln gewaschen und die Umgebung des Patienten regelmäßig mit einem keimtötenden Mittel gereinigt werden. Um Infektionen über Belüftungsysteme zu vermeiden, sollte die Luft aus dem Patientenzimmer abgesaugt und auf direktem Weg nach draußen geleitet werden. Ansonsten ist der Einsatz spezieller Filter unerlässlich.

    Bronchitis oder Lungenentzündung?

    Ob es eine Unterscheidung zwischen Bronchitis und Lungenentzündung gibt, erklärt sich allein aus anatomischen Gesichtspunkten heraus. Die in der Lunge des Menschen vorhandenen Luftwege werden insgesamt als Bronchialsystem bezeichnet. Dieses wird in einen konduktiven und einen respiratorischen Abschnitt unterteilt. Der konduktive Bereich ist dafür zuständig, dass die Luft in die die Lungenbläschen geleitet wird, wo dann der Sauerstoff an das zirkulierende Blut übergeben wird. Die Lungenbläschen sind ein Bestandteil des respiratorischen Bereichs. Von einer Bronchitis wird dann gesprochen, wenn ausschließlich der konduktive Bereich betroffen ist, während der Begriff Lungenentzündung verwendet wird, wenn auch eine Beteiligung der Lungenbläschen mit vorhanden ist.

    Beim Abhören vernimmt der Arzt ein pfeifendes Geräusch. Bei einer Entzündung der Lungenbläschen ist ein Knistern zu vernehmen. Bei einer Bronchitis ist der Husten trocken. Bei einer Lungenentzündung ist immer ein Auswurf von Schleim mit und ohne Eiter zu beobachten. Ein solcher Auswurf stellt sich bei einer Bronchitis erst später ein. Seine Färbung gibt dem Arzt Auskunft über die Ursachen einer Bronchitis. Ist er Geld bis Grün, kann in den meisten Fällen von einer bakteriellen Infektion ausgegangen werden. Sind Viren die Verursacher ist der Auswurf meistens klar oder weist eine leicht graue Färbung auf. Allerdings kann diese Sichtprüfung einen Erregertest zur gezielten Einleitung einer Therapie nicht ersetzen. Fieber kann, muss aber nicht zwangsläufig, ein Begleitsymptom einer Bronchitis sein.

    Neben den Infektionen mit Bakterien und Viren kommen für die typischen Symptome einer Bronchitis auch Allergien in Betracht. Sie können beispielsweise Asthma verursachen, bei dem die Symptome dauerhaft oder schubweise auftreten können. Auch andere Grunderkrankungen wie Reflux können Symptome hervor rufen, wie sie für eine Bronchitis typisch sind.

  • Schnupfen – wenn die Nase krank ist

    Schnupfen – wenn die Nase krank ist

    Schnupfen – lästig, aber eine Immunreaktion des Körpers

    Als Schnupfen wird landläufig bezeichnet, wenn die Nase ständig läuft oder verstopft ist. In jedem Fall handelt es sich um eine Reizung der Nasenschleimhäute, die zu einer verstärkten Sekretbildung führt. Im Normalfall dient die Sekretbildung zur Selbstreinigung. Die feinen Nasenhaare dienen als Filter der Atemluft. Sie fangen kleinste Partikel ab, die so nicht mit in die Lunge gelangen können. Ein ständiger Fluss von Nasensekret gehört demnach zu den Schutzmechanismen des menschlichen Körpers.

    Die Ursachen für eine übermäßig tropfende Nase können sehr vielfältig sein. Der Mediziner definiert acht verschiedene Formen von Schnupfen, der auch mit dem griechischen Kunstwort Rhinitis bezeichnet wird. Dabei wird in drei Gruppen von Ursachen unterschieden. Sie umfassen zum Einen die allergischen Reaktionen, die Infektionen sowie diverse Formen von Reizungen. Im ICD-10-Standard wird der Schnupfen unter den Nummern J00, J30, J31.0 und A36.1 definiert.

    Die größte Palette der Ursachen für Schnupfen Symptome stellen die Infektionen dar. Immerhin haben die Wissenschaftler mehr als 200 unterschiedliche Viren ausfindig machen können, die als Haupt- oder Begleitsymptom einen Schnupfen auslösen. Bei den Allergien ist der klassische Heuschnupfen am weitesten verbreitet. Aber auch Farbstoffe und Duftstoffe gehören zu den typischen Allergenen, die zum Auftreten der Schnupfen Symptome führen.

