Schlagwort: Krank

  • Neuer Stift erkennt Krebs sofort

    Neuer Stift erkennt Krebs sofort

    Krebs ist auch heute noch ein sehr ernstes Thema. Nicht jeder kann von dem Leid befreit werden, was unter anderem an der späten Erkennung liegt. Je früher man darauf aufmerksam wird, umso besser sind auch die Heilungschancen. Aus diesem Grund versuchen Forscher neue Optionen zu finden, um Krebs noch schneller zu erkennen. Vor kurzem kam ein Bluttest heraus der bestimmen kann, ob ein Patient am bösartigen Tumor erkrankt ist oder nicht. Obwohl dieser Schritt in die richtige Richtung führt, dauert es nach wie vor noch zu lange. Mehr Hoffnungen setzt man deshalb auf ein neuartiges Gerät, das Forscher der Universität Texas erfunden haben.

    Binnen Sekunden analysiert

    Bei diesem Gerät handelt es sich um einen Stift, der zukünftig enorm bei der Krebsbekämpfung behilflich sein könnte. Im Grunde genommen erkennt dieser befallenes Gewebe und gibt das Ergebnis binnen Sekunden preis. Kein Einschicken und keine aufwendige Analyse, Tumore werden sicher und schnell erkannt. Es bringt auch Vorteile bei der Behandlung, denn man kann noch genauer arbeiten beziehungsweise entfernen. Dieser Punkt ist sogar äußerst wichtig, denn wenn man zu viel entfernt, dann könnte man unter Umständen wichtige Organe beschädigt. Im umgekehrten Fall kommt zu wenig weg, sodass ein erneutes Ausbrechen sehr wahrscheinlich ist.

    Die Funktionsweise sieht folgendermaßen aus: Im ersten Schritt berührt man mit dem „MasSpec Pen“ (so heißt der Stift) das verdächtige Gewebe, wobei dies mithilfe der Spitze erfolgt. Danach wird vom Gerät ein kleiner Wassertropfen abgegeben, in welchen nun die chemischen und organischen Verbindungen wandern (sind in jeder lebenden Zelle vorhanden). Jetzt saugt der Stift den Tropfen wieder ein, sodass zu guter Letzt die Auswertung mittels eines Massenspektrometers starten kann. Fertig, da sich die chemische Zusammensetzung im Vergleich zu gesunden Zellen deutlich unterscheidet, ist ein schnelles und sicheres Ergebnis möglich.

    Marktstart relativ wahrscheinlich

    Im Moment ist der „MasSpec Pen“ noch im Versuchsstadium. Die bisherigen Erfolge lassen aber darauf schließen, dass das Gerät bald marktreif ist. Er könnte also bald bei Ärzten in der Praxis landen. Bei bisher 253 getätigten Gewebeproben wurden 96 Prozent aller Fälle erfolgreich erkannt, ein sehr zuversichtlicher Wert. Es wäre eine kleine Revolution und würde vielen Menschen Leid ersparen.

  • Wenn die Hüfte schmerzt

    Wenn die Hüfte schmerzt

    Bei Schmerzen in der Hüfte ist die Diagnose oft schnell gefunden, Arthrose. Dabei hat der Patient Schmerzen, die entweder an der Außenseite oder über den Oberschenkel zum Kniegelenk führen. Grundsätzlich muss man sich vorstellen, dass die Kugelgelenke, die in den Hüften sitzen, extremen Stoßbelastungen ausgesetzt sind. Normalerweise kein Problem, denn die Knorpelbeschichtung ist lange als Schutzträger tätig. Doch aufgrund einer Fehl- oder Überbelastung nimmt die Knorpelmasse ab und der Gelenkspalt wird immer weniger. Irgendwann kommt es dann dazu, dass sich ein Knochen an den anderen reibt. Genau das führt anschließend zu den heftigen Schmerzen, die der Betroffene ertragen muss. Die Beschwerden sind in der Regel schleichend im Anmarsch, man hat also nicht immer schmerzhafte Phasen. Auf Dauer gesehen sind unbedingt Gegenmaßnahmen zu treffen.

    Meist im fortgeschrittenen Alter

    Der Knorpelverschleiß ist meist ein Leiden älterer Menschen, doch auch die junge Generation ist nicht davor bewahrt. Viele fangen an das Bein nachzuziehen oder zu hinken, es soll Schmerzen verhindern. Verständlich, aber in Wirklichkeit ein Fehler. Auch Gehhilfen sind nicht zu empfehlen, denn all diese Maßnahmen fügen dem Hüftgelenk weitere Schäden zu. Verspannungen sind das Problem, die durch das falsche Gehen entstehen. Sie lösen sich auch nicht mehr von selbst. Ein weiterer Punkt ist das Gehen im Beckenschiefstand, es ist ebenfalls nicht förderlich und reizt das Gelenk zusätzlich.

