Die Natur ist schon lange für ihre positiven Eigenschaften bekannt. Sie kommen zum Beispiel beim Wandern zum Vorschein und machen einem schöner, fitter und glücklicher. Das sagen auch Mediziner, sodass die Psyche und der Körper gleichermaßen davon profitieren. Es gibt diesbezüglich auch viele Wanderwege und Wanderführer, die einem die schönsten Plätze zeigen. Wer so oder so gerne im Freien ist, der wird die Zeit in der Natur lieben. Aber welche Vorteile bringt das Wandern genau mit und kann es vielleicht sogar schweren Krankheiten vorbeugen?
Das Herz-Kreislauf-System
Grundsätzlich ist Wandern für jeden zu empfehlen. Die positiven Effekte steuern diesem Rat aber zusätzlich bei, sodass zum Beispiel das Herz-Kreislauf-System stark davon profitiert. Das heißt also, dass demnach das Gewicht, der Blutdruck und der Stoffwechsel positiv beeinflusst werden. Sehr interessant sind auch Studien dazu, denn laut ihnen sinkt das Risiko für manche Krebserkrankungen (beispielsweise Darmkrebs). In Bezug auf Infekte gibt es ebenfalls Vorzüge, so sind Menschen bei moderater Bewegung das ganze Jahr über deutlich weniger anfällig.
Trainiert die Beine
Die auch als Freiluftsport bezeichnete Aktivität stärkt die Muskeln, so haben die Sehnen, die Bänder und die Gelenke sehr viel davon. Vor allem in Bezug auf das Altern kann es entscheidende Vorteile bringen. Die kräftigeren Beine sind nicht der einzige positive Einfluss, auch die Ausdauer erhöht sich. Noch effektiver ist es, wenn jemand nicht raucht. Die Denkleistung steigt übrigens ebenfalls und man kann sich besser konzentrieren. Wandern lässt des Weiteren das Stresslevel sinken, da ausgiebige Wanderungen den Cortisol-Spiegel nach unten befördern. Zu guter Letzt hebt es die Laune und man ist allgemein glücklicher.
Die Natur mit einem Profi erforschen
Wandern kann jeder, egal ob im angrenzenden Wald oder mit einer Wanderführerin. Beim zweiten Fall ist es aber so, dass man spannendere Ziele begehen und sich in unbekannte Gebiete begeben kann. Zur Abwechslung ist es sicherlich eine Empfehlung, für den täglichen Gang ist aber der Wald optimaler. So eine Wandertour verschlingt nämlich viel Zeit, die bei einem Vollzeitberuf nur schwer herauszuholen ist. Eine weitere Möglichkeit sind Wandergruppen, so wird die Tour noch spannender und lustiger. Am Ende spielt die Wahl des Ablaufs nur eine kleine Rolle, die Hauptsache ist, dass man sich in der Natur aufhält und wandert. Die Gesundheit wird es einem früher oder später danken.
Unter Angina pectoris Beschwerden leiden Personen, die von einer koronaren Herzerkrankung betroffen sind. Kennzeichnend für diese Erkrankung sind geschädigte Herzkranzarterien, die für die Versorgung des Herzens mit Nährstoffen und Sauerstoff verantwortlich zeichnen.
Im Allgemeinen liegen einer Angina pectoris Arterienverkalkungen innerhalb der Gefäße zugrunde. Deshalb ist kein ausreichender Blutfluss mehr möglich. Demzufolge kann keine gute Nähr- und Sauerstoffversorgung mehr erfolgen.
