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  • Verhütungsmittel – Anti-Baby-Pille birgt für manche Frau Gefahren

    Verhütungsmittel – Anti-Baby-Pille birgt für manche Frau Gefahren

    Von einem Großteil der Bevölkerung Deutschlands werden das Kondom und die Pille als Verhütungsmittel dem Vorzug gegeben. Allerdings bestehen bei Einnahme der Anti-Baby-Pille für manche Frau weniger angenehme Nebenwirkungen.

     

    Moderne Anti-Baby-Pillen bergen Risiken

    Bei Einnahme von modernen Anti-Baby-Pillen besteht das Risiko, an einer Thrombose zu erkranken. Ferner haben dänische Forscher ein erhöhtes Risiko für die Bildung von Hirntumoren festgestellt.

     

    Allerdings bestehen bedeutende Unterschiede zu den neueren Präparaten Desogestrel, Drospirenon und Gestoden. Diese erhöhen die Gefahr der Bildung von Blutgerinnseln innerhalb der Venen. Ältere, bewährte Gestagene bergen derartige Gefahren nicht. Daher ist es äußerst wichtig für Frauen, vor der Einnahme des Medikaments zu überprüfen, welches Gestagen sich in der Pille befindet.

     

    Wichtige Informationen zur Thrombose

    In den meisten Fällen bildet sich eine Thrombose in den Becken- oder Beinvenen. Das dabei entstehende Blutgerinnsel – das Thrombus – verstopft das Gefäß. Dies kann zu erheblichen Folgeschäden führen. Sofern sich einzelne Teile des Blutgerinnsels lösen und dabei in den Bereich der Lunge gelangen, droht die Gefahr einer Lungenembolie.

     

    Wird die Thrombose übersehen droht Lebensgefahr. Pro Jahr sterben im Raum Deutschland rund 100.000 Personen einzig infolge einer Venen-Thrombose.

     

    Nebenwirkungsfreie Verhütungsmethoden natürlichen Ursprungs

    Frauen, die bei der Verhütung auf die Pille verzichten wollen, können auf hormonfreie Alternativen zurückgreifen. Eine dieser Verhütungsmethoden ist die Temperaturmethode. Allerdings ist hier eine regelmäßige Lebensführung Voraussetzung. Jeden Morgen muss die Frau stets zur gleichen Uhrzeit nach dem morgendlichen Aufstehen die Körpertemperatur messen.

     

    Die so genannte symptothermale Methode ist eine weitere alternative Verhütungsmethode. Auch hier spielt die Körpertemperatur eine maßgebliche Rolle. Neben dem täglichen Messen der Körpertemperatur beobachtet die Frau zeitgleich eventuelle Veränderungen ihrer Scheidenflüssigkeit.

     

    Bei derartigen Verhütungsmethoden natürlicher Basis wird der Versuch einer möglichst genauen Bestimmung des Zeitpunkts des Eisprungs unternommen. Auf diese Art können die unfruchtbaren von den fruchtbaren Tagen unterschieden werden. An fruchtbaren Tagen macht sich wahlweise die Verwendung von Kondomen oder der Verzicht auf Sex erforderlich.

     

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  • Die besten und effektivsten Wege aus der Herbst- und Winterdepression

    Die besten und effektivsten Wege aus der Herbst- und Winterdepression

    Wenn der Sommer zu Ende geht und die kalte, dunkle Jahreszeit vor der Tür steht, sinken Stimmung und Gemüt bei vielen Menschen. Es dringt kaum noch ein Sonnenstrahl zu uns vor, was der Stimmung und dem Gemüt meist nicht besonders zuträglich ist. Die Folgen sind depressive Verstimmungen mit allen unangenehmen Begleitumständen, die sich bei manchen Menschen sogar zu echten Depressionen auswachsen.

    Über das fehlende Sonnenlicht hinaus gibt es aber noch einige weitere Faktoren, die für eine gedrückte Stimmung in der dunklen Jahreszeit verantwortlich sind. So z. B. der Umstand, dass sich das Jahr langsam dem Ende zuneigt und man vielleicht die Anfangs des Jahres gesetzten Ziele letztendlich doch nicht erreicht hat, bzw. nicht mehr erreichen kann. Und auch die unbeschwerten Stunden im Freien müssen jetzt eingeschränkt werden, weil es einfach zu kalt geworden ist.

