Schlagwort: Krank

  • Bluthochdruck, darf ich in die Sauna?

    Bluthochdruck, darf ich in die Sauna?

    Dem Weg in die Sauna werden positive Aspekte nachgesagt, so sollen die Gesundheit im Allgemeinen und das Wohlbefinden profitieren. An sich gibt es daran auch nichts auszusetzen, doch wie sieht es bei Menschen mit Bluthochdruck oder anderen Erkrankungen aus? Ist die Sauna in so einem Fall tabu oder fördert es eher die Genesung? Nun, Fakt ist, dass gesunde Saunagänger nach nur wenigen Monaten ein gestärktes Immunsystem haben. Sie fangen sich also zum Beispiel viel seltener eine Erkältung ein. Negative Stimmen hingegen behaupten, dass es wegen starker Blutdrucksenkung zu einem Kollaps kommen kann. An sich stimmt diese Behauptung auch, doch laut dem Sportmediziner Reinhard Ketelhut muss zwischen bestimmten Bereichen unterschieden werden. Zunächst sei gesagt, dass ein Blackout aufgrund von erweiterten Blutgefäßen und der anhaltenden Hitzeentwicklung nicht ausgeschlossen ist. Unterschiede gibt es dann zwischen der akuten Auswirkung, der Ruhephase und der Langzeitwirkung bei regelmäßigen Saunagängen.

     

    Ein gut eingestellter Bluthochdruck

    Grundsätzlich muss niemand auf die Sauna verzichten, wenn sein Bluthochdruck gut eingestellt ist. Wer jedoch schon länger nicht mehr sportlich aktiv oder einer körperlicher Belastung ausgesetzt war, der sollte zuvor unbedingt einen ärztlichen Rat einholen. Das ist auch bei anderen Erkrankungen und bei einer gewissen Unsicherheit zu empfehlen. In der Praxis ist ein Saunabesuch für das Herz-Kreislauf-System immer eine Belastung, so steigen beispielsweise die Körper- und Hauttemperatur auf bis zu 40 Grad an. Des Weiteren erhöht sich die Ausschüttung von Stresshormonen. Vergleichbar ist diese Anstrengung damit, als würde man zum Bus rennen und eine Tasche in der Hand haben. Wer auf Nummer sicher gehen will, der tauscht sich zuvor mit seinem Arzt des Vertrauens aus.

     

    Langsam steigern

    Wichtig ist auch, dass man sich langsam an die Sauna herantastet und die Verweildauer mit der Zeit erhöht. Zu Beginn sind rund fünf Minuten ratsam, klingt wenig, ist jedoch völlig ausreichend. Außerdem sollte eine radikale Abkühlung vermieden werden, wenn jemand mit Bluthochdruck zu kämpfen hat. Hier besteht die Gefahr einer Engstellung der Gefäße. Alles in einem sollten nur gesunde Menschen ohne ärztlichen Besuch eine Sauna aufsuchen, alle anderen sichern sich mit medizinischen Ratschlägen ab.

     

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  • Herzforscher warnen – Energy-Drinks für Menschen mit Long-QT-Syndrom können tödlich sein

    Herzforscher warnen – Energy-Drinks für Menschen mit Long-QT-Syndrom können tödlich sein

    Menschen jüngeren Alters mit dem Long-QT-Syndrom sollten auf den Konsum von Energy-Drinks verzichten. Auf Grund des hohen Zuckergehalts verändern sich vermutlich im EKG bei den betroffenen Personen die Werte lebensbedrohlich.

     

    Verzicht auf Energie-Drinks für Personen mit Long-QT-Syndrom essentiell

    Herzforscher haben herausgefunden, dass schon ein bis zwei der bei jungen Leuten beliebten Energy-Drinks genügen, um auf eine bestimmte Gruppe Menschen tödliche Wirkungen zu haben.

     

    Hierzu gehören Menschen mit einer genetisch bedingten Herzrhythmusstörung, die als Long-QT-Syndrom Bekanntheit erlangte. Dadurch, dass hohe Mengen an Zucker in den Energy-Drinks enthalten sind, besteht ein erhöhtes Risiko des Erleidens schwerer Herzbeschwerden.