    Einen Sonderfall beim Schnupfen stellt die Rhinitis vasomotorica dar. Sie gehört zu wenigen Arten von Schnupfen, bei denen organische Fehlfunktionen die Ursache sind. Sie liegen in einer Störung der Durchblutung der Nasenschleimhäute. Die Rhinitis hypertrophica wird durch Veränderungen des Gewebes verursacht, die zu einer Verdickung der Nasenflügel führen. Der Rhinitis pseudomembranica ist eine Begleiterscheinung der Diphtherie, die durch die konsequente Impfung aber kaum noch auftritt.

     

    Wichtiges zu Schnupfen:
    Eigentlich hat der Mensch immer ein wenig Schnupfen, weil die Sekretbildung ein wichtiges Element der Selbstreinigung der Nase ist. Sie ist der „Staubfänger“ der Atmung, der die Lunge schützen soll. Doch es gibt auch viele andere Ursachen für Schnupfen, bei denen Infektionen mit Viren und der Kontakt mit Allergenen die wichtigste Rolle spielen. Nur in den wenigsten Fällen sind organische Veränderungen dafür verantwortlich. Wir erklären Ihnen in allgemein verständlicher Form, wie man welche Art von Schnupfen auseinander halten kann, und stellen Ihnen einige Therapien und Hausmittel vor, mit denen man sich bei einem lästigen Schnupfen Erleichterung verschaffen kann. Und wir zeigen auf, wo man sich mit einem Schnupfen anstecken könnte, und welchen Schutz es dagegen gibt.

    Wenn die Nase läuft…

    … dann kann das viele Ursachen haben. Und genau diese müssen zuerst abgeklärt werden, bevor eine gezielte Behandlung mit einem Antibiotika oder Antihistaminika eingeleitet wird. Bis dahin kann man sich zuerst einmal mit einem Nasenspray mit Meerwasser oder kräuterhaltigen Nasenölen Erleichterung verschaffen. Auch eine Nasenspülung trägt dazu bei, die Symptomatik ein wenig einzudämmen.

    Wenn ganz plötzlich die Nase läuft, dann kann es sich wohl um eine Allergie als auch eine Infektion handeln. Im einfachsten Fall hat man sich schlicht erkältet, indem man mit ungeeigneter Kleidung bei schlechtem Wetter draußen war und sich unterkühlt hat. Die Inkubationszeiten bei Infektionen mit Viren können zwischen wenigen Stunden und einer Woche liegen.

    Die meisten von ihnen werden über die Tröpfcheninfektion übertragen. Dazu muss man wissen, dass beim Niesen ein erheblicher Druck erzeugt wird und die winzigen Sekrettröpfchen viele Meter weit fliegen können. Öffentliche Verkehrsmittel, Einkaufsmärkte und Kindereinrichtungen stellen in der „Schnupfenzeit“ also die größten Gefahren dar. Hier sollten die Japaner ein Vorbild sein, die sich in solchen Zeiten mit einem Mundschutz schützen, ohne sich dafür zu schämen.

    Eine Allergie führt ebenfalls dazu, dass einem plötzlich die Nase läuft. Hier sind allerdings häufig auch die Augen mit betroffen. Sie wirken verquollen, sind gerötet und tränen. Doch das muss nicht zwangsläufig so sein. Deshalb sollte man beobachten, wann und wo akut die Nase läuft. Die verstärkte Sekretbildung kündigt sich bei einer Allergie häufig mit einer Niesattacke an. Diese tritt allerdings auch dann auf, wenn die Nasenschleimhäute durch trockenen Staub oder durch Dämpfe mit chemischen Stoffen gereizt werden.

    Schnupfen – Was tun?

    Wenn man einen kräftigen Schnupfen hat, dann sind zu einem hohen Prozentsatz Viren schuld. Deshalb besteht die erste Maßnahme darin, seine Mitmenschen vor einer Ansteckung zu schützen. In dieser Hinsicht ist die Begrüßung per Handschlag etwas, worauf man in der Schnupfenzeit verzichten sollte. Außerdem sollte regelmäßiges und gründliches Händewaschen zur Pflichtübung werden, wenn man einen Schnupfen hat.