    Alles schlecht also in Herbst und Winter? Nein! Wer die richtigen Gegenmaßnahmen ergreift und einige Tipps und Tricks beachtet, der wird auch die kalte und dunkle Jahreszeit gutgelaunt überstehen.

     

    Hier die besten Tipps:

    Nicht zu Hause verkriechen

    Auch wenn es schwerfällt: Wer im Sommer gerne nach draußen geht, der sollte sich auch in Herbst und Winter nicht in den eigenen vier Wänden verkriechen. Die Sonne verfehlt auch dann ihre Wirkung auf Körper, Geist und Seele nicht, wenn sie durch die Wolkendecke nicht zu sehen ist.

    Da die UV-Strahlung trotzdem wirksam ist, werden verschiedene Hormone angeregt, die u. a. für die Glücks- und Zufriedenheitsgefühle verantwortlich sind. Zudem werden durch die Bewegung in frischer, kühler Luft die Abwehrkräfte gestärkt, so dass Infektionskrankheiten weniger Chancen haben.

    Unser Tipp: Wenn Sie ein Bewegungsmuffel sind und nicht gerne in die Natur gehen, kann es hilfreich sein, z. B einen Hund anzuschaffen. Allerdings müssen Sie sich in diesen Fall klar darüber sein, dass dies kein Experiment ist und Sie für das Tier fortan voll verantwortlich sind. Wer sich jedoch mit dem Gedanken an einen Hund anfreunden kann, der wird keine Ausrede mehr zum Stubenhocken brauchen.

     

    Auch Kunstsonne kann helfen

    Wer die Sonne so sehr vermisst, dass er in depressive Verstimmungen verfällt, der kann sich mit regelmäßiger Kunstsonne behelfen. Die Rede ist vom guten alten Solarium. Für ein paar Euro können Sie sich hier die wöchentliche Dosis UV-Strahlung holen, mit den gleichen Effekten wie in der richtigen Sonne. Und eine schöne Bräune gibt es gratis dazu!

     

    Die richtige Ernährung in Herbst und Winter

    Die meisten Menschen glauben nicht, welch großen Einfluss die Ernährung auf das Wohlbefinden haben kann. Dies gilt im Besonderen in den Herbst- und Wintermonaten. Hier sind die Hormone ausschlaggebend dafür, ob wir Glücks- oder aber Frustgefühle empfinden. Diese Hormone wiederum werden durch die Qualität der Nahrung beeinflusst.

    Das bedeutet konkret: Sie sollten möglichst viel Obst und Gemüse essen, um mit den notwendigen Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen versorgt zu werden. Große Mengen an Fett und Zucker dagegen verringern die Produktion der für Glück und Zufriedenheit wichtigen Hormone. Hinzu kommt auch hier, dass die im Obst enthaltenen Vitamine die Abwehrkräfte stärken und so Erkältungen etc. vorbeugen.

     

    Farben und Düfte beeinflussen Ihre Stimmung

    Wenn draußen alles grau ist, sollten Sie mehr Farbe in Ihr Heim bringen! Es ist immer noch nicht jedem bekannt, wie sehr Farben Einfluss auf die Stimmung des Menschen nehmen können. Im Winter empfiehlt es sich beispielsweise, Farben zu verwenden, die das Spektrum der Sonne nachahmen. Dazu zählen beispielsweise sämtliche Rot-, Orange- und Gelbtöne.

    Sie sollten dafür sorgen, dass diese Farben in der dunklen und kalten Jahreszeit an möglichst vielen Orten in Ihrem Zuhause zu finden sind, zum Beispiel als Vorhänge, Tischdecken, Bettwäsche, Teppiche usw. Auch frische Blumen in den genannten Farben sowie die Auswahl passender Kleidungsstücke können Ihnen helfen, depressive Verstimmungen zu vermeiden.

    Gleiches gilt übrigens auch für Düfte. Mit dem passenden Duft lässt sich gezielt das Wohlgefühl und damit die Stimmung beeinflussen. Im Gegensatz zu den Farben müssen hier nicht zwingend die typischen Duftnoten für den Sommer zum Einsatz kommen. Besser für Herbst und Winter eignen sich warme, harmonische Duftnoten, die auf Substanzen wie Patchouli, Jasmin und Bergamotte basieren. Sie schaffen eine behagliche Atmosphäre und stimmen uns auf den Winter ein. Eingesetzt werden können solche Düfte in Form von Räucherstäbchen oder auch als Duftöle, die zusammen mit Wasser in einer Duftlampe verdampft werden. Der Duft muss dabei nicht zwingend den ganzen Raum ausfüllen sowie, es reicht eine leichte, kaum wahrnehmbare Note.

