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  • Mangos – sehr gesund, aber für eine Diät ungeeignet

    Mangos – sehr gesund, aber für eine Diät ungeeignet

    Viele Menschen, die abnehmen wollen, setzen dabei auf frisches Obst, denn Obst ist gesund, es schmeckt lecker, kostet kein Vermögen und was noch wichtiger ist, es hat wenig Kalorien. Heimisches Obst wie Birnen und Äpfel sind jedoch besonders während einer Diät auf Dauer langweilig und deshalb geht der Trend zu exotischen Früchten. Papayas, Kiwis und auch Mangos versprechen Abwechslung auf dem Diätspeiseplan, aber auch wenn diese Früchte gesund sind und gut schmecken, sind sie nicht immer kompatibel, wenn es ums Abnehmen geht. Vor allem Mangos können die Waage wieder nach oben treiben.

    Zu viel Zucker

    Mangos sind eine willkommene Abwechslung für alle, die mit der Hilfe von frischem Obst abnehmen wollen, aber die wenigsten wissen, dass Mangos viel zu viel Zucker enthalten. Die exotische Mango enthält eine Menge Zucker, vor allem in Form von Saccharose und wer gerne Mangos isst und sie in seinen Diätplan einbaut, der sollte sich nicht wundern, wenn die Diät scheitert. Nur 100 Gramm des Fruchtfleischs der Mango haben satte 56 Kalorien, aber Mangos enthalten nicht nur Zucker, sondern auch viele gesunde Inhaltsstoffe.

    Wie gesund sind Mangos?

    Mangos wurden im Mittelalter als Götterspeise beschrieben, da man den Früchten heilende Kräfte nachsagte, und bis heute gilt die Mango als Frucht mit gesunden Eigenschaften. So soll sie den Darm beruhigen, da sie wenig Säure hat und gut verdaulich ist. Mangos wird aber auch nachgesagt, dass sie Blutungen zum Stillstand bringen können und dass sie das Herz stärken. Da Mangos viele Vitamine enthalten, sind sie perfekt, um vor Infektionskrankheiten und Erkältungen zu schützen. Einen positiven Effekt schreibt man der Mango auch im Zusammenhang mit der Gehirnleistung zu. Mittlerweile gibt es über 1000 verschiedene Mangosorten, die sich in der Größe, im Aroma und auch in der Form unterscheiden. Ob eine Mango reif ist, zeigt sich, wenn man die Frucht leicht mit dem Finger eindrückt. Wenn die Schale nachgibt, dann ist sie perfekt für den Verzehr. Überreif ist eine Mango immer dann, wenn sich auf der Schale vier Millimeter große Punkte zeigen. Mangos sind sehr empfindlich und daher für den Handel ein eher problematisches Obst.

    Mangos in der Küche

    Alle, die abnehmen wollen und gerne Mangos essen, können mit Mangos auch hervorragend kochen. Mangos können den leicht bitteren Geschmack von Blattsalaten wie Radicchio und Chicorée mildern und auch im Chutney sind Mangos köstlich. Sie nehmen aber auch dem Wild seinen oftmals strengen Geschmack und verfeinern Fischgerichte und die Soße zum Lammbraten. Vorsicht ist bei Marmeladen mit Mangos geboten, denn hier versteckt sich sehr viel Zucker. Mangos lassen sich vielfältig verwenden, aber wer ein paar Kilos verlieren will, der sollte sich auf Dauer besser an Äpfel, Birnen, Beeren und Kirschen verlassen, denn zum Annehmen sind Mangos nur bedingt geeignet.

    Bild: © Depositphotos.com / robynmac

  • Ist Aspirin die neue Wunderwaffe gegen Krebs?

    Ist Aspirin die neue Wunderwaffe gegen Krebs?