    Beim Niesen sollte man sich von anderen Menschen abwenden, selbst wenn man sich das Taschentuch vor die Nase hält. Die winzigen Sekrettröpfchen werden mit einer enormen Energie aus der Nase geschossen. Tests haben bewiesen, dass sie mehr als zehn Meter weit fliegen können. Um eine Ansteckung zu vermeiden, wäre es auch sinnvoll, sich ausnahmsweise einmal nicht das Bett zu teilen, sondern möglichst in einem anderen Raum zu schlafen. Und dieser sollte regelmäßig und gründlich gelüftet werden, auch wenn feuchte Luft von den Kranken als angenehmer als trockene Luft empfunden wird. Das kann man zum Beispiel mit Luftbefeuchtern erreichen, wobei allerdings nur Wasser zum Einsatz kommen sollte, weil die ohnehin gestressten Nasenschleimhäute durch chemische Zusätze noch mehr gereizt werden.

    Wer einen Schnupfen hat, der sollte reichlich trinken. Oftmals ist für eine unangenehme Verdickung des Sekrets schlicht Flüssigkeitsmangel im Körper verantwortlich. Schwellen die Wangen neben den Nasenflügeln an oder die Region um die Nasenwurzel wird klopfempfindlich, ist ein Besuch beim Arzt angeraten, denn dann könnte sich der Schnupfen zu einer Sinusitis ausgeweitet haben. Damit bezeichnet der Mediziner es, wenn die Nasennebenhöhlen mit betroffen sind. Weil dann die Gefahr von Komplikationen besteht, wird mit Antibiotika und diversen physikalischen Anwendungen wie Ultraschall oder „Lichtkasten“ gearbeitet.

    Omas Hausmittel bei Schnupfen

    Unsere Ahnen haben den Schnupfen zuallererst mit einem Kräuterdampfbad bekämpft. Dafür muss man heute nicht mehr den ganzen Kopf unter ein großes Handtuch und über einen Topf mit kochendem Wasser stecken. In der Apotheke gibt es dafür Inhalatoren. Auch diverse ätherische Öle sind zu bekommen. Die Wärme sorgt dafür, dass sich das Sekret verflüssigt, während die Inhaltsstoffe der Kräuter beruhigend auf die Schleimhäute einwirken. Dazu trägt auch die aufgenommene Feuchtigkeit an sich bei. Wer die Wärme als Hausmittel bei Schnupfen nicht verträgt, kann alternativ auch zu Kaltverneblern greifen, die sich sogar schon bei kleinen Kindern anwenden lassen.

    Einen ähnlichen Effekt erzielt man auch bei einem Kräuterbad, das vorzugsweise unter dem Zusatz von Eukalyptusöl durchgeführt wird. Die wirkstoffhaltige warme Luft kann bis tief in die Atemwege eindringen. Je nach Konstitution kann man dabei mit ansteigenden Wassertemperaturen arbeiten. Sie führen zu einer Durchwärmung des gesamten Körpers. Allerdings sollte man das nicht tun, wenn man ohnehin schon Fieber hat.

    Ebenfalls als sehr wirksames Hausmittel bei Schnupfen zählt echter Bienenhonig. Er kann in verschiedenen Formen angewendet werden. Der Klassiker ist dabei heiße Milch mit Honig. Aber auch ein Tropfen Flüssighonig mit einem Wattestäbchen in der Nase verteilt, kann die Schleimhäute beruhigen.

    Sitz das Sekret recht fest, weil es sich verdickt hat, helfen feucht-heiße Umschläge auf der Nasenregion. Auch die Rotlichtlampe kann hier kleine Wunder bewirken. Fest sitzendes Sekret sollte man auch nicht mit aller Gewalt ausschnauben, weil dann die Gefahr besteht, dass es in die Nasennebenhöhlen gedrückt wird. So eklig das auch klingt, die HNO-Ärzte empfehlen hier das „Hochziehen“ und Ausspucken als den wesentlich förderlicheren Weg, das Sekret aus der Nase los zu werden.

  • Schwindel – Was bedeutet das für mich?

    Schwindel – Was bedeutet das für mich?

