Schlagwort: Krank

  • Restless Legs – wenn die Beine in der Nacht zappeln

    Restless Legs – wenn die Beine in der Nacht zappeln

    Nach einem anstrengenden Tag möchte man sich nur mehr auf die Couch begeben und die Beine hochlegen. Mit der anschließenden Ruhe kann der Körper wieder Kraft tanken und man ist am nächsten Tag fit. In den meisten Fällen funktioniert der Plan, manchmal klappt es aber aufgrund von unruhigen Beinen nicht. Aus medizinischer Sicht handelt es sich dann um das sogenannte Restless-Legs-Syndrom, welches man abgekürzt auch als RLS bezeichnet. Dahinter verbirgt sich ein Bewegungsdrang, der in erster Linie in der Nacht und in Ruhephasen auftritt. Je nach Stärke der Beschwerden beziehungsweise Schmerzen können auch Folgeerscheinungen auftreten, dazu zählen vor allem Probleme beim Ein- und Durchschlafen. Dies wiederum führt am nächsten Tag zu einer chronischen Müdigkeit.

    Beeinflusst den Alltag

    RLS hat viele Betroffene fest im Griff. Damit sind aber nicht die Beschwerden, sondern die sozialen Schwierigkeiten gemeint. Ein längerer Aufenthalt in einem Restaurant oder in einem Flugzeug gestaltet sich zum Beispiel als schwierig, schließlich können die Patienten nicht still sitzen (über einen längeren Zeitraum). Aus diesem Grund kommt es bei vielen zu einem Vermeidungsverhalten. Fakt ist übrigens auch, dass das weibliche Geschlecht eher davon betroffen ist. Allgemein geht man von rund zehn Prozent der Bevölkerung aus, die mit dem Restless-Legs-Syndrom zu kämpfen haben. In Wahrheit sind es aber wahrscheinlich noch sehr viel mehr, denn viele gehen erst gar nicht zum Arzt damit oder geben Schlafstörungen als Ursache an (also eine falsche Angabe). Deshalb liegt die Dunkelziffer wohl noch deutlich höher.

    Ursache nicht bekannt

    Derzeit gibt es keine handfesten Beweise, was der Auslöser für RLS ist. Man vermutet lediglich, dass in der Nacht und in den Ruhephasen nicht genügend Dopamin freigesetzt wird (im Rückenmark und/oder im Gehirn). Somit kommt es im zentralen Nervensystem zu einem Mangel des Botenstoffs. Ebenfalls eine entscheidende Rolle könnten der unregelmäßige Hormonhaushalt bei Frauen und eine zu geringe Eisenspeicherung in den Gehirnzellen sein. Oftmals ist das Restless-Legs-Syndrom aber auch ein Symptom einer anderen Erkrankung. Dies kann unter anderem Diabetes, Eisenmangel und Rheuma sein. Behandelt man eine solche Grunderkrankung, dann reduzieren beziehungsweise verschwinden auch die unruhigen Beine.

    RLS-Patienten haben verschiedene Möglichkeiten, um Abhilfe zu schaffen. So kann zum Beispiel eine Massage, Bewegung oder auch eine kalte Dusche helfen. Des Weiteren ist auch eine medikamentöse Behandlung möglich, wobei es diesbezüglich aber leider noch keine Studien gibt. Trotzdem berichten Einzelfälle von Erfolgen, sodass dies ebenfalls eine Option ist. Der wohl wichtigste Aspekt ist aber der Gang zum Arzt.

     

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  • Asthma und COPD – Schutz vor kalter Luft für Ihre Atemwege

    Asthma und COPD – Schutz vor kalter Luft für Ihre Atemwege

    Lungenpatienten mit Asthma und COPD leiden gerade im Winter unter trockener, kalter Luft. Eisiger Wind und Minusgrade führen zu ernsten Problemen. Sie leiden erheblich unter Atembeschwerden. Dabei nehmen diese Symptome stetig zu.

     

    Was in den Atemwegen bei Patienten mit Asthma und COPD geschieht

    Herrschen Temperaturen im Minusbereich, kann trockene, kalte Luft ungehindert in Ihre Atemwege strömen. Dadurch reagieren Ihre Bronchien auf den Einfluss der kalten Luft. Und zwar ziehen sie sich zusammen. Während dieser Vorgang für gesunde Personen weniger gefährlich ist, kann er für Patienten mit Asthma und COPD ein erhöhtes Risiko bergen.

