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  • Die häufigsten Risiken bei einer Brustoperation

    Die häufigsten Risiken bei einer Brustoperation

    Kommt es zum Eingriff an der weiblichen Brust, befürchten Betroffene gesundheitliche Risiken und Folgen für den gesamten Körper. Die Ursachen für eine Brustoperation sind vielfältig und zielen nicht immer auf eine kosmetische Veränderung. In diesem Beitrag fassen wir die häufigsten Risiken der Brustoperation zusammen, geben Ihnen Tipps zum Eingriff und zur Vorbereitung sowie zur nachfolgenden Behandlung.

     

    Sind Brustoperationen mit Gefahren verbunden?

     

    Fachärzte für plastische und ästhetische Chirurgie, wie zum Beispiel Dr. med. Patrick Bauer, sprechen bei einer Brustoperation von einem eher ungefährlichen Eingriff. Schließlich bewegt man sich nicht direkt in der Körperhöhle, sondern in den Weichteilen. Um die eigentlichen Risiken von Eingriffen einschätzen zu können, ist es sinnvoll, sich den Aufbau und die Funktionsvielfalt der weiblichen Brust einmal genauer anzuschauen.

     

    Tatsächlich ist die Brust eines der außergewöhnlichsten Organe, die der Mensch besitzt, denn sie erfüllt zugleich einen wichtigen Nutzen – den Nachwuchs mit Muttermilch zu versorgen bzw. zu stillen. Zudem gilt die weibliche Brust als eines der sekundären Geschlechtsmerkmale. Umso drastischer wirken sich Operationen und Eingriffe zum Teil auf das Selbstbewusstsein und das Selbstwertgefühl von Frauen aus.

     

    Aufbau und Funktionen der weiblichen Brust

     

    In Bezug auf das äußere Erscheinungsbild kann eine Vielfalt unterschiedlicher Formen und Ausbildungen unterschieden werden. Ob fest und weich oder groß und klein: Die meisten Frauen haben eigentlich eine ganz feste Vorstellung von dem perfekten Bild einer weiblichen Brust, das schlussendlich aber von den genetischen Faktoren abhängig ist und über Generationen weiter vererbt wird. Im Verlauf des Monatszyklus und in Abhängigkeit vom Hormonspiegel kann sich die Form der Brust nochmals verändern. Während des Stillens schießt zum Beispiel mehr Blut in die Brust und es sammelt sich Wasser an, was zu einer unwiderruflichen Vergrößerung führt. Auch kleinere, knorpelige Veränderungen treten zum Teil während der Menstruation auf und verschwinden danach wieder – kein Grund zur Beunruhigung. Dennoch sollten Sie in regelmäßigen Abständen aufmerksam die gesamte Brust abtasten und bei der Feststellung von Knötchen sofort einen Termin bei Ihrem Frauenarzt vereinbaren.

     

    Im medizinischen Sinne ist von der „Mamma“ die Rede, die sich aus Bindegewebe und Fettgewebe zusammensetzt. Darin eingebettet ist das milchproduzierende Drüsengewebe. Es setzt sich wiederum aus bis zu 20 traubenförmig verlaufenden Drüsenblättchen, den so genannten Lobuli, zusammen, die über die Milchgänge, die Ducti, mit der Brustwarze verbunden sind. Eine weiterführende Pumpfunktion versprechen an den Enden der Blättchen die so genannten Milchblättchen. In der gesamten weiblichen Brust befinden sich Adern, Nerven und zahlreiche Gefäße, die zu den Achselhöhlen, aber auch hin zum Schlüsselbein verlaufen. Die Fünfender sind mithilfe der Lymphflüssigkeit in der Lage, Abfallstoffe und Nährstoffe sowie Krankheitserreger herauszufiltern, im Gegenzug können Sie auch Krebszellen auf den gesamten Körper verteilen.

     

    Das Ziel der Brustoperationen auf einen Blick

     

    Der Großteil aller Brustoperationen zielt vor allen Dingen auf die Vergrößerung, auf die Verkleinerung und auf die perfekte Form ab. Zumeist hat die Unzufriedenheit mit der Form der Brüste einen organischen Hintergrund, sodass zum Beispiel infolge einer krebsbedingten Abnahme einer Brust die Betroffene ihr natürliches Erscheinungsbild zurück möchte. Andere Damen sind von Natur aus nicht ganz so üppig und großzügig gebaut und leiden unter einem zu kleinen Busen. Diese psychischen Beschwerden sollten auf keinen Fall unterschätzt werden, denn sie können sich auf den gesamten Alltag und das Selbstwertgefühl maßgeblich auswirken.

     

    Ebenso verhält es sich bei zu großen Brüsten, die im Zuge einer Brustoperation gestrafft und in Form gebracht werden. Mit dem Wunsch einer perfekten Brust vor Augen verdrängen viele Damen die eigentlichen Risiken dieser Operation. Sie sollten sich ausschließlich in ausgebildete Hände begeben und auf eine folgerichtige Ausbildung der Fachärzte vertrauen. So kann umfassende Sicherheit im Zuge der Brustoperation gewährleistet werden. Immerwährende Testverfahren und strenge Fertigungsstandards sichern dem Patienten auch bei den Einlagen und Gelkissen, die bei einer Brustvergrößerung eingebracht werden, einen umfassenden Schutz. Die Implantate sollten ein CE-Gütesiegel aufweisen und durch Prüfinstitute in Europa extern zugelassen worden sein. Erst dann können sie für die Operationen eingesetzt werden.