    Fast jeder hat in seinem Leben schon einmal eine Aspirin genommen. Aspirin ist längst nicht mehr nur ein Mittel gegen Kopfschmerzen, viele nehmen das Mittel unter anderem auch, wenn es um Rücken- oder Gelenkschmerzen geht. Jetzt haben britische Forscher herausgefunden, dass Aspirin auch ein einfaches Mittel gegen Krebs sein kann. Die Forscher aus England sind davon überzeugt, dass Aspirin in Zukunft eine Präventivmaßnahme gegen Krebs darstellt, denn die kleine Tablette hat bislang unbekannte Fähigkeiten.

    Für alle über 50

    Muss man in Zukunft nur eine Aspirin am Tag nehmen und der Krebs ist dann kein Thema mehr? Was wie ein Wunschdenken klingt, ist so weit nicht von der Wirklichkeit entfernt. Die neue Studie aus Großbritannien zeigt, dass Aspirin vor allem bei einer Krebsart sehr effektiv sein kann, nämlich bei Dickdarmkrebs. Eine andere Studie aus den USA ist zu dem Ergebnis gekommen, dass vor allem Menschen zwischen 50 und 59 Jahren von Aspirin profitieren können, denn in dieser Altersgruppe sank die Zahl der Todesfälle um 33 % und die Zahl der Erkrankungen sank sogar um 40 %. Für diese Studie hatten die Probanden über einen Zeitraum von zehn Jahren regelmäßig eine Tablette Aspirin am Tag eingenommen.

    Positive Wirkung schon länger bekannt

    Dass Aspirin ein wirksames Vorsorgemittel gegen Krebs sein kann, das belegen auch frühere Studien. Eine Studie des University College London hat nachgewiesen, dass jeder, der zwischen 50 und 65 Jahre alt ist und zehn Jahre lang jeden Tag 75 Milligramm Aspirin zu sich nimmt, das Risiko an Krebs zu erkranken, deutlich senken kann.  Dieses Risiko sinkt bei Frauen, die regelmäßig Aspirin nehmen, um sieben Prozent und bei Männern um neun Prozent. Aber nicht nur gegen Krebs ist Aspirin ein effektives Mittel, auch die Zahl der Herzinfarkte und Schlaganfälle kann durch das Medikament gesenkt werden.

    Was macht Aspirin so wirkungsvoll?

    Es ist die im Aspirin enthaltene Acetylsalicylsäure, die Aspirin so wirkungsvoll macht, denn dieser Wirkstoff hat die gute Eigenschaft, Entzündungen entgegenzuwirken, denn Entzündungen im Körper fördern die Bildung von Krebsgeschwüren. Das gilt nicht nur für den Dickdarm, sondern auch für andere gefährliche Krebsarten wie Magen- und Speiseröhrenkrebs. Leider ist die Vorsorge durch Aspirin nicht für alle Menschen geeignet, denn vor allem viele ältere Menschen leiden unter den Nebenwirkungen von Aspirin. Das Medikament kann unter anderem Magenprobleme verursachen, wie zum Beispiel für Magenblutungen sorgen, und das kann in der Folge Magengeschwüre oder eine chronisch entzündete Magenschleimhaut verursachen. Allerdings sind von diesen Nebenwirkungen in der Regel nur Menschen über 70 Jahre betroffen, die Altersgruppe unter 70 Jahre hat kaum unter Nebenwirkungen zu leiden.

    Aspirin alleine kann das Risiko an Krebs zu erkranken, nicht senken, dazu gehört auch neben einem gesunden Lebensstil auch eine gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung.

    Bild: © Depositphotos.com / kalinovsky

  • Von Verspannung bis Verschleiß

    Umfrage: Bundesbürger führen ihre Rückenschmerzen vor allem auf Muskelverhärtungen, falsches Heben und Arthrose zurück

