Schlagwort: Krankheit

  • Krebs zukünftig durch Blutproben erkennen

    Krebs zukünftig durch Blutproben erkennen

    Es gibt unzählige Krankheiten auf der Welt, manche sind weniger schlimm und manche mehr. Zu den gefährlichsten Erkrankungen gehört aber auf jeden Fall der Krebs. Obwohl sich die Therapiemöglichkeiten bedeutend verbessert haben, gibt es auch heute noch viele Todesfälle. Vor allem dann, wenn die Diagnose zu spät gestellt wurde. Eines bleibt jedoch immer gleich, der Verlauf einer Krebserkrankung wird mithilfe einer Biopsie beobachtet. Das bedeutet, dass der Arzt vermeintlich betroffenes Gewebe entnimmt und es anschließend zur Untersuchung weitergibt. Der Fokus liegt darin, ob sich die Zellen bösartig verändert haben oder nicht. Abhängig vom genauen Krankheitsbild muss dieses Szenario mehrmals wiederholt werden. Das „Problem“ dabei ist, dass eine Biopsie für den Körper eine starke Belastung ist. Der Prozess kann nämlich nicht einfach so durchgeführt werden, sondern es ist eine Betäubung nötig. Je nach Fall kommt entweder eine örtliche Betäubung oder eine Vollnarkose zum Einsatz. Auch für ältere Menschen und für Personen mit einer aktiven Chemotherapie ist es eine große Herausforderung. In Zukunft könnte diese Prozedur aber von der Blutabnahme abgelöst werden. Die Ärzte sehen also im Blut, ob Krebs im frühen Stadium ausgebrochen ist oder nicht.

     

    Die Idee gab es bereits

    Krebs im Blut nachzuweisen wollte man schon in den 70er Jahren. Damals scheiterte es jedoch in der Praxis, denn für dieses Verfahren sind präzise Analysevorgänge nötig. Diese gab es damals aber noch nicht, zukünftig betrachtet wird sich das aber wohl ändern. Heute gibt es nicht nur die Technik, sondern es werden auch schon erste Tests bei Lungenkrebs-Patienten durchgeführt. Die sogenannte Untersuchungsmethode Liquid Biopsy könnte allerdings trotzdem noch eine Weile auf sich warten lassen, bislang wird das Verfahren ausschließlich als begleitende Methode eingesetzt. Grund ist die Zuverlässigkeit, die noch erprobt werden muss. Es wäre fatal, wenn das neue Standardverfahren eine Fehlerquote aufweist und mehr schadet als hilft. Letztendlich ist es wohl eher eine Frage der Zeit, wann die Blutprobe die Biopsie ablöst.

     

    [content-egg-block template=offers_list]

  • Viele Krankheiten sind am Geruch erkennbar

    Viele Krankheiten sind am Geruch erkennbar

    Werden Krankheiten im Frühstadium erkannt, dann ist die Chance auf Heilung am größten. Doch wie lassen sich Probleme mit dem Körper erkennen? Klar, wenn jemand Schmerzen hat, dann ist der Gang zum Arzt unausweichlich. Es gibt aber noch ein weiteres Indiz, der sich auf den Geruch konzentriert. Man kann deshalb sagen, dass viele Krankheiten am Geruch zu erkennen sind. Dabei stößt der menschliche Körper die „nicht gesunden“ Gerüche über den Urin, die Haut und über den Atem ab. Fällt einem somit ein unangenehmer Duft auf, dann ist ein Sicherheitsbesuch beim Arzt sicherlich kein Fehler.

     

    Die Haut gibt einen sauren Geruch ab

    Eine leichte Essig-Note kann auf eine Schilddrüsenunterfunktion hindeuten, dabei werden überflüssige Säuren ausgeschwitzt. Ein beißender Ammoniak-Geruch hingegen kann ein Hinweis auf Leberprobleme sein. Normalerweise wird Ammoniak über die Leber in Harnstoff umgewandelt, eine erkrankte Leber jedoch gibt den Duft an die Haut weiter.

