Schlagwort: Krankheit

  • So verhindern Sie Grippe Neuinfektionen in der Familie

    So verhindern Sie Grippe Neuinfektionen in der Familie

    Wie verhindert man in der Familie Grippe Neuinfektionen? Dieser Frage haben wir uns gestellt.

    Vor allem Großfamilien wissen, wie schwer es sein kann, die Grippe- und Erkältungszeit zu überstehen. Auf der Fläche einer Wohnung scheinen sich Viren und Bakterien oftmals gleich doppelt so schnell zu vermehren. Ein Kind im Kindergarten reicht hier schon aus, um Mama, Papa und Geschwister für einige Tage außer Gefecht zu setzen. Doch mit ein wenig Vorsicht kann es gelingen, den Viren den Kampf anzusagen und unbeschadet durch diese Zeit zu kommen. Der Vorteil: die gesunden Familienmitglieder können die Kranken pflegen.

    Hygiene als A und O gegen Grippe Neuinfektionen

    Vor allem dann, wenn ein Familienmitglied an besonders ansteckenden Krankheiten, wie beispielsweise…:

    • einem Magen- Darm- Virus
    • einem grippalen Infekt
    • Masern, Hand- Mund- Fuß-Krankheit und Co.

    leidet, ist das Risiko einer Ansteckung zweifelsohne besonders hoch. Hier gilt es, vor allem auch jüngere Geschwister dazu anzuhalten, in regelmäßigen Abständen die Hände zu waschen und auch Orte wie Türklinken immer wieder bewusst zu desinfizieren. Der Kontakt mit dem Kranken sollte nach Möglichkeit vermieden werden. Die positive Nachricht: Eltern können Ihren Nachwuchs in der Regel weitestgehend risikofrei pflegen. Ihr Immunsystem kennt bereits viele Viren und Bakterien und kann sich gegen sie zur Wehr setzen.

    Sonderfall: Kindergarten und Schuleintritt

    Die meisten Infektionen warten auf Kinder übrigens beim Eintritt in den Kindergarten und in die Schule. Hier treffen sie auf andere Kinder und die Krankheiten verbreiten sich mitunter rasant. Daher gilt: schicken Sie Ihre Kinder nur dann in die Betreuung, wenn sie komplett und ansteckungsfrei sind! Ein Tag mehr Ruhe zuhause ist oft der ausschlaggebende Faktor, wenn es darum geht, eine Krankheit in Schach zu halten.

    Wie immer gilt es jedoch auch, den jeweiligen Virus oder das Bakterium realistisch einzuschätzen. So gehört die Hand- Mund- Fuß- Krankheit und Scharlach zu den ansteckenden Kinderkrankheiten. Besonders heimtückisch ist hier, dass die Kinder oftmals schon dann ansteckend sind, wenn sie selbst noch keine Symptome ausweisen.

    Besonders auf engem Raum, beispielsweise in der Familie, gilt es hier, die Kinder zu beobachten, um dann gezielt behandeln zu können und am besten andere Geschwister nicht zu gefährden.

     

    [content-egg-block template=offers_list]

  • Buscopan – Medikament (Bauchschmerzen & -krämpfe)

    Buscopan – Medikament (Bauchschmerzen & -krämpfe)

    Das krampflösende Medikament Buscopan wird gezielt im Bauchbereich eingesetzt, wo die Krämpfe auftreten. Dabei wirkt das Medikament ausschließlich da, wo es gebraucht wird. Demzufolge kann es den Patienten vom Schmerz befreien. Dadurch ist dieses Medikament sehr gut verträglich. Die Wirksamkeit beginnt sehr schnell. Dabei beginnt Buscopan bereits nach einer viertel Stunde zu wirken.

     

    Varianten von Buscopan

    Es gibt zwei Arten dieses Medikaments. Einerseits die Buscopan Dragees, andererseits Buscopan plus in Form von Filmtabletten sowie Zäpfchen.