     

    Brustoperationen: harmloser Eingriff unter sterilen Bedingungen

     

    Dr. Patrick Bauer verweist in diesem Zusammenhang auf eher harmlose Operationen, die aber unter Vollnarkose durchgeführt werden. Vereinzelte Risiken sind allesamt auf die Brust beschränkt. Es kann zu einer ersten Reaktion der Brust mit den Implantaten kommen, sodass Allergiker vor allen Dingen Markenimplantate auswählen, die eine erwiesene Verträglichkeit garantieren. In diesem Zusammenhang kann eine runde und eine Tropfenform unterschieden werden.

     

    Eine der häufigsten Komplikationen direkt nach dem Eingriff zielt auf ein unangenehmes Ziehen und einen Schmerz in der Brustregion ab. Sie werden über die nächsten Wochen einen speziellen BH bzw. einen Stütz-BH tragen und in regelmäßigen Abständen ihren behandelnden Arzt aufsuchen, der die Entwicklung der Brust untersucht und kontrolliert. Um eine Entzündung der Narben zu vermeiden, sollten Sie in den nächsten Tagen Ihre Brust auf keinen Fall in Berührung mit Wasser, chemischen Zusätzen oder Chlor bringen. So haben Patienten die eigenen Risiken selbst im Griff, die über eine folgerichtige Therapie und Schonung der weiblichen Brust reduziert werden. Gerade nach einer OP sollten Sie nicht direkt wieder ins Büro gehen, sondern sich Ruhe und Entspannung gönnen, bestenfalls einen Wellnessurlaub folgen lassen.

     

    Achtung: Es handelt sich bei dieser Form der Operation um einen Eingriff unter Vollnarkose, der unwiderruflich mit geläufigen Risiken verbunden ist. Lassen Sie sich zum Thema Narkose und den damit verbundenen Gefahren eingehender beraten. Tatsächlich gibt es eine bestimmte Risikogruppe, zum Beispiel Herzerkrankungen oder Schlaganfallpatienten, die unter den gegebenen Umständen eine Vollnarkose umgehen sollten.

     

    Tipps und Hinweise für eine bekömmliche Nachsorge nach einer Brust-Operation:

     

    • Mindestens drei Tage nach der Operation nicht duschen.
    • Sie werden über drei Tage lang weder Autofahren, noch die Arme vollständig über den Kopf bewegen können.
    • Es ist empfehlenswert, erst nach zehn Tagen wieder auf die Arbeit zu gehen.
    • Nach 14 Tagen sind Sie wieder soweit und in der Lage, Sport zu treiben. Orientieren Sie die Belastungen jeweils an Ihrem Wohlbefinden. Hier empfiehlt sich gezieltes Bewegungstraining, das auch die Heilung beschleunigen kann.
    • Über sechs Wochen lang tragen die Patienten Klammerpflaster.
    • Gerade bei Straffungen und Verkleinerungen oder bei größeren Implantaten sind Spezial-BHs empfehlenswert, diese stützen die Brust und helfen bei der Heilung.

     

    Was ist ein Stuttgarter Gürtel? Hier ist von einem Hilfsmittel die Rede, das immer dann notwendig ist, wenn direkt unter dem Warzenhofrand und dem einzusetzenden Implantat zu wenig Haut und Platz bleibt. Mithilfe dieses Gurtes kann die Unterbrustfalte nochmals gedehnt werden.

     

    Wie Sie die häufigsten Risiken für Brustoperationen vermeiden

     

    Begeben Sie sich in die Hände eines erfahrenen Chirurgen, gehen Sie so bereits den meisten Risiken aus dem Weg. Ein erstes Beratungsgespräch, eine anschließende Behandlung und das Aufzeigen der Möglichkeiten bilden eine schlüssige Vorbereitung für eine Operation unter sterilen Bedingungen. Auch die gängigen Vorurteile gegen Silikon und Implantate können über eine umfassende Information im Vorhinein und eine abgestimmte Behandlung ausgeschlossen werden.

     

    Zu den häufigsten Komplikationen kommt es immer dann, wenn sich die Patienten nicht an die Nachsorge nach der OP halten. Hier sollten Sie nicht ungeduldig werden und sich für mindestens zehn Tage nach der Operation frei nehmen, über die nächsten Tage nicht duschen und die Brust nicht in Verbindung mit chemischen Zusatzstoffen kommen lassen. Dann werden sie schon nach kurzer Zeit wieder Sport treiben und sich wie gewohnt bewegen mit dem Vorzug einer perfekt geformten Brust ganz nach Ihren persönlichen Vorstellungen.

     

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  • Was tun bei einer Eierstock- und Eileiterentzündung?

    Was tun bei einer Eierstock- und Eileiterentzündung?