    Baierbrunn (ots) – Stundenlange Arbeit am Computer, an der Supermarktkasse oder hinter dem Lkw-Steuer, lange Abende auf der Couch, über einem Tablet oder Buch – ein Großteil der Bundesbürger mit Rückenschmerzen führt diese Beschwerden auf Verspannungen oder Muskelverhärtungen zurück. In einer repräsentativen Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“ nannten 46,0 Prozent der Frauen und Männer in Deutschland, die in den zurückliegenden zwölf Monaten mindestens einmal Rückenschmerzen hatten, verspannte bzw. überdehnte Rückenmuskeln oder Verhärtungen in den Muskeln als vermutliche Ursache ihrer Beschwerden. Im Durchschnitt führten die Befragten zwei bis drei mögliche Ursachen an (2,4). Auf Platz zwei folgt falsches Heben oder Tragen (39,8 Prozent), vor Verschleiß (Arthrose) bzw. abgenutzten Wirbelgelenken (35,8 Prozent). Jeder Fünfte (21,3 Prozent) verwies auf einseitige Haltung am Arbeitsplatz. Bewegungsmangel machten 18,8 Prozent als Auslöser ihrer Rückenbeschwerden aus. Einen Hexenschuss oder plötzlich eintretenden Schmerz nannten 13,0 Prozent, einen Bandscheibenvorfall 11,8 Prozent. Fast jeder Neunte (10,8 Prozent) hielt Stress oder psychische Probleme für die Ursache seiner Rückenschmerzen, jeder Zehnte (9,9 Prozent) das eigene Übergewicht. 9,2 Prozent berichteten von Ischias-Beschwerden, 5,8 Prozent von Entzündungen wie z. B. Rheuma. Jeder Zwanzigste (5,2 Prozent) gab an, die Schmerzen seien durch eine Sportverletzung entstanden. Nur ein geringer Teil der Betroffenen berichtete von einem Unfall oder angeborenen Erkrankungen des Bewegungsapparats (jeweils 2,9 Prozent). 2,7 Prozent erklärten, die Ursache für die Beschwerden nicht zu kennen. 

    Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1.126 Frauen und Männern ab 14 Jahren, die nach eigenen Angaben in den vergangenen zwölf Monaten mindestens einmal von Rückenschmerzen betroffen waren. 

    Dieser Text ist nur mit Quellenangabe „Apotheken Umschau“ zur Veröffentlichung frei. 

     

    Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.apotheken-umschau.de

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/52678/3123192
  • Rauchen schadet auch den Zähnen

    Rauchen schadet auch den Zähnen

    Nicht nur die Lungen und das Herz werden durch das Rauchen belastet, auch die Zähne leiden. Das ist das Ergebnis einer Langzeitstudie des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung in Potsdam. Wer dauerhaft raucht, der muss damit rechnen, dass er seine Zähne einige Jahre eher verliert als derjenige, der noch nie eine Zigarette angefasst hat. Es gibt allerdings auch eine gute Nachricht, denn wer auf das Rauchen verzichtet, der senkt das Risiko bleibender Zahnschäden sehr schnell.

    Das Zahnfleisch leidet

    Noch immer ist Karies die Hauptursache dafür, dass die Zähne krank werden, aber wer raucht, der schadet auf Dauer auch seinem Zahnfleisch. Rauchen ist für Parodontitis das größte Risiko, denn der Zahnverlust bei Rauchern wird in den meisten Fällen durch häufige Zahnfleischentzündungen verursacht. Bis heute lässt sich leider nicht klären, ob rauchen auch Einfluss auf Karies hat. Wer mit Rauchen aufhört, der verringert innerhalb von kürzester Zeit das Risiko, seine Zähne zu schädigen. Allerdings dauert es bis zu zehn Jahre, um den gesundheitlichen Status eines Nichtrauchers zu erreichen.

    Das Ergebnis der Langzeitstudie

    In Deutschland haben 20 % der Raucher in der Altersgruppe zwischen 65 und 74 keine Zähne mehr. Die Langzeitstudie kommt zu dem Schluss, dass es in den nächsten Jahren noch mehr Menschen sein werden, die durch das Rauchen frühzeitig ihre Zähne verlieren. Wer in jungen Jahren raucht und sich diese Sucht frühzeitig wieder abgewöhnt, der wird auch bis ins hohe Alter ein gesundes Gebiss haben. An der Studie der Potsdamer Wissenschaftler nahmen 23.300 Menschen, Raucher und auch Nichtraucher teil, die über einen Zeitraum von mehreren Jahren beobachtet wurden. Die Herausgeber der Studie betonten aber auch, dass nicht nur das Rauchen für einen frühen Zahnverlust sorgen kann, es gibt noch andere Faktoren, wie zum Beispiel eine fehlende Mundhygiene, falsche Ernährung. Auch eine genetische Veranlagung kann dazu führen, dass die Zähne früh ausfallen oder von einem Zahnarzt gezogen werden müssen.

