Schlagwort: Kopfschmerzen

  • Was hilft gegen trockene Augen?

    Was hilft gegen trockene Augen?

    Das digitale Zeitalter hat viele Erleichterungen in den Alltag gebracht, aber es auch einiges, was in diesem Zusammenhang nicht so positiv ist. Immer mehr Menschen arbeiten heute am PC und sitzen nicht selten acht Stunden oder sogar mehr vor dem Computerbildschirm. Die meisten, die lange Zeit vor dem Computer verbringen, vergessen oftmals zu blinzeln, was aber sehr wichtig ist, damit die Augen nicht austrocknen. Augenärzte behandeln immer mehr Patienten, die trockene Augen haben, aber nicht nur der PC ist daran schuld, auch Zugluft und zu langes Fernsehen sorgt für trockene Augen.

    Das sind die Symptome

    Wenn die Buchstaben auf dem Bildschirm immer wieder verschwimmen und wenn die Augen anfangen zu brennen und zu jucken, dann sind das deutliche Zeichen für trockene Augen. Wer sich also nach einem langen Arbeitstag vor dem Computer öfter mal die Augen reiben muss, der sollte das nicht nur auf die Müdigkeit schieben, sondern darauf, dass die Augen zu trocken sind. Trockene Augen können auf Dauer auch zu unangenehmen Kopfschmerzen führen und da die Hornhaut unter der Augentrockenheit leidet, sollte man trockene Augen nie auf die leichte Schulter nehmen.

    Was verursacht trockene Augen?

    Immer wenn die Augen trocken werden, dann ist nicht ausreichend Tränenflüssigkeit vorhanden. Normalerweise blinzeln wir alle paar Sekunden ganz automatisch, auch ohne dass es uns bewusst ist. Auf diese Weise wird die Hornhaut ausreichend mit Flüssigkeit versorgt. Die Tränenflüssigkeit schützt die Hornhaut und wenn dieser Schutz fehlt, dann wird die Hornhaut trocken, sie fängt an zu brennen, zu jucken und kann sich unter Umständen auch rot färben. Vielfach stellt sich auch das Gefühl ein, als würde sich ein Fremdkörper im Auge befinden. Oft werden trockene Augen vom Pollenflug verursacht, und auch Menschen, die unter Heuschnupfen leiden, haben oft Probleme mit trockenen Augen. Tabakqualm kann die Augen ebenso austrocknen, aber auch Autoabgase und einige Medikamente wie zum Beispiel Betablocker, sorgen für trockene Augen. Wer in einem gut klimatisierten Büro arbeitet, in dem die Fenster nicht geöffnet werden können, sollte sich nicht wundern, wenn die Augen austrocknen. Möglich ist ebenfalls eine Erkrankung der Tränendrüse, denn Menschen, die unter Diabetes, einer Erkrankung der Schilddrüse oder unter rheumatischer Arthritis leiden, haben als Folgeerkrankung oft mit trockenen Augen zu kämpfen.

    Was hilft gegen trockene Augen?

    Damit die Augen nicht noch mehr austrocknen können, muss ein Ersatzmittel für die Tränenflüssigkeit zum Einsatz kommen. Diese Ersatzflüssigkeit gibt es in unterschiedlichen Formen, beispielsweise als Tropfen oder auch als Salbe. In welcher Form und in welcher Dosierung diese Ersatzflüssigkeiten einsetzt werden, das wird immer individuell mit dem Augenarzt abgesprochen. Bei trockenen Augen kann es zudem sehr hilfreich sein, die Tränendrüsen anzuregen. Das passiert immer dann, wenn ausreichend getrunken wird, aber auch die Augen vor Zugluft und vor zu viel Sonnenlicht zu schützen, kann effektiv dabei helfen, dass die Augen nicht austrocknen.

    Was sollte beachtet werden?

    Wer häufig unter trockenen Augen leidet, der kann auch zu Hause vorbeugen. So sollten Luftbefeuchter in den Räumen aufgestellt werden, denn das erhöht die Feuchtigkeit im Raum und auch Schalen, die mit Wasser gefüllt werden, sorgen für Luftfeuchtigkeit. Im Winter ist es immer hilfreich, feuchte Tücher über die Heizkörper zu hängen, denn wenn die Feuchtigkeit nach und nach verdunstet, dann haben die Augen keine Chance mehr, auszutrocknen. Wer Kontaktlinsen trägt, der sollte das Pflegeprodukt für die Linsen öfter wechseln oder eine Zeit lang wieder eine Brille tragen, damit die Augen sich erholen können. Manchmal hilft es auch auf Make-up zu verzichten, denn besonders Wimperntusche und Eyeliner können die Augen austrocknen lassen.