    Die Entzündung von Eierstock und Eileiter wird als Adnexitis bezeichnet und tritt häufig in Verbindung mit einer Entzündung der Scheide auf. Zum Teil macht sich diese über plötzlich auftretende Unterbauchschmerzen und Fieber bemerkbar. Betroffene klagen zudem über Abgeschlagenheit. Sie fühlen sich krank. Es handelt sich bei der Entzündung der Eileiter oftmals um einen sehr langwierigen Krankheitsverlauf, der schlimmstenfalls in eine Unfruchtbarkeit übergeht. Werfen Sie einen Blick auf diesen Beitrag, um schwerwiegende Folgen zu umgehen und eine Entzündung von Eileiter und Eierstock möglichst schnell abzuwenden.

     

    Schnelle Diagnose erhöht Heilungschancen

     

    Zuerst einmal ist es wichtig, eine Eileiterentzündung so schnell wie möglich zu diagnostizieren, denn in einem sehr frühen Stadium dieser Erkrankung kann ein chronischer und langwieriger Verlauf erfolgreich verhindert werden. Dennoch ist bei schweren Erkrankungen ein operativer Eingriff nicht mehr abzuwenden. Ärzte fassen zumeist die Entzündungen von Eierstock und Eileiter unter der Begrifflichkeit der Adnexe zusammen und verweisen auf einen eher typischen Krankheitsverlauf. Bezieht sich die Entzündung und Infektion nur auf den Eileiter, ist von der so genannten Salpingitis die Rede. Die Oophoritis verweist auf eine isolierte Entzündung der Eierstöcke und tritt äußerst selten auf, da beide Organe unmittelbar interagieren.

     

    Gehören Sie zur Risikogruppe für Eileiterentzündungen?

     

    Besonders bedroht von der Eileiterentzündung sind Frauen zwischen dem 15. und 25. Lebensjahr – zumeist infolge einer schweren Infektionskrankheit. Direkt zur Pubertät oder im Verlauf der Menopause treten vergleichbare Entzündungen eher selten auf. Die Ärzte gehen so weit und schließen eine Entzündung vor dem ersten Geschlechtsverkehr aus.

     

    Die häufigsten Ursachen für eine Entzündung von Eierstock und Eileiter

     

    Zu den häufigsten Ursachen zählen die bakteriellen Infektionen, die aufgrund regelmäßiger Partnerwechsel sexuell aktiver Frauen auftreten können. Tatsächlich können auch frauenärztliche Eingriffe, wie zum Beispiel in Verbindung mit einer Spirale, das Risiko dieser Erkrankung erhöhen. Die tatsächlichen Anzeichen sind äußerst vielfältig und nur schwer zu diagnostizieren. Im Zweifelsfall ist es ratsam, sich sofort in die Hände eines Frauenarztes zu begeben.

     

    Das sind die häufigsten Symptome, die auf eine Entzündung von Eierstock und Eileiter hinweisen:

    • plötzlich einsetzende Schmerzen im Unterbauch,
    • abgeschlagenes Krankheitsgefühl,
    • Erbrechen und Übelkeit,

     

    Tatsächlich deuten einige dieser Symptome wohl eher auf einen Hormonstoß oder vielleicht auf eine einsetzende Schwangerschaft? Kein Grund diese Anzeichen vor sich herzuschieben, nur so können ernstzunehmende Konsequenzen abgewehrt werden.

     

    Was macht der Frauenarzt bei Eileiterentzündungen?

     

    1. Zunächst erfolgen eine gynäkologische Untersuchung,
    2. ein Abstrich und
    3. eine nachfolgende Untersuchung im Labor.
    4. Zudem kann eine folgerichtige Diagnose in Verbindung mit dem Ultraschall gefällt werden.
    5. Der Frauenarzt wird in diesem Zusammenhang eine Beckenspiegelung vornehmen.

     

    Therapie und Behandlungsmöglichkeiten der Eierstockentzündung

     

    In den meisten Fällen verschreiben die Ärzte Antibiotika. Werden diese vollständig aufgenommen, steht es um die Prognosen eigentlich gar nicht so schlecht. Zu den häufigsten Komplikationen im Verlauf der Krankheit gehören Abszesse. Das sind so genannte Eiteransammlungen, die sich direkt am Eierstock und Eileiter festsetzen und schlimmstenfalls zu einer Bauchfellentzündung führen. Bleiben auch diese Folgen unbehandelt, verkleben die Eileiter, was zu einer Unfruchtbarkeit führt.

     

    Fazit: Schnelles Handeln und Behandeln verhindern Komplikationen

     

    Bei den genannten Symptomen stark auftretender Unterbauchschmerzen und einem abgeschlagenen Gefühl, sollten Sie sich sofort in die Behandlung eines Frauenarztes begeben. Sie können an Adnexe leiden – eine Entzündung von Eileiter und Eierstock. Zu der betroffenen Zielgruppe gehören vor allen Dingen junge Frauen im Alter von 15-25, die sexuell aktiv potenzielle Krankheitserreger in sich aufnehmen. Der Frauenarzt wird nach einer eingehenden Untersuchung eine Antibiotikakur verschreiben, um das Schlimmste abzuwehren. Mit einer Entzündung im Unterbauch ist nicht zu spaßen. Schlimmstenfalls kann diese zu dauerhafter Unfruchtbarkeit führen und den Traum von der Familie vollständig zerstören.

