Schlagwort: Krankheit

  • Häufigste Krankheit: Rücken

    Häufigste Krankheit: Rücken

    Die deutsche Bevölkerung zeichnet sich durch die Volkskrankheit Rückenschmerzen. Mit einer Anzahl von fast 40 Millionen Patienten litt im letzten Jahr fast die Hälfte der Bürger an Beschwerden im Rücken. Von den Patienten, die wegen Muskel-Skelett-Erkrankungen oder Beschwerden von Bindegewebe den Arzt aufsuchten, seien rund 22 Millionen mit Erkrankungen an der Wirbelsäule und des Rückens zu verzeichnen gewesen.

     

    Statistik zur Volkskrankheit Rücken

    Die Statistik der Kassenärztlichen Bundesvereinigung hat gezeigt, dass die Deutschen an der Volkskrankheit Rücken leiden. Während Rückenbeschwerden mit einem Besuch von fast 40 Millionen Patienten im vergangenen Jahr auf Platz 1 der Rangliste zu finden war, folgte auf Platz 2 Erkrankungen der Atemwege. Insgesamt suchten 35,1 Millionen Patienten Hilfe beim Arzt.

    Davon litten mehr als 20 Millionen an akuten Infektionen der oberen Atemwege. Dicht gefolgt standen Drüsen-, Ernährungs- sowie Stoffwechselkrankheiten. Auch an der Spitze zu finden waren Erkrankungen des Kreislaufsystems sowie Auffälligkeiten der Psyche.

     

    Krankheit mit dem meisten Anstieg

    Die KBV betont, dass seit 2010 vor allem ein Anstieg von Belastungs- und körperlichen Störungen, die durch psychische Krankheiten ausgelöst wurden, zu erkennen sei. Mit einem Anstieg von 19,6 % seien im Jahr 2015 13,6 Millionen Patienten aufgrund eines solchen Krankheitsbildes behandelt worden.

     

    Maßnahmen gegen Rückenschmerzen

    Um Rückenproblemen entgegenzuwirken, eignen sich Massagen, die der Entspannung dienen. Zur Vorbeugung ist es jedoch ratsam, regelmäßig Rückenübungen zu machen. Dazu bieten viele Vereine Rückenschulen an. In diesen bekommen Sie Übungen gezeigt, die Sie täglich zehn bis 20 Minuten ausführen sollen. Weiterhin eignen sich Schwimmübungen, um die Rückenmuskulatur zu stärken. Wichtig ist, diese in regelmäßigen Abständen auszuführen.

    Andernfalls kann sich die Muskulatur nicht verstärken. Darüber hinaus ist darauf zu achten, dass die Übungen korrekt ausgeführt werden. Falsche Übungen können noch mehr Rückenprobleme auslösen. Für jene, die den ganzen Tag am Computer sitzen, ist zu empfehlen, einfache Übungen im Sitzen zwischendrin durchzuführen. Diese führen bei einer angespannten Haltung zur nötigen Entspannung.

     

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  • Was bedeutet anamnestisch?

    Was bedeutet anamnestisch?

    Kommt ein Patient zum Arzt, die sich vielleicht noch nie gesehen haben, ist es es ganz wichtig, dass der Arzt seinen Patienten kennenlernen wird. Der Arzt wird seine Anamnese erstellen und viele Fragen zur Person und dessen Leben stellen. Alles zu aktuellen Beschwerden und auch die Infos aus der bisherigen Krankheitsgeschichte spielen eine große Rolle. Erst nach diesen Gesprächen ist es möglich eine perfekte Diagnose stellen und den Patienten auch bestens behandeln zu können. Anamnese stammt aus dem Griechischen und bedeutet eigentlich nichts anderes als Erinnerung.

    Also an alle wichtigen Infos denken und eventuell in die Diagnosestellung einbeziehen. Anamnestisch ist also die Information an Arzt oder auch Therapeuten über den Gesamtzustand und den aktuellen Problemen. So kann der Patent auch bedeutend besser verstanden werden, auch diesbezüglich wie er selbst seine Krankheit erlebt. In dieser Phase der Diagnoseforschung, wird auch gleichzeitig ein Art Vertrauensverhältnis aufgebaut, was sehr wichtig ist.