     

    Der Schweißgeruch hat sich verändert

    Schweiß selbst kennen wir alle und kommt durch körperliche Anstrengung zustande. Muss allerdings das Abwehrsystem mit voller Leistung arbeiten, dann ist eine Veränderung des Stoffwechsels nicht selten. Das bringt zudem einen „anderen“ Schweißgeruch mit, welcher zum Beispiel eine leichte Note von Urin beinhalten kann. Ein Indiz, dass die Nieren mit Problemen zu kämpfen haben. Der Duft von Fisch wiederum lässt sich meistens mit einer Stoffwechselstörung in Verbindung bringen.

     

    Unangenehmer Uringeruch

    Ist dieses Szenario der Fall, dann kann eventuell die Krankheit Vaginitis ausgebrochen sein. Meist wird diese aufgrund einer Infektion oder in Zusammenhang mit einer Scheidenschwellung diagnostiziert. Des Weiteren ist auch eine Blasenentzündung realistisch, dann allerdings kommt auch ein brennendes Gefühl beim Stuhlgang dazu. Man merkt es also relativ schnell.

     

    Schlechter Atemduft

    Mundgeruch ist extrem vielseitig und kann viele Gründe haben. Meistens findet sich die Ursache im Rachen- und Mundraum, sodass beispielsweise Karies, eine mit Bakterien belegte Zunge oder Speisereste in den Zwischenräumen der Zähne Schuld sein können. Weniger angenehm sind Lungen-, Rachen-, Mandel- oder Nasennebenhöhlenentzündungen. Doch leider verursachen auch diese Krankheiten einen schlechten Atem, was bei längerem Anhalten unbedingt medizinisch abgeklärt werden sollte.

  • Sildenafil – wirksame Hilfe bei erektiler Dysfunktion

    Sildenafil – wirksame Hilfe bei erektiler Dysfunktion

    Bekanntheit erlangte Sildenafil als Wirkstoff im Potenzmittel Viagra. Durch diesen finden Männer mit erektiler Dysfunktion Hilfe. Andere Wirkungen von Sildenafil selbst sind nicht bekannt.

     

    Wirkweise von Sildenafil

    Als kostengünstige Alternative zu Viagra zeigt Sildenafil positive Wirkungen bei Impotenz. Dabei zeichnet sich der Wirkstoff insbesondere durch längere Aufrechterhaltung der Erektion aus. Mit einer luststeigernden Wirkung ist jedoch nicht zu rechnen.

     

    Findet keine sexuelle Stimulation statt, kann jedoch Sildenafil keine Erektion auslösen. Bei entsprechender Stimulation können Männer mit einer verbesserten Reaktionsfähigkeit auf eine sexuelle Erregung rechnen.

     

    Zu den PDE 5-Hemmern gehörend, sorgt der Wirkstoff für eine Gefäßerweiterung. Hervorgerufen wird dieser Effekt durch die Dämmung des Enzyms Phosphodiesterase-5. Somit entspannen sich im Penis die Blutgefäße. Die Blutzufuhr sowie Erektionsentstehung erfahren Erleichterung.

     

    Neben der positiven Wirkung als Potenzmittel eignet sich Sildenafil zur Therapie von Lungenhochdruck.

     

    Mögliche Nebenwirkungen von Sildenafil

    Auch Sildenafil zeigt gelegentlich einige unerwünschte Wirkungen. Genauso wie Kopfschmerzen gehören zu den oft beobachteten Nebenwirkungen Beschwerden des Magen-Darm-Traktes wie auch Rötungen des Gesichts.

     

    Im Grunde fallen die Nebenwirkungen leicht bis mäßig aus. Sie klingen nach kurzer Zeit selbsttätig ab. Außer den bereits genannten Nebenwirkungen ist zudem mit

    • Dauererektion oder herabgesetzte Reaktion
    • Durchfall, Erbrechen, Übelkeit
    • Herzbeschwerden
    • Hörproblemen
    • Schmerzen im Muskel- und Rückenbereich
    • Schnupfen
    • Schwindel
    • Störungen des Sehvermögens

    zu rechnen.

     

    Dementgegen stehen seltene Fälle von Durchblutungsstörungen des Sehnervenkopfes. Bleibende Sehschäden oder gar eine Erblindung können die Folge sein. Patienten, die eine derartige Reaktion feststellen, sollten umgehend einen Arzt aufsuchen und Sildenafil absetzen.