  • Zucker – die süße Verführung

    Zucker – die süße Verführung

    Woran liegt es, dass uns Zucker so verdammt gut schmeckt? Ist Zucker wirklich so schädlich wie man immer öfter lesen kann? Sind die vorhandenen Alternativen wirklich ein brauchbarer Ersatzstoff für den Zucker?

    Ein kleines Stück Schokolade, ein herrlich knuspriger Keks, ein kleiner Teelöffel voll Marmelade – es braucht nicht viel, um einen kleinen Stimmungskick zu haben. Schade ist, dass dieses Glück dann in der Regel nicht sehr lange anhält, denn das schlechte Gewissen meldet sich zu Wort. Zucker liefert nur leere Kalorien, ist der Kariesverursacher Nummer 1 und Mineralstoffe oder gar Vitamine findet man darin sowieso nicht. Deshalb hat dieser liebgewonnene Süßmacher auch einen überaus schlechten Ruf. Es gibt Artikel, die den Zucker sogar ganz in der Nähe von Drogen und Alkohol verorten, um ihn als die größte Gefahr für die Gesundheit zu verkaufen. Haben solche Artikel denn Recht? In der Tat ist es so, dass sich viele Menschen geradezu „magisch“ von zuckerhalten Speisen und Getränken angezogen fühlen. Laut einer unlängst gemachten Erhebung hat beinahe die Hälfte aller Deutschen eine ausgeprägte Schwäche für Kuchen, Kekse und sonstige süße Sachen, wobei Frauen noch anfälliger sind als ihre männlichen Gattungsvertreter.

     

    Man hat im Zuge diverser Forschungen auch herausgefunden, dass die Lust auf zuckerhaltige Lebensmittel bereits im Mutterleib geweckt wird. Isst die Mutter während der Schwangerschaft zuckerhaltige Lebensmittel, schmeckt das Fruchtwasser ebenfalls süß. Da das ungeborene Kind in dieser Phase regelmäßig wesentlich häufiger Fruchtwasser schluckt als sonst gilt der Beweis, dass das ungeborene Kind diesen Geschmack mag. Süßes spricht außerdem auch das Belohnungssystem im Gehirn an – es zeigt an, dass es uns gut geht. Evolutionär spricht ebenfalls viel für die Süßigkeit: unsere Vorfahren mussten teilweise mit sehr wenig Nahrung auskommen. Süße Speisen sättigten schnell und waren ziemlich sicher nicht vergiftet. Aber was ist mit der heutigen Zeit?

    Die Menge macht das Gift

    Andreas Pfeiffer, ein Potsdamer Ernährungsforscher, meint, dass Zucker an sich nicht schädlich ist. Es sagt, Zucker sei der hauptsächliche Treibstoff des Körpers der erst dann zum Problem wird, wenn der Organismus zu viel davon bekommt. Das Problem in der heutigen Zeit ist, dass es schon die Regel ist, dass der Körper zu viel Zucker bekommt. Die Weltgesundheitsorganisation sagt, dass rund 10% der täglichen Kalorienmenge in Form von raffiniertem Zucker eingenommen werden kann, ohne gesundheitliche Bedenken haben zu müssen. Für einen erwachsenen Mann bedeutet das pro Tag rund 50g Zucker, für Frauen im Mittel rund 40g. Betrachtet man die realistische Einnahmemenge pro Tag in Deutschland so stellt man fest, dass die regelmäßig zugeführte Menge Zucker bei rund 100g liegt – und damit deutlich zu hoch.

    Überall lauern die Zuckerfallen

    Das „Zuviel“ an Zucker kommt aber nicht nur aus dem Zuckerstreuer – aus diesem führen wir im Schnitt nur rund ein Sechstel der täglichen Menge zu (in der Regel über Kaffee oder Tee). Den größten Anteil am täglichen Zuckerkonsum haben die kleinen Naschereien. Auch in den Speisen, in denen man nicht zwingend Zucker vermutet, ist dieser in teilweise beträchtlichen Mengen vorhanden. Pizza und Feinkostsalate sind gute Beispiele für Lebensmittel, die Zucker enthalten, ob wohl man es nicht vermutet. Es bleibt aber immer noch die eine Frage: Macht Zucker nun wirklich dick oder nicht? Fachleute wagen es nicht, hier eine konkrete Antwort zu geben. Es gibt aber Studien die belegen, dass zuckerhaltige Getränke dick machen. Die Forscher halten sich ansonsten an das ökonomisch wohl korrekte Prinzip: Zucker macht nur dann dick, wenn die Gesamtbilanz nicht stimmt. Dick wird jeder, der mehr Kalorien zu sich nimmt als er verbraucht. Es spielt dabei nur eine untergeordnete Rolle, aus welcher Quelle die Kalorien stammen. Kekse und Kuchen sind aber nicht nur zuckerhaltig, sondern bringen auch jede Menge Fett mit – und das macht sie zu echten Kalorienbomben. Bei süßen Lebensmitteln verlieren wir oft auch die Kontrolle über die Menge – Zucker ist nämlich sehr tückisch: hat man einmal damit angefangen, etwas zu Naschen, verlangt das Gehirn ständig Nachschub. Selbst wenn man alt wird und die Geschmacksnerven allmählich ihren Dienst einstellen – intensiv schmecken kann man süße Speisen am längsten.