    Übungen im Anfangsstadium

    Wer die Diagnose Arthrose früh genug erhält, der kann durchaus gegensteuern. Orthopäden empfehlen im ersten Schritt die Behandlung mit Krankengymnastik/Medikamenten. Dabei werden Muskelgruppen gekräftigt und die Beweglichkeit trainiert. Auch Schwimmen und Radfahren gehören in dosierter Form zum Programm. Alles in einem sollen die Übungen die Schmerzen lindern und die Bildung von neuer Gelenkschmiere fördern.

    Operation – ja oder nein?

    Sollte der Leidensdruck zu groß sein, dann hilft unter Umständen nur mehr eine Operation. In so einem Fall wird ein künstliches Hüftgelenk eingesetzt, was auch ein Fortschreiten der Krankheit verhindert. Der Rücken und das Knie müssen also keine negativen Folgen hinnehmen. Doch nicht nur ein schmerzfreier Alltag ist so möglich, oft können Betroffenen auch wieder Sport betreiben. Zu lange darf man allerdings nicht warten, ansonsten wird die Operation immer aufwendiger.

    Fazit: Bei einer anstehenden Arthrose sollte man auf keinen Fall „falsch“ Gehen und zu Hilfsmitteln greifen, besser ist es medizinischen Rat einzuholen und eine Bekämpfung via Krankengymnastik zu starten. Alles andere bringt langfristig keinen Erfolg.

     

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  • Warum uns Wandern so gut tut

    Warum uns Wandern so gut tut

    Die Natur ist schon lange für ihre positiven Eigenschaften bekannt. Sie kommen zum Beispiel beim Wandern zum Vorschein und machen einem schöner, fitter und glücklicher. Das sagen auch Mediziner, sodass die Psyche und der Körper gleichermaßen davon profitieren. Es gibt diesbezüglich auch viele Wanderwege und Wanderführer, die einem die schönsten Plätze zeigen. Wer so oder so gerne im Freien ist, der wird die Zeit in der Natur lieben. Aber welche Vorteile bringt das Wandern genau mit und kann es vielleicht sogar schweren Krankheiten vorbeugen?

    Das Herz-Kreislauf-System

    Grundsätzlich ist Wandern für jeden zu empfehlen. Die positiven Effekte steuern diesem Rat aber zusätzlich bei, sodass zum Beispiel das Herz-Kreislauf-System stark davon profitiert. Das heißt also, dass demnach das Gewicht, der Blutdruck und der Stoffwechsel positiv beeinflusst werden. Sehr interessant sind auch Studien dazu, denn laut ihnen sinkt das Risiko für manche Krebserkrankungen (beispielsweise Darmkrebs). In Bezug auf Infekte gibt es ebenfalls Vorzüge, so sind Menschen bei moderater Bewegung das ganze Jahr über deutlich weniger anfällig.

    Trainiert die Beine

    Die auch als Freiluftsport bezeichnete Aktivität stärkt die Muskeln, so haben die Sehnen, die Bänder und die Gelenke sehr viel davon. Vor allem in Bezug auf das Altern kann es entscheidende Vorteile bringen. Die kräftigeren Beine sind nicht der einzige positive Einfluss, auch die Ausdauer erhöht sich. Noch effektiver ist es, wenn jemand nicht raucht. Die Denkleistung steigt übrigens ebenfalls und man kann sich besser konzentrieren. Wandern lässt des Weiteren das Stresslevel sinken, da ausgiebige Wanderungen den Cortisol-Spiegel nach unten befördern. Zu guter Letzt hebt es die Laune und man ist allgemein glücklicher.

    Die Natur mit einem Profi erforschen

    Wandern kann jeder, egal ob im angrenzenden Wald oder mit einer Wanderführerin. Beim zweiten Fall ist es aber so, dass man spannendere Ziele begehen und sich in unbekannte Gebiete begeben kann. Zur Abwechslung ist es sicherlich eine Empfehlung, für den täglichen Gang ist aber der Wald optimaler. So eine Wandertour verschlingt nämlich viel Zeit, die bei einem Vollzeitberuf nur schwer herauszuholen ist. Eine weitere Möglichkeit sind Wandergruppen, so wird die Tour noch spannender und lustiger. Am Ende spielt die Wahl des Ablaufs nur eine kleine Rolle, die Hauptsache ist, dass man sich in der Natur aufhält und wandert. Die Gesundheit wird es einem früher oder später danken.