     

    In den Dragees ist der Wirkstoff Butylscopolaminbromid enthalten. Einerseits findet dieser Anwendung bei leichten bis mäßig starken Krämpfen des Magen-Darm-Trakts. Andererseits kommen Buscopan Dragees bei krampfartigen Bauchschmerzen, wie beispielsweise dem Reizdarmsyndrom, zum Einsatz. In den Dragees ist Zucker enthalten.

     

    Buscopan plus enthält neben Butylscopolaminbromid noch Paracetamol als Wirkstoff. Dadurch eignet sich das Medikament besonders gut bei krampfartigen Schmerzen, wie sie beispielsweise bei

    • Erkrankungen des Magens und des Darms
    • Funktionsstörungen im Bereich der Gallenwege
    • der ableitenden Harnwege und
    • der weiblichen Geschlechtsorgane (unter anderem bei schmerzhaften Regelblutungen oder zur Erleichterung bei der Öffnung der Geburtswege)

    vorkommen.

     

    Außerdem kommt dieses Arzneimittel auch zur Erleichterung von endoskopischen Untersuchungen zum Einsatz. Dabei wird das Medikament aber auch in der Palliativmedizin zur Linderung des präfinalen Lungenödems (Todesrasseln) eingesetzt.

     

    Informatives zum Wirkstoff Butylscopolaminbromid

    Butylscopolaminbromid ist eine halbsynthetische Variation des Pflanzenalkaloids Scopolamin. Beispielsweise wird dieser Ausgangsstoff aus verschiedenen Pflanzenteilen gewonnen. Dabei kann es sich um den Stechapfel, der Engelstrompete oder eines Nachtschattengewächses handeln. Einsatz findet der Wirkstoff als krampflösendes Arzneimittel. Dabei besitzt er folgende Eigenschaften

    • motilitätsmindernd auf die glatte Muskulatur
    • Wirkung hält mehrere Stunden an
    • Halbwertszeit des Wirkstoffs beträgt 5,1 Stunden

     

    Gegenanzeigen und Nebenwirkungen von Buscopan

    Das Medikament ist den krampflösenden Arzneimitteln zugehörig. Diese können folgende Nebenwirkungen haben:

    • auftretendes Völlegefühl
    • eventuelle Verstopfungen
    • Rötungen der Haut
    • Herzrasen
    • Störungen der Sehfähigkeit
    • Verlust der Nahanpassungsfähigkeit des Auges
    • verminderte Schweißbildung
    • trockener Mund
    • häufige Müdigkeit
    • Schwindel
    • Sehstörungen
    • allergische Reaktionen (Hautrötung, Schnupfen, Jucken und Rötung der Augen, Schwellung der Schleimhäute, Asthma).

     

    Buscopan sollte bei diesen Beschwerden keinen Einsatz finden:

    • Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff
    • erhöhter Augeninnendruck (unter anderem bei Glaukom, Grüner Star)
    • vorhandenen Störungen im Bereich der Blasenentleerung
    • Darmverschluss, verursacht durch Fremdkörper
    • Verschlingung des Darms
    • Verengung des Magen-Darm-Trakts
    • krankhafte Weitstellung des Dickdarms
    • Verengung der Harnröhre (beispielsweise durch Prostatakrebs, gutartige Prostatavergrößerung)
    • Muskelschwächekrankheit Myasthenia gravis
    • Herzrhythmusstörungen.

     

    Der Wirkstoff Butylscopolaminbromid kann die intakte Blut-Hirn-Schranke nicht durchdringen. Deshalb kommt es im Allgemeinen nicht zu zentralen Nebenwirkungen. Des Weiteren lässt er sich mit anderen schmerzstillenden Medikamenten, wie beispielsweise Paracetamol, in der Tiermedizin kombinieren. Ferner kann dieser aber auch die Wirkung der folgenden Medikamente verstärken:

    • Amantadin (Parkinson-Krankheit)
    • trizyklische Antidepressiva
    • Arzneimittel gegen Malaria
    • H1-Antihistaminka (Allergien)
    • Beta-2-Sympathomimetika (Asthma)

     

    Übernahme der Kosten

    Die orale Anwendung des Wirkstoffs ist in Deutschland nicht verschreibungspflichtig. Dadurch bekommen Erwachsene dieses Medikament nicht durch die gesetzlichen Krankenkassen erstattet. Allerdings gab es im Mai 2014 ein Urteil des Bundessozialgerichts. Demzufolge muss bei Vorliegen schwerer und schwerster spastischer Abdominal Beschwerden im Einzelfall geprüft werden, ob eine Ausnahme zulassbar ist.