     

    Musik macht das Leben leichter

    Wo Farben und Düfte auf unsere Stimmung einwirken, da kann auch die Musik vielfältige positive Wirkungen hervorrufen. Schalten Sie während der Hausarbeit oder auch zum Entspannen das Radio ein oder legen Sie Ihre Lieblingsmusik auf. Achten Sie darauf, leichte und positive Musikstücke zu verwenden. Warum nicht einfach im Herbst oder Winter die Lieblingslieder aus dem Sommer hören? Das hebt die Stimmung und lässt Frustgefühle sofort verschwinden. Der Effekt vergrößert sich nochmals, wenn Sie Ihrer Freude beim Musikhören freien Lauf lassen und singen, tanzen usw. – wie es Ihnen gerade in den Sinn kommt.

     

    Pflegen Sie Kontakte und seien Sie unternehmungslustig

    Viele Menschen igeln sich in der kalten Jahreszeit geradezu in ihren vier Wänden ein. Gegen Gemütlichkeit und besinnliche Stunden zu Hause ist grundsätzlich auch nichts einzuwenden, allerdings sollten die sozialen Kontakte darüber nicht vernachlässigt werden. Das bedeutet: Gehen Sie unter Menschen, pflegen Sie Ihre Kontakte und Freundschaften und unternehmen Sie so viel wie möglich. Der Kontakt mit anderen Menschen ist maßgeblich dafür verantwortlich, dass wir abgelenkt werden, sich unsere Stimmung aufhellt und wir unseren Horizont erweitern können. Versuchen Sie, mit lieben Freunden und Bekannten schöne Dinge zu unternehmen, zum Beispiel den regelmäßigen Schwimmbad- oder Saunabesuch, ein netter DVD-Abend oder auch der Besuch von Konzerten, VHS-Kursen usw.

     

    Herbst- und Winterzeit ist Lesezeit

    Wann haben Sie es sich das letzten Mal mit einem guten Buch so richtig gemütlich gemacht? Die langen Herbst- und Winterabende bieten die ideale Möglichkeit dafür, und beim Lesen können Sie Ihrer Phantasie so richtig freien Lauf lassen. Dabei spielt es kaum eine Rolle, was Sie lesen. Ob romantische Liebesgeschichte, spannender Krimi oder aufregende Reiseliteratur, die Sie in ferne Länder entführt – ein gutes Buch ist Balsam für die Seele und lässt Sie die tristen, grauen Herbst- und Wintertage garantiert vergessen. Dazu kann übrigens auch gute Fachliteratur beitragen. So gibt es beispielsweise empfehlenswerte Bücher aus dem esoterischen Bereich, die gezielt auf Verstimmungen in der dunklen Jahreszeit eingehen und Ihnen Tipps geben, wie Sie diesen entgegentreten können.

     

    Sorgen Sie für sich selbst

    Die bislang vorgestellten Tipps werden ganz sicher dazu beitragen, keine schlechte Stimmung in der Herbst- und Winterzeit aufkommen zu lassen. Doch gehen Sie ruhig noch einen Schritt weiter und überlegen Sie sich, wovon Sie bereits seit langem träumen. Ist es der Kurzurlaub für ein Wochenende in einem Wellnesshotel, ein Shoppingtag mit guten Freunden oder der Besuch eines Musicals in einer Stadt, in die Sie schon immer einmal wollten? Was spricht dagegen, sich selbst gerade jetzt diesen Traum zu erfüllen? Gönnen Sie sich etwas und sorgen Sie selbst aktiv für Ihr psychisches und seelisches Wohlbefinden! Eine bessere Therapie gegen den Herbst- und Winterfrust kann es gar nicht geben.

     

    Bei harten Fällen: Die Lichttherapie hilft garantiert!