     

    Mediziner warnen vor schweren Fällen, bei denen sogar der plötzliche Tod als Folge des Verzehrs eintritt. Darauf weisen Wissenschaftler vom Royal Prince Alfred Hospital Sydney mit veröffentlichten Resultaten einer durchgeführten Untersuchung in der Fachzeitschrift „International Journal of Cardiology“ hin.

     

    Untersuchung von 24 Probanden mit Long-QT-Syndrom

    An einer aktuellen Studie mit einer Dauer von zwei Jahren wurden 24 Betroffene mit dem Long-QT-Syndrom untersucht. Dabei waren Personen zwischen dem 16. und dem 50. Lebensjahr. Nach dem Konsum der Energy-Drinks kam es zur Erhöhung des Blutdrucks um rund zehn Prozent.

     

    Manche Patienten wiesen beim EKG gefährliche Veränderungen auf.  Nahezu 12,5 Prozent aller Probanden lieferten eine wesentliche Verlängerung des QT-Intervalls in Höhe von 50 Millisekunden. Bei der QT-Dauer handelt es sich um eine Messgröße während der Auswertung des EKG.

     

    Long-QT-Syndrom – was ist das?

    Zwar ist das Syndrom eine seltene Erkrankung, dafür jedoch lebensgefährlich. Dabei kann diese Krankheit bei Personen mit gesundem Herzen einen plötzlichen Herztod herbeiführen. Das Syndrom kann vererbt sein oder aber eine unerwünschte Nebenwirkung eines Arzneimittels.

     

    Aktuellen Einschätzungen zufolge ist von 2000 Personen eine vom Long-QT-Syndrom betroffen. Meistens wissen betroffene Personen nicht von ihrer Erkrankung. Infolge eines durchgeführten EKG lässt sich diese feststellen. In einigen Fällen besteht das erste Symptom jedoch aus dem plötzlichen Herztod. Aus diesem Grund warnen Herzforscher vor dem Verzehr von Energy-Drinks.

  • Dornröschen-Syndrom – Patienten verschlafen den größten Teil ihres Lebens

    Dornröschen-Syndrom – Patienten verschlafen den größten Teil ihres Lebens

    Eine seltene Krankheit namens Dornröschen-Syndrom erscheint vielen von uns als Wunschtraum. Ganz besonders in der kalten Jahreszeit wünschen sich viele Menschen, in eine Art Winterschlaf verfallen zu können. Wer am Kleine-Levin-Syndrom – kurz KLS – leidet, kann bis zu 20 Stunden am Tag mit Schlaf verbringen.

     

    Dornröschen-Syndrom – Betroffene mit stets wiederkehrenden Schlafphasen

    Was vielen Menschen in der kalten, dunklen Jahreszeit als Wunschtraum erscheint, ist für Personen mit dem so genannten Dornröschen-Syndrom weniger schön. Bei ihnen kehren langandauernde Schlafphasen immer wieder. Und zwar unabhängig davon, ob das Wetter schön oder schlecht ist.

     

    Personen mit KLS schlafen zuweilen pro Tag bis zu 20 Stunden. Auf Grund der Symptomatik wird das Kleine-Levin-Syndrom oftmals auch als Dornröschen-Syndrom bezeichnet. Dabei halten die Schlafphasen mehrere Wochen an. Im Großen und Ganzen verschwindet diese Krankheit nach einigen Jahren von selbst wieder. Bislang gibt es noch keine Möglichkeiten der Heilung.

     

    Ähnlich des Winterschlafs

    Vom Dornröschen-Syndrom Betroffene werden urplötzlich sehr müde. Anschließend fallen diese in einen sehr langen Schlaf. Derartige Schlafphasen können eine Dauer zwischen zwei und fünf Wochen annehmen.

     

    Beim KLS handelt es sich um eine relativ selten auftretende neurologische Erkrankung. Die Ursachen hierfür sind bislang unbekannt.

     

    Ihren Beginn nimmt die Krankheit meistens im Alter von 15 ½ Jahren. Im Grunde genommen sind hiervon mehr Männer als Frauen betroffen. Experten zufolge machen die Patienten sieben bis 19 neurologische Episoden durch. Diese können jeweils eine Dauer von zehn bis 13 Tagen haben. Dabei treten sie in Abständen von etwa 3,5 Monaten auf. Beginnt das Dornröschen-Syndrom bereits im Kindesalter, verkürzt sich der Abstand. Die Krankheit dauert insgesamt zwischen acht und 14 Jahren.

