Schlagwort: Kopfschmerzen

  • Kinderkopfschmerzen sind keine Bagatelle

    Kinderkopfschmerzen sind keine Bagatelle

    Kopfschmerzen sind lästig und auf Dauer eine echte Belastung. Vor allem an stressigen Tagen brechen diese schnell aus und können quasi den ganzen Tag versauen. Für viele Erwachsene ist das Alltag, doch es kommt noch schlimmer: Immer mehr Kinder sind davon betroffen. Und das ist keine Bagatelle, denn sowohl die Eltern als auch die Mediziner haben Sorgenfalten bei diesem Thema. Zwar gibt es für dieses Problem durchaus effektive Behandlungen, doch den Auslöser dafür kann man nicht so einfach abstellen. Es kann sogar so weit gehen, dass die schulischen Leistungen stark nachlasen und soziale Defizite entstehen. In den folgenden Sätzen geht es darum, warum immer mehr Kinder Kopfschmerzen haben und was man dagegen tun kann.

    Die Anforderungen sind hoch

    Verschiedene Studien belegen, dass die Anzahl der Betroffenen zunimmt. Unser Nachwuchs hat immer früher damit zu kämpfen und muss sich mit dem Thema auseinandersetzen. Lediglich in ländlichen Gegenden wandert es in die entgegengesetzte Richtung. Bei einer Untersuchung sind zum Beispiel 1675 Gymnasiasten zu diesem Thema befragt worden, das Ergebnis allerdings ist erschreckend. Vier von fünf Kinder/Jugendliche (12 bis 19 Jahre) haben innerhalb der letzten sechs Monate Kopfschmerzen gehabt. Jeder zehnte hat aufgrund dessen einen Arzt besucht, ein Viertel der Kinder nimmt sogar täglich Medikamente ein. Betroffen sind in erster Linie die Mädchen. Grund für das Brummen ist meist Stress in der Schule, wobei vor allem der Übergang von der Grundschule auf eine weiterführende Schule unter Verdacht steht. Aber nicht nur dieser Punkt alleine ist dafür verantwortlich, die Kinder werden generell sehr viel gefordert.

    Mögliche Hilfestellungen

    Dauern die Kopfschmerzen länger als zwölf Stunden an oder werden diese unerträglich, dann sollte man einen Kinderarzt oder ein Kinderschmerzzentrum aufsuchen. Dieser kann anschließend verschiedene Lösungen einleiten, die beispielsweise aus einer Sporttherapie, aus dem Erlernen von Entspannungstechniken oder aus einer psychotherapeutischen Behandlung bestehen können. Auch verschiedene Ablenkungsstrategien (Klavier spielen oder Schwimmen gehen) sind möglich, um den Schmerz nur eine kleine Nebenrolle zu geben.

    Zu wenig Kinderschmerzzentren

    Kopfschmerzkinder kann man bei Bedarf auch in einem der Kinderschmerzzentren behandeln. Der Andrang ist auch relativ hoch, da die Problematik zunimmt. Eine Schwäche des Ganzen ist die verfügbare Ausstattung, in ganz Deutschland gibt es lediglich vier Zentren. Bislang reichen die Ressourcen zwar noch, doch auf Dauer könnte es anders aussehen. Besser ist es, wenn man vorbeugt und es gar nicht so weit kommt. Dies erspart den Eltern und dem Kind selbst viel Nerven.

  • So sehr belasten uns Temperatursprünge

    So sehr belasten uns Temperatursprünge

    Der Mensch hat Einfluss auf sehr viele Dinge im Leben, das Wetter gehört aber nicht dazu. Ist es also extrem warm oder kalt, dann muss es jeder von uns so hinnehmen. Ob jung, alt, gesund oder krank, es gibt keine Ausnahmen. In den letzten Jahren hat sich das Wetter zum Teil stark verändert, so fällt zum Beispiel der Winter überwiegend mild aus. Es gibt zwar durchaus noch stärkere Wintertage, doch unterm Strich haben diese stark abgenommen. Im Sommer wiederum brennt die Sonne wortwörtlich vom Himmel und man hält es in der prallen Sonne nur wenige Minuten aus. Es wäre auch nicht ganz so schlimm, wenn die Übergänge fließend wären. Das ist aber nicht so, von einem Tag auf den anderen können die Temperaturen enorme Unterschiede aufweisen. Leider sind auch Berg- und Talfahrten keine Seltenheit, doch was macht das mit unserer Gesundheit?