Symptomatik einer Angina pectoris
Krankheitsbeschwerden treten im Allgemeinen schubweise auf. Dabei können sich die Beschwerden von Betroffenen unterscheiden. Einerseits können einige Erkrankte ein Gefühl der Enge, des Brennens oder einen starken Druck hinter dem Brustbein wahrnehmen. Andererseits spüren Betroffene eher Schmerzen im Halsbereich, den Schultern, Armen oder im Bauch. Atemnot ist ebenfalls keine Seltenheit. Sofern sich die Angina pectoris im Anfangsstadium befindet, treten die Symptome ausschließlich bei enormer Herzbelastung auf. In diesem Fall verkraftet das Herz Blutgefäß-Verengungen noch gut. Dann reden Mediziner von einer stabilen Erkrankung. Eine stabile Angina pectoris ist weniger gefährlich.
Möglichkeiten zur medikamentösen Therapie einer Angina pectoris
Ihr behandelnder Arzt entscheidet immer mit Ihnen zusammen, wie eine mögliche Therapie aussehen kann. So gibt es zahlreiche Medikamente, die der Erkrankung einen günstigen Verlauf ermöglichen. Aber auch der Patient selbst kann viel für seine Gesundheit tun. Nehmen die Beschwerden wesentlich zu, treten Anfälle selbst im Ruhezustand auf. Denn in Ruhephasen bekommt unser Herz dann zu wenig Sauerstoff. Als Ursachen sind Blutgerinnsel möglich. Dann sprechen Ärzte von einer instabilen Erkrankung an Angina pectoris.
Umgehender Arztbesuch notwendig
Es besteht erhöhte Gefahr, einen Herzinfarktdurch die Blutgerinnsel zu erleiden. Aus diesem Grunde ist es notwendig, eine starke Zunahme von Beschwerden stets ernst zu nehmen und unbedingt einen Arzt aufzusuchen. In aller Regel weist der Arzt Sie dann in ein Krankenhaus ein. Hier erfolgen Maßnahmen, die den Zustand wieder stabilisieren. Ferner können Ärzte in Krankenhäusern besser über weitere erforderliche Therapiemöglichkeiten entscheiden und Ihnen die richtige Medikation verordnen.
Damit der Körper so lange wie möglich fit und gesund bleibt, suchen wir in der Regel täglich nach irgendwelchen Mitteln und Tipps im Internet. Einer davon ist die Darmreinigung, die meist mit vielen positiven Effekten im Zusammenhang steht. Doch so ganz entspricht dies nicht der Wahrheit, denn eine solche Reinigung ist nur unter bestimmten Umständen wirklich sinnvoll. Außerdem herrscht ein weit verbreiteter Irrtum auf diesem Gebiet: Viele glauben nämlich, dass unser Körper wie ein Abflussrohr funktioniert und sich dort Ablagerungen von Kotresten und Schlacken sammeln. Doch dies ist völliger Unsinn, ein gesundes Verdauungssystem hinterlässt im Körper keine Giftstoffe. Ein Grund ist unter anderem, weil Endprodukte bei ausreichend Flüssigkeitsaufnahme über mehrere Wege ausgeschieden werden. Dazu zählen die Niere und der Darm. Sollte aber doch aus irgendwelchen Gründen eine Darmreinigung nötig sein, dann kann man folgende Hausmittel zum Einsatz bringen.
Dann ist eine Darmsanierung sinnvoll
Eine Darmreinigung ist meist ein fester Bestandteil einer Darmsanierung. Diese sollte man aber nicht einfach so machen, denn aus medizinischer Sicht gibt es keinen Grund, warum zum Beispiel die im Darm befindlichen Bakterien verschwinden sollen. Ganz im Gegenteil, man braucht sie für die Darmgesundheit. Sie kämpfen gegen Krankheitserreger und stellen außerdem wichtige Vitamine her. Kommt es allerdings zu einer Störung der Darmflora, dann kann eine Darmsanierung durchaus sinnvoll sein. In der Fachsprache nennt man das Ganze auch Dysbiose und kommt mit unterschiedlichen Symptomen (wie Müdigkeit und Blähungen) daher.