    Mit den richtigen Mitteln gehören trockene Augen schnell der Vergangenheit an und die Augen werden wieder mit ausreichend Flüssigkeit versorgt.

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  • Experten warnen vor neuer gefährlicher Hirnhautentzündung

    Experten warnen vor neuer gefährlicher Hirnhautentzündung

    Großbritannien meldet, dass immer mehr Menschen auf der Insel an einer neuen Form der Hirnhautentzündung erkranken und dass es sich bei dieser Hirnhautentzündung um eine neue, sehr gefährliche Form handelt. Ausgelöst wird diese neue Hirnhautentzündung von einer speziellen Art von Meningokokken, und Experten empfehlen deshalb allen, die eine Reise nach England, Schottland oder Wales planen, sich vor Antritt der Reise impfen zu lassen. Auch wenn Hirnhautentzündungen in Deutschland seit 2009 rückläufig sind, bereitet diese neue Welle Medizinern in Europa große Sorgen.

    Gehirnhautentzündung – Eine seltene Erkrankung

    Hirnhautentzündungen sind eher selten, in Deutschland erkranken jedes Jahr zwischen 270 und 400 Menschen daran. Jetzt gibt es aber in Großbritannien einen sprunghaften Anstieg an Infektionen, die von Meningokokken ausgelöst werden, die einer ganz bestimmten Serogruppe zugerechnet werden. Alleine zwischen Juli 2013 und Juli 2014 sind 98 Menschen mit diesem neuen Stamm der Meningokokken infiziert worden und seit Beginn des Jahres 2015 sind es bereits 184 Fälle. Die sogenannten MenW Bakterien werden als sehr gefährlich eingestuft und in Großbritannien sind bereits mehrere Menschen an dieser Infektion gestorben. In England hat man jetzt damit begonnen, vor allem Jugendliche, Kinder und junge Erwachsene im Rahmen eines neuen Programms zu impfen, um einen Schutz gegen den gefährlichen Erreger aufzubauen.

    Was macht die Infektionen so gefährlich?

    Was die neue Form der Hirnhautentzündung so gefährlich macht, das ist die Vielzahl der verschiedenen Serogruppen. Es gibt 13 unterschiedliche Gruppen, aber besonders häufig treten die Gruppen A, B und C auf. In Großbritannien sind es aber Meningokokken der sonst sehr selten auftretenden Gruppe W, in Deutschland sind diese Erreger bislang nur für vier Prozent der Hirnhautentzündungen verantwortlich. Eine Gruppenverschiebung, wie sie jetzt in England zu beobachten ist, kommt immer wieder mal vor, so wurde im Westen Afrikas im Sommer 2014 eine Verschiebung der Gruppe C registriert. Dass es jetzt wieder zu Verschiebungen kommt, hat auch etwas mit dem großen Strom von Migranten zu tun, die in Europa unterwegs sind.

    Wie wird eine Gehirnhautentzündung übertragen?

    Eine Infektion mit Meningokokken passiert nur bei direktem Körperkontakt oder durch Tröpfchen, wie sie beim Niesen oder Husten entstehen. Vor allem die Enge in den Flüchtlingslagern, wo Tausende von Menschen zusammenleben müssen, sorgt dafür, dass sich Infektionen wie eine Hirnhautentzündung sehr schnell verbreiten können. In Deutschland rät das Robert-Koch-Institut, sich gegen die Meningokokken der Serogruppen A, B, C, W und Y impfen zu lassen. Zwei Altersgruppen sind dabei besonders gefährdet, und das sind Kinder in den ersten beiden Lebensjahren sowie junge Erwachsene zwischen 15 und 19 Jahren. In diesen Gruppen tritt die Gehirnhautentzündung aktuell besonders häufig auf.

    Welche Therapien gibt es?