    Dicker Körper bringt auch dicke Beschwerden

    Je mehr Kilos der Körper stemmen muss, desto fataler wird es auch für den gesundheitlichen Gesamtzustand des Körpers. Es sind nicht nur die Gelenke, die unter dem Übergewicht teilweise massiv zu leiden haben – auch der Blutdruck steigt massiv an und das Risiko, an Herzerkrankungen zu leiden, steigt rapide an. Selbst der Stoffwechsel ist durch Übergewicht häufig angegriffen. Die Zuckerkrankheit beispielsweise wird nicht durch Zucker direkt verursacht – sie ist ein Ergebnis langjährigen Übergewichts. Die Zellen, die eigentlich für die Aufnahme des Zuckers zuständig sind und ihn wieder verbrauchen sollen, stumpfen geradezu ab, wenn die überflüssigen Kilos langfristig bleiben. Damit einher geht auch das Problem, dass das Insulin, welches für die Zellmembran für den Zucker ein- und Auslass zuständig ist, zunehmend schlechter wirkt. Ganz unabhängig davon ist es im Alter so, dass die Produktion von Insulin allmählich nachlässt, wodurch der zugeführte Zucker doppelt schlecht verwertet wird. Man geht davon aus, dass rund 2/3 aller Menschen über 70 mit einem gestörten Zuckerstoffwechsel zu kämpfen haben, bei rund jedem 3. davon kann man bereits von echter Diabetes sprechen.

     

    Spätestens dann wird der Zucker, der mit der Nahrung aufgenommen wird, wirklich gefährlich. Nicht behandelte Diabetes schädigt langfristig die Gefäße und in der Folge dann auch Augen, Nieren, Kreislauf und das Herz selbst. Früher hat man Menschen, die an Diabetes erkrankt waren, Fruchtzucker als Ausweichmöglichkeit empfohlen, da Fruchtzucker auch dann vom Körper verarbeitet werden kann, wenn kein Insulin vorhanden ist. Fruchtzucker steht allerdings im Verdacht, das Verlangen nach Nahrung zu steigern. Das Bundesinstitut für Risikobewertung rät davon ab, Fruchtzucker für gesüßte Lebensmittel zu verwenden. Das hat zur Folge, dass es seit dem letzten Quartal 2012 keine speziellen Lebensmittel mehr gibt, die für Diabetiker geeignet sind. Erstaunlicherweise ist der Zucker insgesamt kein Tabu mehr für Diabetes-Kranke: man gesteht Diabetikern rund 30g pro Tag zu – das ist nicht viel weniger als bei gesunden Menschen.

    Der Süßstoff-Markt ist enttäuschend

    Dass Kaugummis und Bonbons in der zuckerfreien Variante in den Regalen bleiben, hängt mit der Zahnfreundlichkeit zusammen. In diesen Produkten wurde der raffinierte und/oder Fruchtzucker durch Zuckeraustauschstoffe ersetzt – wodurch zwar die Zahnsubstanz tatsächlich geschont wird, aber kaum Kalorien eingespart werden. Kalorien einsparen UND die Zahngesundheit schützen – das geht nur mit Süßstoffen, deren gesundheitliche Unbedenklichkeit unangenehmerweise ebenfalls und in manchen Fällen gerechtfertigt zur Debatte steht. Neben dem rein gesundheitlichen Aspekt ist auch die Psyche mit einem neuen Problem konfrontiert: durch das Wissen, dass es sich bei mit Süßstoff gesüßten Speisen um ebensolche handelt, schlemmt man häufig deutlich mehr. Da stellt sich die Frage, ob Süßstoffe überhaupt geeignet sind, wenn man Gewicht reduzieren möchte. Eine US-Forscherin hat vor kurzem die bisherigen Studien in diesem Zusammenhang ausgewertet und kam zu einem erstaunlichen Ergebnis: auch die Süßstoffe sind Dickmacher. Das Problem scheint zu sein, dass sie das innere Verlangen nach Süßem nicht stillen können. In verschiedenen Versuchen gierten die Versuchstiere nach der Gabe von Süßstoff geradezu nach besonders süßem, kalorienreichem Futter. Die einzig logische Schlussfolgerung, die daraus erwachsen kann ist, dass die Tendenz zu „weniger süß“ gehen muss.

     

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  • Vorsätze erfüllen – die Strategie der kleinen Etappen

    Vorsätze erfüllen – die Strategie der kleinen Etappen

    Statistisch betrachtet hat jeder Mensch mindestens ein durch Eigenmotivation zu erreichendes Ziel im Leben. Er möchte schlanker, sportlicher und/oder gesünder werden. Warum aber fällt es fast allen Menschen so unglaublich schwer, diese gesetzten Ziele zu erreichen? Die Antwort, so Psychologen, ist denkbar einfach: weil sich der Mensch auf dem Weg zum Ziel sein ganzes Leben lang viel zu sehr damit gequält hat!