    Denn bei einer vorliegenden chronischen Atemwegserkrankung sind die Bronchien ohnehin verengt. Jene ziehen sich in diesem Fall noch stärker zusammen. Demzufolge wird die Zufuhr von Sauerstoff erheblich behindert. Bedingt durch die trockene Luft nimmt der Hustenreiz weiter zu. Folglich müssen Sie als COPD-Betroffener mit einem enormen Risiko für erhöhte Atemnot sowie Exazerbationen rechnen.

     

    So können Sie sich vor der Zufuhr kalter Luft schützen

    Sofern Sie COPD-Patient im fortgeschrittenen Stadium sind, ist es ratsam, auf sportliche Aktivitäten sowie länger dauernde Wanderungen bei sehr starker Kälte zu verzichten. Allerdings dürfen auch Sie zu einem Spaziergang im Freien aufbrechen. Schützen Sie sich zudem genügend, brauchen Sie sich vor der Kälte nicht fürchten.

    Ausreichenden Schutz gegen die kalte Winterluft bietet das Trinken einer Tasse heißen Tees vor Verlassen des Hauses. Vergessen Sie nicht während Ihres Spaziergangs im Winter nicht, Ihren Schal um Nase und Mund zu wickeln. Dann können Sie durch diesen atmen. Denn der Schal erwärmt die Luft und erhöht deren Feuchtigkeit.

    Für Spaziergänge eignet sich am besten der Wald. Denn hier herrscht besonders saubere Luft. Ein weiterer Vorteil von Waldspaziergängen ist die von Pflanzen und Bäumen teilweise absorbierende Feuchtigkeit. Bevor Sie das Haus verlassen, tragen Sie Ihr Notfallmedikament stets bei sich! Treten unerwartet zunehmende Beschwerden während Ihres Aufenthalts im Freien auf, können Sie schneller reagieren.

    Tipp

    Jedoch sollten Sie auf keinen Fall im Winter gänzlich auf Bewegung verzichten! Wenn die kalte Luft im Freien Ihre Atemwege zu stark reizt, absolvieren Sie Ihr Sportprogramm drinnen.

  • Knochenschädigung durch Alkoholkonsum in jungen Jahren

    Knochenschädigung durch Alkoholkonsum in jungen Jahren

    Österreichische Forscher wiesen in einer Studie nach, dass Alkoholkonsum in jungen Jahren zur Knochenschädigung führen kann.

     

    Erheblicher Alkoholkonsum für Knochenschädigung verantwortlich

    Wenn Sie als junger Mensch in regelmäßigen Abständen Alkohol zu sich nehmen, seien Sie gewarnt. Denn dies kann neben einer Organ- und Nervenschädigung auch eine beeinträchtigte Muskelleistung herbeiführen. Ferner können Krebserkrankungen, psychische Krankheiten wie auch Adipositas entstehen. Ein Zuviel an Alkohol lässt außerdem die Gefahr an einer Gastritis wie Fettleber zu erkranken steigern. Zudem erhöht sich durch den Alkoholgenuss ein mögliches Auftreten von Herz-Kreislauf-Krankheiten. Nicht selten tritt ein Herzinfarkt auf. Trinken Sie darüber hinaus über eine längere Zeitspanne Alkohol, so kann zusätzlich eine Knochenschädigung in Erscheinung treten.

     

    Dazu führt jugendliches Komasaufen

    Exzessiver Alkoholgenuss ist auch unter der Bezeichnung Komasaufen bekannt. Dieses, besonders bei Jugendlichen, auftretende Phänomen wirkt sich bereits in jungen Jahren negativ auf die Knochen aus. Demzufolge nimmt die Knochenmasse stetig ab. Zusätzlich verschlechtert sich der Knochenstoffwechsel. Wenn Sie nicht an Osteoporose erkranken wollen, ist es ratsam, auf Wein, Schnaps und Bier weitgehend zu verzichten.

     

    Langzeitfolgen vom Komatrinken

    Basierend auf den Resultaten der durchgeführten Studie aus Österreich liegt es nahe, davon auszugehen, dass Komatrinken beim Menschen auch langfristig sich negativ auf die Knochenfunktion auswirkt. Fachleuten zufolge ist hiermit besonders bei Jugendlichen unter 20 Jahren zu rechnen. Denn bei diesen jungen Menschen können sich die Knochen noch nicht vollständig entwickeln.

     

    Frühzeitiger Alkoholgenuss vermindert Knochenaufbau

    Als Kooperationspartner der Studie wurden an der Wiener Veterinärmedizinischen Universität junge Schweine über acht Wochen mit einer Alkohol-Apfelsaft-Mischung gefüttert. Wissenschaftler entnahmen von den Tieren Serumproben. Hiervon sind unterschiedliche Marker des Muskel- und Knochenstoffwechsels bestimmt worden. Ferner kam es zur Begutachtung der Knochen acht Wochen nach Studienende.