     

    Richtige Dosierung

    Sildenafil kann in Dosierungen zu 25 mg, 50 mg und 100 mg erworben werden. Die Einnahme erfolgt oral. Dabei empfiehlt es sich, den Wirkstoff im unzerkauten Zustand mit ein wenig Flüssigkeit zu schlucken. Beim Erwerb von Kautabletten sind diese zu kauen und anschließend zu schlucken. Dahingegen lösen sich Schmelztabletten auf der Zunge auf. Erst dann kommt es zum Schlucken.

     

    Die Höhe der Dosis legt der behandelnde Arzt individuell fest. Dabei ist diese von eventuell vorliegenden Grunderkrankungen wie auch der Verträglichkeit und Wirksamkeit des Medikaments abhängig. Die Tagesdosis von 100 mg darf jedoch niemals überschritten werden.

     

    Allgemein beginnt die Wirkung des Medikaments eine halbe bis eine Stunde nach Einnahme. Mit einer Wirkverzögerung muss im Zusammenhang mit fettigen, üppigen Mahlzeiten gerechnet werden. Nach begonnener Wirkung hält diese meistens bis zu fünf Stunden an.

     

    Wann der Wirkstoff nicht eingenommen werden darf

    Liegt eine koronare Herzkrankheit vor, ist auf die Einnahme zu verzichten. Durch die Anstrengung des Akts besteht ein erhöhtes Risiko der Überbeanspruchung des Kreislaufs. Zudem sollte der Wirkstoff nicht bei allergischen Reaktionen auf diesen und bei schweren Leberschäden eingenommen werden.

     

    Ferner darf Sildenafil nicht gleichzeitig mit nitrathaltigen oder Stickstoffmonoxid-Donatoren enthaltenden Medikamenten eingenommen werden. Erfolgt trotzdem eine Einnahme kann eine erhöhte Wirkung derselben die Folge sein.

     

    Aber auch bei Erkrankungen wie

    • Magen-Darm-Geschwür
    • Leukämie
    • Sichelzellenanämie
    • Störungen im Bereich der Blutgerinnung

    ist von der Einnahme Abstand zu nehmen.

  • Hoher Blutdruck durch Luftverschmutzung und Lärm

    Hoher Blutdruck durch Luftverschmutzung und Lärm

    Besonders Großstädter, die ein Wochenende auf dem Land verbringen, bemerken zuerst die nächtliche Stille. Oft „beschweren“ sie sich, dass sie ohne den gewohnten Großstadtlärm ganz lange brauchten um einzuschlafen. Dabei ist die Qualität des Schlafes ohne Geräuschkulisse deutlich besser. Das ergab eine Langzeitstudie, die über neun Jahre hinweg Probanden aus fünf Ländern untersuchte. Demnach steigern Luftverschmutzung, aber auch Lärmbelästigung, das Risiko auf hohen Blutdruck und Herz-Kreislaufkrankheiten.

    Insgesamt 41,000 Menschen aus Norwegen, Schweden, Dänemark, Spanien und Deutschland wurden für die Langzeitstudie befragt. In Deutschland konzentrierte man sich auf das Ruhrgebiet und die Stadt Augsburg. Die Studie fand, dass besonders sehr kleine Feinstaubpartikel bis zu 2,5 Mikrometer Größe einen negativen Einfluss auf unsere Gesundheit haben können. Je mehr sich davon in der Luft befinden, die wir atmen, umso höher das Risiko an Bluthochdruck zu erkranken. Denn es wurde ein direkter Zusammenhang zwischen dem Einatmen kleinster Feinstaubpartikel und der Verkalkung der Hauptschlagader nachgewiesen.

     

    Wie und wo entsteht Feinstaub?

    Feinstaub entsteht vor allem – aber nicht ausschließlich – in urbanen Ballungsgebieten. So beispielsweise im Straßenverkehr, wobei nicht nur die Abgase für Feinstaubbildung verantwortlich sind, wie man vielleicht zuerst denken würde. Feinstaub entsteht auch durch den Abrieb von Autoreifen und Bremsbelägen, auch der Straßenasphalt nutzt sich mit der Zeit ab – und die Kleinstteile sind in der Luft wiederzufinden. Auch der Luftverkehr trägt zur Feinstaubbildung bei und wenn im heimischen Wohnzimmer eine Kerze angezündet wird, entstehen kleine Partikel, die wir ebenfalls einatmen. Elektrizitätswerke und Fernheizkraftwerke stoßen Feinstaubpartikel aus, die bei der Energieerzeugung entstehen, und auch Landwirtschaft und Tierhaltung tragen zu dem Problem bei. Besonders im Winter sind Einwohner in Ballungsgebieten durch Heizkraftwerke stärker betroffen. Zum Schutz der Bevölkerung wurden Grenzwerte festgelegt, die vom Umweltamt regelmäßig geprüft werden. Wohnen Sie in einem stark oder weniger stark betroffenen Teil Deutschlands? Finden Sie es mit dieser interaktiven Karte heraus.