    Dieses nicht spezifisch zu bestimmende Kribbeln, das Sonnenschein im Menschen auslöst, kennt fast jeder. Aus psychologischer Sicht hat der Sommer ungefähr den gleichen Effekt wie die Silvesternacht mit ihrem schönen Feuerwerk: die Erkenntnis, das JETZT die Zeit ist, Dinge zu verändern und zu bewegen. Die Laufschuhe sollen wieder aus dem Schrank geholt werden, damit man bald loslaufen kann. Endlich die letzten überflüssigen Pfunde loswerden, die von der heiß ersehnten Bikini-Figur trennen oder auch das jetzt endlich umzusetzende Vorhaben, den längst zu bearbeitenden Stapel Unterlagen auf dem Schreibtisch abzuarbeiten. Blöderweise schmelzen die guten Vorsätze und Vorhaben noch schneller dahin als Speiseeis in der Julisonne. Es gibt Studien, die belegen, dass rund 2/3 all dieser Vorhaben bereits nach rund 2 Kalenderwochen wieder auf Eis gelegt werden. Bei Befragungen in diesem Zusammenhang hat man festgestellt, dass im Verlauf eines Kalenderjahres rund 90% der Befragten mit einem schlechten Gewissen im alten Trott festhängen.

    Das Gehirn geht altbekannte Wege

    Die meisten Veränderungswilligen, aber nicht wirklich Veränderungsfähigen Menschen stellen sich zwangsläufig irgendwann die Frage, ob vielleicht die eigene Bereitschaft, einen Neubeginn zu wagen, nicht groß genug ist. Man will schließlich klären woran es liegt, dass selbst die mit größter Euphorie gestarteten Projekte schon nach kurzer Zeit wieder unerledigt beiseitegelegt werden. Das Problem ist, dass unser Gehirn sich permanent mit alten Gewohnheiten aushelfen will, die sich unser ganzes Leben hinweg in unsere Hirnstruktur eingebrannt haben. Unser Selbstbild und unsere Erfahrungen im Allgemeinen haben dem Hirn beigebracht, wie man bestimmte Dinge, Probleme und Vorhaben angeht, um sie mit möglichst wenig Aufwand wieder loszuwerden. Sobald man als ernsthaft an eine Veränderung denkt, gibt das Hirn sofort Alarmsignale aus, die sich in einer inneren Gegenstimme manifestieren. Sie sagen einem, dass man das sowieso nicht schaffen wird und es dementsprechend gleich bleiben lassen kann.

     

    Die Hirnforschung kann sogar erklären, woran es liegt, dass unser Gehirn ständig unsere guten Absichten und Vorhaben sabotiert: Gewohnheiten lassen sich am besten mit ausgetreten Pfaden in unwegsamer Landschaft vergleichen. Man nutzt unterbewusst immer diese Pfade, weil sie ohne großen Widerstand in eine bestimmte Richtung verlaufen. Das Gleiche passiert auch im Gehirn – wir nutzen die bereits vorhandenen Pfade. Diese sind gemütlich und leicht zu nutzen – das Gehirn spart Energie und kann sich vor der lästigen und anstrengenden Planung drücken. Deshalb schaffen es übrigens auch die Wenigsten, im Hauruck-Verfahren sofort vom Stubenhocker zum Supersportler oder auch vom Fleischesser zum Veganer zu werden – das Gehirn verhindert solche extremen Veränderungen automatisch. Daraus ergibt sich die Annahme, dass man das Gehirn, welches sehr an den vorhandenen „Traditionen“ hängt, durch starken Willen und einer großen Portion Ehrgeiz umpolen können muss. Immerhin kennt fast jeder einen ehemaligen Raucher, der von heute auf morgen damit aufgehört hat.

    Auch die Willenskraft kann einen Muskelkater bekommen

    Die Erkenntnis, dass solche rigorosen und extremen Veränderungen nur den Wenigsten spontan gelingen, hilft bei der eigenen Problemlösung auch nicht wirklich weiter. Forscher behaupten, dass es sich mit dem Willen genauso wie mit Muskeln verhält – werden diese überfordert, können sie erlahmen. Der Wille muss deshalb etappenweise aktualisiert werden. Dazu stärkt man ihn an kleinen Widerständen, die man mit wenig, aber nicht ohne Mühe, überwinden kann. An solch kleinen Erfolgen kann man lernen, sich langfristig zu motivieren. Der Kern der Sache ist, dass man mit kleinen, wohl überlegten Schritten sehr viel mehr erreicht als mit impulsiven Sprüngen. Wissenschaftliche Erhebungen haben nachgewiesen dass jeder, der auf diese Strategie setzt, langfristig wesentlich bessere Aussichten auf Erfolg hat. Wenn man kleine, täglich praktizierte mühelose Verhaltensweisen durchführt, deren Scheitern nahezu unmöglich ist, erleichtert man sich selbst den Weg zu größeren Veränderungen. Das Geheimnis dieser Vorgehensweise ist, dass die ersten Hürden derartig niedrig gelegt werden, dass man ständig kleine, unterbewusste Erfolgserlebnisse haben kann.