    Was ist eigentlich Schwindel

    Schwindel, oder auch Vertigo genannt, kann eine Vielzahl von Ursachen haben. Die Palette reicht von Angstkaskaden über Funktionsstörungen am Gleichgewichtsorgan bis hin zu Begleitwirkungen von Medikamenten. Schwindel kann also nur dann wirksam bekämpft werden, wenn die Ursachen dafür ausgemacht und beseitigt werden. Dafür ist eventuell eine längerfristige Selbstbeobachtung des Patienten notwendig. Wir klären über einige Ursachen auf und geben Tipps, wie man sich als Betroffener verhalten sollte, damit man sich nicht noch dem Risiko von Folgeverletzungen durch das häufig auftretende Umkippen aussetzen muss. Aufklärung ist allein schon deshalb wichtig, weil durch Schwindel beispielsweise bestehende Angstzustände noch einmal zusätzlich verstärkt werden können. Auch kann der Schwindel selbst für den Patienten so beunruhigend sein, dass er sogar eine Panikattacke auslösen kann, was die Symptome verschlechtern würde.

    Ist man von Schwindel betroffen, ist Ursachenforschung wichtig.

    Der Mediziner bezeichnet das Gefühl des Schwindelig Seins als „Vertigo“. Die Bezeichnung ist treffend gewählt, denn es ist von der lateinischen Vokabel „vertere“ abgeleitet, die wörtlich übersetzt wenden und drehen bedeutet. Genau das kennzeichnet das Schwindelig Sein auch. Der Betroffene hat den Eindruck, dass sich alles um ihn herum dreht oder zumindest heftig schwankt. Diese Bewegung findet nur scheinbar statt und kann so weit führen, dass der Patient meint, jeden Moment in Ohnmacht zu fallen.

    Mit ist Schwindlig – Was kann man gegen Schwindel tun?

    Nach dem ICD-10-Standard kann Schwindel in drei Arten unterschieden werden. Unter der Nummer H81.0-9 werden die sogenannten „Störungen der Vestibularfunktion“ zusammen gefasst. Damit bezeichnet der Mediziner den Gleichgewichtssinn des Menschen. Mit der Kennziffer H82 wird Schwindel zusammen gefasst, der bei anderen Krankheiten als Nebenerscheinung vorliegen kann. Mit der Bezeichnung R42 kennzeichnet der Mediziner Schwindel ohne weitere Angaben. Das bedeutet, dass hier auch die Arten von Schwindelgefühlen einsortiert werden, die beispielsweise als unerwünschte Nebenwirkung von Medikamenten bzw. deren Inhaltsstoffen auftreten können.
    Daran ist schon erkennbar, dass es für Schwindel nicht nur eine Ursache geben kann. Der erste Schritt wird deshalb immer eine umfangreiche Anamnese sein. Demjenigen, dem es öfter einmal schwindelig ist, kann nur geraten werden, ein wenig Tagebuch zu führen. Dafür gibt es spezielle Vorlagen, die man beim Arzt bekommt oder sich aus dem Internet herunter laden kann. Sie ähneln vom Aufbau her dem Allergie- und Kopfschmerztagebuch und erfassen auch, was der Betroffene vor dem Schwindelanfall getan hat. Daraus lassen sich kausale Zusammenhänge herstellen, aus denen wiederum Schlussfolgerungen hinsichtlich möglicher Ursachen gezogen werden können.
    Eine allgemein verbindliche Therapie gegen Schwindel gibt es nicht, weil immer die jeweilige Ursache behoben werden muss. Aber einige Sicherheitshinweise sollte man beachten. Wenn Einem schwindelig wird, wird sofortiges Hinsetzen (Fußboden) oder Legen empfohlen, um Folgeverletzungen zu vermeiden. Die Beine hoch zu lagern, ist nicht immer sinnvoll, da es sich bei einigen Ursachen auch negativ auswirken kann.