    Eine Infografik der BKM – Bausparkasse Mainz. Mehr Informationen unter www.bkm.de

     

    Warum ist Lärmbelastung gefährlich?

    Lärm, obwohl viele Stadtbewohner ihn nur noch unterbewusst wahrnehmen, ist ein Stressfaktor. Besonders nachts kann Straßenverkehr, Fluglärm oder Industrielärm unseren Körper unter Stress setzen, ohne dass wir es merken. Denn, auch wenn wir schlafen, unser Nerven- und Hormonsystem reagiert trotzdem auf laute Geräusche, da unser Gehirn diese unterbewusst als Gefahr betrachtet. Unser Körper schüttet die Stresshormone Kortisol, Adrenalin und Noradrenalin aus, die uns früher in brenzligen Fight-or-Flight-Situationen geholfen haben. Was kurzfristig unser Leben rettet, hat langfristig negative Auswirkungen auf unsere Gesundheit. Denn im Schlaf beschleunigt sich unser Atem, der Puls und Blutdruck steigt und in der Leber wird mehr Blutzucker gebildet. Außerdem steigt der Muskeltonus, was im Schlaf zu Verspannungen oder beispielsweise auch Zähneknirschen führen kann. Bis zu einer Lautstärke von 40 Dezibel (was einem normalen Gespräch gleichkommt) besteht hier jedoch keine Gefahr. Eine Lärmbelästigung besteht dann, wenn dauerhaft nachts ein Geräuschpegel lauter als 55 Dezibel herrscht. Die Folgen können Schlaflosigkeit, Bluthochdruck, ein vermehrtes Herzinfarktrisiko sein.

  • Herzforscher warnen – Energy-Drinks für Menschen mit Long-QT-Syndrom können tödlich sein

    Herzforscher warnen – Energy-Drinks für Menschen mit Long-QT-Syndrom können tödlich sein

    Menschen jüngeren Alters mit dem Long-QT-Syndrom sollten auf den Konsum von Energy-Drinks verzichten. Auf Grund des hohen Zuckergehalts verändern sich vermutlich im EKG bei den betroffenen Personen die Werte lebensbedrohlich.

     

    Verzicht auf Energie-Drinks für Personen mit Long-QT-Syndrom essentiell

    Herzforscher haben herausgefunden, dass schon ein bis zwei der bei jungen Leuten beliebten Energy-Drinks genügen, um auf eine bestimmte Gruppe Menschen tödliche Wirkungen zu haben.

     

    Hierzu gehören Menschen mit einer genetisch bedingten Herzrhythmusstörung, die als Long-QT-Syndrom Bekanntheit erlangte. Dadurch, dass hohe Mengen an Zucker in den Energy-Drinks enthalten sind, besteht ein erhöhtes Risiko des Erleidens schwerer Herzbeschwerden.

     

    Mediziner warnen vor schweren Fällen, bei denen sogar der plötzliche Tod als Folge des Verzehrs eintritt. Darauf weisen Wissenschaftler vom Royal Prince Alfred Hospital Sydney mit veröffentlichten Resultaten einer durchgeführten Untersuchung in der Fachzeitschrift „International Journal of Cardiology“ hin.

     

    Untersuchung von 24 Probanden mit Long-QT-Syndrom

    An einer aktuellen Studie mit einer Dauer von zwei Jahren wurden 24 Betroffene mit dem Long-QT-Syndrom untersucht. Dabei waren Personen zwischen dem 16. und dem 50. Lebensjahr. Nach dem Konsum der Energy-Drinks kam es zur Erhöhung des Blutdrucks um rund zehn Prozent.

     

    Manche Patienten wiesen beim EKG gefährliche Veränderungen auf.  Nahezu 12,5 Prozent aller Probanden lieferten eine wesentliche Verlängerung des QT-Intervalls in Höhe von 50 Millisekunden. Bei der QT-Dauer handelt es sich um eine Messgröße während der Auswertung des EKG.