  • Akutgeriatrie – endlich wieder selbstständig werden

    Akutgeriatrie – endlich wieder selbstständig werden

    Senioren haben es im Leben nicht immer leicht. Der technische Fortschritt wächst rasant an, und auch die eine oder andere Alterserkrankung macht es nicht unbedingt einfacher. Noch schlimmer sind Erkrankungen, die einen Aufenthalt im Krankenhaus erfordern. Im höheren Alter verläuft nämlich eine Heilung langsamer und kann auch ernste Folgen haben. Für den Körper ist es eine zusätzliche Belastung und man möchte so schnell wie möglich in die eigenen vier Wände zurück. Doch ganz so einfach wie es sich anhört ist es nicht. Akute Erkrankungen haben meist Auswirkungen, die über die Behandlung (die bei jüngeren Menschen normalerweise ausreichen) hinausgehen. Dazu kommen in der Regel geistige und körperliche Einschränkungen. Punkte, die den Alltag bedeutend erschweren und die Lebensqualität einschränken. Damit dies in Zukunft anders ist, legt man den Fokus verstärkt auf die Akutgeriatrie.

    Die richtige Vorbereitung ist das Fundament

    Normale Krankenzimmer sind im Grunde genommen immer gleich aufgebaut. Egal wie alt jemand ist, individuelle Anpassungen gibt es nur in einem beschränkten Ausmaß. Dieses Szenario ist in erster Linie für Senioren und ältere Personen ein Problem, da sie nach dem Krankenhaltaufenthalt ins kalte Wasser geschmissen werden. Von einem Moment auf den anderen sind sie wieder zu Hause und müssen den Alltag mit all seinen Problemen meistern. Zukünftig soll es aber dank der Akutgeriatrie Abhilfe geben. Dabei geht es um Einrichtungen beziehungsweise um Abteilungen in Krankenhäusern, die sich der Angelegenheit annehmen und den Betroffenen bestmöglich auf die Rückkehr in die eigenen vier Wände vorbereiten.

    Behandlung und Lebensqualität im Vordergrund

    Nach und nach soll es immer mehr Akutgeriatrien geben. Im Vergleich zum klassischen Krankenzimmer sind die Ziele auf die Behandlung der akuten Erkrankung und auf eine Reintegration ins gewohnte Umfeld gesetzt. Das heißt, dass zum Beispiel die Fähigkeiten erhalten beziehungsweise wiederhergestellt werden, die für eine selbstständige Lebensweise notwendig sind. Außerdem wird der Verlust weiterer Funktionen unterbunden.

    Unterm Strich kann man sagen, dass die Akutgeriatrie nicht nur die Behandlung der Erkrankung übernimmt, sondern auch die Vorbereitungen für ein selbstständiges Leben trifft. Ältere Menschen/Senioren sind in dieser Abteilung bestens aufgehoben und haben beste Chancen für einen „normalen“ Alltag.

  • Die physikalische Medizin wird unterschätzt

    Die physikalische Medizin wird unterschätzt

    Der Weg ins Krankenhaus ist nie schön. Schon gar nicht, wenn man am Ende mit einem Operationstermin aus dem Gebäude kommt. In vielen Fällen führt aber leider kein Weg daran vorbei, oftmals gäbe es aber durchaus eine andere Lösung. Dazu gehört vor allem die „physikalische Medizin“, die im Wesentlichen mehrere Vorteile. Betroffene müssen auf Dauer keine Medikamente schlucken, es gibt keine OP und es ist auch günstiger. Außerdem sind viele Patienten nach ein paar Sitzungen vollkommen schmerzfrei. Es gibt aber leider das Problem, dass die Anzahl der Betroffenen zunimmt, die Anzahl der physikalischen Mediziner jedoch nicht ausreicht. Es kommt also zu langen Wartezeiten.

    Die Wirkung ist faszinierend

    Wie gut es laufen kann, zeigt das Beispiel einer älteren Dame. Sie war gestürzt und erlitt einen Oberschenkelbruch. Dieser wurde zwar perfekt behandelt, doch nach der Operation verspürte sie in der Schulter Schmerzen. Die physikalischen Mediziner gingen auf die Suche und stellten fest, dass ein kleiner Bandscheibenvorfall, der sich in der Halswirbelsäule zugezogen hat, unbehandelt blieb. Dieser war sehr Wahrscheinlichkeit eine weitere Folge des Sturzes. Die Mediziner verloren keine Zeit und fingen für eine Akutmaßnahme mit Medikamenten an. Danach wurde aber direkt eine Kombination aus Elektrosimulation und Wärmebehandlung gestartet. Mit Erfolg, in nur zwei Tagen war die Dame schmerzfrei.

    Wäre es nicht zum raschen Eingreifen gekommen, dann hätte sich der Schmerz mit hoher Wahrscheinlichkeit verselbstständigt. Eine erneute OP sei dann nicht mehr ausgeschlossen.

