Schlagwort: Krank

  • #VIACTIV – der besondere Gesundheitsschutz

    #VIACTIV – der besondere Gesundheitsschutz

    Wer gesetzlich krankenversichert ist, der „genießt“ lediglich eine Grundversorgung, alle anderen Leistungen, wie zum Beispiel eine professionelle Zahnreinigung, sind im Leistungspaket der gesetzlichen Krankenversicherungen nicht enthalten und müssen aus eigener Tasche bezahlt werden. Auch alternative Heilmethoden sind in der Grundversorgung für Kassenpatienten nicht vorgesehen und wer sich von einem Heilpraktiker behandeln lassen möchte, der muss selbst zahlen. Wer sich hingegen richtig versichert, der kann viele Leistungen in Anspruch nehmen, ohne dafür zur Kasse gebeten zu werden. Die VIACTIV ist eine Krankenkasse, die eine gute Gesundheitsfürsorge bietet und das zu ebenso guten Preisen.

    Gesundheitsvorsorge auf höchstem Niveau

    Die VIACTIV ist vielleicht Deutschlands sportlichste Krankenkasse. Die 780.000 Mitglieder der VIACTIV profitieren unter anderem von Angeboten für sportmedizinische Präventionen, sie können Fitness-Kurse buchen und bekommen von der Krankenkasse einen attraktiven Zuschuss. Auch Osteopathie-Behandlungen gehören zum Therapieangebot der VIACTIV, und wer wissen will, wie es um die persönliche Fitness bestellt ist, der kann ganz einfach einen Sportcheck machen lassen, der von der VIACTIV bezuschusst wird. Die etwas andere Krankenkasse ist an 70 Standorten in Deutschland zu finden und wer mehr wissen will, der kann sich auf der Homepage unter www.viactiv.de ausführlich informieren.

    Gesunde Zähne durch eine professionelle Zahnreinigung

    Es ist eine Tatsache, dass Zähneputzen alleine mit der Zahnbürste nicht ausreicht, um die Zähne auf Dauer gesund zu erhalten. Die Zahnbürste kann schädliche Belege nur oberflächlich entfernen, das was in den Zahnzwischenräumen ist, wird von einer manuellen Zahnbürste erst gar nicht erfasst. Aber genau diese Speisereste sind es, die für die Zähne und das Zahnfleisch gefährlich werden können, denn sie sorgen für Karies und auch für Erkrankungen des Zahnfleisches. Zahnärzte empfehlen deshalb, die Zähne regelmäßig professionell reinigen zu lassen, aber viele wollen oder können die hohen Kosten für eine solche gründliche Reinigung der Zähne nicht bezahlen. Im Leistungskatalog der VIACTIV hat die professionelle Zahnreinigung einen festen Platz und wird mit bis zu 60,- Euro im Jahr bezuschusst.

    Was passiert bei einer Zahnreinigung?

    Wer gesunde Zähne möchte, der muss sich wohl oder übel in den bequemen Stuhl einer Zahnarztpraxis setzen, aber das Ergebnis einer Zahnreinigung kann sich sehen lassen und ist immer die Mühe wert. Die speziell für diese Reinigung ausgebildete sogenannte Prophylaxe-Assistentin untersucht zuerst die Mundhöhle des Patienten und kontrolliert, ob es vielleicht Fehlstellungen, übermäßig viele Belege oder auch Blutungen gibt. Anschließend werden die Belege sanft entfernt sowie die Ränder von Zahnfüllungen und Kronen abgetragen. Danach kommt eine fluoridhaltige Politur zum Einsatz, die die Oberflächen der Zähne glättet, um so der Neubildung von schädlichen Ablagerungen entgegenzuwirken. Ein ebenfalls fluoridhaltiges Öl oder ein spezieller Lack sorgen für einen effektiven Schutzfilm, und mit ein paar wertvollen Tipps für die Pflege der Zähne zu Hause, ist die professionelle Zahnreinigung dann auch schon zu Ende.