    Eine Gehirnhautentzündung, die durch eine der Serogruppen der Meningokokken ausgelöst wird, äußerst sich zuerst durch starke Kopfschmerzen, dazu kommen dann Schmerzen im Bereich des Nackens und hohes Fieber. Im weiteren Verlauf wird der Nacken steif und das Fieber kann die 40° Grad Grenze übersteigen. Die Symptome einer Hirnhautentzündung treten sehr plötzlich auf, und die Bakterien verursachen in den meisten Fällen eine Blutvergiftung. Schnelle Hilfe bietet dann nur sehr hoch dosiertes Penicillin, allerdings muss diese Hilfe sehr schnell erfolgen, denn je weiter die Infektion voranschreitet, umso schwerer wird es, sie in den Griff zu bekommen. Wer sich müde und abgeschlagen fühlt und vielleicht schon über Tage hinweg Kopfschmerzen hat, der sollte auf jeden Fall sofort einen Arzt oder die Notaufnahme eines Krankenhauses aufsuchen und sein Blut untersuchen lassen. Nur wenn eine Gehirnhautentzündung in einem sehr frühen Stadium erkannt wird, dann kann sie auch effektiv bekämpft werden. Bei einer Gehirnhautentzündung zählt buchstäblich jede Minute, denn wenn das Penicillin nicht rechtzeitig gespritzt wird, dann endet eine Gehirnhautentzündung in jedem Fall tödlich oder es entstehen bleibende Schäden für die Betroffenen.

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  • Schlafapnoe – die unterschätzte Gefahr in der Nacht

    Schlafapnoe – die unterschätzte Gefahr in der Nacht

    Die meisten Menschen werden auf die Frage wie sie geschlafen haben, mit einem gut antworten, vielfach ohne zu wissen, dass sie vielleicht während der Nacht in Lebensgefahr geschwebt haben. Immer mehr Menschen leiden unter einer sogenannten Schlafapnoe, unter gefährlichen Atemaussetzern während des vermeintlich guten und tiefen Schlafes. Besonders Menschen, die am Tag oft müde sind oder die zum Schnarchen leiden, sind besonders gefährdet, denn sie haben öfter mit einer Schlafapnoe zu kämpfen als diejenigen, die nicht schnarchen und am Tag hellwach, munter und konzentriert sind.

    Welche Ursachen hat eine Schlafapnoe?

    Für eine gefährliche Schlafapnoe gibt es zwei Ursachen. Zum einen sind verengte oder auch verlegte Atemwege die Versucher, in diesem Fall wird von einer sogenannten obstruktiven Schlafapnoe gesprochen. Eher selten sind es die Atemmuskeln, denen kurzzeitig die Anregung des Gehirns fehlt, die eine zentrale Schlafapnoe auslösen können. Es gibt aber auch eine Mischform aus obstruktiver und zentraler Schlafapnoe, die allerdings eher selten vorkommt. Besonders häufig kommt die obstruktive Schlafapnoe vor. Die Betroffenen haben verengte Atemwege und selbst wenn die Atemmuskulatur den Befehl zum Atmen an das Gehirn versendet, dann reicht die Kraft der Muskeln nicht aus, um selbstständig Luft zu holen.

    Was passiert während einer Atempause?

    Die Atemluft kann nicht durch die blockierten Atemwege entweichen und es kommt zu einer Atempause. Während dieser Pause bekommt der Körper keinen Sauerstoff und im Gewebe sammelt sich Kohlenstoffdioxid und der Körper reagiert. In der Folge wird eine Art Alarm ausgelöst, der Betroffene wird wach und schnappt nach Luft. Die Atmung beruhigt sich wieder, solange bis es zur nächsten Atempause kommt. Auf diese Weise kommt es zu mehreren Weckrufaktionen in der Nacht, die immer so kurz sind, dass die Betroffenen sich am nächsten Morgen nicht mehr daran erinnern können. Die ständigen Unterbrechungen des Schlafes reichen jedoch aus, um einen tiefen und damit auch einen erholsamen Schlaf unmöglich zu machen. Am Tag sind die Betroffenen entsprechend müde, sie fühlen sich nicht wohl und sind nur sehr schwer in der Lage, sich zu konzentrieren.