    Auch gesunde Menschen haben Probleme

    Extreme Wetterschwankungen machen meist allen zu schaffen. Selbst gesund Menschen klagen über körperliche Beschwerden und bekommen Kopfschmerzen oder haben mit Kreislaufproblemen zu kämpfen. Noch schlimmer ist es bei chronischen Problemen, denn die Beschwerden sind hier noch stärker (beispielsweise bei Migränepatienten). Schuld daran ist in erster Linie der Luftdruck, der sich aufgrund des Wetters binnen kürzester Zeit stark verändert. Dies geht dann in den Kreislauf über und die Klagen beginnen.

    Schlaganfall-Risiko stark erhöht

    Ärzte haben herausgefunden, dass ein Temperatursturz um sechs Grad ein fünffaches Risiko für einen Schlaganfall hervorruft. Betroffen ist vor allem die Risikogruppe, die unter anderem aus Menschen mit engen Blutgefäßen und aus Diabetikern besteht. Positiv hingegen ist die umgekehrte Reihenfolge, denn steigende Temperaturen verringern das Risiko. Das liegt daran, weil sich die Gefäße in diesem Fall erweitern.

    So kann man vorbeugen

    Tritt ein Temperatursturz ein und bestehen erste Warnzeichen (beispielsweise Sehstörungen oder Lähmungserscheinungen), dann ist unverzüglich ein Notarzt zu holen. Je schneller die Hilfe da ist, umso niedriger sind die Risiken auf Langzeitschäden. Damit es erst gar nicht so weit kommt, sollte man sich viel bewegen, genug schlafen, sich gesund ernähren und reichlich Wasser trinken. Bekommt der Körper nämlich viele Vitamine und bleibt auch bei Wetterkapriolen aktiv, dann ist der Umgang mit den Temperaturunterschieden gleich viel einfacher.

  • Cialis – Das bessere Potenzmittel?

    Cialis – Das bessere Potenzmittel?

    Mit der Einführung des Medikaments Viagra änderte sich für Millionen Männer weltweit das Liebesleben. Denn mit dem in Viagra verwendetem Wirkstoff Sildenafil lassen sich Erektionsstörungen (fachmedizinisch erektile Dysfunktion genannt) behandeln.

    Doch Viagra ist nicht das einzige Mittel, welches Männern, die unter Potenzstörungen leiden, helfen kann. Pharmakonzerne wie Lilly oder Bayer entwickelten weitere PDE-5-Hemmer wie Tadalafil, Avanafil und Vardenafil. Auch diese fördern, wie Sildenafil, die Durchblutung der Gefäße, indem sie ein Enzym hemmen, das diese steuert.

    Neben Viagra gibt es heute also auch Medikamente wie Cialis (Tadalafil) oder Levitra (Vardenafil) mit denen Erektions- und Potenzstörungen behandelt werden können. Doch für viele Männer vergrößert sich hiermit nicht nur die Auswahl an verfügbaren Medikamenten, sondern sie fühlen sich auch vor die sprichwörtliche Qual der Wahl gestellt.

    Vorab: jeder Wirkstoff hat seine ganz eigene Beschaffenheit und eignet sich somit je nach Anwendungsfall mehr oder mal weniger für einen Patienten. Umso wichtiger hier einmal etwas genauer hinzuschauen.

    Die Potenzmittel Viagra, Cialis und Levitra im direkten Vergleich

    Das Krankheitsbild der erektilen Dysfunktion ist nur auf den ersten Blick eines, das sich schnell eingrenzen lässt. Denn auch wenn die meisten Betroffenen übergreifend unter Potenz- und Erektionsstörungen leiden, können sich diese …

    • sowohl in ihren Ausmaßen als auch in ihren Ursachen enorm voneinander unterscheiden;
    • von Mann zu Mann grundverschieden äußern, denn Männer in verschiedensten Altersklassen und unterschiedlichsten gesundheitlichen sowie körperlichen Verfassungen können betroffen sein;
    • hinsichtlich Auslöser stark unterscheiden – differenziert wird hier in körperliche und psychische Ursachen.