    Was macht eine Anamnese aus

    Grundsätzlich sind die momentan vorhandenen Beschwerden, der erste Baustein der Ursachenforschung für den Arzt. Es wird also gefragt werden, welche Schmerzen? wo sind die Schmerzen? seit wann? und so weiter. Dann wird weiter gefragt, von Seiten des Arztes, denn nun muss erkannt werden, welche Krankheiten es bereits gab? Gabe es schon OPs? Welche Kinderkrankheiten? Werden Medikamente eingenommen? Auch die berufliche Situation und die Familienverhältnisse spielen eine wichtige Rolle.

    Die Familienanamnese ist oft ein weiterer wichtiger Baustein, denn hier wird abgefragt, ob in der Familie bereits Gefäßkrankheiten, Stoffwechselkrankheiten oder auch psychiatrische Erkrankungen vorliegen. Ein biographische Anamnese, da wird der Arzt gezielt den Familienstand, den Beruf und auch die Freizeitaktivitäten abfragen. Die vegetative Anamnese verschafft einen Überblick über die Funktionen des Körpers, Gewicht und Größe werden abgefragt, aber es werden sicherlich auch Fragen gestellt werden zu Wasser- und Stuhlverhalten, sowie Appetit, Durst, Schlafverhalten sowie das Thema Genussmittel.

    Welche Bedeutung hat die Anamnese

    Immerhin werden 90% der Diagnosen durch eine ausführliche Anamnese und entsprechenden  Untersuchungen gestellt. Kann natürlich immer nur dann so erfolgen, wenn der Arzt gut auswerten kann. Die Gesprächsführung der Anamnese ist daher schon von großer Bedeutung. Hier ist wieder ganz wichtig, wie groß das Vertrauen zum Arzt ist, je mehr Vertrauen zum Art desto mehr wird er Patient erzählen. Der Patient muss natürlich immer mitmachen, denn hält er Informationen zurück, fehlen diese bei der Diagnosestellung.

    Daher können zeitlich keine Angaben gemacht werden, wie lange so eine Anamnese dauern kann. Oft aber bleibt keine Zeit eine Anamnese zu erstellen, zum Beispiel dann, wenn sich ein Patient in einem lebensbedrohlichen Zustand befindet. Wie das vorkommen kann, wenn Rettungsdienste zu einem Unfall gerufen werden. Nun kann eben in der Regel keine Anamnese gestellt werden. Nun ist es einfach wichtig den Patienten aus dem lebensbedrohlichen Zustand herauszuholen. Der Zustand des Patienten muss in erster Linie stabilisiert werden.

    Anamnese durch Dritte

    Oft kann eine Anamnese also nicht gestellt werden, das kann bei bewusstlosen Personen der Fall sein. Nach Möglichkeit werden dann Dritte befragt. So werden Fragen gestellt, wie nach Diabetes, Drogenmissbrauch oder Herzerkrankungen. Auch geistig verwirrte Personen, können normalerweise keine Auskünfte geben. Jetzt müssen entweder die Familie oder auch Betreuer die Angaben machen, die oft entscheidend über eine erfolgreiche Behandlung sind. Aber dennoch werden die Ärzte versuchen, etwas von der betroffenen Person etwas zu erfahren.

    Was ist nach der Anamnese

    Hat nun der Arzt alles an Informationen bekommen, die notwendig sind, wird er nun das weitere Vorgehen, festlegen. In den meisten Fällen wird es so sein, dass die Anamneseerhebung und eine körperliche Untersuchung im Zusammenhang stehen. Sicherlich werden sich zur körperlichen Untersuchung noch weitere hinzugesellen. Das können Untersuchungen des Blutes sein, Röntgenaufnahmen oder auch eine Ultraschalluntersuchung. Je besser anamnestisch vorgegangen wurde, desto besser kann der Behandlungserfolg sein.

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  • Körpertemperatur

    Körpertemperatur

    Als Körpertemperatur beim Menschen gilt ein durchschnittlicher Wert von 35,8 Grad C bis 37,2 Grad C als Normaltemperatur. Darunter spricht man von Untertemperatur, darüber von Fieber. Die Körpertemperatur kann an verschiedenen Körperstellen gemessen werden. Dabei kommt es zu leichten Schwankungen.