     

    Long-QT-Syndrom – was ist das?

    Zwar ist das Syndrom eine seltene Erkrankung, dafür jedoch lebensgefährlich. Dabei kann diese Krankheit bei Personen mit gesundem Herzen einen plötzlichen Herztod herbeiführen. Das Syndrom kann vererbt sein oder aber eine unerwünschte Nebenwirkung eines Arzneimittels.

     

    Aktuellen Einschätzungen zufolge ist von 2000 Personen eine vom Long-QT-Syndrom betroffen. Meistens wissen betroffene Personen nicht von ihrer Erkrankung. Infolge eines durchgeführten EKG lässt sich diese feststellen. In einigen Fällen besteht das erste Symptom jedoch aus dem plötzlichen Herztod. Aus diesem Grund warnen Herzforscher vor dem Verzehr von Energy-Drinks.

  • Dornröschen-Syndrom – Patienten verschlafen den größten Teil ihres Lebens

    Dornröschen-Syndrom – Patienten verschlafen den größten Teil ihres Lebens

    Eine seltene Krankheit namens Dornröschen-Syndrom erscheint vielen von uns als Wunschtraum. Ganz besonders in der kalten Jahreszeit wünschen sich viele Menschen, in eine Art Winterschlaf verfallen zu können. Wer am Kleine-Levin-Syndrom – kurz KLS – leidet, kann bis zu 20 Stunden am Tag mit Schlaf verbringen.

     

    Dornröschen-Syndrom – Betroffene mit stets wiederkehrenden Schlafphasen

    Was vielen Menschen in der kalten, dunklen Jahreszeit als Wunschtraum erscheint, ist für Personen mit dem so genannten Dornröschen-Syndrom weniger schön. Bei ihnen kehren langandauernde Schlafphasen immer wieder. Und zwar unabhängig davon, ob das Wetter schön oder schlecht ist.

     

    Personen mit KLS schlafen zuweilen pro Tag bis zu 20 Stunden. Auf Grund der Symptomatik wird das Kleine-Levin-Syndrom oftmals auch als Dornröschen-Syndrom bezeichnet. Dabei halten die Schlafphasen mehrere Wochen an. Im Großen und Ganzen verschwindet diese Krankheit nach einigen Jahren von selbst wieder. Bislang gibt es noch keine Möglichkeiten der Heilung.

     

    Ähnlich des Winterschlafs

    Vom Dornröschen-Syndrom Betroffene werden urplötzlich sehr müde. Anschließend fallen diese in einen sehr langen Schlaf. Derartige Schlafphasen können eine Dauer zwischen zwei und fünf Wochen annehmen.

     

    Beim KLS handelt es sich um eine relativ selten auftretende neurologische Erkrankung. Die Ursachen hierfür sind bislang unbekannt.

     

    Ihren Beginn nimmt die Krankheit meistens im Alter von 15 ½ Jahren. Im Grunde genommen sind hiervon mehr Männer als Frauen betroffen. Experten zufolge machen die Patienten sieben bis 19 neurologische Episoden durch. Diese können jeweils eine Dauer von zehn bis 13 Tagen haben. Dabei treten sie in Abständen von etwa 3,5 Monaten auf. Beginnt das Dornröschen-Syndrom bereits im Kindesalter, verkürzt sich der Abstand. Die Krankheit dauert insgesamt zwischen acht und 14 Jahren.

     

    Während der auftretenden Wachphasen in den Schlafepisoden fühlen sich vom Dornröschen-Syndrom Betroffene benommen. Auffällig ist ferner die fehlende Motivation aktiv zu werden, gefolgt von Frustration und Depressionen.

     

    Etwa 500 Fälle bekannt

    Bislang sind erst etwa 500 Fälle bekannt geworden. Meistens handelt es sich um männliche Jugendliche. Die Ursachen für KLS sind bisher unbekannt. Aber Experten gehen von einem Entzündungsprozess direkt im Gehirn aus.

     

    Zwar gibt es noch keine Heilung, jedoch Medikamente. Mit deren Hilfe können Intensität und Länge der Episoden sowie deren Anzahl vermindert werden.

     

    [content-egg-block template=offers_list]