    Aus diesem Grund ist es nach wie vor unverzichtbar, bei Erektionsstörungen erst einmal einen Facharzt wie einen Urologen aufzusuchen. Dieser kann die Ursachen abklären. Nur dann kann eine gezielte Behandlung erfolgen, die optimal auf den Patienten und auf dessen Krankheitsbild abgestimmt werden kann. Meistens besteht diese Behandlung allerdings heute daraus, die richtige Pille oder auch den richtigen Wirkstoff für den vorliegenden Fall und den betroffenen Mann zu finden. Und genau hier zeigt sich die größere Auswahl an potenzsteigernden Mitteln wie Viagra, Cialis und Levitra als sehr vorteilhaft.

    Pillen wie Cialis, Levitra und Viagra sind nur auf den ersten Blick „gleich“, dabei verfolgen alle das selbe Wirkungsziel und unterscheiden sich auch in puncto Erfolgsquote (rund 80 bis 82 Prozent) nicht stark voneinander.

    Sie unterscheiden sich jedoch durch den verwendeten Wirkstoff, sowie in Sachen Einnahme und Wirkungsweise voneinander. Cialis weist mit einer durchschnittlichen Wirkungsdauer von bis zu 36 Stunden beispielsweise im Vergleich zu Viagra und Levitra, die beide nur fünf bis sechs Stunden wirken, die längste Wirkungsweise auf.

    Zudem gibt es von Cialis recht niedrig dosierte Tabletten, die täglich eingenommen werden können und so dauerhaft wirken. Levitra weist hingegen mit rund 30 Minuten, bis nach der Einnahme die Wirkung eintritt, den schnellsten Wirkungseintritt auf. Cialis und Viagra beginnen beide erst nach rund einer Stunde zu wirken.

    Aufgrund der langen Wirkungszeit treten die verzeichneten Nebenwirkungen (etwa Kopfschmerzen und Muskelschmerzen) bei Cialis im Vergleich zu den Konkurrenzprodukten zwar unter Umständen länger, aber auch weniger drastisch und seltener auf. Ähnlich verhält es sich mit Wechselwirkungen zu anderen Medikamenten.

    Deutlich heftiger fallen die Nebenwirkungen (etwa Schwindel und Übelkeit) jedoch beim Mittel Levitra und dem darin verwendeten Wirkstoff Vardenafil aus. Trotzdem ist Viagra der Spitzenreiter, wenn es um die Häufigkeit der verzeichneten Nebenwirkungen geht. Zudem kann Viagra nicht gemeinsam mit nitrathaltigen Medikamenten (diese werden oft bei Bluthochdruck verschrieben) verwendet werden, da das zu einem zu starken Abfall des Blutdrucks führen würde.

    Fazit: Welches Medikament ist das Beste?

    Wie bereits angedeutet, weist jedes der drei bekanntesten und am häufigsten verwendeten Mittel seine ganz individuellen Vor- und Nachteile auf. Welche der drei Pillen also im jeweiligen Fall die Richtige ist, sollte im besten Fall vom behandelnden Arzt entschieden werden.

    Übergreifend lässt sich jedoch sagen, dass sich Cialis aufgrund der niedrigen Wirkstoffdosis und den verhältnismäßig geringen Nebenwirkungen etwas hervorhebt. Auch Hinsichtlich Flexibilität ist das Präparat sowohl aufgrund der längeren Wirkungsdauer als auch der Option der täglichen Einnahme wesentlich praktischer. Der Auflistung der Auftrittswahrscheinlichkeit für Nebenwirkungen lässt sich darüber hinaus entnehmen, dass Cialis (vermutlich auch wegen der geringeren Wirkstoffkonzentration) als relativ nebenwirkungsarm eingestuft werden kann.

    Als Vergleich: Bei Cialis verspürten nur 11 Prozent der befragten Probanden von klinischen Studien die häufigsten Nebenwirkungen der Potenzmittel: Kopfschmerzen. Levitra verursachte bei 15 Prozent und Viagra sogar bei 21 Prozent Kopfweh, während weitere Nebenwirkungen wie Sehstörungen, Schwindel, Übelkeit und Ausschlag bei Cialis gar nicht gemeldet wurden.