     

    Bedeutung der Körpertemperatur

    Die Körpertemperatur eines Menschen kann Aufschluss über infektiöse Erkrankungen geben. Solche Erkrankungen gehen teilweise mit Fieber einher. Wenn bereits Fieber festgestellt wurde, sollte in regelmäßigen Abständen kontrolliert werden, ob die Temperatur stabil bleibt, steigt oder fällt. Wenn Fieberwerte Marken von über 40 Grad C erreichen muss ein Arzt hinzugezogen werden, bei Fiebermarken um 42 Grad C sogar der Notarzt.

    Bei hohen Fieberwerten sollte sich der Erkrankte schonen, sehr viel trinken, bei leichtem Fieber um 38/39 Grad C können Hausmittel helfen, bei höheren Werten senkende Medikamente. Bei Kleinkindern kann es zu so genannten kurzfristigen Spieltemperaturen von mehr als 37,2 Grad C kommen. Sind keine Krankheitserscheinungen vorhanden und sinkt die Temperatur sehr schnell auf Normalwert, gibt es keinen Grund zur Besorgnis.

     

    Messen der Körpertemperatur

    Die Körpertemperatur kann unter der Zunge, in der Achselhöhle, dem After oder dem Ohr und an der Stirn gemessen werden. Dabei liegt sie unter der Zunge etwa um 0,3 bis 0,5 Grad C niedriger. Die Achselhöhle ist ein unzuverlässiger Punkt, da die Temperatur durch Kleidung und Bett beeinflusst sein kann, das Thermometer leichter verrutscht, oft ist sie um 0,5 Grad C niedriger als tatsächlich. Genauer ist die Ohrmessung, wenn sie richtig angesetzt wird, Rektalmessungen schwanken, treffen aber meist zu.

     

    Wie unterschiedlich sind die verschiedenen Messbereiche & Messmethoden?

    Normale Körpertemperaturbereiche:

    Axilar (34,7 – 37,7°C)

    Rektal (36,6 – 38,0°C)

    Oral (35,5 – 37,5°C)

    Stirn (35,4 – 37,4°C)

    Ohr (35,6 – 37,8°C)

     

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  • Die Sucht nach Glückspielen ist eine Krankheit

    Die Sucht nach Glückspielen ist eine Krankheit

    Die Gesundheitsministerin Diana Golze warnt vor Glücksspielen: „Glücksspiele sind gerade für jüngere Menschen leider viel zu leicht verfügbar. Was zu Beginn Freude macht, kann für Gesundheit und Existenz sehr schnell gefährlich werden. Wenn sich das Spiel als Sucht im Leben ausbreitet, sind Familie sowie das berufliche und soziale Umfeld in Gefahr. Glücksspielsucht ist eine Krankheit, die nicht nur das Alltagsleben der Betroffenen, sondern auch das ihrer Familien bestimmt.“ Der Anlass für diese Warnung war der bundesweite Aktionstag, der sich gegen Glücksspielsucht richtete. Golze ermutigte zudem Betroffene und Angehörigen keine Scheu davor zu haben, eine Beratungsstelle aufzusuchen.

     

    Wann wird ein Glücksspiel zur Sucht?

    Ist es schon eine Sucht, regelmäßig Lotto zu spielen? Die Frage ist, an welcher Stelle ist eine Sucht nach Glücksspielen erkennbar. Betroffene sollten ihre Sucht ab dem Zeitpunkt, bei dem das Glücksspiel keine reine Freizeitbeschäftigung mehr ist, eingestehen. Die Sucht ergreift das Kommando dann nicht mehr nur in freien Stunden, auch das Alltagsleben wird nachhaltig beeinträchtigt. Nicht selten gehen mit der regelmäßigen Durchführung von Glücksspielen auch finanzielle Probleme einher. Dauert dieser Zustand über einen längeren Zeitraum an, wird von einem problematischen Spielverhalten gesprochen.

     

    Wer ist von der Glücksspielsucht betroffen?

    Im Jahr 2015 hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung eine Studie durchgeführt, bei der sich die Hochrechnung der betroffenen Glücksspieler, die unter einer problematischen Sucht leiden, auf 241000 belief. Rund 215000 Menschen litten sogar an pathologischem Glücksspiel, welches eine psychische Erkrankung impliziert. Vor allem Männer zwischen 21 und 25 sowie 36 und 45 seien von der Glückspielsucht betroffen. Eine weitere Risikogruppe bestehe laut der Studie in Migrantinnen und Migranten, aber auch Menschen, die einen niedrigen Bildungsabschluss haben, würden vermehrt zum Glücksspiel neigen.