Das sind die Hausmittel
Bei einer Darmreinigung kommen meist chemische Abführmittel zum Einsatz, was aber nicht unbedingt sein muss. Es gibt nämlich auch natürliche Hausmittel, die ebenfalls eine abführende Wirkung haben und zugleich schonender sind. Die Liste hält dabei Folgendes bereit:
– Weizenkleie, Lein- und Flohsamen
– Heilerde (Zeolith und Bentonit)
– Bittersalz und Glaubersatz
– Rizinusöl
– Einlauf
– Lebensmittel wie zum Beispiel Trockenobst, Pflaumen- und Sauerkrautsaft
Jedes der Hausmittel ist für einen anderen Anwendungsbereich gedacht. So führt beispielsweise ein Einlauf zu einer gründlichen und schnellen Entleerung des Darms, Heilerde und Flohsamen haben wiederum einen sanfteren Effekt und können länger angewendet werden (unter anderem als Begleitung zu einer Darmsanierungskur). Liegt eine Verstopfung vor, dann sollte man auf Trockenobst und Sauerkrautsaft setzen.
Wichtig: Leidet man an einer Nieren- oder Herzkrankheit, so ist vor der Anwendung der Hausmittel unbedingt ein Gespräch mit dem Arzt fällig. Dies gilt auch bei Problemen mit dem Magen-Darm-Trakt, für chronisch Kranke und auch für schwangere beziehungsweise stillende Frauen.
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Koerperreinigung um den Darm zu reinigen
Selbstverständlich können sie auch ein 9 Tages Programm machen, das den Darm reinigt. Hier empfehlen wir Clean9.
Weltweit betrachtet leiden sieben Millionen Menschen an der Krankheit Parkinson. Aus diesem Grund forscht man intensiv an diesem Thema, um Betroffenen bestmöglich helfen zu können. Doch so einfach ist es bislang nicht, vor allem wenn die Erkrankung bereits ausgebrochen ist. Besser gesagt ist das Voranschreiten in so einem Fall nicht zu stoppen, und das trotz aller Bemühungen. In naher Zukunft wird sich das Ganze wahrscheinlich nicht ändern, doch zumindest in rund zehn oder 20 Jahren geht man von einem Durchbruch aus. Zu diesem Urteil kommt Werner Poewe, der Experte auf diesem Gebiet ist. Er arbeitet an der Innsbrucker Universitätsklinik für Neurologie. Der Direktor sagt auch, dass für dieses Ziel die Früherkennung eine wichtige Rolle spielt.
Die „REM-Schlafstörung“ als vorzeitiger Hinweis
Obwohl es bei einem Ausbruch noch keine effektiven Therapiemöglichkeiten gibt, konnten bis jetzt einige Fakten zum Thema Parkinson bewiesen werden. Eine davon ist die Tatsache, dass die Krankheit im Gehirn schon wesentlich früher startet. Laut Werner Poewe liegt der Zeitpunkt bei mindestens zehn Jahren. Des Weiteren scheint ein entscheidender Hinweis die „REM-Schlafstörung“ zu sein. Wer also daran leidet, der erkrankt später sehr wahrscheinlich an Parkinson. In Zahlen ausgedrückt sind es 60 bis 80 Prozent, die innerhalb der nächsten fünf bis 15 Jahren mit der Erkrankung in Konflikt kommen. Um noch kurz die REM-Schlafstörung zu erklären: Man spricht davon, wenn ein Mensch seine Träume körperlich auslebt und der Mechanismus, der dies eigentlich unterdrücken sollte, nicht funktioniert. Der Betroffene schlägt dann in der Nacht um sich (je nach Traum stärker oder schwächer), was vor allem für den Partner gefährlich werden kann.