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    Quellen: Packungsbeilage Tadalafil | Packungsbeilage Sildenafil | Packungsbeilage Vardenafil | Vergleich der drei Potenzmittel

  • Ambrosia – Plage für Allergiker

    Ambrosia – Plage für Allergiker

    Im Juli blüht die aus Amerika eingeschleppte Pflanze Ambrosia, die eine Plage für Allergiker darstellt. Kennzeichnend für die Beschwerden sind eine ständige laufende Nase und Augenjucken.

     

    Drohende Plage für Allergiker durch Ambrosia

    Experten zufolge ist die Ambrosia einer der Pflanzen, die mit den stärksten Allergenen belastet ist. Dabei können ihre Pollen sehr schwere allergische Symptome hervorrufen. Beispielsweise ständiges Naselaufen und Augentränen. Im schlimmsten Fall ist die Ambrosia sogar der Auslöser für schwere Asthmasymptome. Demzufolge reagieren rund 80 Prozent sämtlicher Allergiker auf die Pflanze allergisch. Des Weiteren kann das Kraut sogar bei bislang unempfindlichen Personen Reaktionen der Überempfindlichkeit hervorrufen.

     

    Pollen fliegen von August bis Oktober

    Die Unkrautpflanze erreicht ihre Blütezeit im Juli. Dabei kann sie eine Größe bis zu 1,80 m erreichen. Der Pollenflug reicht bis in die Monate August bis Oktober hinein. Wie die Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt zu berichten weiß, sind schon zehn Pollen je Kubikmeter Luft ausreichend, um bei Allergikern Symptome hervorzurufen. Hierzu zählen unter anderem

    • auftretende Müdigkeit
    • Heuschnupfen
    • hohe Empfindlichkeit gegen Licht
    • juckende Augen
    • Kopfschmerzen
    • laufende Nase
    • Tränen

     

    Zudem leidet ein Großteil der Allergiker unter Atembeschwerden, die bis zum Asthma führen können. Nicht selten gesellen sich Hautrötungen hinzu.

     

    Wer mit der allergenen Pflanze in Kontakt kommt, sollte diese ausschließlich mit Handschuhen berühren. Empfehlenswert ist eine Entsorgung der Ambrosia aus dem heimischen Garten, indem Sie diese mit der Wurzel entfernen und im Restmüll entsorgen. Sofern die Pflanze bereits blüht, tragen Sie unbedingt eine Feinstaubmaske als Pollenschutz.

     

    Massive Ausbreitung der Ambrosia

    Bereits seit vielen Jahren breitet sich die aus dem nordamerikanischen Raum stammende Pflanze auch im europäischen Raum aus. Bekanntheit hat sie auch unter der Bezeichnung Beifußblättriges Traubenkraut erlangt. Im Raum Hessen sind im Monat Juli Allergiker besonders betroffen. Hier ist die Pflanze hauptsächlich im südlichen Raum des Landes sowie im Rhein-Main-Gebiet verbreitet. Allerdings sind andere Bundesländer noch stärker betroffen.

     

    Weitere Info zu Heuschnupfen Behandlung

  • Sommerhitze – so sehr belastet es das Herz

    Sommerhitze – so sehr belastet es das Herz

    „Endlich ist der Sommer da“, so in etwa lautet die Aussage vieler Menschen. Sie freuen sich auf ein kühles Eis und auf den See. Wer gesund ist, der kann tatsächlich die Kraft der Sonne problemlos genießen, anders sieht es jedoch bei Problemen mit dem Herz aus. Dann nämlich ist die Sommerhitze eine echte Qual und kann im schlimmsten Fall lebensbedrohlich sein. Je mehr man schwitzt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit einen Kreislaufkollaps zu erleiden. Der Flüssigkeitsverlust ist hoch und spült auch Mineralien wie Magnesium und Natrium aus dem Körper. Bei einem zu extremen Abfall reagiert der Körper mit Kopfschmerzen, Erschöpfung und Schwindel. Herzpatienten können sogar Herzrhythmusstörungen erleiden. Betroffene müssen sich also besonders schonen und auf einige Tipps achten.