    Apropos Therapie: Trotz aller Maßnahmen zum Aufhellen der Stimmung gibt es Menschen, bei denen diese nicht helfen, und die regelmäßig in eine depressive Phase verfallen. Diese Menschen finden aus ihrem Problem oft nicht mehr von alleine heraus und benötigen professionelle Hilfe. Eine solche Hilfe kann einerseits in Form einer psychologischen Behandlung gegeben werden, es besteht aber auch die Möglichkeit, eine sogenannte Lichttherapie zu absolvieren. Diese wird entweder ambulant von spezialisierten Ärzten angeboten oder auch stationär in einer Klinik durchgeführt.

    Die Lichttherapie umfasst die Bestrahlung mit speziellen Lampen, die das komplette Spektrum des Tageslichts abbilden und eine sehr große Lichtintensität besitzen. Eine solche Tageslichtlampe besitzt in etwa die 10-15-fache Lichtstärke einer herkömmlichen Zimmerlampe und schafft es somit, den Lichtmangel in der dunklen Jahreszeit weitgehend auszugleichen. Die Dauer der Lichttherapie ist abhängig von der Schwere der depressiven Verstimmung und wird nach einem ersten Gespräch zwischen Arzt und Patient festgelegt. In vielen Fällen wird zunächst für eine Woche eine tägliche Bestrahlung von etwa einer Stunde Dauer durchgeführt. Anschließend werden die Ergebnisse betrachtet und analysiert.

    Tageslichtlampen gibt es übrigens auch im freien Handel für zu Hause zu kaufen. Wer lediglich unter einer leichten depressiven Verstimmung leidet, kann sich somit unter Umständen selbst therapieren. Dazu setzen Sie sich einfach morgens direkt nach dem Aufstehen für rund eine Stunde vor die Lampe und lassen das Licht auf sich wirken. Sie können während der Bestrahlung lesen, Radio hören oder auch frühstücken. In regelmäßigen Abständen sollten Sie direkt in das Licht der Lampe schauen. Durch die spezielle Zusammensetzung des Lichts werden im Körper jene Hormone produziert, die das Wohlbefinden und das Glücksgefühl beeinflussen.

     

    Fazit: Schlagen Sie dem Herbst und Winter mit unseren Tipps ein Schnippchen!

    Es soll Menschen geben, denen Herbst und Winter sogar lieber sind als das grelle Sonnenlicht in Verbindung mit großer Hitze im Sommer. Allerdings sind diese Menschen deutlich in der Minderzahl. Den Meisten gefallen die graue, trübe Witterung und die Kälte nicht besonders, sie suchen entsprechende Gegenmaßnahmen, um damit besser umgehen zu können. Mit den hier vorgestellten Tipps sollte es ein Leichtes sein, auch dem Herbst und Winter seine schönen Seiten abzugewinnen. Falls dies nicht gelingt, können Sie sich immer noch professionelle Hilfe holen.

     

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  • Wie Fruchtfliegen bei der Ergründung von Krebs-Tumoren helfen

    Wie Fruchtfliegen bei der Ergründung von Krebs-Tumoren helfen

    Durch Untersuchungen an Fruchtfliegen waren Krebsforscher in der Lage, neueste Erkenntnisse über die Entstehung von Krebs-Tumoren zu gewinnen. Diese lassen sich auf den Menschen übertragen. Derzeit wird auf einem Heidelberger Symposium über Krebs, Krebsstammzellen sowie Stammzellen berichtet.

     

    Neuigkeiten zur Entstehung von Tumoren

    Fruchtfliegen werden von Menschen oftmals als sommerliche Plage empfunden. Das Düsseldorfer St.-Vinzenz-Krankenhaus war 2014 besonders schlimm betroffen. Zwei Operationssäle mussten geschlossen werden. Dahingegen erweisen sich die Plagegeister in anderen gesundheitlichen Bereichen als durchaus nützlich. So konnten Krebsforscher neueste Erkenntnisse über die Tumor-Entstehung anhand Forschungen an Fruchtfliegen gewinnen.

     

    Internationales Symposium in Heidelberg

    Jürgen Knoblich, Molekularbiologe aus Wien, vermeldete kürzlich erste Erfolge. In seiner Meldung hieß es, dass es gelungen sei, aus einer einfachen Stammzelle in einer Fruchtfliege die Ausbildung von Tumorstammzellen nachzubilden.

     

    Knoblich ist Teilnehmer des derzeit in Heidelberg stattfindenden internationalen Symposiums. Hier treffen sich in regelmäßigen Abständen hochkarätige Fachkräfte an Stammzell-, Krebs- und Tumorstammzellforschern.