     

    Während der auftretenden Wachphasen in den Schlafepisoden fühlen sich vom Dornröschen-Syndrom Betroffene benommen. Auffällig ist ferner die fehlende Motivation aktiv zu werden, gefolgt von Frustration und Depressionen.

     

    Etwa 500 Fälle bekannt

    Bislang sind erst etwa 500 Fälle bekannt geworden. Meistens handelt es sich um männliche Jugendliche. Die Ursachen für KLS sind bisher unbekannt. Aber Experten gehen von einem Entzündungsprozess direkt im Gehirn aus.

     

    Zwar gibt es noch keine Heilung, jedoch Medikamente. Mit deren Hilfe können Intensität und Länge der Episoden sowie deren Anzahl vermindert werden.

     

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  • Antibiotika – Erwerb auch ohne Rezept möglich?

    Antibiotika – Erwerb auch ohne Rezept möglich?

    Mithilfe von Antibiotika ist eine erfolgreiche Bekämpfung von krankmachenden Bakterien möglich. Jedoch können diese Medikamente nur dann helfen, wenn sie korrekt zum Einsatz kommen.

     

    Wann Antibiotika zum Einsatz kommen

    Klassisch zur Anwendung kommen Antibiotika unter anderem bei Blasenentzündungen, einer gefährlichen Lungenentzündung sowie vereiterten Mandeln. Dabei helfen die Mittel ganz besonders dann, sofern Bakterien im Organismus für eine Infektion verantwortlich zeichnen.

     

    Denn die Arznei kann vorhandene Krankheitserreger abtöten oder zumindest eine Vermehrung von Keimen mit Erfolg verhindern. Jedoch können Antibiotika ausschließlich unter der Voraussetzung Bakterien bekämpfen, wenn diese korrekt eingesetzt werden.

     

    Verordnete Zeitabstände einhalten essentiell

    Sofern der behandelnde Arzt ein Antibiotikum verschreibt, gibt er im Normalfall dem Patienten auch Hinweise zur Dauer und Häufigkeit der Einnahme des Medikaments. Ist dies nicht der Fall, kann beim Arzt selbst oder in der Apotheke nachgefragt werden. Damit die Einnahme regelmäßig erfolgt, lassen Sie sich die Hinweise am besten in der Apotheke auf der Verpackung des Antibiotikums vermerken.

     

    Von enormer Wichtigkeit ist eine Einnahme des Mittels, wie es verordnet wurde. Nur dann lässt sich eine ausreichende Wirkung erzielen. Wenn Antibiotika nicht in einer konstant hohen Konzentration im Organismus vorhanden sind, kann der Behandlungserfolg scheitern. Insbesondere widerstandsfähige Bakterien nutzen die Unterversorgung zum Überleben aus. Ferner bilden diese dann eine Unsensibilität gegenüber dem Medikament aus. Mit einer gleichen Reaktion ist zu rechnen, wenn das Medikament nicht lang genug verwendet wird.

     

    Waren bislang Antibiotika nur in der Apotheke vor Ort erhältlich, so gibt es in der Gegenwart die Möglichkeit, Antibiotika Tabletten online zu kaufen. Hierfür ist sogar ein Rezept vom Arzt nicht mehr zwingend erforderlich.

     

    Auf Wechselwirkungen achten

    Im Großen und Ganzen werden Antibiotika gut vertragen, wenn diese nach den Anweisungen der Packungsbeilage eingenommen werden. Manche Patienten neigen jedoch dazu, die Antibiotika Tabletten wegen einer vermutlich besseren Verträglichkeit während oder nach dem Essen zu sich zu nehmen. Dabei kann es vorkommen, dass das Medikament nicht die erhoffte Wirkung zeigt. Einige Wirkstoffe können weniger gut aufgenommen werden, wenn diese während der Aufnahme von Mahlzeiten verzehrt werden.