Aufbau auf bestehende Erkenntnisse
Der erwartete Durchbruch baut laut dem Mediziner auf den bisherigen Ergebnissen auf. Man kann bereits heute ein Risiko definieren, das unter anderem auf genetischen Merkmalen beruht. Aus dieser Möglichkeit heraus soll es in spätestens 20 Jahren einen deutlichen Schritt nach vorne geben, so wäre eine Verschiebung des Krankheitseintritts denkbar (fünf Jahre sollen es sein). Langfristig steckt man sich ein noch höheres Ziel und liegt darin, dass die Krankheit erst gar nicht ausbricht. Das Gehirn ist übrigens schon mit den ersten Anzeichen nicht mehr ganz gesund, doch zumindest sollen keine Symptome auftreten.
In Zeiten ohne Smartphone und Computer verbrachte man seine Kindheit überwiegend draußen. Auf Bäume klettern, einen Bogen basteln oder auch einfach mal hinfallen, all solche Dinge gehörten dazu. Was früher selbstverständlich war, ist heute ein Problem. Kinder und Teenager bewegen sich zu wenig, stattdessen ist ihnen die Zeit vorm PC beziehungsweise vorm Handy wichtiger. Diese Tatsache führt zu Problemen, denn aufgrund der reduzierten Bewegung treten im Erwachsenenalter immer öfters motorische Mängel auf. Jeder vierte Schüler ist davon betroffen, die Auswirkungen sind vielseitig.
Mindestanforderung nicht erfüllt
In Österreich gab es diesbezüglich vom IMAS-Institut eine Umfrage, demnach glaubt jeder Zweite, dass Kinder/Teenager überdurchschnittlich viel Zeit am PC/Smartphone verbringen und sich zu wenig bewegen. Eine solche Umfrage beweist aber natürlich noch nichts, doch leider ist auch die Weltgesundheitsorganisation WHO dieser Meinung. Sie führte eine Studie durch und fand heraus, dass von 100 Schülern lediglich 17 das Minimum schaffen. Und dies wäre eine Stunde Bewegung am Tag, um eine gesunde Entwicklung zu „garantieren“. Der Gegenzug davon sieht „erschreckend“ aus, an Schultagen verbringen sie 5,4 Stunden und an schulfreien Tagen sogar über 7,5 Stunden im Sitzen.
Die Folgen treten erst später auf
Im Kindesalter selbst sind die Folgen gering, erst im Erwachsenenalter kommt die fehlende Bewegung zum Vorschein. Zum Beispiel nehmen die motorischen Fähigkeiten ab und es kann eher zu „Zivilisationskrankheiten“ kommen. Darunter versteht man zum Beispiel Fettleibigkeit und Diabetes. Einer der Gründe ist die nicht vorhandene Bewegungszeit, welche so dringend nötig wäre. In dieser Phase lernt man nämlich den richtigen Umgang mit seinem Körper.
Eventuell ist nicht nur das Handy schuld
Die breite Masse schiebt den schwarzen Peter in erster Linie auf die Elektronik. Der Sportwissenschaftler Roland Werthner würde dies so aber nicht bestätigen, denn es seien viele Faktoren für den körperlichen Zustand der Jugend verantwortlich. Beispiele sind Schnellrestaurants und fehlende Zeiten der Eltern. Während des Zockens wird also unter anderem ein Burger gegessen und Cola getrunken.
Letztendlich ist das Handy sicherlich ein entsprechender Faktor, doch diesem alleine kann man die Schuld auch nicht in die Schuhe schieben. Es sind vielmehr die modernen Umstände, die zu solchen Entwicklungen führen. Für eine Besserung sind unter anderem die Eltern und die Lehrer gefragt.
Im Gegensatz zu früher ist die Zahnhygiene wesentlich ausgereifter, was natürlich dazu führt, dass die einzelnen Erkrankungen zurückgehen. Gerade Karieserkrankungen nehmen ab. Das liegt mitunter daran, dass die meisten Menschen eine intensivere Zahnpflege betreiben und schon bei Kleinkindern darauf geachtet wird, dass das Zähneputzen korrekt und regelmäßig erfolgt. Aber auch die Kontrolle beim Zahnarzt trägt zu einer besseren und gesünderen Mundhygiene bei. Allerdings muss der Zahnarzt nicht nur gut sein, sondern er muss auch eine fürsorgliche Funktion einnehmen, um das Vertrauen seiner Patienten zu genießen und regelmäßig sein Werk verrichten zu können. Dieser Artikel geht darauf ein, wo es immer noch Probleme im Mundbereich gibt und welche Attribute ein Zahnarzt mitbringen sollte, damit die Zahnpflege auch funktioniert.