     

    Forschungsergebnisse auf den Menschen übertragbar

    Wie die Forschung des Experten des Wiener Instituts für Molekulare Biotechnologie zeigte, haben Defekte im Bereich der Zellteilung bei Fruchtfliegen zur Tumorentstehung beigetragen. Mutiert ein bestimmtes Gen und wird das entsprechende Protein aus der Fruchtfliege entnommen, so entsteht der Gehirntumor. Wie Knoblich zu berichten weiß, besitzen diese Gehirntumore Eigenschaften, die für menschliche Tumore typisch sind.

     

    So würden sich zum Beispiel die Zellen darin erheblich stärker teilen, als dies in gesundem Gewebe der Fall ist. Der Experte erklärt, dass eine normale Stammzelle irgendwann sich nicht mehr teilt. Die Tumorstammzellen sterben jedoch nicht.

     

    Fruchtfliegen riechen Krebszellen

    Bereits vor einigen Jahren haben Wissenschaftler der Universität La Sapienza in Rom und der Universität Konstanz darauf aufmerksam gemacht, dass Fruchtfliegen die Krebszellen riechen könnten. Basierend auf deren Duftrezeptoren seien sie nicht nur in der Lage, kranke und gesunde Zellen zu unterscheiden. Fruchtfliegen können ferner einordnen, zu welcher Krebsgruppe ein Geschwür zählt.

  • Bindehautentzündung – Ursachen und Behandlung

    Bindehautentzündung – Ursachen und Behandlung

    Sind die Augen rot, verklebt und tränen – dann ist in den meisten Fällen eine Bindehautentzündung schuld daran. Insbesondere Säuglinge sind von diesen Symptomen häufig betroffen. Als Ursachen kommen hauptsächlich Viren in Betracht. Bei Babys und Kindern zeichnen vornehmlich Bakterien für eine Bindehautentzündung verantwortlich. Aber auch Staub und trockene Augen sind als Auslöser der Erkrankung bekannt.

     

    Funktionalität der Bindehaut

    Die Bindehaut bildet eine Schleimhautschicht, die den Augapfel schützt. Sie wehrt Krankheitserreger ab und verteilt den Tränenfilm. Die ansonsten durchsichtige Schicht ist bei einer Bindehautentzündung gerötet. Dies beruht auf einer verstärkten Durchblutung, mit deren Hilfe versucht wird, Entzündungen zu bekämpfen. In der Regel ist die Bindehautentzündung harmloser Natur. Sie klingt üblicherweise binnen zehn bis 14 Tagen ab.

     

    Symptomatik einer Bindehautentzündung

    Hauptsymptom einer Bindehautentzündung ist ein tränendes, gerötetes Auge. Das Auge juckt und brennt. Die betroffene Person hat das Gefühl, als befände sich Sand oder ein Fremdkörper im Auge. Insbesondere früh am Morgen zeigen sich die Augenlider geschwollen und verklebt. In den Augenwinkeln lässt sich ein abgesondertes Sekret bemerken. Dieses kann wässriger, schleimiger oder eitriger Natur sein.

    Darüber hinaus kann eine Lichtempfindlichkeit auftreten. Liegt gleichzeitig eine Entzündung der Hornhaut vor, können sich zusätzlich Schmerzen bemerkbar machen.

     

    Welche Ursachen einer Bindehautentzündung zugrunde liegen können

    Für eine Bindehautentzündung kommen unterschiedliche Ursachen in Frage. Dies kann eine Allergie sein. Ebenso kann der Auslöser ein Krankheitserreger sein oder eine Trockenheit des Auges vorliegen. Auch Umweltstoffe zeichnen für eine Bindehautentzündung verantwortlich.

    Wird eine Bindehautentzündung durch Viren oder Bakterien ausgelöst, so kann diese ansteckend sein. Die Augen jucken und brennen heftig. Von einer Bindehautentzündung, verursacht durch Bakterien, sind meistens Kinder betroffen. Diese beginnt auf einem Auge. Charakteristisch hierfür ist ein gelbgrünes, eitriges Sekret. Das Auge ist insbesondere morgens geschwollen und verklebt.

    Eine gefährlichere Variante wird von Gonokokken verursacht. Die Augen sind dann erheblich vereitert. Die Bindehaut zeigt sich geschwollen, ebenso die Lymphknoten hinter den Ohren. Diese Bakterien hängen oft im Zusammenhang mit Infektionen im Genitalbereich. Im Volksmund ist auch von Tripper die Rede.