    Die langfristigen Folgen der Schlafapnoe

    Es ist nicht nur die Tagesmüdigkeit, die denjenigen zu schaffen macht, die unter einer Schlafapnoe leiden, die Atemaussetzer können auch gesundheitliche Langzeitfolgen haben. So steigt zum Beispiel der Blutdruck, wenn der Körper in Alarmzustand versetzt wird, und wenn es zum Alarm kommt, dann wird außerdem das autonome Nervensystem aktiviert, das unter anderem den Blutdruck reguliert. Bluthochdruck gilt als einer der Auslöser für Herzschwäche, für Herzinfarkte und auch für Schlaganfälle. Wenn der Blutdruck während der Nacht immer wieder nach oben schnellt, dann sind nächtliche Rhythmusstörungen des Herzens ebenfalls möglich. Viele Betroffene leiden am Morgen unter starken Kopfschmerzen, sie fühlen sich schlapp, müde und krank. Nicht zu unterschätzen ist auch der berüchtigte Sekundenschlaf, der vor allem im Straßenverkehr, aber auch bei der Arbeit mit Maschinen zu einer großen Gefahr werden kann.

    Welche Therapien gibt es?

    Manchmal hilft es schon abzunehmen, um die Schlafapnoe zu beenden, und auch ein Verzicht auf Alkohol und Zigaretten ist hilfreich, damit die Atemaussetzer während der Nacht aufhören. Ein weiteres Hilfsmittel ist es, nicht auf dem Rücken zu schlafen, und wer sicher sein will, dass die Atmung in der Nacht nicht mehr aussetzt, der kann an ein Gerät angeschlossen werden, das sofort Alarm gibt, wenn der Schlafende seine Schlafposition verändert. Ein Hausmittel kann ein in den Schlafanzug eingenähter Tennisball sein, dreht sich der Betroffene auf den Rücken, dann erinnert ihn der Tennisball daran, dass er auf dem Rücken liegt. Auch sogenannte Aufbissschienen, die vom Zahnarzt verschrieben werden, können Atemaussetzer verhindern. In schweren Fällen von Schlafapnoe muss der Betroffene aber mit einer Atemmaske schlafen, die verhindert, dass die Atemwege in der Nacht in sich zusammenfallen.

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  • Clean Eating – warum sauberes Essen im Trend ist

    Clean Eating – warum sauberes Essen im Trend ist

    Gemüse putzen, Salat und Obst gründlich waschen und die Arbeitsfläche in der Küche hygienisch sauber halten, dass alles ist für die meisten Hausfrauen und Hausmänner selbstverständlich, mit dem neuen Trend Clean Eating hat das jedoch gar nichts zu tun. Clean Eating kommt, wie sollte es auch anders sein, aus den USA und bedeutet nichts anderes als reines Essen oder anders gesagt, natürliches Essen, was ohne künstliche Zutaten und Inhaltsstoffe auskommt.

    Alles natürlich beim Clean Eating

    Clean Eating bedeutet, es wird naturbelassen gegessen, alle Zutaten sind aus unverarbeiteten, natürlichen Rohstoffen, und es wird auf Dinge wie synthetischen Zucker, Geschmacksverstärker, künstliche Aromastoffe und ungesunde Transfette verzichtet. Als Faustregel für das Clean Eating gilt: Je kürzer die Liste der Zutaten ist, umso gesünder ist das Essen. Junkfood und Fast Food haben mit Clean Eating nichts zu tun, denn beim Clean Eating wird auf die Qualität der Lebensmittel großen Wert gelegt. Streng genommen ist Clean Eating nichts anderes als die gute alte Küche der Großmutter, wo Obst und Gemüse noch aus dem Garten kamen und das Fleisch noch aus der Hausschlachtung stammte.

    Keine wissenschaftlichen Belege

    Der Clean Eating Trend ist ein Hype, der aus den USA kommend, sich rasant schnell verbreitet hat. Mittlerweile gibt es unzählige Blogs und Plattformen, auf denen sich die Clean Eater aus aller Welt austauschen und Rezepte online stellen. Die Gemeinde der Clean Eater verspricht etwas vollmundig, dass die Ernährung mit natürlichen Lebensmitteln nicht nur das Gewicht reduzieren kann, sondern auch das Hautbild verbessert und für mehr Energie sorgt. Sogar die Leistungsfähigkeit und das Konzentrationsvermögen sollen steigen und wer öfter Kopfschmerzen hat, kann sie mit Clean Eating erfolgreich bekämpfen. Wissenschaftlich bewiesen ist nichts davon und einen fundierten Background gibt es bis jetzt auch noch nicht. Im Grunde ist Clean Eating nichts anders als gesunde Mischkost, und diese Form der Ernährung ist gesund.