    Den Zahnarzt fragen

    Eine gründliche Zahnreinigung gehört nicht zum Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenkassen, was eigentlich unlogisch ist, denn wenn die Versicherten gesunde Zähne haben, dann spart das eine Menge Geld. Es ist eine Tatsache, dass diejenigen, die sich ihre Zähne regelmäßig professionell reinigen lassen, weniger Karies bekommen und nicht so häufig mit Zahnfleischentzündungen zu kämpfen haben. Karies und Paradentose sind die häufigsten Ursachen für Zahnprobleme, für die dann die Kassen und letztendlich auch die Versicherten aufkommen müssen. Die Mitglieder der VIACTIV bekommen den Besuch beim Zahnarzt für eine Zahnreinigung bezuschusst, aber es lohnt sich trotzdem, die Kosten der Zahnärzte für eine Reinigung miteinander zu vergleichen. Jeder Zahnarzt hat andere Konditionen und nur wer vergleicht, kann bares Geld sparen. Da zwei professionelle Zahnreinigungen pro Jahr empfohlen werden, bezuschusst die VIACTIV die professionelle Zahnreinigung zweimal jährlich mit jeweils 30 Euro (= 60 Euro).

    Bild: © Depositphotos.com / graphicphoto

  • Löst Zucker wirklich Diabetes aus?

    Löst Zucker wirklich Diabetes aus?

    Die meisten Menschen kennen Diabetes unter ihrem bekannten Namen Zuckerkrankheit, aber heißt das automatisch, dass jeder, der zu viel Zucker isst, auch Gefahr läuft, an Diabetes zu erkranken? Nein, sagt der Leiter der medizinischen Klinik für Endokrinologie der Berliner Charité, Professor Andreas Pfeiffer. Der Zucker sorgt zwar für Übergewicht, aber er ist nicht die Ursache für die Zuckerkrankheit.

    Kein Zusammenhang

    Zwar liegt es nah, dass Zucker auch die Zuckerkrankheit auslöst, aber aus medizinischer Sicht haben Zucker und Diabetes nichts miteinander zu tun. Wer viel Zucker zu sich nimmt, der wird schnell übergewichtig werden und dieses Übergewicht ist dann ein Risikofaktor Diabetes, einen direkten Zusammenhang gibt es aber nicht.

    Zu wenig Bewegung

    Neben dem Übergewicht ist es vor allem der Mangel an Bewegung, der Diabetes auslösen kann. Wer erst gar nicht Gefahr laufen will, an Diabetes zu erkranken, der muss nur einige Pfunde abnehmen und sich mehr sportlich betätigen, denn Bewegung und eine ausgewogene gesunde Ernährung bilden den besten Schutz, um nicht an Diabetes zu erkranken. Wenig gesättigte Fettsäuren sind bei der Ernährung ebenso wichtig wie auch Ballaststoffe und natürlich nicht allzu viel Zucker.

    Ist Diabetes vererblich?

    Diabetes ist zwar keine klassische Erbkrankheit wie zum Beispiel die Bluterkrankheit, aber es gibt eine gewisse Veranlagung. Wenn ein Elternteil oder die Großmutter an Diabetes erkrankt war, dann gibt es ein erhöhtes Risiko, dass auch die Kinder und Enkel Diabetes bekommen. Um dem vorzubeugen, hilft wieder die gesunde Ernährung und auch wer sportlich aktiv ist, kann die Gefahr senken, an Diabetes zu erkranken. In Deutschland leiden rund sechs Millionen Menschen unter der Zuckerkrankheit, das hat Diabetes zu einer Art Volkskrankheit gemacht. Beunruhigend ist vor allem, dass schon Kinder bedingt durch Übergewicht zuckerkrank werden. Daher sieht die Medizin die Eltern in der Pflicht, ihren Kindern dieses Schicksal zu ersparen und auf eine gesunde Ernährung zu achten.