    Im Rahmen dieser Kontrolluntersuchungen stellten Wissenschaftler Knochenschädigungen fest. Neben Veränderungen in den Knochen ergaben sich aus den entnommenen Blutproben reduzierte Kalzium- wie auch Phosphorspiegel. Normalerweise ist dies auch bei Menschen ein typisches Kennzeichen, das auf Veränderungen durch den regelmäßigen Alkoholkonsum zurückzuführen ist.

  • Herpes im Winter – wie Sie vorbeugen können

    Herpes im Winter – wie Sie vorbeugen können

    Herpes im Winter ist bei einer Vielzahl von Menschen keine Seltenheit. Jedoch können Sie dem mit einigen simplen Schritten vorbeugen.

     

    Immunsystem stärken gegen Herpes im Winter

    Erkältungserscheinungen wie Niesen und Husten zeigen uns, dass Infektionskrankheiten gerade in der kalten Jahreszeit Hochkonjunktur haben. Deswegen ist für ein starkes Immunsystem eine ausreichende Menge an Vitamin D essentiell. Am besten füllen wir unsere Vitamin D-Vorrate in der sommerlichen Sonne auf. Wenn Sie jedoch sehr viel Zeit im Haus verbringen, versäumen Sie dies. Und wenn Sie obendrein noch anfällig für Infektionen und Herpes im Winter sind, ist es ratsam, den Blutwert kontrollieren zu lassen. Neuesten Erkenntnisse zufolge sollte der Blutwert oberhalb 40 ng/ml liegen.

     

    Nehmen Sie die Sonne ernst

    Aber auch in der kühlen Jahreszeit lohnt es, sich bei jedem Wetter draußen aufzuhalten. Denn auch die Wintersonne kann für Lippen mit Herpesneigung wohltuend sein. Und zwar hauptsächlich bei liegendem Schnee. Dieser reflektiert die Sonnenstrahlung. Plagt Sie Herpes im Winter, tragen Sie Lippenpflegestifte mit hohem Lichtschutzfaktor auf. Während der LSF 30 den höchsten Schutz birgt, hält der Handel sogar Pflegestifte mit Melissenextrakt bereit. Dieser kann nachweislich Herpes entgegenwirken.

    Ebenfalls wirksam zeigen sich Nahrungsmittel, in denen zahlreiche sekundäre Pflanzenstoffe enthalten sind. Denn sie können der menschlichen Haut beim Verkraften der UV-Strahlung helfen.

     

    So überstehen Sie Stressphasen am besten

    Gerade im Winter, wenn die Advents- und Weihnachtszeit naht, steht für viele von uns viel Stress an. Stress gilt nachweislich als Hauptauslöser für Herpes. Deshalb ist es unumgänglich, in den winterlichen Monaten für einen Ausgleich zu sorgen. So mancher Ärger lässt sich oft mit einem einzigen Laut vertreiben. Atmen Sie hierzu tief ein. Während des Ausatmens lassen Sie mit einem „Pfffft“ die Atemluft langsam entweichen. Dieser Vorgang wirkt sich beruhigend auf das Nervensystem aus.

     

    Aber auch das Baden der Füße direkt vor dem Zubettgehen wirkt entspannend. Geben Sie dem Wasser noch einen passenden Zusatz bei. Beispielsweise zeigt ätherisches Lavendelöl schlaffördernde und entspannende Wirkung. Dazu benötigen Sie sechs Tropfen vom Lavendelöl, das Sie mit sechs Teelöffeln Milch verrühren. Anschließend geben Sie den Mix unmittelbar in Ihr Badewasser.

  • Privat vorsorgen für den Krankheitsfall

    Privat vorsorgen für den Krankheitsfall

    Wenn bei einer schweren Krankheit oder einem Unfall ein Krankenhausaufenthalt notwendig ist oder man gar pflegebedürftig wird, sieht man sich mit einer Ausnahmesituation konfrontiert. Zu den Schmerzen und der Unsicherheit über den Gesundheitszustand kommt noch die finanzielle Belastung. Wer rechtzeitig bei der Generali eine private Krankenversicherung abschließt, profitiert von zahlreichen Leistungen. Der Vorteil ist, dass man sich die Versicherungspakte individuell zusammenstellen kann.