    Was macht Clean Eating so besonders?

    Wer sich näher mit dem Clean Eating befasst, der wird sehr schnell feststellen, dass alles, was bei dieser Ernährungsform erlaubt ist, auch zu einer gesunden, abwechslungsreichen und ausgewogenen Ernährung gehört. Verboten sind hingegen folgende Dinge:

    • Keine Softdrinks oder gesüßte Getränke
    • Keine künstlich hergestellten Süßstoffe, wie zum Beispiel Aspartam
    • Keine ungesättigten und damit bösen Fette
    • Keine Fertiggerichte
    • Kein Junkfood und Fast Food
    • Kein Mehl und auch kein Zucker
    • Kein Alkohol

    Das klingt auf den ersten Blick sehr langweilig, kann aber mit viel Kreativität und den richtigen Zutaten zu einer leckeren Mahlzeit werden. Eine Mousse aus Buchweizenmehl und Spaghetti aus Zucchini können zum Beispiel auf der Speisekarte stehen und auch eine Pizza aus Pekannüssen soll recht lecker schmecken.

    Nur ein Lifestyle Trend?

    Wie bei vielen Trends, so stellt sich auch beim Clean Eating die Frage, ob es sich hier nur um einen Lifestyle Trend handelt. Der Eindruck entsteht schnell, wenn man sich die zahlreichen Blogs und die Fotos auf Instagram anschaut. Zu sehen sind dort nur attraktive junge Menschen, die vor appetitlich angerichteten Tellern sitzen und mit der Sonne um die Wette strahlen. Auf diese Weise suggeriert Clean Eating, dass jeder, der sich auf diese Weise ernährt, einem bekannten Schönheitsideal sehr nahe kommt. Es ist vielleicht auch bezeichnend, dass die Clean Eating Restaurants, die momentan wie die berühmten Pilze aus dem Boden schießen, nur in den wohlhabenden Stadtteilen zu finden sind.

    Ernährungsexperten sind der Meinung, dass Clean Eating eine sinnvolle Ernährung sein kann, wenn sie nicht übertrieben wird. Man sollte nicht so weit gehen und alles, was nach Ansicht der überzeugten und kompromisslosen Clean Eater schädlich ist, aus der täglichen Nahrung verbannen. Das kann unter Umständen gefährliche Folgen haben, denn wer beispielsweise komplett auf Zucker verzichtet, der wird über kurz oder lang Mangelerscheinungen bekommen.

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  • Gefährliche Lebensmittel in der Küche

    Gefährliche Lebensmittel in der Küche

    Zahlreiche Lebensmittel beinhalten Giftstoffe und vielen Menschen ist dieser Umstand nicht bewusst. Eine falsche Zubereitung oder Lagerung kann Fleisch, Gemüse oder Obst in gefährliche Lebensmittel verwandeln. Welche gefährliche Lebensmittel es gibt erfahren Sie in unserem Artikel.

    Gefährliche Lebensmittel

    Zu den Lebensmitteln die eine Gefahr für die Gesundheit darstellen zählen:

    Kichererbsen

    Die Kichererbsen zählen zu den Hülsenfrüchten aus denen die beliebte orientalische Paste Hummus hergestellt wird. Die Falafel ist ein Bällchen aus pürierten Kichererbsen, die frittiert werden und sehr gesund sind. Ungekocht sind Kichererbsen ein echtes Risiko für das körperliche Wohlbefinden, weil das Protein Phasin eine Übelkeit, Erbrechen, Schüttelfrost und im schlimmsten Fall sogar Krampfanfälle auslösen kann. Das Phasin wird nur durch eine ausreichende Erhitzung aufgelöst. Das Kochen von Kichererbsen ist mit einem hohen Zeitaufwand verbunden und daher empfiehlt sich der Kauf fertiger Kichererbsen aus der Dose.