    Einige Ursachen für den Schwindel

    Schwindel kann sowohl psychische als auch physische Ursachen haben. Hinzu kommen äußere Einwirkungen. Sie bewirken, dass der Gleichgewichtssinn nicht richtig funktioniert. Auch die Umgebungswahrnehmung kann verändert sein.
    Zur Gruppe der psychischen Ursachen für Schwindel gehören vor allem Depressionen und verschiedene Angststörungen. Hier findet häufig eine Überlagerung der tatsächlichen Wahrnehmung mit den vom Unterbewusstsein „gezeigten“ Bilder statt. Dadurch wird die Umwelt zunehmend instabil. Bei Panikattacken werden große Mengen an Adrenalin ausgeschüttet, die unter Anderem zu einer Erhöhung des Blutdrucks führen. In dem Zusammenhang tritt häufig ein rauschendes Ohrgeräusch auf, das auch die das Gleichgewichtsorgan und dessen Funktion beeinträchtigt.
    Für Schwindel gibt es daneben einige psychiatrischer und psychologischer Erkrankungen, die als Ursache infrage kommen . So gehört Schwindel zu den klassischen Begleitsymptomen bei Migräne und epileptischen Anfällen. Während einer Schwangerschaft tritt Schwindel ebenfalls häufig auf, was auf die stattfindenden hormonellen Veränderungen zurück zu führen ist. Für einen Großteil der Steuerung des Hormonhaushalts ist die Schilddrüse zuständig und diese regelt auch den Blutdruck und die Pulsfrequenz. Eine Schilddrüsenfehlfunktion könnte demnach ebenfalls eine Ursache für periodisch wiederkehrende Schwindelattacken sein.
    Weitere physische Faktoren für Schwindel könnten Hör- und Sehstörungen sein, weiterhin kommt ein Entzündung im Ohr in Betracht. Möglich ist auch eine Störung des Gleichgewichtsorgans selbst. Diverse Erkrankungen des Kreislaufsystems, wie zum Beispiel das Wolff-Parkinson-White-Syndrom, oder des Hirns, wie die Narkolepsie, weisen in der Begleitsymptomatik ebenfalls Schwindelattacken auf. Hinzu kommen Hirnhautentzündungen, Borreliose sowie eingeengte und bedrängte Nervenverläufe in der Halswirbelsäule.
    Die äußeren Faktoren für Schwindel sind fehlende Objekte zum Fixieren im Umfeld des Patienten. Das typische Beispiel dafür ist die Seekrankheit oder der Schwindel, der dann auftritt, wenn Betroffene in großer Höhe und/oder auf stark schwankendem Untergrund stehen.

    Was kennzeichnet den Schwankschwindel?

    Die typischen Anzeichen von Schwankschwindel sind Unsicherheiten beim Gehen und Stehen. Sie gehen einher mit einem erhöhten Sturzrisiko. Die bei anderen Arten von Schwindel verzeichneten Begleitsymptome wie Erbrechen oder Übelkeit fehlen hier in der Regel. Auch ein Zittern von Armen und Beinen sowie unkontrollierte Bewegungen der Augen treten hier üblicherweise nicht auf.
    Beim Auftreten von Schwankschwindel werden Unterschiede bei Männern und Frauen beobachtet. Die Statistiken weisen aus, dass Anfälle von Schwankschwindel bei Frauen besonders häufig im vierten Lebensjahrzehnt erstmals auftreten. Bei Männern wird Schwankschwindel zumeist zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr erstmalig diagnostiziert. Ein kausaler Zusammenhang mit hormonellen Änderungen konnte hier allerdings bisher noch nicht zweifelsfrei nachgewiesen werden.
    Als häufigste Ursache für Schwankschwindel wurden psychische Belastungen ausgemacht. Auch als Folge einer Posttraumatischen Belastungsstörung tritt Schwankschwindel mit besonderer Häufigkeit auf. Deshalb wird er auch als psychogener Schwindel bezeichnet. Ebenfalls üblich ist die Bezeichnung phobischer Schwindel, weil der Schwankschwindel eines der Begleitsymptome einer Panikattacke sein kann. Hier tritt die Besonderheit auf, dass ein sich selbst verstärkender Mechanismus in Gang kommt, da der Schwankschwindel selbst dem Betroffenen noch zusätzlich Angst macht und die Kaskade der körperlichen Reaktionen weiter anheizt.
    Eine weitere Gruppe der Ursachen für Schwankschwindel stellen die Kinetosen und Pseudokinetosen aus. Sie werden durch visuelle Wahrnehmungen ausgelöst, die sich nicht mit den tatsächlich über die Sensorik wahrgenommenen Bewegungen in Übereinklang bringen lassen. Ein gutes Beispiel dafür sind die 3D-Kinos, bei denen starre Sitzreihen vorhanden sind. Dort entsteht sensorisch der Eindruck von Stabilität, während optisch der Eindruck von Bewegung vermittelt wird. Bei der Seekrankheit ist es genau umgekehrt. Die Sensorik nimmt die Bewegungen des Schiffs wahr, während der Horizont optisch den Eindruck von Ruhe vermittelt.

  • Schluss mit Stress – sieben Tipps die helfen

    Schluss mit Stress – sieben Tipps die helfen

    Was hilft gegen Stress

    Stressige Situationen kennen alle, denn jeder war schon mal in einer stressigen Situation. Wenn der Stress aber überhandnimmt, dann kann er schnell krank machen und daher ist es wichtig, Ausgleichspunkte zu finden. Es ist im Grund ganz einfach, nach dem stressigen Alltag wieder zur Ruhe zu kommen, und wer die folgenden sieben Tipps beherzigt, der beugt nicht nur dem Stress, sondern auch Krankheiten effektiv vor.