Abbildung 1: Die richtige Zahnpflege ist entscheidend, wenn es um die eigene Zahngesundheit geht.
Die richtige Zahnpflege ist entscheidend, wenn es um die eigene Zahngesundheit geht.
Welche Zahnkrankheiten sind gängig?
Bestimmte Zahnerkrankungen sind allgemein bekannt. Sie erwischen nahezu jeden irgendwann einmal, wenn auch im Fall der Parodontitis nicht unbedingt in der extrem ausgeprägten Form:
Karies – in den meisten Fällen entsteht Karies durch eine nicht ausreichende Mundhygiene. Können Bakterien den Zahnschmelz über eine längere Zeit angreifen, bilden sich die umgangssprachlich genannten Löcher. Karies kann jedoch auch bei einer guten Mundhygiene entstehen. Brechen Stücke vom Zahnschmelz ab oder ist der Schmelz allgemein nicht sonderlich gut ausgeprägt, dringen die Bakterien leicht zum eigentlichen Zahn vor und schädigen ihn.
Parodontitis – die meisten Menschen hatten schon einmal entzündetes Zahnfleisch. Das kann schnell passieren, beispielsweise, wenn ein Brötchenkrümel das Zahnfleisch verletzt. Bei der Parodontitis handelt es sich jedoch um eine länger oder dauerhaft anhaltende Entzündung. Das Zahnfleisch kann sich nicht mehr erholen, sondern ist dauerhaft entzündet. In der Folge zieht sich das Zahnfleisch von den Zähnen zurück, wodurch die Zahnhälse freigelegt werden und die Stabilität der Zähne sinkt. Je weiter das Zahnfleisch zurückgeht, desto leichter fällt es Bakterien, tief entlang der Zahnhälse einzudringen. Hieraus entstehen Zahnwurzelentzündungen und Zahnverluste.
Knirschen – das ist keine eigene Zahnerkrankung, doch führt sie in der Folge stets zu Entzündungen und Karies. Beim Knirschen werden die Zähne oft unbewusst aufeinandergepresst und bewegt. Der gesamte Zahnapparat unterliegt nun extremen Belastungen, was zu diversen Folgen führen kann: Defekte im Zahnschmelz, Zahnfleischentzündungen, abgebrochene Zähne und Parodontitis.
In der Regel lassen sich die meisten Zahnkrankheiten durchaus vorbeugen. Eine gute Mundhygiene ist das A und O, zudem helfen regelmäßige Besuche beim Zahnarzt dabei, Schäden schon früh zu erkennen und größere Probleme zu vermeiden.
Die richtige Zahnpflege – worauf ist zu achten?
Wir lernen das Zähneputzen schon im Kindesalter. Eltern bringen ihren Kindern bei, wie sie die Zähne zu pflegen haben und wer es nicht mit der Hand machen möchte, der kann auf ein ganzes Arsenal an elektrischen Zahnbürsten zurückgreifen. Wie also kann es sein, dass immer noch Zahnkrankheiten auftreten? Ganz einfach: weil die Zähne oftmals doch nicht korrekt gereinigt werden. Viele Menschen nutzen schlichtweg zu große Zahnbürsten, mit denen sie überhaupt nicht die hinteren Zähne erreichen. Andere wechseln die Bürsten oder Bürstenköpfe nicht regelmäßig aus und verletzen mit den abgenutzten Borsten das Zahnfleisch. Generell sollten die Zähne wie folgt gereinigt werden:
Richtige Bürste – ein gutes Indiz für die richtige Wahl ist, dass sich die Zahnbürste nicht unangenehm anfühlt. Bei Handzahnbürsten darf der Kopf nicht zu groß sein, zudem werden weiche bis mittelharte Borsten empfohlen, da diese nicht das Zahnfleisch angreifen. Die Zahnbürste muss nach dem Putzen immer ordentlich abgespült und schließlich so gelagert werden, dass der Kopf sauber abtrocknet. Nach spätestens drei Monaten wird es Zeit für eine neue Bürste.