    Eine viral bedingte Bindehautentzündung weist eine hohe Ansteckungsgefahr auf, da die Symptome erst wenige Tage nach erfolgter Infektion auftreten. Besonders Kinder sind gefährdet, sich anzustecken.

    Ferner zeichnen auch Herpesviren für eine Erkrankung verantwortlich. Herpesviren können großen Gefahren für das Auge bedeuten. Dahingegen sind Parasiten und Pilze relativ selten Verursacher einer Bindehautentzündung.

     

    Bindehautentzündung auf Grund von Allergien

    Gerade im Frühjahr beginnt für viele Menschen die Heuschnupfenzeit. Die Nase läuft und die Augen beginnen zu jucken. Die allergische Bindehautentzündung ist am tränenden Augen mit einer austretenden klaren Flüssigkeit erkennbar. Die Symptomatik ähnelt der viralen Bindehautentzündung.

     

    Bindehautentzündung nichtallergischer Natur

    Sehr oft tritt die Erkrankungen des Auges auch durch zu trockene Augen auf, beispielsweise durch eine Überreizung bei längeren Arbeiten am Computer. Gern wird hier das Blinzeln vergessen. Dadurch wird das Auge nicht genügend mit Tränenflüssigkeit befeuchtet.

    Aber auch Chlor im Schwimmbad, Rauch beim Grillen oder Staub in der Luft sorgen für Reizungen an der Bindehaut. Durch das Tragen von Kontaktlinsen besteht ein erhöhtes Risiko einer Bindehautentzündung. Durch den Schmutz auf der Linse entsteht leicht eine mechanische Reibung. Darüber hinaus sammeln sich leicht unterhalb der Kontaktlinse Bakterien und Schmutz an.

     

    Richtige Behandlung einer Bindehautentzündung

    Jedes gerötete Auge sollte unbedingt einem Augenarzt vorgestellt werden. Obwohl eine Bindehautentzündung in der Regel binnen zwei Wochen von selbst ausheilt, können gelegentlich Medikamente die Heilung beschleunigen.

    Liegen der Erkrankung Bakterien zugrunde, wird der Augenarzt Augentropfen oder eine Augensalbe verordnen. Bei einer durch Gonokokken verursachten Bindehautentzündung kommen spezielle Antibiotika zum Einsatz.

    Etwas langwieriger gestaltet sich die Behandlung einer viralen Bindehautentzündung. Diese heilt meist ohne die Gabe von Medikamenten ab. Liegen Herpesviren zugrunde, erfolgt meist eine medikamentöse Therapie.

    Trockene Augen werden für gewöhnlich mit Augentropfen erfolgreich behandelt. Sind Kontaktlinsen die Ursache, sollten diese komplett entnommen werden. Erst nach Abklingen der Symptome macht ein erneutes Einsetzen wieder Sinn.

    Bei einer allergisch bedingten Bindehautentzündung empfiehlt es sich den Allergieauslöser zu meiden. Sofern dies nicht machbar ist, können Antihistaminika Erfolg bringen.

    Ergänzend zur medikamentösen Behandlung können entzündungshemmende Mittel der Homöopathie eingesetzt werden. Allerdings empfiehlt es sich nicht, ausschließlich auf homöopathische Mittel zu setzen.

     

     

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  • Acrylnägel – eine Gefahr für die Gesundheit?

    Acrylnägel – eine Gefahr für die Gesundheit?

    Acrylnägel geraten zunehmend in die Kritik der Medien, da diese eine Gefahr für die Gesundheit darstellen sollen. Doch, was ist an den Gerüchten, dass die beliebten Kunstnägel gesundheitsschädlich sein sollen dran? Generell sollten Modellagen bei Experten durchgeführt werden. Diese sind nicht nur in der Lage, die Nägel präzise zu designen, sondern nutzen in der Regel auch Materialien, die für die Gesundheit ungefährlich sind.