    Rauchen verkürzt das Leben

    Raucher müssen aber nicht nur damit leben das sie früher ihre Zähne verlieren als Nichtraucher, sie müssen auch davon ausgehen, dass ihre Lebenszeit kürzer ist. Rauchen schädigt das Zahnfleisch, aber auch die Atemorgane wie die Lunge und die Bronchien, es schwächt das Herz und ist Gift für die Blutgefäße. Lungenkrebs ist nur eine mögliche Diagnose für alle die Rauchen, auch Herzerkrankungen wie ein Infarkt oder eine Herzkranzverengung stellen ein großes Risiko für Raucher dar.

    Regelmäßig zum Zahnarzt gehen

    Wer trotz aller Gefahren die Hände nicht von der Zigarette lassen kann, der sollte mindestens zweimal im Jahr seine Zähne und vor allem sein Zahnfleisch untersuchen lassen. In diesem Fall können prophylaktische Maßnahmen helfen, die Zähne und das Zahnfleisch gesund zu erhalten. Zusammen mit einer guten und gründlichen Zahnhygiene können Raucher verhindern das sie frühzeitig ihre Zähne verlieren.

    Bild: © Depositphotos.com / thegoatman

  • Vertrauen in den Apotheker

    Umfrage: Bei Problemen mit der Gesichtshaut suchen viele Deutsche Rat in der Apotheke

    Baierbrunn (ots) – Bei Hautproblemen setzen viele Frauen und Männer in Deutschland auf die Kompetenz von Apothekern. Fast jeder dritte Bundesbürger (31 Prozent) mit empfindlicher und nahezu jeder Fünfte (19 Prozent) mit trockener Gesichtshaut hat in den letzten 3 Monaten Gesichts-Hautpflegeprodukte in der Apotheke gekauft. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“. Nur im Drogeriemarkt besorgten sich bei empfindlicher (54 Prozent) oder trockener Gesichtshaut (60 Prozent) noch mehr Deutsche ihre Cremes, Lotionen oder Salben. Drei Viertel der Frauen und Männer (76 Prozent), die für den Einkauf ihrer Hautpflegemittel in die Apotheke gingen, haben nach eigenen Angaben Probleme mit ihrer Gesichtshaut. „Immer mehr Menschen mit Hautproblemen wie Akne, Pigmentstörungen oder empfindlicher Haut vertrauen auf die Beratung in der Apotheke. Auch im Anti-Aging-Bereich hat das Pflegebewusstsein zugenommen“, sagt Petra Liekfeld von der Gesellschaft für Dermopharmazie. Insbesondere bei Hauterkrankungen wie Rosazea oder Neurodermitis gehört die begleitende Hautpflege „in die Hand des Apothekers“, wie der Leiter des Dermatologikums Hamburg, Volker Steinkraus, betont. „Die Beratung hört nicht in der Praxis auf, sondern wird in der Apotheke fortgesetzt. Apotheker kennen die Inhaltsstoffe, die wir verordnen und können Patienten noch gezielter über die richtige Anwendung aufklären“, erläutert der Dermatologe. Umgekehrt erkenne ein Apotheker ernstere Hautprobleme und schicke den Kunden zum Dermatologen weiter. 

    Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1.963 Frauen und Männern ab 14 Jahren. 

    Dieser Text ist nur mit Quellenangabe „Apotheken Umschau“ zur Veröffentlichung frei. 