    Bild: © Depositphotos.com / joruba75

  • Symptome googlen: Ärzte beobachten den Trend kritisch

    Symptome googlen: Ärzte beobachten den Trend kritisch

    Hand aufs Herz, jeder von uns hat es doch schon einmal gemacht: Wenn es hier kneift und dort juckt, ziehen wir gern „Dr. Google“ zur Rate, um Symptome zu googlen. Die semiprofessionelle Online-Recherche trägt schnell Früchte des Erfolgs. Es dauert nie lang, bis die Suchmaschine erste Ergebnisse ausspuckt, die vermuten lassen, unter welcher Krankheit wir eventuell leiden. Doch anstatt uns zu freuen, ist der Schreck groß. Denn Symptome googlen bedeutet allzu oft auch, neue, bis dahin unbekannte, dafür aber umso beängstigendere Krankheiten kennenzulernen. Was von der Mehrheit der Menschen als ungefährliches Informieren wahrgenommen wird, wird von den Ärzten mit immer mehr Argwohn beobachtet. Diese warnen inzwischen auch ausdrücklich davor, Symptome zu googlen.

    Online-Umfrage der Bertelsmann-Stiftung

    Erst vor kurzem veröffentlichte die Bertelsmann-Stiftung eine Online-Umfrage, die sie zum Thema „Symptome googlen“ durchgeführt hat. Demnach gaben 45 % der Ärzte – also fast jeder zweite Arzt – an, von Patienten genervt zu sein, die im Vorfeld eigenmächtig Symptome googlen und sich über mögliche Behandlungsmöglichkeiten schlaumachen.

    Doch nicht nur der Nerv-Faktor stößt den Medizinern bitter auf. Viele von ihnen beklagen im Rahmen der Befragung auch, dass das selbstständige Recherchieren der Patienten weniger aufklärend, dafür umso verwirrender wirkt. Anstatt auf das Urteil des Arztes zu vertrauen, pochen immer mehr Patienten auf ihre Erkenntnisse, die Sie beim Symptome googlen erlangt haben. De Folge sind nicht nur frustrierte Ärzte und unzufriedene Patienten, sondern auch eine starke Beeinträchtigung des Vertrauensverhältnisses zwischen beiden Parteien.

    Symptome googlen ersetzt den Gang zum Arzt (nicht)

    Der Trend hin zum Befragen von „Dr. Google“ hält weiter an und greift sogar noch mehr um sich. Immer mehr Menschen, die unter einer gesundheitlichen Beeinträchtigung leiden, wenden sich zuerst an die Suchmaschine Google, ehe sie einen Arzt aufsuchen. Symptome googlen ist – salopp formuliert – zum neuen Volkssport geworden. Kein Wunder, schließlich erfordert es nur wenig Aufwand und ist kostenlos. Jeder, der unter einem „Wehwechen“ leidet, kann bequem von zuhause aus im Internet nach Antworten suchen, anstatt sich auf den Weg zum Arzt zu machen und dort beispielsweise lange Wartezeiten und unbefriedigende Aussagen in Kauf zu nehmen.

    Die Gefahren vom Symptome googlen

    Dass diese Entwicklung keinesfalls wünschenswert ist, sollte nicht nur Medizinern, sondern auch den Patienten klar sein. Wer sich krank fühlt und seine Symptome googlet, setzt sich gleich mehreren Gefahren aus.

    • Falsche „Diagnosen“ aufgrund von mangelhaften oder falschen Angaben
    • Zwielichte Homepages, die nicht informieren, sondern nur Geld machen wollen
    • Zweifelhafte (Selbst-)Behandlungsvorschläge

    Das steigende Interesse der Patienten an der Erkrankung

    Die Bertelsmann-Stiftung kam allerdings auch zu positiven Ergebnissen. So freuten sich immerhin rund 40 % der befragten Ärzte darüber, dass das Interesse an der eigenen Gesundheit steigt. Wenn eine Krankheit erst einmal eindeutig diagnostiziert wurde, spricht nichts dagegen, sich eigenständig mithilfe des Internets darüber zu informieren – vorausgesetzt, der Patient nutzt hierfür vertrauensvolle Quellen und lässt sich nicht von Falschaussagen in die Irre führen.