     

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    Foto: berwis  / pixelio.de

  • Schmerzen lindern dank dem reinem Naturprodukt DMSO

    Schmerzen lindern dank dem reinem Naturprodukt DMSO

    Schmerzen zählen zu den Warnsignalen des menschlichen Körpers. Sie zeigen an, dass irgendetwas nicht stimmig ist. Diese Beschwerden resultieren aus einer vorhandenen Reizung zahlreicher sehr empfindsam auf Schmerzen reagierenden Nervenenden. Die Natur hält mit dem Produkt DMSO wirksame Hilfe bereit.

     

    Vielzahl von Schmerzsensoren im Organismus des Menschen vorhanden

    Der menschliche Körper beherbergt eine enorme Menge von Schmerzsensoren in seiner Haut, allerdings auch an weiteren Stellen des Organismus. Diese Sensoren weisen eine unterschiedlich hohe Empfindsamkeit auf. Sie zeigen Reaktionen auf unterschiedliche Reize, wie beispielsweise

    • Dehnung
    • Druck
    • Hitze

     

    So können unter anderem bestimmte Hautareale auf die Hitzezufuhr wesentlich empfindsamer reagieren als andere Körperstellen.

     

    Ferner ist das Schmerzempfinden von einem Menschen zum anderen gelegentlich stark verschieden. Eine Beeinflussung durch die Psyche ist möglich. Schmerzen können als brennend, dumpf, pochend oder auch stechend wahrgenommen werden. Art und Ort derselben geben weitere Hinweise auf ihre Ursachen.

     

    Schmerzstillende Wirkung über die Haut von DMSO

    Der Markt hält für derartige Probleme ein reines Naturprodukt parat, DMSO. Die insbesondere entzündungshemmende und schmerzstillende Wirkung von DMSO konnte bereits in zahlreichen Studien auf wissenschaftlicher Basis nachgewiesen werden.

     

    DMSO wird einfach auf die Haut aufgetragen und über diese an die schmerzenden und entzündeten Stellen weitergeleitet. Der wertvolle Aloe Vera Saft – ein weiterer Inhaltsstoff des qualitativ hochwertigen Produkts – verfügt über sehr gute Pflegeeigenschaften. Aloe Vera ist reich an Mineralstoffen und Vitaminen. Darüber hinaus zeigt die Pflanze entzündungshemmende, feuchtigkeitsspendende sowie die Wundheilung unterstützende Wirkungen.

     

    Insbesondere für Menschen, die Fitness und viel Sport treiben, ist DMSO hervorragend als alternative Lösung zu herkömmlichen klassischen Medizinprodukten geeignet.

     

    Unterschiedliche Arten von Schmerzen

    Personen, die unter akuten Schmerzzuständen leiden, erhalten von ihrem Organismus damit einen Hinweis, dass momentan irgendetwas nicht in Ordnung ist. Derartige Beschwerden können demnach auf innere wie auch äußere Verletzungen hinweisen. Aber auch verschiedene Erkrankungen machen sich auf diese Art bemerkbar.

    Das Auftreten von Schmerzen kann sich nach und nach entwickeln und einen längeren Verlauf nehmen, und schließlich einen chronischen Verlauf entwickeln. Ferner ist ein plötzliches – akutes – Auftreten möglich.

    Im Letzteren Fall sind die Ursachen oftmals klar erkennbar, so dass ein aufgesuchter Mediziner oder die betroffene Person sofort mit der Therapie beginnen kann. Empfehlenswert ist beispielsweise der Einsatz des DMSO Gels. Die Handhabung ist denkbar einfach und die Wirkungen gleichfalls.

    Zusätzlich existieren jedoch auch Schmerzzustände, die nach einer längeren Verweildauer ihren Warncharakter verlieren. Meist entwickeln sich aus diesen recht eigenständige Krankheiten, so dass das Problem chronisch wird. Der Organismus hat in solchen Fällen ein Schmerzgedächtnis entwickelt. Dieses äußert sich in der Art, dass die betroffene Person dauerhaft die Beschwerden wahrnimmt.