    Muskatnuss

    Die Muskatnuss wird gerne für Kartoffelgerichte wie Kartoffelpüree verwendet und sollte nur in einem geringen Umfang eingesetzt werden. Eine zu große Menge kann Vergiftungen verursachen, die lebensgefährlich sein können. Der Grund für eine mögliche Vergiftung sind die Phenylpropanoide, wozu auch das krebserregende Safrol zählt. Der ebenfalls enthaltene Stoff Myristicin kann ab vier Gramm einen Rauschzustand, Leberschäden, Schwindelgefühle und Kopfschmerzen verursachen. Generell ist die Muskatnuss ohne Bedenken einsetzbar, wenn sie nur in kleinen Mengen verwendet wird.

    Pilze

    Die Pilze sind als rohes Lebensmittel unbedingt zu meiden, außer es sind Zuchtpilze wie Champignons. Besondere Vorsicht gilt bei Wildpilzen, die generell gegart werden sollten, um einer Vergiftung vorzubeugen. Viele Wildpilze sind mit einem Fuchsbandwurm befallen, der sich im Körper einnisten und gesundheitliche Probleme auslösen kann.

    Zucker, Salz und Fett

    Zucker, Salz und Fett gelten als Hauptverursacher von Diabetes, Fettleibigkeit und Krebs. Alle drei Stoffe stehen im Verdacht den Körper extrem umzubauen. Auf Grund diese zu sogenannten Body Transformation würden. Forschern zufolge werden jährlich Millionen Menschen erkranken oder sterben. Der Verzicht oder Minimierung der drei genannten Stoffe im Ernährungsplan kann sich positiv auf die Gesundheit auswirken.

    Gefährliche Lebensmittel-Vergiftungen und deren Vermeidung

    Nach den Zahlen des Robert-Koch-Instituts gibt es in Deutschland jährlich 200.000 Lebensmittelvergiftungen, die durch Pilze, Sporen oder Bakterien verursacht werden. In unseren Lebensmitteln befinden sich Dutzende Zusatzstoffe, die den Körper manipulieren und krank machen können. Künstliche Zusatzstoffe sollen teilweise für Depressionen, Alzheimer, Krebs oder Parkinson verantwortlich sein. Die Hersteller verzichten verstärkt auf Zusatzstoffe, aber dennoch sind ein Großteil unserer Lebensmittel mit solchen riskanten Stoffen versehen. In so manchen Nahrungsmittel steckt sogar das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat. Wie US-Forscher feststellten, befinden sich in einem Menschen über 200 chemische Stoffe.

    Die Lebensmittelindustrie beruft sich auf die erlaubte Tagesdosis (ADI-Wert). Das Prinzip der Tagesdosis ist allerdings 400 Jahre alt und beschreibt die Akzeptanz eines Risikos für die Gesundheit. Der ADI-Wert, wie er auf einer Lebensmittelverpackung steht, gibt keine Auskunft über das Risiko. Stattdessen wird nur die Hinnehmbarkeit genannt.

    Eine Lebensmittelvergiftung kann vermieden werden, indem auf Lebensmittel mit Zusatzstoffen verzichtet, Nahrungsmittel richtet gelagert und zubereitet werden. Wie Lebensmittel richtig gelagert und zubereitet werden, darüber informieren die Verbraucherzentralen, Kochbücher und Ernährungsberater. Beim Einkauf im Supermarkt sollten Nahrungsmittel nicht gekauft werden, die eine Vielzahl Zusatzstoffe enthalten, weil diese wie beschrieben Krankheiten verursachen können.

    Das Ausweichen auf natürliche Lebensmittel, die im Garten selbst gezüchtet, auf dem Markt oder bei einem Landwirt erworben werden, empfiehlt sich als eine gesunde Alternative zur Nahrung aus dem Supermarkt-Regal. Die Kosten für Biolebensmittel sind zwar höher, aber dafür wird das Risiko reduziert Nahrung zu essen, die für den Körper und der Gesundheit riskante Inhalts- und Zusatzstoffe beinhaltet.

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  • Blitze im Auge – fast immer harmlos

    Blitze im Auge – fast immer harmlos

    Wie aus dem Nichts tauchen plötzlich Blitze im Auge auf oder es zeigen sich kleine Fusseln im Blickfeld. Auch schwebende Pünktchen und Fäden, die die Betroffenen wie einen Schwarm Mücken wahrnehmen, gehören zu den Phänomenen, die sich besonders dann zeigen, wenn man auf einen weißen Hintergrund wie beispielsweise eine weiße Wand schaut. Diese Blitze im Auge sind störend, aber sie sind in den meisten Fällen völlig harmlos. In der Regel handelt es sich um eine altersbedingte Schrumpfung des Glaskörpers und die Blitze im Auge sind einfach nur Trübungen, die aus Kollagenfäden bestehen und die sich mit zunehmenden Alter verdichten können.