    1. Immer positiv denken

    Auch wenn es nicht ganz neu ist, aber wer positiv denkt, hat mehr vom Leben. Das Glas ist nicht immer halb leer, es kann auch halb voll sein und wer es schafft, seinen Kopf von unangenehmen Dingen frei zu machen, der muss sich auch vor dem alltäglichen Stress nicht fürchten. Wenn es mal wieder stressig wird, dann kann es helfen, vor dem inneren Auge ein schönes Bild zu sehen, vielleicht ein Strand unter Palmen oder eine Wiese, die mit bunten blühenden Blumen übersät ist, und schon steigt die Laune wieder.

    1. Durch Bewegung entspannen

    Nach der Arbeit ein Workout? Was für viele selbstverständlich ist, das ist vielen ein Graus. Sie haben den ganzen Tag mit stressiger Arbeit zugebracht und wollen eigentlich nur noch eins, und zwar zu Hause auf die Couch fallen. Es lohnt sich aber, den inneren Schweinehund zu besiegen und nach der Arbeit noch eine Runde zu drehen. Ein abendlicher Spaziergang hilft wunderbar dabei abzuschalten, zu entspannen und den Kopf wieder freizubekommen. Übrigens, auch für den gesunden Schlaf ist ein kleiner Spaziergang nur zu empfehlen.

    1. Abschalten kann man lernen

    So wie ein Computer der heruntergefahren wird, so sollte auch ein stressiger Tag heruntergefahren werden. Muskelentspannung und auch Yoga sind sehr hilfreich, um den Arbeitstag zu bewältigt. Die Übungen sind perfekt, um Körper und Geist gleichzeitig zu entspannen und die Gedanken können dabei herrlich auf Reisen gehen.

    1. Den Arbeitsstress einfach wegschaukeln

    Studien aus der Schweiz haben jetzt nachgewiesen, dass sanftes Schaukeln dabei helfen kann, Stresssituationen abzubauen. Wer eine Hängematte hat, der sollte sich nach Feierabend eine halbe Stunde hineinlegen und sanft schaukeln und wer einen Schaukelstuhl hat, der sollte seine freien Stunden am Abend dort verbringen, schaukeln, ein gutes Buch lesen oder einfach nur abschalten.

    1. Klassik hören

    Klassische Musik ist nicht nur für Babys im Mutterleib eine gute Sache, auch wer einen stressfreien Abend verbringen will, der sollte Mozart oder Bach auflegen. Klassische Musik sorgt dafür, dass das Gehirn sich entspannen kann und die Gehirnströmungen harmonisch verlaufen.

    1. Den Feierabend richtig einläuten

    Wenn der PC heruntergefahren ist, dann sollte auch der Feierabend eingeläutet werden. Keine Gedanken mehr an den morgigen Tag verschwenden, keine Gespräche mehr im Voraus planen, keine Sorgen mehr, wenn der Bildschirm dunkel wird, dann ist der Arbeitstag vorbei und die Freizeit beginnt.

    1. Pflanzliche Mittel, die helfen

    Wenn nach einem stressigen Arbeittag die Entspannung und der Schlaf in der Nacht nicht kommen wollen, dann gibt es eine Vielzahl von pflanzlichen Mitteln, die helfen können. Baldrian als Tropfen oder als Tabletten sind ebenso gut wie auch der duftende Lavendel. Hopfen ist hilfreich, aber bitte als Tee und nicht nur im Bier, und die Melisse hat ebenso ihre Vorzüge, wenn es darum geht, die Arbeit und den Alltag zu vergessen.

  • Mandelentzündung – wenn der Hals schmerzt

    Mandelentzündung – wenn der Hals schmerzt

    Besonders Kinder klagen in der kalten Jahreszeit häufig darüber, dass der Hals schmerzt. Schuld an diesen Beschwerden ist meist ein Erreger, der die Rachenmandeln angreift. Das Schlucken fällt schwer, der Hals tut weh und nicht selten kommt es auch zu Fieber, wenn eine akute Entzündung der Mandeln vorliegt. Eine Mandelentzündung lässt sich relativ schnell und einfach behandeln, aber sie sollte behandelt werden, denn sonst kann es passieren, dass die Mandeln dauerhaft und chronisch entzündet bleiben.