    So erkennen Sie eine vertrauensvolle Quelle im Internet

    Wenn Sie sich krank fühlen und Ihre Symptome googlen wollen, ist es unverzichtbar, vertrauensvolle Internetseiten von zwielichtigen unterscheiden zu können. Eine gute Informationsquelle erkennen Sie unter anderem an den folgenden Merkmalen:

    • Krankheiten werden umfassend und facettenreich beschrieben
    • (medizinische) Aussagen werden mit glaubwürdigen Quellen belegt
    • Es wird kein „Allheilmittel“ zur Bekämpfung der Krankheit in den Himmel gelobt (meist handelt es sich hierbei um spezielle Präparate)
    • Auch im Hinblick auf mögliche Therapien gibt es immer mehrere Ansätze und nicht „die eine ultimative“
    • Es gibt einen Verweis, der rät, trotz Online-Recherche immer auch einen Arzt aufzurufen
    • Kommentare anderer Leser werden kompetent und hilfreich beantwortet

    Fazit: Symptome googlen immer mit Vorsicht genießen

    Es ist nichts dabei, wenn Sie sich kurz im Internet zu einer Krankheit oder Beschwerde informieren. Dennoch sollte diese Wissensquelle niemals über die fachliche Kompetenz eines Arztes gestellt werden. Ist das erst einmal geschehen, kommt es zu einem starken Vertrauensverlust und einer Verkomplizierung der nachfolgenden Behandlung.

    Bild: © Depositphotos.com / peogeo

  • Überstunden sind gefährlich – besonders für Frauen

    Überstunden sind gefährlich – besonders für Frauen

    Wer mehr als 40 Stunden in der Woche arbeitet, riskiert seine Gesundheit. Erkrankungen des Herzens, Diabetes und auch Arthritis und Krebs sind die Krankheiten, die diejenigen treffen können, die ständig Überstunden machen, vor allem Frauen sind hier besonders gefährdet, das sagt zumindest eine aktuelle Studie.

    Mehr Arbeit, mehr Stress

    Menschen, die regelmäßig zu viel arbeiten, fühlen sich häufig müde und gestresst, sie haben oftmals Verdauungsprobleme und mit den Überstunden lässt die Arbeitsleistung mehr und mehr nach. Das „Journal of Occupational and Environmetal Medicine“ hat jetzt eine Studie veröffentlicht, die sich vor allem mit den Spätfolgen der Überstunden befasst und dabei vor allem Frauen in den Fokus rückt. Die Ohio State University hat die Daten von mehr als 12.000 Amerikanerinnen ausgewertet, die mehr als 40 Stunden in der Woche arbeiten und sie den Krankheitsbildern gegenüber gestellt.

    Das Risiko steigt

    Das Ergebnis der Studie aus den USA ist erschreckend. Frauen, die über einen Zeitraum von 30 Jahren mehr als 50 Stunden in der Woche arbeiten, laufen Gefahr, herzkrank zu werden, aber auch Depressionen und Lungenkrankheiten sind keine Seltenheit. 65 % der befragten Frauen arbeitet bis zu 50 Stunden in der Woche, 13 % mehr als 60 Stunden. Während Männer diese Belastung besser bewältigen können, leiden immer mehr Frauen unter den Überstunden, denn sie haben nicht nur ihre Arbeit, sondern auch ein anstrengendes Privatleben.

    An die Spätfolgen denken

    Frauen müssen verschiedene Rollen ausfüllen. Sie machen im Job die meisten Überstunden, sie sorgen für ihre Familien und sie erziehen ihre Kinder. Diese dreifache Belastung bleibt nicht ohne Folgen und diese Situation ist die Grundlage für Erkrankungen, die erst später auftreten können. Viele Frauen sind sich der Gefahren nicht bewusst, wenn sie ihre berufliche Laufbahn starten, aber sie sollten sich vor Augen halten, dass die Spätfolgen gravierend sein können und mögliche lebenslange Beschwerden bedeuten.

    Bild: © Depositphotos.com / photographee.eu

  • Wenn sich das Zahnfleisch entzündet – Wirksame Mittel

    Wenn sich das Zahnfleisch entzündet – Wirksame Mittel

    Entzündet sich das Zahnfleisch, so handelt es sich zumeist um eine chronische oder aber akute Infektion desselben. Verursacher hierfür sind in der Regel Bakterien. Eher seltener kommen jedoch auch Pilze oder Viren in Betracht. Der Grund für entzündetes Zahnfleisch besteht oftmals in einer ungenügenden Zahnhygiene. Daraus resultiert eine stärke Vermehrung von Erregern im Bereich des Mundes. Es gibt jedoch zahlreiche hilfreiche Mittel, die bei der Bekämpfung einer Zahnfleischentzündung Wirkung zeigen.