    Ausreichend trinken

    Grundsätzlich meldet sich der Körper, wenn Flüssigkeitsnachschub benötigt wird. Man ist durstig und trinkt zum Beispiel ein Glas Wasser. Dieses Signal ist jedoch meist nur bei gesunden Menschen ausreichend vorhanden, herzkranke oder ältere Personen haben dies in der Regel nur in einer abgeschwächten Form. Die Folge ist ein zu hoher Flüssigkeitsverlust, der nicht ausgeglichen wird. Dadurch wiederum steigt das Risiko eines Kreislaufkollaps. Wer also Schwierigkeiten mit dem Herz hat, der muss unbedingt über den Tag verteilt genug trinken. Auf ein Signal vom Körper darf man in so einem Fall natürlich nicht warten, es würde einfach zu spät kommen.

    Starke Hitze unbedingt meiden

    Bei großer Hitze muss das Herz mehr arbeiten. Das ist nötig, damit die Körpertemperatur stets bei 37 Grad liegt. Ein gesundes Herz kommt mit dieser zusätzlichen Aufgabe problemlos klar, ein krankes Herz jedoch ist damit schnell überfordert. Betroffene Menschen müssen also die pralle Sonne meiden und versuchen stets im Schatten zu sein. Des Weiteren ist eine sommerliche Kleidung Pflicht, um keinen unnötigen Hitzestau zu verursachen. Auch eine Abkühlung im See ist empfehlenswert.

    Medikamente richtig dosieren

    Hohe Temperaturen, die über einen längeren Zeitraum bestehen, können unter Umständen die Wirksamkeit der Medikamente beeinflussen. Diese wirken dann beispielsweise stärker als normal. Herzpatienten sollten regelmäßig ihren Blutdruck kontrollieren und bei extremen Schwankungen den Hausarzt kontaktieren. Dieser wird dann die Dosierung anpassen.

  • Mehr Atemaussetzer bei Rückenlage

    Mehr Atemaussetzer bei Rückenlage

    Ohne Schlaf geht nichts. Der Körper ist auf die Erholungsphase in der Nacht angewiesen, um am nächsten Tag wieder voll fit zu sein. Je nach Typ gibt es Unterschiede, sodass zum Beispiel viele nur ein paar Stunden brauchen. Solange man schlafen kann, ist alles in bester Ordnung. Ist es jedoch nicht so, dann kann es unter Umständen auch schon mal gefährlich werden. Schnarchen ist dabei das kleinste Problem, wirklich problematisch wird es aber bei Atemaussetzern. Für den Körper sind sie purer Stress. Logisch, da in diesen Phasen zu wenig Sauerstoff ankommt.

    Das Risiko steigt

    Allgemein müssen Betroffene mit einem erhöhten Risiko für einen Herzinfarkt, für Herzrhythmusstörungen, für einen Schlaganfall und für Bluthochdruck rechnen. Das größte Problem ist jedoch, dass man die Aussetzer selbst nicht mitbekommt. In vielen Fällen wissen viele gar nicht, dass sie mit Atemaussetzern zu kämpfen haben. Schnarchen kommt meist auch noch dazu, sodass der danebenliegende Partner aufgeweckt wird. Richtige Symptome gibt es ebenfalls nicht, lediglich Anzeichen in Form eines trockenen Rachens, von Kopfschmerzen oder von Tagesschläfrigkeit am nächsten Morgen können darauf hindeuten. Sollte jemand diese Auswirkungen feststellen, dann ist ein Arztbesuch dringend zu empfehlen. Andernfalls ist das Eintreten eines oben genannten Risikos wahrscheinlicher als sonst.

    Weste als Hilfe

    Schlafmediziner fanden heraus, dass eine Rückenlage beim Schlafen die Aussetzer begünstigt. Wer also bereits davon weiß, der sollte diese Position meiden. Leider ist es in der Praxis nur bedingt machbar, denn viele drehen sich auch mitten in der Nacht. Es kann also passieren, dass man unbewusst am Rücken liegt. Abhilfe gibt es aber trotzdem, spezielle Westen verhindern genau diesen Effekt. Bei Bedarf helfen auch angepasste Atemmasken, die jedoch durchgehend in der Nacht getragen werden müssen. Ihre Aufgabe ist es Unterdruck zu erzeugen und Umgebungsluft in die Atemwege zu pumpen.

    Es gibt also unterm Strich Hilfe für alle Betroffenen, man muss sich nur medizinische Hilfe holen. Das ist auch ratsam, denn mit der Gesundheit sollte niemand spielen.

     

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