     

    Möchten Patienten Buscopan Dragees selbst in der Apotheke kaufen, müssen sie – in Abhängigkeit von der Packungsgröße – mit einer Zuzahlung zwischen fünf bis elf Euro rechnen. Dahingegen können Ampullen schon wesentlich teurer sein. Fünfzig Ampullen kosten über 40 Euro. Empfehlenswert ist der Bezug über eine Online-Apotheke.

     

    Bestandteile des Medikaments

    Neben dem Hauptwirkstoff gibt es noch weitere Bestandteile des Medikaments:

    • Saccharose
    • Maisstärke
    • Carnaubawachs
    • Arabisches Gummi
    • Calciumhydrogenphosphat
    • Macrogol
    • Gebleichtes Wachs
    • Povidon
    • Siliciumdioxid
    • Stearinpalmitinsäure
    • Talkum
    • Weinsäure

     

    Einnahme während der Schwangerschaft und in der Stillzeit

    Während der Schwangerschaft liegen keine ausreichenden Erkenntnisse bei Einnahme von Buscopan vor. Weiterhin ist unbekannt, ob der Wirkstoff über den Mutterkuchen den Embryo erreichen kann. Deshalb sollten Schwangere nur mit Absprache des Arztes und bei festgestellter Notwendigkeit Buscopan einnehmen oder injiziert bekommen.

     

    Für die Stillzeit liegen mehr Erkenntnisse vor. Stillende sollten dieses Medikament nicht verwenden. Denn es hemmt die Milchproduktion. Buscopan geht zusätzlich in die Muttermilch über. Dort kann es Nebenwirkungen beim Säugling hervorrufen. Kinder unter sechs Jahren sollten dieses Medikament überhaupt nicht anwenden. Denn hier gibt es zu wenige Erkenntnisse und Erfahrungen.

     

    Dosierung von Buscopan

    Bei der Dosierung sollen sich die Patienten an die Angaben des Arztes halten. Kaufen sich die Patienten dieses Medikament allerdings selbst, ist dieses bis zur Besserung der Beschwerden einzunehmen.

     

    Im Grunde genommen sollte das Arzneimittel von Erwachsenen und Schulkindern drei Mal täglich eingenommen werden. Dabei empfiehlt es sich, bei jeder Einnahme jeweils ein bis zwei Dragees mit etwas Flüssigkeit einzunehmen.

     

    [content-egg-block template=offers_list]

  • Weihnachtsferien – größeres Risiko an einer Herzkrankheit zu sterben

    Weihnachtsferien – größeres Risiko an einer Herzkrankheit zu sterben

    Die Weihnachtsferien sollen in erster Linie für Entspannung und für schöne Stunden mit der Familie sorgen, doch eine Statistik geht genau in die andere Richtung. Es ist nämlich erwiesen, dass die Gefahr einer Herzkrankheit mit Todesfolge in diesen Tagen höher ist. Doch warum ist das so? Liegt es am Essen? Bislang gibt es zumindest keine eindeutige Erklärung dafür, es konnte lediglich eine Ursache ausgeschlossen werden.

     

    Neuseeland als Beweis

    In Neuseeland ist es auch zu Silvester und Weihnachten Sommer, eine ideale Grundlage, um die Kälte als Ursache auszuschließen. Eine Studie sollte Klarheit bringen, ob diese Mitschuld hat oder nicht. Das Ergebnis ist dabei eindeutig, denn auch in diesem Land ist das Risiko in dieser Zeit höher. Der sogenannte Winter-Effekt kann es also nicht sein. Das Projekt wurde übrigens von amerikanischen Forschern durchgeführt, die entsprechende Daten ausgewertet haben.