    Symptomatik für entzündetes Zahnfleisch

    Entzündetes Zahnfleisch äußert sich durch ganz typische Symptome. Gesundes Zahnfleisch weist eine Rosafärbung auf. Es liegt direkt am Zahn an und blutet nicht. Beim entzündeten Zahnfleisch hingegen treten jedoch

    • Mundgeruch
    • Bluten des Zahnfleisches
    • Schwellungen sowie Rötungen

    auf.

    Ursachen für entzündetes Zahnfleisch

    Als Ursache für entzündetes Zahnfleisch kommt im Großen und Ganzen eine nicht ausreichende Mundhygiene in Betracht. Bedingt durch diesen Umstand erhöht sich der Bestand an Krankheitserregern im Mund relativ schnell. Von den Bakterien sind mehr als 500 Arten bekannt. Findet keine ausreichende Mundhygiene statt, reagiert das menschliche Immunsystem mit einer Entzündung.

    Neben einer ungenügenden Mundhygiene zeichnen jedoch auch mechanische Schädigungen am Zahnfleisch für eine Entzündung verantwortlich. Dabei kann es sich beispielsweise um ein zu starkes Zähneputzen handeln. Zahnfleisch entzündet sich jedoch auch bei

    • Alkoholgenuss
    • Diabetes mellitus
    • Hormonell bedingte Veränderungen in der Schwangerschaft oder Pubertät
    • Mangel an Vitamin C
    • Nikotinkonsum
    • Störungen des Stoffwechsels
    • Stresssituationen

    Ferner können bestimmte Medikamente für entzündetes Zahnfleisch verantwortlich zeichnen.

    Wirksame Hilfe bei entzündetem Zahnfleisch

    Erste positive Ergebnisse können durch eine verbesserte Mundhygiene erzielt werden. In einer Vielzahl von Fällen ist bereits nach wenigen Tagen mit einem Abklingen der Beschwerden zu rechnen.

    Im Allgemeinen genügt es, die Zähne zweimal am Tag zu putzen, um das Risiko auf entzündetes Zahnfleisch zu verringern. Beim Zähneputzen sollten sämtliche Zahnflächen gründlich gereinigt werden. Empfehlenswert ist es, pro Jahr wenigstens einmal eine professionelle Zahnreinigung seitens eines Zahnarztes vornehmen zu lassen. Durch diese Zahnreinigung können selbst mit der Zahnbürste schwer erreichbare Stellen gereinigt werden.

    Damit es zu keinerlei mechanischen Verletzungen während des Zähneputzens kommt, sollte Zahnbürsten mit weichen Borsten der Vorzug gegeben werden.

    Bekommt die von entzündetem Zahnfleisch betroffene Person das Problem selbst nicht in den Griff, sollte ein Zahnarzt aufgesucht werden. Dieser reinigt alle um das entzündete Zahnfleisch herum betroffenen Stellen gründlicher. Hierzu kommen spezielle Ultraschallgeräte und Handinstrumente zum Einsatz. Anschließend wird der Zahnarzt die behandelten Zahnflächen sanft polieren, so dass Bakterien es künftig schwerer haben, sich erneut anzuheften.

    Weitere Mittel gegen entzündetes Zahnfleisch

    Als sehr hilfreich bei entzündetem Zahnfleisch haben sich verschiedene Hausmittel erwiesen. Weithin bekannt und sehr beliebt ist zum Beispiel die Kamille. Kamille hilft besonders gut beim schnellen Abklingen einer Zahnfleischentzündung. Dafür wird ein Tee aus aufgekochten Kamillenblüten zubereitet. Mit diesem Kamillenblütentee wird relativ rasch eine Minderung der Beschwerden beim entzündeten Zahnfleisch erreicht. Am besten gurgelt die betroffene Person mehrmals am Tag mit dem zubereiteten Tee an den von der Entzündung betroffenen Stellen.