    Jeden Tag nur ein einziger Liegestütz

    Verschiedene Personen haben die Eigenmotivationskur bereits ausprobiert und festgestellt, dass sie zu 100% funktioniert. Es geht um den Vorsatz, körperlich fitter zu werden. Um dieser Strategie der kleinen Etappen gerecht zu werden beginnt man damit, täglich nur einen einzigen Liegestütz zu machen. Die Wirkung, die sich daraus ergibt, ist enorm. Man merkt nämlich sehr schnell, dass dieses extrem geringe Tagespensum wirklich jeden Tag machbar ist – egal, welche Umstände herrschen und in welcher körperlichen oder psychischen Verfassung man gerade ist. Man muss sich also nicht dauernd neu motivieren, sondern hat sich schnell verinnerlicht: dieser eine Liegestütz ist selbst dann lächerlich einfach, wenn man Schnupfen hat, besonders müde ist oder wenn man schlechte Laune hat. Außerdem entwickelt sich mit der Zeit ein gewisser Ehrgeiz, mehr machen zu wollen als nur diesen einen lächerlichen Liegestütz – man packt also aus eigenem Antrieb einen oder zwei Liegestütz obendrauf. Psychologisch betrachtet bringt man die gewünschte Veränderung so von der Ebene der reinen Überlegungen auf die Handlungsebene – und nimmt dabei eine große und wichtige Hürde.

     

    Wichtig ist aber, dass man dabei ein auch ein neues Bild in seine eigene Identität integrieren muss, weil sonst auch diese kleinen Etappen nicht den Erfolg bringen, der gewünscht wird. Um dieses Vorgehen etwas plastischer zu beschreiben hier ein kleines Beispiel:
    Wer sich selbst als einen superstarken, Fleisch verzehrenden echten Kerl betrachtet wird es nicht schaffen, sich selbst zum Rohkostbefürworter umzuwandeln. Erst wenn eine neue, in die gewünschte Richtung verweisende positive Vision geschaffen ist, kann der Weg zur Umsetzung der Vision in die Realität von Erfolg gekrönt sein. Wichtig ist, dass nicht der Verzicht auf die gewohnten Dinge im Vordergrund steht, sondern der Gewinn, der sich aus dieser Veränderung positiv gestaltet, ergibt.

    Tägliche Mikro-Gewohnheiten einführen

    Es gibt drei Fragen, die sich jeder selbst beantworten können muss:

    1. Wer will ich sein?
    2. Welche Ressourcen bringe ich mit?
    3. Wie sollen andere Menschen mich wahrnehmen?

    Eine Antwort wie „Endlich Sportler!!“ ist dabei vollkommen ungenügend. Man muss die Antworten zu den obigen Fragen möglichst konkret fassen und formulieren können.

     

    „Ich möchte gerne eine Person sein, die ihren Körper ganz bewusst gesund und fit hält, damit jeder Tag im Leben glücklich und frei von Krankheit ist. Für den Anfang werde ich 2 Minuten täglich laufen gehen.“

     

    So oder so ähnlich kann ein Szenario aussehen, um die eigene Vision der Selbstwahrnehmung wahr werden zu lassen. Wenn man seine Zukunftsperspektive als bewusster Genießer ohne Heißhunger auf Süßigkeiten abbildet, könnte man beispielsweise die Zuckermenge in der Tasse Kaffee etwas reduzieren.

    Die allmähliche Umpolung des eigenen Geistes

    Die genannten Beispiele zeigen deutlich, dass es immer Möglichkeiten gibt, die gewünschten Veränderungen im Kleinen zu beginnen, um in kleinen Schritten voranzukommen, damit am Ende das eigentlich gewünschte Ergebnis erreicht wird. Man muss sich der Tatsache bewusst werden, dass man für jede Veränderung Zeit investieren muss – dafür aber auch einen gewissen Gegenwert erhält. Jede Neugestaltung im täglichen Leben – und sei sie auch noch so klein – wird irgendwann zur Routine werden. Eine Routine, deren Ausrichtung sich in der gewünschten Weise bewegt.

     

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  • Der Organspendeausweis – das häufig missverstandene „Mitbringsel“

    Der Organspendeausweis – das häufig missverstandene „Mitbringsel“

    Es fällt unzähligen Menschen richtiggehend schwer, sich gedanklich mit dem Thema Organspende zu beschäftigen. Zu sehr sind damit auch kulturell die Begriffe „Leid“ und „Tod“ direkt verknüpft und damit äußerst unangenehm. Man muss sich dann zwangsläufig auch mit der eigenen Vergänglichkeit auseinandersetzen. Es gibt in diesen Gedankengängen viele Gründe, sich für eine Organspende zu entscheiden – aber auch Gründe, einen negativen Beschluss zu fassen. Man sollte sich aber unbedingt mit diesem Thema auseinandersetzen, denn durch Krankheit oder Unfall kann jeder selbst plötzlich in die Lage versetzt werden, ein Spenderorgan zu benötigen – wohl dem, der dann auch eines bekommt.