    Vor dem Operationstermin zum physikalischen Mediziner

    Die physikalische Medizin ist sehr umfangreich. Sie beinhaltet zum Beispiel Massagen, eine Wärmetherapie oder Trainings- und Übungstherapien. Die Maßnahmen sind zum Teil so erfolgreich, dass sie im Bereich des Stütz- und Bewegungsapparates Operationen verhindern können. Chirurgen setzen deshalb nicht sofort einen OP-Termin fest, sondern schicken den Patienten vorher zu einem physikalischen Mediziner.

    Interessant ist auch, dass jeder Euro die Folgekosten um zwei Euro reduziert. Dies kommt unter anderem durch weniger Krankenstände zustande.

    Studien belegen

    Untersuchungen zeigen, dass schon zehn Einheiten eine enorme Wirkung haben können. Die MedUni Wien zum Beispiel hat Folgendes herausgefunden: Gab es Beschwerden im Bewegungsapparat, dann ist das Schmerzempfinden um 41 Prozent zurückgegangen. Bei der Beweglichkeit konnte man eine Verbesserung um 34 Prozent registrieren. Des Weiteren benötigen mehr als die Hälfte keine Tabletten mehr und es gibt in der Regel keine Nebenwirkungen.

    Langfristig gesehen werden es immer mehr Betroffene werden. Die Therapieangebote müssten steigen, ansonsten erhöhen sich die Wartezeiten immer weiter.

     

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  • Erhöht Fertignahrung das Krebsrisiko?

    Erhöht Fertignahrung das Krebsrisiko?

    Viele Menschen greifen heute zu Fertignahrung. Diese ist nämlich schnell zubereitet und schmeckt zum Teil auch gar nicht schlecht. Außerdem erweitert sich das Sortiment stetig, am Ende ist für jeden etwas dabei. Für unsere Gesundheit sind solche Produkte aber nicht unbedingt förderlich, vor allem bei einem übermäßigen Konsum. Es geht sogar noch extremer, denn eine neue Studie besagt, dass es einen Zusammenhang zu Krebserkrankungen gibt. Zu dieser Erkenntnis kamen brasilianische und französische Forscher, sie sind mithilfe vieler Daten zu diesem Ergebnis gekommen.

    Steigerung um zwölf Prozent

    Die Wissenschaftler haben Daten von etwa 105.000 Franzosen (Erwachsene) ausgewertet, diese gaben Auskunft über den Konsum verschiedener Lebensmittel an (insgesamt 3.300 verschiedene). Die gewonnene Erkenntnis wurde mit den Zahlen der Krebsdiagnosen verglichen, in diesem Zusammenhang entstand dann das erhöhte Krebsrisiko (bei überdurchschnittlicher Einnahme von stark verarbeiteten Lebensmitteln). Laut Forschern erhöhe sich die Gefahr um zwölf Prozent.

    Zu den gefährlichen Lebensmitteln zählen unter anderem Fertigpizza, Limonaden, Instant-Nudeln und Tiefkühlgerichte. Sie haben einen hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren (ungesund) und seien auch salziger beziehungsweise süßer als Lebensmittel im unverarbeiteten Zustand.

    Keine Panik

    Die Wissenschaftler selbst sagen, dass die Studie „nur“ einen Zusammenhang zwischen Fertignahrung und Krebs zeigt. Somit bedeutet es nicht automatisch, dass die Produkte krebserregend sind (zumindest nicht direkt). Des Weiteren ist es ausschließlich auf einem starken Verzehr bezogen, bei einem „normalen“ Konsum besteht das Risiko nicht beziehungsweise es ist deutlich geringer. Die Forscher sagen auch, dass der Nährwert bei solchen Produkten schlecht ist. Diese enthalten meist Zusatzstoffe und sind sehr kalorienreich und fettig. Schlecht ist auch die Entstehung chemischer Substanzen, wenn ein Gericht erhitzt wird.

    Es sind auch nicht alle von der Studie überzeugt, so kritisiert zum Beispiel lan Johnson (Ernährungswissenschaftler), dass die Definition „industriell hergestellte Essen“ einen zu weiten Rahmen hat. Dadurch sei nicht klar, was jetzt wirklich krebserregend ist.

    Im Rahmen erlaubt

    Als Endverbraucher kann man nur eines machen: So gut wie möglich auf Fertiggerichte verzichten. Dies gelingt aufgrund von Zeitdruck leider nicht immer, doch man sollte es zumindest versuchen. Ab und an auf Fertignahrung auszuweichen ist auch nicht schlimm, es muss nur im Rahmen bleiben.

     

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