     

    Die Details

    Josh Knight (an der University of Melbourne tätig) wertete die Daten mit seinen Kollegen aus. Die Sterberate im Jahresverlauf ergab in den letzten 25 Jahren 197.109 Todesfälle, die aufgrund von Herzkrankheiten aufgetreten sind. Insgesamt waren es 738.409 Todesfälle. Zwischen 25. Dezember und 7. Januar erhöhte sich die Rate um 4,2 Prozent, verglichen mit den anderen Zeiten im Jahr. Bezüglich des Alters liegt der Durchschnitt bei 76,8 Jahren, also ein Jahr unter dem sonstigen Jahresverlauf.

     

    Genaue Ursache ungewiss

    Obwohl die Kälte als Hauptverdächtiger ausgeschlossen werden kann, haben die Forscher keine Erklärung dafür. Es wird lediglich vermutet, dass medizinische Engpässe und erhöhter Alkoholkonsum in dieser Zeit eine Rolle spielen. Auch der Stress ist sicherlich nicht unschuldig, denn ein paar Tage vor Weihnachten ist die stressige Stimmung einfach nicht zu leugnen. Egal ob in der Stadt oder im Alltag. Ebenfalls ausgeschlossen wird dagegen der verstärkte Feinstaub, der durch die Heizperiode entsteht. Unterm Strich muss es wohl noch weitere Forschungen und Studien geben, um die Ursache ausfindig machen zu können.

  • Magenkrebs – eine frühe Diagnose verbessert die Heilungschancen

    Magenkrebs – eine frühe Diagnose verbessert die Heilungschancen

    Magenkrebs ist vor allem deshalb so gefährlich, weil er in der Regel erst vergleichsweise spät erkannt wird. Meist sind Männer ab 50 Jahren von der Erkrankung betroffen. Je früher ein Tumor bzw. die Zellveränderungen auffallen, umso besser sind auch die Heilungschancen. Der Tumor kann hier sowohl von der Magenschleimhaut als auch von den Muskel- und Bindegewebszellen, jedoch auch von den lymphatischen Zellen ausgehen.

     

    Gibt es eine Verbindung zwischen Ernährungsstil und Magenkrebs?

    Aktuelle Forschungsergebnisse lassen schlussfolgern, dass für die Entstehung von Magenkrebs vor allem die individuelle Ernährungsweise eine tragende Rolle spielt. Auch die allgemeinen Lebensgewohnheiten dürfen hier, laut Meinung der Wissenschaftler, nicht außer Acht gelassen werden. Die Statistik zeigt in diesem Zusammenhang, dass die Menschen in Japan und in verschiedenen Regionen in Südamerika vergleichsweise häufig von der Erkrankung betroffen sind.

     

    Diese Symptome können auf Magenkrebs hindeuten

    Bei dem Auftreten erster Beschwerden, die auf Magenkrebs hindeuten können, ist es wichtig, Ruhe zu bewahren. Wer sich mit der Liste der Symptome befasst, wird schnell erkennen, dass es sich hierbei oft um unspezifische Hinweise handelt, die mitunter auch auf eine Unverträglichkeit oder einen Magen-Darm-Infekt hinweisen können.

    Sollten Sie jedoch über einen längeren Zeitraum eine Abneigung gegen (ansonsten vorher geliebte) Speisen verspüren oder:

    • Blut erbrechen
    • unter Teerstuhl leiden
    • keinen Appetit mehr haben
    • von einem Völlegefühl geplagt werden,

    ist es immer ratsam, einen Arzt aufzusuchen. Dieser wird, sofern sich keine Ergebnisse aufzeigen lassen, zu einer Magenspiegelung raten. Diese ist bei Weitem nicht so unangenehm, wie im Allgemeinen immer angenommen, gibt jedoch wertvolle Informationen über die Ursache Ihrer Beschwerden preis.