     

    Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.apotheken-umschau.de

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/52678/3122157
  • Wie hoch ist das Gesundheitsrisiko durch Flüchtlinge?

    Wie hoch ist das Gesundheitsrisiko durch Flüchtlinge?

    Die meisten haben eine strapaziöse und gefährliche Flucht hinter sich, sie mussten zum Teil unter katastrophalen hygienischen Zuständen auf engstem Raum leben und wenn sie in Deutschland ankommen, dann fehlt vielfach die ärztliche Versorgung – viele Flüchtlinge sind krank und es wächst die Sorge, ob sie ansteckende Krankheiten mitbringen. Es besteht kein Grund zur Panik, sagen Experten des Robert-Koch-Instituts, die den Zustrom der Flüchtlinge noch relativ gelassen sehen.

    Momentan keine Gefahr durch Flüchtlinge

    Die Infektionsspezialisten des RKI sehen im Moment keine Gefahr für die Bevölkerung und auch eine Gefahr, dass es zu größeren Ausbrüchen von Krankheiten kommt, ist momentan eher unwahrscheinlich. Zwar stammen viele der Flüchtlinge aus Ländern mit einem zerrütteten Gesundheitssystem, wie zum Beispiel aus Syrien, dem Irak oder auch aus Afghanistan, trotzdem sind viele geimpft. Wichtig ist es nach Meinung des RKI aber, dass sich diejenigen, die noch nicht gegen Masern geimpft sind oder die Krankheit noch nicht hatten, impfen lassen.

    Die Ärzte-Verbände warnen

    Die Ärzte-Verbände in Deutschland sehen die aktuelle Lage nicht so entspannt wie das RKI, sie warnen davor, dass die Flüchtlinge die Grippe ins Land bringen, aber auch Krankheiten wie die Kinderlähmung, die in Europa als ausgerottet gilt, können wieder ein Thema werden. Für Mediziner hat das Robert-Koch-Institut eine Liste mit Krankheiten veröffentlicht, auf welche Erkrankungen jetzt besonders geachtet werden muss. Zu den möglichen Krankheiten gehören unter anderem Lassafieber und auch Typhus. Flüchtlinge die Symptome dieser Krankheiten zeigen, müssen zum einen sofort behandelt werden, da diese Krankheiten tödlich enden können, zum anderen müssen sie isoliert werden, um eine Massenansteckung zu verhindern.

    Es kommt auf die Situation an

    Viele Infektionskrankheiten sind nur dann ansteckend, wenn es zu körperlichem Kontakt kommt, was in den meist überfüllten Notaufnahmelagern der Fall ist. Vor allem die zahlreichen ehrenamtlichen Helfer vor Ort haben daher ein erhöhtes Risiko, sich anzustecken. Stichproben zeigen aber immer wieder, dass sich viele Flüchtlinge erst in Deutschland zum Beispiel mit einer Grippe angesteckt haben. Die Menschen seien daher gefährdet, aber nicht gefährdend. Auch die Ärzte ohne Grenzen, die zur Zeit in den Flüchtlingslagern in Jordanien, im Libanon und auch in der Türkei tätig sind, sind der Ansicht, dass ernste Erkrankungen sehr selten vorkommen und da viele Flüchtlinge jung sind, befinden sie sich auch in einer guten gesundheitlichen Verfassung.

    Es fehlt an Informationen

    Die Ärzte, die in Deutschland unmittelbar mit Flüchtlingen zu tun haben, beklagen, dass die meisten Menschen keine medizinische Dokumentation haben, eine Art Laufzettel bei sich haben, auf dem die bisherigen Krankheiten, Impfungen und auch Medikamente, die eingenommen wurden, vermerkt sind. Nur die Ärzte ohne Grenzen versehen die Flüchtlinge, die auf die Reise nach Westeuropa gehen, mit diesen Laufzetteln, andere Hilfsorganisationen wie beispielsweise das Rote Kreuz dokumentieren die Krankheitsgeschichte der flüchtenden Menschen nicht.

    Bild: © Depositphotos.com / ryzhov