    Welche Störungen müssen behandelt werden?

    Nicht alle Sehstörungen müssen auch behandelt werden, aber es gibt Störungen, die behandelt werden müssen, da sonst eine Gefahr für die Sehkraft besteht. So kann es passieren, dass die Fasern fest an der Oberfläche der Netzhaut kleben, und wenn sie dann schrumpfen, dann reißen sie ein Loch in die Netzhaut. Wenn das in der Nähe von Blutgefäßen geschieht, dann kann es auch zu Blutungen innerhalb des Glaskörpers führen. Die Betroffenen sehen dann plötzlich eine Art Russregen aus kleinen schwarzen Flocken, die vor dem Auge auftauchen. Diese Symptome deuten auf einen Riss oder ein Loch in der Netzhaut hin, und es kann zu einer Ablösung der Netzhaut kommen. Auch wenn sich vor dem Auge ein wandartiger Schatten auftaucht und sich das Blickfeld plötzlich nach oben oder nach unten verschiebt, dann besteht ebenfalls die Gefahr, dass sich die Netzhaut ablöst, was zur Erblindung führen kann.

    Sind Blitze im Auge ein Warnsignal?

    Eine Ablösung der Netzhaut kann sich auch durch Blitze im Auge ankündigen, und zwar immer dann, wenn die Betroffenen vom Dunklen ins Helle kommen. Lichtblitze im Augen deuten darauf hin, dass etwas an der Netzhaut zieht, immer dann, wenn die Augen bewegt werden. Wenn zum Beispiel der Glaskörper an der Netzhaut zieht, dann werden die Sinneszellen auf der Oberfläche der Netzhaut aktiviert und es zeigen sich die typischen Blitze im Auge. Diese Sehstörung kann harmlos sein, was immer dann der Fall ist, wenn es um eine altersbedingte Schrumpfung des Glaskörpers geht. Möglich ist jedoch, dass sich die Netzhaut ablöst, was die Betroffenen nicht spüren, denn die Netzhaut hat kein Schmerzempfinden.

    Ein Anzeichen für Migräne

    Wer Zacken oder ein Flimmern vor dem Auge wahrnimmt, der muss sich in der Regel keine Sorgen machen, denn diese Sehstörungen sind ein Zeichen, dass sich eine Migräne ankündigt. Das Phänomen tritt jedoch auch ohne Kopfschmerzen auf, Augenärzte sprechen in diesem Fall von einer sogenannten Augenmigräne, die harmlos ist und nach wenigen Minuten wieder verschwindet. Wenn sich das Flimmern oder die Fusseln vor dem Auge aber öfter wiederholen, dann sollten die Betroffenen einen Augenarzt aufsuchen und die Augen untersuchen lassen. Blitze im Auge, Rußregen und auch Schattensehen muss sofort behandelt werden und das gilt besonders dann, wenn die Sehstörungen sich verändern oder verstärken.

    Blitze im Auge – Wie sieht die Behandlung aus?

    Der Augenarzt prüft zunächst die Sehschärfe des Patienten und untersucht dann den Glaskörper, indem er die Pupille erweitert, mittels eines Medikaments, das ins Auge geträufelt wird. Das Mittel ist noch zwei bis drei Stunden nach der Untersuchung wirksam, Patienten dürfen deshalb in diesem Zeitraum weder Auto fahren noch Maschinen bedienen. Stellt der Arzt einen Riss oder ein Loch in der Netzhaut fest, dann folgt eine Behandlung mit dem Laser. Wenn sich die Netzhaut aber bereits abgelöst hat, dann ist eine sofortige Operation unumgänglich. Krankhafte Veränderungen, die die Augen betreffen, machen sich jedoch nicht immer bemerkbar, so sollten zum Beispiel Menschen, die unter Diabetes leiden, ihre Augen regelmäßig untersuchen lassen und nicht darauf vertrauen, dass alles in Ordnung ist, nur weil sie gut sehen können.

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