     

    Gründe für die gesundheitsschädliche Kritik

    In Acryl ist Benzynol Peroxid (BPO) enthalten. Dieses kann sich in größeren Mengen gesundheitsschädlich auswirken. Jedoch sind in den Materialien, die zu Nagelmodellage verwendet werden nur geringe Mengen der gefährdenden Substanz enthalten. Auch die Kritik, dass die Dämpfe, welche beim Aushärten von dem Material entstehen, Krebs auslösen sollen, ist bisweilen nicht bewiesen. Dennoch ist es ratsam ein Nagelstudio aufzusuchen, das nach den europäischen Gesundheitsvorschriften arbeitet.

     

    Gefahren bei der Anfertigung der Nagelmodellage

    Das Aufsuchen von professionellen Nageldesignern ist nicht nur wichtig, um sicher zu gehen, dass hochwertige Materialien verwendet werden. Auch die Sorgfalt bei einer Nagelmodellage wichtig. Werden Acrylnägel nicht sorgfältig und fachgerecht bearbeitet, können kleine Luftlöcher entstehen. An den Stellen, an denen sich Acrylnägel von Naturnägeln lösen, können Feuchtigkeit, Schmutz sowie Bakterien Einzug erhalten. Als Resultat besteht die Gefahr, an Nagelpilz zu erkranken.

    Neben einer drohenden Infektion kann eine nicht fachgerechte Nagelmodellage, bei der minderwertige Materialien verwendet werden, zu einer Allergie führen. Die Modellierflüssigkeit sowie das Acrylpulver können Jucken und Hautirritationen hervorrufen. Tritt dieser Fall ein, sind Acrylnägel sofort zu entfernen und einen Hausarzt hinzuzuziehen.

  • Internetsucht – meist Anzeichen für weitere psychische Probleme

    Internetsucht – meist Anzeichen für weitere psychische Probleme

    In der Gegenwart ist es keine Seltenheit, dass Menschen internetsüchtig sind. Im Grunde genommen sind meist jüngere Menschen betroffen. Wie Forscher kürzlich herausfanden, liegen der Internetsucht oftmals weitere schwerwiegende psychische Probleme zugrunde.

     

    Untersuchung ergab Zusammenhang zwischen Internetsucht und psychischen Problemen

    Eine durchgeführte Untersuchung seitens der Wissenschaftler der McMaster University in Ontario brachte Zusammenhänge zwischen psychischen Erkrankungen und Internetsucht ans Licht. Personen, die sehr viel Zeit online sind, könnten in naher Zukunft von einer effektiveren Behandlung durch Psychiater profitieren. Die Resultate der Studie sind beim European College of Neuropsychopharmacology’s (ECNP) annual meeting in Wien veröffentlicht worden.

     

    Was zeichnet Internetsucht aus?

    In der durchgeführten Untersuchung stellte sich heraus, dass internetsüchtige Teilnehmer Schwierigkeiten mit der Nutzung von Social-Networking und Video-Streaming haben. Darüber hinaus würden Probleme beim Kontrollieren der Instant-Messaging-Tools auftreten. Diese Dienste nutzen zum überwiegenden Teil jüngere Menschen. Daraus schlussfolgerten die Experten, dass hauptsächlich Jugendliche von der Internet-Sucht bedroht seien.

     

    Wie sich die Internetsucht auswirkt

    Von Internet-Sucht Betroffene haben erhebliche Schwierigkeiten bei der Erledigung routinemäßiger Tätigkeiten. Ergänzend hierzu liegen erhöhte Raten von Ängsten, Impulsivität, Depressionen sowie Unaufmerksamkeit vor. Dieser Personenkreis kann zumeist weniger seinen Tag strukturieren. Sie leben eher einsam und zurückgezogen und haben kaum Sozialkontakte.

     

    Psychische Gesundheit und Nutzung des Internets stehen im Zusammenhang

    Eine zu häufige Nutzung des Internets ist bislang noch nicht gut erforscht. Dies kann zu Zwängen und Suchtverhalten führen. Neueren Untersuchungen zufolge konnten Zusammenhänge zwischen psychischer Gesundheit und der Nutzung des Internets festgestellt werden. Zur Einstufung dieser psychischen Probleme sei nach Dr. Van Ameringen eine größere Studie erforderlich.

     

    Die Resultate könnten Aufschluss darüber bringen, ob psychische Probleme in der häufigen Internetnutzung oder einer Internet-Sucht begründet liegen. Würde ein Patient wegen einer Sucht in Behandlung sein, der jedoch unter Depressionen und Ängsten leidet, könnte eine derartige Therapie der falsche Weg sein.

     

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