     

    Auf jeden Fall sollten die Tabletten stets zusammen mit einem Glas Wasser eingenommen werden. Allerdings nicht nur einen Schluck Wasser, sondern das gesamte Glas muss ausgetrunken werden. Dies ist deshalb so wichtig, da sich das Mittel unter Umständen innerhalb der Speiseröhre verfangen kann.

     

    Kaffee, Milch und Tee kommen für die Einnahme von Antibiotika nicht infrage. Denn hierbei kann es zur Bildung von schwer löslichen Komplexen im Bereich des Magens kommen. Diese blockieren die Aufnahme der Tabletten. Dasselbe gilt es zu beachten, wenn zur gleichen Zeit magensäurebindende Medikamente zur Anwendung kommen. In diesen sind beispielsweise Magnesium, Kalzium und Zink enthalten.

     

    Denn einige Antibiotika verursachen in Kombination mit anderen Medikamenten relativ gefährliche Wechselwirkungen. Sind zum Beispiel in einer Arznei Statine – sie senken Cholesterin – enthalten, können diese Schmerzen in den Muskeln als Nebenwirkung verursachen.

     

    Ferner ist bekannt, dass einige Antibiotika die Blutungsneigung erhöhen oder auch bei Diabetikern zu Zuckerschwankungen führen können. Wenn gleichzeitig die Pille eingenommen wird, kann deren Wirkung nachlassen. Demzufolge ist eine ungewollte Schwangerschaft keine Seltenheit.

  • Cortison Nebenwirkungen – darauf ist zu achten

    Cortison Nebenwirkungen – darauf ist zu achten

    Medikamente wie etwa Cortison gehören für viele Menschen heute zum Alltag dazu, und nicht selten spielen auch die Cortison Nebenwirkungen eine Rolle. Cortison ist aber nicht nur in der Medizin längst zu einem der bekanntesten Therapiemittel geworden. Auch der menschliche Körper selbst ist in der Lage Cortison zu bilden. Dieses Hormon befindet sich in der Nebennierenrinde.

     

    Dabei ist dieses Hormon eine wichtige Stütze für den kompletten Hormonhaushalt des Körpers. Des Weiteren hat es einen großen Einfluss auf den Blutdruck, den Fettstoffwechsel und den Blutzucker.

     

    Wenn die Hormone überschüssig werden

    Im Laufe des Lebens kann es hin und wieder einmal vorkommen, dass

    • der Körper auf bestimmte Stoffe allergisch reagiert,
    • sich Entzündungen bilden, die zum Teil auch bei den inneren Organen entstehen oder
    • sich Hautausschläge bilden können.

     

    All diese Erkrankungen werden in erster Linie mit Cortison behandelt. Oftmals ist der Einsatz von Cortison dann von recht kurzer Dauer. In vielen Fällen kommt es jedoch vor, dass dieses Medikament über einen längeren Zeitraum in einer höheren Dosis eingesetzt wird. Demzufolge wird im Organismus des Menschen viel mehr Cortison als notwendig gebildet. Deshalb kann es zu Cortison Nebenwirkungen kommen.

     

    Die häufigsten Cortison Nebenwirkungen

    Die Bandbreite der Cortison Nebenwirkungen ist recht vielfältig. Diese sind vor allem davon abhängig, wie lange Cortison eingenommen wird.

     

    Demzufolge treten Nebenwirkungen bei kurzer Einsatzdauer in Form von

    • Muskelkrampfanfällen
    • Schlaflosigkeit
    • Schwindelanfällen
    • Kopfschmerzen
    • Stimmungsschwankungen

    in Erscheinung.

     

    Cortison Nebenwirkungen bei langer Einsatzdauer können sein:

    • anfälliges Immunsystem für Infekte
    • Blutdruckschwankungen
    • Cushing-Syndrom mit rötlichem Vollmondgesicht und Stiernacken
    • höhere Werte beim Blutfett und Blutzucker
    • Wassereinlagerungen
    • Zunahme an Gewicht
    • Muskelschwäche und Muskelschwund
    • Schlechte Wundheilung
    • Erhöhung des Augeninnendrucks
    • Trübung der Linsen im Auge
    • Steroidakne
    • verminderte Magenschleimbildung
    • höhere Kaliumausscheidung
    • Probleme des Wachstums bei Kindern
    • Störung der Sexualhormone
    • Selten kann sich auch das Blutbild verändern

    Selten auftretende Cortison Nebenwirkungen

     

    Neben den körperlichen Beschwerden kann es in seltenen Fällen auch zu Störungen im neurologischen Bereich kommen. Depressionen, Euphorie oder auch Psychosen können die Folge sein.