Zahncreme – bei der Zahncreme sollte darauf geachtet werden, dass die Schleifpartikel nicht zu heftig wirken. Hierüber gibt der RDA-Wert Aufschluss.
Zahnseide und Hilfsmittel – das Zähneputzen allein ist in der Regel nicht ausreichend. Selbst mit elektrischen Bürsten ist es kaum möglich, die Zahnzwischenräume zu erreichen. Daher sollten die Zwischenräume möglichst täglich mit Zahnseide gereinigt werden. Wer das nicht möchte, der kann auf Interdentalbürsten zurückgreifen. Auch Mundspülungen sind ratsam, doch ersetzen sie weder das Putzen noch das Reinigen mit Zahnseide.
Generell empfiehlt es sich, einmal jährlich eine professionelle Zahnreinigung durch den Zahnarzt durchführen zu lassen. Zusatzversicherungen übernehmen diese Reinigung, anderenfalls sind sie jedoch auch für Selbstzahler nicht so teuer, als dass aus Kostengründen auf sie verzichtet werden sollte. Übrigens hat die professionelle Reinigung auch einen weiteren Effekt: Leichtere Verfärbungen werden deutlich minimiert, sodass die Zähne im Anschluss wesentlich weißer sind, als zuvor.
Was einen guten Zahnarzt ausmacht
Viele Menschen sagen, dass ein Zahnarzt seine Arbeit erledigen soll. Jedoch ist das Handwerkliche allein nicht unbedingt das Indiz eines guten Zahnarztes. Er muss auch eine fürsorgliche Funktion einnehmen, da viele höchst ungern zum Zahnarzt gehen. Und gerade Ärzte, die viel mit Kindern arbeiten, müssen in der Lage sein, Ängste erst gar nicht aufkommen zu lassen. Aber was sollte ein Zahnarzt abseits des Stuhls und Bohrers noch können? Ein Überblick:
Beratung – ein guter Zahnarzt berät seine Patienten. Er klärt sie über die Vor- und Nachteile einzelner Behandlungen und Möglichkeiten auf und gibt ebenso klar Auskunft über die Kosten.
Beruhigen – moderne Zahnärzte nehmen an Fortbildungen und Schulungen teil, um sich auch um Angstpatienten kümmern zu können. Wer als Patient Furcht vorm Zahnarzt hat, der sollte speziell nach dem Zusatz schauen.
Erklärungen – gemeinsam mit dem Personal führen moderne Zahnärzte Schulungen in der Praxis durch. Kinder und Jugendliche lernen hier beispielsweise, wie Spangen gereinigt werden, aber auch Erwachsene können sich professionell das Zähneputzen zeigen lassen.
Angebote – Zahnärzte klären ihre Patienten über Zusatzleistungen – und deren Kosten – auf. Diese Angebote beziehen sich auf professionelle Reinigungen, aber auch auf neue Verfahren, mit denen Problemstellen behoben werden können.
Abbildung 2: Zähneputzen ist die Basis einer guten Zahnpflege.
Fazit – ruhig mal wechseln
Einen neuen Zahnarzt zu finden, ist oft nicht leicht, denn bei kaum einem anderen Arzt kommt es so sehr auf das Vertrauensverhältnis an. Dennoch ist es oftmals sinnvoll, den Arzt zu wechseln, um einen neuen Blick auf die eigene Zahngesundheit zu erhalten.