    Die Ursachen einer Mandelentzündung

    Eine Mandelentzündung wird in den meisten Fällen von einem Virus oder aber durch Bakterien ausgelöst. Diese als Streptokokken bekannten Erreger dringen durch den Mund ein und setzen sich an den Rachenmandeln fest. Wenn dann auch noch das Immunsystem geschwächt ist und die Abwehr nicht mehr wie gewohnt funktioniert, dann kommt es zu einer schmerzhaften Entzündung.

    Immer dann, wenn eine Mandelentzündung häufiger auftritt, dann kann es sein, dass sie chronisch geworden und das Gewebe der tiefen Rachenmandeln auf Dauer geschädigt ist. Abgestorbene Zellen und Bakterien lagern sich in den Hautvertiefungen der Schleimhäute ein und sorgen so für eine dauerhafte Entzündung. Anders als bei einer akuten Mandelentzündung ist eine chronische Entzündung kaum noch schmerzhaft, da das Gewebe vernarbt ist.

    Welche Symptome sind typisch für eine Mandelentzündung?

    Wenn sich die ersten Symptome melden, dann ist es meist schon zu spät und die Mandelentzündung ist bereits da. Aber auf welche Symptome sollte man achten?

    • Halsschmerzen
    • Schmerzen beim Öffnen des Mundes
    • Schluckbeschwerden
    • Leichtes Fieber
    • Belegte Stimme
    • Geschwollene Ohrspeicheldrüsen
    • Vermehrter Speichelfluss

    In einigen Fällen kommt es auch zu Kopfschmerzen und beim Gähnen kann es sein, dass die Schmerzen bis in die Ohren ausstrahlen.

    Nicht alle der genannte Symptome deuten auch auf eine Mandelentzündung hin, es können auch Anzeichen für das Pfeiffersche Drüsenfieber, Scharlach oder Diphtherie sein.

    Welche Therapie bei Mandelentzündung ist die richtige?

    Bei einer normalen Mandelentzündung kann es schon helfen Eis zu lutschen, um den entzündeten Rachenraum zu kühlen. Auch ein Halswickel ist eine gute Idee, denn das sorgt dafür, dass die Mandeln wieder abschwellen. Wer möchte, der kann auch mit Kamille oder Salbei gurgeln, denn sowohl die Kamille als auch der Salbei haben entzündungshemmende Eigenschaften.

    Kommt es zu Fieber, dann sind bei Kindern Wadenwickel zu empfehlen, die das Fieber schnell, sicher und auf natürliche Weise senken. Steigt das Thermometer aber über die kritische 39° Grad Marke, dann sollte ein fiebersenkendes Mittel gegeben werden. Bei hartnäckigen Mandelentzündungen ist Penicillin ein hilfreiches Mittel, denn das Antibiotikum beschleunigt den Heilungsprozess und lässt die Entzündung sicher abklingen. Penicillin wird auch immer dann gegeben, wenn sich die einfache Mandelentzündung in eine eitrige Mandelentzündung verwandelt. Wenn die Mandeln vereitert sind, dann ist eine schnelle effektive Behandlung notwendig, denn der Eiter kann Bakterien enthalten, die für den Körper gefährlich sind.

    Da es bei einer nicht behandelten Mandelentzündung zu Folgeschäden besonders an Herz und Nieren kommen kann, ist es immer wichtig, dass ein Arzt aufgesucht wird, der die richtige Therapie einleitet. Wenn eine Mandelentzündung frühzeitig erkannt und behandelt wird, dann ist sie in der Regel nach maximal zwei Wochen komplett auskuriert.

  • Hausmittel gegen Kopfschmerzen

    Hausmittel gegen Kopfschmerzen

    Kopfschmerzen können einem das Leben regelrecht zur Hölle machen. Diese hämmernden und pochenden Schmerzen können den Betroffenen das Leben regelrecht zur Hölle machen. Leider ist es für viele so, dass sie viel zu schnell zur Schmerztablette greifen. Das aber muss nicht sein, denn es gibt eine ganze Reihe, toller und vor allem auch sehr wirksamer Hausmittel, welche die Kopfschmerzen schnell lindern können. Am besten sollte es also mit natürlichen Mitteln versucht werden, die Kopfschmerzen in den Griff zu bekommen. Dazu sollte aber gesagt sein, dass diese Mittel am besten helfen, wenn sie gleich zu Beginn des Kopfschmerzes angewendet werden.