     

    Cortison Nebenwirkungen und der Hormonhaushalt

    Einen nicht gerade unerheblichen Einfluss kann die längere Einsatzdauer von Cortison auf den Hormonhaushalt haben. Dadurch kann relativ schnell der ganze Hormonkreislauf ins Schwanken geraten, was sich auf zahlreiche Funktionen im Körper negativ auswirken kann.

     

    Andererseits kann die auf lange Sicht gesehene Einnahme von Cortison ferner dazu führen, dass die körpereigene Produktion von Cortison Hormonen in der Nebennierenrinde extrem heruntergefahren wird oder sogar komplett ausfallen kann. Dies kann wiederum eine Verkleinerung der Nebennierenrinde zur Folge haben.

     

    Darüber hinaus kann es hier nach dem Absetzen der Cortison Medikamente zu unerwünschten Cortison Nebenwirkungen kommen. Denn die Nebennierenrinde benötigt erst einmal eine gewisse Zeit, bis sie dieses Hormon anschließend wieder selbst liefern kann. Um dies zu verhindern sollte das Absetzen von Cortison auch in kleineren Etappen und nicht abrupt erfolgen.

     

    So lassen sich die Cortison Nebenwirkungen minimieren

    Die Ärzte sind in der Gegenwart sehr darum bemüht, jede Behandlung mit Cortison individuell auf den Patienten abzustimmen. Dadurch halten sich die Cortison Nebenwirkungen in Grenzen. Oftmals wird gerade bei längeren Einsätzen des Medikaments auf eine Einhaltung einer möglichst geringen Dosierung geachtet. Zwar hat dies in der Regel eine lange Behandlung zur Folge. Jedoch kann sich diese positiv auf die nicht ganz vermeidbaren Cortison Nebenwirkungen wirken.

     

    Aber auch der Betroffene selbst kann einiges tun, um die Nebenwirkungen des Cortison Medikaments leichter zu machen. Neben einer ausgewogenen Ernährung – zu der neben reichlich Obst und Gemüse auch fettarme Milchprodukte und wenig Salz gehören – ist auch Bewegung eine gute Sache.

     

    Des Weiteren sollte sich jeder umfangreich über das Thema Cortison informieren, um die Wirkungen und Cortison Nebenwirkungen zu kennen. Dies macht auch ein Gespräch mit dem Arzt während der gesamten Therapie um einiges leichter, da er dann die beste Lösung finden kann.

  • Während der Schwangerschaft reisen – geht das?

    Während der Schwangerschaft reisen – geht das?

    Schwanger noch mal in den Urlaub fahren? Ist das nicht ein allzu großes Risiko? Die gute Nachricht: In der Regel spricht nichts gegen einen letzten gemeinsamen Urlaub zu zweit. Es sollte aber in jedem Fall vorab eine ärztliche Abklärung stattfinden. Was außerdem zu beachten ist, erklärt dieser Artikel.

     

    Welche Urlaubsorte eignen sich für Schwangere?

    Grundsätzlich können auch Schwangere reisen. In vielen tropischen Ländern gibt es allerdings Krankheiten, wie beispielsweise Malaria oder Typhus, die sowohl für die Mutter als auch das ungeborene Kind eine Gefahr darstellen können. Deshalb raten Experten von Reisen in diese Länder unbedingt ab. Außerdem sind die hygienischen Bedingungen nicht überall optimal. Eine ähnlich hohe medizinische Versorgung wie in Deutschland oder Österreich findet sich selten, wenn dann innerhalb Europas. Feuchtes Klima und extreme Hitze verkraften Schwangere oft ebenfalls nicht so gut.

    Wer keine allzu großen Risiken eingehen möchte, sollte sich besser für ein Urlaubsziel innerhalb Deutschlands oder Europas entscheiden und jede Reise immer mit dem Arzt abklären.

     

    Was sind geeignete Fortbewegungsmittel?