     

    Krankenhaus- und Krankentagegeld für Angestellte

    Ein Krankenhausaufenthalt ist schon unangenehm genug. Viele Krankenhäuser bieten Extras, um ihren Patienten die Tage gemütlicher zu gestalten. Dazu gehören zum Beispiel ein Telefon am Krankenhausbett oder ein Fernseher am Zimmer. Diese Leistungen müssen Sie oft extra bezahlen. Darüber hinaus wird für jeden Tag ein Selbstbehalt fällig, den die Krankenhaustagegeldversicherung der Generali ebenfalls übernimmt. Nach einer Entbindung können Sie zum Beispiel bis zu zehn Tage im Krankenhaus bleiben ohne dafür extra bezahlen zu müssen. Wer schwer erkrankt oder durch einen Unfall längere Zeit zu Hause bleibt, muss ebenfalls Einkommenseinbußen in Kauf nehmen. Sechs Wochen lang erhalten Sie ihr normales Nettogehalt, danach haben Sie nur mehr Anspruch auf Krankengeld, das die gesetzliche Kasse auszahlt. Wenn Sie eine Krankentagegeldversicherung abschließen, profitieren Sie von folgenden Vorteilen:

    • Auszahlung auch an Sonn- und Feiertagen
    • Die Leistungen sind im Vertrag garantiert
    • Steuerfreiheit

     

    Wie können sich selbständige schützen?

    Selbständige sind von längeren Krankenständen noch schwerer betroffen als Angestellte. Der Verdienstentfall beginnt nämlich am ersten Tag der Krankheit. Egal in welcher Sparte Sie arbeiten, wenn Sie keine Klienten empfangen oder nichts herstellen können, gibt es auch kein Geld. Daher ist es für Sie besonders wichtig, für einen Schutz zu sorgen, damit Sie den Einkommensverlust abfedern. Bei den meisten Versicherungen können Sie wählen, ab dem wievielten Tag der Arbeitsunfähigkeit das Unternehmen einspringt. Möchten Sie die Leistung gleich am ersten Tag beziehen, müssen Sie mit höheren Prämien rechnen.

  • Oxytocin – Studien beweisen: Mit Kuscheln lassen sich psychische Störungen heilen

    Oxytocin – Studien beweisen: Mit Kuscheln lassen sich psychische Störungen heilen

    Oxytocin kann unterstützend bei der Behandlung ganz unterschiedlicher psychischer Störungen seine Wirkung entfalten.

     

    Psychische Erkrankungen lassen sich nicht selten äußerst schwierig therapieren. Dabei könnte künftig das als Kuschelhormon bezeichnete Oxytocin eine wesentliche Besserung herbeiführen. Hierzu erläutert Prof. Dr. Dr. med. René Hurlemann, Universitätsklinikum Bonn, in einer Pressemitteilung, dass das Hormon unterschiedliche psychische Störungen lindern kann. Somit bestehen gute Chancen für Menschen, die an Angst-, Borderline- oder autistischen Störungen leiden.

     

    Angststörungen sehr weit verbreitet

    Im gesamten europäischen Raum zählen Angststörungen zu den am weitesten verbreiteten Erkrankungen. Darauf weist die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V. hin. Im Allgemeinen erfolgt die Therapie mittels kognitiver Verhaltenstherapie. Zusätzlich können auch Medikamente zum Einsatz kommen. Da die Behandlung mit Medikamenten in der letzten Zeit jedoch stagniert, setzen Experten jetzt auf Oxytocin.

     

    Oxytocin kann sozialen Stress mindern

    Bereits früheren Studien zufolge wissen Forscher von der lindernden Wirkung des Hormons Oxytocin. Es kann unter anderem soziale Kompetenzen und Vertrauen aufbauen. Wenn zum Beispiel eine Mutter Probleme hat, eine Bindung zu ihrem Baby aufzubauen, kann das Hormon hierbei behilflich sein. Aber auch durchgeführte Untersuchungen bei Tieren ergaben eine angstreduzierende Wirkung. Neu entdeckt wurde indes die therapeutische Nützlichkeit in der Behandlung psychischer Störungen beim Menschen.

    Ferner trägt das Hormon zur Reduzierung des so genannten Mandelkernkomplexes bei. Dieser zeichnet für Wut und Angst verantwortlich. Das Hormon stellt der eigene Organismus her. Beispielsweise in Form von Nasenspray kann dies das Gehirn erreichen und hier die Furcht mindern. So die Überlegungen von Prof. Dr. Dr. med. Hurlemann.

     

    Hormon eignet sich allerdings nur als Therapieergänzung

    Jedoch kann Oxytocin ausschließlich ergänzend zu einer Behandlung seinen Einsatz finden. Somit ist das Hormon nur für eine unterstützende Therapie zu einer Psychotherapie für Patienten mit psychischen Erkrankungen geeignet. Professor Dr. med. Matthias M. Weber von der DGE – Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie – rät ebenfalls zu einer kombinierten Therapie des Hormons.