    Wichtig ist es in jedem Falle, sich auf die Suche nach dem Auslöser der Symptome zu machen und diese keinesfalls zu bagatellisieren. Ein unbehandelter Magenkrebs führt -auf lange Sicht betrachtet- zu einer Gewichtsabnahme, schwallartigem Erbrechen und dumpfen Schmerzen im Oberbauch.

     

    Weitere Untersuchungsmöglichkeiten bei einem Verdacht auf Magenkrebs

    Auch wenn es sich bei der Magenspiegelung um eine der bekanntesten Untersuchungsmöglichkeiten in diesem Bereich handelt, existieren noch weitere Optionen, wenn es darum geht, die Krankheit genauer zu diagnostizieren. So verweist eine Blutuntersuchung beispielsweise im Rahmen der Erkrankung oftmals auf einen Eisenmangel, welcher durch die Blutungen im Magen verursacht wird. Hiermit erklärt sich auch der so genannte „Teerstuhl“. Das Blut aus dem Magen färbt den Stuhl schwarz. Tumormarker kommen bei einem Verdacht auf Magenkrebs nicht zum Tragen.

    Weitere wichtige Untersuchungsmethoden sind hier unter anderem auch die Ultraschalluntersuchung, das Röntgen und CT.

     

    Eine ausgewogene Ernährung kann schützen

    Wer sein Risiko, an Magenkrebs zu erkranken, senken möchte, sollte einige Regeln beachten. So ist es beispielsweise in jedem Falle sinnvoll:

    • auf allzu salzige Ernährung zu verzichten
    • ausreichend Obst und Gemüse in den Speiseplan zu integrieren
    • geräucherte und gepökelte Speisen zu meiden

    und immer darauf zu achten, dass keine geschimmelten Lebensmittel verzehrt werden. Aktuelle Studien belegen auch, dass Fleisch nur in Maßen verzehrt werden sollte.

     

    Erkrankungen mit ähnlichen Symptomen

    Menschen, die unter Übelkeit und einem Völlegefühl leiden, müssen nicht zwangsläufig Magenkrebspatienten sein. Stattdessen kommen unter anderem auch ein Magengeschwür, ein Reizmagen, eine Magenschleimhautentzündung oder eine Infektion mit Helicobacter pylori in Frage. Letztendlichen Aufschluss gibt jedoch in vielen Bereichen nur die Spiegelung des Magens. Sie entscheidet über die folgenden Behandlungsschritte.

     

    Wie hoch sind die Heilungschancen?

    Ob und wie schnell Magenkrebs heilbar ist, hängt im Wesentlichen davon ab, wie früh die Erkrankung erkannt wird. Vor allem dann, wenn die veränderten Zellen schon früh erkannt werden, sind die Heilungschancen vergleichsweise gut.

    Leider werden die entsprechenden Symptome von den Betroffenen jedoch nur allzu häufig ignoriert oder auf andere Ursachen geschoben. Trotz der fortschreitenden Medizin und der Vielzahl an individuellen Behandlungsmöglichkeiten werden immer noch Fälle diagnostiziert, bei denen keine Aussicht auf Heilung besteht. Hierbei wird dann der Fokus darauf gelegt, dem Patienten die ihm noch verbleibende Zeit so angenehm (und damit schmerzfrei) wie möglich zu gestalten.

     

    [content-egg-block template=offers_list]

  • Zervixschleim – Hinweise auf fruchtbare Tage (Aufgabe des Schleims)

    Zervixschleim – Hinweise auf fruchtbare Tage (Aufgabe des Schleims)

    Mit der Zervix wird der Gebärmutterhals bezeichnet. Dabei sondert der Gebärmutterhals ein Sekret ab – den Zervixschleim. Dieses zähflüssige Sekret kann eine durchsichtige oder milchig-weiße Optik aufweisen. Der Schleim besteht aus

    • Aminosäuren
    • Wasser
    • Zuckern
    • Enzymen
    • Schleimstoffen

     

    Aufgabe des Zervixschleims

    Der Zervixschleim dient als Schleimpfropf zum Verschließen des Gebärmutterhalses. Dabei verhindert er das Eindringen von Krankheitserregern in die Gebärmutter. Innerhalb des Menstruations-Zyklus verändert sich der Schleim. Somit kann dieser wichtige Hinweise auf die fruchtbaren Tage einer Frau geben.