    Ein weiteres gutes Hausmittel im Kampf gegen entzündetes Zahnfleisch besteht in Apfelessig. Apfelessig sorgt für eine Anregung der Speichelbildung und zeigt antibakterielle wie auch entzündungshemmende Wirkungen. Empfohlen wird, jeden Tag etwa 30 Minuten vor dem Zähneputzen zwei Teelöffel Apfelessig unter einem Glas Wasser zu mischen. Mit dieser Mischung erfolgt das Gurgeln.

    Auch Mundspülungen mit entzündungshemmenden Pflanzenextrakten aus

    • Myrrhe
    • Salbei
    • Zaubernuss (Hamamelis)

    sind als ergänzende Hausmittel bei vorliegendem entzündeten Zahnfleisch bekannt. Nicht selten bevorzugen einige betroffene Personen den Einsatz von homöopathischen Mitteln.

    Sofern allerdings entzündetes Zahnfleisch trotz des Einsatzes der vorgenannten Hausmittel und eines gründlichen Zähneputzens nach mehreren Tagen immer noch existent ist, sollte niemand darauf verzichten, sich einen Termin bei einem Zahnarzt zu besorgen. Wird entzündetes Zahnfleisch nicht behandelt oder heilt eine Zahnfleischentzündung nicht aus, so können die Beschwerden sich auf den gesamten Zahnhalteapparat ausweiten. Das Resultat kann dann eine nur sehr schwer zu behandelnde Parodontitis werden.

    Bild: © Depositphotos.com / obencem

    [content-egg-block template=offers_list]

  • Jedes vierte Kind hat Probleme mit der Psyche

    Jedes vierte Kind hat Probleme mit der Psyche

    Matheklausuren, viele Hausaufgaben, Reiten, Schwimmen, Musikunterricht, Sprachkurse und vieles mehr sorgt bei vielen Kindern für Leistungsdruck, Angst und körperliche Schmerzen. Immer mehr Kinder werden gemobbt oder sie müssen die Trennung ihrer Eltern verkraften und das bleibt nicht ohne Folgen. Alleine in Bayern hat mittlerweile jedes vierte Kind psychische Probleme, wie eine Studie beweist, die die bayrische Gesundheitsministerin jetzt vorgelegt hat.

    Alarmierende Zahlen

    Das sind Zahlen, die alarmieren, denn nach den Daten der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns hat rund ein Viertel der Kinder entweder bereits psychische Störungen oder ist auffällig. Viele Kinder klagen über regelmäßige Alpträume, sie fürchten sich aber nicht nur vor dem alltäglichen Stress, sie haben auch Angst vor Kriegen und Attentaten. Haben sich Hänseleien in früheren Zeiten auf den Schulhof beschränkt, so birgt heute das Internet die Gefahr, gemobbt zu werden, und das macht vielen Kindern und Heranwachsenden schwer zu schaffen.

    Schon Kinder haben Depressionen

    Laut der neuen Studie aus Bayern sind bei den Kindern, die noch in den Kindergarten oder in die Vorschule gehen, vor allem Störungen in der Entwicklung zu beobachten. In der Gruppe der sieben bis 14-jährigen zeigen sich nicht nur Verhaltensstörungen, sondern auch massive Störungen im emotionalen Verhalten. Das Aufmerksamkeitssyndrom ADHS wird bei der Hälfte der untersuchten Kinder diagnostiziert, aber die Ärzte warnen in diesem Zusammenhang, dass die Grenze zwischen einer Überlastung und einem echten Krankheitsbild schwimmend ist. Auch depressive Störungen sind heute keine Seltenheit mehr, und was besonders erschreckend ist, es trifft immer mehr kleine Kinder.

    Prävention ist wichtig

    Nach der bayrischen Studie liegt es an den Eltern, wie sie ihre Kinder schützen können. Die Familien müssen die Kinder und Jugendlichen nicht nur schützen, sondern auch stärken und unterstützen. Es gilt, die Belastungen in der Schule zu mindern, auf Antriebsschwächen zu achten sowie Essstörungen und auch Lern- und Schlafprobleme immer ernst zu nehmen.

    Bild: © Depositphotos.com / altanaka