    Langes Sitzen während der Schwangerschaft birgt immer die erhöhte Gefahr einer Thrombose in sich. Dabei bilden sich Blutgerinnsel, vor allem in den Beinvenen. Das kann schwerwiegende Folgen haben, nicht zuletzt eine lebensgefährliche Lungenembolie. Bei einer Beinvenenthrombose zeigen sich bestimmte Symptome, auf die sofort reagiert werden sollte. Damit es gar nicht erst soweit kommt, können Schwangere auf Reisen folgendermaßen vorbeugen:

    Reisen mit dem Flugzeug

    • Ein Gangplatz sorgt dafür, dass die Beine zwischendurch immer wieder ausgestreckt werden können.
    • Auch im Flugzeug sollten sich Schwangere ausreichend bewegen. Dazu den Gang immer wieder mal auf- und ablaufen.
    • Viel trinken, damit das Blut verdünnt wird und entsprechend gut im Körper zirkulieren kann.
    • Vorbeugend Kompressionsstrümpfe tragen, die ebenfalls für ausreichend Blutzirkulation sorgen und geschwollene Beine entlasten.

    Reisen mit dem Auto und dem Zug

    Die erhöhte Gefahr des Thromboserisikos gilt natürlich auch bei langen Autofahrten. Pausen können dabei aber nach Bedarf selbst eingeteilt werden. So ist ausreichend Bewegung möglich. Beim Reisen mit dem Auto sollten Schwangere unbedingt darauf achten, dass der Gurt richtig angelegt ist: Der obere Teil muss über der Brust verlaufen, während der untere Teil unter dem Bauch liegen sollte, um nicht auf das Ungeborene zu drücken.

    Bei Reisen mit dem Zug können Schwangere die Möglichkeit nutzen, sich auch während der Fahrt uneingeschränkt zu bewegen. Das Gepäck kann bei der Bahn aufgegeben werden. So müssen keine schweren Gegenstände gehoben werden und ein stressfreies Reisen ist möglich.

    Geeignete Reiseziele, die auch während der Schwangerschaft angesteuert werden können, finden sich bei Anbietern wie travelix.de oder rewe-reisen.de. Schwangere haben so gerade in der aufregenden Zeit vor der Geburt noch einmal die Möglichkeit, mit gutem Gewissen zu entspannen.

     

    Impfungen während der Schwangerschaft

    Jede medizinische Behandlung muss während der Schwangerschaft gründlich hinsichtlich Risiken und Nebenwirkungen abgewogen werden. Das gilt grundsätzlich auch für eine Impfung, die für den Körper immer eine Belastung darstellt. Dieser muss gegen den Impfstoff Antikörper bilden. Schwangere sollten sich keiner unnötigen Belastung aussetzen. Impfungen, die nicht unbedingt notwendig sind, sollten daher unbedingt vermieden werden. Reisemedizinische Institute sind professionelle Ansprechpartner für alle Fragen rund um das Thema Urlaub und Impfung während der Schwangerschaft.

     

    Der richtige Reisezeitpunkt

    Als Zeitpunkt, um die erste Reise gemeinsam mit dem Ungeborenen anzutreten, eignet sich das zweite Trimester. Die anfängliche Übelkeit sowie die Müdigkeit sollten dann überstanden sein. Der Fötus ist gerade mal 18 bis 25 cm groß, weshalb auch die Beweglichkeit der Frau noch nicht zu sehr eingeschränkt ist.

    Natürlich kann eine Reise auch zu einem späteren Zeitpunkt angetreten werden. Viele Fluggesellschaften lassen Frauen aber nur bis maximal zur 35. Schwangerschaftswoche reisen. Andernfalls ist ein Attest vom Arzt notwendig.

     

    Essen vor Ort

    In Bezug auf die Ernährung sollte während der Schwangerschaft auf folgende Lebensmittel verzichtet werden:

    • Rohes Fleisch und roher Fisch
    • Ungeschältes Obst
    • Speiseeis

    Das gilt für das Inland ebenso wie für Reisen ins Ausland. Hier sollte vorsorglich auf Leitungswasser sowie Eiswürfel verzichtet und Mineralwasser aus Flaschen getrunken werden.