     

    Die Billings-Methode

    Durch die Anwendung der Billings-Methode können Frauen lernen, ihre fruchtbaren Tage durch die Veränderung des Schleims besser zu bestimmen. Jeden Monat reift eine Eizelle im Körper der Frau heran. Nachdem sich diese Eizelle vom Eierstock gelöst hat, bleibt diese für zwölf bis 24 Stunden befruchtungsfähig. In der Regel erfolgt dieser Eisprung um die Zyklusmitte einer Frau.

     

    Dabei können die Samenzellen etwa 72 Stunden im Körper der Frau überleben. Das heißt also, eine Frau hat ungefähr vier bis fünf fruchtbare Tage pro Zyklus zur Verfügung. Während des Verlaufs des Zyklus einer Frau verändert sich der Zervixschleim. Dies geschieht durch die Veränderung des Östrogen-Spiegels.

     

    Nähert sich der Eisprung, kommt es zur vermehrten Produktion von Schleim. Infolgedessen wird dieser dünnflüssiger. Diese Veränderungen können Frauen sehr sensibel an sich selbst wahrnehmen. Dadurch lernen sie, die Zeit der fruchtbaren Tage besser zu bestimmen.

     

    Entnehmen von Zervixschleim

    Es existieren zwei Methoden, Zervixschleim zu entnehmen:

    • durch den Scheideneingang
    • am Muttermund.

     

    Dabei ist die erste Methode die einfachste. Mit dem Finger fährt die Frau über den Scheideneingang.  Ferner ist es möglich, den Finger maximal einen Zentimeter in die Scheide einzuführen und dort den Schleim zu entnehmen.

     

    Die zweite Methode eignet sich vor allem für Frauen, bei denen äußerlich kein Zervixschleim zu finden ist. Hierzu nehmen Frauen am besten eine hockende Stellung ein. Somit ist es besser möglich, den Muttermund zu ertasten. Dieser befindet sich ungefähr acht Zentimeter vom Scheideneingang entfernt in Richtung Bauchdecke. Er ist als Halbkugel mit einer Delle in der Mitte fühlbar.

     

    Befindet sich die Frau in ihren fruchtbaren Tagen, ist der Muttermund leichter ertastbar. Denn er steht dann höher. Das bedeutet, dass der Muttermund weniger weit in die Scheide hineinragt und weicher ist als an unfruchtbaren Tagen. Schließlich können die Frauen mit dem Finger leicht gegen den Muttermund drücken und den Schleim entnehmen.

     

    Auswertung von Zervixschleim

    Nach der Entnahme des Schleims erfolgt eine Auswertung desselben. Dafür wird der Zervixschleim zwischen Daumen und Zeigefinger gehalten und leicht auseinandergezogen. Liegt die Menstruationsblutung noch nicht lange zurück, ist dieser Schleim sehr zähflüssig und dick. Die Frauen sind in dieser Zeit am wenigsten fruchtbar. Denn die zähe Konsistenz des Schleims macht es den Spermien unmöglich, in die Gebärmutter einzudringen.

     

    Ebenfalls lässt sich auf die unfruchtbaren Tage einer Frau schließen, wenn der Zervixschleim folgende Aspekte aufweist:

    • cremige Konsistenz
    • perlweiße bis cremeweiße Farbe
    • Lotion-artig.

     

    Ist der Schleim dünnflüssiger, gelangen die Spermien schneller in die Gebärmutter. Wenn der Zervixschleim eine wässrige Konsistenz aufweist, steht der Eisprung kurz bevor. Weitere Hinweise auf den nahenden Eisprung können unter anderem

    • völlig klarer Schleim
    • Schleim tropft vom Finger
    • vom Finger rinnender Schleim
    • Konsistenz von rohem Eiweiß
    • spinnbarer Schleim
    • lässt sich bis zu 5 cm in die Länge ziehen, ohne zu zerreißen
    • Verdopplung oder sogar Verdreifachung des Schleims kurz vor dem Eisprung

    sein.