    Helfen, um den Tod zu verhindern

    Als äußerst interessant hat sich der persönliche Antrieb, der zu einer Spende führt, erwiesen. Vor geraumer Zeit hat das Nachrichtenmagazin „Spiegel online“ darüber berichtet, dass es eine Studie gäbe, die die Menschen dazu bringen sollte, als Blutspender in Erscheinung zu treten. Das Ergebnis dieser Studie lässt sich aber auch auf den Bereich der Organspenden übertragen: Die meisten Menschen möchten keine Lebensretter sein – dafür aber Todverhinderer. Im Zuge dieser Studie wurden zwei unterschiedlich formulierte Briefe verschickt.

     

    Im ersten Brief wurde unter anderem mit der Botschaft „Retten Sie jemandem das Leben – handeln Sie jetzt!“ geworben, im anderen Brief mit „Helfen Sie, jemanden vor dem Tod zu bewahren – zögern Sie nicht!“ Zugegeben, der Unterschied, den diese beiden Formulierungen ausmachen, ist ziemlich gering. Beide Formen zielen darauf an, Menschen zum Helfen zu animieren. Dennoch hat sich eine eindeutige Tendenz herauskristallisiert: Es kamen wesentlich mehr Menschen zur Blutspende, wo mit dem Verhindern des Todes geworben wurde.

    Klarheit schaffen – mit dem Organspendeausweis

    Wie man zum Thema Organspende steht, ist eine Entscheidung, die jeder mit sich allein ausmachen muss. Es ist aber egal, ob man sich dafür oder dagegen entscheidet – wenn Sie einen solchen Ausweis mit sich führen, helfen Sie aktiv, für Klarheit zu sorgen. Das gilt nicht nur für das Ärzteteam, das Sie im Ernstfall versorgt, sondern auch für Ihre Familie. Ein Organspendeausweis sagt nämlich überhaupt nicht zwingend aus, dass Sie sich FÜR die Organspende entschieden haben. Sie können genauso darin festhalten, dass Sie einer Organspende widersprechen. So können Sie Ihren Angehörigen im Falle Ihres Ablebens eine äußerst schwere Entscheidung schon zu Lebzeiten abnehmen.

     

    Wie auch immer man persönlich an dieses Thema herangeht – man sollte sich immer vor Augen halten, dass man auch selbst plötzlich und vollkommen unerwartet in die Situation kommen kann, selbst eine Organspende zu benötigen. Was tun, wenn dann niemand bereit ist, nach seinem Tod seine Organe zu spenden? Es ist und bleibt aber eine sehr intime Frage des Gewissens und häufig auch eine des Glaubens, ob man Organspender wird oder nicht. Einen Spenderausweis sollten Sie in jedem Fall bei sich tragen.

     

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  • Das Auge – ein Frühwarnsystem des Körpers

    Das Auge – ein Frühwarnsystem des Körpers

    Es müssen nicht immer aufwendige Untersuchungen sein, um eine Diagnose stellen zu können, oft reicht ein tiefer Blick in die Augen des Patienten und der Arzt kann erkennen, was die gesundheitlichen Probleme verursacht. Immer mehr Ärzte nutzen den sogenannten Retina-Scan und können damit sogar schwere Erkrankungen wie zum Beispiel Krebs erkennen.

    Augenärzte können zu Lebensrettern werden

    Die Augen sind ein sehr effizientes und hochsensibles Frühwarnsystem, die dem Arzt einen aufschlussreichen Blick in den Körper ermöglichen. Mit einem Blick in die Augen des Patienten kann ein Augenarzt viel über dessen Immunsystem, über den Kreislauf und auch über das Gehirn, das Herz und die Nerven erfahren. Auch wenn es im Lymphsystem Anlass zu Sorge gibt, dann wird das heute bei routinemäßigen Untersuchungen beim Augenarzt erkannt. In diesem Fall sind an der Innenseite des Augenlids, auf der Lederhaut oder auf dem Augapfel kleine lachsfarbene Flecken zu erkennen.

    Diabetes im Auge erkennen

    Viele Menschen erfahren zu ihrer Überraschung während eines Besuchs beim Augenarzt, dass sie an Diabetes erkrankt sind. Die im Volksmund als Zuckerkrankheit bekannte Stoffwechselstörung ist mit 422 Millionen Betroffenen weltweit zu einer Art Volkskrankheit geworden und es ist der Augenarzt, der vielfach die erste Diagnose stellt. Geschwollene Lider, erweiterte oder porös gewordene Blutgefäße, aber auch Blutungen in der Retina zeigen dem Arzt, dass sein Patient an Diabetes erkrankt ist. Wenn die Schädigung an der Netzhaut früh genug erkannt wird, dann kann eine Erblindung vermieden werden, umso wichtiger ist es deshalb, die Augen regelmäßig untersuchen zu lassen.

    Sehstörungen als Alarmsignal

    Nicht immer sind Fehlbildungen im Auge für Sehprobleme verantwortlich, plötzlich auftretende Störungen können vielmehr ein Signal für eine schwere Krankheit sein. Ein Schlaganfall kann sich durch Sehstörungen früh bemerkbar machen, wenn die Augen brennen, oft entzündet sind oder häufig tränen, dann können das die Vorboten für eine rheumatische Krankheit oder auch für MS, multiple Sklerose sein.

     

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