    Kopfschmerzen können sehr unangenehm sein

    Wer unter Kopfschmerzen leidet, der wird sich wünschen, diese auch recht schnell wieder loszubekommen und Hausmittel sind da eben die Wahl Nummer eins. Denn leider können Kopfschmerzen auch das Wohlbefinden extrem beeinträchtigen. Schnell kann auch die Leistungsfähigkeit darunter leiden und denn Alltag erschweren. In der Regel ist es so, dass Kopfschmerzen eine harmlose Ursache haben. Wer aber unter ständigem Kopfschmerz leidet, der sollte einen Arzt aufsuchen, um die Ursachen abklären zu lassen. Zu bedenken gibt es auch, dass Kopfschmerzen von den Zähnen oder der Halswirbelsäule herkommen können. Mit Hausmitteln und auch eine Änderung der Lebensweise können die Kopfschmerzen einfach in den Griff zu bekommen sein.

    Schnelle Hilfe mit Hausmitteln bei Kopfschmerzen

    Oft hängt der Kopfschmerz mit Flüssigkeitsmangel zusammen. Wer Kopfschmerzen bekommt, der sollte so schnell wie möglich versuchen, mindestens einen Liter Wasser in kurzer Zeit zu trinken. Das ist eines der Hausmittel bei Kopfschmerzen, welches sehr schnell wirkt. Wenn der Kopfschmerz aufkommt, dann kann es auch sehr hilfreich sein, einen Spaziergang an der frischen Luft zu machen. Ein Weiteres sehr wirkungsvolles Hausmittel bei Kopfschmerzen ist, kalte Kompressen auf die Stirn zu legen. Auch eine Tasse starker Kaffee mit dem Saft einer ausgepressten Zitrone kann wahre Wunder bei Kopfschmerzen vollbringen. Pfefferminzöl kann auch eine Wunderwaffe gegen üble Kopfschmerzen sein. Einfach ein paar Tropfen sanft auf die Stirn einmassieren. Kommt der Schmerz dann, wenn extrem viel Stress vorhanden ist, dann sollte man mit Entspannungsübungen beginnen, denn diese bauen den Stress ab und somit auch die Kopfschmerzen.

    Weitere hilfreiche Tipps bei Kopfschmerzen

    Ganz wichtig ist es, wenn einen den Kopfschmerz überkommt, sich Ruhe zu gönnen, denn genau das ist es jetzt, was der Körper benötigt. Diese Zeit ist einfach ganz wichtig, am besten Fenster und Türen schließen und einfach die Augen zumachen. Das Licht muss bei Kopfschmerzen gedämmt werden, denn dieses kann man bei Kopfschmerzen einfach nicht ertragen und es kann die Symptomatik zusätzlich noch verschlimmern. Es ist einfach so, dass Licht die Augen reizt und den Kopfschmerz noch schlimmer werden lässt. Auch das Telefon sollte einfach ausgeschalten werden, sodass es wirklich zu keinen Störungen kommen kann und man sich dadurch dann einfach wieder viel schneller erholen kann. Der Kopfschmerz kann auch ganz hervorragend mit Lavendelöl bekämpft werden. Dabei werden wenige Tropfen des Öls, einfach auf die Schläfen und die Stirn gegeben und mit den Fingern sanft einmassiert. Das ist extrem wohltuend und sehr beruhigend. Oft werden Kopfschmerzen auch durch Verspannungen ausgelöst. Und deshalb muss versucht werden, diese Ursache zu bekämpfen.

    Kopfschmerzen Notfalltipp

    Als Notfall Tipp und auch wunderbares Hausmittel, kann, helfen, ein warmes Vollbad zu nehmen. In das Wasser sollte etwas Lavendelöl gegeben werden, die ätherischen Öle von Lavendel können helfen, den Schmerz zu besiegen und auch um die Verspannungen zu lösen. Nach Bad sollte man sich aber eine gewisse Zeit Ruhe gönnen, um das entspannende Bad nachwirken zu lassen. Ist die Muskulatur am Rücken dauerhaft verspannt, dann kann Massage, sehr schnell Besserung bringen. Der Kopfschmerz kann also wunderbar mit einfachen und hilfreichen Hausmitteln besiegt werden. Eine Schmerztablette sollte immer erst dann genommen werden, wenn Hausmittel keine Besserung bringen.