    Ärzte bezeichnen einen Schmerzzustand immer dann als chronisch verlaufend, wenn dieser drei Monate überschreitet. Am häufigsten sind Personen mit chronischen Schmerzen im Bereich der Gelenke und des Rückens betroffen. Hier zeigt sich die positive Wirkung des hochwirksamen DMSO Gels am besten.

     

    Symptome von Schmerzen

    Wie Schmerzreize verarbeitet werden, hängt von den unterschiedlichen Nervenstrukturen ab. An der Verarbeitung von Schmerzreizen sind verschiedene Nervenstrukturen beteiligt. So lassen sie und ihre Symptome sich in mehrere Komponenten untergliedern. Auf der so genannten sensorischen Ebene nimmt der Körper die Dauer, den Ort sowie die Stärke der Beschwerden wahr.

     

    Die durch die Beschwerden hervorgerufene Befindlichkeitsstörung wird auch als affektive Komponente bezeichnet. Dabei treten körperliche Symptome sowie Reaktionen des Nervensystems reflexartig auf. Zusätzlich können motorische Reaktionen ausgelöst werden, beispielsweise durch die Bewegung der Muskeln. Diese wiederum ziehen nicht selten Muskelverspannungen nach sich.

    In solchen Momenten hat sich DMSO besonders gut bewährt. Die persönliche Fitness kann wiederhergestellt werden, ohne die zusätzliche Einnahme von Tabletten.

     

    Verschiedentlich bestehen Gefahren von Medikamentenabhängigkeiten, insbesondere von Schmerzmitteln. Bei DMSO können Patienten völlig beruhigt sein. Durch die rein pflanzlichen Wirkstoffe lässt sich bislang keine Abhängigkeit vom Produkt nachweisen.

  • Prüfung für Heilpraktiker?

    Prüfung für Heilpraktiker?

    Heilpraktiker bieten Patienten eine alternative Medizin, die aus Naturheilkunde besteht. Jedoch lassen sich nicht alle Krankheiten mittels Heilpraktiken heilen. Da es in der letzten Zeit zu tödlichen Zwischenfällen kam, will die Bundesregierung bestehende Heilpraktikergesetze überprüfen. Die Forderung von Kordula Schulz-Asche geht jedoch weiter. Die Grünen-Gesundheitspolitiker fordert ein Verbot für alle nicht akzeptierten Therapien.

     

    Heilpraktiker in Kritik

    Da drei Krebspatienten nach alternativen Behandlungsformen verstorben sind, forderte die Grünenpolitikerin Kordula Schulz-Asche eine Stellungnahme seitens der Bundesregierung. Mit ihr ziehen viele Politiker mit und verlangen nach einer verschärften Regelung für Heilpraktiker. Bisher reagierte Gröhe mit folgender Äußerung: „Die Bundesregierung bedauert die Todesfälle, die in dem ‚Biologischen Krebszentrum Bracht‘ vorgekommen sind, sehr“.

    Zudem verstehe die Bundesregierung die Forderung, nach der Heilpraktiker strengere Auflagen bekommen sollen. Das Heilpraktikerrecht müsse reformiert werden und neue Qualitätsstandards ausgearbeitet werden. Verstärkt werden die Forderungen zudem von Rudolf Henke, der in der CDU tätig ist. Eine Einschränkung der Kompetenzen von Heilpraktikern sei in seinen Augen notwendig.

     

    Problematische Behandlung in der alternativen Medizin

    Das BMG äußert, dass es in Deutschland nach wie vor viele Patienten gebe, die den Weg der Schulmedizin verlassen und sich von Heilpraktikern behandeln lassen. Eben jene würden häufig von dem Erfolg der alternative Medizin berichten. „Es ist angemessen, diesen Menschen nach wie vor den Besuch beim Behandler ihrer Wahl zu ermöglichen“.

    Dennoch müssen die Menschen über die Risiken, die eine reine Heilpraktiken mit sich ziehen können, aufgeklärt werden. Gröhe sieht ein, dass sich Heilpraktiker der Grenzen ihrer Kompetenzen bewusst sein müssen. Während er die Durchführung der Zulassungsprüfung zuvor noch den Ländern überließ, erkennt er nun die Notwendigkeit von Schranken und der Überprüfung von Gesetzen. Der Bundesgerichtshof hat dazu entschieden, dass Heilpraktiker ebenso wie Ärzte sich ihrem Behandlungswissen sicher sein müssen und auch in der Lage sein müssen, Risiken zu erkennen.