     

    Natürlich dauert es erst einmal mehrere Monate, bis der Schleim richtig eingeschätzt werden kann. Einesteils variiert dieser Lernprozess je nach

    • Alter der Frau
    • Ernährung
    • Lebensführung.

     

    Trägt die Frau verschiedene Faktoren des Zervixschleims in ein Verlaufsprotokoll ein, so werden die fruchtbaren Tage auf einen Blick sichtbar. Beispielsweise kann es sich hierbei um Menge, Konsistenz, Farbe und Feuchtigkeit handeln.

     

    [content-egg-block template=offers_list]

  • Veränderungen im Erbgut durch Übergewicht – Verfettung

    Veränderungen im Erbgut durch Übergewicht – Verfettung

    Ausgiebiges Schlemmen an den Festtagen bleibt nicht ohne Folgen für unser Erbgut. Letztlich finden sich die Pfunde zu viel nicht nur an den Hüften wieder. Auch die menschliche DNA wird vom Übergewicht beeinflusst.

     

    Erbgut geht von Eltern auf Kinder über

    Liegt bei uns Übergewicht vor, führt dies unweigerlich auch zu Veränderungen an unserem Erbgut. Und zwar an nahezu 200 verschiedenen Stellen. Dies enthüllte eine aktuelle Studie. Jene Muster von Anlagerungen tragen zur Beeinflussung von Genen und unserer Gesundheit bei.

     

    Dabei erben wir die Gene von unseren Eltern. Der individuelle DNA-Code ändert sich im gesamten Leben marginal. Jedoch verhält es sich mit den Anlagerungen an der DNA ein wenig anders. Mitgestaltet werden diese durch unseren Lebensstil, unter anderem durch

    • Bewegung
    • Ernährung
    • Rauchen
    • umweltbedingte Einflüsse

     

    Suche in über 10000 Blutproben

    Bislang gab es kaum Untersuchungen, ob und wie ein Zusammenhang zwischen diesen Anlagerungen und Übergewicht besteht. Jedoch ist bekannt, dass Übergewicht zahlreiche gesundheitliche Beeinträchtigungen nach sich zieht. Beispielsweise gehören Erkrankungen wie

    • Diabetes
    • Stoffwechselkrankheiten
    • Herz-Kreislaufkrankheiten

    hierzu.

     

    Forscher untersuchten zu diesem Zweck über 10000 Blutproben aus unterschiedlichen europäischen Teilen. Im Rahmen dieser Untersuchung sind die Anlagerungen am menschlichen Erbgut verglichen worden. Dabei wurden Frauen und Männer mit Normalgewicht und einem erhöhten BMI berücksichtigt.

     

    200 Veränderungen feststellbar

    Das Resultat der Studie fiel stärker aus als zunächst gedacht. Die Anlagerungen beeinflussen insbesondere bei Personen mit erhöhtem Body-Maß-Index nahezu 200 Stellen im Erbgut. Weitere Tests erwiesen, dass eine Vielzahl dieser Veränderungen in der Tat auf dem Übergewicht beruhte.

     

    Hauptsächlichste Veränderungen waren in den Bereichen des Erbguts feststellbar, die verantwortlich für den Fettstoffwechsel und den Stofftransport zeichneten. Allerdings waren auch Entzündungsgene hiervon betroffen. Ferner stellten die Forscher ein erhöhtes Risiko zur Erkrankung an Diabetes Typ 2 fest.

     

    In Zukunft wollen die Forscher herausfinden, welche Auswirkungen jene Veränderungen auf die Beweglichkeit der darunterliegenden Gene haben.

     

    [content-egg-block template=offers_list]

    Quelle: Epigenome-wide association study of body mass index, and the adverse outcomes of adiposity (English)